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DE1532042A1 - Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Verarbeitung von Tabakgut zu einem Tabakfolienband - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Verarbeitung von Tabakgut zu einem Tabakfolienband

Info

Publication number
DE1532042A1
DE1532042A1 DE1966B0085471 DEB0085471A DE1532042A1 DE 1532042 A1 DE1532042 A1 DE 1532042A1 DE 1966B0085471 DE1966B0085471 DE 1966B0085471 DE B0085471 A DEB0085471 A DE B0085471A DE 1532042 A1 DE1532042 A1 DE 1532042A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tobacco
rolling mill
rolling
rollers
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE1966B0085471
Other languages
English (en)
Other versions
DE1532042B2 (de
Inventor
Borgwaldt Heinz-Erik Bernhar D
T A W Grunwald Dipl-Chem Dr F
Otto Dipl-Chem D Hans-Dietrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEINRICH BORGWALDT FA
Original Assignee
HEINRICH BORGWALDT FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HEINRICH BORGWALDT FA filed Critical HEINRICH BORGWALDT FA
Priority to DE1966B0085471 priority Critical patent/DE1532042B2/de
Publication of DE1532042A1 publication Critical patent/DE1532042A1/de
Publication of DE1532042B2 publication Critical patent/DE1532042B2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B3/00Preparing tobacco in the factory
    • A24B3/14Forming reconstituted tobacco products, e.g. wrapper materials, sheets, imitation leaves, rods, cakes; Forms of such products

Landscapes

  • Manufacture Of Tobacco Products (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Verarbeitung von Tabakgut zu einem Tabakfolienband.
    Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren nebst Vorrichtung zur
    kontinuierlichen Verarbeitung von Tabakgut zu einem festen Tabakfolien-
    band, das nach seiner Konditionierung (d.h. Trocknung auf einen
    gewünschten Feuchtigkeitsgehalt eine vorher bestimmte Dicke und ein
    vorher bestimmtes Quadratmetergewicht aufweist.
    Es sind bereits zahlreiche Verfahren bekannt, nach denen zerkleinerte
    Pflanzenteile, insbesondere zerkleinerter Tabak, wie er bei der
    Tabakverarbeitung anfällt, nach ihrer Vermahlung zu Staub oder Mehl
    in anorganischen. oder organischen Flüssigkeiten, meist in Wasser
    unter Zusatz von fremden Bindemitteln, wie zum Beispiel Cellulose-
    derivaten, Klebstoffen, Kunstharzen, phenolderivaten usw, ,
    suspendiert: die erhaltene Mischung in dünner Schicht ausgebreitet
    und dann getrocknet wird. Die Menge des verwendeten Suspensions-
    mittels beträgt hierbei gewichtsmäßig meist ein Vielfaches des
    enthaltenen Tabakanteiles, wodurch zur Treeknung ein erheblicher
    Wärmeaufwand erforderlich ist. Die Wärmeeinwirkung verursacht aber
    meistens auch eine unerwünschte Veränderung der ursprünglichen
    Eigenschaften des verarbeiteten Pflanzenproduktes, was insbesondere
    bei Tabak von Nachteil sein kann.
    Damit die nach den bekannten Verfahren hergestellten Blätter oder
    Folien auch mechanischen Beanspruchungen gewachsen Bind, und nach
    dem Trocknen nicht brüchig werden und wieder zerbröckeln, müssen
    der Suspension in vielen Fällen außer Bindemitteln noch bestimmte
    Zuschlagstoffe, wie natürliche oder synthetische Fasern oder
    Trägerfolien, zugesetzt werden. Diese an sich oft tabakfremden
    Zusatzstoffe beeinträchtigen ebenfalls die Eigensehaften des
    Ausgangsproduktes erheblich, wie beispielsweise die Rauch- und
    Geschmackseigenschaften von Tabak.
    In der Deutschen Patentschrift Nr. 1215567 haben wir bereits
    vorgeschlagen, die Nachteile der bekannten Verfahren dadurch zu
    vermeiden, daß das Tabakgut, such solches mit Größen von über
    1000? Dmirchmesseramit einer weniger als seinem Eigengewicht
    entsprechenden Menge an Wasser und baw, oder organischen Flüssig-
    keiten (z.B. ein- oder mehrwertigen Alkoholen) bzw. deren
    Gemischen zu einer feucht-krümeligen Masse zu verkneten, diese
    unter einem Druck von über 100 atü (das heißt von über 100 Kilo-
    pond pro Quadratoentimeter) zu zusammenhängenden blau.. oder
    folienartigen Gebilden (Flakes) zu verformen. Anschließend werden
    die Plakes auf den gewünschten Feuchtigkeitsgrad konditioniert.
    In dieser Patentschrift ist auch schon vorgeschlagen worden, die
    Druckverformung in mehreren Stufen mit unterschiedlichen Driicken
    durchzuführen, beispielsweise in der ersten Stufe mit einen ver-
    hältnismäßig geringen und in den folgenden Stufen mit jeweils
    steigendem Druck, wobei nacheinander mehrere Drei- bzw. Mehrfach-
    walzwerke verwendbar sind.
    Die dabei erhaltenen Endprodukte zeigen an sich schon festen,
    vliesartigen Zusammenhalt, Weisen aber noch keine dichte Form
    sowie keine gleichmäßige Dicke und kein gleichmäßiges Quadratmeter-
    gew1cht auf.
    Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, Tabakgut
    aller Art, insbesondere die bei der Tabakverarbeitung in der
    Zigaretten- und Zigarren-Industrie anfallenden Tabakabfälle, wie
    z.B. Tabakstamb#- Tabakmehl, Tabakgrus, Blattruch, zerkleinerte
    Tabakrippen sowie deren Gemische, gegebensrfalls auch Tabakblätter,
    zu dichten, auch nach der Konditionierung rissefreien Tabakfolien-
    bändern von jeweils vorbestimmter Dicke und Quadratsetorgewioht zu
    verformen.
