DE1533730A1 - Hydraulischer Grubenausbau - Google Patents
Hydraulischer GrubenausbauInfo
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Description
P a t e η t a η m e 1 α u η g 16.1.1967 Li/Ko
"Jw. 1730
(ier B1Irma
Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, 4ü28 Wethniar bei Länen
Hydraulischer Grubenausbau
Die Erfindung betrifft einen unter Last mit Hilfe eines Rück.-'.ylinders
rückbaren hydraulischen Grubenausbau, bei dem die den Andruck erzeugenden Arbeitsräurne der Stempel beim lY'ckvorgan.;
durch einstellbare Druckbegrenzungsventil auf einen gegenüber
dem Setzdruck um ein einstellbares Hiß verringerten Drmk eingestellt
sind.
n.ei hydraulischen Grubenausbauen ist es erwünscht, den Rückvorr:ang
unter Last vornehmen zu können. Hierbei werden die Kappen auch während der Bewe<;un^ der Stenpel .r.e^en das Hangende '-edrückt,
wobei jedoch ein £er;enüber dem Set::druck verringerter
Druck angewendet wird, weil sich sonst der Ausbau nicht bewegen läßt.
Es sind Ausbaugestelle bekannt, bei denen der Stempeldruck vom Druck im Rückzylinder anhängig ist. Hierzu dient ein besonderes
Ventil, welches stets dann den Druck in den hydraulischen Stempeln absinken läßt, wenn der Druck im Rückzylinder eine bestimmte,
vorgegebene Größe überschreitet. Wenn daher der Druck im Rückzylinder beim Bewegen des Ausbaues eine bestimmte Hohe erreicht,
weil die Kappen am Hangenden wegen des von den Stempeln erzeugten Andrucks einen zu großen Widerstand finden, wird der
Druck in den Stempeln und damit der Andruck der Kappen verringert, so daß der Bewegungsvorgang eingeleitet oder fortgesetzt
werden kann. Die in dieser V/eise arbeitende Vorrichtung ist jedoch verhältnismäßig kompliziert und hat den schwerwiegenden
BAD O
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- 2 - · ?vj. ιγχ·
It». 1. 'Vj
Nachteil, daS die Kappen quder erUhrung mit dem Hangenflen kommer., wem die StrehtSffnung nrö0er wird, wie dies bei AnsbrUchen
oder bei den häufig auftretender. Konvergenzen möglich ist. Die
Koppen kommen bei derartigen BetriebsfKllen deshalb a»ii<er ' erllhrun^ mit dem Hangender, weil die DruckrMume der stempel nur bei
zu rrofler-i Druck im Rflnfcryliwler entlaste-, nicht aber «it Hruck-''lUsslf^c^it nachgefüllt vierten, wenn dor itahmen sieb in eine
Streberwelterung hinein bewegt und 'ier Dru*k im Rtfcksyllnriw·- '
wie.ler norml ist.
Man hat daher vorgeschlagen, reeii-jiete Ventile einzubauen« 'lurch
die im Stempelar'ieitsraum stets ein bestimmter 1IT1ICk aufrechterhalten wird, der roß r.enuj ist, um einen ewiesen Anaru :k an
das Hangende : u gewKhrleisten. Aber auch hei diesen Vorrichtungen rIna keine ^eßnalmen ärfUr ;:et-off<?i# die Stempel v/?ihrend der
R{fokbewe^ur.nen zusKtzlich auszufahren, v.*ern 'Ma Kappen nei einer
Konvercenu oder bei Ausbrüchen die berührung mit dem !fangenden
verlieren.
Man hat bereits erwogen, ob eine Ltisun.;; des genannten Problems
dadurch erreicht werden könne, daß alle Rücklaufleitungen der
Stempel unter einen gewissen, vorbestimmten Druck esef.t werden,
indem in den P.'cklaufbehölter ein Druckspeicher eingebaut wird,
der, beispielsweise mit Hilfe von Preßluft, den Sammelbehälter
stets unter einem bestimmten Druck hält. Aber auch diese Maßnahme führt nicht zu einem befriedigenden Ergebnis, well bei einer
BesdUdivunf: nur einer Rücklauf leitung der iiruck In allen3teupeln
völlig abfallen würde. Ea kommt hinzu, daß die Handhabung des Ausbaues erheblich erschwert wird, well es :;u?n Rauben der Stempel
erforderlich ist, den in der Rücklaufleitung vorhandenen Druck zu
entlasten.
