DE1529207C - Flammbrenner - Google Patents
FlammbrennerInfo
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- DE1529207C DE1529207C DE1529207C DE 1529207 C DE1529207 C DE 1529207C DE 1529207 C DE1529207 C DE 1529207C
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- Germany
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- scarfing
- burner
- width
- workpiece
- segments
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Description
15
Die Erfindung betrifft einen Flämmbrenner, insbesondere zum Pulverflämmen, mit mehreren nebeneinander
angeordneten, wahlweise zu- und abschaltbaren Brennersegmenten, denen über Leitungen
Brenngas, Heiz- und Flämmsauerstoff sowie gegebenenfalls Pulver zuführbar ist.
Bei Flämmaschinen entspricht die Breite der Flämmbrenner normalerweise der breitesten der zu
behandelnden Werkstückoberflächen. Um auch schmalere Oberflächen flämmen zu können, sind einstellbare
Ventilanordnung (deutsche Auslegeschrift 1 124 790 und deutsche Auslegeschrift 1 185 898)
bekannt, um Gas nur jenen Düsen zuzuführen, die für die Behandlung der jeweiligen Oberflächenbreite
benötigt werden, während die übrigen Düsen von der Gaszufuhr abgeschaltet sind. Die Breite des aus mehreren
Öffnungen austretenden Sauerstoff- und Brenngasstromes wird bei den bekannten Brennern durch
einen Kolbenschieber reguliert, der entweder im Brenner selbst oder getrennt und mit Abstand vom
Brenner angeordnet sein kann.
Die bekannten Kolbenschiebanordnungen haben jedoch dann eine große Länge, wenn sehr breite
Oberflächen geflammt werden sollen. Die großen Abmessungen derartiger Kolbenschieber erfordern
einen mit beachtlichen Kosten verbundenen Aufwand bei der Herstellung. Auch die Abmessungen
der Flämmaschine nehmen einen solchen Umfang an, daß die Maschine viel Platz beansprucht und wesentlich
teurer in der Herstellung kommt.
Gemäß den deutschen Gebrauchsmustern 1 507 933 und 1 483 39« wurde zwar schon vorgeschlagen,
bei Handbrennern eine Einteilung in einzeln abstellbare Segmente vorzunehmen, womit jedoch
nur eine relativ grobe Einstellung der wirksamen Brennerbreite auf die Werkstückbreite vorgenommen
werden kann.
Nach dem deutschen Gebrauchsmuster 1 483 398 ist hierbei zwar auch schon eine Kolbensteuerung
vorgesehen. Durch diese Kolbensteuerung ist jedoch nicht die Steuerung der Gasaustrittsbreite eines einzelnen
Segmentes möglich, sondern sie ersetzt lediglich die Abschaltventile. Eine Verbesserung der mit
diesen Brennern erreichbaren Grobeinstellung wird durch die vorstehend genannte Kolbensteuerung
nicht erzielt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, den Flämmbrenner einer Flämmaschine so auszubilden,
daß die vorgenannten Mangel vermieden werden und durch den in einfachster Art und Weise eine
Feineinstellung der Flämmbreite möglich ist.
Die vorstehende Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß wenigstens eines der
Brennerrandsegmente zur Feineinstellung der Gas-Pulveraustrittsbreite, mit einer an sich bekannten
Kolbensteuerung versehen ist.
Gemäß der Erfindung wird eine Unterteilung der Flämmaschine in einzeln abschaltbare und drosselbare
Brennersegmente vorgenommen. Dabei ist jedes der beiden Brennerrandsegmente hinsichtlich seiner
Gasaustrittsbreite durch die an sich bekannte Kolbensteuerung einstellbar. Dadurch wird erfindungsgemäß
eine Feineinstellung auf jede beliebige Werkstückbreite erreicht.
Die Kombinierung der bekannten Grob- mit der erfindungsgemäßen Feineinstellung gewährleistet ein
rasches und genaues Ausrichten der Flämmaschine auf die Werkstückbreite, eine Tatsache, die bei den
im modernen Hüttenwerksbetrieb weitgehend kontinuierlich ablaufenden Vorgängen von größter Wichtigkeit-ist.
Darüber hinaus wird ein Gasaustritt seitlich des zu bearbeitenden Werkstückes vermieden,
was insbesondere hinsichtlich des Flämmsauerstoffes von wesentlicher Bedeutung ist.
Die nachstehende Beschreibung einer bevorzugten."-' Ausführungsform der Erfindung dient .im Zusammenhang
mit der Zeichnung der weiteren Erläuterung. Es zeigt -^^
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung einer Flämmaschine mit mehreren Brennersegmenten,
F i g. 2 eine schematische Darstellung der Flämmmaschine
einschließlich ihrer Zuleitungen,
F i g. 3 bis 5 die jeweilige Einstellung der FlämmS maschine beim Flämmen von Werkstücken verschiedener
Breite,
F i g. 6 das Flämmen einer Bramme mit am Rand abfallender Oberfläche und
F i g. 7 das Flämmen einer Bramme mit Oberflächenfehlern.
