DE1535615C3 - Schußfadenwächter für Greiferschützenwebmaschine - Google Patents
Schußfadenwächter für GreiferschützenwebmaschineInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D47/00—Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schußfadenwächter für eine Greiferschützenwebmaschine, bei
der nach dem Schußeintrag der Schützen und der von ihm ergriffene, eingetragene Schußfaden aus der
unmittelbar nach dem Eintrag erreichten Haltestellung in eine Fadenlösestellung zurückgeführt werden,
wobei der Schußfaden durch einen schußseitig angeordneten Fadenspanner während der Bewegung
des Schützens in die rückwärtige Stellung straff gehalten und dabei ein gewisses Ausgleichsfadenstück
von der Schußfadenvorratsspule über eine Fadenbremse
nachgezogen wird, wobei der Schußfadenwächter mit einer Vorrichtung zum Auslösen eines
Signals für den Weiterlauf der Webmaschine bei umgerissenem Schußfaden wirkungsverbunden ist.
Während der Rückwärtsbewegung des Schützens tritt am Fadenspanner die Nachziehbewegung auf,
die erforderlich ist, weil der Fadenspanner aus webtechnischen Gründen so eingestellt sein muß, daß bei
Rückwärtsbewegung des Schützens ein etwas größerer Fadenumweg am Fadenspanner entsteht, als der
Schützenrückwärtsweg beträgt. Auf diese Weise ist der Schußfaden während der Schützenrückwärtsbewegung
mit Sicherheit zu jedem Zeitpunkt voll gespannt, so daß ein streifenfreies Gewebe entsteht.
Bisher wird der Schußfaden bei Webmaschinen der genannten Art sowie bei Webstühlen ähnlicher
Art durch einen während oder nach dem Schußeintrag auf den gespannten Faden aufgedrückten Taster
(deutsche Auslegeschrift 1022 975 und 1068 190)
bzw. durch eine auf einem elastischen Träger angeordnete Schußfadenöse od. dgl. (deutsche Patentschrift
869 476 und schweizerische Patentschrift 324 635) überwacht, von weichen aus die Maschine
bzw. der Webstuhl stillgesetzt wird, wenn der Schußfaden gerissen ist und der Taster bzw. die Öse nicht
durch einen gespannten Faden gehalten wird.
Bei den bekannten Methoden muß der Faden durch eine relativ stark eingestellte Fadenbremse
oder durch ähnliche Mittel festgehalten werden, damit ein ungerissener Schußfaden durch den Drucktaster
bzw. die Öse nicht zu weit durchgebogen wird.
Der Faden muß den Druck des Tasters bzw. der Öse aufnehmen; durch diese Beanspruchung wird Schußfadenbrüchen
Vorschub geleistet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Schußfaden auf besonders schonende Weise — und
zu einem besonders spaten Zeitpunkt innerhalb des Arbeitsspiels — zu überwachen. Insbesondere soll
der Faden bei dem erfindungsgemäßen Schußfadenwächter nicht durch einen besonderen Drucktaster
auf Zug beansprucht werden. Die Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung gelöst.
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Für die Kontrolle des Schußfadens wird bei dem erfindungsgemäßen Schußfadenwächter kein besonderes
Zeitintervall während des Arbeitsspiels der Maschine gebraucht. Vielmehr wird der Faden während
eines ohnedies erforderlichen Vorganges, nämlich an der Nachziehbewegung während der fangseitigen
Rückwärtsbewegung des Schützens kontrolliert.
Dieser Vorgang und das zugehörige Zeitintervall treten nur bei einer Greiferschützenwebmaschine auf,
bei der in der Regel die Enden des eingetragenen Schußfadens jeweils zu einer Kante umgelegt werden,
nicht aber bei den sogenannten automatischen Webstuhlen
mit die Schußfadenspule mitführenden Schützen. Das genannte Zeitintervall eignet sich besonders
für die Schußfadenüberwachung, weil in ihm ein ruhender bzw. nicht in seiner Längsrichtung bewegter
Schußfaden ein zwingendes, exaktes, genau erfaßbares Kriterium dafür ist, daß der Schußfaden abgerissen
ist.
In der Zeichung ist der Gegenstand der Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen erläutert. Es
zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht einer erfindungsgemäß
ausgebildeten Webmaschine in schematischer Darstellung,
F i g. 2 den zugehörigen Schußfadenwächter in größerem Maßstab unter Weglassung aller unwichtigen
Teile,
F i g. 3 eine Vorderansicht,
F i g. 4 eine Draufsicht auf eine andere Ausführungsform eines Schußfadenwächters.