Auoh eine Abwandlung der zuletzt erwHhnten Anordnung dahingehend,
dafi jeder Auebaueinheit ein besonderer Druckspeicher .zugeordnet '
wird, mit dessen Hilf· aus den ArbeitarHumen der .Stempel verdrMngte Flüssigkeit zurüokgedrttokt werden kann, wenn die Stempel beim
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Durchfahren einer Streberweiterung ausgefahren werden müssen«
ftlhrt nicht aim Ziel, well einerseits ein erheblich größerer
technischer Aufwand erforderlich 1st und dennoch der Nachteil ■
nicht beseitigt wird, beim Rauben eines '.esteils oder von Teilen
des Aushaues besondere Abschaltmögllohkelten für die betreffenden'
Druckspeicher vorzusehen·
Die Erfindung hat nl-h die Aufgabe nestellt, eine einfachere Lösung vorzuschlagen, um den Arbeiteräumen der Stempel im Bedarfsfall Flüssigkeit zuzuführen, wenn der Abstand zwischen Liegendem
und Hangendem beim Vorrücken des Abbaus gruBer wiri. Die Erfindung Rent hierbei von den bekannten hydraulischen Orubenausbauen
aus, die mit Einrichtungen zur Aufreshterhaltung eines vorgegebenen, verringerten Druckes in den ArbeitsrSumen der Stempel während
der Rtlckbetfegungen ausgestattet sind. 7ur L?5sun- der genannten
Aufgabe ist hierbei vorgesehen, da8 jeweils der Raum des Rückzylinder β , aus dem bei Bewegung des Kolbens Flüssigkeit verdrängt
wird, mit den ArbeiterHumen der Stempel verbunden 1st. Hierdurch
wird erreicht, das die bei Jedem Hub aus dem Rückzylinder verdrängte Flüssigkeit nicht unmittelbar in dto RUOkIeItUn*, sondern
zunächst in die Arbelteräume der Stempel gedrückt wird. Wenn die Stempel die Kappen bereits mit dem gewttnsohten Druck am Hangenden
halten, fließt die Flüssigkeit durch die Druokbesrenzungsventlle
in den Rücklauf« Tritt Jedoch eine Streberweiterung auf und müssen
die stempel ausfahren, damit die Kappen mit dem erforderlichen Andruck am Hangenden anliegen, dient die aus dem Rückzylinder verdrängte Flüssigkeit oder ein Teil davon zum Ausfahren der Stempel.
Die erfindungsgemäfi vorgeschlagene Anordnung kann auf einfache
Weise und ohne den Einbau zusätzlicher Schalt- und Druckbegrenzungeventile zu erfordern dadurch in zweokmäSiger Welse ausgestaltet' sein, daß die jeweilige Rücklauf leitung des Rückzylinder·
mit Hilfe eines Schaltventlleean eine Verbindungsleitung anschließbar lit» die mit den zum Rauben der Stempel dienenden Leitungen in Verbindung steht. Durch diese einfache Maßnahme, die '
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unter Umständen sogar eine Verringerung des technischen Aufwandes gegenüber sonst üblichen Anordnungen erbringt« weil die Versorgungsleitungen des Rückzylinder* In daa Leitungssystem für
die ausfahrbaren Stempel einbezogen sind« wird erreicht, daJ der
Rückzylinder als Niederdruckpumpe für die ausfahrbaren Stempel arbeitet, jedoch Jeweils nur dann Flüssigkeit in die Stempel fördert, wenn die von den betreffenden Stempeln gehaltenen Kappen
beim Vorrücken des Ausbaus aufler Berührung mit dem Hangenden zu
kommen drohen. Die Vorrichtung ist selbstverständlich so getroffen, daS der gegenüber dem Setzdruck verringerte Druck in den Arbeitsräumen der Stempel beim Ausfahren während des RUokvorgangs
nicht erhöht wird. Die erfindungsgemüe vorgeschlagene Lösung ist
deshalb besonders günstig« well eine Ausfahrbewegung der Stempel
unter dem beim Vorrücken verringerten Andruck jeweils erfolgen
mu0« während sich auch der Kolben im Rückzylinder bewegt und, da
es sloh durchweg um doppeltwirkende Zylinder handelt« dieser auf
einer Seite seines Kolbens Flüssigkeit verdrängt. Wenn die Stempel beim Vorrücken des Ausbaugesteils verkürzt werden müssen,
well sich der Abstand zwischen Hangendem und Liegendem in Verhiebriohtung verringert, arbeitet die erfindungsgemäßvorgesohlagene Vorrichtung in gleicher Welse wie die bisher bereite bekannten Anordnungen« da die den verringerten Druck in den Arbeltsräumen der Zylinder begrenzenden Ventile ansprechen und die aus dem
Rückzylinder verdrängte Flüssigkeit in den Sammelbehälter leiten« ohne dal sie in die Arbeltsräume der Stempel gelangt. ,
Die erflndungsgemäfi vorgeschlagene Anordnung 1st auf einfache
Welse zu betätigen oder zu steuern, well« wie die Erfindung ferner vorschlägt, daa Schaltventil, das die jeweilige Rücklauf leitung des Rückzylinder mit den beim Rauben der Stempel wirksamen
Leitungen verbindet, mit den Schaltventilen der Stempel in der.