Die in F i g. 1 bis 7 dargestellte Flämmaschine besteht aus acht Brennersegmenten 1, von denen ein
Brennersegment 2 am Rande eines Werkstückes 5 eine Kolbensteuerung 3 zur kontinuierlichen Einstellung
der Flämmbreite besitzt. Zum Flammen der Seitenkante 4 des Werkstückes 5 ist ein weiteres
Brennersegment 6 vorgesehen, das ebenfalls mit einer Kolbensteuerung 7 ausgerüstet ist. Jedes Brennersegment
1 besitzt drei allgemein mit dem Bezugszeichen 8 bezeichnete Zuleitungen und zwar, wie in
F i g. 2 angedeutet, eine Zuleitung 9 mit einem Magnetventil 10 für den Flämmsauerstoff, eine Zulei-^
tung 11 mit einem Magnetventil 12 für den Heizsauerstoff und eine Zuleitung 13 mit einem Magnetventil
14 für das Brenngas.
Hat das Werkstücks die gleiche Breite wie die
Flämmaschine, so sind alle Brennersegmente 1 und das Brennersegment 2 am Rande des Werkstückes
beim Flämmen in Betrieb, wie dies F i g. 2 und 3 zeigen. Die Seitenkante 4 des Werkstückes 5 ist allerdings
nicht so breit wie das Brennersegment 6, so daß durch die Kolbensteuerung 7, beispielsweise drei
der Kanäle 15 ausgeschaltet sind.
Ist die Oberfläche des Werkstückes 5 dagegen schmaler als die Flämmaschine und hat beispielsweise
die Breite von fünf Brennersegmenten, dann ergibt sich eine Einstellung gemäß F i g. 4, wo die ersten
drei Brennersegmente abgeschaltet sind.
Wenn nun die Breite der Werkstückoberfläche, wie aus Fig. 5 ersichtlich, kein ganzes Vielfaches der
Brennersegmentbreite ist, so sind die beiden ersten Brennersegmente 1 abgestellt, während die Kolben-
steuerung 3 des Brennersegments 2 die überzähligen Kanäle 16 abdeckt. Die Kolbensteuerung 3 tritt also
immer dann in Funktion, wenn die Werkstückbreite verschieden von einem ganzen Vielfachen der
Brennersegmentbreite ist.
F i g. 6 zeigt eine Bramme 18, die an ihren Rändern abgeschrägt ist. Um auch die abgeschrägten Flächen
19 und 20 mit möglichst gleicher Flämmtiefe flämmen zu können, obwohl in diesem Bereich der
Abstand zwischen der Flämmaschine und der Oberfläche der Bramme 18 größer ist als in der Mitte der
Bramme 18, muß der Flämmsauerstoffdruck oder die Flämmsauerstoffmenge erhöht werden. Die Flämmsauerstoffleitung
9 für jedes Brennersegment 1 ist in diesem Fall mit zwei parallel geschalteten Ventilen
21 und 22 ausgerüstet. Das Ventil 21 läßt die für den normalen Gebrauch benötigte Sauerstoffmenge
durch, während das Ventil 22 entsprechend größere Mengen durchläßt. Zum Flämmen der abgeschrägten
Flächen 19 und 20 wird das Ventil 22 geöffnet und das Ventil 21 geschlossen.
Das Ventil 12 ist auch geöffnet, wenn tiefere Oberflächenfehler 23 (F i g. 7) wie Risse, Vertiefungen
od. dgl, bei gleicher Flämmgeschwindigkeit entfernt
ίο werdensoll.
Die Erfindung soll in keiner Weise auf diese Einsatzbeispiele beschränkt sein. So können beispielsweise
für das Pulverflämmen zur Zuführung des Pulvers entsprechende Kanäle in der Flämmaschine vorgesehen
sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Flämmbrenner, insbesondere zum Pulverflämmen, mit mehreren nebeneinander angeordneten, wahlweise zu- und abschaltbaren Brennersegmenten, denen über Leitungen Brenngas, Heiz- und FlämmsauerstofE sowie gegebenenfalls Pulver zuführbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der Brennersegmente (1,2,6) zur Feineinstellung der Gas-Pulveraustrittsbreite mit einer an sich bekannten Kolbensteuerung (3 bzw. 7) versehen ist. - ■> -
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4373969A (en) | 1980-01-18 | 1983-02-15 | Etablissements Somalor-Ferrari "Somafer" | Method of removing cracks, and multiple-shape torch for carrying out the method |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4373969A (en) | 1980-01-18 | 1983-02-15 | Etablissements Somalor-Ferrari "Somafer" | Method of removing cracks, and multiple-shape torch for carrying out the method |
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