Die Webmaschine besitzt zwei Wangen 1,2, zwischen denen ein nicht sichtbarer Kettbaum, ein Warenraum
3 mit der aufgewickelten Gewebebahn 4, nicht dargestellte Führungs- und Spannvorrichtungen
für Kette und Gewebe sowie eine Hauptantriebswelle 5 der Maschine mit Kupplung und Bremse 6
und Motor 7 angeordnet sind. Ferner sind in F i g. 1 ein Riet 8 zum Anschlagen des Schußfadens 10 und
Schäfte 9 zur Fachbildung sichtbar. Außerdem enthält die Maschine verschiedene, nicht gezeichnete,
mit der Hauptwelle 5 in Zwanglauf stehende Antriebsmechanismen.
Der Schußfaden 10, der von einer Vorratsspule 11 abgezogen wird, wird jeweils zum Eintrag in das
Fach von einem Greiferschützen 12 mittels dessen Fadenklammer 12« ergriffen. Der Schützen wird von
einem Schußwerk 13 aus durch eine Schützenführung 14 geschossen und läuft in ein Fangwerk 15. Zwischen
Spule 11 und Schußwerk 13 durchläuft der Schußfaden 10 eine Fadenöse 21, eine Fadenbremse
22 sowie einen Fadenspanner 23. Während des Eintrags wird die Fadenbremse 22 gelüftet, und der Fadenspanner
23 befindet sich in seiner unteren Stel- : lung 23 α, der Schußfaden durchläuft also in diesem
j Maschinenbereich während des Eintrags den Weg j 10 a.
■ Kurz bevor der Schützen im Fangwerk 15 durch
eine dort befindliche Bremse zum Stillstand gebracht il ist (strichpunktierte Stellung 12 b), wird die Fadenbremse
22 geschlossen. Bei Stillstand des Schützens (Stellung 12 b) wird die Fadenbremse 22 für einen
'■■ Moment so weit geöffnet, daß der Fühler 32 mit Si- ; cherheit aus der möglicherweise am Ende des Ein-
: trags erhaltenen Stellung 32 a in die Stellung 32 zurückgeht.
Gegebenenfalls muß er durch einen besonderen z. B. elektrischen Antrieb in die Stellung 32
zurückgeführt werden; in dem zuletzt genannten Fall braucht dann die Bremse 22 bei Stellung 12 b des
Schützens nicht teilweise gelüftet zu werden.
Nunmehr wird der Fadenspanner 23 aus der Stellung 23 α in die obere Stellung 23 b bewegt und zugleich
der Schützen aus der Stellung 12 b in die Stellung 12 c zurückgeschoben. Dabei geht der Faden 10
im Bereich des von den Kettfaden gebildeten, in F i g. 1 nicht sichtbaren Webfaches in F i g. 1 nach
links, und es bildet sich am Fadenspanner 23 die Umwegschlaufe 10 b. Der durch diese Schlaufe bedingte
Umweg des Schußfadens 10 ist größer als der Rückwärtsweg des Schützens 12 aus der Stellung 12 b in
die Stellung 12 c. Aus diesem Grunde wird durch die ι geschlossene Bremse 22 ein gewisses Fadenstück
zum Ausgleich von der Spule 11 in F i g. 1 nach rechts gezogen. Anschließend wird der Faden 10 bei
einer eine Fadenzentriereinrichtung, eine Randfadenklemme und eine Leistenlegernadel enthaltenden
Lcistenlegervorrichtung 16 abgeschnitten und von ihr und einer weiteren Leistcnlegervorrichtung 17 nach
Fachwechsel in das folgende Fach eingelegt, so daß eine Einlegeleiste am Gewebe entsteht.
Die Schützenanhaltestellung Mb liegt infolge der
nicht immer gleich starken Wirkung der Schützenbremse im Fangwerk 15 nicht bei jedem Schuß genau
ίο an der gleichen Stelle. Daher muß der Schützen 12
mittels eines Rückschiebers 20 in die rückwärtige, bei jedem Schuß exakt gleiche Fadenlösestellung 12 c
geschoben werden. Hierdurch wird jeweils ein gleich langes Fadenende z. B. für das Einlegen in die Kante
erzielt. Auf diese Weise wird es möglich, auf das Abschneiden des Fadens auf der Fangseite zu verzichten.
Der Faden braucht bei Stellung 12 c nur vom Schützen losgelassen zu werden.