Weise in Verbindung stehen kann, da* die Sohaltventlle der Stempel bei Beaufschlagung des RUokzylinders in beiden möglichen Bewegungsrlohtungen In Raubstellung stehen. Wenn unter Beibehaltung
der Raubstellung der Schaltventil an den Stempeln der Rückzylinder
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abgeschaltet wird, können dl· Stempel in üblicher Heise graubt,
'd.h. eingefahren werden, wobei lediglich ein Absperrventil zu
betätigen 1st.
•Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann bei der bekannten
Anordnung von Druokbegrenztingsventllen an Jeden einzelnen Stempeln zur Begrenzung der Setzlast des In Ruhe befindlichen Ausbaugestelles das Druckbegrenzungsventil, das den Druck in den
Arbelteraum der Stempel beim RUokvorgang bestimmt, an die miteinander verbundenen RUoklaufleitungen von Rückzylinder und Stempeln angeschlossen sein. Da dieses letztere Druckbegrenzungsventil auf einen geringeren Anspreohdruok eingestellt ist« wird der
in den Arbeitsräumen der Stempel vorhandene Druck unabhängig von
der Jeweiligen Einstellung der den Setzdruck bestimmenden Druckbegrenzungsventile entsprechend erniedrigt« wenn beim RUokvorgang
sämtliche RUcklaufleitungen sowohl der Stempel wie auch des Rückzylinder« miteinander verbunden sind.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert.
In der Zelohnung 1st die hydraulische Sohaltung eines aus zwei
zueinander bewegbaren Rahmen bestehenden Auebaugestells wiedergegeben. Jeder der beiden Rahmen A und B weist nach dem AusfUhrungsbelspiel einen in Abbauriohtung vorn und hinten stehenden
Stempel auf· Zwischen den beiden Rahmen des Gestelle ist ein Rückzylinder vorgesehen, der in bekannter Heise Jeweils den
einen Rahmen, dessen Stempel teilentspannt sind, gegenüber dem
unter vollem Setzdruok verbleibenden anderen Rahmen vorwärtabewegt. ;■. '.. ■.■ :.- - Av. ""; . ■ . ■'
Bei der In der Zelohnung sohematlsoh dargestellten Anordnung
let mit 1 eineDruckflüssigkeit liefernde Pumpe bezeichnet.
Die Pumpe 1 speist Druckflüssigkeit in eine Druckleitung 2, an
die eile Stempel des Ausbaugestelles wie auch der Rückzylinder
19 angeschlossen sind* Wiederum allen Stempeln und dem RUokzy-
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linder gemeinsam 1st eine RUckieltung 3, die durch eine Leitung 4 zu einem PlUssigkeitBsammelbehHltar 5 gerührt ist. Die
zum Sammelbehälter 5 führende Leitung 4 teilt sich in zwei
Zweigleitungen 6 und 8, von denen im Leitungszweir? 6 ein Ventil
7 liegt, das in einer eraten Stellung O den Flussigkeltsdureh- ■
gang zum Sammelbehälter 5 sperrt und in einer zweiten Stellung I
den Durchfluß der Flüssigkeit von der Leitung 4 sum Behälter 5
gestattet. In der von der Leitung 4 abzweigenden Leitung 8 befindet sich ein Druckbegrenzungsventil 9, das auf den Druck eingestellt 1st« mit dem die Stempel ,die Kappen beim RUokvorgang an
das Hangende drucken sollen. Dieser Druck 1st geringer als der von den Stempeln nach dem Setzen aufgebrachte Setzdruok und so
bemessen, daß sich der jeweilige vorzurückende Rahmen A oder B mit Hilfe dee Rückzylinder» 19 vorwärtsbewegen läßt.