    Das verwendete Tabakgut wird mit einer weniger als seinen Eigen- .
    gewicht entsprechenden Menge Wasser owije..und/oder organischen'
    Flüssigkeiten (s.B. ein- oder mehrwertigen Alkoholen) baw. deren
    Gewisahen, in denen an sich bekannte Tabaksuaatsatoffe (beispiels- '
    weise Tabaksaucen, FeuchthaltungsmitteW= wie Glykole,',
    Bindemittel, wie z.B. Cellaloseaether' BrandverbesserangsmittelX9
    wie z.B. Kaliumnitrat) gelöst sein können und gewünschtenfalls mit
    in der Flüssigkeit unlöslichen bekannten pulverförmigen Tabakzusats#
    stoffen (beispielsweise Farbpigmenten oder Zusätzen zur Verbesserung
    den Aussehens der Brandasche,-z.B. Titandioxyd) unter stetiger Zugabe
    aller Gemischbestandteile eines oder mehreren an zieh bekannten
    Vormischknetern zugeführt, die alle Gemischbestandteile in den Zustand
    einer feiichtkrümeligen Masse überführen.
    ttm der jeweils erwünschten Beschaffenheit den Endproduktes jederzeit
    entsprechend Rechnung tragen zu können, hat es sich als besonders
    zweckmäßig erwiesen, für alle Tabakbestandteile, für die Flüssig.
    keiten@ mit den darin gelösten Zusatzstoffen und für die unlös-
    lichen Zusätze getrennte Verratsbehälter mit je für sieh einregel-
    baren Zuleitungen zum Vormischkneter vorzusehen.
    Um den kontinuierlichen Betrieb nicht zu unterbrechen, hat es sich
    als sehr vorteilhaft erwiesen, auf den Zuführungsweg der Gemisch-
    bestandteile zu der nachstehend beschriebenen #erwalsstraße nicht
    nur einen, sondern zwei und gegebenenfalls mehr rermischkneter vor-
    zusehen,. Dann können diese #ermischkneter wechselweise über die
    Zuleitungen für die Gemischbestandteile angeschlossen, gefüllt,
    die zugeführten Teile vorgemischt und geknetet und die Masse dann
    dem ersten Walzwerk der Vorwalzstraße angeführt werden. In der
    Knet- und Rntleerungszeit den einen Mischkneters kann dann der
    zweite an die'Zuleitungen angeschlossen, gefüllt usw. werden.
    Die Füllung kann dann in der Art erfolgen, daß zunächst die ge#
    wünschten verschiedenen Tabakbestandteile und pulverförmigen,
    unlöslichen Zusatzstoffe in den leeren Vormischkneter eingefüllt
    .und vorgemischt und dann die gewünschten Mengen Flüssigkeit mit
    etwaig gewiinschten darin löslichen Tabakzusatzstoffen zugegeben
    werden, Die Gesamtmenge an Flüssigkeit ist dabei so einzustellen,
    daß sie weniger als das Eigengewicht den Tabakgutes beträgt.
    Die im Vormischkneter erhaltene feuchte, krümelige Masse wird
    kontinuierlich einer Vorwal$strsBe zugeführt, in der mehrere
    je nach den Pawnverhältnissen über-, neben- und/oder hintereinander angeordnete Mehrfachwalzwerke vorgesehen sind, die miteinander durch Transportbänder verbunden sind. Die Konstruktion der einzelnen Drei- und Mehrfachwalzwerke nebst Walzen, Verstellbarkeit der Spaltbreiten zwischen je zwei Walzen, die Regulierung der Umlaufgeschwindigkeiten der einzelnen Walzen sowie deren Temperaturregulierung durch durchfließendes Wasser oder dergleichen sind an sich bekannt. Die Temperatur wird vorteilhaft so geregelt, daß,die Walzen bei etwa 20o C arbeiten. In den einzelnen Walzwerken können drei bTw. mehr Walzer. angeordnet sein.
  • In der beiliegenden Zeichnung, Figur 1, zeigt die Linie den Weg, auf dem das sich allmählich ausbildende Tabakband die Vorrichtung durchläuft. Daraus ist zii entnehmen, daß die einzelnen Walzen der Walzwerke im Augenblick ihrer Berührung gleichsinnige Drehrichtung aufweisen. Dabei laufen die einzelnen Walzen jedem der Drei- bzw. Mehrfachwalzwerke derart mit iintersohiedlichen Geschwindigkeiten gegeneinander, daß das sich im Spalt des ersten Walzenpaares ausbildende Tabakvlies von der ersten auf die zweite Walze und von der zeiten auf die dritte Walze, usw. selbsttätig übertragen Wird.
  • In der Walzwerken der Vorwalzstraße wird die vom Vormiechkneter kommende fenchte,kriimelige Tabakmasse unter Anwendung entsprechend hoher Drucke und den dabei auftretenden Walkmomenten nach und nach stärker homogenisiert und stufenweise von einer zunächst nur einen geringen Zusammenhang aufweisenden Manne über dünn gewalzte Einzel- stücke in Form von Tabakvliesen von noch losem Zusammenhang schließlich beim letzten Walzgang auf der Walzenstraße zu einem Tahakvliesband von noch lockerem, aber schon so festen Zusammenhang umgeformt, daß es von der Endwalze dieses Werkes mittels eines an sich bekannten Abstreichers in Form eines zusammenhängenden Bandes auf ein zu einem End-Mehrfachwalzwerk führendes Transportband abgelegt werden kann. Bei, durchgefiihrten Großversuchen wurde festgestellt, dafl die Annahme der kriimeligen, feuchten Masse von den EinzugwaIzen des ersten Walzwerkes nur ungenügend bzw. unregelmäßig erfolgt, wenn diese Walzen eine glatte Oberfläche aufweisen.
