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DE1538357C - Uberspannungsschutzemrichtung fur einen mit einem Halbleiter Spannungsregler versehenen Generator - Google Patents

Uberspannungsschutzemrichtung fur einen mit einem Halbleiter Spannungsregler versehenen Generator

Info

Publication number
DE1538357C
DE1538357C DE1538357C DE 1538357 C DE1538357 C DE 1538357C DE 1538357 C DE1538357 C DE 1538357C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
rectifier
transistor
controllable
zener diode
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Dipl Ing 7120 Bietig heim Klaiber Erich 7000 Stuttgart Dietl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft eine Überspannungsschutzeinrichtung für einen mit einem Halbleiter-Spannungsregler versehenen Generator, insbesondere für die Drehstromlichtmaschine eines Fahrzeugs, wobei der Halbleiter-Spannungsregler an eine vom Generator abgeleitete Gleichspannung angeschlossen ist, mit einer steuerbaren Halbleiter-Schaltanordnung und mit einer Zenerdiode zum Steuern dieser Schaltanordnung in Abhängigkeit von der Gleichspannung.
Wenn keine Batterie an seinen Ausgang angeschlossen ist, erzeugt ein Wechselstromgenerator beim Abschalten eines Verbrauchers (sogenannter Lastabwurf) eine ■ hohe kurzzeitige Spannungsspitze und eine darauffolgende längere Überspannung von etwas geringerer Höhe. Dasselbe gilt für den Fall, daß eine Batterie, die gerade geladen wird, plötzlich vom Generator getrennt wird. Bei einem bestimmten Klauenpolgenerator der Nennspannung 28 V steigt z. B. bei Lastabwurf und Betrieb ohne Batterie die Spannung während etwa 50 μβεΰ auf etwa 200 V und danach etwa 1 see auf Werte, die beim 3- bis 4fachen der Nennspannung liegen.
Durch Anschließen eines großen Kondensators, z. B. von 3000 μΡ, können die kurzzeitigen Spannungsspitzen auf unschädliche Werte begrenzt werden. Dagegen sind die Transistoren des Halbleiter-Spannungsreglers und auch etwaige an den Generator angeschlossene Halbleiter-Gleichrichter durch die länger andauernde Überspannung stark gefährdet, wenn keine Batterie angeschlossen ist. Wird z. B. durch eine Überspannung ein in Serie mit der Erregerwicklung des Generators geschalteter Leistungstransistor durch eine solche Überspannung dauernd leitend, so wird der Generator ständig voll erregt, und die ständig überhöhte Ausgangsspannung führt dann zu weiteren Folgeschäden, z. B. der Beschädigung oder Zerstörung angeschlossener Verbraucher.
Aus der französischen Patentschrift 1 433 919 ist es bekannt, bei einer Uberspannungsschutzeinrichtung der obengenannten Art für einen mit einem Halbleiter-Spannungsregler versehenen Generator eine Zenerdiode als spannungsabhängiges Schaltmittel für eine steuerbare Halbleiter-Schaltanordnung zu verwenden. Ein wirksamer Überspannungsschutz wird durch diese bekannte Anordnung jedoch nicht erreicht, da die beschriebene Wirkungsweise mit der in der Abbildung dargestellten und in der Beschreibung erläuterten Schaltung nicht erzielbar ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit wenigen, störungsunempfindlichen Bauelementen einen wirksamen Überspannungsschutz für den Halbleiter-Spannungsregler eines Wechselstromgenerators aufzubauen. Die Schutzeinrichtung soll sowohl kurzzeitige Spannungsspitzen wie auch länger andauernde Überspannungen infolge einer Lastverringerung des Generators unterdrücken. Insbesondere soll eine möglichst vollständige Entregung des Generators durch die Überspannungsschutzvorrichtung erreicht werden, um zu verhindern, daß infolge einer beispielsweise durch einen Defekt im Spannungsregler bedingten, fortdauernden Überspannung Beschädigungen oder gar Zerstörungen der angeschlossenen Verbraucher auftreten.
