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DE1528104A1 - Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung geschichteter Werkstuecke - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung geschichteter Werkstuecke

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Publication number
DE1528104A1
DE1528104A1 DE19661528104 DE1528104A DE1528104A1 DE 1528104 A1 DE1528104 A1 DE 1528104A1 DE 19661528104 DE19661528104 DE 19661528104 DE 1528104 A DE1528104 A DE 1528104A DE 1528104 A1 DE1528104 A1 DE 1528104A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
veneer
base layer
heat source
press
heat
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661528104
Other languages
English (en)
Inventor
Evans Ralph M
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Royal Industries Co Ltd
Original Assignee
Royal Industries Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Royal Industries Co Ltd filed Critical Royal Industries Co Ltd
Publication of DE1528104A1 publication Critical patent/DE1528104A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • B29D99/0039Producing countertops
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
    • B27D1/04Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring to produce plywood or articles made therefrom; Plywood sheets
    • B27D1/08Manufacture of shaped articles; Presses specially designed therefor
    • B27D1/083Presses specially designed for making the manufacture of shaped plywood articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C63/00Lining or sheathing, i.e. applying preformed layers or sheathings of plastics; Apparatus therefor
    • B29C63/02Lining or sheathing, i.e. applying preformed layers or sheathings of plastics; Apparatus therefor using sheet or web-like material
    • B29C63/04Lining or sheathing, i.e. applying preformed layers or sheathings of plastics; Apparatus therefor using sheet or web-like material by folding, winding, bending or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B32LAYERED PRODUCTS
    • B32BLAYERED PRODUCTS, i.e. PRODUCTS BUILT-UP OF STRATA OF FLAT OR NON-FLAT, e.g. CELLULAR OR HONEYCOMB, FORM
    • B32B27/00Layered products comprising a layer of synthetic resin
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29LINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASS B29C, RELATING TO PARTICULAR ARTICLES
    • B29L2031/00Other particular articles
    • B29L2031/44Furniture or parts thereof
    • B29L2031/441Countertops

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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description

  • Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung geschichteter Werkstücke, Die Erfindung betrifft algemein die Herstellung geschichteter Werkstück und insbesondere ein neuartiges Verfahren und eine neuartirre Vorrichtung zur Herstellung geschichteter Werkstücke aus ein-r Grundschicht aus Iiolz und einer freiliegenden Deckschicht aus Kunststoff-Furnier, die mit der Grundschicht haftend verbunden ist, wobei der Kunststoff bei Raumtemperatur starr, jedch bei erhöhten Temperaturen biegsam ist; das hergestellte Werkstück kann eine vorgeformte konturierte Deckplatte sein, wie sie beispielsveise in Wohnküchen verwendet werden und die Kunststoffdeckschicht kann aus dekorativem "Formiea" oder aus einem ähnlichen Schichtpreßstoff oder Material bestehen, obwohl die Erfindung nicht auf die Ausbildung oder die Verwendung eines solchen Deckschichtmaterials beschränkt ist.
  • Bisher war fUr die Herstellung von geschichteten Werkstücken mit einer Kunststoff-Furnier-Deckschicht normalerweise die Verwendung einer vergleichsweise massiven Druckausübungs-und Wärmeanwendungseinrichtung mit mehreren Stationen notwendig.
  • Eine solche Einrichtun hat den Nachteil, daß sie sehr teuer in der Anschaffun und darn in der Wartung ist, eine ziemlich grosso Bodenfläche beansprucht und für sie keine vielseitige Verwendbarkeit besteht. Die Verwendung einer Einrichtung der erwähnten Art zur Fertigung auf Vorrat ist grundsätzlich auf die automatisierte Herstellung benusterter geschicnteter Werkstücke von genormter Gestaltung beschränkt, wenn hohe Fertigungszahlen erzielt werden sollen. Die Verwendung einer solch teueren und sperrigen Einrichtung zur Anfertigung auf Bestellung von verschiedenen Arten und Mengen ist in den Fällen, in denen sie möglich ist, ungünstig und nicht wirtschaftlich durchführbar, besonders bei verhältnismässig kleinen Unternehmen, die sich auf Auftragsarbeit spezialisiert haben oder auf unregelmGissirer und begrenzter Fertigungsbasis arbeiten.
  • Hauptaufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung eines neuartigen Verfahrens und einer neuartigen Vorrichtung zur Herstellung geschichteter Werkstücke, bei denen die vorerwähnten Mängel im wesentlichen vermieden sind.
  • Ein weiteres Ziel der rfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zur Herstellung geschichteter Merkstücke, die von vielseitiger Verwendbarkeit und gedrängter Bauart ist, vergleichsweise billig in der Anschaffun, und in der Wartung sowie einfach zu bedienen ist.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer aus einer einzigen Station bestehenden Vorrichtung zur Herstellung seschichteter Werkstücke, deren Wärmezufuhrteil baulich von dem druckausübenden Teil gesondert ist und leicht zu der einen oder der anderen vor. zwei entgegengesetzt angeordneten Betriebsstellungen während des Gebrauchs und zu entfernten Stellungen während des Nichtgebrauchs verlagert werden kann.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens zum Aufschichten eines Kunststoff-Furniers auf eine Grundschicht, bei welchem Verfahren in neuartiger Weise gewählte Teile des Kunststoff-Furniers durch Wärme erweicht werden können, um eine bleibende haftende Verbindung und eine genaue Ubereinstimmung in der Form zwischen der Grundschicht und dem Kunststoff-Furnier ohne RissebildunC oder das Entstehen von Armebrüchen od. dgl. zu ermöglichen.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines neuartigen Systems aus einem Verfahren und einer Vorrichtung zur Herstellung eines sehr kleinen Krümmungshalbmessers zwischen im Winkel zueinander stehenden Elementen eines geschichteten Werkstückes, Die vorstehenden und weitere Ziele und Merkmale der Erfindung ergeben sich mit naheren Einzelheiten aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen und zwar zeigen : Fig. 1 eine schematische Ansicht in schaubildlicher Darstellung der gegenwärtig bevorzugten erfindungsgemässen Vorrichtung zur Herstellung geschichteter Werkstücke ; Fig, 2 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie 2-2 in Fig. l ; Fig. 3 eine Teilansicht in Draufsicht nach der Linie 3-3-in Fig. 2 ; Fig. 4 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie 4-4 in Fig. 1 ; Fig, 5 eine Teilansicht in schematischer Darstellung im Schnittnach der Linie 5-5 in Fig. 1; Fig, 6 eine Teilansicht in schematischer Darstellung und im Aufriß nach der Linie 6-6 in Fig, 5 und Fig. 7-17 Teilansichten in schematischer Darstellung und im Schnitt der aufeinanderfolgenden Stufen eines gegenwärtig bevorzugten erfindungsgemassen Verfahrens zur Herstellung einer Wohnküchenabdeckplatte mit einer freiliegenden Deckschicht aus Kunststoff-Furnier ; Fig. 18 und 19 Teilansichten in schematischer Darstellung und im Schnitt, welche eine schwenkbare Schraubzwinge zeigen, die zur Herstellung bzw, zum"Wölben"des Spritzwasserablaufteils (backsplash portion) eines Werkstückes verwendet werden kann ; Fig. 2o eine Teilansicht in schaubildlicher und schematischer Darstellung einer weiteren gegenwartig bevorzugten Vorrichtung zur Herstellung geschichteter Werkstücke zur Verwendung für die Herstellung eines kleinen Krümmungshalbmessers im Kunststoff-Furnier an einer Stelle, wo der Spritzwasserablauf mit dem HauptkUrper des Werkstückes verbunden ist ; Fig. 21 eine Teilansicht im Schnitt nach der Linie 21-21 in Fig. 2o ; Fig. 22 und 23 Teilansichten in schematischer Darstellung und im Schnitt welche die bevorzuCten aufeinanderfolgenden Stufen zur Herstellung eines kleinen Krümmungshalbmessers unter Verwendung der Vorrichtung nach Fig. 2o zeigt ; Fig. 24 eine Teilansicht in schematischer Darstellung und im Schnitt, welche die Herstellung eines Werkstückes mit einem vollen oder langen Spritzwasserablauf sowie die Anordnung zur Freigabe des benachbarten Arms des Verriegelungsmechanismus aus seiner normalen Stellung in eine entfernte bzw. Ruhestellung zeigt und Fig. 25 eine Ansicht nach der Linie 25-25 in Fig. 24.
