DE1527769A1 - Verfahren zur Herstellung eines gerippten Rohres fuer Waermeaustauscher und Vorrichtung fuer die Herstellung eines nach diesem Verfahren gebildeten gerippten Rohres - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines gerippten Rohres fuer Waermeaustauscher und Vorrichtung fuer die Herstellung eines nach diesem Verfahren gebildeten gerippten RohresInfo
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Description
PATLNTAMWALT I. .PL.-INC. H. 30IVNET . 5ö WUPPERTAL-BARMEN
66.5546 s/m
P 15 2? 769.7-14
oociete des Fabrications BlRAGHI-EITTREPOSE, Paris
Verfahren zur Herstellung eines gerippten Rohres für Wärmeaustauscher und Vorrichtung für die
Herstellung eines nach diesem Vorfahren gebildeten gerippt-en Rohres.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines gerippten Wärmeaustauscherrohres,
wobei die Rippen aus einem einzigen Hetallband bestehen,
das spiralförmig unter einem spitzen Winkel zur Rohrachse um das Rohr gewunden wird, wobei dem nackten
Rohr eine drehende Bewegung um seine iichse erteilt wird, welche Bewegung in Verbindung mit einer axialen
Relativbewegung zv/ischen Rohr und Metallband zur spiralförmigen Wicklung des Metallbandes um das Rohr ausgenützt
wird und wobei das Metallband durch eine Kante an das Rohr gepresst wird. Die Erfindung betrifft gleichfalls
eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
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Die britische Patentschrift 935 848 offenbart ein
Verfahren und eine Vorrichtung, um einen länglichen Oberflächenteil eines streifenförmigen Metallstücks spiralförmig
um ein ländliches, im allgemeinen zylindrisches Metallteil zu schweißen, wobei Mittel vorgesehen sind
zum Tragen und Drehen des zylindrischen Metallteile, wobei es gleichzeitig gegenüber einer Schweißstelle in Längsrichtung
vorwärts bewegt wird. Es gibt dox't Mittel zum Führen des streifenförmigen Metallstücks, wobei der längliche
Oberflächentail im allgemeinen tangential verrückt, bis er an der Schweißstelle mit dem zylindrischen Metallteil
zusammentrifft. Ferner sind dort Mittel zum Anlegen eines Stroms vorhanden mit einer Frequenz von mindestens 50-000
Hertz an eine erste Elektrode, die so angeordnet ist, daß sie mit dem sich drehenden zylindrischen Metallteil an einem
vor der Schweißstelle liegenden Punkt in Kontakt, kommt, und an eine zweite Elektrode, die so angeordnet ist, daß sie mit
dem streif erdörmigen Metallstück ein beträchtliches
Stück vor der Schweißstelle und an einem zweiten dem länglichen Oberflächenteil gegenüberliegenden Oborflächenteil
in Kontakt kommt, so daß der Strom von der zweiten, das streifenförmige Metallstück berührenden Elektrode
über dieses Metallstück zu dem länglichen Oberflächen-
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teil und von da aus diesem entlang zur Schweißstelle
und von dort aus über die Oberfläche des zylindrischen Metallteile £ur ersten Elektrode fließt.
Die in dieser Druckschrift beschriebene Vorrichtung ist sehr kompliziearfc. Es muß hierzu ein Hochfrequenzerzeuger
vorgesehen und der Strom muß dem aufzuwickelnden
Metallband zufriedenstellend zugeführt werden. Anderseits ist das unbedingt erforderliche Abkühlen der mit dem
Metallband in Berührung stehenden Elektrode in der Praxis schwer zu verwirklichen, wenn man die Gesamtgröße der Elektrode nicht übermäßig erhöhen will. Die
Notwendigkeit dieser Kühlung und außerdem einer beträchtlichen Berührungsfläche mit dem Rohr einerseits
und dem Band anderseits macht es unmöglich, die Elektroden in unmittelbarer Nähe des Berührungspunktes des Bandes
und des Rohren anzuordnen. Die Tatsache, daß dies
unmöglich ist, trägt dazu bei, daß die Erwärmung an der Berührungsstelle des Bandes und des Rohres weniger
wirkungsvoll ist, d^Ji. daß die erzielte Schweißung
weniger gut wird. Wenn die Berührungszone stark erwärmt
werden soll, muß demzufolge der Stromaufwand sehr gesteigert werden, da sowohl das Rohr als auch das Band
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zu beiden Seiten ihres Berührungspunktes über eine beträchtliche Entfernung erwärmt werden müssen.