Nach der Erfindung wird dies bei einer eingangs genannten Überspannungsschutzeinrichtung dadurch erreicht, daß die Halbleiter-Schaltanordnung aus einem einzigen steuerbaren Halbleiter-Gleichrichter besteht, der derart an die durch einen Brückengleichrichter gleichgerichtete Ausgangsspannung des Generators angeschlossen ist, daß diese beim Auftreten von Überspannungen kurzgeschlossen wird, und daß die Zenerdiode mit ihrer einen Elektrode an den Abgriff , eines an die . zu überwachende Gleichspannung angeschlossenen Spannungsteilers angeschlosen ist, mit ihrer anderen Elektrode mit der Steuerelektrode des steuerbaren Halbleiter-Gleichrichters verbunden ist und dieser beim Überschreiten der Zenerspannung eine Steuerspannung zuführt.
Durch diese Maßnahme wird bei Überspannungen der Halbleiter-Spannungsregler vor Beschädigung oder Zerstörung geschützt. Da der Spannungsregler durch das Kurzschließen spannungslos wird, wird auch sofort der Generator entregt und seine Ausgangsspannung sinkt — entsprechend der Zeitkonstanten des Generatorfeldes — auf einen unschädlichen Wert. Durch die Ladeanzeige erfährt der Fahrer gleichzeitig, daß an der Generatoranlage ein Defekt aufgetreten ist. Ersichtlich ist auch der nachträgliche Einbau einer solchen Uberspannungsschutzeinrichtung ohne weiteres möglich, zumal sie sehr t wenig Platz benötigt.
Durch die Verwendung eines steuerbaren Halbleiter-Gleichrichters als Schaltelement in der steuerbaren Halbleiter-Schaltanordnung, d. h. duFch die Verwendung eines Schalters mit thyratronartiger Charakteristik, erreicht man, daß die Schaltanordnung* nach dem Ausschalten der Generatoranlage automatisch in ihre Sperrstellung zurückkehrt, so daß die Stromversorgungsanlage wieder angefahren werden kann. Zeigt die Ladekontrolle jetzt an, daß wieder geladen wird, so weiß der Fahrer, daß die Schutzeinrichtung nur durch eine vorübergehende Spannungsspitze ausgelöst worden war und wieder ordnungsgemäß funktioniert. Wird dagegen nach wie vor keine Ladung angezeigt, dann weiß der Fahrer, daß die elektrische Anlage seines Fahrzeuges reparaturbedürftig ist.
Eine einfache Einrichtung mit ausreichender Konstanz der Ansprechspannung ergibt sich nach einem weiteren bevorzugten Merkmal der Erfindung dadurch, daß als spannungsabhängiges Schaltmittel u eine Anordnung aus einer Zenerdiode und einem Transistor vorgesehen ist, dessen Kollektorkreis im Steuerkreis des steuerbaren Halbleiter-Gleichrichters liegt und dessen Steuerstrecke in Serie mit der Zenerdiode mit dem Abgriff des an die zu überwachende Gleichspannung angeschlossenen Spannungsteilers verbunden ist. Dabei wird mit besonderem Vorteil eine Temperaturkompensation für den Transistor vorgesehen.
Um zu verhindern, daß bereits kurze Spannungsimpulse den steuerbaren Halbleitergleichrichter zünden, geht man mit Vorteil so vor, daß die Steuerelektrode des steuerbaren Halbleiter-Gleichrichters über einen Kondensator und einen diesem parallelgeschalteten Widerstand mit einem Punkt festen Potentials, insbesondere der Kathode des steuerbaren Halbleiter-Gleichrichters, verbunden ist. Der Kondensator glättet ankommende Spannungsspitzen, und der parallelgeschaltete Widerstand dient zu seiner Entladung.
