DE1538068C - Stromwandler mit wahlweiser Verbindungsmoghchkeit seiner Anschlußbolzen mit einem benachbarten Spannungswandler - Google Patents
Stromwandler mit wahlweiser Verbindungsmoghchkeit seiner Anschlußbolzen mit einem benachbarten SpannungswandlerInfo
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- DE1538068C DE1538068C DE1538068C DE 1538068 C DE1538068 C DE 1538068C DE 1538068 C DE1538068 C DE 1538068C
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Description
1 2
Die Erfindung beschäftigt sich mit der Aufgabe, schlußbolzen mit den in ihrem Bereich liegenden
eine einfache Möglichkeit zu schaffen, um abhängig Kontaktflächen verbunden sind,
von der vorgegebenen Energieeinspeiserichtung eines Es ist zwar bereits eine Anordnung zur wahlweisen Stromwandlers einen mit diesem benachbarten Span- Verbindung eines von zwei Anschlüssen mit einem nungswandler in einen an den Stromwandler ange- 5 weiteren Anschluß bekannt, jedoch handelt es sich schlossenen Netzschutz miteinzubeziehen. Voraus- dabei um eine zweipolige Klemmenanordnung, inssetzung dafür ist, daß der benachbarte Spannungs- besondere für Meßwandler, zum wahlweisen Anwandler in bezug auf die Energieemspeiserichtung des schließen einer der beiden sekundären Anschluß-Stromwandlers, schaltungstechnisch gesehen, stets klemmen an eine Erdklemme mittels eines geerdeten hinter dem Stromwandler angeordnet werden kann io zusätzlichen Kontaktstückes, das durch eine Lasche bzw. ist. wahlweise mit den sekundären Anschlußklemmen
von der vorgegebenen Energieeinspeiserichtung eines Es ist zwar bereits eine Anordnung zur wahlweisen Stromwandlers einen mit diesem benachbarten Span- Verbindung eines von zwei Anschlüssen mit einem nungswandler in einen an den Stromwandler ange- 5 weiteren Anschluß bekannt, jedoch handelt es sich schlossenen Netzschutz miteinzubeziehen. Voraus- dabei um eine zweipolige Klemmenanordnung, inssetzung dafür ist, daß der benachbarte Spannungs- besondere für Meßwandler, zum wahlweisen Anwandler in bezug auf die Energieemspeiserichtung des schließen einer der beiden sekundären Anschluß-Stromwandlers, schaltungstechnisch gesehen, stets klemmen an eine Erdklemme mittels eines geerdeten hinter dem Stromwandler angeordnet werden kann io zusätzlichen Kontaktstückes, das durch eine Lasche bzw. ist. wahlweise mit den sekundären Anschlußklemmen
Diese Voraussetzung ließe sich bei einem bekann- verbunden werden kann. Von dieser Klemmerianordten
Stromwandler mit benachbartem Spannungs- nung unterscheidet sich der erfindungsgemäße Stromwandler
im Prinzip dadurch erfüllen, daß der hoch- wandler vor allem insofern vorteilhaft, als bei ihm
spannungsseitige Anschluß des Spannungswandlers 15 unter Ausnutzung seines Kopfteiles als Träger von
entsprechend der jeweiligen Energieeinspeiserichtung Kontaktflächen zur elektrischen Verbindung mit dem
des Stromwandlers mal mittels einer kürzeren Ver- benachbart aufgestellten Spannungswandler ein bebindung
mit dem naheliegenden Anschlußbolzen oder sonderer Kontaktträger entfällt,
mal mittels einer längeren Verbindung mit dem ent- Zur Erläuterung der prinzipiellen Wirkungsweise fernten Anschlußbolzen des Stromwandlers verbun- 20 des erfindungsgemäßen Stromwandlers ist in der den wird. .,■■■: . F i g: 1 zunächst ein Schemabild gezeigt.
mal mittels einer längeren Verbindung mit dem ent- Zur Erläuterung der prinzipiellen Wirkungsweise fernten Anschlußbolzen des Stromwandlers verbun- 20 des erfindungsgemäßen Stromwandlers ist in der den wird. .,■■■: . F i g: 1 zunächst ein Schemabild gezeigt.
