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DE1528268B - Vorrichtung zur Herstellung von Preßplatten - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Preßplatten

Info

Publication number
DE1528268B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
loading
press
boxes
frame
spreader
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Dr.-Ing. 8033 Planegg Loewenfeld
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
G Siempelkamp GmbH and Co KG
Original Assignee
G Siempelkamp GmbH and Co KG

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Description

3 4
bzw. während des Zurückführens der Beschickkästen In der Betriebsstellung nach Fig. 1 werden die in das Beschickgestell die Streumaschine arbeitet und mit dem Spankuchen gefüllten Beschickkästen d 2, bei geeigneter Wahl der Anzahl überzähliger Be- d 3, d 4 aus den Etagen 2, 3 und 4 des Beschickschickkästen und unter Berücksichtigung der er- gestelle c in die Etagen 1,2,3 der Mehretagenforderlichen Streuzeit bzw. der Geschwindigkeit, mit 5 presse b gemeinsam mittels eines Fahrarmes e einder die Beschickkästen unter der Streumaschine hin- gefahren. Der vierte Beschickkasten d 1 ist aus der durchgeführt werden können, die sonst übliche Tot- überzähligen Etage 1 des Beschickgestells c gleichzeit der Streumaschine auf ein Minimum reduziert zeitig unter die Streumaschine α gefahren, wird unter wird. dieser mehrere Male in Richtung des Pfeils / hin und
Im folgenden sei die Erfindung an Hand einer 10 her geführt und dabei mit dem Kuchen bestreut,
lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeich- Während dieses Streuvorganges wird unter gleich-
nung näher erläutert; die zeitigem Rückziehen der Beschickkästen d 2, d 3, d 4
Fig. 1 bis 5 zeigen eine erfindungsgemäße Vor- in das Beschickgestellc das zu pressende Gut in den richtung zur Herstellung von Preßplatten in ver- Etagen der Mehretagenpresse b abgelegt, wobei der schiedenen aufeinanderfolgenden Betriebsstellungen, 15 in F i g. 2 dargestellte Betriebszustand erreicht wird, wobei der Einfachheit wegen der Fall mit nur in dem sich die leeren Beschickkästen d2,d3,d4 einer zusätzlichen Beschickgestelletage und dem- wieder in den ihnen zugeordneten Etagen des Beentsprechend nur einem einzigen zusätzlichen Be- schickgestells c befinden, während der inzwischen schickkasten dargestellt ist. gefüllte Beschickkästen d 1 in die Etage 1 des Etagea-
Im einzelnen zeigen die Figuren eine Vorrichtung 20 gestelle c zurückgefahren ist. Anschließend senkt sich zur Herstellung von Preßplatten mit einer Streu- während des Preßvorganges der Mehretagenpresse b maschine α, einer Mehretagenpresse b und einem vor das Beschickgestell c in Richtung des Pfeils g in die der Mehretagenpresse angeordneten heb- und senk- in Fig. 3 dargestellte Lage, wobei während dieses baren Beschickgestell c. Die Beschickkästen d 1, d 2, Absenkens die Beschickkästen d 2 und d 3 unter der d 3, d 4 sind zum Einstreuen des Kuchens zwischen 25 Streumaschine gefüllt werden. Inzwischen ist der der Streumaschine α und dem Beschickgestell c ge- Preßvorgang beendet, so daß, noch während sich der führt und vom Beschickgestell in die Mehretagen- Beschickkasten d 4 unter der Streumaschine α bepresse einfahrbar. Im Ausführungsbeispiel ist eine findet, das Beschickgestell c angehoben wird und nun Mehretagenpresse b mit drei Etagen dargestellt. Das die Beschickkästen d 1, d 2 und d 3 entsprechend Beschickgestell c besitzt eine Etage mehr als die 30 F i g. 4 in die Mehretagenpresse b eingebracht wer-Mehretagenpresse, also vier Etagen. Dementsprechend den. Sind die Kuchen aus den Beschickkästen d 1, ist ein zusätzlicher Beschickkasten d 1 in F i g. 1 und d 2 und d 3 in die Mehretagenpresse b abgelegt und d 4 in F i g. 4 vorgesehen, der während des Ein- sind diese Beschickkästen wieder in das Beschickfahrens der übrigen Beschickkästen in die Mehr- gestell c zurückgezogen, so wird das Beschickgestell etagenpresse & aus der zusätzlichen Etagel bzw. 4 35 bei gleichzeitigem Beginn des Preßvorganges der des Beschickgestells c zur Füllung mit dem Preßgut Mehretagenpresse b in die in Fig. 5 dargestellte unter die Streustation α geführt ist. Die Beschick- Lage wieder abgesenkt, um den inzwischen bestreuten kästen d 1, d 2, d 3, d 4 sind dabei im Ausführungs- Beschickkasten d 4 aufzunehmen; anschließend hebt beispiel im Reversierbetrieb zwischen der Streu- sich während des weiteren Preßvorganges der Mehrmaschine α und dem Beschickgestell c geführt. 40 etagenpresse wieder das Beschickgestell,_ wobei nun
Im einzelnen läßt sich die Funktionsweise der dar- die Beschickkästen d 3 und d 2 nacheinander gefüllt
gestellten Vorrichtung an Hand der Figuren wie folgt werden, so daß der in F i g. 1 dargestellte Betriebs-
beschreiben: zustand wieder erreicht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