  • Es wurde gefunden, daß diese Schwierigkeiten vermieden werden, wenn die Oberfläche des ersten Walzenpaares, wie an sich bekannt, geriffelt und erforderlichenfalls die Oberflächen der folgenden Walzen des ersten Walzwerkes sind. Es erfolgt dann eine glatte Annahme und ein glatter Durchgang des krümeligen, feuchten Tabaknemisehrcutes durch dieses Walzwerk.
  • Es wurde ferner gefunden, daß man nach der Erfindung in besonders vorteilhafter Weise durch Einstellen abgestufter Spaltbreiten der Finzuffwalzenpaare auf eine gewünschte Dicke die Eigenschaften des Endrrodliktes vorteilhaft beeinflussen kann. Hierzu kann z.B. bei feststehender zweiter rinzugwalze die darunter befindliche erste Finzugwalze nach oben oder unten verstellt werden. Die Spaltbreiten der Einzugwalzen der folgenden Walzwerke werden zweckmäßig so gewählt, daß sich die Spaltbreiten in Durchlaufrichtung verringern. Beispielsweise kann die Spaltbreite im ersten Walzwerk auf etwa Oll mm, im nächsten Walzwerk auf etwa 0,08 mm und im dritten auf etwa 0,075 mm eingestellt werden. Dadurch wird auf das diese Walzenspalten durchlaufende Gut ein jeweils steigender Druck ausgeübt.
  • Die jeweiligen Spaltenbreiten können durch entsprechende Vorversuche ermittelt oder auch während des Arbeitsganges leicht geändert und entsprechend eingeregelt werden.
  • In den Spalten der Einzugwalzen erfolgt im wesentlichen eine Druckverformung der durchlaufenden Masse. Die dritten Walzen der einzelnen Walzwerke werden jeweils mehr oder weniger stark an die fest ange- ordnete obere Einzugwalze den ersten Walzenpaares ang:preßt, ebenso etwaige weitere im Walzwerk angeordnete Walzen an die darunter liegenden Walzen. In diesen Walzenspalten erfolgt im wesentlichen ein unter steigendem Druck erfolgender Bügeleffekt.
  • J b Dabei kann der Druck z.B. im ersten Walzwerk der Vorwalzenstraße zwischen 25 und 50 Kilopond pro Quadratcentimeter, im zweiten Walzwerk zwischen 40 und 75 Kp pro cm 2, im dritten Walzwerk zwischen 50 und 90 Kp pro cm 2 betragen. Nach der Passage dieses letzten Walzwerkes der Vorwalzstraße ist das Tabakgut bereits zusammenhängend, es kann in Form eines lockeren Tabakvlieses an der letzten Walze abgestreift werden.
  • Dieses dünn gewalzte Vlies wird über ein umlaufendes Transportband einem am ende der Walzenstraße angeordneten Endbehandlungs-Mehrfachwalzwerk zugeleitet, dort zunächst dem unteren Walzenpaar und von dort den dariiher angeordneten Walzen zugeführt. Die Spalten dieses Walzwerkes sind so eng eingestellt, daß gerade so viel Tabakmasse aufgenommen werden kann, daß sich im Walzenspalt des letzten Walzen- paares ein nunmehr zusammenhängendes, dichtes Tabakband bildet, welches sich durch ein Ahstreifmesser ebetreifen läßt.
  • In diesem Walzwerk wird in den Spaltöffnungen ein Druck von etwa 100 Kp pro cm 2 angeifendet, der einem Druck von etwa 6000 Kp auf der gesamten Spaltlänne entspricht; Durch diesen Druck und den im Spalt auftretenden Walzeffekt und durch die Vorsehung mehrerer 9neltnassagen mit ähnlichen Druckverhältnissen wird das sich bildende Tabakvlies stetig weiter verfestigt, so daß es, wie erwähnt, von der Schlußwalze mittels eines Abatreifmessers oder dergleichen in Form eines endlosen Tabakbandes abgestreift werden kann.
  • Es wurde nun festgestellt, daß sich die Struktur des die Walzwerke der Vorwalzstraße passierenden Tabakgutes verwiegend in dessen Durch- laufrichtung ausrichtet. Das auf diese Weise erhaltene Endprodukt (Tabakfolienband) erreicht dabei infolge einer Vernachlässigung der Anordnung der noch Fasercharakter aufweisenden Tabakteilchen in Querrichtung eine vornehmlich nur in der Längsrichtung ausreichende , Festigkeit.
  • Erfindungsgemäß wird dieser Nachteil vermieden, wenn man die Lauf- richtung der ein Walzwerk verlassenden Masse auf dem Weg zum
    nächsten Walzwerk 'bricht. Dies kann in einfacher Weise dadurch
    erfolren, daß an den Haltekanten der zwischen den Walzwerken vorge-
    sehenen Transportbänder Vorrichtungen zii einer solchen Umschichtung
    dem reitei vorgesehen werden. Fs wurde gefunden, daß hierbei gute
    Frgebnieqe erzielt werden, wenn an den Transportbändern mehr oder
    weri@or bri-ite bzw. gegeneinander versetzt angebrachte Prallflächen
    angeordnet werden. Hierdurch ernibt sich durch den sich bildenden
    Stau vor dem l?intritt in das nächste Walzwerk eine iTmorientierung
    Tier einzelnen Teilchen des Tabakgutes aus ihrer Durchlaufrichtung.
