DE1532572C - Waschmaschine zum Reinigen von Ampullen, Fläschchen od.dgl. Gegenständen - Google Patents
Waschmaschine zum Reinigen von Ampullen, Fläschchen od.dgl. GegenständenInfo
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Description
3 4
weise in Elektromagnetventilen auftreten, werden Bei Umkehr des Pappkartons, in dem die Ampullen
verhindert, festsitzende Ablagerungen, wie sie in vom Hersteller angeliefert werden, erfolgt die Auf-Elektromagnetventilen
auftreten, werden vermieden, nähme der Ampullen in eine gelochte Platte 24 mit
die Strömung in der Zufuhr unter den Nadeln wird nach unten gerichteter Öffnung, wobei der Ampullengut reguliert, und schließlich wird die Injektion des 5 hals in konischen Öffnungen 28 einer Platte 26 ruht.
Wassers im Sinne einer vollen und kompletten Ent- Dabei stehen die Ampullen mit ihren Öffnungen
Wässerung des Ventils und des Nadelanströmbe- Hohlnadeln 30 gegenüber und sind damit bereit für
reiches geregelt und zeitlich festgelegt. eine Spülung. Die Nadeln 30 sind in eine Träger-
Die beschriebene Waschmaschine ist kompakt und platte 32 eingeschraubt und stehen mit dem Flüssigstabil gebaut und hat eine außerordentlich hohe Wirk- io keitszufuhrraum 34 in Verbindung, der in Bodennähe
samkeit. Die Arbeitsweise des Ventils läuft vollauto- des Gehäuses 12 angeordnet ist. An dieser Anordmatisch
ab und steuert den Wasser- und Dampf zyklus. nung ist eine Dichtung 35 vorgesehen. Ein Durchlaß
Eine komplette Entwässerung wird, wie erforder- 36 führt zum Ventil und zur Antriebseinrichtung 22,
Hch, nach jeder Wassereindüsung automatisch er- die nachfolgend genauer beschrieben wird,
reicht, so daß keine Ablagerungen auftreten können 15 Die Ventileinrichtung ist mit Schrauben 38 (siehe bei der nachfolgenden Dampf eingabe. Die zeitliche Fig. 3, 4) an der Unterseite des Gehäuses 12 beRegelung des Entwässerungszyklus kann schnell festigt, wobei das Ventilgehäuse 40 mit einer Ringnut durch die Benutzung unterschiedlicher Steuerscheiben für einen O-Ring 41 derart versehen ist, daß eine bestimmt werden, während eine Einflußnahme auf die Deckplatte 44 mit einer zentralen Öffnung 46 mit dem Durchflußmenge zur Zuströmkammer durch ent- 20 Durchlaß 36 fluchtet.
reicht, so daß keine Ablagerungen auftreten können 15 Die Ventileinrichtung ist mit Schrauben 38 (siehe bei der nachfolgenden Dampf eingabe. Die zeitliche Fig. 3, 4) an der Unterseite des Gehäuses 12 beRegelung des Entwässerungszyklus kann schnell festigt, wobei das Ventilgehäuse 40 mit einer Ringnut durch die Benutzung unterschiedlicher Steuerscheiben für einen O-Ring 41 derart versehen ist, daß eine bestimmt werden, während eine Einflußnahme auf die Deckplatte 44 mit einer zentralen Öffnung 46 mit dem Durchflußmenge zur Zuströmkammer durch ent- 20 Durchlaß 36 fluchtet.