  • Die Vorrichtung nach Fiv. 1-6.
  • Es sei zunEchst auf Fig. 1-6 der Zeichnungen Bezug genommen, welche die gegenwärtig bevorzugte erflndungsgemässe Vorrichtung zur EIerstellung geschichteter Werkstileke zeigt, die allgemein mit 2o bezeichnet ist.. Die Vorrichtung 2b ist ausserordentlich vielseitig verwendbar und von gedrängter Bauart und weist eine einzige Station zur Herstellung eines geschichteten Wrkstückes aus einer Grundschicht und einer Kunststoff-Furnier-Deckschicht auf. Die Vorrichtung 2o umfaßt eine Druckausübungseinrichtung und eine Wärmeanwendungseinrichtung, die voneinander baulich getrennt sind.
  • Das Werkstück, das in Fig. 7 in einem teilweise fertiggestellten Zustand gezeigt ist, ist eine Wohnküchen-Deckplatte und allgemein mit 22 bezeichnet.
  • Das Werkstück bzw, die Deckplatte 22 besitzt eine freiliegende Abdeckung 24 aus Kunststoff-Furnier, die bei Raumtemperatur. starr, jedoch nach der Erwärmung auf höhere Temperaturen biegsam ist. Das Furnier 24 kann ein Kunststoff vom Typ"Formica" od. dgl, sein und bildet eine harte, gewOhnlich dekorativ wirkende Arbeitsfläche von hoher Verschleißfestigkeit.
  • Zur vollen Fertigstellung des Werkstückes 22 wird das Furnier 24 durch ein geeignetes Bindemittel bzw. durch einen Klebstoff mit einer länglichen Grundschicht 26 von der gewünschten Länge und Querschnittsform haftend verbunden. Die Grundschicht ist aus Holz oder einem anderen geeigneten Material hergestellt.
  • Die längliche Grundschicht 26 umfaßt drei Bestandteile, d. h. einen mittigen, im wesentlichen ebenen Abschnitt 28, einen abgerundeten vorderen Randteil 30, der mit dem mittleren Abschnitt eine Überlapptverbindung 32 hat, und einen hinteren Spritzwasserablaufteil 34, der in der Querrichtung einen bestimmten Abstand 36 von der Hinterkante des mittleren Abschnitts 28 hat. Bei der fertigen Deckplatte erstreckt sich der Spritzwasserablauf 34 mit einern Winkel von etwa 9o° mit Bezug auf den Mittelabschnitt 28 nach oben, wie dies gegenwärtig Ublich ist.
  • In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, daß die Abdeckplatte 22 nur als Beispiel dienen soll. Es kbnnen auch andere geschichtete Werkstücke mit einer Grundschicht und einer auf f diese haftend aufgebrachten Kunststoff-Furnierabdeckung mit dem Verfahren und der Vorrichtung gemEß der-Erfindung in geeigneter Weise gestaltet oder geformt werden.
  • Die Presse.
  • Die'in Fig. 1-6 dargestellte Presse, die allgemein mit 4o bezeichnet ist, dient zur Druckausübung auf das Werkstück, um dieses gegen eine Verlagerung zu halten, wenn die Ränder des Turniers in geeigneter Weise gestaltet und mit der Grundschicht haftend verbunden werden, Die Presse 4o besitzt einen unteren -feststehenden Pressentisch 42 und einen oberen auf-und abbeweglichen Pressentisch 44, Die parallelen ebenen Teile des unteren Pressentisches und des oberen Pressentisches sind zusammengesetzt und weisen gegenüberliegend angeordnete Stirnplatten 46 auf, die aus einem Hochdruck-Kunststoff-Furnier, einem geeigneten Metall od. dgl. sein können. Gegen jede Stirnplatte 46 liegen zwei einander überlagerte flache Sperrholz-oder Shnliche Streife. n 48 und 5o an. Die Jeweiligen Stirnplatten 46 und die Streifen 48 und 5o sind in geeigneter Weise aneinander durch eine haftende Verbindung, Schrauben od. dgl, befestigt, so daß sie ein zusammenhängendes Ganzes bilden, wie in Fig. 2 gezeigt.
  • Wie am besten aus Fig. 2 ersichtlich ist, ist der untere Pressentisch 42 mit vier Holmaufnahmeöffnungen 52 versehen, von denen zwei miteinander ausgefluchtet benachbart jedem Ende der Vorrichtung 2b angeordnet sind. Ferner ist der untere feststehende Pressentisch 42 mit Winkelprofilversteifungen 54 versehen, die längs des vollen Umfangs an der Unterseite des unteren Streifens 5o angeordnet und starr durch Schrauben oder andere geeignete Mittel so befestigt sind, daß die Schenkel der Winkelprofilversteifungen nach innen und unten gerichtet sind.
  • Vier Führungahülsen 56 sind in geeigneter Weise am unteren Pressentisch, beispielsweise an dem nach innen gerichteten Schenkel der Winkelprofilversteifung 54, durch Schweissen od. dgl. so befestigt, daß sie sich nach unten im wesentlichen konzentrisch zu den benachbarten Holmaufnahmeöffnungen 52 erstrecken (siehe Fig, 2), In ahnlicher Weise sind mit dem unteren Pressentisch, bei dem dargestellten Beispiel an den Winkelprofilversteifungen 54, SchenkelaufnahmehUlsen 58 verbunden. Vorzugsweise ist jede Hülse 58 ein mit einem Innengewinde versehener Hohlzylinder-. Ein hohlzylindrischer Schenkel 60, der einen Teil des StUtzrahmens der Vorrichtung 2o bildet, ist mit einem Aussengewinde versehen, und je in eine Hülse 58 eingeschraubt.
  • Auf diese Weise können die dargestellten acht Schenkel je einzeln eine Veranderung in ihrer wirksamen Gesamtlänge durch Einwärts- bzw. Auswärtsschrauben um den gewünschten Betrag mit Bezug auf die jeweilige Hülse 58 aufnehmen.
  • Wie ersichtlich, ist jeder Schenkel 6o mit einer auf dem Boden aufstehenden verstellbaren Stütze 61 versehen, die mit dem Fuß des zugehörigen Schenkels eine Gewindeverbindung hat, so daß die Vorrichtung 2o nivelliert werden kann.
  • Der obere auf-und abbewegliche Pressentisch 44 ist durch zwei sich in der Längsrichtung erstreckende, einander gegendberliegende Versteifungen 62 versteift, die bei der dargestellten Aus£hrungarorm im Querschnitt ein Winkelprofil haben.
  • Ferner ist der obere Pressentisch 44 mit einem allgemein mit 68 bezeichneten beweglichen Randteil an jeder Seitenkante des Pressentisches 44 versehen. Diese Randteile 68 sind am besten in Fig. 1, 2, 3 und 5 dargestellt. Jeder bewegliche Randteil 68 ist bei 7o durch ein geeignetes Scharnier 72 an der Oberseite des StreiZens 5o des oberen Pressentisches 74 in der Nahe der Kante desselben angelenkt. Der gegenüberliegende Schenkel jedes Scharniers 72 trägt einen länglichen Abstandsblock 74 aus geeignetem Material, der für nachstehend näher beschriebene Zwecke vorzugsweise ein beträchtliches Gewicht hat. An der Oberseite des Abstandsblockes 74 ist in geeigneter Weise ein sich in der L§ngsrichtung erstreckendes Winkelprofilstück 76 befestigt, wie in Fig. 2 gezeigt.
  • Obwohl nicht dargestellt, enthalt das Innere des Winkelprofilstücks 76 vorzugsweise geeigneteDruckstellen,um den Rand des Furniers in Anpassung an die Ausbildungsform der benachbarten Grundahicht des herzutellenden Werkstückes zu presse.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform ist jedoch in Fig. 2 kein Eintz dargestellt. Vielmehr ist ein Gummistreifen 78 mit einer überlagerten schmäleren Holzleiste 80 an dem sich waagrecht erstreckenden Schenkel des WinkelprofilstUcks 76 durch eine Metalleiste 82 angebracht, die durch eine Anzahl voneinander in Abstand befindlicher Schrauben befestigt ist.