    Eine solche Umschichtung kann auf einem oder mehreren Durchlauf-
    wegen hinter dem ersten bis zum dritten Walzwerk der Walzenstraße
    vorgenommen werden. Das auf diese Weise erhaltene Tabakfolienband
    zeigt als Endprodukt eine ist wesentlichen gleiche Festigkeit
    sowohl inHer Längsrichtung als auch in der Querrichtung.
    Das voMCier letzten Walze der Vorwalzstraße mittels eines Ab-
    streifers abgehobene Tabakvliesband wird auf ein keine Prallflächen
    aufweisendes Förderband abgelegt und fiihrt zu einem Fr.d-Melirfach-
    walzwerk, in dem das Tabakvliesband in ein dichter und gleich-
    mäßiges Tabakfolienband umgeformt wird.
    zur Frrpicbitna dieses Zieles werden die Spaltiiffnungen zwischen
    den einzelnen Walzenpaaren dieses Walzwerkes, ohne besondere Beriick-
    sIcbtigung dem sich während dem
    dem Tabakvlieses auf-
    hauenden 'Druckes, so eingestellt, daß den Einzugwalzen nur gerade
    soviel Masse zugeführt wird, daß an der Endwalze ein endloses,
    dichtes Tabakfolienhand der gewünschten Dicke und des gewünschter
    Quadratmetergewichtes abgestreift werden kann.
    Die Spaltbreite ist abhängig vorlder Zusammensetzung der zu verar-
    beitenden Tabak-Wasser-Zusatzmischung und der gewiinschten Beschaffen-
    heit dem Endproduktes. Bei wechselnden Zusammensetzunp-en ist die
    erforderliche Spaltbreite durch Vorverenche oder während dem
    Betriebes durch entsprechende Regulierung der Walzenabstände
    leicht zu ermitteln.
    Soll z.ß. aus einem Rohgemi#ch aus 50 Teilen zerkleinerten Tabak- rippen, 50 Teilen Tabalcstaiib, 5 Teilen löslichen bzw. unlöslichen Tabakzusätzen und 45 Teilen Wasser als Endprodukt ein Tabalchand erhalten werden, das nach der Trocknung auf cirka 12,$ Feuchtigkeit eine Dicke von etwa 0,1 mm und ein Quadratmetergewicht von etwa 120 g besitzt, wird der Spalt der rinzugwalze auf eine Öffnung von 0,15 mm Pingestellt.
  • Die dem Einzugwalzenpaar nachgeschalteten weiteren Walzen haben vornehmlich die Aufgabe, das sich im Spalt des ersten Walzenpaares bildende Tabakband mehr und mehr zu egalisieren.
  • Es wurde ferner gefunden, daß man besonders giinstige Frfolge erzielt, wenn das vom letzten Walzwerk der Vorwalzetraße abgehobene Tabakvlies über einen Gleittrichter zunächst dem Spalt des untersten Walzenpaares des End-Mehrfachwalzwerkes und von dort über die weiteren Walzenspalten der Spalte des obersten Walzenpaares zugefiihrt wird, wobei die Walzen mit unterschiedlichen Geschwindinkeiten laufen und wenn das im End-Walzwerk gebildete geschlossene Tabakband von. einer an der Schlußwalze angeordneten Abstreifvorrichtung, z.B. einem Abstreifmesser, abgehoben wird. Dadurch wird eine Beseliädigung beim Auflegen der abgestreiften Tabakbahn auf ein darunter angeordnetes endloses Transportband vermieden.
    Auf diese Weise können z.B. 100 kg Tabakabfälle, bestehend aus
    einer Mischung von 10 kg Tabakblättern, 10 kg Thresher-Ripren,
    25 kg Winnover-RippeN 30 lcg Tabak-Kürzgut und 25 kg Scrdpa mit
    SO ltr Waseer in einem Mischer gut durclifeurhtet werden und dir. so
    vorhPreitete Tabakmasse auf ein Mehrfach-Walzwerk, z.B. auf einen
    'i-Wa17enqtuhl tattf!#e?eben werden. Die Walzen diep-e9 1-WalzenatuhlP
    haben geeeneinandar eine ??ifferenzl#Pscltwinriiokeit, die so gewählt
    ist, daß dao qich im spalt der erqten Walze bildende Tabakvlies
    aufdie zwefie t7al7e ttnd von cjer 7xnitpn auf die- dritte Walze ;;1-r-
    f.raror w# rd.
    ltrlh@i lrptttt rinn t`#f@.-@err-t=@Srltw'i.Iitii(!lf@lt 'je]- Walze!, Z.11. z@ie fc)l!'t
    j!PS#ä1.1? wni-@in*e:
    Erste Walze 6,2 mlmin.,
    Zweite Walze 19,0 m/min.,
    Dritte Walze 35,2 m/min.
    Schaltet man z.B. drei derartige Walzwerke, verbunden durch Transportbänder, hintereinander, wie in Figur 1 der beiliegenden Zeichnung angegeben, und gibt das sich stufenweise auf diesen Walzwerken ausbildende Tabakvlies z.B. auf ein Endhehandlungs-vierfach-Walzwerk, dessen Walzen ebenfalls gegeneinander mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten (z.B. erste Walze 5 m,/min., zweite Walze 9 m/min., dritte Walze 15 m/min., vierte Walze 25 m/min.) derart laufen, daß das sich im Spalt des ersten Walzenpaares ausbildende Tabakband riickstandslos von Walze z11 Walze übertragen wird, so kann an der vierten Walze diesen Walzwerkes ein endloses, dichtes Tabakband abgenommen werden.