In der Praxis hat man von dieser Möglichkeit Wenn der Stromfluß durch die Hochspannungsjedoch
bislang nicht Gebrauch gemacht, da man einen wicklung 1 des Stromwandlers St vom Anschluß-,
Spannungswandler ganz allgemein aus praktischen bolzen K zum Anschlußbolzen L gemäß der Pfeiß,
Erwägungen nur sehr ungern über die Anschluß- as richtung verläuft, wird ein z. B. durch einen verbolzen des Stromwandlers mit dessen Hochspan- sehentlichen, sekundärseitigen Kurzschluß hervornungswicklung
verbindet. Vielmehr hat man bisher gerufener Durchschlag in dem benachbarten, über die
entweder den Spannungswandler potentialmäßig Leitung 2 an das Kopfteil des Stromwandlers 5/andirekt an die Leitung angeschlossen, oder man hat geschlossenen Spannungswandler Sp von dem an den
den Netzstrom durch den Spannungswandlerkopf ge- 30 Schutzkern des Stromwandlers St angeschlossenen
führt und dabei die Spannungswandlerwicklung an Schutzrelais 3 erfaßt, sofern der Anschlußbolzen L
den Durchführungsleiter angeschlossen. Auch hat über die Leitung 4 mit dem Kopfteil des Stromwandman
bei einem anderen bekannten Stromwandler am lers St verbunden ist.
Kopf einen zusätzlichen Anschluß vorgesehen, an Erfolgt die Energieeinspeisung entgegen der gedem
das hochspannungsseitige Ende eines benach- 35 zeigten Pfeilrichtung, dann wird —- um den benachbarten
Spannungswandlers anschließbar ist. Aber barten Spannungswandler Sp wiederum in den Netzauch
diese Anordnung bereitet Schwierigkeiten, wenn schutz miteinzubeziehen — die Verbindung über die
man den benachbarten Spannungswandler, bei einer Leitung 4 aufgetrennt und dafür dann der Anschluß-Umkehrung
der Energieeinspeiserichtung schaltungs- bolzen K über die Leitung 4' mit dem Kopfteil des
technisch hinter dem Stromwandler anordnen 40 Stromwandlers St und über dieses mit dem Spanwollte,
nungswandler Sp verbunden.
Im Rahmen der der Erfindung zugrunde liegenden In jedem Fall bleibt die Verbindung des Span-Aufgabenstellung
soll deshalb eine Verbindung zwi- nungswandlers Sp in der ursprünglichen Form über
sehen dem Stromwandler bzw. dessen Anschluß- die Leitung 2 mit dem Kopfteil des Stromwandlers St
bolzen und dem benachbarten Spannungswandler ge- 45 bestehen, da nur die Verbindungen der beiden Anfunden
werden, die von außen zugänglich und leicht schlußbolzen mit dem Kopfteil geändert zu werden
überschaubar ist sowie auch große Ströme führen brauchen. Die oben geschilderte, nachteilige Ändekann.
Sie soll auch für Wandler anwendbar sein, rung der Verbindung zwischen Strom- und Spanderen
Kopfteil mit einem Isoliermittel gefüllt ist oder nungswandler, wie sie bei Verwendung bekannter
von solchem frei ist. 50 Stromwandler bei Änderung der Energieeinspeise-
Diese Aufgabe wird bei einem Stromwandler mit richtung erforderlich ist, wird dadurch also ver-
auf entgegengesetzten Seiten aus dem Kopfteil des mieden.
Stromwandlers heraustretenden Arischlußbolzen und Die wahlweise Verbindung über die Leitung 4
mit einem auf der Außenseite des Kopfteils angeord- oder 4' in Abhängigkeit von der Energieeinspeisungs-
neten Anschlußstück, an das eine leitende Verbin- 55 richtung kann in verschiedener Weise erfolgen: In
dung zu einem benachbart aufgestellten Spannungs- den F i g. 2 bis 6 sind Ausführungsbeispiele hierfür
wandler befestigt ist, gemäß der Erfindung dadurch gezeigt.
