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DE164009C - - Google Patents

Info

Publication number
DE164009C
DE164009C DENDAT164009D DE164009DA DE164009C DE 164009 C DE164009 C DE 164009C DE NDAT164009 D DENDAT164009 D DE NDAT164009D DE 164009D A DE164009D A DE 164009DA DE 164009 C DE164009 C DE 164009C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cardboard
folding
chain
stamp
pair
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT164009D
Other languages
English (en)
Publication of DE164009C publication Critical patent/DE164009C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31FMECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31F1/00Mechanical deformation without removing material, e.g. in combination with laminating
    • B31F1/20Corrugating; Corrugating combined with laminating to other layers
    • B31F1/24Making webs in which the channel of each corrugation is transverse to the web feed
    • B31F1/30Tools secured to endless chains, e.g. toothed belts; combined with uniting the corrugated web to flat webs
    • B31F1/305Tools secured to endless chains, e.g. toothed belts; combined with uniting the corrugated web to flat webs with sets of interengaging tools each secured to endless chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machines For Manufacturing Corrugated Board In Mechanical Paper-Making Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind bereits Maschinen zum Falten von Pappe bekannt, mittels derer unterschnittene Wellenformen hergestellt werden können. So z. B. erreicht man solche Formen dadurch, daß die Pappe mittels dreier Stempelgruppen von entsprechendem Querschnitt, und zwar einer Unter-, einer Zwischen- und einer Oberstempelgruppe, durch horizontale Verschiebung der Unterstempel und gleichzeitiges
ίο senkrechtes Hineindrücken der mit den überstempeln verbundenen Zwischenstempel in die Fläche der auf die Unterstempel gelegten Pappe in Falten gelegt und in dieser Lage festgehalten wird. Diese Einrichtung ist indes mangelhaft, weil einerseits jeder Unterstempel für sich eine besondere, mit ihm verbundene Heizvorrichtung braucht, andererseits zur Bewegung der großen Massen ein großer Arbeits- bezw. Kraftaufwand gehört. Auch die genaue Führung der zu bewegenden Teile erfordert viel Umsicht und Sachkenntnis, zumal jedes Ecken der Stempel oder der Heizkörper eine ungenaue Form bezw. Minderwertigkeit der herzustellenden Pappe zur Folge hat. Ein weiterer Mangel ist darin zu erblicken, daß die gewellte Pappe nur durch seitliches Hervorziehen von der Maschine abgenommen werden kann, weil in senkrechter Richtung die Oberstempel im Wege stehen, die dann überdies auch die Reinigung sämtlicher Stempelgruppen erschweren. Ferner ist eine Maschine bekannt, die gegenüber den ersterwähnten insofern verbessert ist, als sie anstatt dreier nur zwei Stempelgruppen braucht, von denen die Oberstempel nachgiebig zu einer aufrollbaren Kette verbunden sind, während die Unterstempel auf einer gemeinsamen heizbaren Unterlage beweglich sind, wobei der erste Unterstempel festgehalten oder mit der Unterlage fest verbunden beim Verschieben der übrigen Unterstempel in wagerechter Richtung als Widerlager dierit.
Ist nun auch bei dieser Einrichtung die besondere Heizung jedes einzelnen Unterstempels durch eine gemeinsame, heizbare Unterlage vermieden und auch infolge der Aufrollbarkeit der Oberstempelgruppe das Freilegen der Unterstempel, infolgedessen ein leichteres Entfernen der fertig gefalteten Pappen sowie ein leichteres Reinigen der Stempel ermöglicht, so ist doch immerhin die wagerechte Verschiebung der Stempelgruppen gegeneinander nicht zu umgehen.
Nun ist es allerdings an und für sich auch nicht mehr neu, Wellpappen in Bahnenform in ununterbrochenem Arbeitsgange herzustellen, und zwar geschieht dies mittels einer Maschine, bei der die Faltorgane auf je einer auf übereinander gelagerten Riffelwalzen laufenden Gelenkkette derart befestigt sind, daß die Faltorgane der unteren Kette mit denen der oberen Kette kämmen. Mittels einer solchen Einrichtung läßt sich aber die dem vorliegenden Erfindungsgegenstande zugrunde liegende Aufgabe, Pappe in steife, unterschnittene Wellen zu falten, nicht lösen, da zu diesem Zweck die Pappe feucht in die Bahn gelangen und unterwegs völlig hart getrocknet werden muß, wenn sie sich nicht wieder aufziehen soll, was aber bei der älteren Einrichtung nicht ausführbar ist, weil die Faltorgane in ihrer ganzen Länge die Ketten-