Die Fadenbremse 22 ist in folgender Weise mit einem Schußfadenwächter kombiniert: In dem
Bremslöffel 22a (Fig. 2) ist ein um eine senkrecht zur Zeichenebene verlaufende Achse 31 verschwenkbarer,
zweiarmiger Hebel 32, 33 gelagert, der unter der Wirkung einer Druckfeder 40 steht. Der Arm 32
Hegt bei geschlossener Fadenbremse leicht auf dem Schußfaden 10 auf, so daß er bei in F i g. 2 nach
rechts vorwärts bewegtem Schußfaden von diesem in die gestrichelt gezeichnete Stellung 32 a verschwenkt
wird. Der Arm 33, der einen Dauermagneten 34 trägt, wird dabei in die Stellung 33 a verschwenkt
und der Magnet 34 in eine Induktionsspule 35 gestoßen. Diese ist über eine elektrische Leitung 36 an
eine elektronische Additionsschalteinrichtung 37 angeschlossen.
Beim Hereinbewegen des Magneten 34 in die Spule 35 wird ein Stromstoß auf die Schalteinrichtung
37 übertragen, die ein Signal für das Weiterlaufen der Webmaschine bildet, wie weiter unten ersichtlich
ist.
Andererseits ist z.B. auf der Hauptwelle5 oder
auf einer mit der gleichen Drehzahl wie sie drehenden, anderen ..Welle ein Rad 38 befestigt, das einen
Dauermagneten 39 trägt. Wenn der Magnet 39 in die ■ in Fig. 2 gezeichnete Stellung kommt, wird durch
eine Induktionsspule 41 über eine Leitung 42 ein Steuersignal auf die Additionsschalteinrichtung 37
übertragen.
Die Schalteinrichtung 37 ist durch elektronische Mittel so geschaltet, daß bei Superposition, also bei
gleichzeitigem Eintreffen der beiden von den Spulen 35, 41 kommenden Signale über eine Sekundärleitung
43, kein Stromstoß ausgesandt wird. Eine an der Leitung 43 angeschlossene Magnetspule 44 bleibt
also stromlos, so daß auch die von der Spule 44 über einen Anker 45 und einen Hebel 46 betätigbare
Schaltwelle 50 für das Ausschalten des Hauptmotors 7 nicht betätigt wird.
Das gleichzeitige Eintreffen der beiden Signale aus den Leitungen 36, 42 hat zur Voraussetzung, daß der
Schußfaden 19 tatsächlich während der Rückwärtsbewegung des Schützens von 12 6 nach 12 c und
während des Hochganges des Fadenspanners von 23 α nach 23 b in F i g. 1 und 2 nach rechts durch die
Fadenbremse 22 hindurch nachgezogen wird. Dies ist nur möglich, wenn er nicht gerissen ist. Der Betrieb
soll in diesem Fall also weitergehen, die Abstellwelle 50 darf nicht verschwenkt werden.
Ist der Schußfaden 10 jedoch gerissen, so wird bei
Rückwärtsbewegung des Schützens von 12 b nach
12 c und bei Aufwärtsbewegung des Fadenspanners von 23 α nach 23 b kein Ausgleichsfadenstück durch
die Fadenbremse 22 nach rechts nachgezogen. Dadurch wird auch der Hebel 32, 33 nicht verschwenkt,
so daß die Spule 35 keinen Stromstoß abzugeben vermag. Das über die Leitung 42 kommende Steuersignal
bleibt ohne Überlagerung in der Additionsschalteinrichtung 37, so daß diese ein Signal über die
Leitung 43 auf die Spule 44 gibt, diese also unter Strom setzt. Hierdurch wird der Anker 45 angezogen
und die Schaltwelle 50 in F i g. 2 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht. Die Maschine wird dann über
einen mit der Schaltwelle 50 wirkungsverbundenen Hauptschalter 47 (F i g. 1) stillgesetzt.
Bei der Ausführungsform des Schußfadenwächters nach F i g. 3,4 ist zwischen der Fadenbremse 22 und
dem Fadenspanner 23 eine etwas oberhalb des direkten Schußfadenweges 10 a befindliche Rolle 48 angeordnet,
auf deren Umfang in Fig. 4 helle, z.B. weiße, Streifen 49 angebracht sind. Zwischen ihnen
sind jeweils dunkle, z.B. schwarze, Streifen51. Von einem eine Lichtquelle 52 und eine Photozelle 52
enthaltenden Signalkopf gelangen Lichtstrahlen auf die Rolle 48, die bei Drehung von den hellen Streifen
49 in die benachbarte Photozelle 52' reflektiert werden. Die Photozelle ist über eine Leitung 36 an die
Additionsschalteinrichtung 37 und die übrigen Teile 38, 41, 44 gemäß F i g. 2 angeschlossen.
