DE1539798A1 - Greifer mit Kugelverriegelung zur Handhabung von Kernbrennstoffelementen - Google Patents
Greifer mit Kugelverriegelung zur Handhabung von KernbrennstoffelementenInfo
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Description
Dipl.-Ing. Lamprecht BI568-3. 1539798
Greifer mit Kugelverriegelung zur Handhabung von Kernbrennetoffeiementen
Die Erfindung bezieht sich auf einen Greifer mit Kugelverriegelung zur Handhabung von Kernbrennetoffelementen, insbesondere von Elementen mit einem hohlen Kopf, in den der
Greifer eingreift, und der in der Betriebestellung des Brennstoffelements im Inneren einer zylindrischen Buchse
verriegelbar ist, die fest an einem über dem Reaktorkern
angeordneten Haltegitter sitzt.
Sie Erfindung betrifft einen Greifer der oben geschilderten Art, der ohne Gefahr eines falschen Bedienungsmanövere eine Verriegelung des Greiferkörpers in dem Kopf
des Brennstoffelementes und erst nach dieser Verriegelung das selbsttätige Entriegeln des Kopfes des Brennstoffelementes von der das Element haltenden zylindrischen Buchse
gestatten soll, um das Brennstoffelement zu lösen und seine Handhabung, insbesondere Bein Herausziehen aus dem Reaktorkern,
durchzuführen.
41O-(B1568-3)IF (6)
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Der erfindungsgemäöe Greifer mit Kugelverriegelung zur
Handhabung von Kernbrennetoffelementen, die einen hohlen
Kopf aufweisen, in den der Greifer eingreift und der in der Betriebsstellung des Brennstoffelementes im Inneren einer
zylindrischen Buchse verriegelbar ist, die fest an einem über
dem Reaktorkern angeordneten Haltegitter sitzt, ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß in dem zylindrischen
Gehäuse des Greifers angeordnet sind:
a) ein erster Elektromotor, der Über eine Gewindespindel-Mutteranordnung
die axiale Verschiebung eines Schiebers bewirkt, der mittels einer geneigten Sfoekenflache mit einem
Satz von Yerriegelungskugeln zusammenwirkt, die aus einer Stellung, in der sie sich innerhalb Ies zylindrischen Gehäuses
befinden, in eine Terrlegslungsstellung führbar sind, in
der sie aus dem zylindrischen Gehäuse herausragen;
b) ein zweiter, in der gleichen Achse wie der erste angeordneter
Elektromotor» de? la einer ersten Zeitphase den Steg eines Differentials um die Ache« dreht, dessen Drehung das
seitliche Ausschwenken von zwei m je eine exzentrische Achse
in einer zum zylindrischen Gehäus® senkrechten Ebene schwenkbaren,
durch Quessshlitse des gylindriselien Gehäuses heraustretenden
Anseblagglieder bis mim Anschlag dieser Glieder
■bewirkt 9 iwÄ des is einer aweitea S@itplms® eis© axiale Tel1-»
BAD ORIQiNAt
Gewinde spindel-Mutt er sy s terns unter gleichzeitiger Verschiebung
der Anschlagglieder in Längsschlitzen des Gehäuses bewirkt, die an die Querschlitze anschließen;
c) Mittel zum zeitlich aufeinanderfolgenden Einschalten zunächst des ersten Motors, und dann des zweiten, die derart
wirken, daß das seitliche Ausschwenken der Anschlagglieder und ihre Längs Verschiebung nur dann erfolgen können, wenn
die Verriegelungskugeln sich in ihrer Verriegelungsstellung befinden.