Eine zweckmäßige Weiterbildung der Schutzeinrichtung liegt ferner darin, daß bei einem an sich bekannten, mit einer Erregerwicklung versehenen Wechselstromgenerator, der einen ersten Brückengleichrichter zum Speisen eines Gleichstromnetzes
einen diesem parallelgeschalteten Kondensator 40 mit der Minusleitung 16, die hier als festes Bezugspotential dient. Die Kathode der Zenerdiode 29 liegt an einem Abgriff 43 eines aus drei Widerständen 44, 45, 46 bestehenden, zwischen den Leitungen 16 und 19 liegenden Spannungsteilers. ' , V
Die Anordnung nach Fig. 1 arbeitet wie folgt: Beim Anfahren wird zunächst der Zündschalter 23 geschlossen, so daß über die Anzeigelampe 22 Strom
und einen zusätzlichen Gleichrichter zum Erzeugen einer Gleichspannung für den Transistdrregler und die Erregerwicklung aufweist, die Überspannungsschutzvorrichtung an den zusätzlichen Gleichrichter anschließbar ist.
Es ist allerdings auch möglich, bei geeigneter Bemessung einen permanentmagnetisch erregten Generator in dieser Weise zu schützen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich
aus den im folgenden beschriebenen Aüsführungs- io zur Plusleitung 19 fließen kann. Da hierbei die Spanbeispielen zusammen mit der Zeichnung. Es zeigt nung an der Plusleitung 19 unter dem gewünschten Fig. 1 die Schaltung eines gleichstromerregten Wert liegt, steuert der Transistorregler 24 : den Drehstromgenerators sowie der ihm zugeordneten Leistungstransistor 25 leitend, und es kann ein Strom Regel-und Schutzeinrichtungen, von der Batterie 14 über den Zündschalter.23, die Fig. 2 eine erste Schaltungsvariante zu der Schal- 15 Anzeigelampe 22 und den Leistungstransistor 25 zur tung nach F i g. 1, Feldwicklung 17 fließen, so daß der Generator 10
erregt wird und eine Spannung abgibt. Dabei leuchtet die Anzeigelampe 22 so lange auf, wie der Generator 10 noch keine ausreichende Spannung abgibt,
erregten Drehstromgenerators sowie der ihm züge- ao dient also als Kontrolle dafür, ob die Batterie 14 geordneten Regel-und Schutzeinrichtungen, laden oder entladen wird.
In Fig. 1 ist mit 10 ein als Drehstromlicht- Wenn die Spannung zwischen den Leitungen 16
und 19 den gewünschten Wert überschreitet, schaltet der Transistorregler 24 den Leistungstransistor 25 35
Fig. 3 eine zweite Schaltungsvariante zu der Schaltung nach Fig. 1 und
Fig. 4 die Schaltung eines permanentmagnetisch
aus, so daß der Strom in der Feldwicklung 17 unterbrochen wird und diese Spannung wieder sinkt. '
Beim Abschalten eines großen Verbrauchers oder beim Abklemmen der Batterie 14 von den Leitungen 15 und 16 kann.es vorkommen, daß die Ausgangsspannung des Generators 10 kurzzeitig auf unzulässig hohe Werte ansteigt, da auch nach dem Abschalten des Leistungstransistors 25 ein Strom in der Feldwicklung 17 durch die. Diode 26 weiterfließt. Hierbei können z. B. während einer Dauer von
maschine dienender Dreiphasengenerätor bezeichnet, dessen drei in Y geschaltete Ausgangswicklungen 11 an einen Drehstrom-Brückengleichrichter 13 angeschlossen sind, dessen Ausgang mit einer Pufferbatterie 14 verbunden ist, und zwar über eine positive Anschlußleitung 15 und eine negative Anschlußleitung 16, welch letztere im folgenden als Minusleitung bezeichnet wird. , 3°
Zur Versorgung einer NebenschlüßrFeldwicklung
17, die mit ihrem einen Anschluß an der Minusleitung 16 liegt, sind drei zusätzliche Gleichrichter 18
vorgesehen, die zusammen mit den drei an , die