  • Die gleiche Konstruktion kann an dem sich senkredt erstreckenden Schenkel des Winkelprofilstücks 76 vorgesehen sein. Das freiliegende Holz oder Shnliche Material ist wUnschenswert, da es eine Reibungsverlagerung des WinkelprofilstUcks 76 über die Flache des Kunststoff-Furniers wShrend der Beschichtung aufnimmt, wie sich aus dem Nachfolgenden näher ergibt.
  • Der sich nach oben erstreckende Schenkel des Winkelprofilstücks 76 trägt, wie in Fig. 2 ersichtlich ist, einen oder mehrere U-förmige Handgriffe 84 (siehe Fig. 2 und 3) in geeigneter Anordnung und eine oder mehrere quergerichtete Klinkenplatten 860 die mit dem nach oben gerichteten Schenkel des Winkelprofilstücks 76 fest verbunden sind (siehe Fig, 2 und 3). Jede Klinkenplatte 86 arbeitet mit einem allgemein mit 9o bezeichneten Klinkenmechanismus zusammen (siehe Fig. la 5 und 6).
  • Der Klinkenmechanismus 9o besitzt sich entgegengesetzt quererstreckende Arme 92, die einzela durch einen Verankerungsträger 94 gelagert sind, der mit einem Schlitz 96 versehen ist, durch den der Arm 92 hindurchgeführt ist. Der Verankerungstrier 94 ist mit dem nach unten gerichteten Schenkel der Winkelprofilverstrebung 54, beispielsweise durch Schweissung, fest verbunden.
  • Ein Zughaken 98 eines verstellbaren Spannschlosses loo ist durch einen Gelenkzapfen lo2 mit dem abgelegenen Ende 164 jedes Armes 92 verbunden. Das Spannschloß loo ist daher um den Zapfen lo2 frei schwenkbar. Das freie Ende des Spannschlosses trägt eine längliche Use 106, die so geformt ist, daß sie leicht über die Klinkenplatte 186 paßt, wie mit gestrichelten Linien in Fig. 5 dargestellt. Die nach innen gerichteten Enden der beiden Arme 92 übergreifen einander und sind durch einen Zapfen loB miteinander gelenkig verbunden, der die Arme 92 ferner mit einer Gabel llo verbindet. Die Gabel llo ist ihrerseits mit einer Kolbenstange 112 eines hydraulischen Einweg-Zylinders 114 fest verbunden.
  • Der hydraulische Zylinder 114 dient dazu, die Arme 92 zwischen der mit voll ausgezogenen Linien und der mit gestrichelten Linien in Fig 5 gezeichneten Stellung zu verlagern. Der Zylinder 114 wird von der Unterseite des unteren Pressentisches 42 durch einen mittels Schrauben befestigten U-formigen Bügel 116 getragen. Die Betätigung des Zylinders 114 kann durch ein nicht gezeigtes von Hand bedienbares hydraulisches Ventil ; eschehen, das einen Teil eines nicht gezeigten hydraulischen Systems beliebiger an sich bekannter Art bilden kann.
  • Während des Beschlchtungsvorgangs wird, wenn die Use lo6 aus der in Fig. 5 mit voll ausgezogenen Linien gezeichneten Stellung in die gestrichelt gezeichnete Stellung bewegt und die Kolbenstange 112 des Zylinders ausgefahren wird, um die Arme 92 aus der in=Fig, 5 mit voll ausgezogenen Linien dargestellte in die gestrichelt gezeichnete Stellung zu verlagern, durch die Use lo6 eine nach unten gerichtete Kraft von betSchtlicher Grosse auf die Klinkenplatte 86 ausgeübt, was zur Folge hat, daß jeder bewegliche Randteil 68 bei der dargestellten Ausführungsform um etwa 180° verschwenkt wird, wodurch der Rand des Kunststoff-Furniers verlagert und mit der Grundschicht der Deckplatte fest verbunden wird.
  • Obwohl in den Zeichnungen nur ein einziger Klinkenmechanismus 9o dargestellt ist, können so viele Klinkenmechanismen als fUr einen genauen Beschichtungsvorgang gewünscht verwendet werden.
  • Der obere Pressentisch kann natürlich zwischen einer allgemein in Fig. 1 und 2 gezeigten Offenstellung und einer in Fig. 8 -13 und 16 und 17 gezeigten Schließstellung auf-und abbewegt werden. Diese Auf-und Abbewegung, bei welcher der obere Pressentisch zum unteren Pressentisch im wesentlichen parallel gehalten wird, geschicht mit Hilfe des in Fig. 2 gezeigten, allgemein mit 13o bezeichneten hydraulisch betgtigbaren Kraftmechanismus, An jedem Ende der Vorrichtung ist ein Kraftmechanismus 13o vorgesehen, der zwei StUtzen 132 aufweist, die ausgefluchtet an jedem Ende der Vorrichtung 2o angeordnet sind.
  • Jede Stütze 130 ist durch geeignete Mittel mit einem Brückenteil 134 fest verbunden, der bei der dargestellten Ausführungsform einen U-fOrmigen Querschnitt hat. Jede Stütze 132 erstreckt sich durch eine der Führungshülsen 56 und durch die konzentrische Öffnung 52 im unteren Pressentisch 42 nach oben, und ist mit dem oberen Pressentisch 44, beispielsweise durch eine Verschraubung, fest verbunden. Jede Stütze 132 hat Abstand von der FührungshUlse 56 und der Offnung 52, so daR bei der Auf-und Abbewegung der Stütze kein Verklemmen mit der Hülse oder mit dem unteren Pressentisch 42 erfolgen kann. Infolge dieser Auf-und Abbewegung hat die Bedienungsperson der Vorrichtung 2o leichten Zugang zur Presse von jeder Seite derselben.
  • Die Kolbenstange 136 jedes Zweiweg-Zylinders 138 hat mittels Verankerungslaschen 14o eine Zapfenverbindung mit dem Brückenteil 134, Daher hat das gemeinsame Ausfahren und Zurückziehen der beiden Kolbenstangen 136 zur Folge, daß die beiden Brückenteile 134 und die vier Stützen 132 gemeinsam verlagert werden, da die ausgefluchteten Stützenpaare mit jedem Brückenteil 134 verbunden sind.
  • Das obere Ende des Zylinders 132 trägt eine Lasche 142, die mittels eines Zapfens 146 und zwei voneinander in Abstand befindliche Verankerungslaschen 144 mit der Winkelstrebe 54 verbunden ist. Obwohl andere Arten von Verbindungen zum Verbinden des Zweiwegzylinders 138 mit dem unteren Pressentisch 42 und mit dem Brückenteil 134 verwendet werden können, haben die beschriebenen Zapfenverbindungen den Vorteil, daß jedes Verklemmen, das sonst auftreten konnte, im wesentlichen vermieden wird, Ein nicht gezeigtes von Hand regelbares Ventil dient zur Regelung des Zustroms bzw. des Abflusses des hydraulischen Arbeitsmittels zwischen dem Zweiwegzylinder 38 und einem nicht gezeigten geeigneten hydraulischen System, Die Heizeinrichtung.
  • Der StUtzrahmen der Vorrichtung 2o weist ausser den verstellbaren Schenkeln 6o an jedem Ende eine dreieckige allgemein mit 15o bezeichnete StUtze auf. Jede dreieckige Stütze 15o wird durch miteinander fest verbundene Teile gebildet, die aus einem U-querschnittförmlgen unteren Teil 152, der auf einem frei'tragenden Vorsprung 154 des oberen Pressentisches 44 (Fig. 1) aufruht und mit diesem fest verbunden ist, und aus zwei U-querschnittformigen Seitenteilen 156 bestehen, die nach oben zu einem Scheitel konvergieren, an welchem ein sich nach oben erstreckender Teil 158 von rechteckigem Querschnitt angeordnet ist, Obwohl eine dreieckige Stütze gewAhlt worden ist, können natürlich auch StUtzen von anderer geeigneter Form verwendet werden, Die Heizeinrichtung, welche allgemein mit 160 bezeichnet ist, und einen Trägerrahmen 162 aufweist, ist am Rahmen der Vorrichtung an den gegenüberliegenden Teilen 158 der dreieckigen Stützen 15o schwenkbar gelagert. Wie Fig. l, 2 und insbesondere Fig, 4 zeigen, wird die schwenkbare Lagerung bei der dargestellten Ausführungsform durch die Verwendung eines Bolzens oder eines anderen geeigneten Schaftes 166 erleich@ert, der an seinem einen Ende 168 mit einem Gewinde versehen ist und an seinem entgegengesetzten Ende einen Kopf 17o trEgt. Der Bolzen 166 ist drehbar durch nicht gezeigte Offnungen im Tramerrahmen 162 geführt, in welchen Offnungen er gegebenenfalls durch geeignete WElzlager drehbar gelagert sein kann. Der Bolzen 166 ist ferner durch Öffnungen im StUtzenteil 158 geführt, mit dem er mittels Gegenmuttern 172 und 174 fest verbunden ist, Zwischen dem Trägerrahmen 162 und dem Stützenteil 158 ist ein Abstandsstüclc 176 zwischengeschaltet.