Von der Druckleitung 2 führen Leitungen 2a zu den Arbeiterinnen
12 der Stempel. Zwischen Jeder der Leitungen 2a und dem Raum 12
der Stempel befindet sich ein Schaltventil 10, das in drei Stellungen einstellbar 1st. In der ersten Stellung 0 ist der Durchgang von der Leitung 2a zum nachgeordneten Stempel unterbrochen.
In der Stellung I des Ventils 10 besteht eine Verbindung zwischen der Druckleitung 2, 2a und dem Arbeitsraum 12 des Stempels, wobei
in dieser Stellung das beispielsweise als Schieber ausgebildete verstellbare Ventilglied ein Rückschlagventil, das in Rlohtung
zur Druckleitung 2af 2schließtfi elnso-haltet. In der dritten
möglichen Stellung II des Ventils 10 ist der Arbeitsraum 12 des
Stempels mit der RUokleltung 3a, 3 in Verbindung. Die zwischen
dem Schaltventil 10 und dem Arbeitsraum 12 angeordnete Leitung ist mit 11 bezeichnet·
Von der Verbindungsleitung 11 zweigt ein® weitere RUokleitung
ab. In der für jsden Stempel ein gesonderte· Druckbegrenzungsventil 16 liegt· Di® Ventile 16 sind auf den zulässigen Druck der
Stempel eingestellte
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Nenn die Pumpe 1 Über eine Verbindungsleitung 1a Druckflüssigkeit in die Druckleitung 2 einspeist und die Sohaltventile 10
in der Stellung I stehen, wird Druckflüssigkeit in die Arbeiteräume 12 gedruckt. Die mit Kolben 13 in üblicher Welse verbundenen Innenstempel 15 schieben sioh daher in den Außenstempeln 14
nach oben und drücken hierbei die Kappen mit dem Setzdruok gegen
das Hangeside· Die Druckbegrenzungsventile 16 sprechen an, wenn sich nach den Verspannen der Stempel der Druck in den Arbeiteräumen 12 durch Absenken des Hangenden erhöht.
Die Rahmen A und B des Ausbaugestelles sind mit Hilfe des RUekzyllndersi9 zueinander bewegbar. Hierzu 1st beispielsweise der
RUokzylinder 19 selbst mit dem Rahmen A und die in Zylinder 19
geführte Kolbenstange 2υ mit den Rahmen B verbunden. Die auf den
beiden Selten des im Rückzylinder iy verschiebbaren Kolbens 23
befindlichen Zylinderräume 24 und 25 sind Über Leitungen 20 und
21 an die Druckleitung 2 und die RUokleitung 3 wechselweise ansohließbar. Zu diesen Zweck 1st zwischen den von den Leitungen
und 3 abzweigenden Leitungen 20a und 21a sowie den Leitungen 20
und 21 ein weiteres Schaltventil 2P angeordnet, das in drei
Schaltstellungen einstellbar 1st. Zn der in der Zeichnung gezeigten Stelling ο ist der Rückzylinder 19 von den Leitungen 2
und 3 getrennt. Zn der Stellung Z des Schaltventils 22 besteht
eine Verbindung zwischen den Druckleitungen 2 und 20a mit der
Leitung 21 und damit mit den Zylinderraum 24.
Gleichzeitig ist die RUokleitung 3/ 21a über die Verbindungeleitung 20 mit den Zylinderraun 25 verbunden. In der Sohaltstellung
II sind die Verbindungen miteinander vertauscht, so daß die Druckleitung 20.. 20a Ober die Verbindungsleitung 20 mit den Zylinderraun 25 und die RUokleitung 3, 21a Ober die Verblndungsleltung 21 mit dem Zylinderraum 24 in Verbindung stehen.