sprechende Auswahl von Abstreifringen bewerkstel- Die andere Seite des Ventilgehäuses 40 ist mit
ligt werden kann. Leckverluste, wie sie normalerweise einem Wasserzuströmkanal 48 versehen (siehe
bei der Benutzung von Elektromagnetventilen zu Fig. 6), der durch einen Kanal50 in direkter Verbeobachten
sind, sind bei der erfindungsgemäßen bindung mit Ausströmkanälen 52 und 54 steht. Ein
Maschine sehr unwahrscheinlich. Die Maschine 25 Dampf- oder Luftzuströmkanal 56 steht durch einen
arbeitet außerordentlich zuverlässig und erfordert nur Kanal 58 mit Ausströmöffnungen 60,62 und 64 in
ein Minimum an Wartungsaufwand. Verbindung. Jede der fünf Öffnungen endet mit einer
Weitere Einzelheiten werden nachfolgend detail- Erweiterung mit einem Sitz für einen elastischen
liert an Hand einer beispielsweisen zeichnerischen O-Ring 66 und einem Mündungsring 68 beispiels-
Darstellung näher erläutert. In dieser Darstellung 30 weise aus Polytetrafluoräthylen (siehe F i g. 2 und 4).
zeigt Die Wasserauslässe haben Abstreifringe mit einem
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Wasch- relativ großen Innendurchmesser68α, während die
maschine, Dampfauslässe mit Abstreifringen kleineren Innen-
F i g. IA einen Teilschnitt zur Verdeutlichung der durchmesser 68 b versehen sind, wie dies aus F i g. 4
Zuordnung von Nadel und Ampulle, 35 hervorgeht. Es liegt auf der Hand, daß es nur sehr
Fig. 2 einen Längsschnitt längs der Linie 2-2 einfacher Mittel für die Änderung der Durchlaßgemäß F ig. 1, menge entweder von Flüssigkeit oder Dampf bzw..
F i g. 3 eine Ansicht von unten in Pfeilrichtung 3-3 Luft bedarf, d. h., lediglich die Mündungsringe müs-
gemäß F i g. 2, sen durch Ringe kleineren oder größeren Durch-
Fig. 4 Schnitt und Ansicht in Richtung der 4° messers ausgewechselt werden. Die Rückseite des
Linie 4-4 in F i g. 2, Ventilgehäuses ist mit einem Entleerungkanal 70 ver-
F i g. 5 Teilschnitt und Ansicht längs der Linie 5-5 sehen, der seine Zufuhr von einer geneigten zentralen
in F i g. 2, Fläche 71 (F i g. 4) erhält.
F i g. 6 einen Schnitt längs der Linie 6-6 in F i g. 2, Von wesentlichem Interesse ist die Tatsache, daß
Fig. 7 einen Teilschnitt längs der Linie 7-7 in 45 jeder Abschnitt dieser Fläche gegen den Auslaß ge-
Fig. 3, neigt ist, so daß eine vollständige Entwässerung er-
F i g. 8 einen Teilschnitt längs der Linie 8-8 in reicht werden kann. Der Entleerungskanal 70 ist mit
F i g. 4, einem Klappenventil 72 versehen, das aus einer
F i g. 9 einen Teilschnitt der Steuerscheibe, Scheibe 74, einer Achse 76 und aus einer Stellzunge
Fig. 10 eine perspektivische Ansicht des Rück- 50 78 besteht, die geringfügig über die zugehörige Ebene
schlagventils und des Ventilgehäuses ragt (siehe Fig. 8). In geschlos-
Fig. 11, 12, 13 eine schematische Verdeutlichung sener Stellung überdeckt die Scheibe74 das innere
der Zuordnung der Steuerelemente und Auslaßöff- Ende der Entwässerungsleitung und wird in dieser
nungen in verschiedenen Stadien des Waschzyklus. Stellung durch den Wasserdruck gehalten. In geöffne-
Aus Fig. 1 ist zu entnehmen, daß die Wasch- 55 ter Stellung (siehe Fig. 8) wird die Scheibe74 durch
maschine aus einem Kasten 12 besteht, wie er allge- eine Steuerscheibe 80 gehalten, bei der es sich um
mein als Spülkasten bekannt ist. Der Kasten hat an eine um die eigene Achse drehbar gelagerte Platte
jeder Ecke Füße 14 und ist mit einem Deckel 16 ver- handelt. Diese Steuerscheibe ist in einer Kammer 82
sehen, der an einer Kastenoberkante schwenkbar be- angeordnet (F i g. 2), die durch die Deckplatte 44 abfestigt
ist. Der Deckel 16 ist mit einem Niederhalte- 60 gegrenzt wird, wobei in die Steuerscheibe 80 drei gegitter
18 versehen, mit dem verhindert wird, daß die bogene Stellnuten 84,86 und 88 eingestochen sind, die
Ampullen während desWaschens angehoben werden. alle den gleichen Radius haben. Wie noch näher be-Dieses
Gitter ist mit Rücksicht auf unterschiedliche schrieben wird, sind die Nuten und die Stellzunge 78
Ampullengrößen einstellbar angeordnet. Im Gehäuse des Klappventils so einander zugeordnet, daß die
12 sind zwei Waschköpfe 20 angeordnet, und unter 65 Stellzunge 78 in diese Nuten einrasten kann. Wenn
dem Gehäuse 12 ist ein Antriebs- und Ventilkasten 22 die Zunge in eine der Nuten eingerastet ist, so enterkennbar,
spricht dies der geschlossenen Stellung des Ventils.
