DE1539213A1 - Magnetisch gesteuerter Zuendschalter - Google Patents
Magnetisch gesteuerter ZuendschalterInfo
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Description
- Maßnetisch gest-eiterter Zündscbalter.
- Die Erfindungbezieht sich auf einen Zündschalter filr Verbrennungsmotoren, welcher aus einer stetigen Rotationsbeweg ,ung dle fUr die Zündung notwendigen Schaltkommandos ableitet.
- Der klassische Zfindschalter, der noch allgemein verwendete Unterbrecherkontakt, arbeitet bei hohen Drehzahlen unsauber wegen der unvermeidlichen Kontaktprellungen.
- Dynamisch arbeitende Systeme, bei welchen z.B. umlaufende Magnete in feststehenden Steuersrulen Spannung en induzieren, welche dann an ein naichfolgendes Hochspannungsteil das Zünd-CD kommando geben, sind wege "n der Abhängigkeit der Signalspan-nung von der Drehzahl mir bedingt brauchbar. Einstellen des ZündzeitDunktes Im Quasi-Stilletand ist nicht möglich. Als statisch arbeitendes" ffir den beschriebenen. Zweck benutztes System ist die Lichtschranke bekannt geworden. Die zum Schalten. ausgenutzte Hell-Dunkel-Kante ver.schiebt sich jedoch mit der Intensität der Lichtquelle und der Empfindlichkeit des lichtempfindlichen Elementes. Intensität und Hmpfindlichkeit sind von Xi.nflüssen. abhängig wie Speisespannung, Temperatur und Verschmutzungsgrad.
- Die Nachteile der bisherigen Verfahren werden durch die hier beschriebene Erfindung vermieden. Der Magnetfluß, den ein weichmagnetischer, mit der Kurbelwelle sich drehender Körper auf sich lenkt', wird durch zwei -in einer elektrischen Brückenschaltung liegende auf Magnetflul# statisch ansprechende Elemente (sogenannte Feldplatte'-'erfaßt.
- Die Wirkungsweise ist folgende: Gemäg Fig. 1'trägt ein feststehender Stabmagnet (1) an einem Pol, in der Zeichnung am #Bildpol, zwei magnetisch steuerbare diderstähde, sogenannte Feldplatten ( 2 u. 3) welche einen gäriingen Abstand vom Magnetpol (ca. 0,4 mm# und untereinander (-ca. 29mm) haben.
- In einem geringen, möglichst kleinen Abstand davor läuft ein weichmagnetischer KöjrDer (4) vorbei. Fig. 2 zei t den Zeitpunkt, in dem sich der weichmagnetische K!5r-Per-#4) u-nmittelbar vor einem der magnetisch steuerbaren Wid.#-rsti;-nde befindet (2). Infolge der geringen Entfernung lenkt er ef-nen größeren Fluß. durch diesen (2), als durch den benachbarten Widerstand (3). Der Feldlindenverlauf ist hier, wi e ach in Fig. 3 vereinfacht darFestellt. Fig. 3 zeigt den Zeitpunkt symmetrischer Anordnung der vier beteiligten Elemente ( 1; 2; 3 und 4). Es ist i#i"nm.tttelb#ar ersichtlich, da13 der Magnetfluß symmetrinch zur gezeichneten Mittelachse verläuft, sodaß die beiden magnetisch steuerharen liderstände 2 und 3 gleiche Dtirchflutung aufweisen. Dieser mit dem -in Pig. 3 gezeigten Sym metriezustand verknüpfte Zeit-pi.,.inkt wird als Zündzeitpunkt signallstert# Die verwendeten magnetisch steuerbaren Widerstände sind elektrische Halbleiterwiderstände, welche ihren Widerstandswert durch durch sie hindurchgehenden Magnetfluß erhöhen. Pig. 4 zeigt das elektrische Schaltungsprinzip. Aus den vier Gliedern 2; 3; 7 und 9 wird eine Brückenschaltung gebildet, wobei 2 und 3 die magnetisch steuerbaren Widerständet 7 und 8 passive Widerstände darstellen. Widerstände und 6 sind passive Widerstände zur Strombegrenzung bezwb zür Symmetrierung der Ausgangespannung. Zwischen + und liegt die Speisespannung, welche bei Kraftfahrzeugen gleich der Bordspannung des Fahrzeugen sein kann. Erfindungsgemäß__soll das Zündkommando bei Durchgang der Diagonalspannung der Brücke durch Null gegeben- werden, Die Brilekenwiderstände 7 und 8 in Fige 4 sind gleich groß. Die in der Brilckenschaltung liegenden magnetisch steuerbaren Widerstände 3 und 4 sind unter gleichen magnetischen Bedingungen ebenfalls gleich groß, Zum Zündzeitpunkt besteht also magnetische Symmetrie gemäß Fig. 3 und Brückensymm,etrie. In diesem Zustand wird eim außerhalb 7re-9-'Syatems liegende Veränderung,-wie der Speidespannung-oder den Stabmagneten, des Abstanden zwischen weichmagnetischem Körper-und magnetischsteuerbarem Widerstand bedeutungslos, der Gleichgewichtszustand wird dadurch nicht verändert, sedaß sich der Ziindzeitpunkt nicht verschiebt.