Solange das Ausbaugestell sich in Ruhe befindet und mit seinen
Stempeln gegen das Hangende verspannt 1st, stehen die Schaltventile 10 in der Stellung Z oder 0. Soll nunmehr beispielsweise
der Rannen A des Gestelle vorwärts bewegt werden, wobei der JLn14
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den Stempeln des Rahmens A herrschende Druok verringert und
Druckflüssigkeit In den Zylinderraum 25 dee Rückzylinder« ein«
geleitet werden muß, werden die Schaltventile 10 für die Stempel
des Rahmens A In die Stellung II gebracht« in der die Arbeiteräume 12 Über die Verbindungeleitung 11 mit der RUßkleitung 3a,
3 verbunden sind. Qlelohreltle wird das Schaltventil 22 in die
Stellung II gebracht« worduroh der von der Pumpe 1erzeugte
Druck den Zylinderraum 25 beaufschlagt·
Da die Arbeltsräume 12 der Stempel dee Rahmens A an die mm Sammelbehälter 5 führende RUckleitung * angeschlossenBind und das
Schaltventil 7 in der Stellung 0 steht, 1st der in den Arbeiteräumen 12 herrschende Druok auf die am Druckbegrenzungsventil 9
eingestellte Orö0e begrenzt. Da der Ansprechdruok des Ventile 9
geringer als derjenige der Ventile 16 ist, werden diese letzeren
in diesem Betriebszustand wirkungslos. Die beim Einleiten von Druckflüssigkeit in den Zylinderraum 25 aus den Zylinderraum 24
verdrängte Flüssigkeit fliest durch die Leitung 21 und das in
der Stellung II befindliche Schaltventil 22 in die Rüokleituns
ab. Hierbei kann sieh aufgrund der Wirkung des Druckbegrenzungsventile 9 kein höherer Druok aufbauen« als er duroh Ae Blnetelliug
des Ventils 9 bestimmt ist. Die Stempel des Rahmens A drüoken daher ihre Kappen mit eine« venlngerten Druok gegen das Hangende,
so das der Rahmen A vorgeschoben werden kann, während der Rahmen
B, an dem die Schaltventil· 10 sieh in der Stellung I befinden,
verspannt bleibt·
Verringert sich der Druck in den ArbeitsrHumen 12 der zum Rahmen
A gerhörenden Stempel unter den am Ventil 9 eingestellten Druck weil sich der Abstand zwischen Hangendem und Liegendem vergrößert ■
und die Kappen aufler Berührung mit denHangenden kommen, schließt
sich das Druckbegrenzungsventil 9 und die vom Kolben 2? aus der
Zylinderkammer 24 verdrängte Flüssigkeit strömt duroh die Leitungen 5 und 3a sowie Verbindungsleitungen 11 duroh die in der
Stellung II befindlichen Schaltventile 10 in die Arbeiteräume
Die Folge davon 1st, daß die Stempel ausfahren« bis die Kappen
■* 9:■--■
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Mit «Inen der Einstellung dee Ventile 9 entsprechenden Druck
«leder an Hangenden anliegen. Die danach noch aus den Zylinderrau« 2* dee Ruokzyllndera 19 verdrängte PlUeelgkelt fließt Über
die Leitungen 21, 21a, 3, Hund 8 In den Sannelbehälter 5 zurück.
Bollen die Stempel geraubt, d.h. ganz von Flüssigkeitsdruck entlastet werden« wird das Schaltventil 22 In die Stellung 0 erbracht, wMhrend die Schaltventile 10 In der Stellung II verbleiben. Ferner wird das Schaltventil 7 von der Stellung 0 In die
Stellung I ungeaohaltet. Hierdurch besteht eine das Druckbegrenzungsventil 9 uncehende Leitung 6, die drucklos In Sannelbehälter
5 nttndet. Die Iimenetempel 15 nlt den Kolben 13 können daher in
• die ArbeltsrMune 12 einsinken·
Naohden In der zuvor beschriebenen Welse der Hahnen A unter Aufreohterhaltung dee bein RUokengewünschten Andrucks der Kappen
an das Hangende vorwarte bewegt let, wird das Schaltventil 22 in
die Stellung 0 gebracht. Fernier werden die Schaltventile to auf
die Stellung I eingestellt, so das wlederun der von der Punpe I erzeugte Druoknltteldruok In den ArbeltsrMumcn 12 wlrkean wird.
Olelohzeltlg treten die den Druok begrenzenden Ventile 16 In Tätigkeit, wenn die vorgegebene Druokhehe erreicht 1st.