Fig. IA zeigt eine Ampulle A in Waschstellung. Wenn sich die Zunge nicht im Eingriff befindet und
auf der Steuerscheibe 80 zwischen den Nuten gleitet, Der Waschvorgang wird nachfolgend an Hand der
wird das Ventil für eine bestimmte, der Länge des Fig. 11 bis 13 beschrieben.
Zwischenraums zwischen den Nuten entsprechende Es wird unterstellt, daß der Waschprozeß mit einer
Zeit offengehalten. Bei dieser Stellung vollzieht sich Stellung der Steuerscheibe beginnt, bei der sich die
die Entwässerung. Die Steuerscheibe 80 ist mit einer 5 Öffnung 90 in einer Stellung befindet, die der Drei auf
Öffnung 90 versehen, die auf dem gleichen Radius einem Uhrenzifferblatt entspricht. Ferner wird angeliegt
wie die fünf Mündungsringe, und ferner ist auch nommen, daß sich die Scheibe 80 im Gegenuhrzeigereine
Anzahl von kleineren Öffnungen 92 vorgesehen, sinn dreht, wobei die Öffnung 90 zunächst an die
die auf einem kleineren Kreis als die drei Stellnuten Wasserausströmöffnung 52 gelangt, während die Stellliegen.
Die Öffnungen 92 sind direkt über der Fläche io nut 84 gleichzeitig die Stellzunge 78 des Klappventils
71 des Ventilgehäuses angeordnet, um eine vollstän- erreicht. Fig. 11 zeigt vollausgezogen die Öffnung90
dige Entwässerung zu gewährleisten, wenn sich das der Steuerscheibe 80, die gerade die Wasserausström-Ventil
öffnet. öffnung 52 erreicht und ferner in gestrichelten Linien
Die Steuerscheibe 80 hat einen zentralen Achs- die Öffnung 90 nach Passage der Öffnung 52. Das
stumpf 96, der drehbar im Ventilgehäuse gelagert und 15 Klappventil wird während dieser Zeit gegen die Entmit
O-Ringen 98 abgedichtet ist. Ein Drucklager 100 Wässerungsöffnung gehalten und öffnet sich nicht, bis
gewährleistet eine ruhige Drehung der Steuerscheibe die Stellnut 84 die Stellzunge 78 passiert hat.