gelöst, daß zwecks Einbeziehung des benachbarten Bei dem in der F i g. 2 gezeigten Ausführungsbei-Spannungswandlers
in einen an den Stromwandler spiel ist der Innenraum 10 des Kopfteiles 11 eines
angeschlossenen Netzschutz das als mindestens eine 60 Stromwandlers mit einem flüssigen oder gasförmigen
Anschlußfläche ausgebildete Anschlußstück in lei- Isoliermittel gefüllt. Die mit den Hochspannungstender Verbindung mit auf der Außenseite des Kopf- wicklungsenden verbundenen Anschlußbolzen 12 und
teils angeordneten Kontaktflächen steht, die jeweils 13 sind öldicht durch die Wand des Kopfteiles isoim
Bereich der primären Arischlußbolzen des Strom- liert hindurchgeführt. Diese Isolierung erfolgt bei
wandlers isoliert von diesen vorgesehen sind, und 65 dem Anschlußbolzen 13 in gleicher Weise wie bei
daß unter Verwendung von leitenden Verbindungen dem Anschlußbolzen 12, und zwar innen mit Hilfe
jeweils nur die auf der von der Einspeisung abge- der Isolierrohre 14 und 15 und außen mittels des
wandten Seite des Stromwandlers liegenden An- Isolierrohres 16. Auf den Anschlußbolzen 12 ist der
Metallring 17 aufgezogen; beide sind elektrisch und mechanisch miteinander verbunden. Die Energieeinspeisung erfolgt in Pfeilrichtung. Mit Hilfe der als
stromleitendes Verbindungsmittel dienenden Überwurfmutter 18 erfolgt eine leitende Überbrückung des
Abstandes zwischen dem Metallring 17 auf. dem Anschlußbolzen 12 und der Kontaktfläche 19/des Kopfteiles,
das außerdem mit der Anschlußflfehe 20 versehen
ist, an die der benachbarte Spannungswandler anzuschließen ist. Beim Wechsel der Energieeinspeisungsrichtung
wird die Überwurfmutter 18 rechts ab- und links aufgeschraubt.
In den F i g. 3 und 4 ist in verschiedenen Ansichten
ein Ausführungsbeispiel gezeigt, bei dem der Stromwandlerkopf mit Doppelbolzen auf jeder Seite
ausgerüstet ist. Hier ist die Verbindung zwischen den Änschlußbolzen 21 auf der Wicklungsausgangsseite
und dem 'Kopfgehäuse 22 durch Verbindungslaschen 23 und Schrauben 24 vorgenommen, die beide als
Verbindungsmittel den Abstand zwischen den Anschlußbolzen 21 und dem Kopfgehäuse 22 leitend
überbrücken. Für die Befestigung der Schrauben 24 befinden sich an den Druckscheiben 25 Lappen 26
und am Kopfgehäuse 22 Anschlußbutzen 27. Die Anschlußbutzen 27 können zugleich als Anschlußflächen
für den benachbarten Spannungswandler und zum Befestigen von Lichtbogenschutzarmaturen mit
benutzt werden. Beim Wechsel der Energieeinspeisungsrichtung sind Verbindungslaschen auf der gegenüberliegenden
Kopfseite anzubringen. Hierfür können dieselben Verbindungslaschen Verwendung finden
oder zwei gleiche Verbindungslaschen benutzt werden, wenn im letztgenannten Fall die vorher benutzten
Verbindungslaschen — wie strichpunktiert dargestellt — ausgeschwenkt und damit ohne Kontakt
zum vorherigen Wicklungsausgang sind. An Stelle der beschriebenen Verbindungslaschen können Z-förmige
Bügel verwendet werden, wobei die Anschlußbolzen dann nur wenig aus dem Kopfgehäuse herausragen.