Minusleitung 16 angeschlossenen Gleichrichtern des 35 50^sec Spannungen bis zu 200 V entstehen, und Drehstrom-Brückengleichrichters 13 einen zweiten während einer Zeit von etwa 1 see kann die Span-Drehstrom-Brückengleichrichter bilden und eine im nung noch auf dem drei- bis vierfachen Wert der folgenden als Plusleitung bezeichnete Leitung 19 Nennspannung bleiben. Durch diese . Spannungen speisen. ,·' '.7^ .:.. . ... ",. . - könnten die Halbleiterbauelemente des Transistor-
Zwischen,den Leitungen 15 und 19 liegt eine An- 4° reglers 24·zerstört werden. . ....·;
zeigelampe 22 in Serie mit einem Zündschalter 23. Der steuerbare Halbleiter-Gleichrichter 28 ist nor-
Zur Steuerung des Stroms durch die Feldwicklung malerweise ständig gesperrt, solange keine Überspan-17 ist ein mit 24 bezeichneter Transistorregler vor- nung zwischen den Leitungen 16 und 19 auftritt, gesehen. Ferner ist zum Schütze dieses Transistor- Beim Auftretea einer Überspannung jedoch, wird die reglers eine mit 27 bezeichnete Schutzeinrichtung 45 Zenerdiode 29 leitend, und es fließt ein Strom in der vorgesehen, die einen steuerbaren Halbleiter-Gleich- Steuerelektrode des steuerbaren Halbleiter-Gleichrichter 28 mit thyratronartiger Charakteristik sowie richters 28, der diesen leitend macht. Dabei schließt eine als Referenzspannungsgeber, dienende Zener- dieser steuerbare Halbleiter-Gleichrichter die Leitundiode 29 enthält. Die Schutzeinrichtung 27 kann gen 16 und 19 miteinander kurz, so daß die bisher über nur zwei als Steckverbindungen dargestellte 5° am Transistorreglet 24 liegende. Überspannung auf Verbindungen 32, 33 auch nachträglich noch an die Kurzschlußspannung von etwa 1. Volt herabsinkt einen bereits vorhandenen1 Generator angeschlossen und gleichzeitig der Strom in der Feldwicklung 17 werden. :, ; \ - entsprechend reduziert wird. Hierdurch wird der Ge-
Der Aufbau des Transistorreglers 24 ist für die nerator entregt. Gleichzeitig leuchtet die Anzeigevorliegende Erfindung nicht wesentlich, weshalb er 55 lampe 22 auf und zeigt an, daß die Batterie 14 nicht in F i g. 1 nur schematisch dargestellt ist. Er ist an die mehr geladen wird. Auf diese Weise werden die beiden Leitungen 16 und 19 angeschlossen und speist
über seinen schematisch. bei 25 angedeuteten
Leistungstransistor die Feldwicklung 17, zu der eine
Diode 26 in der Weise parallel geschaltet ist, daß ihre 60;
Anode an der Minusleitung 16 liegt, so daß sie bei.
gesperrtem Transistor 25 den Feldstrom leiten
kann. . .
Die Anode des steuerbaren Halbleiter-Gleichrichters 28 ist an die Plusleitung 19 angeschlossen, 65 seinen nichtleitenden Zustand zurück, worauf · die seine- Kathode an die Minusleitung 16. Seine Steuer- Anlage erneut in Betrieb genommen werden känrt. elektrode ist direkt mit der Anode der Zenerdiode 29 · Der Kondensator 40:verhindert, daß kurze Spanverbunden, außerdem über einen Widerstand 39 und nungsimpülse' bereits den steuerbaren Halbleiter-
Gleichrichter 13 und 18 sowie/die Transistoren des Transistorreglers 24 gegen Ausfall durch Überspan-. nungsspitzen auch auf längere Dauer geschützt. , Der steuerbare Halbleiter-Gleichrichter 28 bleibt
so lange in seinem leitenden Zustand, wie noch eine 'Spannung zwischen seiner Anode und seiner .Ka- ;thode liegt. Erst nach Stillsetzen des Generators 10
und öffnen des Zündschälters 23 kehrt er wieder in

Claims (6)

  1. 5 6
    Gleichrichter 28 leitend steuern. Er wird jeweils über Potential am Abgriff 43 nicht ausreicht, um den
    den Widerstand 39 entladen. · steuerbaren Halbleiter-Gleichrichter 28 zu zünden.
