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DE1531345C - Doppelt wirkendes, selbsthemmendes Klemmgesperre für Seilzugvorrichtungen - Google Patents

Doppelt wirkendes, selbsthemmendes Klemmgesperre für Seilzugvorrichtungen

Info

Publication number
DE1531345C
DE1531345C DE1531345C DE 1531345 C DE1531345 C DE 1531345C DE 1531345 C DE1531345 C DE 1531345C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
locking mechanism
springs
clamping jaws
self
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Andre Boulogne-Billancourt Desplats (Frankreich)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tractel SAS
Original Assignee
Tractel SAS

Links

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein doppeltwirkendes, selbsthemmendes Klemmgesperre für Seilzugvorrichtungen, bestehend aus einem Gesperreträger, zwei das Zugseil umfassenden Klemmbacken und zwei am Träger angelenkten Betätigungshebelpaaren für die Klemmbacken. Dabei sind Federn vorgesehen, die dauernd auf die Betätigungshebel im Sinne des Schließens der Klemmbacken einwirken.
Derartige Klemmgesperre sind bereits bekannt. Das Klemmgesperre erfüllt die Aufgabe, sowohl in Richtung des ausgeübten Zuges als auch in der dazu entgegengesetzten Richtung selbsthemmend zu sperren. Dies wird durch die beiden nockengesteuerten Betätigungshebel bewirkt. Bei einer vorbekannten Seilzugvorrichtung dieser Gattung werden mit den Betätigungshebeln Federn zur Einwirkung gebracht, die die Klemmbacken schließen. Nach einer anderen bekannten Seilzugvorrichtung anderer Art kommen ein feststehendes und ein bewegliches Klemmgesperre aus jeweils zwei Klemmbacken zur Anwendung. Die beiden Klemmbacken jedes Gesperres sind über Parallellenker miteinander verbunden, und zwischen beiden Klemmbacken ist eine Wendelfeder verspannt, die die Funktion eines Vorspannens der Klemmbacken in bezug auf das Zugseil nur dann erfüllen kann, wenn den Parallellenkern keine Kraft durch ihren Betätigungshebel mit zugeordnetem Steuernocken aufgegeben ist. Diese Seilzugvorrichtung weist keine doppeltwirkenden Gesperre auf, d. h., die Gesperre sind nur in einer Richtung selbsthemmend.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Seilzugvorrichtung der eingangs genannten Art das Schließen der Klemmbacken ohne relativ große zeitliche Verzögerung zu bewirken, so daß ein Durchrutschen des Zugseiles augenblicklich verhindert werden kann. Dies soll mit einfachen Mitteln möglich sein.
Die Erfindung besteht darin, daß zusätzlich zu den eingangs genannten Federn oder anstatt derselben am Gesperreträger oder an den Betätigungshebeln mindestens eine Feder, wie eine Blattfeder gelagert wird, die unmittelbar auf die zugehörige Klemmbacke quer zur Erstreckungsrichtung des Zugseiles ständig einwirkt.
Die obengenannte Aufgabe ist mit dieser Seilzugvorrichtung gelöst. Dabei ist es zweckmäßig, Blattfedern zu verwenden und diese auf die Betätigungshebel zu montieren, die die Klemmbacken im Inneren der Gesperre bei ihrer Längsbewegung in bezug auf die Gesperre begleiten, so daß Relativbewegungen zwischen den Klemmbacken und den Federn vermindert werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die einzige Figur zeigt, teilweise geschnitten, eine Seilzugvorrichtung, die mit Klemmgesperren gemäß der Erfindung ausgestattet ist.
Die Seilzugvorrichtung umfaßt ein Gehäuse 1, das zwei fluchtend ausgerichtete Buchsen 2,3 für den Durchtritt eines Zugseiles 4 sowie ein Verankerungsglied aufweist, das, als Haken 5 ausgebildet ist.
Im Inneren des Gehäuses durchläuft das Seil 4 nacheinander zwei selbstklemmende Gesperre 6, 7, deren jedes zwei Klemmbacken 8,10 bzw. 9,11 enthält. Die Klemmbacken jedes Gesperres werden mittels zweier Paare von seitlichen Betätigungshebeln gesteuert, die mit 12, 14 für das Gesperre 6 und mit 13,15 für das Gesperre 7 bezeichnet sind. Die Betätigungshebel 12,14; 13,15 sind an den Wangen 16,17 der Gesperreträger bei 18,20 bzw. 19, 21 angelenkt. Die Betätigungshebel 12,13 sind an ihrem den Gelenkpunkten 18,19 abgewendeten Enden bei 22,23 verlängert.