In eier britischen Patentschrift 843 508 ist ein
anderes Verfahren sowie eine entsprechende Vorrichtung zum spiralförmigen Schweißen eines Hetallbandes um ein
Metallrohr mittels eines Hochfrequenzstromes beschrieben.
Die Vorrichtung weist die gleichen Nachteile wie die in der englischen Patentschrift 933 848 beschriebene auf.
Da sich das Metallband weiterhin von unten, von der unteren Mantellinie der Röhre ausgehend, nach oben
aufrollt, muß die Höhe der Maschine beträchtlich gesteigert
werden, ohne daß dadurch die Leistung verbessert würde.
In Wirklichkeit werden die in den beiden britischen Patentschriften 933 848 und 843 508 beschriebenen Verfahren
nur verwendet, wenn die Schweißung keine besonderen mechanischen Eigenschaften aufzuweisen braucht. Es handelt
sich eher um eine Weißglutverbindung als um eine wirkliche
Schweißung. Dieses Verfahren weist außerdem die folgenden schwerwiegenden Wachteile auf:
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Mit dem Induktionsverfahren arbeitet man sehr schnell. Die kleinste Oxydierung gibt aber Anlaß zu
Blasenbildung. Das kalt aufgewundene Metallband unterliegt einer ungewohnten Beanspruchung und wird oft
brüchig. Beidseitig der Rippe wird beim Schweißen Metall ausgestoßen, das die Korrosion begünstigt.
Die Hochfrequenzschweißung geht auch sehr schnell vor sich, gibt aber Anlaß zu ähnlichen Fehlern, obwohl
es möglich ist, die inneren Spannungen der Rippen durch ein fortlaufendes Anlassen zu vermindern, was abac
eine zusätzliche Arbeit bedingt.
Es ist in der Praxis unmöglich, durch Erhitzen mittels Hochfrequenz qualitätsmäßig ebenso gute
Schweißungen zu erzielen wie mit einer feuerfesten Elektrode oder einem Plasmabrenner. Zunächst einmal
kann keine der in den vorstehenden Druckschriften offenbarten Vorrichtungen zufriedenstellend funktionieren.
In der Tat reicht ein Schleif- oder Wälzkontakt zwischen der Schmalseite des Bandes und dem Rohr aufgrund
der unregelmäßigen Oberfläche des Metallbandes und
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des Rohres, bei denen es sich nicht um mit hoher Präzision hergestellte Werkstücke handelt, nicht auo, um
einen regelmäßigen Stromdurchgang und dadurch ein <.;leichmäßiges
Erhitzen zu gewährleisten. Die Temperatur des die Rippe bildenden Hetallbandes ist somit stets anders.
Diese Schwankung kann nach dem Durchführen der Schweißung "beträchtliche Unterschiede in der Metallstruktur
nach sich ziehen. Durch Versuche wurde beispielsweise eine beträchtliche Schwankung bei den nacli
dem Vickers-Verfahren gemessenen Härten festgestellt.