glieder unter sich haben, infolgedessen nicht geheizt werden können, so daß das Trocknen der durchlaufenden feuchten Pappbahn in ihrer gewellten Form, demnach auch die Erzeugung steifer Wellen nicht möglich ist. Alle die bei den älteren Einrichtungen genannten Mängel sind beim Erfindungsgegenstand dadurch vermieden, daß die Faltorgane anstatt auf den Kettengliedern je einer über
ίο Riffelwalzen laufenden Kette auf und zwischen je einem Paar auf übereinander gelagerten Kettenrädern laufenden Gelenkketten ohne Ende derart befestigt sind, daß sie miteinander kämmend mittels einer unmittelbar unter ihnen befindlichen Heizungsvorrichtung geheizt werden können, so daß die zwischen den kämmenden Faltorganen sich fortbewegende, feucht eingebrachte Pappbahn unterwegs hart getrocknet wird, und daß die Größe der Ketten- räder in solchem Verhältnis zu den darüber schwebenden Faltorganen gewählt ist, daß das jeweilig über das untere greifende obere Faltorgan die dazwischen geschobene feuchte Pappe einseitig niederdrückt, bevor sich das nächste untere Organ anschließen kann, so daß die Pappbahn, ohne zu reißen, zwischen die unterschnittenen Faltorgane gelangt.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Draufsicht auf die Maschine, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1.
α ist das Maschinengestell, in welchem die
Wellen b b1 und c c1 gelagert sind. Auf diesen Wellen sitzen die zur Führung der Gelenkkettenpaare d und e dienenden Kettenräder ff1 und g gl. Das Kettenpaar d trägt die Oberstempel, e die Unterstempel, und zwar sind die Stempel mittels Lasche h so an den Ketten befestigt, daß sie zwischen und über diesen liegen und bei Bewegung der Ketten miteinander kämmen. Der Antrieb der Ketten erfolgt von der Welle b aus, deren Bewegung durch Eingriff des auf ihr sitzenden Zahnrades i in das Zahnrad k auf die Welle c übertragen wird. Dadurch, daß die Stempel sich über der Ebene der Gelenkketten ■ befinden, werden sie bei ihrer Bewegung um ihre Zahnräder auseinander gespreizt, so daß der jeweilig über den entgegenlaufenden Unterstempel greifende Oberstempel die dazwischen zu leitende Pappbahn / einseitig niederdrücken und die zur Bildung der unterschnittenen Wellenform erforderlichen Pappflächen mit in die Form hineinziehen kann, ehe er durch den folgenden Unterstempel eingeschlossen wird (Fig. 2). Die zwischen den Stempeln geklemmte, feucht eingebrachte, bereits gewellte Pappbahn läuft unmittelbar über einer in bekannter Weise zu heizenden Platte m, so daß sie am Ende der kämmenden Stempelbahn hart getrocknet anlangt und nach ihrem Austritt ins Freie die schwalbenschwanzförmige Wellenform η behält. Es bedarf keiner besonderen Begründung, daß diese Einrichtung einen ununterbrochenen Betrieb ermöglicht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Maschine zum Falten von Pappe in steife, unterschnittene Wellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Faltorgane auf und zwischen je einem Paar auf Kettenrädern nebeneinander laufender, endloser Gelenkketten (de) derart befestigt sind, daß sie frei schwebend mit den an dem anderen Gelenkkettenpaar ebenso angeordneten Faltorganen kämmen und so einerseits die dazwischen laufende, feucht eingebrachte Pappbahn (I) zum großen Teil unbedeckt lassen, andererseits der unmittelbaren Einwirkung einer Heizvorrichtung (m) ausgesetzt werden können, „ wodurch eine schnelle Verdampfung der Feuchtigkeit bezw. eine vollkommene Trocknung und Versteifung der Wellenform (n) während der Herstellung erzielt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT164009D Active DE164009C (de)

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DE (1) DE164009C (de)

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