  • Die Heizeinrichtung 160 ist daher von der Druckausübungseinrichtung 4o baulich unabhängig und gesondert (obwohl dem oberen oder dem unteren Pressentisch oder beiden eine zusfltzliche Heizeinrichtung zugeordnet sein kann, um das Formen und haftende Verbinden zu unterstützen), Die Einrichtung 160 ist in jeder Richtung bogenförmig um volle oder nahezu volle 360° schwenkbar. Wie sich aus dem Nachfolgenden naher ergibt, ermöglicht die Heizeinrichtung 160 eine genaue haftende Verbindung der Rader des Kunststoff-Furniers mit dem benachbarten Grundschichtteil des Werkstückes, besonders wenn die Grundschicht an einer Kante bzw, an beiden Kanten unregelmässig geformt ist.
  • Der Trägerrahmen 162 befindet sich im wesentlichen in einer einzigen Ebene und weist zwei Endquerglieder 18o sowie drei Längsglieder 182, 184 und 186 auf, welche durch geeignete Verbindungsstücke 188 und 19o fest miteinander verbunden sind, Die Querglieder und die Längsglieder 180, 182, 184 und 186 können beispielsweise rohrförmig sein, Die beiden Längsglieder 182 und 184 sind exzentrisch nach der einen Seite der Schwenkachse des Tragerrahmens, welche durch die Mittel-. linieachsen der ausgefluchteten SchEfte 166 bestimmt wird, versetzt. Das andere Längsglied 186 ist-nach der anderen Seite des TrEgerrahmens mit Bezug auf die Schwenkachse exzentrisch versetzt.
  • Eine geeignete, allgemein mit 192 bezeichnete Wärmequelle ist durch ihr Eigengewicht an dem Längsglied 186 durch voneinander in Abstand befindliche Halterungen 194 aufgehangt.
  • Die Warmequelle 192 ist von herkömmlicher Art und weist ein oder mehrere Heizelemente 196 (Fig. 2) einen Reflexionsschirm 198 und Endplatten 2oo auf. Die Wlarmequelle 192 ist in den Zeichnungen als-elektrische Warmequelle dargestellt, deren elektrische Zuleitung 2o2 an eine Spannungsquelle von 22o Volt angeschlossen werden kann. Die Zuleitung 2o2 ist an den Halterungen 194 in geeigneter Weise unmittelbar benachbart jeder Trägerklemme 204 befestigt, welche Klemmen die Halterungen 194 mit der Aussenseite des Reflexionsschirms 198 verbinden.
  • Unabhangig von der Richtung, in welcher der TrSgerrahmen 162 angeordnet wird, hängt die Wärmequelle 192, da sie mit ihrem Eigengewicht aufgehängt ist, von ihrem exzentrischen Träger, dem Längsglied 186, nach unten. Beispielsweise kann die Wärmequelle 192 ein Strahlungsheizer sein. Ein geeigneter solcher Heizer ist der"Chromalax"Radiant Heater Catalog No. RAD.
  • D 7604 X9A, der von der Edwin L, Wiegard Company, Pittsburgh, Pennsylvania, USA., hergestellt wird. Natürlich kann, wenn gewunscht, ein geeigneter Leitungsheizer gegenAber einem Strahlungsheizer bevorzugt verwendet werden.
  • Eines oder beide der Längsglieder 182 und 184 enthalten nicht gezeigte Gegengewichte, die das exzentrisch angeordnete Gewicht der Wärmequelle 192 ausgleichen, so daß der TrEgerrahmen 162 jede Lage, in die er gebracht wird, beibehält. Jede Heueinstellung des Tragerrahmens kann jedoch durch eine freie Schwenkbewegung leicht von der Bedienungsperson der Vorrichtung 2o vorgenommen werden. In ihrer Fun-ktion ist die Heizeinrichtung 160 insofern neuartig, als sie in jeder Richtung frei bogenförmig verlagert werden kann, Beispielsweise kann die Heizeinrichtung in eine von zwei wirksamen WErmeaustauschstellungen benachbart einer der beiden Seitenränder der DruckausUbungseinrichtung 4o gebracht werden.
  • Die Ränder des Kunststoff-Furniers können daher leicht biegsam gemacht und der Formgebung der Oberfläche der Grundschicht eines Werkstückes angepaßt werden, worauf die Qärmequelle 192 leicht in eine entfernte Stellung nach dem Erweichen des Furniers durch Wärme bewegt werden kann, so daß das Biegen, Formen oder Verlagern des Furniers ohne Störung durch die Heizeinrichtung. l6o vorgenommen werden kann, Natürlich kann ein geeigneter herkömmlicher Temperaturregler (nicht gezeigt) zur Regelung der Temperatur der WErmestrahlung von der WErmequelle 192 vorgesehen werden.
  • Die-Anordnung nach Fig. 18 und 19.
  • Es können eine oder mehrere Schraubzwingen 22o in Reihe ausgefluchtet verwendet werden, um die Verlagerung des Spritzwasserablaufs in die volle 9o°Stellung der Fig. 18 zu unterstützen und/oder die richtige Anordnung und haftende Verbindung der Wölbungsleiste 222 mit dem Kunststoff-Furnier 24 zwischen dem Grundschichtabschnitt 28 und dem Grundschicht-Spritzwasserablaufteil 34, wie in Fig, 19 gezeigt, zu ermöglichen, wenn der Spritzwasserablauf in die volle 9o°Stellung gebracht worden ist.
  • Jede Schraubzwinge 22o ist in geeigneter Weise mit der Unterseite des unteren Pressentisches 42 gelenkig verbunden, wie durch den Zapfen 224 in Fig. 18 und 19 dargestellt. Der Zapfen 224 ist durch den Unterrahmen des Pressentisches 42 gelagert und durch eine geeignet geformte und bemessene Öffnung im Ende 226 des Armes 228 geführt. Das andere Ende 23o des Armes 228 dient zur drehbaren oder nicht drehbaren Aufnahme des unteren Endes des Jochs 234, wie in Fig 18 und 19 dargestellt, Das Joch 234 ist entweder drehbar oder nicht drehbar durch das Ende 236'eineszweiten Armes 238 gefUhrt, Ein Gewindeschaft 24o ist durch eine mit einem entsprechenden Gewinde versehene Bohrung 242 im anderen Ende 244 des Armes 238 geführt. Die relative Stellung des Schaftes 24o und des Armes 238 kann von Hand dadurch verEndert werden, daß der Schaft 24o durch die Bohrung 242 unter Verwendung des Griffes 244 vor-und zurUckgeschraubt wird, welcher Griff mit dem einen Ende des Schaftes 240 fest verbunden ist. Das andere Ende des Schaftes 24o trait ein flächiges Endstück 246 zur Anlage am WerkstUck. Daher kann, wenn die Schraubzwinge 22o wie in Fig. 18 und 19 gezeigt, angeordnet ist, der Gewindeschaft 24o vorbewegt werden, um (a) den Spritzwasserablauf in die volle 9o°Stellung zu drücken und/oder in dieser zu halten, (Fig. 18) oder (b) die Wölbungsleiste 222 fUr deren haftende Verbindung mit dem Kunststoff-Furnier 24 richtig anzuordnen (Fig. 19).