Die US-Patentschrift 2 576 762 betrifft das Aneinandarschweißen
zweier Rohre. Alles, was bereits im Zusammenhang mit den beiden britischen Patentschriften
gesagt wurde, gilt auch für die US-Patenbschrixt^ In den
Bereichen, die vom Berührungspunkt zwischen dem dünnen Rohr und dein dicken Rohr, auf das das dünne Rohr
aufgerollt wird, relativ weit entfernt sind, wird Hitze verschwendet, so daß die Hitzekonzenti'abLon,
auch wenn sie natürlich am Berührungspunkt der beiden Rohre im Vergleich zu den benachbarten Zonen höher
ist, im allgemeinen in der Praxis trotzdem nicht ausreicht, um eine gute Schweißung zu gewährleisten. Es
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ist klar, daß das Erhitzen mittels einer Stichflamme oder
feuerfesten Elektrode unvergleichlich intensiver und wesentlich wirtschaftlicher ist. Schließlich nelimen die
Ütroinzuführleitungen bei Induktionserhitzung sehr viel
Platz ein und verhindern ein enges Wickeln.
Die französische Patentschrift 993 849 "betrifft die Herstellung einer spiralförmigen Rippe aus einem
vorher eingeschnittenen Metallband. Hierbei ist das Erhitzen des Rohres und der Hippe als lediglich eine
Möglichkeit vorgesehen. Aufgrund der sehr unvollständigen Abfassung dieser Patentschrift ist nicht klar
ersichtlich, was der Erfinder eigentlich vorschlägt. Nach dem Studium der Zeichnungen liegt lediglich der
Schluß nahe, daß ein eventuelles Erhitzen mit Hilfe einer in bezug auf das Metallband seitlich vorgesehenen
Hamme vorgenommen wird, was jedoch eine sehr mittelmäßige Schweißung ergibt. Es ist nicht einmal ersichtlich,
ob ein eventuelles Erhitzen vor, während oder nach dem Aufrollen des Iietallban.des vorzunehmen ist.
Wahrscheinlich geschieht das Erhitzen anschließend. Im übrigen hat dieses Erhitzen praktisch keinen Wert, wenn
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es das Aufrollen des Bandes erleichtern soll, da letzteres eingeschnitten ist und somit dem spiralförmigen
Aufrollen einen nur sehr geringen Widerstand entgegensetzt, weil sich die Einschnitte während des
Aufrollens erweitern können.
Das deutsche Gebrauchsmuster 1 925 213
schließlich bezieht sich auf einen schmelzbaren Draht, Es ist somit praktisch unmöglich, eine feuerfeste Elektrode
oder einen Plasmabrenner anders als seitlich in bezug auf das Metallband anzuordnen. Es ist natürlich ausgeschlossen,
eine Opferelektrode zu verwenden. Die Abfassung dieses Gebrauchsmusters ist im übrigen ebenfalls
unklar und vermittelt einem Durchschnittsfachmann keine Lehre. Es ist insbesondere nicht ersichtlich, wie
die an beiden Seiten des Bandes anliegenden schmelzbaren Drähte gleichzeitig erhitzt werden können.
Bs ist Aufgabe der Erfindung, die Nachteile der bekannten Verfahren und Vorrichtungen zu beseitigen,
und sie besteht im Grunde darin, eine feuerfeste Elektrode oder eine Plasmaflamme in der Ebene des Bandes zwischen
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diesem und dem Rohr anzuordnen, wobei das Band nahezu horizontal tangential zur oberen Mantellinie
des Rohres angeordnet ist. Nur auf diese Weise kann praktisch eine intensive und gleichmäßige Erhitzung
des Berührungspunktes zwischen dem die Rippe bildenden Band und dem Rohr und folglich ein regelmäßiges Schmelzen
des Metalls des Rohres und des Bandes gewährleistet werden, so daß eine Verbindung zwischen der Kante des Bandes und
dem Rohr und nicht nur zwischen einer Seite des Bandes und dem Rohr hergestellt wird.
