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DE1530076B - Vorrichtung zum öfnen und Schließen eines Einschalen-Schwenkdaches an Güterfahrzeugen, insbesondere Eisenbahn-Güterwagen - Google Patents

Vorrichtung zum öfnen und Schließen eines Einschalen-Schwenkdaches an Güterfahrzeugen, insbesondere Eisenbahn-Güterwagen

Info

Publication number
DE1530076B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roof
pressure
pressure cylinder
support column
pivoting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dr.-Ing. 6200 Wiesbaden; König Helmut Dr.-Ing. 4950 Minden; Stiefel Christian Dr.-Ing.; Blank Wilhelm; 5100 Aachen; Posselt Helmut Dipl.-Ing. 8000 München-Allach Raab
Original Assignee
Waggonfabrik Talbot, 510O Aachen

Links

Description

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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Öff- höher vorgespannte Druckgas zusätzlich aufgespei-
nen und Schließen eines auf stirnwandseitigen, dreh- chert und für den Schließvorgang zurückgewonnen
bar gelagerten Tragsäulen abgestützten Einschalen- werden.
Schwenkdaches an Güterfahrzeugen, insbesondere Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung Eisenbahn-Güterwagen, das sich über die gesamte 5 sind bei Verwendung einer Hydraulikpumpe zum Länge des Wagenkastens erstreckt und mittels eines Beaufschlagen des Druckzylinders die Druckspeian einer Wagenkastenstirnwand angebrachten eher zur Erzielung einer höheren Kraftspeicherung Schwenkantriebes verschwenkbar ist, wobei die mit einem um etwa 18 bis 25 % höher vorgespann-Schwenkbewegung des Daches durch an den Wagen- ten Druckgas gefüllt, als dies allein zur Aufnahme kastenstirnwänden schwenkbar angeordnete hydrau- io der Schwenkmomente des Daches erforderlich ist. lische Druckzylinder erfolgt, deren Kolbenstange Zwischen der Hydraulikpumpe und dem Druckan der zugehörigen Tragsäule angelenkt ist und die zylinder ist erfindungsgemäß ein Zweiwegeventil vorzum Ausgleich der Schwenkmomente des Daches gesehen, um den Druckzylinder mit der Hydraulikmit einem oder mit mehreren Druckspeichern ver- pumpe zum Öffnen des Daches oder mit einem Vorbunden sind. 15 ratsbehälter zu verbinden, wenn das Dach geschlos-Bei Vorrichtungen der vorstehend beschriebenen sen werden soll. Zur Betätigung dieser Pumpe kann Art ist ein Verschwenken des Daches nur nach einer eine Schiebestange vorgesehen sein, die von beiden Seite hin möglich, da der an jeder Wagenkasten- Wagenlängsseiten aus betätigbar ist.
stirnwand angeordnete Druckzylinder, der mit einem In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Ende an der zugehörigen Tragsäule angelenkt ist, 20 Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt
mit seinem anderen Ende derart an der Wagen- F i g. 1 eine Stirnansicht eines Eisenbahn-Güterkastenstirnwand gelagert ist, daß sich bei geschlos- wagens mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung bei senem Dach eine etwa waagerechte Lage des Druck- geschlossenem Dach und
zylinders ergibt. Um ein Verschwenken des Daches F i g. 2 dieselbe Stirnansicht bei geöffnetem Dach, nach beiden Seiten hin zu ermöglichen, müßten an 25 Bei dem dargestellten Eisenbahn-Güterwagen ist jeder Wagenkastenstirnwand zwei Druckzylinder das Einschalen-Schwenkdach 1 an beiden Enden angeordnet werden, von denen jeweils einer für die über je eine Tragsäule 2 und ein Schwenklager 3 an Schwenkbewegung zur einen oder zur anderen Seite der Stirnwand 4 des Güterwagens gelagert. Zum hin bestimmt wäre, wobei der nicht benötigte Druck- Verschwenken des Daches 1 dient ein in der senkzylinder von der Tragsäule abgekuppelt werden 30 rechten Mittellängsebene des Fahrzeugs liegender müßte, um die Schwenkbewegung zu ermöglichen. Druckzylinder 5, der über einen senkrecht oberhalb