  • Wenn (a) der Arm 238 mit dem Joch 234 drehbar verbunden ist, und (b) der Gelenkzapfen 224 sich im wesentlichen in der Mitte zwischen den Kanten des unteren Pressentisches 42 befindet, kann die Schraubzwinge rasch zur Verwendung an jedem Rand der Presse eingestellt werden.
  • Um die unbequeme und manchmal zeitraubende Arbeit für das Einsetzen und Wegnehmen des Spritzwasserablauf-ZwischenstUcks 212 (Fig. 17) zu vermeiden, kann die in Fig. 18 und 19 gezeigte Kantenkonstruktion far den unteren Pressentisch zur Bildung einer W81bung im WerkstUck verwendet werden. FAr diesen Zweck dient eine Leiste 28o aus Harzholz od. dgl, die eine offene Ausnehmung 252 ausPAllt, welche an einer oder an beiden Längskanten des unteren Pressentisches 42 an dessen Oberseite vorgesehen ist. Die Hartholzleiste 28o weist eine gekrümmte Aussenflache 282 von geeignetem Halbmesser auf und wird durch voneinander in Abstand befindliche Schrauben 284 od. dgl. in ihrer Lage gehalten. Wenn die Herstellung der Wölbung das Biegen des Kunststoff-Furniers mit Halbmessern von verschiedener Grosse erfordert, kann eine Vielfalt solcher Hartholzleisten in Vorrat gehalten werden. Wenn die angebrachte Leiste nicht mehr zufriedenstellend ist, kann sie nach dem Lösen der Schrauben 284 entfernt und durch eine geeignete Leiste ersetzt werden, die durch die erwähnten Schrauben festgezogen wird, Die Anordnung nach Fig. 2o und 21.
  • Nachfolgend wird die in Fig. 2o und 21 dargestellte Ausführungsform der Erfindung beschrieben. Sofern nicht anders angegebena ist der Aufbau der Ausführungsform nach Fig. 20 und 21 demjenigen der vorangehend beschriebenen Vorrichtung 2o identisch, so daß gleiche Teile in Fig. 2o und 21 mit den gleichen Bezugsziffern versehen sind.
  • Der bauliche Hauptunterschied zwischen der Vorrichtung 2o und der Ausführungsform nach Fig, 2o und 21 besteht, abgesehen von der Leiste 28o aus Hartholz od. dgl., darin, daß eine Hilfsheizeinrichtung vorgesehen ist, die allgemein mit 25o bezeichnet ist und dazu verwendet wird, eine 9o°-Biegung zwischen dem Hauptteil und dem Spritzwasserablauf des Werkstückes bzw, der Deckplatte von sehr kleinem Halbmesser von 3 mm oder weniger herzustellen.
  • Die Hilfsheizeinrichtung 25o befindet sich in der offenen Ausnehmung 252. Die offene Ausnehmung ist winkelrecht im wesentlichen gefullt mit einer Matte 254 aus Asbest oder einem anderen geeigneten Isoliermaterial, die einen Teil der Hilfseinrichtung 25o bildet. Die Einrichtung 25o weist ferner ein langgestrecktes Heizelement bzw. einen Heizstab 256 von kleinem Halbmesser auf, der im Asbest 254 im wesentlichen eingebettet, jedoch an der rechten oberen Ecke des Asbests teilweise freiliegt,-wie in den Zeichnungen gezeigt.
  • Das Heizelement 256 wird vorzugsweise von einem nicht gezeigten Stromnetz von llo Volt gespeist und für die Regelung seiner Temperatur ist ein nicht gezeigter geeigneter Regler vorgesehen, Das Heizelement 256 wird in der dargestellten Stellung durch die Verwendung von voneinander in Abstand befindlichen Blocken 26o aus einem hitzehErtbaren Kunststoff, vorzugsweise Phenolharz od, dgl., gehalten. Die Blöcke sind bei 262 zur passenden Aufnahme des Heizelements bogenförmig ausgespart und in ihrer Grosse so bemessen, daß sie durch die Asbestmatte 254 jede Gewichtsbelastung oder andere Kraft, die auf das Heizelement ausgeübt wird, ohne wesentliche Verformung oder Verlagerung verteilen. Trotzdem erreichen die relativ hohen Temperaturen, af welche das Element 256 gebracht wird, den unteren Pressentisch 42 infolge der Isolierung durch die Matte 254 nicht.
  • Die Anordnung nach Fig. 24 und 25.
  • Wie Fig, 24 und 25 zeigen, kann die Vorrichtung 2o dadurch abgeändert werden, daß der Tramer 94 nach Fig. 5 und 6 durch einen Träger 27o ersetzt wird. Der Rager 27o hat die Form eines umgekehrten"U". Normalerweise ruht der Arm 92 durch sein Eigengewicht auf einem Stift 272 auf, wie in Fig. 24 mit gestrichelten Linien dargestellt, Der Stift 272 kann jedoch aus seiner dargestellten Stellung herausgezogen werden, so daß der Arm 92 in die in Fig. 24 mit voll ausgezogenen Linien gezeichnete Stellung fällt. Daher kann, wenn ein Werkstock mit reinem"vollen"oder verhältnismassig langen Spritzwasserablauf hergestellt werden soll, der Arm 92 zum Absinken gebracht werden, um das Problem der Störung zwischen dem Spritzwasserablauf und dem Spannschloß llo zu vermeiden.
  • Das Verfahren nach Fig. 7-19.
  • Die Stufen eines gegenwärtig bevorzugten erfindungsgemässen Verfahrens sind in ihrer Aufeinanderfolge in Fig 7-19 gezeigt, welche Stufen ein Einzelstations-Beschichtungsverfahren darstellen, durch welches ein fertiges geschichtetes Werkstück ms einer Kunststoff-Furnierabdeckunga beispielsweise 24, und einer Grundschicht, beispielsweise 26, hergestellt wird. Zur leichteren Beschreibung ist die dargestellte Ausführungsform auf die Herstellung einer WohnkUchenabdeckplatte 22 abgestellt.
  • Bei in ihren zurAckgezogenen Stellungen befindlichen beiden Zylindern 138 und der Presse 4o in der Offenstellung wird ein geeignetes Bindemittel zur haftenden Verbindung des Kunststoff-Furniers 24 mit den ebenen Gegenflächen von gleicher Erstreckung der Gruhdschichtabschnitte 28 und 34 verwendet. Dies geschieht entweder vor oder nach dem Einsetzen der Abdeckplattenbestandteile zwischen dem oberen und dem unteren Preßtisch 44 bzw, 42 oder nachdem die Grundschichtteile richtig auf dem unteren Pressentisch 212 angeordnet worden sind. In jedem Falle ist die Abdeckplatte 22 zu diesem Zeitpunkt imwesentlichenwie in Fla* 7 dargestellt gestaltet und angeordnet.
  • Wenn die teilweise fertiggestellte Abdeckplatte 22 richtig in der Presse 4o so so ausgerichtet ist, daß die Vorderkante der Abdeckplatte sich mit der einen Seitenkante der Presse in Ausfluchtung befindet (siche Fig. 7), werden die hydraulischen Zylinder 138 gemeinsam ausgefahren (vorzugsweise durch die Betätigung eines Regelventils). Hierdurch wird der obere Pressentisch 44 in Auflage auf der Oberseite des Furniers 24 gebracht und die ganze Abdeckplatte der Druckkraft eines Haltedrucks ausgesetzt, die im wesentlichen quer zur Verbindungsfläche zwischen dem Furnier und der Grundschicht gerichtet ist. Es kann daher keine Verlagerung der Abdeckplatte mit Bezug auf die Presse stattfinden.
  • Hierauf wird die Heizeinrichtung 16o verschwenkt (normalervdse im Uhrzeigersinn, gesehen in Fig. 7-17) und zwar aus der Stellung der Fig. 7 in die WErmeaustauschstellung der Fig. 8.
  • Sodann erweicht die WErmequelle 192, welche zu einem geeigneten Zeitpunkt erregt wird, die Vorderkante des Kunststoff-Furniers gegenüberliegend der benachbarten OberflGche des Tropfschutz-bzw. Abrundungsteils 3o der Grundschicht bis der Kunststoffrand biegsam ist. Manche Bindemittel werden neu aktiviert, wenn sie durch eine solche ErwErmung teilweise erhErtet sind, was das Erzielen einer kraftigen bleibenden Verbindung erleichtert.