Wird der Schußfaden 10 nach dem Eintrag während der Rückwärtsbewegung des Schützens von 12 b
nach 12 c durch die Aufwärtsbewegung des Fadenspanners von 23 a nach 23 b in die Umwegstellung
10 6 gebracht, so wird der Faden teilweise um die Rolle 48 gelegt, so daß beim Nachziehen in F i g. 3, 4
nach rechts die Rolle etwas gedreht und dabei mehrere Lichtstrahlen in die Photozelle 52' fallen. Diese
gibt über die Leitung 36 Stromstöße auf die Schalteinrichtung 37, die mit dem von der Spule 41 kommenden
Steuersignal überlagert werden. Die Anordnung ist so getroffen, daß bei Drehung der Rolle 48
die Webmaschine nicht abgeschaltet wird, während sie bei Stillstand der Rolle 48 stillgesetzt wird.
Bei allen beschriebenen Beispielen des Schußfadenwächters wird die in F i g. 1 von links nach rechts
verlaufende Nachziehbewegung durch die Fadenbremse 22 hindurch zur Überwachung des Schußfadens
herangezogen. Der Schußfadenwächter bzw. sein Tastglied 32 oder 48 kann auch in F i g. 1 rechts
des Fadenspanners 23 angeordnet sein, sofern dort noch eine von links nach rechts verlaufende Nachziehbewegung
auftritt. Es existiert jedoch ein Grenzpunkt etwa bei 10 c, der bei der Schützenrückbewegung
keine translatorische Bewegung erfährt, sondern nur von der Schußlinie 10 α durch den Fadenspanner
23 in F i g. 1 etwas aufwärts bewegt wird. Links dieses Punktes lassen sich Schußfadenwächter
ansetzen, welche die Nachziehbewegung in F i g. 1 von links nach rechts ausnützen.
In jedem Fall wird die bei der Rückbewegung des Schützens von 12 b nach 12 c auftretende Nachziehbewegung
des Schußfadens 10 als Kriterium für das Vorhandensein eines intakten Schußfadens herangezogen.
Ist der Faden irgendwo gebrochen, so kann beim Rückwärtsgehen des Schützens von 12 6 nach
12 c links von 10 c keine Fadenbewegung längs des Schußfadens stattfinden. Die Maschine wird dann
über den Schußfadenwächter stillgesetzt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Schußfadenvvächter für eine Greiferschützenwebmaschine,
bei der nach dem Schußeintrag der Schützen und der von ihm ergriffene, eingetragene
Schußfaden aus der unmittelbar nach dem Eintrag erreichten Haltestellung in eine Fadenlösestellung
zurückgeführt werden, wobei der Schußfaden durch einen schußseitig angeordneten Fadenspanner während der Bewegung des
Schützens in die rückwärtige Stellung straff gehalten und dabei ein gewisses Ausgleichsfadenstück
von der Schußfadenvorratsspule über eine Fadenbremse nachgezogen wird, wobei der
Schußfadenwächter mit einer Vorrichtung zum Auslösen eines Signals für den Weiterlauf der
Webmaschine bei ungerissenem Schußfaden wirkungsverbunden ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schußfadenvvächter einen auf die Nachziehbewegung des Ausgleichsfadenstücks
ansprechenden Schußfühler (32, 48) enthält, der zwischen der Fadenbremse (22) und
dem Fadenspanner (23) angeordnet ist.
2. Schußfadenwächter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schußfühler ein
während der Schützenrückbewegung (12 b und 12 c) an den Schußfaden (10) anliegender, in Fadenlängsrichtung
verschwenkbarer Hebel (32) ist.
3. Schußfadenwächier nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (32) zweiarmig
ausgebildet ist, wobei der eine Arm gegen die Wirkung einer am Hebel (32) angreifenden
Feder (40) vom nachgezogenen Schußfaden mitgenommen wird und am anderen Arm (33) ein
Dauermagnet (34) angebracht ist, durch den bei Verschwenkung über eine zugehörige Induktionsspule
(35) ein elektrisches Signal auf eine Additionsschalteinrichtung (37) gegeben wird, welche
anderseits von einem mit der Hauptwellendrehzahl der Webmaschine umlaufenden Dauermagneten
(39) über eine zweite Induktionsspule (41) im Rhythmus dieser Drehzahl ein weiteres Signal
erhält, wobei bei Überlagerung beider Signale die Ausschaltvorrichtung (50, 47) der Webmaschine
unbetätigt bleibt, während sie bei Fehlen des Weiterlaufsignals von der Additionsschalteinrichtung
(37) aus betätigt und die Maschine stillgesetzt wird.
4. Schußfadenwächter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schußfühler (32, 48) an der zwischen der Schußfadenvorratsspule (11) und dem Fadenspanner
(23) angeordneten Fadenbremse (22) angebracht und mit deren Antrieb gekuppelt ist, so daß er
periodisch auf den Faden (10) gelegt und von diesem wieder abgehoben wird.
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|---|---|---|---|
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