    Fig. 2 zeigt eine Schaltungsvariante zu Fig. 1, Dieser ist also normal gesperrt; kurzzeitige Span-
    und zwar eine etwas anders aufgebaute Schutzein- nungsspitzen werden vom Kondensator 40 geglättet
    richtung, die hier mit 27' bezeichnet ist. Sie wird an 5 und stören daher nicht.
    Stelle der Schutzeinrichtung 27 nach Fig. 1 an die Erst beim Auftreten einer längerdauernden Über-
    Verbindungskontakte 32 und 33 angeschlossen. Da spannung zwischen den Leitungen 16 und 19 wird
    sie ähnlich aufgebaut ist wie die Schutzeinrichtung der Strom in der Steuerelektrode des steuerbaren
    '27, werden für gleiche oder gleichwirkende Teile die Halbleiter-Gleichrichters 28 groß genug, um diesen
    gleichen Bezugsziffern verwendet wie in Fig. 1, und io leitend zu machen, wodurch die Überspannung zwi-
    diese Teile werden nicht nochmals beschrieben. sehen den Leitungen 16 und 19 auf einen für den
    Bei der Anordnung nach Fig. 2 ist zwischen die Transistorregler24 ungefährlichen Wert von z.B.
    Kathode der Zenerdiode 29 und die Steuerelektrode 1 V reduziert wird. ' . . ■ .
    des steuerbaren Halbleiter-Gleichrichters 28 ein Die Schutzeinrichtung27" nach Fig. 3 hat eine
    p-n-p-Verstärkertransistor 50 geschaltet, und zwar ist 15 etwas geringere Ansprechgenauigkeit als diejenigen
    sein Emitter direkt mit der Plusleitung 19 verbun- nach den F i g. 1 und 2, doch hat es sich gezeigt,
    den, während sein Kollektor über einen Wider- daß sie den Bedürfnissen der Praxis vollauf genügt,
    stand 51 mit der Steuerelektrode des steuerbaren In F i g. 4 ist die Verwendung der Schutzeinrich-
    Halbleiter-Gleichrichters 28 verbunden ist, die ihrer- tung 27" bei einer durch einen Permanentmagneten
    seits über den Widerstand 39 an der Minusleitung 16 20 62 erregten Drehstromlichtmaschine 63 dargestellt,
    liegt. Gleiche oder gleichwirkende Teile werden auch hier
    Die Basis des Transistors 50 ist direkt mit der mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet wie in
    Kathode der Zenerdiode29 sowie über einen Wider- Fig. 1.
    stand 52 mit der Plusleitung 19 verbunden. Die Die Drehstromlichtmaschine 63 speist hier über Anode der Zenerdiode 29 ist mit einem Abgriff 53 25 einen Drehstrom-Brückengleichrichter 64 ein Gleicheines zwischen den Leitungen 19 und 16 liegenden stromnetz (Leitungen 16 und 19), an das ein Tran-Spannungsteilers 54, 55, 56, 57 verbunden. Parallel sistor-Spannungsregler 65 angeschlossen ist. Der zum Teilwiderstand 57, der an der Minusleitung 16 Brückengleichrichter 64, der aus insgesamt sechs Einliegt, ist ein Heißleiterwiderstand 58 geschaltet, der zelgleichrichtern besteht, enthält drei steuerbare HaIbzur Temperaturkompensation des Transistors 50 30 leitergleichrichter 66, die in ihrer Stromleitfähigkeit dient. Zwischen dem Abgriff 53 und der Plusleitung durch den Transistorregler 65 steuerbar sind, und 19 liegt ein Glättungskondensator 59. zwar werden sie gesperrt, wenn die Spannung am
    Die Anordnung nach Fig. 2 arbeitet wie folgt: Gleichstromnetz 16,19 zu hoch ist.