  • Das auf dem Endbehandlungs-Mehrfach-Walzwerk gebildete Tabakband wird nach dem Abstreifen auf ein Transportband abgelegt und durch einen Trockenkanal geführt. Dabei werden die Umlaufgeschwindigkeiten der Walzen des Endbehandlungs-Mehrfach-Walzwerkes und des endlosen Transportbandes durch an sich bekannte Regelgetriebe so aufeinander abgestimmt, daß sich einerseits das von der Endwalze abgehobene Tabakband gleichmäßig und ohne Verspannungen auf das Transportband und andererseits von diesem mit gleichmäßiger Geschwindigkeit durch den Trockenkanal führen läßt.
  • Tm Trockenkanal erfolgt eine Trocknung des Tabakfolienbandes auf den für die Weiterverärbeitung erforderlichen Feuchtigk"itagehalt.
  • Am Ende des Transportbandes wird das fertige Tabakfolienband entweder in gewünschter Länge und Breite durch eine Wickelrolle mit Schneide- vorrichtung in Bobinenform aufgerollt oder durch automatisch arbeitende Abschneideorgane in Einzelstfcke gewünschter Größenmaße, z.B. von je 10 a 10 cm, geschnitten, beispielsweise durch eine umlaufende Schlagmesserwalze, deren Drehgeschwindigkeit auf die Ablaufgeschwindigkeit des Tabakbandes vom Förderband eingestellt ist. Das erhaltene Endprodukt zeigt eine gleichmäßige, dichte Besch affenheit, die eingestellte, gewünschte Dicke und damit auch ein einheitliches Quadratmetergewicht.
  • Die heillegenfe Zeichnung zeigt als Ausführungsbeispiel eine schemntiselae Darstellung und Anordnung der Vorrichtung zur Durch- führung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • Es zeigen: Fig. 1 eine schematische Darstellung der Gesamtanordnung; Fig. 2 eine Draufsicht auf ein Förderband mit Umschichtungsvorrichtungen; Fig. 3 den Endteil des Trockenkanals nebst Förderband mit der Seitenansicht von aufgerollten bzw. sich aufrollenden Tabakfnlien.
  • In diesen Zeichnungen bedeuten 1 - 3 Vorratsbehälter für Tabak- gemischbestandteile. Beispielsweise kann der Behälter 1 Tabalcst.aub, Behälter 2 Grobtabakabfälle, Behälter 3 zerteilte Tahalrripnen enthalten.
  • Die Behälter 8 und 9 enthalten unlösliche,pulverförmige Zusatz- stoffe, z.B. der Behälter 8 Farbpigmente und der Behälter 9 Titandioxyd.
  • Die Vorratsbehälter 10 - 13 enthalten je nach Bedarf und Wunsch Flüssigkeiten, beispielsweise Behälter 10 eine organische Flüssig- keit, Behälter 11 in Wasser oder organischer Flüssigkeit gelöste Feuchthaltemittel, Behälter 12 in Wasser oder organischer Flüssigkeit gelöste Bindemittel, Behälter 13 in Wasser oder organischer Flüssig- keit gelöste Brandverbesserungsmittel. Für diese Mittel kann selbst- verständlich aiielt"ein Sammelbehälter vorgesehen werden, in dem die Zusatzstoffe in entsprechenden Mengen gelöst sind.
  • Unter den Vorratsbehältern sind an sich bekannte automatische Regelvorrichtungen 14a, 14b, 14c angeordnet, die so eingestellt werden,
    daß sie jeweils nur die prozentualen vorher bestimmten Gewichtsmengen
    der einzelnen Gemisrhbestandteile den Weg zu den Zuleitungen zum
    Mischvorkneter 15a oder 15b freigeben. Für die Zugabe von Wasser ist
    eine Zuleitung 16 mit Regelventil 16a vorgesehen.
    Werden verschiedene! Flüssigkeiten bzw. Lösungen verwendet, dann hat
    sirli als zweckmäßig erwiesen, diese über Zuleitungen 17, 1$ zunächst
    einem Mischbehälter 19 zuzuführen, in dem sie durch ein Rührwerk 20
    horiogen vermischt werden können.
    In Ausführungsbeispiel wird die Flüssigkeit aus dem Mischbehälter 19
    über Leitungen 21 bzw. 22 dem Mischkneter 15a oder 15b und die
    Trockenbestandteile über Leitungen 23, 24, Einfülltrichter 25 und
    einem umlenkbaren Förderband 26 entweder je nach dessen Einstellung
    dem Miechkneter 15a oder 15b zugeführt,
    In den Miprliknetprn 15a oder 15h laufen an sich bekannte Knptfliigel-
    eätze 2^, die die Gemipchbestandteile in eine fenehte, kriimelige
    !Hasse überführen. Dieses Gut wird dann mittels Transportband 28
    über einen Vorrats- bzw. Einfiilltrichter 29 einem ersten Wnlzwerlf 30
    ziigefiihrt. In Walzwerk 30 sind im oberen Teil ein Einzugwalzenpaar 31
    mit geriffelter Oberflüche und darunter drei Walzen 32 mit angeranhter.
    Oberfläche vorgesehen. Am unteren Walzenspalt ist ein Abstreifer vor-
    gesehen. Das abgestreifte Gut fällt nach dem Ausführungsbeispiel in
    ein unter dem Einzugwalzwerk angeordnetes zweites Walzwerk mit drei
    Walzen 35, und ;war über einen Auffangtrichter 34 Auf den unteren
    Wnlzenapalt. Nach den Durchgang durch den oberen Walzenspalt. wird
    das Gut z#on der oberen Walze abgestreift, fällt auf ein Förderhand 36,
    von dem es in das nürhste Walzwerif 1'' zngefiihrt wird. In die#em
    Walzwerif sind ebenfalls drei Walzen 38 vorgesehen. Dat t#om Förderhand
    16 abfallende Gut wird über einen Auffang- und 7ufiihriingstri cht(-r
    dem Spalt des unteren Einzugwalzenpaaree zugeffhrt und narb der-n
    Passieren des oberen Walzenspaltes abgestreift. Das bis dahin
    `erhaltene Au t. besitzt schon die Form von einzelnen Vlie#etiiri-en
    von noch losem Zusammenhang. Die abgestreiften Teilstücke fallen
    auf ein Transportband 39, von dem sie dem Walzwerk 40 mit ebenfalls
    drei Walzen 41 zugeführt werden.