Neben diesem Hauptmerkmal weist der erfindungsgemäße Greifer einige sekundäre Merkmale auf, die vorzugsweise gleichzeitig
mit dem Hauptmerkmal zur Anwendung kommen, aber auch einzeln anwendbar sind. Alle diese Ker}r\ .' . wenden sich aus
der Beschreibung eines AusfÜhrungBbeispiele „.■:.■■■■■'·:..-■·., das
in der Zeichnung veranschaulicht ist. In der Zeichnung zeigen:
Pig. IA. und 1B vertikale, aneinander anschließende axiale
Längsschnitte durch den oberen und den unteren Teil eines erfindungsgemäß ausgebildeten Greifers, die
senkrecht übereinandergesetzt zu denken sind;
Pig. 2 einen Querschnitt längs der Schnittlinie II-II
der Pig. 1B;
flg. 3 einen Schnitt entsprechend der Pig. 2, wobei jedoch
die schwenkbaren Anschläge sich in ihrer ausgeschwenkten Stellung befinden;
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Fig. 4 eine lur Erläuterung der Wirkungsweise de· »reifer·,
insbesondere seiner Verriegelung im Kopf eine· *
Brennstoffelements und des Entriegeln· des Brennstoff elementkopfe· von einer zylindrische* Haltebuchse bestimmte schematische Darstellung dieser
Teile, größtenteils im Axialsehmitt.
Wie man aus den Fig. 11 und 1B erkennt, hat der in senkrechter Stellung dargestellte Greifer 1 ein zylindrisches
Gehäuse 2, das aus mehreren Rohrabschnitten, wie 3,4,5 und 6 von gleichem Innendurchmesser zusammengesetzt 1st, wobei
diese Rohrabschnitt· koaxial und in gegenseitiger Verlängerung
durch Halteechrauben 7 und entsprechende innere linbaustttcke m
verbunden sind. Zwischen den Abschnitten 3 und 4 geht die Verbindung über ein Innenhülse 8, die als Träger für einen
ersten Elektromotor 9 ausgebildet 1st, dessen Welle 10 durch einen Querstift 11 mit einem etwa becherförmigen
Kuppelglied 12 einer Schiebekupplung verbanden ist9 das
innerhalb des Bauteils 8 in schematiaoh dargestellten, mit
13 bezeichneten Kugel- oder Rollenlagern drehbar gelagert ist· Das becherförmige Kuppelglied 12 weist in seimer Innenfläche
zwei ashsparallele Xamgsnuten 14 und 15 auf, dieaich parallel
zur Ach·· der Welle 10 des Motors 9 sind. In die inneren IMngsnuten greifen Kugeln 16 ein, die in einem Ring 17
gehalten sind, der seinerseits fest auf dem Ende einer Gewindespindel 18 sitzt· Biese Gewindespindel 18 wirkt mit einer
Matter 19 zusammen, die mit dem zylindrischen Gehäuse 2 des
«. 5 ·■
»reifere, insbesondere dessen Rohrabiohnitt 4 durch tinea
Sprengring 20 axial und eint Itethsicherungssohraube 21
tangential feet verbunden ist.
Hit Abstand unterhalb der Kutter 19 ist in dem eylindrischen Gehäuse 2 dee Greifers ein Lagerkörper 22 mit Hilfe
eines Sprengringe 23 an dem Rohrabschnitt 4 festgelegt}
dieser Lagerkörper 22 hat eine axiale Bohrung 24, durch die
das untere Snde 25 der Gewindespindel 18 hindurchragt.