    Wenn zwischen den Leitungen 16 und 19 die nor- Die Schutzeinrichtung 27", die mit derjenigen
    male Betriebsspannung liegt, ist der steuerbare Halb- 35 nach Fig. 3 identisch ist, ist an die Leitungen 16
    leiter-Gleichrichter 28 gesperrt, da die Zenerdiode und 19 angeschlossen und schließt beim Auftreten
    '29 und mit ihr der Transistor 50 nichtleitend sind von Überspannungen diese Leitungen miteinander
    und deshalb der Kollektor dieses Transistors das kurz, so daß auch hier der Transistorregler 65 durch
    Potential der Minusleitung 16 hat. Überspannungen nicht beschädigt werden kann.
    Dies ändert sich schlagartig, wenn zwischen den 40 Der Widerstand 39 kann, wie ersichtlich, bei den Leitungen 16 und 19 eine längerdauernde Überspan- Anordnungen nach Fig. 3 und 4, auch entfallen, da nung auftritt. Dann wird die Zenerdiode 29 leitend, er nur einen Parallelwiderstand zu den Spannungsder Transistor 50 erhält einen Basisstrom, so daß teilerwiderständen 45 und 46 darstellt, ein Kollektorstrom in ihm fließt und dieser KoI- In den meisten Fällen genügen Schutzeinrichtunlektorstrom erzeugt einen Spannungsabfall am 45 gen nach den F i g. 1 oder 3 zum Schutz des Tran-Widerstand 39, so daß der steuerbare Halbleiter- sistorreglers und der angeschlossenen Verbraucher. Gleichrichter 28 eingeschaltet wird und die Leitun- Dabei können alle Arten von Transistorreglern vergen 16 und 19 kurzschließt. Hierdurch wird in der wendet werdön, auch solche, die steuerbare Gleichgleichen Weise, wie das vorher bei Fig. 1 beschrie- richter verwenden. Falls der Innenwiderstand des ben wurde, der Transistorregler 24 geschätzt und der 50 steuerbaren Halbleiter-Gleichrichters zu klein ist, Generator 10 entregt. kann zu seinem' Schutz ein niederohmiger Wider-Eine Vereinfachung und Verbilligung ergibt sich stand mit ihm in Serie geschaltet werden. Außerdem bei Verwendung der Schutzeinrichtung 27" nach kann zur Dämpfung kurzzeitiger Spannungsspitzen F i g. 3, die an Stelle der Schutzeinrichtung 27 nach ein Kondensator hoher Kapazität zwischen die Lei-Fig. 1 an die Verbindungskontakte 32 und 33 an- 55 tungen 16 und 19 geschaltet werden, geschlossen wird. Sie entspricht im Aufbau der .. i Schutzeinrichtung27 nach Fig. 1, jedoch ist die Patentansprüche: :(-v Zenerdiode 29 nach Fig. 1 durch eine leitende Ver- 1. Überspannungsschutzeinrichtung für einen bindung ersetzt. Für gleiche oder gleichwirkende mit einem Halbleiter-Spannungsregler versehenen Teile werden in Fig. 3 die gleichen Bezugsziffern 60 Generator, insbesondere für die Drehstromlichtverwendet wie in Fig. 1. ' , maschine eines Fahrzeugs, wobei der Halbleiter-Bei der Schutzeinrichtung 27" nach Fig. 3 wird Spannungsregler an eine vom Generator abgedie thyratronartige Charakteristik des steuerbaren leitete Gleichspannung angeschlossen ist, mit Halbleiter-Gleichrichters 28 ausgenutzt. Dieser wird einer steuerbaren Halbleiter-Schaltanordnung erst leitend, wenn an seiner Steuerelektrode eine ge- 65 und mit einer Zenerdiode zum Steuern dieser nügend große positive Spannung anliegt. Der Ab- Schaltanordnung in Abhängigkeit von der Gleichgriff 43 wird deshalb so eingestellt, daß bei normalen spannung, dadurch gekennzeichnet, Spannungen zwischen den Leitungen 16 und 19 das daß die Halbleiter-Schaltanordnung (27, 27',