    Wie ans Fig. 2 ereiehtlieli, werden an einen oder mehreren dAr
    femtstehenden Rahmenkanten 3Aa eines Transportbandes, (z.A. 39),
    Prallflächen 39b vorgesehen, die einzeln oder sieh direkt gegen-
    iiberstehend oder wechselweise an der einen-oder anderen Kante
    angeordnet, in verschiedene Winkelstellungen gebracht und in
    diesen Stellungen befestigt werden kiinnen. Durch das Auflaufen
    auf diese Prallflüchen und den dabei auftretenden Teilstau wird
    die Laufrichtung des Fördergutes geändert. Hierbei erfolgt jeweils
    eine entsprechende mehr oder weniger starke Umorientierung der
    Einzelteile.
    Im Walzwerk 40 erfolgt eine solche Verdichtung des der unteren
    Walzenspalte zugeführten Fördergutes, daß es nach dem Verlnspen
    dem zweiten Walzenspaltes von der oberen Walze in Form eines
    lockeren Tabakvlieebandes mittels eines Abstreifers auf ein
    Fhrderband 42 abgehoben werden kann.
    Von diesem Förderband kann das Tabakvlieeband direkt einem
    Endbehandlungs-Mehrfach-Walzwerk 43 zugeführt werden, dessen einzelne
    Walzen gegenläufig mit unterschiedlichen Gesehwindigkeiten laufen
    und daher das eich bildende endlose Tabakband rückstandslos von Walze
    zu Walze übertragen.
    Das Gut kann aber auch je nach den Raum- oder Arbeitsverhältnissen
    einem zwisclienaesj(chalteten, nicht dargestellten Vorratsbehälter
    zugeführt und von diesem nach Bedarf über ein Transportband 44 dem
    Walzwerk 43 zugeleitet werden.
    In diesem End-Mehrfachwalzwerk ist zweckmäßig ein Pufferspalttrichter
    9436 r3bak 44t
    45 vorgesehen, aus dem *«durch den Spalt des Einzugwalawerkes über .
    die folgenden WRIzenepalten geführt unrl von der letzten Walze in Form
    einer dichten, zusammenhängenden gleichmäßigen Folie mittels eines Abstreifers 46 auf ein endloses Förderband 47 abgelegt wird. Dieses Förderband durchläuft einen Trockenkanal 4$ an sich bekannter Bauart, in dem zur Erreichung eines Luftiunlaufs ein Luftzuführungsventilator 49 und Luftabführungsventilator 50 vorgesehen ist.
  • Es wurde gefunden, daß man wirtschaftlich besonders günstige Ergebnisse erzielt, wenn die auf das Tabakband einwirkende TrockniinTsener@;ie in Laufrichtung im logarithmischen Maßstab abnimmt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind über dem den Kanal durchlaufenden Tabalrband gleiche elektrische frei zstäbe von je 1 kW angeordnet. Der beheizte Teil des Trockenkanals ist in logarithmischem Maßstab beispielsweise in 10 Abschnitten aufgeteilt, und zwar so, daß der in der Durchlaufrichtung kürzeste Abschnitt am Anfang und der längste Abschnitt am Ende des Trocknungsraumes liegen. Über dem oberen Teil des zu trocknenden Bandes werden die elektrischen Heizstäbe 51, z.B. je Abschnitt 5 Heizstäbe, und zwar innerhalb jeder Abschnittsgruppe ebenfalls in logarithmischem Maßstab verteilt, angeordnet. Es ergibt sich hierbei eine kontinuierliche Verdünnung der Heizenergie pro Flächeninhalt in Iogarithmischem Maßstab. Bei einer konstanten Durchlaufgeschwindigkeit des Trockenhandes durch die gesamte Trockenstrecke empfängt das Gut somit in Oer Zeiteinheit während des Durchganges durch die Trockenstrecke in logarithmischem Maßstab abnehmende Wärmemengen. Hierdurch erreicht man eine schonende und energiesparende Trocknung der Tabakfolie auf den erforderlichen Feuchtigkeitscehalt und eine gute gleichmäßige Konditionierung. Die auf diese Weise dem zu trocknenden Tabakband entzogene Feuchtigkeit wird durch Luftumlanf entfernt, beispielsweise durch Einleiten zweckmäßig warmer Trockenluft durch Zuleitung 49 und Abzug der mit Feuchtigkeit angereicherten Luft durch Ableitung 50. Die Luftregulierung kann z.B. in gleicher Weise erfolgen, wie dies bei Klimaanlagen an sich bekannt ist. Das den Trockenkanal auf dem Förderband verlassende, konditionierte, abgekiihlte Tabakhand besitzt die vorgewilnschte gleiche Dicke sowie gleiches Quadratmetergewicht. Es wird an äußersten Ende 52 dem Transportbandes durch einen Abstreifer 53 abgelöst und kann durch eine dort angeordnete umlaufende @chlainesserwalze 54 in Talia)rflal-es gewiinsehter Aiiflmallf», z.B. 10 x 10 cm, alifbeteilt werden. Die Einzelteile fallen in einen Auffan?triehter 55a bz-f. 55h un.l .,rerden dort ,je nach deren Ffllunß in darunter gestellte Vorratsbetiiilter, beispielsweise Säcke, Kisten oder dergleichen 56 abgezogen.