Die Gesperre 6,7 sind mittels Schubstangen 24, 25 mit einem zweiarmigen Hebel 26 verbunden, der seinerseits mit einer Welle 27 fest verbunden ist, die an der Außenseite des Gehäuses 1 einen Bedienungshebel (nicht dargestellt) trägt. Ein weiterer Bedienungshebel 28 erstreckt sich durch eine lange Öffnung 29 der Gehäusewand und ist bei 30 mit den Köpfen 22 der Betätigungshebel 12 verbunden. Bei 31 ist am Bedienungshebel 28 ein Lenker 32 angelenkt, der seinerseits bei 33 mit den Köpfen 23 der Betätigungshebel 13 gelenkig verbunden ist. Ein Auslösehebel 34 gestattet eine Betätigung durch Ausüben eines Zuges gleichzeitig auf die Betätigungshebel beider Gesperre im Sinne der Aufhebung der selbst-
ao hemmenden Wirkung, wenn das Seil von Hand durch die Vorrichtung gezogen werden soll.
Die Betätigungshebel steuern die Klemmbacken über Nockenflächen, deren Konstruktion nicht im *" einzelnen beschrieben zu werden braucht, es genügt darauf hinzuweisen, daß die Verschiebung der Köpfe 22, 23 der Betätigungshebel in bezug auf das zugehörige Gesperre nach rechts in der Figur ein fortschreitendes Schließen der Klemmbacken dieses Gesperres hervorruft. . ;
Die oben beschriebene bekannte allgemeine Konstruktion weist bei den bekannten Vorrichtungen Federn auf, die auf die Betätigungshebel im Sinne des Schließens der Klemmbacken einwirken, d. h. derart, daß sie bestrebt sind, die Betätigungshebel im Uhrzeigersinn zu verschwenken und auf diese Weise eine Vorspannung der Klemmbacken herbeizuführen.
Es ist ersichtlich, daß das Seil, wenn es gespannt ist und sich in bezug auf ein Gesperre in Richtung der Last verschiebt, die vorgespannten Klemmbacken dieses Gesperres mitnimmt und die Betätigungshebel desselben veranlaßt, eine Schwenkbewegung im Sinne einer zusätzlichen Klemmkraft auf die Klemmbacken auszuführen, was zu der Selbsthemmung führt. ,'■,-Gemäß der Erfindung werden für die Vorspan- v nüng der Klemmbacken anstatt auf die Betätigungshebel wirkender Federn oder zusätzlich zu solchen Federn, Federn verwendet, die auf mindestens einen Klemmbacken jedes Gesperres unmittelbar einwirken, in dem sie auf die dem Seil gegenüberliegende Außenfläche des Klemmbackens drücken.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine solche Feder für jeden Klemmbacken vorgesehen,
und die Federn der Klemmbacken 8 bis 11 sind mit den Bezugszeichen 36 bis 39 bezeichnet. Die Federn sind beispielsweise als Blattfedern ausgebildet, die mit ihrem einen Ende je an einer der Achsen 40 bis 43 verankert sind, die von je einem Betätigungshebel getragen sind oder je zwei Betätigungshebel des gleichen Paares miteinander verbinden.
In der Zeichnung ist nur der eine der Betätigungshebel jedes Paares dargestellt, und zwar der, der hinter dem Klemmbacken liegt; jedem dieser dargestellten Betätigungshebel ist jedoch ein zweiter Hebel gleicher Ausbildung zugeordnet, die sich in bezug
auf die Zeichenebene zum ersteren Hebel symmetrisch angeordnet befindet. Die Betätigungshebel jedes Gesperres sind an den Innenflächen der Seitenwangen 16,17 der Gesperre 6,7 angeordnet.
Obwohl keine Federn dargestellt sind, die auf die Betätigungshebel selbst einwirken, braucht auf die herkömmlichen Federn nicht ganz verzichtet zu werden, vielmehr können die direkt auf die Klemmbacken einwirkenden Federn gemäß der Erfindung anstatt die Wirkung der bekannten auf die Betätigungshebel einwirkenden Federn zu ersetzen, deren Wirkung ergänzen.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    Doppeltwirkendes, selbsthemmendes Klemmgesperre für Seilzugvorrichtungen, bestehend aus einem Gesperreträger, zwei das Zugseil umfassenden Klemmbacken und zwei am Träger angelenkten Betätigungshebelpaaren für die Klemmbacken, wobei Federn vorgesehen sind, die dauernd auf die Betätigungshebel im Sinne des Schließens der Klemmbacken einwirken, dadurch gekennzeichnet ,daß zusätzlich zu diesen Federn oder anstatt dieser Federn am Gesperreträger (16; 17) oder an den Betätigungshebeln (12,14; 13,15) mindestens eine Feder, wie Blattfeder (36,38; 37,39) gelagert ist, die unmittelbar auf die zugehörige Klemmbacke (8,10; 9,11) quer zur Erstreckungsrichtung des Zugseiles (4) ständig einwirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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