80. Am Plattenschaft sitzt ferner außen ein Zahnrad Das Ventil bleibt offen, um die Abführung des in
80. Am Plattenschaft sitzt ferner außen ein Zahnrad Das Ventil bleibt offen, um die Abführung des in
102, das mit einem Motor 104 durch ein Ritzel 106 die Ampullen gespülten Wassers zu ermöglichen, bis
in Verbindung steht. Das Zahnrad 102 hat einen Zap- 20 die Öffnung 90 die erste Dampfausströmöffnung 60
fen 108 zur Betätigung eines Schalters 110, wenn der erreicht. Wie in Fig. 2 verdeutlicht, schließt sich
Waschvorgang abgeschlossen ist. Da das Zahnrad auf das Ventil und bleibt geschlossen, weil sich die Stelldem
Scheibenzapfen sitzt und der Zapfen 108 mit nut 86 über der Stellzunge 78 des Klappventils bedem
Schalter 110 genau justiert ist, ergibt sich daraus findet. Das Ventil bleibt geschlossen, bis die öffnung
eine genaue Festlegung der Arbeitsvorgänge. Die 25 90 über die Wasserausströmöffnung 54 hinweggegan- ν
Dauer dieser Arbeitsvorgänge ist natürlich von der gen ist. Die strichpunktierten Linien in F i g. 12 ver-Motordrehzahl
und dem Übersetzungsverhältnis ab- deutlichen die Öffnung des Klappventils zu diesem
hängig, während die Länge jedes einzelnen Vorganges Zeitpunkt, um die Abführung des Wassers zu er-(Wasser-
oder Dampfinjektion und Entwässerung) möglichen, das sich in der ganzen Kammer und im
durch die Nutenlängen bzw. deren Zwischenräume 30 Ventil gesammelt hat.
bestimmt werden. Die Scheibenwelle wird durch eine Das Klappventil schließt sich automatisch, wenn
Büchse 112, eine Scheibe 114 und eine Mutter 116 in die Öffnung 90 die zweite Dampfausströmöffnung 62
ihrer Lage gehalten. Obgleich es unwahrscheinlich erreicht. Dies ist in Fig. 13 verdeutlicht. Das Ventil
ist, daß sich Leckverluste so schnell einstellen, wie bleibt während der weiteren Drehung der ganzen
bei einem Elektromagnetventil, so können diese, falls 35 Öffnung über die zweite und dritte Dampfausströmsie
auftreten, dadurch unterbunden werden, daß die öffnung geschlossen, weil die Zunge des Klapp-Mutter
116 angezogen wird, um die Steuerscheibe 80 ventils innerhalb der Stellnut 88 gleitet. Das Ventil
stärker gegen die Mündungsringe 68 zu ziehen. Da bleibt geschlossen, bis die erste Stellnut 84 wieder
diese Ringe eine gleitfähige Oberfläche haben, tritt die Ventilzunge erreicht und die Öffnung 90 in der
nur eine geringe Reibung zwischen der Platte und den 40 Steuerscheibe 80 wieder die erste Wasserauström-Ringen
auf, selbst wenn beträchtliche Kräfte durch öffnung 52 erreicht. Der ganze Zyklus beansprucht
den Anzug der Mutter 116 aufgebracht werden. Die nur eine Minute und wird vom Anschlag 108 be-O-Ringe
66 gewährleisten eine gute Abdichtung. endet durch Kontaktgabe am Mikroschalter 110.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen ( j
Claims (7)
1. Waschmaschine zum Reinigen von Ampul- maschinengehäuse ferner mit einer bodenseitigen
len, Fläschchen oder dergleichen Gegenständen, Kammer versehen ist, zu der mindestens ein Zuströmbestehend
aus einem Gehäuse mit Ventil zur Steue- 5 kanal für das fluide Medium und aus der ein Entrang
der Zu- und Ableitung mindestens eines flui- leerungskanal geführt ist.
den Mediums, wobei im Gehäuse eine Vielzahl von Waschmaschinen der genannten Art sind bereits
Hohlnadeln angeordnetist, denen eine Trägerplatte bekannt.