Da eine derartige Ausführung einen erheblichen und des Schwenklagers 3 befindlichen Bolzen 6 an der störanfälligen Aufwand erfordern würde, hat man Stirnwand 4 verschwenkbar gelagert ist. Die Kolsich bisher damit begnügt, Einschalen-Schwenk- benstange 7 des Druckzylinders 5 ist mittels eines dächer an Güterfahrzeugen mit Vorrichtungen zu 35 Lagerbolzens 8 an einem Schiebestück 9 gelagert, betätigen, die den eingangs geschilderten entsprechen . das auf einer Spindel 10 angeordnet ist, durch deren und das Dach nur nach einer Seite hin verschwenken"? Drehen der Anlenkpunkt der Kolbenstange 7 an der Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Tragsäule 2 über das Schwenklager 3 der Tragsäule 2 derartige Vorrichtung so auszubilden, daß mit ein- ^ hinaus seitlich verschiebbar ist.
fachsten Mitteln das Dach nach beiden Seiten hin 40 Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind verschwenkt werden kann. · zwei Druckspeicher 11 und 12 unmittelbar am Druck-Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß da- zylinder 5 angeordnet, die mit dem kolbenstangendurch, daß zum wahlweisen Verschwenken des seitigen Zylinderraum in Verbindung stehen. Eine an Daches zur einen oder anderen Wagenseite hin nur der Stirnwand 4 angeordnete Hydraulikpumpe 13 ein Druckzylinder angeordnet ist, der in der senk- 45 steht unter Zwischenschaltung eines Zweiwegeventils rechten Mittellängsebene des Fahrzeugs liegt und 14 über eine Leitung 15 und ein Schlauchstück 16 bei dem der Anlenkpunkt der Kolbenstange über die mit dem Zylinderraum in Verbindung, der sich ober-Schwenklagerung der Tragsäule hinaus an der Trag- halb des Kolbens im Druckzylinder 5 befindet. Die säule seitlich verschiebbar ist. Betätigung der Hydraulikpumpe 13 erfolgt mittels Die Vorrichtung zeichnet sich durch besondere 50 einer Schiebestange 17, die von beiden Wagenlängs-Einfachheit aus, da mit nur einem Druckzylinder ein selten aus betätigbar ist. Das Zweiwegeventil 14 kann wahlweises Verschwenken nach beiden Seiten mög- durch eine parallel zur Schiebestange 17 angeordnete lieh ist. Bei geschlossenem Dach liegt der Druck- Verstellstange 18 umgeschaltet werden; es steht außer zylinder parallel zur Tragsäule in der Mittellängs- mit dem Druckzylinder 5 noch über eine Leitung 19 ebene des Fahrzeuges und ist dadurch gegen Be- 55 mit einem Vorratsbehälter 20 in Verbindung.
Schädigungen weitgehend geschützt. Außerdem wer- Um das Einschalen-Schwenkdach 1 aus der in den bei dieser Anordnung gleiche Bewegungsabläufe Fig. 1 dargestellten Schließstellung in die Öffnungsin beiden Schwenkrichtungen erzielt. stellung nach Fig. 2 zu verschwenken, wird das Vorteilhaft ist es, bei der mit der Vorrichtung zum Zweiwegeventil 14 in eine Stellung gebracht, in der Schwenken des Daches kombinierten Druckspeicher- 60 dieses die Hydraulikpumpe 13 mit der Leitung 15 anlage ein Druckgas zu verwenden, dessen Vorspan- verbindet. Anschließend wird durch Drehen der nung wie bekannt vorwählbar ist. Während bei einem Spindel 10 das Schiebestück 9 mit dem Lagerbolzen f; mechanischen Antrieb zum öffnen und Schließen für die Kolbenstange 7 zu derjenigen Seite aus der des Daches gleichzeitig verwendete Druckspeicher Mittellage verschoben, nach der das Dach 1 ver nur einen weitgehenden Momentenausgleich des 65 schwenkt werden soll. Nunmehr wird durch Hin- um aus- und einschwenkenden Daches übernehmen, Herbewegen der Schiebestange 17 die Hydraulik kann bei einem hydraulischen Antrieb die Schließ- pumpe 13 betätigt, so daß Druckflüssigkeit aus der arbeit in den Druckspeichern durch das entsprechend Vorratsbehälter 20 in den Zylinderraum gelangt, d:
sich oberhalb des Kolbens im Druckzylinder 5 befindet. Der sich hierbei oberhalb des Kolbens aufbauende Druck verschiebt den Kolben mit der Kolbenstange 7 nach unten; auf Grund des durch die seitliche Verschiebung des Lagerbolzens 8 geschaffenen Hebelarms wird ein Drehmoment auf die Tragsäule 2 ausgeübt, das mit steigender Winkelbewegung der Tragsäule 2 wächst. Auf diese Weise wird das Dach 1 in die in F i g. 2 dargestellte Stellung gebracht.
Gleichzeitig mit der Abwärtsbewegung des Kolbens und der Kolbenstange 7 im Druckzylinder 5 wird ein Medium, das sich unterhalb des Kolbens im kolbenstangenseitigen Zylinderraum befindet, in die Druckspeicher 11 und 12 gedrückt. Hierbei handelt es sich entweder um ein kompressibles Medium zur Druckspeicherung oder um eine Druckflüssigkeit, die einen mit kompressiblem Medium gefüllten Druckraum innerhalb der Druckspeicher 11 und 12 beaufschlagt, so daß eine Kraftspeicherung in den Druckspeichern 11 und 12 erfolgt. Wenn später zum Schließen des Daches 1 der Druck von der Oberseite des Kolbens abgebaut wird, bewirkt die in den Druckspeichern 11 und 12 gespeicherte Kraft ein Zurückschwenken des Daches 1 aus der in F i g. 2 dargestellten Öffnungslage in die Schließlage nach F i g. 1.
Um eine höhere Kraftspeicherung zu erzielen, werden die Druckspeicher 11 und 12 mit einem um etwa 18 bis 25 % höher vorgespannten Druckgas gefüllt, als dies allein zur Aufnahme der Schwenkmomente des Daches 1 erforderlich ist.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt, da an Stelle von zwei Druckspeichern 11 und 12 auch nur ein Druckspeicher vorgesehen sein kann, der nicht unbedingt unmittelbar am Druckzylinder 5 angeordnet sein muß, sondern an der Stirnwand 4 gelagert und mit dem Druckzylinder 5 über flexible Druck- <schläuche verbunden sein kann. An Stelle der Betätigung von Hand durch die Schiebestange 17 kann die Hydraulikpumpe 13 auch elektrisch angetrieben sein.
Die Ansprüche 2 bis 4 sind reine Unteransprüche und gelten nur in Verbindung mit Anspruch 1.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Öffnen und Schließen eines auf stirnwandseitigen, drehbar gelagerten Tragsäulen abgestützten Einschalen-Schwenkdaches an Güterfahrzeugen, insbesondere Eisenbahn-Güterwagen, das sich über die gesamte Länge des Wagenkastens erstreckt und mittels eines an einer Wagenkastenstirnwand angebrachten Schwenkantriebes verschwenkbar ist, wobei die Schwenkbewegung des Daches durch an den Wagenkastenstirnwänden schwenkbar angeordnete hydraulische Druckzylinder erfolgt, deren Kolbenstange an der zugehörigen Tragsäule angelenkt ist und die zum Ausgleich der Schwenkmomente des Daches mit einem oder mit mehreren Druckspeichern verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß zum wahlweisen Verschwenken des Daches (1) zur einen oder anderen Wagenseite hin nur ein Druckzylinder (5) angeordnet ist, der in der senkrechten Mittellängsebene des Fahrzeuges liegt und bei dem der Anlenkpunkt (Lagerbolzen 8) der Kolbenstange (7) über das Schwenklager (3) der Tragsäule (2) hinaus an der Tragsäule seitlich verschiebbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer Hydraulikpumpe (13) zum Beaufschlagen des Druckzylinders (5) die Druckspeicher (11 und 12) zur Erzielung einer höheren Kraftspeicherung mit einem um etwa 18 bis 25 % höher vorgespannten Druckgas gefüllt sind, als dies allein zur Aufnahme der Schwenkmomente des Daches (1) erforderlich ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Hy-.draulikpumpe (13) und dem Druckzylinder (5) ein Zweiwegeventil (14) zur Verbindung des Druckzylinders mit der Hydraulikpumpe oder mit _,._ einem Vorratsbehälter (20) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hydraulikpumpe (13) mittels einer Schiebestange (17) von beiden Wagenlängsseiten aus betätigbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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