  • Wenn der vordere Rand des Kunststoff-Furniers 24 durch Erwelches infolge der Wärmewirkung ausreichend biegsam ist, wird der Tragerrahmen 162 verschwenkt, bis das Heizelement der Wärmequelle 192 von dem-vorderen Rand des Furniers entfernt wird. Unmittelbar darauf wird der. rechte bewegliche Randteil 68 um das Scharnier 172 so weit als möglich um etwa 180° aus der Stellung in Fig. 8 in die Stellung der Fig. 9 oder lo verschwenkt. Hierdurch wird der biegsame Furnierrand so gebogen, oder geformt, daß er an der Gestaltung der OberflEche des vorderen Randes des Grundschichtteils 3o eng anliegt, wodurch die haftende Verbindung des Randes des Furniers unterstützt wird.
  • In den Fällen, in denen das Gewicht des Randteils 68 zusammen mit einer durch die Bedienungsperson der Vorrichtung 2o ausgeubten Kraft nicht ausreicht, den rechten Randteil um die zulässigen im wesentlichen l8o° zu verschwenken, kann der vorangehend beschriebene Klinkenmechanismus 9o dazu verwendet werden, den Randteil zur vollen Schwenkbewegung aus der Stellung nach Fig. 9 in diejenige nach Fig. lo zu ziehen. Dies wird, wie vorangehend beschrieben, dadurch erreichte daß jede Ose 1Q6 tber die benachbarte Klinkenplatte 86 (Fig. 5) gelegt und dann der Zylinder 114 hydraulisch ausgefahren wird (normalerweise durch die Betätigung eines hydraulischen Regelventils), so daß die Arme 92 aus der mit voll ausgezogenen Linien gezeichneten Stellung in die gestrichelt gezeichnete Stellung in Fig. 5 verlagert wird. Auf diese Weise wird eine ausreichende Zugkraft in Richtung nach unten ausgeübt, wie durch den Pfeil 21o in Fig. lo angegeben, um den ganzen vorderen Rand des KunststoffTFurniers in haftenden Kontakt mit der Oberflache des Grundschichtteils 3o zu verlagern.
  • Wenn die Breite des herzustellenden Werkstückes entweder graisser oder kleiner als die Breite der Presse ist, wie dies gewöhnlich der Fall ist, muß die Presse geöffnet und der hintere Rand des Werkstückes muß dann mit dem einen oder anderen Rand der Presse in Ausfluchtung gebradt werden. Bei einem Werkstück von beträchtlicher Breite, beispielsweise bei der Abdeckplatte 22, kann die Aüsfluchtung leichter an der Kante der Presse erzielt werden, die in Fig. 7-19 auf der linken Seite gezeigt ist. Wenn jedoch das Werkstück verhältnismässig schmal ist, beispielsweise eine Fensterbank, lEBt sich das Werkstück bei geöffneter Presse leichter kantenweise umkehren, um die zu konturierende Werkstückkante in Ausfluchtung mit . der Kante der Presse zu bringen, die in Fig. 7 - 19 auf der rechten Seite gezeigt ist. Auf diese Weise wird der Vorteil erzielt, daß weder die Vorrichtung noch das Verfahren gemäß der Erfindung auf ein Werkstück von genormter Grösse oder von festen Abmessungen beschränkt ist.
  • Als nächstes wird bei geschlossener Presse und bei in der in Fig. 11 gezeigten Weise angeordneter Abdeokplatte der Trägerrahmen l62 der Heizeinrichtung in die in Fig. 11 gezeigte Wärmeaustauschstellung verschwenkt, so daß die Wärmequelle 192, wenn sie erregt wird, den hinteren Rand des Kunststoff-Furniers erweicht.
  • Wenn der hintere Rand des Kunststoff-Furniers durch das Erweichen infolge Wärmewirkung ausreichend biegsam ist, wird der Trägerrahmen 162 bewegt, wodurch die Wdrmequelle 192 aus der in Fig. 11 gezeigten wirksamen Stellung in eine vom hinteren Rand entfernte Stellung gebracht wird. Unmittelbar hierauf wird der linke bewegliche Randteil 68 aus s der in Fig. 11 gazeigten in die inFig. 12 oder 13 gezeigte Stellung verschwenkt, wodurch der hintere Rand des Furniers in enge Anpassung und in haftende Verbindung mit dem Spritzwasserablauf-Grundschichtteil34verlagertodergebogenwird.
  • Wenn das Gewicht des Randteils 68 zusammen mit der von der Bedienungsperson der Vorrichtung 2o ausgeübten Kraft nicht ausreicht, d den Randteil voll zu verschwenken, kann der Klinkenmechanismus 9o verwendet werden, Nachdem der Zylinder 114 zurückgezogen worden ist und gegebenenfalls die rechte Use lo6 in die in Fig. 5 mit voll ausgezogenen Linien gezeigte nach unten hängende Stellung gebracht worden ist, wird die linke Öse 106 aufgelegt, wie in Fig. 5 mit gestrichelten Linien go , worauf der Zylinder 114 hydraulisch ausgefahren wird. Hierdurch wird der linke Randteil 68 mit seiner vollen zulässigen Schwenkbewegung von etwa 18o° in die in Fig. 13 gezeigte Stellung gezogen.
  • Nachdem das Kunststoff-Furnier am hinteren Rand geformt und dem Grundschichtteil 26 angepaßt und mit diesem haftend verbunden worden ist, können zum Wölben des Werkstückes zwei Verfahren angewendet werden. Bei dem ersten Verfahren wird die Presse 4o hydraulisch ge6ffnet und die Abdeckplatte 22 aus dieser herausgenommen. Ein Hilfsteil bzw. Spritzwasserablauf-Zwischenstück 212 (Fig. 14) wird sodann auf die Oberseite des unteren Pressentisches 42 aufgelegt. Der Hilfsteil 212 kann entweder L-förmig sein, wie in Fig. 14 dargestelltellt, oder im wesentlichen U-förmig, (nicht dargestellt), und eine oder zwei gekrümmte Flächen 214 von geeigneter Form und Grbsse aufweisen, Bei dem zweiten Verfahren wird die bereits erwähnte Hartholzleiste 28o mit-einem geeigneten Krümmungshalbmesser 262 zur Herstellung der W6lbung verwendet.
  • Unter Anwendung eines der beiden letztbeschriebenen Verfahren und bei geöffneter Presse 4o wird die Deckplatte wieder in die Presse 4o gelegt, Jedoch in umgekehrter Stellung und zwar entweder auf den Hilfsteil 212 in der Weise, daß sich der Kunststoff am Zwischenraum 56 oberhalb des gekrümmten Teils 214 befindet, wie in Fig. 15 gezeigt, oder unmittelbar auf die Oberseite des unteren Pressentisches 42 derart, daß das Kunststoff-Furnier am Zwischenraum 36 sich oberhalb des gekrUmmten Teils 282 befindet. Die Deckplatte 22 wird dann in der erwShnten umgekehrten Stellung durch-das Schliessen der Presse gehalten, wodurch ein seitlicher Druck auf die Deckplatte ausgeübt wird.
  • Als ndchstes wird der Trägerrahmen 162 in die in Fig. 16 gezeigte Wärmeaustauschstellung verschwenkt, so daß die Armequelle 192 nach ihrer Erregung denjenigen Teil des Kunststoff-Furniers durch Wärme erweicht, der am Zwischenraum 36 zwischen den Grundschichtteilen 28 und 34 freiliegt.
  • Wenn das freiliegende Furnier am Zwischenraum 36 ausreichend biegsam ist, wird es um die gekrtzmte Flache 214 an der gekrUmmten Fläche 282, je nach Lage des Falles, aus der in Fig, 16 gezeigten in die in Fig. 17 oder in die in Fig. 18 gezeigte Stellung gebogen, Dieser Biegevorgang kann von Hand, durch die Verwendung des benachbarten Randteils 68, durch die Verwendung der Schraubzwinge 22o, wie in Fig. 18 gezeigt, oder durch eine Kombination dieser drei MaRnahmen geschehen.
