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DE1529170C - Düse fur Schneidbrenner - Google Patents

Düse fur Schneidbrenner

Info

Publication number
DE1529170C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nozzle
bores
ring
cutting
outlet openings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Borchert, Alex, 4800 Bielefeld
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft eine Düse für einen Schneidbrenner, bestehend aus einem Düsenmantel und einer inneren, auswechselbaren Ringdisse mit im spitzen Winkel zur Längsachse einer Zentralbohrung für den Schneidsauerstoff verlaufenden Bohrungen für ein Heizgas-Sauerstoff-Gemisch.
Bei einem bekannten Schneidbrenner mit einer Düse der eingangs erwähnten Gattung wird im Brenner ein Heizgas-Sauerstoffgemisch gebildet, mit dem zuerst das zu bearbeitende Metallwerkstück an der Schneidstelle auf Weißglut erhitzt wird. Danach wird reiner Sauerstoff mit hoher Geschwindigkeit zugeführt, der das Metall spontan verbrennt und die Verbrennungsrückstände aus der Schnittfuge herausschleudert.
Durch die konzentrierte Flammenausrichtung auf einen schmalen Bereich wird das zu trennende Werkstück nur im Bereich der Schnittfuge erwärmt und mit dem Schneidsauerstoff getrennt. Als Heizgase werden bisher Azetylen, Wasserstoff, Leuchtgas und Propan verwendet. Die Verwendung von Erdgas als Heizgas ist hingegen in der Brennschneidtechnik nicht bekannt.
Die Handschneid-Brenner gleichen bis auf die Düse für den Schneidsauerstoff den üblichen Schweißbrennern. Die Heizdüse und die Schneiddüse liegen entweder hintereinander oder die ringförmige Heizdüse ist konzentrisch um die innenliegende kreisförmige Schneiddüse. angeordnet. Mit einem sogenannten Zweistrahlbrenner kann nur in einer Richtung geschnitten werden, während mit einem Ringdüsenbrenner in jeder Richtung gearbeitet werden kann.
In neuerer Zeit wird Erdgas im Haushalt und in der Industrie (z, B. zum Glühen) allgemein verwendet, insbesondere, weil Erdgas z. Z. billig ist. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Düse für Schneidbrenner der eingangs genannten Gattung zu entwickeln, die für die Verwendung von Erdgas zum Brennschneiden geeignet ist.
Diese Aufgabe soll nach der Erfindung dadurch gelöst werden, daß für die Verwendung eines Erdgas-Sauerstoff-Gemisches die Austrittsöffnungen der Bohrungen der Ringdüse ringförmig in zwei konzentrischen Gruppen und gegeneinander versetzt angeordnet sind und daß die innenliegenden Bohrungen gegenüber den außenliegenden Bohrungen zur Längsachse der Zentralbohrung in einem spitzeren Winkel derartig verlaufen, daß die Längsachsen aller Bohrungen sich in einem Punkt treffen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können nach dem echten Unteranspruch 2 die Austrittsöffnungen der beiden ringförmig angeordneten Gruppen der Bohrungen unterschiedliche Durchmesser aufweisen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und nachstehend erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Düse nach der Erfindung im senkrechten Längs-Mittel-Schnitt,
F i g. 2 einen Düsenmantel im senkrechten Längs-Mittel-Schnitt,
F i g. 3 eine Ringdüse im senkrechten Längs-Mittel-Schnitt,
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Mündung einer Ringdüse nach Fig. 3.
Die Düse besteht aus dem Düsenmantel 1 und der inneren auswechselbaren Ringdüse 2. Der Düsenmantel 1 ist hohl und innen stufenförmig ausgebildet. Am der Düsenmündung 3 gegenüberliegenden Ende ist ein Rohrgewinde 4 aufgebracht. Das Mittelteil 5 des Düsenmantels ist sechskantig ausgebildet. Die Ringdüse 2 (F i g. 3) hat eine Zentralbohrung 6 für den Sauerstoffdurchlaß sowie weitere ringförmig in zwei konzentrischen Gruppen angeordnete Bohrungen 8 und 9 für das Erdgas-Sauerstoff-Gemisch. Die Zentralbohrung 6 ist konisch ausgebildet, wobei sich ihr Durchmesser zum vorderen Ende 7 der Ringdüse hin erweitert Es hat sich weiter als zweckmäßig erwiesen, die Zentralbohrung 6 mit unterschiedlichen Durchmessern auszubilden, wie in ao F i g. 3 dargestellt ist. Die Bohrungen 8 und 9 sind dabei mit unterschiedlichen Winkeln zur Längsachse der Zentralbohrung versetzt angeordnet. Wie die F i g. 3 erkennen läßt, verlaufen die innenliegenden Bohrungen 8 in einem zur Längsachse spitzeren Winas kel als die außenliegenden Bohrungen 9.
Das hintere Ende der Ringdüse 2 ist mit einem Rohrgewinde 10 versehen. Im Mittelteil ist die Ringdüse 2 als Sechskant 11 ausgebildet. Im Düsen- , mantel 1 ist die Ringdüse 2 auswechselbar angeord-3B net (vgl. Fig. 1). Zwischen dem Düsenmantel 1 und der Ringdüse 2 ist ein Ringspalt 12. Durch diesen Ringspalt 12 strömt das Erdgas-Sauerstoff-Gemisch zwischen Düsenmantel 1 und Ringdüse 2 in die Bohrungen 8 und 9.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Düse für einen Schneidbrenner, bestehend aus einem Düsenmantel und einer inneren, auswechselbaren Ringdüse mit im spitzen Winkel zur Längsachse einer Zentralbohrung für den Schneidsauerstoff verlaufenden Bohrungen für ein Heizgas-Sauerstoff-Gemisch, deren Austrittsöffnungen kreisförmig angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß für die Verwendung eines Erdgas-Sauerstoff-Gemisches die Austrittsöffnungen der Bohrungen (8, 9) der Ringdüse (2) ringförmig in zwei konzentrischen Gruppen und gegeneinander versetzt angeordnet sind, und daß die innenliegenden Bohrungen (8) gegenüber den außenliegenden Bohrungen (9) zur Längsachse der Zentralbohrung (6) in einem spitzeren Winkel derartig verlaufen, daß die Längsachsen aller Bohrungen (6, 8 und 9) sich in einem Punkt treffen.
2. Düse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnungen der beiden ringförmig angeordneten Gruppen der Bohrungen (8 und 9) unterschiedliche Durchmesser aufweisen.

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