Kugellager 26 und 27 dienen zur Zentrierung des Spindelendes und erlauben eine praktisch reibungsfreie Drehung des Spindelendes in der Bohrung 24· Die Mutter 19 und der Lagerkörper
sind über eine feste, parallel zur Gewindespindel 18 angeordnete Haltestange 28 verbunden; diese Haltestange dient
zur gleitenden yUhrung eines im Inneren des rohrförmigen
Greifergehäuses 2 axial verschiebbaren Ytrritgtlungischitbers 29,
der in seiner Achse eine Bohrung 30 für das Hindurchgreifen der Gewindespindel 18 aufweist; diese Gewindespindel ist in
axialer Richtung fest mit diesem Schieber über zwei Bunde 31 verbunden, während Kugellager 32 eine Drehung der Spindel
ohne wesentliche Reibung innerhalb des Schiebers 29 gestatten. Der Terriegelungsschieber 29 weist an seiner zylindrischen Außenfläche eine umlaufende Steuernut 33 mit geneigten
Steuerflächen auf, welche je nach der axialen Stellung des Schiebers innerhalb des rohrförmigen Greifergehäuses 2 eine
ralale Verschiebung von Terriegelungskugeln 34 bewirken
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BAD
können. Diese Kugeln, die eich in ihrer Buhelage in der
zurückgezogenen Stellung befinden, wie sie die Pig. IA zeigt, lassen sich.durch axiales Verschieben des Schiebers 29 in
eine äußere Verriegelungeetellung bringen, in der sie durch
die geneigten Flächen des Schiebers und dessen anschließende
volle Umfangeflächen mit einem großen Teil ihres Halbmesser aus dem rohrförmigen Element 4 herausgedrückt sind. Der
Schieber 29 iet ferner fest mit einer doppelseitig wirksamen
Stange 35 verbunden, die parallel zu der Spindel 18 und der Haltestange 20 verläuft und mit ihren beiden Enden frei verschiebbar einerseits durch die Kutter 19 und andererseits
durch den Lagerkörper 22 derart hindurchgeführt ist, daß
sie mit dem einen oder dem anderen ihrer beiden freien Enden je nach der tut sprechenden Lage des Schiebers auf einen
der beiden Sohaltkontakt® 36 oder 37 zweier Hikroschalter
einwirken kann» die «& dem aylindrisolitiij. gehäuse des Greifers
festgelegt sind u»& deren Mfgab® später erläutert wird*
la tis.ofir®a Stil der 3?ig· 11 dargestellt txnd nochmals
im o"ber«a feil &xm Fig. 1B wi«dergegebsa, atütst sich daa
freie BMe 25 ä©^ gawisidespiM«! 18 sm£ eines, ©Imstiseliea
Anseäi&g 3Sj Um ms ®is®s -feopiästigem §aliliase 59 Gesteht,
in itSt f®Iitsf©d©Ki 4© iJtkiiiiii-etäS Bauairij j ©Mails paarweis© '
amieiaam«itif;?as8iiieM©t siEt*,- -
JiSlS ttSS
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Querstift 41 feet mit dam Bade ainar syeltem Gewindespindel
verbunden let, dia In Aar axialen Verlängerung dar ersten
Gewindespindel 18 verläuft und mit einer Mutter 43 susammenwirkt, dia ihrereeita*feat am dam lohrabschnitt 4 des
sylindrisohen Greifergehäuses 2 festgelegt 1st. An ihre»
unteren Bade let dia «weite Spindel 42 über einen Band odar fragen 44 mit einem Wellenzapfen 45 verbunden, der mittels
dar Wälzlager 46 in eine« Halterungsringkörper 47 drehbar
gelagert ist, welcher in dam Greifergehäuee 2 axial verschiebbar geführt und seinerseits mit einem zentralen Ansata
von wesentlich kleinerem Durchmesser in den oberen Zeil 49. des in dam Greifergehäuse axial verschiebbar und um die Achse
schwenkbar gelagerten Stagaa 50 eines Differentiale eingreift, wobei «wischen dam scheibenförmigen oberen Teil des
Ringkörpers 47 and dem oberen Seil 49 £ Bifferentialetege
elm ringförmiger Zwisohenraua 51 offengehalten wird. In diesen
Blngraum aind - via dies im einsel&en noch unten genauer
geschildert wird - einsiehbare Schwenkanschlagglieder angeordnet, die während da· Arbeitane des Greifers mit Ihren
Anschlagenden aus dam ayllmdrieohen Gehäuse 2 daa Greifers 1
herausgeschwenkt werden kunmen.