  • Zu diesem Zeitpunkt wird die Wölbungsleiste 222 (Fig. 19) fest in dem Zwischenraum 36 zwischen den Grundschichtteilen 28 und 34 in herkömmlicher Weise, beispielsweise durch haftende Verbindung vorzugsweise unter Verwendung der Schraubzwinge 22o, angeordnet. Auf diese Weise ist nun die Deckplatte voll vorgefertigt, so daß sie sich fAr den Einbau in eine Wohnküche od. dgl. eignet. Hierauf wird die Deckplatte 22 aus der Presse entnommen, nachdem diese geöffnet worden ist.
  • Das Verfahren nach Fig. 22 und 23.
  • Wenn ein sehr kleiner Krümmungshalbmesser von beispielsweise 3mm oder weniger zwischen dem Spritzwasserablauf und den hauptteilen einer Deckplatte oder eines ähnlichen Werkstücks hergestelt werden soll, gewahnlich nachdem das Kunststoff-Furnier 24 konturiert und mit der Grundschicht voll haftend verbunden worden ist, können die in Fig. 22 und 23 dargestellten VerfahrensmaRnahmen am Werkstück unter Verwendung einer Anordnung von der in Verbindung mit Fig. 2o und 21 beschriebenen Art durchgefuhrt werden.
  • Anfänglich wird bei geöffneter Presse das Werkstück in umgekehrter Lage auf dem unteren Pressentisch 42 so aufgelegt, daß sich das Furnier am Zwischenraum 36 in Ausfluchtung mit dem Heizelement 256 und unmittelbar oberhalb des letzteren befindet, Das Zwischenstück 212 und die Leiste 28 werden nicht verwendet. Sodann wird die Presse geschlossen und die Heizeinrichtung 160 so verschwenkt, daß die erregte Wärmequelle 192 in die richtige WSrmeaustauschstellung zur RUckseite des Furniers am Zwischenraum 36 gebracht wird,, wie in Fig. 22 gezeigt.
  • Das Heizelement 256, wird ebenfalls in der erforderlichen Weise erregt, so daß das Kunststoff-Furnier am Zwischenraum 36 durch Wärme von beiden Seiten erweicht wird. Wenn das Kunststoff-Furnier ausreichend biegsam ist und die Wärmequelle 192 in eine entfernte Stellung verschwenkt wird, wird der Spritzwasserablauf mit dem erwähnten sehr kleinen Halbmesser in die volle 9o°Stellung, wie in Fig. 23 dargestellt, von Hand mit e der Schraubzwinge 22o, durch den Randteil 68 und den Klinkenmechanismus 9o bzw, durch eine Kombination der genannten drei Organe gebogen. Hierauf wird eine Wdbungsleiste, wie bei 222 dargestellt, in der erforderlichen Weise aufgebracht und mit dern Furnier zwischen den Grundschichtteilen 28 und 34 haftend verbunden, wie in Fige 19 gezeigt. Gegebenenfalls oder gleichzeitig können Schrauben, Nägel od. dgl. dazu verwendet werden, die Wolbungsleiste in ihrer Lage zu halten.
  • Die Erfahrung hat gezeigt, daß ein Innenhalbmesser von drei mm oder kleiner leicht an der freiliegenden Fläche des Furniers am Zwischenraum 36 unter Anwendung des vorangehend beschriebenen Verfahrens gebildet werden kann. Ausserdem besteht infolge der vergleichsweise hohen Spannung, die im Furnier bei der Herstellung eines solch kleinen KrUmmungshalbmessers erzeugt wird, die Neigung, daß das Furnier von den Grundschichtteilen 28 und 34 unmittelbar benachbart dem Zwischenraum 36 weggezogen wird. Es hat sich jedoch erg--ben, daß die restliche oder zusätzliche Wärme, die dem Furnier durch das Heizelement 256 mitgeteilt wird, das Bestreben hats das Bindemittels beispielsweise einen Kontaktkleber, zu reaktivieren, so daß eine solche gegebenenfalls auftretende Abl6sung wieder rückgängig gemacht wird. Das Furnier wird daher wieder in seinen voll haftenden Zustand mit den Grundschichtteilen gebracht.
  • Wenn ein Krümmungshalbmesser gewünscht wird, der grösser als s derjenige der freiliegenden Fläche des Heizstabes 256 ist, kann ein Wölbungszwischenstück von der bei 212 dargestellten Art an der Oberseite des unteren Preßtisches 42 verwendet werden.
  • Aus der vorangehenden Beschreibung ergibt sicha daß die erfindungsgemEssen Beschichtungsverfahren und-Vorrichtungen die vollständige Herstellung eines fertigen Werkstückes ermöglichen, wobei alle Verfahrensstufen an einer einzigen Station stattfinden. Die bauliche Gestaltung der Presse und insbesondere die neuartige Anordnung der Heizeinrichtung erleichtert die bequeme Herstellung des Werkstückes, dessen Abmessungen keinerlei Beschränkungen unterliegen. Die Erfindung hat u. a. die Vorteile eines geringen Raumbedarfs, grosser Beweglichkeit, eines vergleichsweise geringen Kapitalaufwands und vergleichsweise geringer Betriebskosten. Die Vorrichtung und das Verfahren gemEß der Erfindung sind ausserordentlich vielseitig anwendbar, so daß WerkstUcke von beliebiger Breite hergestellt werden können, ohne daß eine Verstellung der Machine erforderlich ist, und ferner, wenn gewunscht, kleine Halbmesser von etwa 3 mm des Kunststoff-Furniers an der Rückwölbung gebildet werden können.
  • Die Erfindung ist natArlich nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, sondern kann innerhalb ihres Rahmens verschiedene Abänderungen erfahren.

Claims (1)

  1. P'a t e n t a n s p r ü c h e : 1. Vorrichtung zur Herstellung geschichteter juTerkstUcke mit einer auf-und abbeweglichen Presse, mit der das Aufschichten eines Kunststoff-Furniers auf die Oberflache einer Grundschicht voll durchgeführt werden kann und die einen unteren Pressentisch zur wahlweisen Auflage der Grundschicht und des Kunststoff-Furniers wEhrend des Beschichtungsvorgangs, einen oberen Pressentisch zur wahlweisen Anlage am Kunststoff-Furnier und an der Grundschicht während des Beschichtungsvorgangs und einen Kraftantrieb zum Auf-und Abbewegen der Presse zwischen einer Offenstellung und einer Schließstellung aufweist, gekennzeichnet durch eine Heizeinrichtung (160) mit einer Wärmequelle (192), die leicht in die eine oder andere von zwei Betriebsstellungen (Fig. 8 bzw. Fig. g. 11), von denen sich je eine in der Nähe eines Randes der Presse befindet, und in eine Ruhestellung verschwenkt werden kann, die sich zwischen den Betriebsstellungen befindet, ~ so daß jeder Rand des Furniers wahlweise biegsam gemacht werden kann, um eine bleibende konturierte Beschichtung zwischen den Furnierrändern und den benachbarten Teilen der Grundschicht zu ermöglichen.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch bewegliche Randformungsglieder (68), durch welche das Kunststoff-Furnier longs seinen REndern zur haftenden Verbindung mit den benachbarten Teilen der Grundschicht verformt werden kann.
    3, Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Klinkeneinrichtung (loo) mit einer Kraftbetatigung (114) zur AusUbung einer Schließkraft auf die beweglichen Randformungsglieder, um eine volle Verlagerung der FurnlerrEnder gegen die Grundschichtteile wShrend des Beschichtungsvorgangs sicherzustellen.