Genauer gesagt ist das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung eines mit Rippen versehenen Rohres der
vorstehend beschriebenen ixt dadurch gekennzeichnet, daß das Metallband tangential zur höchsten Erzeugenden
des Rohres zugeführt wird und daß man einen metallzuführlosen
Schweißbrenner in der senkrechten, sich durch das Band erstreckenden Ebene derart anordnet,
daß sich die Spitze der durch den Brennen erzeugten Flamme unmittelbar am Berührungspunkt des Bandes und des
Rohres befindet und das gleichzeitige Schmelzen der Bandkante und einer sich in der Rohroberfläche
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"bildenden Furche bewirkt, in welche sich das sich innig mit dem Kohr verschweißende Band legt. Erfindungsgemäß
kann dabei ein Schweißbrenner mit Wolframelektrode
oder ein Plasmabrenner verwendet werden.
Vorzugsweise werden während des Schweißvorganges mittels eines Schweißbrenners mit Elektrode die Stromstärke,
die Spannung und die Arbeitsgeschwindigkeit auf einem bandförmigen Aufzeichnungsträger registriert.
Darüber hinaus ist es auch vorteilhaft, daß das Metallband durch Abrundung oder Dreiecksprofilierung
seiner zu verschweißenden Kante verarbeitet wird.
Eine zweckentsprechende Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß
ein Spannfutter zum Festhalten des Rohres vorgesehen ist, welches Spannfutter mit einem leitenden Schleifring verbunden
ist, über welchen es an die Stromquelle angeschlossen ist.
Zweckmäßig ist das Hohr an beiden Enden mit der Stromquelle verbunden.
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Es ist auch, vorteilhaft, wenn feuerfeste Rollen das Metallband führen und gegen das Rohr andrücken.
Endlich ist das Roh-pkm besten in axialer Richtung
unbeweglich angeordnet, wogegen der Vorrat des Metallbandes sowie die diesen Vorrat führenden Bauteile und der
Schweißbrenner entlang der Rohrachse beweglich angeordnet sind.
Die anliegende Zeichnung dient zur Erklärung des Erfindungsgegenstandes und zeigt eine beispielsweise
Ausführungsform der Vorrichtung, und zwar in einem Fall,
wo das Verschweißen mittels einer Elektrode stattfindet.
Fig. 1 zeigt das zu erhaltende Rippenrohr und die Lage der das Verschweißen vornehmenden
Elektrode.
Fig. 2 ist ein entsprechender Querschnitt und zeigt die relative Lage des Rohres, des Bandes,
der das Band andrückenden Mittel und der Elektrode.
Fig. 3 ist ein Schnitt in größerem Haßstab,
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welcher ein Stück der Rohrwand zeigt, sowie zwei Windungen des Bandes und wie diese angeschweißt sind.
Fig. 4- ist ein ähnlicher Schnitt eines nach
einem üblichen bekannten Verfahren angeschweißten Bandes.
Fig. 5 zeigt ein profiliertes Band.
Fig. 6 zeigt in einem größeren Maßstab, eine Elektrode und ihren Halter.
Fig. 7 ist eine Ansicht einer die soeben erwähnten Einzelteile benützenden Maschine.
Entsprechend der Ansicht der Fig. 1 soll ein Rohr 1 erhalten werden, umwickelt von dünnen Rippen
2, in Wirklichkeit gebildet durch ein spiralförmig um das'"Rohr gewickelten Band, das mit seiner Kante
am Rohr anliegt und damit verschweißt ist.
Das Verschweißen findet mittels einer Elektrode
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statt, die in der Bandebene liegt und nach der Stelle gerichtet ist, wo das Band (das an dieser Stelle
auf der Zeichnung unterbrochen ist) tangential an das Rohr angedrückt wird.
Die Fig. 2 zeigt deutlich diese Anordnung. Han sieht im Schnitt das Rohr 1, um welches die Rippenspirale
2 liegt, die durch Winden des Bandes 2' um das Rohr gebildet wird. Die Pfeile 5 und 6 deuten die Drehrichtung
des in Drehung versetzten Rohres an, bzw. die Bewegungsrichtung des tangential gegen das Rohr geführten
Bandes.