- Fig. 5 zeigt den Spannungsverlauf an den Ausgangsklemmen der Brückenschaltung- beim Vorbeilaufen eines der beschriebenen weichmagnetischen Körper (4). Diese Ausgangsapannung ist von der Geschwindigkeit des Vorbeilaufens-völlig unabhängig und liefert deahalb.auch Im Stillstand eine der Position entsprechende Spannung (sodaß eine ßinstellun des Zündzeitpunktes in herkömmlicher Weise möglich is_t#.
- Die an den Xusgangsklemmen der Brückensch-altung abgegebene Spannung».welche sich je nach den Abmessungen und Bauteilen zwischen einigen zehn und einigen hulidert Milliv-olt bewegt wird durch einen geeigneten Verstärker und Impulsformer auf eine Größe und Porm gebraäht, welche einen der bekannten elektronischen Hochspannungserzeuger, z.B. einen Thyristorschalter ansteuern kann. Fig. 6 zeigt ein Blockschaltbild der gesamten Zündeinrichtung unter Verwendung des erfindungsgemäßen magnetisch gesteuerten Zfindschalters. 12 stellt symbolisch den Zilndschalter fUr einen Vierzyllnder-Motor dar, 13 den Verstärker und Impulaformer, 14 den Hochspannungserzeuger, 15 die Zendkerze.
- Der zwischen 14 und 15 notwendige Zfindverteller Ist nicht dargestellt.
- ?tg. 7 zeigt die Form der Gignale p 16, wie sie vom Zfindschalter geliäfert werden, 17 nach der-Impulaforml(ungt 18 den Nadelimpuls zum Steuern des Hochspannungsteilen. in der Ordinate Ist willkürlicher Grölle dIeSignalspannung aufgetragen, auf der Abezlese die Zeit.
Claims (2)
- Patentinäprüche: 1) Einrichtung zum elektroniäch"en'--Signalisierenden Zttüdzeitpunkteä bei Verbrennungsmotoren, gekennteichnet-dÜrch die Anoridnung zweier magnetisch steuerbärer' ' Widerstände in einer elektrischen Brückenschaltung, welche bei gleicher Durchflu ' tung genannter Widerstände Iii Gleichgewicht ist, gleicherweise mechanische Anordnung der genanntän Widerstände vor einem Pol einen Stabmagneten derar.t,_da8 heim Vorbeilaufen -eines weichmagnettechen Körpers'in ge-_ ringem'Abstand von den -genannten Widerständen durch Lenkung den Magneitflusses erst der eine magnetisch- äteueirbare widerstand mehr beeinflußt wirdv dann beide-gleich, dann der andere mehri sodaß bei räumlicher Symmetrie beide Widerstände in elektrischem Gleichgewicht äind.
- 2) Einrichtung nach Anspruch 1, Wobei mehrere weichmagnetische Körper, deTfen Zahl gleich der i ylinderzahl des Verbrennungsmotors Ist in einem. otatlonskörper aus unmagnetisöhem Material angnbracht sind. 3') Ein-richtung-nach Anspritehen 1 und 2, wobei an einem feststehendem Paar magnetinch steuerbarer Widerstände der Zahl der Zylinder gleiche Zahl Stabmagnete vorbeiläuft. 4) Binrichtung nach Anspr4ichen 1, 2 und 3, wobei sowohl ein feststehender StRbmagnet als auch ein öder mehrere rotierende StabmRgnete verwendet werden. Binrichtung nach knaprUchen 1, 2,. 3 und 4, wobei der odtt die rotierenden Körper so.d.imensioniert ist/eindv daß der,Spannungsverlauf-an der Brückendiagonale bei Ihirchlaufen des Symmetriezustandes möglichst steil ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG0048071 | 1966-10-04 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1539213B2 DE1539213B2 (de) | 1974-02-28 |
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ID=7128543
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19661539213 Withdrawn DE1539213B2 (de) | 1966-10-04 | 1966-10-04 | Einrichtung zur Steuerung des Zündzeitpunktes bei Brennkraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1539213B2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2446536A1 (de) * | 1973-09-28 | 1975-04-10 | Lucas Electrical Co Ltd | Funkenzuendsystem fuer brennkraftmotor |
| WO1983000193A1 (fr) * | 1981-07-10 | 1983-01-20 | Schleupen, Richard | Dispositif pour produire un signal dependant du nombre de tours |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4014134A1 (de) * | 1990-05-04 | 1991-11-07 | Ind Tech Res Inst | Zuendverteiler mit einem magnetischen aufnehmer mit einer feldplatte |
-
1966
- 1966-10-04 DE DE19661539213 patent/DE1539213B2/de not_active Withdrawn
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|---|---|---|---|---|
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Also Published As
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|---|---|
| DE1539213B2 (de) | 1974-02-28 |
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