Daa In den Differentialateg 50 eingebaute Differential
hat ein erste· Kegelsahmrac 52, daa feet mit dem Bade dea
Welleneapfens 45 am dar Oewiadespindel 42 verbanden ist; dieaea
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Zahnrad steht Im Singriff mit einem Umlauf -Kegelsahnrad 53,
das auf einem frei drehbar in dem mittleren Seil des Difftrentlalstegs gelagerten Wellenzapfen 54 sitzt, der senkrecht zur
Achse des Wellenzapfens 45 liegt. Das Umlauf-Kegelzahnrad 53
steht seinerseits mit einem dritten Kegelzahnrad 55 im Singriff, das fest auf einem zweiten Wellenzapfen 56 sitzt,
der in der Verlängerung des Wellenzapfens 45 liegt, den unteren Seil 57 des Differentialstegs 50 durchquert und in
diesem mittels eines Wälzlagers 58 gelagert 1st· Dieser Wellenzapfen 56 ist an seinem anderen Ende fest mit einem
Kugelhaltering 59 verbunden, in dem Kugeln 60 sitzen, welche in längsnuten 61 und 62 gleiten können, die ihrerseits
achsparallel im Inneren eines becherförmigen Kuppelgliedes
vorgesehen sind. Diese Anordnung entspricht der oben bereite beschriebenen Schiebekupplungsanordnung des Kugelkäfigringes 17 in dem becherförmigen Kuppelglied 12. Das becherförmige Kuppelglied 63 ist durch einen Querstift 64 fest
mit der Welle 65 eines zweiten Elektromotors 66 verbunden, der bei dem Ausflihrungsbeispiel dem ersten Motor 9 innerhalb des zylindrischen Gehäuses 2 genau achsparallel gegenüberliegt. Das becherförmige Kuppelglied 63 1st über Wälzlager 67 in einer rohrförmigen Innenhülse 68 praktisch reibungslos drehbar gelagert; die Hülse 68 ist an den Rohrabschnitten 5 und 6 des zylindrischen Greifergehäuses 2
festgelegt.
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Die Pig. 2 und 3 «eigen etwas genauer die Anordnung der
in dem Bingraua 51 swieohen dem oberen feil 49 des Differential-JAfige 50 und dem Bauteil 47 angeordneten schwenkbaren
lnechlagglieder· Durch diesen Hingraum führt der die Gewindespindel 42 verlängernde Wellenzapfen 45 hindurch, der noch
von dem Ansatz 43 des Halterirungsringkörpere 47 umgeben.
Die in den Pig. 2 und 3 mit dem Sesugszeiohen 69 und 70
bezeichneten Anschlagglieder sind jeweils um einen der Zapfen bzw. 72 schwenkbar, die fest in dem Seil 47 sitzen und
seitlich gegenüber der gemeinsamen Achse der Gewindespindel und der Wellenzapfen 45 und 56 versetzt sind (in der Tig. 1B
ist nur der Zapfen 72 dargestellt). Die Anschlagglieder 69 und 70 bestehen aus in ihrer Schwenkebene abgebogenen
Plachprofilen gleicher Form, die je ein etwa radial verlaufendes Langloch (73 im Glied 69 und 74 im Glied 70) aufweisen. Durch jedes dieser Ijanglöcher ragt einer der Führungszapfen 75 bzw. 76 hindurch, die ihrerseits starr im oberen
Teil 49 des Differentialstegs 50 festgelegt sind. Schließlich weist der Rohrabschnitt 5 des Greifergehäuses 2 zwei
kurze seitliche oder Querschlitze 77 und 87 für das Herausschwenken der Anschlagglieder 69 und 70 auf. An jeweils
einem der Enden der Querschlitze schließen sich längsschlitee
und 80 an, die einander im Durchmesser des Greifergehäuses 2
gegenüberliegen und parallel zur Achse des Gehäuses 2 verlaufen. Die Breite dieser längeschlitze entspricht genau der
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der In«olilagglieder 69 und 70, so daß diese eich in. den
Längeachlitzen axial verschieben können, wenn sie Ms sum