  • Je mich Wunsch kann unter dem äußeren Fnde 52 des Förderbandes (vgl. Fig.3) das dort gegebenenfalls durch den Abstreifer 53 abgehobene Folienband auch einer kontinuierlich eirti drehenden Aufroll- und Schneidevorrichtung 57 zuprefiiltrt werden, von der es in jeweils gewünschter Bandlänge und Bandbrett zi-#ihakbobinen aufgerollt lind dann abgeschnitten wird. Bei der Fntfernung der aufgerollten Tabakbobine kann das Tabakband auf eine weitere Aufnahmerolle 57a annelet, zur Bobine aufgerollt, diese entfernt und durch eine neue Aufnahme- rolle 57b ersetzt werden.
  • Im Ausfiihrungabeiepiel sind die Halterungen der zweiten Walzen der Walzw erke 33, 37, 40 und 113 an der Gehäusewandung arretiert; die Halterungen der anderen Walzen sind einstellbar, und zwar derart, daß die Spaltbreiten der Einzugwalzen zunächst eingeregelt und dann die Walzenstellungen auf an sich bekannte Art arretiert werden.
  • Die in den einzelnen Walzwerken jeweils folgenden Walzen werden an die Walzen angepreßt. Weitere z.B. im Endwalzwerk 43 vorgesehene Walzen werden jeweils an die vorhergehende Walze angepreßt und dann in diesen Einstellungen arretiert. Die Antriebsagpreäate der einzelnen Walzen innerhalb eines Walzwerkes werden so gewählt, daß stets die nachfolgende Walze eine höhere Umfangs- ' geschwindigkeit als die vorhergehende aufweist.
  • Der Abstand von Walzwerk zu Walzwerk der Vorwalsstraße kann zweckmäßig zur besseren Überwachung, Reinigung, äür etwa notwendige Regulierungen der Spaltenbreiten, zum etwaigen Aus- und Einbau von Teilen usw.
    etwa 2,5 - 3,5 m betragen. Im Ausführungebeispiel sind die Förderbänder
    36, 309 42 acliräg liegend angeordnet.
    Digher i gt kein Verfahren bekannt, mit dem die Verstellung eines
    endlosen, dichten Tabakbandes mit vorbestimmter Dicke und vorbe-
    stimmtem Onadratmeterr'ewicht auf Mehrfach-Walzwerken, deren einzelne
    Walzen rereneinander mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten laufen,
    miimlich ist.
    Das nach der Prfindunp erhaltene Tnhakfnlienband b7w. dessen
    nratückelte Tetle lassen sich in hervorragender Weise zur
    iierstellunr von Tahakerzeugnipsen verwenden, beispielsweise zur
    fferstellunn von Schnittabak aller Art oder als ltmhiilliinfr für
    Mrarren, 7irarillos, Stumpen und dergleichen.

Claims (1)

  1. F a t e n t a n s p r ii c h e 1. Verfahren lind Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellunn von dichten, konditionierten Tabakfolien mit vorbestimmten Dicken und Quadratmeterrewichten aus fein und/oder grob zerkleinerten Tabaken, Tabakbestandteilen, Tabakabfällen oder deren Mischungen mit einer weniger als deren Eigengewicht betragenden Menee an Wasser iind/oder organischen Flüssigkeiten, darin löslichen und/oder pulverisierten unliislich en Tabakzusatzstoffen an sich bekannter Art unter DruekvPrformunn in einem oder mehreren Walzwerken mit einem Gesamtdruck Tiber loo KP pro cm 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelgemischbestandteile hzw. deren Lösungen in eintreregelten Mengen stetil# zunächst einem Vormischkneter, von dort als feucht-krümelige Masse einer Vorwalzatraße mit darin angeordneten untereinander mittels Förderbändern verbundenen Drei- oder Mehrfach-Walzwerken und einem anschließenden Endbehandlungs-Mehrfach-Walzwerk zugefiihrt werden, wobei in jedem Walzwerk die Einzugwalzen mit einregelbaren Abstünden lind die anderen Walzen angepreßt laufen, derart, daß das durchlaufende Gut nach lind nach stärker homogenisiert, von Walzwerk zu lfalzwerk mehr und mehr verfestigt lind von der Schlußwalze des Endwalzwerkes der Vorwal zstraße in Form eines schon zusammenliünl_#enden, jedoch noch lockeren Vliesbanden mittels eines Abstreifers auf ein Transportband abgelegt und von die#em einem Pndhehandlurffs-Mehrfach-t@al zwerlc Zurpf#ihrt wird, von dem es nach Abstreifen von der Schlußwalze in Fora eines zuanmmerlinn--enden dichten Folienbandes auf ein mit gleicher Geschwindigkeit einen Trocknungekanal durchlaufendes endloses Förder- han,1 nhrPlprt "i1#1 von Aleqem nach dem Verlaspen des Kanals sie der Tlmlenkstelle APq Förderbandes zu Bobiner gewiinscliter Länge lind Breite geschnitten und aufgerollt oder zu Tahalcflal;es gewünschter Größenmaße geschnitten wird. 2. Verfahren nach Patpntanaprucli 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Walzer der Prei- bzw. Mehrfachwalzwerke so einnericlitet sird, daß gie mit urite,#qrlii"?lichen Geschwindiffkeiten gegeneinander lnlifen, wobP# das in de#i Sralt dem ersten Walzenpaarem einlaufende Tabakgut von der erster aiif rlie zweite balze unA von der zweiten auf die (,ritte