Un nunnehr den Rannen B zu rUoken, wird das Schaltventil 22 In
die Stellung I gebracht, woduroh der Zylinderraun 24 an die
Druckleitung 2 angeschlossen let· Die Sohaltventlle 10 der Stenpel dea Rahnens B erhalten die Stellung IZ9 so da0 die zugehörigen Druokbegrenzungaventlle 16 ihre Wirksamkeit verlieren und
wlederun das den geringeren Druok begrenzende Ventil 9 wlrkean wird· Das Schaltventil 7 befindet sieh hierbei wlederun in der
Stellung 0. Der zuvor beschriebene Vorgang wiederholt sich nunnehr, d.h. die von Kolben 23 *ua den Zylinderraun 25 verdrängte
Flüssigkeit dient zun Ausfahren der Stempel dea.Rahnens B, wenn
die· Infolge elnea Auebruohs oder einer Seewterung erforderUoh 1st« ohne dafi hierbei der an Ventil 9 eingestellte gerln-
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16. 1.
gere Druck, der so gewählt ist, daß sich der betreffende Rahmen
trotz Anlage der Kappen am Hangenden verschieben läßt, überschritten wird.
Zur Vereinfachung der Bedienung kann eine lösbare Verbindung
zwischen den beweglichen Teilen der Ventile 22 und 7 vorgesehen sein. Diese Verbindung sorgt dafür, dass das Ventil 7 stets die
Stellung O einnimmt, wenn das Ventil 22 in die Stellung I' oder II
verstellt wird. Eine Trennung der Verbindung zwischen den Ventilen 22 und 7 ist nur dann erforderlich, wenn die iestelle A und B
ganz geraubt werden sollen.
Es hat sich gezeigt, daß. das Flüssigkeitsvolumen, welches beim
Sahreitvorgang aus dem einen Zylinderraurn des Rückzylinder^ verdrängt
wird, bei Verwendung von Rückzylindern und hydraulischen Stempeln üblicher Größe völlig ausreicht, um die Stempel des in
Bewegung befindlichen Rahmens innerhalb der Sohreitlänge mit den
Kappen bei Aufrechterhaltung des gewünschten, verringerten Andrucks in Streberweiterungen der am häufigsten vorkommenden Größen
in Anlage am Hangenden zu halten.
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Claims (4)
1. Unter Last mit Hilfe eines Rückzylinders rückbarer hydraulischer
Grubenausbau, bei dem die den Andruck erzeugenden Arbeitsräume der Stempel beim Rückvorgang über Druckbegrenzungsventile
auf einen gegenüber dem Setzdruck verringerten Druck eingestellt sind, dadurch geke. nnzeich.net,
dass jeweils der Raum (24f 25) des Rückzylinders
(19), aus dem bei Bewegung des Kolbens (23) Flüssigkeit verdrängt wird, mit den Arbeitsräumen (12) der
zu bewegenden Stempel (13, 14, 15) verbunden ist.
2. Grubenausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die jeweilige Rücklaufleitung (20, 21)
des Rückzylinders .(19) mit Hilfe eines Schaltventils (22) an eine Verbindungsleitung (20a, 21a) anschließbar ist, die
mit den zum Rauben der Stempel dienenden Rüoklaufleitungen
(3a, 3f 4) in Verbindung steht.
3. Grubenausbau nach Anspruch 1 uid/oder 2, dadurch
gekennzeichnet , dass das Schaltventil (22), das die jeweilige Rücklaufleitung (20, 21) des Rückzylinders
(19) Tnit den beim Rauben der Stempel wirksamen Leitungen (3a, 3f 4) verbindet, mit den Schaltventilen
(10) der Stempel in der Weise in Wirkverbindung steht, dass die Schaltventile (10) der Stempel bei Beaufschlagung
des Rückzylinders (19) in beiden möglichen Bewegungsrichtungen in Raubstellung (II) stehen.
4. Grubenausbau nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das Druckbegrenzungsventil (9)> das den Druck in den Arbeitsräumen (12) der Stempel beim Rückvorgang bestimmt,
an die miteinander verbundenen Rücklaufleitungen (4) von
Rückzylinder (19) und Stempeln (13» 14» 15) angeschlossen ist.
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Applications Claiming Priority (1)
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1967
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- 1967-11-16 GB GB5223667A patent/GB1179758A/en not_active Expired
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
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