Anschlag in den Querachlitsen geschwendet wurden·
Der erfindungsgemäfie Greifer, dessen wesentlich« Bauelemente oben beschrieben wurden, arbeitet in folgender
Weise:
Der erste Arbeitsschritt des Greifers - etwa heim Kuppeln
und Verriegeln mit einem Brennstoffelement - besteht darin, daß die Verriegelungskugeln 34 aus dem zylindrischen
Greiferkörper 2 herausgedrückt werden, Zu diesem Zweck wird
der erste Elektromotor 9 eingeschaltet, der dann über das becherförmige Kuppelglied 12 und den axial verschiebbaren
Kugelhalterlag 17 die erste Gewindespindel 18 im Inneren
des zylindrischen Gehäuses 2 dreht. Blase Spindel 18, die
mit der festen Mutter 19 ssusaiamenwir&t „ erteilt dem Schieber
29» der diarcSi die Haltestange 28 und die Stange 35 an
einer Drehung gegenüber dem zylindrisches Gehäuse 2 gehindert
ist, ©ine tob unten nacli often odea? umgekehrt gerichtete
VergöM,@fe8fe©¥ego3ig· Mess Vdrsti&iebung "bewirkt
über &!<?* geneigten Flächen tier Fo-stesasut -33 dss Schiebers
das radl&le Wssmmimmm des Ea-pli! 34 und ihren tsh ergang sma
der siiräskge^ogeasa Ia die durch clea Schieber gesperrte
riegeluagßstelliasigc Me lib&mjtiQkmmg des lesE j'&iebmigsweg&a
SeMefeerg1 29 Isuisb witeaiid dieses? mss'hwn, HiaciD leicht du2?eh
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die Kontakte 56 und 37 der Kikroschalter erfolgen» auf die
jeweils am lade der Yerechiebebeweung die entsprechenden
Stirnenden der starr mit dem Schieber 29 Terbundenen Stange wirken. In der Stellung gemäß Fig. 11 ist der Schieber 29
etwa In seiner tiefsten Stellung dargestellt, wobei das Bnde 25 der Gewindespindel 18 sich bereits in Berührung mit
den Tellerfedern 40 des elastischen Anschlage a 38 befindet.
BIe Drehung des Köters 9 in einem geeigneten Sinne bewirkt
unter dieser Bedingung die Verschiebung des Schiebers 29
nach oben« womit sich das Stirnende 25 der Gewindespindel yon dem Ansohl ag 38 löst. Wenn am Bade der Hubbewegung dann
der Kontakt"36 durch die Stange 35 geschlossen wird, erfolgt
ein Stillsetsen des Motors 9 und die Kugeln 34 sind In ihrer
äußeren Terriegelungsstellung festgehalten. Bin Zeitrelais
kann sodann das einschalten des aweiten Motors 66 bewirken.
Bei der Anordnung und der Stellung der Greiferbauteile
gemäß ?ig. 1B bewirkt die Drehung dieses Motors 66 über die beschriebene Schiebekupplung und die VeUe 56 dee Differentials
sunlehst eine Schwenkung des Diffeiejmtialstegs 50 um die
Achse des Vellensapfene 56. Zu Anfang eleserjBewegung ist
nämlich die «weite Gewindespindel 42 noch gegenüber dem oberen teil 49 des Differentialkäfige 50 über dl· Zapfen 75 und 76,
die Anechlagglieder 69 und 70 sowie die Zapfen 71 und 72
rerbmaAem, die ihrerseits eine Drehung de· Kegelsahmrades 52
&ÄD ORiSINAL
1S397M
- 12 -
gegenüber dem Halterungsringkurper 47 rerhindera. Die Drehbewegung de· Welleniapfene 56 bewirkt keine gegenseitige
Drehung der Zahnräder 53 und 55, aie treibt vielmehr mit .: ·* einer Schwenkung dieaer beiden Zahnräder um die Differentialaohae sugleioh auch den Differemtialsteg an· Das Schwenken
des Käfigs 50 führt «um Ausschwenken der beiden Anschlagglieder 69 und 70 (rgl.fig.2 und 3), wobei die Zapfen 75
und 76 eich innerhalb der Langlloher 73 und 74 rereohieben, -bie die Attflohlagglieder au« der in Fig· 2 ait Tollen linien
dargeeteilten Stellung in die in der gleichen Figur mit ,..