mit einer Vielzahl von Aufnahmeöffnungen für die Diese bekannten Waschmaschinen haben der phar-Ampullen
zugeordnet ist, und wobei das Wasch- io mazeutischen Industrie verschiedene Probleme gemaschinengehäuse
ferner mit einer bodenseitigen stellt. Die bisher an derartigen Waschmaschinen beKammer
versehen ist, zu der mindestens ein Zu- nutzten Elektromagnetventile führten regelmäßig im
Strömkanal für das fluide Medium und aus der Betrieb zu Leckverlusten und erforderten eine stänein
Entleerungskanal geführt ist, dadurch dige und beachtliche Wartung,
gekennzeichnet, daß an der kammerseiti- 15 Es wurde auch gefunden, daß die bekannten Eingen Mündung des Entleerungskanals (70) ein richtungen, die eine gemeinsame Flüssigkeitszufuhr-Klappenventil (72) mit Stellzunge (78) angeord- kammer unter den Nadeln haben, nicht zufriedennet ist, die im Eingriff bzw. Kontakt mit einer am stellende Strömungsverhältnisse für die Waschflüssig-Kammerboden drehbaren Steuerscheibe (80) steht, keit aufweisen. Es ist nämlich wesentlich, daß eine welche Durchlaßöffnungen (90,92) aufweist, wo- 20 ausreichende und vollständige Zuströmung erreicht bei der Stellweg der ersten Öffnung (90) die Mün- wird, da Stammlösungen chemisch rein und frei von dung des Zuströmkanals überstreicht, während Fremdkörperchen sein müssen. Wenn auch Leitungsdie zweite Öffnung (92) im Bereich der kammer- wasser beim Waschprozeß benutzt werden kann, so seitigen Mündung des Entleerungskanals (70) liegt. ist es aber doch wichtig, daß es nicht mit der Flüssig-
gekennzeichnet, daß an der kammerseiti- 15 Es wurde auch gefunden, daß die bekannten Eingen Mündung des Entleerungskanals (70) ein richtungen, die eine gemeinsame Flüssigkeitszufuhr-Klappenventil (72) mit Stellzunge (78) angeord- kammer unter den Nadeln haben, nicht zufriedennet ist, die im Eingriff bzw. Kontakt mit einer am stellende Strömungsverhältnisse für die Waschflüssig-Kammerboden drehbaren Steuerscheibe (80) steht, keit aufweisen. Es ist nämlich wesentlich, daß eine welche Durchlaßöffnungen (90,92) aufweist, wo- 20 ausreichende und vollständige Zuströmung erreicht bei der Stellweg der ersten Öffnung (90) die Mün- wird, da Stammlösungen chemisch rein und frei von dung des Zuströmkanals überstreicht, während Fremdkörperchen sein müssen. Wenn auch Leitungsdie zweite Öffnung (92) im Bereich der kammer- wasser beim Waschprozeß benutzt werden kann, so seitigen Mündung des Entleerungskanals (70) liegt. ist es aber doch wichtig, daß es nicht mit der Flüssig-
2. Waschmaschine nach Anspruch 1, dadurch 25 keit gemischt wird, mit der die vorhergehende Spügekennzeichnet,
daß im Gehäuse mehrere Zu- lung erfolgte.
Strömkanäle (48,56) vorgesehen sind, wobei die Leitungswasser enthält natürlich in verschieden
Steuerscheibe (80) zur Steuerung von mindestens hohem Grade Feststoffe, und wenn Spuren von diesen
zwei fluiden Medien ausgebildet ist. Feststoffen in den Ampullen oder Fläschchen zurück-
3. Waschmaschine nach Anspruch 2, dadurch 30 bleiben, werden diese durch dieses verunreinigt und
gekennzeichnet, daß mehrere Öffnungen (92) und zeigen Wassermarken, wenn die Ampullen getrocknet
Stellnuten (84, 86, 88) in der Steuerscheibe (80) und bereit zur Füllung sind.
vorgesehen sind. Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zu-
4. Waschmaschine nach Anspruch 3, dadurch gründe, eine Waschmaschine, anknüpfend an Magekennzeichnet,
daß die Ausströmöffnungen der 35 schinen der eingangs genannten Art, zu schaffen, mit
Kanäle (SO, 58) zur Aufnahme von Dichtungs- der weitgehend Undichtigkeiten vermieden, eine War-(66)
und Mündungsringen (68) erweitert sind, tung auf ein Minimum reduziert und eine gute Funkwobei
die Mündungsringe (68) in Schleifkontakt tionssicherheit, insbesondere hinsichtlich einer einmit
der Unterseite der Steuerscheibe (80) stehen. wandfreien Entwässerung, gewährleistet ist.