    Walze usw. selbsttätig übertragen wird. ' 3# Verfahren nach Patentanspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnett daß die Spaltbreiten der Einzugwalzen der Walzwerke der Vorwalzstraße auf einen von Walzwerk zii Walzwerk geringer werdenden Abstand einregelbar sind, so daß ein steigender Druck auf das passierende Tabaknut ausgeübt werden kann. 4. Verfahren nach einem der Patentansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tabakmasse nach dem Verlassen des ersten Walzwerkes auf einem oder mehreren der Transportwege von Walzwerk zu Walzwerk bis zum Endwalzwerk der Vorwalzatraße in ihrer Laufrichtung umorientiert wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf das den Trockenkanal mit konstanter Geschwindigkeit durchlaufende Tabakband in gleichen Zeitabständen einwirkende Trocknungsenergie so eingeregelt wird, daß sie in Laufrichtung des Bandes im logarithmischen Maßstab abnimmt. 6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Patent- ansprüchen 1 -, 5 bestehend aus a) einer Mehrzahl von Vorratsbehältern (1 bis 3) für die verschiedenen Tabakgemisehteile, Behältern (8, 9) für unlöslieheg pulverisierte Tabakzusätze, Behälter (10 bis 13) für organische Flüssigkeiten oder in Wasser und/oder organischen Flüssigkeiten gelöste Tabakzusätze und einer Wasserleitung (16); b) an sich'bekannten Steuervorrichtungen (14a bis 14e) bzw. Regelhahn (16a) zur Regelung der Zugabe vorbe- stimmter Mengen der Gemischbestandteile; c) Zuleitungen für die Zufuhr der eingeregelten Mengen ' der Einzelgemischbestandteile zu einem Vormischkneter (15ag 15b); d) einer Vorwalzatraße mit einer Mehrzahl Ton über-, neben- oder hintereinander angeordneten Drei- bzw. Mehrfaeh-Walzwerken (3n, 33, 37, 4(1), die Tiber Förderbänder (36, 39) miteinander in Verhindiing stehen; e) einem sich anschließenden-Fndbehandlungs-Mehrfachwalzwcxrk (43), das über ein Transportband (42) mit dem letzten Walzwerk (40) der Vorwalzstraße verbinden ist; f) Einem sich an das Endbehandlungs-Mehrfach-Walzwerk (43) anschließenden Transportband (47), auf welches das dort " gebildete Tabakfolienband mit gleicher Geschwindigkeit abgelegt und von diesem mit gleicher Geschwindigkeit durch einen Trockenkanal geführt wird; g) einer an der Umkehrstelle (52) des Transporthandes (47) vorgesehenen Aiifroll- und 1-chneidevorrichtung (57) oder einer umlaufenden Schlagmesserwalze (54). 7. Vorrichtung nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß über den Vormischknetern (15a, 15b) ein endloses Förderband (26) vorgesehen ist, das die über einen Einfülltrichter (25) zugeführten Treckengemischbestandteile aufnimmt und diese wechselweise entweder dem Vormischkneter (15a) oder (15b) zuführt. R. Vorrichtung nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Verwendung von verschiedenen Flüssigkeiten und darin gelösten Zusatzstoffdn diese in eingeregelten Mengen zunächst einem Misch-. behälter (19) mit darin arbeitendem Rührwerk (20) zugeleitet und dann über Leitungen (21, 22) wechselweise entweder dem Vormischkneter (15a) oder (15b) zugeführt werden. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsgeschwindigkeiten der einzelnen Walzen der Drei- bzw. Mehrfach-Walzwerke (30, 33, 37, 40 und 43) anfangend von der ersten Walze innerhalb des jeweiligen Walzwerkes zunehmen. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächen der Einzugswalzen (31) des ersten Walzwerkes (30) der Vorwalzstraße geriffelt und die der anschließenden Walzen ('i2) aufgerauht sind. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an den feststehenden Rahmenkanten (39a) eines oder mehrerer Farderbänder der Vorwalzstraße eine oder mehrere in ihrer Aufprallriclitling verstellbare Prallfächen (39b) anneordnet Rind. 12. Vorrichtung nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Abmtand der Einzugswalzen des Endbehandlungs-Mehrfach-Walzwerlces (43) auf eine solche Spaltbreite einstellbar ist, daß von diesen Walzen nur gerade so viel Masse aufgenommen werden kann, daß Rieh das Vlieeband ohne besondere Berücksichtigung des sich während seines Durchgangen durch das Walzwerk aufbauenden Druckes von der Pndh-alte als endlosen, dichtes Tabakfolienband gleicher Dicke und gleichen Quadratmetergewichtes abstreifen läßt. 11. Vorrichtung nach Patentanspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Finzugewalzen zur Gewinnung einem fertig konditioni orten Tabakfolienbandes von beispi e1 sweise 12'1r Feuchtigkeit, 0,1 mm Picke und etwa 120 g,/m2 Gewicht auf eine Spaltbreite von 0,15 mm eingestellt ist. 14. Vorrichtung nach Patentanepruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß vor den Einz,igewalzen der einzelnen Walzwerke Puffertrichter (34, 35) zur Aufnahme des von den Einzugswalzen nicht angenommenen Gutes vorgesehen sind. 15. Vorrichtung nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzkiehnet, daß der beheizte Teil des Trockenkanals (48) in logarithmischem Maßstab in eine Mehrzahl von Abschnitten so aufgeteilt ist, daß der kürzeste Abschnitt in der Dnrchlaufrichtung des Tabakbanden am Anfang und (?pr längste Abschnitt am Ende der Fieizatrecke ]legen und das in jedem dieser Abschnitte die gleiche Zahl von Heizaggregaten (51) von je gleicher Leistung so angeordnet sindp daß in jedem Abschnitt die Abgtände der Beizagttreöate in Laufrichtung des Tabakbandes in logarithmischem Maßstab zunehmen.
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