strichpunktierten Linien dargestellte Stellung gelangt sind· In dieser ausgeschwenkten Stellung ragen ihre laden erheblich
aus dem zylindrischen Körper 2 heraus und liegen an einer Sohlitskante der Wand des rohrfBgmigen'Elements 5 an derjenigen
Stelle an, an der sich an die Querschlitse 77 und 78 die . lingsschlitEe 79 und 80 anschlieden. Yen diesem Augenblik ab
ist der Differentialsteg 50 an einer weiteren Drehung gegenüber dem rohrförmigen Gehäuse 2 gehindert, weil die
Zapfen 75 und 76 an den laden der LMngslucher 73 und 74 angelangt sind. Andererseits ist aber das Kegelsahnrad 52 nicht
mehr festgehalten, da seine Drehbewegung an der die Gewindespindel 42 teilnimmt9 wegen der festen Mutter 43 in eine
axiale Terschiebebewegung der ganzen, aus dem Differential, den Anschlaggliedem und dem HalteringkOrper bestehenden
Baugruppe umgesetzt wird, die nun durch die führung der
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»AD ORIGINAL
Riegel 69 und 70 in den längsschlitzen 79 und 80 möglich ist·
Der Kugelhaltering 59 verschiebt eich alt seinen Kugeln innerhalb des becherförmigen Kuppelglieds 63» bis am Schluß
dieser Yerachiebebewegung der elastische Anschlag 38 erneut
in Berührung mit dem Stirnende 25 der ersten Gewindespindel kommt, was das Stillsetzen des Motors 66 mittels eines
(Wicht dargestellten) Eontaktes oder - im fall einer Zerstörung dieses Kontaktes - durch eine Überstromauslusung
erfolgt, die beim Zusammendrücken der Tellerfedern 40 durch das Ende der Spindel 18 anspricht oder eich durch einen
dadurch gesteuerten Schalter bewirken läßt.
Die Pig. 4 zeigt die spezielle Anwendung des Greifers, der soeben beschrieben wurde, und seine Wirkungswelse bei
der Handhabung von Brennstoffelementen, die einen hohlen Kopfteil 80 aufweisen. Dieser hohle Kopfteil ist an einer
zylindrischen Buchse 81, die ihrerseits fest an einem über
dem nicht dargestellten Reaktorkern angeordneten Traggitter sitzt, über Kugeln 83 verriegelt, welche in ihrer Terriegelungsstellung durch einen rohrförmigen Steuerschieber 84; gehalten
werden, der unter der Wirkung einer den Schieber in der? Verriegelungoeteilung haltenden Feder 85 steht. Der Greifer
ist durch irgendein geeignetes Mittel (Seil, Seilwinde ···) in das Innere der aus dem Brennstoffelementkopf 80 und der
zylindrischen Haltebuohse 81 gebildeten Anordnung eingeführt;
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dabei kommt das untere Ende des Greifers, das alt einer
Bundplatte 68 versehen ist, sum Anschlag an einem eine Innen·ohulter bildenden Anschlagring 87, der an der Innenfläche der Höhlung des Kopfes 80 festgelegt ist. Dieser
Anschlag bewirkt das Schließen der Kontakte 88 eines Mikro-βehalter8,
der den Motor 9 des Greifers einschaltet» der seinerseits die Verstellung des Schiebers 29 bewirkt, !inter
diesen Bedingungen geben die Yerriegelungskugeln 34 de«
Greifers 1 aus der zurückgezogenen Stellung in ihre gespreizte Sperreteilung und verbinden den Greifer 1 fest
mit dem oberen Ende des Brennelementkopfes 80 durch Eingreifen dieser Kugeln 34 in «ine innerhalb des Kopfes
vorgesehene Ringnut 89. Selbstverständlich sind die einzelnen Abmessungen der unterschiedlichen zusammenwirkenden Seile
derart festgelegt, daß die Kugeln 34 in der Anschlagstellung
des Greifers 1 der Hut 89 sehr genau gegenüberliegen.