5. Waschmaschine nach Anspruch 3, dadurch 40 Diese Aufgabe ist mit einer Waschmaschine der gegekennzeichnet,
daß die Ausströmöffnungen (52, nannten Art gelöst, die nach der Erfindung dadurch
54,60,62,64) im Ventilgehäuse auf einem Kreis gekennzeichnet ist, daß an der kammerseitigen Münangeordnet
sind, dessen Radius dem Abstand der dung des Entleerungskanals ein Klappenventil mit
Lochmitte der Öffnung (90) vom Zentrum aus Stellzunge angeordnet ist, die im Eingriff bzw. Konentspricht.
45 takt mit einer am Kammerboden drehbaren Steuer-
6. Waschmaschine nach Anspruch 3. dadurch scheibe steht, welche Durchlaßöffnungen aufweist,
gekennzeichnet, daß die Kanäle (50,58) jeweils wobei der Stellweg der ersten Öffnung die Mündung
mindestens zwei Ausströmöffnungen (52,54 bzw. des Zuströmkanals überstreicht, während die zweite
60,64) aufweisen, wobei diese hintereinander ab- Öffnung im Bereich der kammerseitigen Mündung
wechselnd mit dem gleichen Radius vom Zentrum 5° des Entleerungskanals liegt.
aus angeordnet sind. Der Waschprozeß wird in dieser erfindungsge-
7. Waschmaschine nach einem der Ansprüche 1 mäßen Waschmaschine in drei Stufen vollzogen. Zu-
und 3 oder Anspruch 1 und 3, dadurch gekenn- nächst wird das Waschwasser gegen die Ampullen
zeichnet, daß das an sich bekannte Klappenventil gerichtet, dann werden das Ventil und der Nadel-(72)
in Form einer Scheibe (74) mit einer Achse 55 anschluß völlig entwässert, und drittens werden die
(76) im Gehäuse gelagert ist, wobei die Stellzunge Ampullen mit Dampf oder Luft beaufschlagt. Bei der
(78) aus der Ebene der Scheibe (74) herausragt speziellen Ausführungsform, wie sie noch genauer
und gegen die untere Seite der Steuerscheibe (80) beschrieben wird, werden diese drei Schritte noch
gerichtet ist. einmal in der gleichen Folge wiederholt, und dann
60 wird noch eine besondere Dampfinjektion in die
Ampullen gegeben. Die Ablagerung von Feststoffen
wird verhindert, da das vorgeschlagene Ventilsystem
' Die Erfindung betrifft eine Waschmaschine zum sicherstellt, daß eine Vermischung zwischen Leitungs-
Reinigen von Ampullen, Fläschchen oder dergleichen wasser und Dampf nicht eintreten kann.
Gegenständen, die aus einem Gehäuse mit Ventil zur 65 Mit der Ventilausbildung gemäß der Erfindung
Gegenständen, die aus einem Gehäuse mit Ventil zur 65 Mit der Ventilausbildung gemäß der Erfindung
Steuerung der Zu-und Ableitung mindestens eines flui- werden die Herstellungskosten einer solchen Waschden
Mediums besteht, wobei im Gehäuse eine Vielzahl maschine gesenkt, der Wartungsaufwand und dessen
von Hohlnadeln angeordnet ist, denen eine Träger- Kosten reduziert, Leckverluste, wie sie normaler-
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US50898465 | 1965-11-22 | ||
| US508984A US3353545A (en) | 1965-11-22 | 1965-11-22 | Washing machine and valve therefor |
| DEP0039457 | 1966-05-17 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1532572A1 DE1532572A1 (de) | 1970-02-05 |
| DE1532572C true DE1532572C (de) | 1973-03-01 |
Family
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