Feuerfeste Führungsrollen 7 und Andrückrollen
erfüllen die Aufgabe, erstere das Band derart zu
führen, daß es aufrecht gehalten wird, d.h. das Rohr lediglich mit seiner Kante berührt und eine bestimmte
Richtung beibehält, und die Zweiten dazu, das Band unter Druck auf das Rohr zu wickeln.
Die Richtung soll eine derartige sein, daß die Ebene, in welchen sich das Band fortbewegt,
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mit der Richtung der Rohrachse einen Winkel von weniger als 90° bildet, welcher von der Steigung der
Spirale abhängt.
Der Druck soll so bemessen sein, daß man das bestmögliche Resultat erhält, weswegen es angegeben
ist, die Druckrollen 8 vorzugsweise dem Druck eines regelbaren Flu*±dums oder anderer regelbarer
Mittel zu unterbreiten.
Im Winkel, welchen di,e Kante 2" des Bandes mit der Rohroberfläche bildet, wird die Elektrode
od.dgl. festgehalten, wotron bereits gesagt wurde, sie
liege in der Ebene des Bandes.
Liegen Rohr und Elektrode unter Spannung, so entsteht bei 9» wo das Band das Rohr erreicht,
ein Schweißbogen, welcher zugleich das Schmelzen der Bandkante und des benachbarten Teiles der Rohr-Oberfläche
verursacht. Im Rohr wird die Elektrode vorweg eine Furche bilden,, in welche die Rollen 7
8 das Band hineindrücken. Das Band wird somit regelmäßig bei 10 mit dem Rohr verschweißt.
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Der Schnitt der Fig. 3 zeigt in einem
größeren Maßstab, daß diese Verschweißung vollkommen und symmetrisch ist, daß sie beiderseitig der Kante
einen gleichgroßen Vulst erzeugt und eine innige Verbindung mit dem Band und mit dem Rohr bildet. Dies
ist der soeben beschriebenen besonderen Lage der Elektrode zuzuführen.
Bis jetzt hat man eine solche Verschweißung in der Weise vorgenommen, daß man die Elektrode
schräg neben dem Fuß des Bandes hielt, d.h. gegenüber einer Bandseite. Es ergab sich dann die im Schnitt
der Fig. 4- dargestellte Schweißung. Sie scheint eine gute Verbindung zwisehen Flügel 2 und Rohr 1 zu bilden,
jedoch nur einseitig bei 11, während bei 12 ein Lösen
der Rippe eintreten kann. Die Verschweißung betrifft oft nur den dritten Teil der Flügeldicke, die zwei anderen
Drittel liegen bloß an das Rphr an, sind aber nicht verschweißt, d.h. sie bilden einen Spalt, welcher der Korrosion
freien Zutritt läßt. Das L-fÖrmige Profil der Schweißnaht kann in diesem Fall einem engen Zusammenliegen
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der benachbarten Rippen im Wege stehen.
Wie ersichtlich, werden alle diese Unannehmlichkeiten durch das erfindungsgemäße Verfahren verhindert
.
Das benützte Metallband hat meistens eine konstante Breite mit zwei geradlinigen Kanten.
Das Metallband kann vorbehandelt werden. Man kann es z.B. derart profilieren, daß die auf das
Rohr kommende Kante abgerundet ist oder auch dreieckig. Der Vorteil liegt in einem schnelleren Schmelzen des
Mittelteiles, welcher sich mit dem Rohr sofort verschweißt, ohne zu große Seitengrate zu bilden.
Die Leitrollen können ferner dem Profil des Rippenfußes so angepaßt sein, daß sie das geschmolzene
Metall sozusagen profilieren.
Man kann selbstverständlich aber auch ein profiliertes Band benützen, z.B. wie in Fig. 5
dargestellt, mit einem gezahnten Rand 13 und einem
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geradlinigen 14-, mit welchem das Verschweißen mit dem Rohr stattfindet. Ein solches Band verleiht dem fertigen
Rippenrohr das Aussehen eines Igels.