Nachdem diese Terriegelung zwischen - Gifeif er und Brenn- . stoffelesieat
vollsogen ist, erfolgt über dae - durch die
Kontakte 36 "betätigte Seitrelais laß Siasclmlten- des zweiten
Motors 66* 'Ms Aaseh'laggglieder 63 uad 70 tretsn aus dem
aylindrlsohea £;?jäeee 2 das Grfi£«.i-ö 1 hejsmm .und führen eine
axl&Iö J$X3*f£j, -."".bewegung von mtim. sack oben durch, wobei*
sie sieb. ^ö3s£:äßt unter «iea uatoivn Psnd d«s Steuerechiebers
legen· Bei am: &sl&le& Verachiebtaig der AsieMagglitsÄer wird
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dieser Steuerschieber unter Zuaa—ewdrttokon seiner feder 85
maoh obem geschoben, so da· er Tor die Sperrkugeln 83 eine
Ausnehmung 90 am umfang des Schieben bringt, die das Zurücktreten dieser Sperrkegel* gestattet· Damit ist der Kopf 80 .
des Brennstoffelemente ron der Buchse 81 gelöst und die Handhabung des Brennstoffelements duroh den greifer kann leicht
durchgeführt werden; im falle des vorliegenden Auiführuagebeiepiele ist die folgende Handhabung des Brennstoffelements
ein Absenken durch den Greifer, der das Element nach unten aus
dem (nicht dargestellten) Reaktorkern hinausfuhrt·
Bs dürfte klar sein, daß die oben beschriebenen Vorgänge
sich in genau umgekehrter Richtung abspielen» wenn es sich darum handelt» ein Brennstoffelement nicht mit Hilfe des
Greifers ans einer Haltebuch·t su 1Oeen, sondern das eingebrachte Brenmstoffeleaent an der Haltebuchse feetsulegen. In
diesem fall kann das HSsen der Sperrkugelverriegelung
■wischen Greifer und Brennstoff element erst dann erfolgen,
wenn das Brennstoffelement sicher an seiner Haltebuchse
Texriegelt 1st.
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ORIGINAL *
Claims (1)
- - 16 -PatentansprücheGreifer mit Kugelverriegelung zur Handhabung von lernbrennet off element en, die einen hohlen Kopf aufweisen, in den der Greiferfeingreift und der in der Betriebestellung des Brennstoffelements im Inneren einer zylindrischen Buchse verriegelbar ist, die fest an einem über dem Reaktorkern angeordneten Haltegitter sitzt, dadurch gekennzeichnet, daß in dem zylindrischen Gehäuse (2) des Greifers (1) angeordnet sindta) ein erster Elektromotor (9), der über ein Gewindespindel-Muttersystem (18,19) die axiale Verschiebung eines Schiebers (29) bewirkt, der mittels einer geneigten Hockenfläche (33) mit einem Satz von Terriegelungskugeln (34) zusammenwirkt, die aus einer Stellung, in der sie sich innerhalb des zylindrischen Gehäuses befinden, in eine Terriegelungsstellung führbar sind, in der sie aus dem zylindrischen Gehäuse heraussagen;b) ein zweiter, gleichachsig zu dem ersten angeordneter llektromotor (66), der in einer ersten Zeitphaee den Steg(50) eine« Differentials (45 bis 58) um die Achse dreht, dessen Drehung das seitliche Ausschwenken von zwei um je eine exzentrisch· Achse (71,72) im einer zu» zylindrischem Gehäuse senkrechten Äbene schwenkbaren, durch Querachlitze (77,78) des zylindrischen Gehäuses heraustretenden Anechlagflieder (69,70)bi· sub Anschlag dieaer Glieder bewirkt, und der in einer ■weiten Zeitpfcase eine axial· Verschiebung de· Differentialstegs