1 2 gebenenfalls mit mehreren Umläufen, unter der Patentansprüche: Streumaschine hindurch in das Beschickgestell zu-
1. Vorrichtung zur Herstellung von Preßplatten rückgeführt werden. Nachteilig in allen Betriebsarten mit einer Streumaschine, einer Mehretagenpresse ist die Tatsache, daß während des Einfahrens der und einem vor der Mehretagenpresse angeordne- 5 Beschickkästen aus dem Beschickgestell in die Mehrten heb- und senkbaren Beschickgestell sowie etagenpresse die Streumaschine stillsteht, während zwischen der Streumaschine und dem Beschick- andererseits der Pressenzyklus zum Pressen des gestell geführten und vom Beschickgestell in die Gutes häufig, insbesondere bei dünneren Platten, Mehretagenpresse einfahrbaren Beschickkästen, kürzer als diejenige Zeit ist, die zum Einstreuen der dadurch gekennzeichnet, daß das Be- i° Kuchen in alle Beschickkästen erforderlich ist, da schickgestell (c) mindestens zwei Etagen mehr beim Streuvorgang die Beschickkästen aus streuals die Mehretagenpresse (i>) oder in an sich be- technischen Gründen nur mit einer gewissen maxikannter Weise eine Etage mehr als die Mehr- malen Geschwindigkeit unter der Streumaschine etagenpresse aufweist und daß jeder zusätzlichen durchgeführt werden können.
Etage des Beschickgestells ein zusätzlicher Be- 15 Bekannt ist auch (vgl. deutsche Auslegeschrift schickkasten (d 1 bzw. d 4) zugeordnet ist, der 1 162 550) eine Anlage zur Herstellung von gewährend des Einfahrens der übrigen Beschick- preßten Platten, wie Spanplatten, Faserplatten, Sperrkästen [dl, d3, di .bzw. dl, dl, d3) in die holzplatten od. dgl., bestehend aus Mehretagenpresse Etagenpresse (b) aus der oder den zusätzlichen und Etagenbeschickgestell zur Aufnahme von -auf Etagen (1 bzw. 4) des Beschickgestells zur 20 Tabletts befindlichem vorgeformtem Gut, wobei das Füllung mit dem Preßgut unter die Streu- Etagenbeschickgestell zugleich als Entleergestell station (α) geführt werden kann. dient. Dabei werden die Tabletts sowohl zum Be- ,—
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- schicken der Presse mit dem Preßgut als auch als ' Jpt kennzeichnet, daß die Beschickkästen (d 1, d 2, Ausziehvorrichtungen für die fertiggepreßten Platten
d 3, d 4) im Reversierbetrieb zwischen der Streu- 25 eingesetzt. Im Zuge der Entleerung der Etagenpresse maschine (α) und dem Beschickgestell (c) geführt werden dabei die fertiggepreßten Platten mit dem sind. Zurückziehen der Tabletts in der gleichen Richtung
wie diese aus der Etagenpresse herausgezogen sowie dabei auf die jeweils darunter befindlichen zurück-
30 gehenden Tabletts aufgelegt und mit diesen in das
Beschickgestell wieder eingeführt, so daß unterhalb
- _ .. der untersten Etage der Etagenpresse eine zusätzliche
Die Erfindung betrifft eine.Vorrichtung zur Her- Etage in dem Beschickgestell erforderlich ist.
Stellung von Preßplatfeh mit einer Streumaschine, Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