    4 Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Heizeinrichtung ferner gekennzeichnet ist durch einen länglichen TrEgerrahmen (162), der an seinen entgegengesetztenEnden am Pressenrahmen schwenkbar gelagert ist, die Heizeinrichtung eine längliche Wärmequelle (192) aufweist, der Trdgerrahmen mit Gegengewichten in exzentrischer Anordnung auf der einen Seite der Schwenkachse des Trägerrahmens versehen ist, wShrend die Heizeinrichtung durch ihr Eigengewicht exzentrisch auf der entgegengesetzten Seite der Schwenkachse aufgehängt ist, so daß die Heizeinrichtung bogenförmig in jede bzw, aux der Betriebs-bzw. Ruhestellung verlagert werden kann, wobei die Heizeinrichtung in der jeweils gewahlten Stellung durch die Gegengewichte gehalten wird, so daR die Wärmequelle leicht benachbart dem Kunststoff-Furnier an dem einen oder an dem anderen Rand angeordnet werden kann, um diesen biegsam zu machen, worauf die Warmequelle leicnt in eine entfernte Stellung entfernt werden kann, um die Verlagerung des biegsamen Furniers in seine Beschichtungsendstellung zu ermöglichen.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Zwingen (220) in Verbindung mit der Presse zur Schwenkbewegung, um (a) eine bleibende Zwischenschaltung einer Wolbungsleiste (222) u. dgl. zwischen den Grundschichtteilen an der Unterseite des Kunststoff-Furniers und (b) das s winkelige Biegen des WerkstUckes längs eines durch Wärme erweichten Bereichs des Furniers zu ermglichen.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1 zur nachträglichen Formung eines Kunststoff-Furniers in haftende Verbindung mit einer Grundschicht zur Bildung einer Deckplatte u. dgl,, mit einer Presse, die einen oberen und einen unteren Pressentisch mit gegenüberliegend angeordneten ebenen Flache aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Pressentische mit einem eine Wölbung formenden Heizelement (256)-versehen ist, das an der einen Eckkante der ebenen OberRlEche des Pressentisches angeordnet ist und durch eine längliche Wärmequelle gebildet wird, die in einer Isolierung (254) im wesentlichen eingebettet ist, jedoch an ihrer oberen Ecke freiliegt, so daß, wenn das Kunststoff-Furnier benachbart der Wärmequelle angeordnet und die letztere erregt wird, eine ortliche Erweichung durch Wärmewirkung stattfindet und das Furnier gegebenenfalls mit einem m verhaltnismässig kleinen Krümmungshalbmesser gebogen werden kann.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daRD die erwähnte Isolierung aus Asbest besteht und das die . Wölbung formende Heizelement ferner voneinander in Abstand befindliche Träger (260) aufweist, die im Asbest angeordnet sind, um die Wärmequelle bei einer Einwirkung äusserer Kraft in ihrer Lage zu halten.
    8. Verfahren zur Herstellung eines Werkstücks mit einem Kunststoff-Furnier, das auf die Oberfldche einer Grundschicht unter Verwendung der in Anspruch 1 gekennzeich-. neten Vorrichtung aufgeschichtet ist, bei welchem benachbarte Flächen von gleicher Erstreckung des Furniers und der Grundschicht miteinander haftend verbunden werden, wobei das Werkstück zwangsläufig in seiner Lage gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine Wärmequelle in ein Wärmeaustauschverhältnis mit dem einen Umfangsteil des Furniers verschwenkt wird, der Umfangsteil des Furniers durch Wärmezufuhr von der erwähnten Wärmequelle erweicht wird, bis der Umfangsteil biegsam ist, und die IJärmequelle in eine von dem erwähnten Umfangsteil entfernte Stellung verschwenkt wird und unmittelbar darauf der Umfangsteil in eng haftende Verbindung mit der Grundschicht verlagert wird.
    9. Verfahren nach Anspruch 89 dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmequelle aus der erwähnten entfernten Stellung in ein Warmeaustauschverhältnis mit einem zweiten Umfangsteil des Furniers verschwenkt wird, dieser zweite Umfangsteil des Furniers durch Wärmezufuhr von der erwähnten Wärmequelle erweicht wird, bis er biegsam ist, die Wärmequelle in eine von dem zweiten Umfangsteil entfernte Stellung verschwenkt wird und unmittelbar darauf der zweite Umfangsteil in eine eng haftende Verbindung mit der Grundschicht verlagert wird. lo, Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dß der eine Rand des WerkstUckes in eine Stellung gebogen wird, die sich im wesentlichen senkrecht zu dem benachbarten Teil des Werkstückes erstreckt, 11. Verfahren nach Anspruch 9, bei welchem das Werkstück eine Deckplatte ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstück nach Aufhebung des erwShnten Druckes umgekehrt wird, ein Druck auf das Furnier und die Grundschicht ausgeübt wird, um das WerkstUck in seiner Stellung zu halten, die Wärmequelle in ein Wärmeaustauschverhältnis zu einem Zwischenteil des Furniers verlagert wird, der erwähnte Zwischenteil des Furniers durch Wärmezufuhr erweicht wird, bis er biegsam ist, die Wärmequelle in eine von der erwähnten Zwischenstellung des Furniers entfernte Stellung verlagert wird und unmittelbar darauf der erwähnte Zwischenteil um einen Halbmesser von bestimmter Grosse gebogen wird, so. daß die vollständige Fertigstellung der Deckplatte an einer einzigen Station geschieht.
    12. Vorrichtung. nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Heizeinrichtung (160) mit einem länglichen Heizelement (192) und einer Stütze (150) zur Lagerung des Heizelements zwischen zwei wirksamen Stellungen an entgegengesetzten Randteilen einer Druckeinrichtung und einer Reihe von entfernten Zwischenstellungen zwischen den erwähnten wirks amen Stellungen, um in einfacher Weise (a) die Anordnung des Heizelementes in einem örtliehen Wärmeaustausehverhältnis zum Kunststoff-Furnier zum leichten Erweichen des aufzuschichtenden Kunststoff-Furniers und (b) das anschliessende wegbewegen des Heizelements von dem erweichten Furnier zu ermöglichen, damit das Furnier in seine endgültige Form ohne StOrung durch das Heizelement gebogen werden kann, @ 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizeinrichtung einen schwenkbar gelagerten Trägerrahmen (162) aufweist, der sich in einer einzigen Ebene befindet und an dem das Heizelement durch sein Egengewicht exzentrisch aufgehängt ist.
    14. Verfahren zur Herstellung einer Wölbung bei einem geschichteten Werkstück, bei welchem ein Kunststoff-Furnier mit einer Grundschicht unter Verwendung der Vorrichtung nach Anspruch 1 haftend verbunden wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstück so in eine Presse gebracht wird, daß das zu wblbende Furnier benachbart einer länlichen wölbungsbildenden Wärmequelle in einer Eckkante der Presse ruht, die Presse geschlossen wird, um das Werkstück in seiner Lagazu halten, das zu wOlbende Furnier durch Wärmezufuhr von der wölbungsbildenden Wärmequelle erweicht wird, bis das zu wölbende Furnier örtlich biegsam ist, während die Wärme von den benachbarten Teilen der Presse isoliert ist, das Furnier mit dem gewünschten Wölbungswinkel im wesentlichen bogenförmig gebogen wird, in dem unter Kraftausübung das biegsame Furnier um die wölbungsbildende Wärmequile zur Bildung der Wölbung gewickelt wird.
    15, Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Erwärmung des gewölbten Furniers aufrecht erhalten wird, damit benachbarte Bereiche des Furniers, die sich von der Grundschicht ganz oder teilweise abgelöst haben, das Bestreben haben, sich von.neuem mit der Grundschicht haftend zu verbinden.
    16. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Seite des zu wölbenden Furniers durch Wärme von der wölbungsbildenden Wärmequelle erweicht und gleichzeitig die entgegengesetzte Seite des zu wölbenden Furniers durch Wärme von einer zweiten bogenförmig verlagerbaren Wärmequelle erweicht wird.
    17. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einer der Pressenteile ein hitzebestSndiges wölbungsbildendes Glied (280) aufweist, das an der einen Eckkante des Pressenteils angeordnet ist und eine gekrUmmte freiliegende Oberfldche hat, um welche das durch Wärme erweichte Kunststoff-Furnier zur Bildung einer Wölbung gebogen werden kann.
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EP0125120A3 (en) * 1983-05-09 1986-11-05 Heinrich Brandt Maschinenbau Gmbh Application of surfacing sheets to support members therefor
FR2595622A1 (fr) * 1986-03-14 1987-09-18 Billaud Robert Machine de postformage entierement automatique permettant de postformer les stratifies postformables et toutes les matieres thermoplastiques
CN112234000A (zh) * 2015-03-13 2021-01-15 瓦里安半导体设备公司 工件固持加热设备

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN112234000B (zh) * 2015-03-13 2024-06-11 瓦里安半导体设备公司 工件固持加热设备

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