In den F i g. 5 und 6 ist in verschiedenen Ansichten ein anderes Ausführungsbeispiel gezeigt, bei dem der
Stromwandlerkopf ebenfalls mit Doppelbolzen auf jeder Seite ausgerüstet ist. Auch hier erfolgt die leitende
Überbrückung in Abhängigkeit von der Energieeinspeisungsrichtung durch Verbindungslaschen,
wobei aber nur jeweils eine einzige Verbindungslasche, nämlich die z. B. in Pfeilrichtung schwenkbare
Lasche 30, als überbrückendes Verbindungsmittel der jeweils in Frage kommenden Kopfgehäuseseite
die Doppelbolzen mit den Anschlußbutzen 31 des Kopfgehäuses verbindet.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf das Vorhandensein einer einzigen Anschlußfläche, z. B.
im Bereich eines Anschlußbolzens, am Kopfteil des Stromwandlers zur Verbindung mit dem benachbarten
Spannungswandler beschränkt. Vielmehr können auch im Bereich der beiderseits heraustretenden Anschlußbolzen
miteinander in leitender Verbindung stehende Anschlußflächen zur Verbindung mit dem
benachbarten Spannungswandler vorgesehen werden. Dadurch erzielt man eine größere Variationsmöglichkeit
hinsichtlich der räumlichen Anordnung von Strom- und Spannungswandler bei der Montage der
Anordnung.
Abschließend läßt sich feststellen, daß durch die
Erfindung eine Anordnung aus Stromwandler mit benachbartem Spannungswandler geschaffen ist, bei
der in vorteilhaft einfacher Weise in Abhängigkeit von der Energieeinspeiserichtung des Stromwandlers
eine Einbeziehung des Spannungswandlers in den an den Stromwandler angeschlossenen Netzschutz ermöglicht
ist, indem nur Umschaltungen am Stromwandler vorgenommen zu werden brauchen. Durch
diese Umschaltungen werden die jeweils in Frage
ίο kommenden Anschlußbolzen des Stromwandlers mit
Kontaktflächen auf seinem Kopfteil verbunden, die mit dem Spannungswandler in leitender Verbindung
stehen. Die Verbindung zwischen Strom- und Spannungswandler kann dabei unberührt bleiben.
Claims (5)
1. Stromwandler mit auf entgegengesetzten Seiten aus dem Kopfteil des Stromwandlers heraustretenden
Anschlußbolzen und mit einem auf der Außenseite des "Kopfteils angeordneten Anas
schlußstück, an das eine leitende Verbindung zu einem benachbart aufgestellten Spannungswandler
befestigt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß zwecks Einbeziehung des benachbarten Spannungswandlers (Sp) in einen an den
Stromwandler (5/) angeschlossenen Netzschutz das als mindestens eine Anschlußfläche (20) ausgebildete
Anschlußstück in leitender Verbindung mit auf der Außenseite des Kopfteils (11) angeordneten
Kontaktflächen (19) steht, die jeweils im Bereich der primären Anschlußbolzen (12, 13)
des Stromwandlers (S/) isoliert von diesen vorgesehen sind, und daß unter Verwendung von leitenden
Verbindungen jeweils nur die auf der von der Einspeisung abgewandten Seite des Stromwandlers liegenden Anschlußbolzen (12)
mit den in ihrem Bereich liegenden Kontaktflächen (19) verbunden sind (Fig. 1 bzw. 2).
2. Stromwandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktflächen gleichzeitig
als Anschlußflächen dienen (Fig. 3).
3. Stromwandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die leitenden Verbindungen
Überwurfmuttern (18) sind, die zur isolierenden Befestigung der Änschlußbolzen (12, 13) am
Kopfteil (11) dienende Zwischenlagen (14,15,16) überbrücken (F i g. 2).
4. Stromwandler nach Anspruch 1, insbesondere für Stromwandler mit Doppelanschlußbolzen,
dadurch gekennzeichnet, daß die leitenden Verbindungen Verbindungslaschen (23) sind, die gegebenenfalls unter Verwendung· von
Druckscheiben (25) mit Lappen (26) und von Anschlußbutzen (27) am Kopfgehäuse (22) wahlweise
eine leitende Überbrückung zwischen Anschlußbolzen (21) und Kopfgehäusc (22) herstellen
(F i g. 3 und 4).
5. Stromwandler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine einzige, gegebenenfalls
schwenkbare Verbindungslasche (30) zur Überbrückung dient (F i g. 5 und 6).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT390693B (de) * | 1982-08-31 | 1990-06-11 | Licentia Gmbh | Primaerwicklung, insbesondere fuer giessharzisolierte stromwandler |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT390693B (de) * | 1982-08-31 | 1990-06-11 | Licentia Gmbh | Primaerwicklung, insbesondere fuer giessharzisolierte stromwandler |
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