aittels eine· iweiten öewindeepindel-lfattereye terns (42,43) unter gleichseitiger Verschiebung der Ansohlagglieder in IBngesehliteen (79»80) des Genau··« bewirkt, die an die Quersohlitse anschließen;c) Mittel (Kontakte 36,37,88) «um seitlich aufeinanderfolgenden Einschalten sun&chst des ersten Motors, und dann des zweiten, die derart wirken, daß das seitliche Ausschwenken der Anschlagglieder und ihre läng·verschiebung nur dann erfolgen können, wenn die Yerriegelungskugeln sich in ihrer Verriegelungeetellung befinden·2, Greifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafi die Verbindung zwischen jedem der beiden Elektromotoren (9 bzw. 66) und der Gewindespindel (18 bzw. 42) des angeordneten Gewindespindel-Muttersystems über ein hülsen- oder becherartiges, fest mit der Welle (10 bzw. 65) des entsprechenden Motors verbundenes Kuppelglied (12 bzw. 63) mit zumindest zwei inneren achsparallelen längsnuten (14,15 bzw· 61,62) und in diese Längsnuten eingreifende, in einem Eugelhaltering (17 bzw· 59) sitzende Kugeln (16 bzw. 60) erfolgt, wobei der Haltering seinerseits auf die Spindel aufgekeilt ist und die Anordnung einen Drehantrieb der Gewindespindel sowie gleichzeitig ihre axiale Verschiebung gegenüber dem Kuppelglied gestattet.909882/0827 BAD ORIGINAL- 1B -3· Greifer nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, da£ die Kittel sub Einschalten der Elektromotoren (9f66) aus Mikroeohaltern (36,37,88) beat then/ deren lontaktsckließ- oder öffnungsbttätigung von der gegenseitigen Stellung verschiedener beweglicher Bauteile im Inneren des sylindrieohen Greifergehausea (2) abhangig ist.4· Greifer nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen fest mit einer der Gewindespindeln (18 bzw. 42) eines der Gewindespindel-HuttersYSteme verbundenen elastischen An schlag (39,40), der hei seiner Anschlagbelastung zum Abschalten der Motoren (9#66) durch ÜberstromauslSsung führt, falls die Mikrosehalter (36,37 bzw· 88) defekt sein sollten.5« Greifer nach Anspruch. 1* dadurch, gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem Kopf (80) eine® Brennstoffelements und des? ssylinäsrisehen Haltebuchse (31) das betreffenden Elements durch, eirnes Sats von Sperrloigela (&3) gegeben ist, die in ihrei? Sperrst ellung än-rch ein€» versoMefeljaEö Hülse (84) gehaltsa weraen-5 t/elohe itater äer Mirkmig einer- sie einseitig belaateMcii leäe^ (85) steht miä £.mimhmxmgBU (90) für das En-fei?l6gelii, des? Spe^sfegelia diiroh. sirlgprsolienäej mittels der AnscM&ggJiecLer (69f?ö} des s&eifeKS (1) erfclg^iiäe ¥er~ sohiab^ag dea? Hllse au909882/0827leersei te
Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (1)
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-
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- 1966-08-12 ES ES330210A patent/ES330210A1/es not_active Expired
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| DE102011003462B3 (de) * | 2011-02-01 | 2012-05-16 | Areva Np Gmbh | Vorrichtung zum Ziehen eines Brennelementes aus einem Kern eines Kernreaktors |
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