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DE1528205C - Messerwelle bzw Messerkopf fur die Bearbeitung von Holz in Verbindung mit Kunststoffen und Asbestzement - Google Patents

Messerwelle bzw Messerkopf fur die Bearbeitung von Holz in Verbindung mit Kunststoffen und Asbestzement

Info

Publication number
DE1528205C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
cutter
knife
cutter head
triangular
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
6243 Falkenstein Schmitt Adam
Original Assignee
EIb Schliff Flach und Spezial Schleifmaschinenfabnk Edmund Lang, 6113 Babenhausen
Publication date

Links

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Messerwelle bzw. einen Messerkopf für die Bearbeitung von Holz in Verbindung mit Kunststoffen und Asbestzement zur Aufnahme von nicht zum Nachschleifen bestimmten, durch Paßstifte justierten Wendeschneidelementen. Dadurch entfällt die Schwierigkeit des exakten Nachschleifens und die umständliche Justierarbeit beim Einsetzen der nachgeschliffenen Klingen bzw. Messer. Ferner wird die durch das Nachschleifen oft eintretende Unwucht der Messerwelle vermieden, die ein starkes Arbeitsgeräusch verursacht und die Gefahr des Heraüsschleuderns der Messer aus der Messerwelle durch Lockerung der Klemmbefestigung im Betrieb in sich birgt.
Bei einer bekannten Anordnung sind in die Messerwelle oder in den Messerkopf zwei oder mehrere unverstellbare Paßstifte eingesetzt, die zum Eingriff in zwei oder mehrere Präzisionslöcher dünner Klingen dienen und diese mit größter Genauigkeit unverrückbar festlegen. Druckstücke oder -leisten pressen die Klingen gegen die Messerwelle. Die Präzisionslöcher der Klingen liegen genau in der Mittellinie derselben, so daß beide Längskanten der Klingen angeschliffen sein können.
Diese Anordnung hat sich für die Bearbeitung der verschiedensten Holzarten gut bewährt. Mit dem Aufkommen der Schichtplatten aus Holz und Kunststoff ergibt sich nun das Problem, auch hierfür die herkömmlichen Holzbearbeitungsmaschinen zu verwenden. Dabei hat sich jedoch gezeigt, daß wegen der größeren Härte des Kunststoffs die dünnen Klingen zu schnell stumpf werden, so daß der Verbrauch an Klingen beträchtlich ansteigt und eine Wirtschaftlichkeit nicht mehr gegeben ist. . . . ,;
Diese Nachteile sollen durch die Erfindung beseitigt werden, der die Aufgabe zugrunde liegt, eine Messerwelle bzw. einen Messerkopf der eingangs genannten Art zu schaffen, mit der bzw. dem sich für die Bearbeitung von Holz in Verbindung von Kunststoffen und Asbestzement geeignete Wendeschneidelemente leicht auswechseln und justieren lassen, um die Spann- und Einrichtzeiten zu verkürzen und die. Wirtschaftlichkeit zu verbessern. Dies wird gemäß der Erfindung durch ein Hartmetall-Dreikantmesser er-, reicht, das in eine in die Messerwelle einspannbare Haltevorrichtung einspannbar ist, die durch Paßstifte in der Messerwelle justiert ist.
Die Haltevorrichtungen bestehen in einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung aus zwei aufeinandergesetzten Halteleisten, die an ihren oberen Enden winkelförmige Ausnehmungen zur Aufnahme der Dreikantmesser besitzen und so eine formschlüssige Befestigung gewährleisten. Besteht das Dreikantmesser aus Hartmetall, Sintermetall oder Oxydkeramik, so können seine Schneiden durch Auskehlungen an den Kanten gebildet werden.
■ Für den praktischen Gebrauch empfiehlt es sich, die Messerwelle oder den Messerkopf mit vier Ausnehmungen zu versehen, von denen zwei sich gegenüberliegende Ausnehmungen dünne Klingen und die beiden anderen Haltevorrichtungen für Dreikantmesser aufnehmen können.
Durph die Kombinationsmöglichkeit Stahlklingen und Hartmetall-Dreikantmesser in einer Messerwelle ist in vorteilhafter und wirtschaftlicher Weise eine saubere Bearbeitung von Schichtplatten und eine universelle Anwendung der erfindungsgemäßen Welle oder des erfindungsgemäßen Messerkopfes möglich.
An Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels soll nun die Erfindung näher erläutert werden. Es zeigt
• F i g. 1 eine Seitenansicht einer Messerwelle gemäß der Erfindung, .
F i g. 2 einen vergrößerten Ausschnitt aus der Messerwelle mit eingesetzter Haltevorrichtung für ein Dreikantmesser,
F i g. 3 eine Seitenansicht eines Dreikantmessers in
ίο vergrößerter Darstellung und
F i g. 4 eine Vorderansicht des Dreikantmessers.
Die Messerwelle 1 besitzt nahezu trapezförmige Ausnehmungen 1 bis 4, in welche Haltevorrichtungen S zum Halten von Dreikantmessern 6 aus Hartmetall eingesetzt sind. Zur genauen Festlegung der Haltevorrichtungen 5 sind in der Messerwelle Paßstifte 7 angeordnet, die in entsprechende Präzisionslöcher der Vorrichtungen 5 eingreifen.
Die Haltevorrichtung 5 besteht aus zwei aufeinan-
ao dergesetzten Halteleisten8 und 9 (Fig. 2), die an ihren Enden winkelförmige Ausnehmungen 1Ö und 11 zur Aufnahme der Dreikantmesser 6 besitzen. Stifte 22, die am anderen Ende durch beide Halteleisten 8 und 9 gesteckt sind, sorgen dafür, daß die Halteleisten
as immer die gleiche Lage zueinander aufweisen.
Zum Festklemmen der Haltevorrichtung 5 in der trapezförmigen Ausnehmung 2 ist eine trapezförmige Druckleiste 12 mit Stellschrauben 13 vorgesehen, die auf der Bodenfläche der Ausnehmung 2 aufsitzen.
Beim. Herunterdrehen der Stellschrauben 13 wird die Druckleiste 12 nach oben bewegt, so daß die Haltevorrichtung 5. gegen die schräge Seitenfläche der Ausnehmung 2 gedrückt wird und ihrerseits für. einen
: festen Sitz des Dreikantmessers 6 sorgt. Werden die Stellschrauben 13 herausgedreht, dann wird die Druckleiste 12 gelockert und läßt sich seitlich aus der Messerwelle herausziehen, so-daß die Haltevorrichtung 5 von den Paßstiften 7 abgezogen und aus der Ausnehmung 2 herausgenommen werden kann.
Das Dreikantmesser nach Fig. 3 ,besitzt an den Kanten Auskehlungen 14,15 und 16 sowie Abschrägungen 17,18 und 19, die so aufeinander abgestimmt sind, daß der optimale Schnittwinkel für das zu bearbeitende Material entsteht.
Ist sehr hartes Material·zu bearbeiten, dann können alle vier Ausnehmungen Hartmetall-Dreikantmesser aufweisen. Die Druckleisten 20 zum Festklemmen der Stahlklingen 21 sind entsprechend breiter als die Druckleisten 12 für die Haltevorrichtungen 5. Da jeder Messerwelle Druckleisten verschiedener Breite in genügender Anzähl beigefügt sind, kann sich der Benutzer die jeweils günstigste Kombination zusammenstellen.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Messerwelle bzw. Messerkopf für die Bearbeitung von Holz in Verbindung mit Kunststoffen und Asbestzement zur Aufnahme von nicht zum Nachschleifen bestimmten, durch Paßstifte justierten Wendeschneidelementen, gekennzeichnet durch ein Hartmetall-Dreikantmesser (6),' das in eine in die Messerwelle einspannbare Haltevorrichtung (5) einspannbar ist, die durch Paßstifte (7) in der Messerwelle justiert ist.
2. Messerwelle oder Messerkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtungen (5) aus zwei aufeinandergesetzten Halteleisten (8, 9) bestehen, die an ihren oberen Enden winkelförmige Ausnehmungen (10,11) zur Aufnahme der Dreikantmesser (6) besitzen und eine formschlüssige Befestigung gewährleisten.
3. Messerwelle oder Messerkopf nach Anspruch 1 und 2 mit Messern aus Hartmetall, Sintermetall oder Oxydkeramik, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneiden der Dreikantmesser (6) durch Auskehlungen an den Kanten (14 bis 19) gebildet sind.
4. Messerwelle oder Messerkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerwelle oder der -kopf (1) vier Ausnehmungen besitzt, von denen zwei sich gegenüberliegende Ausnehmungen (1,3) dünne Klingen (21) und die beiden anderen (2,4) Haltevorrichtungen (5) für Dreikantmesser (6) aufnehmen können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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