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DE1529205C - Flamm- oder Schneidbrenner - Google Patents

Flamm- oder Schneidbrenner

Info

Publication number
DE1529205C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oxygen
flame
heating
cutting
valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Traugott Dipl.-Ing.; Maurer Georg; 6000 Frankfurt Gutermann
Original Assignee
Messer Griesheim GmbH, 6OOO Frankfurt

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Description

Die Erfindung betrifft einen Flamm- oder Schneidbrenner mit Leitungen für Brenngas, Heizsauerstoff und Flamm- oder Schneidsauerstoff.
Es ist bereits ein Verfahren bekannt, bei dem während des Anwärmens mit in an sich bekannter Weise vorgemischtem Brenngas und Sauerstoff aber danach beim Flämmen oder Schneiden mit der ebenfalls an sich bekannten Außenmischung der Gase gearbeitet wird. Es werden die Vorzüge der Innenmischung, insbesondere hohe Wärmekonzentration, mit den Vorzügen der Außenmischung, insbesondere weitgehende Rückzündsicherheit, optimal kombiniert, da bei diesen Arbeitsgängen die jeweiligen Mängel der beiden Mischungsarten, Zündgefahr bei der Innenmischung und geringe Wärmekonzentration bei der Außenmischung, in Kauf genommen werden können.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Brenner zu verwirklichen, bei dem nach Beendigung des Anwärmvorganges der für die Innenmischung bestimmte Heizsauerstoff beim Ingangsetzen der Außenmischung automatisch abgeschaltet wird. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß ein Schließventil in einer Verbindungsleitung zwischen Heizsauerstoff- und Flamm- oder Schneidsauerstoffleitung" angeordnet ist, dessen Schließkörper auf der einen Seite vom Heizsauerstoff und auf der anderen Seite vom unter einem höheren Druck als der Heizsauerstoff stehenden Flamm- oder Schneidsauerstoff beaufschlagt wird, wobei nur zum Anwärmen des zu bearbeitenden Werkstückes innerhalb des Brenners der Heizsauerstoff mit dem Brenngas gemischt wird und der Schließkörper so ausgebildet ist, daß dieser beim Öffnen des Flamm- oder Schneidsauerstoffventils die Heizsauerstoffleitung abschließt.
Die echten Unteransprüche betreffen weitere Ausgestaltungen des Gegenstandes des Anspruchs 1.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung in vereinfachter Form dargestellt, und zwar zeigt
F i g. 1 einen Brenner mit drei getrennten Zuführungen für Brenngas, Heizsauerstoff und Schneidbzw. Flämmsauerstoff,
F i g. 2 einen Brenner mit zwei Zuführungen für Brenngas und Sauerstoff,
F i g. 3 eine Ausführungsform eines in der Heizsauerstoffleitung liegenden Membranschließventils.
Der Brenner nach FM g. 1 und 2 besteht aus einem Brennerkörper 1 mit Heizgaskanal 2 und Schneidbzw. Flämmsauerstoffkanal 3, der Innenmischdüse 4, den Einstellventilen 5 und 6 bzw. 7, dem Absperrventil 8 und dem Membrananschließventil 9. Der Schlauchanschluß für das Brenngas ist in F i g. 1 mit 10, für den Heizsauerstoff mit 11 und für den Schneid- bzw. Flämmsauerstoff mit 12 bezeichnet. Bei dem Brenner nach Fi g. 1 sind also drei Schlauchanschlüsse vorhanden, während der Brenner nach F i g. 2 nur zwei Schlauchanschlüsse, nämlich den Anschluß 10 für das Brenngas und den Anschluß 13 für den Sauerstoff besitzt, wobei der Heizsauerstoff durch die Bohrung 14 vom Schneid- bzw. Flämmsauerstoff innerhalb des Brenners abgezweigt wird. Die Außenmischung des Brenngases mit dem Schneid- bzw. Flämmsauerstoff erfolgt am Mundstück 15 des Brenners. Die Membran 16 des Schließventils 9 wird auf ihrer einen Seite von Heizsauerstoff und auf ihrer anderen Seite von einer Feder 17 und dem ' Schneid- bzw. Flämmsauerstoff beaufschlagt. Wird das Absperrventil 8 für den Schneid- bzw. Flämmsauerstoff geöffnet, so legt sich die Membran 16 gegen das hintere rohrförmige Ende der Düse 4 an und spent den Heizsauerstoff ab.
Ein weiterer Unterschied zwischen der Brennerausführung nach F i g. 1 und 2 besteht darin, daß beim Brenner nach F i g. 2 das Membranschließventil 9 eine auf der Membran aufsitzende Stellschraube 18 hat, so daß das Schließventil 9 auch gleichzeitig von Hand betätigt werden kann und dann als Einstellventil arbeitet.
ao Bei der Ausführungsform nach F i g. 3 liegt das Schließventil 9 mit seinen Membran 16 direkt in der Heizsauerstoffleitung 22, während der Schneidsauer^ stoff aus der Leitung 21 bei geöffnetem Ventil 8 durch die Abzweigleitung 30 der anderen Membranseite zugeführt wird. Auch hier ist-dijs Ventil 9 gleichzeitig Einstellventil, wozu die Stellschraube 23 vorgesehen ist.

Claims (4)

Patentansprüche: ^
1. Flamm- oder Schneidbrenner mit Leitungen für Brenngas, Heizsauerstoff und Flamm- oder Schneidsauerstoff, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schließventil (9) in einer Verbindungsleitung (30) zwischen Heizsauerstoff (11,
13, 14, 22) und Flamm- oder Schneidsauerstoffleitung (12, 13, 21) angeordnet ist, dessen Schließkörper (16) auf der einen Seite vom Heizsauerstoff und auf der anderen Seite vom unter einem höheren Druck als der Heizsauerstoff stehenden Flamm- oder Schneidsauerstoff beauf- * schlagt wird, wobei nur zum Anwärmen des zu bearbeitenden Werkstückes innerhalb des Brenners der Heizsauerstoff mit dem Brenngas gemischt wird und der Schließkörper so ausgebil-
det ist, daß dieser beim öffnen des Flamm- oder Schneidsauerstoffventils (41) die Heizsauerstoffleitung (11,13,14, 22) abschließt.
2. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließkörper eine Membran
(16) ist, die am hinteren Ende einer Innenmischdüse (4) angeordnet ist.
3. Brenner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch „gekennzeichnet, daß auf die Membran(16) des
Schließventils (9) eine Stellschraube (7, 23) wirkt, damit das Ventil (9) auch von Hand geöffnet oder geschlossen bzw. eingestellt werden kann.
4. Brenner nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließkörper des Schließventils (9) ein Kolben ist.

Family

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