einer Mehretagenpresse und einem vor der Mehr- 35 Vorrichtung der eingangs beschriebenen Gattung so etagenpresse angeordneten heb- und senkbaren Be- weiterzuentwickeln, daß die Stillstandszeit der Streuschickgestell sowie zwischen der Streumaschine und maschinen während des Einführens der Beschickdem Beschickgestell geführten und vom Beschick- kästen in die Presse und des Ablegens der Kuchen gestell in die Mehretagenpresse einfahrbaren Be- verringert werden kann.
schickkästen. Bei solchen Vorrichtungen sind die 40 Diese Aufgabe löst die Erfindung ,dadurch, daß Beschickkästen als sogenannte Bandtabletts ausge- das Beschickgestell mindestens zwei Etagen mehr als bildet, bei denen die Böden der Beschickkästen nach die Mehretagenpresse oder in an sich bekannter Art von Förderbändern ausgebildet sind, die nach Weise eine Etage mehr als die Mehretagenpresse auf Einfahren der Beschickkästen in die Mehretagen- weist und daß jeder zusätzlichen Etage des Beschick- (j| presse anlaufen und unter gleichzeitigem synchronem 45 gestells ein zusätzlicher Beschickkasten zugeordnet Rückziehen der Beschickkästen in das Beschick- ist, der während des Einfahrens der übrigen Begestell den unter der Streumaschine in die Beschick- schickkästen in die Etagenpresse aus der oder den kästen eingestreuten Spankuchen in den Etagen der zusätzlichen Etagen des Beschickgestells zur Füllung Mehretagenpresse ablegen. Bei den bekannten Aus- mit dem Preßgut unter die Streustation geführt werführungsformen solcher Vorrichtungen zur Her- 50 den kann. — Bevorzugt sind bei der erfindungsstellung von Preßplatten besitzt das Beschickgestell gemäßen Ausführungsform die Beschickkästen im dieselbe Etagenanzahl wie die Mehretagenpresse. Die Reversierbetrieb zwischen der Streumaschine und einzelnen Beschickkästen werden zunächst nach- dem Beschickgestell geführt.
einander unter der Streumaschine mit dem Span- Die durch die Erfindung erreichten Vorteile be-
kuchen bestreut und -in die Etagen des Beschick- 55 stehen im wesentlichen darin, daß eine Anlage zur gestells eingefahren, aus welchen sie dann gemein- Herstellung von Preßplatten verwirklicht ist, bei der sam in die Mehretagenpresse unter gleichzeitigem auf Grund zumindest eines zusätzlichen Beschick-Ausstoß des fertiggepreßten Gutes eingefahren wer- kastens die Einstreuung des Kuchens in der Streuden. Die Führung der Beschickkästen zwischen dem maschine erfolgen kann, während gleichzeitig die ge-Beschickgestell und der Streumaschine erfolgt ent- 60 füllten Beschickkästen in die Etagenpresse einweder im Reversierbetrieb, in dem also nacheinander fahren und dort die Kuchen ablegen können. Das die Beschickkästen aus den Etagen des Beschick- führt im Ergebnis zu einer erheblichen Steigerung gestells unter die Streumaschine, dort gegebenenfalls der Produktionskapazität der erfindungsgemäßen Anmehrere Male hin und her und unmittelbar wieder lage, da während des Beschickens der Presse zuzurück in die ihnen zugeordnete Beschickgestelletage 65 gleich auch die Streumaschine ausgenutzt wird. Auf geführt werden, oder im Umlaufbetrieb, in dem die Grund der erfindungsgemäßen Maßnahmen wird also Beschickkästen kontinuierlich nacheinander aus dem erreicht, daß während des Einfahrens der Beschick-Beschickgestell abgezogen und im Kreislauf, ge- kästen aus dem Beschickgestell in die Etagenpresse

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