    27") aus einem einzigen steuerbaren Halbleiter-Gleichrichter (28) besteht, der derart an die durch einen Brückengleichrichter (13, 18) gleichgerichtete Ausgangsspannung des Generators (10, 63) angeschlossen ist, daß diese beim Auftreten von Überspannungen kurzgeschlossen wird, und daß die Zenerdiode (29) mit ihrer einen Elektrode an den Abgriff (43, 53) eines an die zu überwachende Gleichspannung angeschlossenen Spannungsteilers (44 bis 46; 54 bis 58) angeschlossen ist, mit ihrer anderen Elektrode mit der Steuerelektrode des steuerbaren Halbleiter-Gleichrichters verbunden ist und dieser beim Überschreiten der Zenerspannung eine Steuerspannung zuführt.
  2. 2. Uberspannungsschutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als spannungsabhängiges Schaltmittel eine Anordnung aus einer Zenerdiode (29) und einem Transistor (50) vorgesehen ist, dessen Kollektorkreis im Steuerkreis des steuerbaren Halbleiter-Gleichrichters (28) liegt und dessen Steuerstrecke in Serie mit der Zenerdiode mit dem Abgriff des an die zu überwachende Gleichspannung angeschlossenen Spannungsteilers (54 bis 58) verbunden ist.
  3. 3. Überspannungsschutzeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Steueranschluß des Transistors (50) abgewandte Elektrode der Zenerdiode (29) an den Abgriff (53) eines Spannungsteilers (54 bis 58) angeschlossen ist, dessen einer Zweig (55 bis 58) einen temperaturabhängigen Widerstand (58), vorzugsweise eine an sich bekannte Serienschaltung aus einem ohmschen Widerstand (56) mit einer Parallelschaltung aus einem weiteren ohmschen Widerstand (57) und einem Heißleiter (58) enthält.
  4. 4. Uberspannungsschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,. daß die Steuerelektrode des steuerbaren Halbleiter-Gleichrichters (28) über einen Kondensator (40) und einen diesem parallelgeschalteten Widerstand (39) mit einem Punkt festen Potentials, insbesondere der· Kathode des steuerbaren Halbleiter-Gleichrichters, verbunden ist.
  5. 5. Uberspannungsschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem an sich bekannten, mit einer Erregerwicklung versehenen Wechselstromgenerator, der einen ersten Brückengleichrichter (13) zum Speisen eines Gleichstromnetzes (15, 16) und einen zusätzlichen Gleichrichter (18) zum Erzeugen einer Gleichspannung für den Transistorregler (24) und die Erregerwicklung ■ (17) aufweist, die Überspannungsschutzvorrichtung (27, 27', 27") an den zusätzlichen Gleichrichter anschließbar ist.
  6. 6. Uberspannungsschutzeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem an sich bekannten permanentmagnetisch erregten Mehrphasengenerator (63) mit nachgeschalteten Gleichrichtern (64, 66), von denen mindestens ein Teil als durch Halbleiter-Spannungsregler (65) steuerbare Halbleiter-Gleichrichter (66) ausgebildet ist, die Überspannungsschutzeinrichtung (27 27', 27") an den Ausgang dieser nachgeschalteten Gleichrichter anschließbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 209 619/93

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