Nun soll gezeigt werden, wie man die Elektrode im Laufe des Arbeitsvorganges festhält:
Es handelt sich im beschriebenen Fall um einen Tungstenstab 15 (siehe Fig. 6), welcher mit Hilfe
eines verschraubten Teiles 16 in einem Halter vor- oder zurückgeschoben werden kann. Dieser mehrteilige
Halter besteht unter anderem aus einer Hülse 17, in welche der Teil 16 eingeschraubt ist.
Im mit-Qeien Abschnitt dieses Halters, in
welchem sich eine thermisch isolierende Hülse 18 befindet, wird der Tungstenstab 15 durch ein Rohrstück
19 geführt, in welchen ein inertes Gas durch eine seitliche öffnung 19' der Wand der Hülse 17 unter
Druck eingeführt wird.
Das Gas geht die Elektrode entlang bis
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zur Nase 20 und entweicht dort um die Elektrodenspitze herum, gebildet von einem Diffusor 21. Die umgebende
Luft wird somit daran verhindert, das die Schweißung vornehmende Metall zu oxydieren.
Die .Anordnung gemäß Fig. 6 wird man tunlich in einer
Spannvorrichtung festklemmen, die nach allen Richtungen hin und entlang des Rohres verstellbar sein soll und
gleichzeitig als Stromzuführung dient.
Ein Ausführungsbeispiel einer zur Ausübung des vorliegenden Verfahrens bestimmten Maschine aeigt die
Fig. 7 im Aufriß.
Sie besteht aus einem langen Untergestell 22, längs welchem sich ein Obergestell 23 bewegen kann. Am einen
Ende diese Untergestelles 23 liegt ein Kasten 24, welcher verschiedene Getriebe enthält und ein Spannfutter 25
trägt.
Letzteres dient dazu, das Rohr 26, das die Rippen 27 erhalten soll, festzuhalten und in Drehung
zu versetzen.
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Am anderen Ende wird das Rohr durch zweckmäßige Mittel gehalten und an verschiedenen Stellen durch verstellbare
Stützen 28 unterstützt.
Das Obergestell. 23 trägt eine Konsole 29,
welche die Leit- und Druckrollen 30 (entsprechend den
Einzelheiten der Fig. 2) hält, sowie die Elektrode 3',
und eine Spule 32 für einen (nicht dargestellten) Vorrat an Bandeisen. Das Obergestell 23 weist auch die allgemeine
Bedienungstafel 33 auf.
Während das Spannfutter 25 sich dreht, setzen die
Getriebe des Kastens 24 eine sich der Länge des Untergestelles
nach erstreckende Transportschraube oder ein anders äquivalentes Mittel zum Verschieben des Obergestelles
2? in Richtung des Pfeiles 34- in Drehung.
Dieses Verschieben wird in Abhängigkeit der Ganghöhe der Rippen berechnet und ist selbstverständlich
einstellbar, sei es mechanisch mittels Hebel 35, sei es elektrisch von der Tafel 33 aus.
Die La~e, bzw. die Neigung der Rollen 30 und
der Elektrode 31 wird man entsprechend einstellen.
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Da der Schweißbogen zwischen Elektrode und Rohr entsteht, müssen diese beiden Teile an den beiden Polen
einer Stromquelle angeschlossen werden. Das Rohr 26 wird über einen Schleifring 36 und einen Schleifkontakt 37
des Spannfutters 25 angeschlossen.
Da aber der Eigenwiderstand des Rohres die Arbeitsbedingungen im Laufe der Arbeit verändert, ist
es von Vorzug, das freie Ende des Rohres gleichfalls mittels eines Spannfutters mit der Stromquelle zu verbinden.
Anstelle einer Elektrode könnte man ein. Lötrohr mit einer Argonplasmailamüie vorsehen, welcheC
wie die Elektrode liegt und arbeitet.
Die Elektrizität bietet aber den Vorteil einer ständig möglichen Kontrolle der Arbeitsqualität.
Es genügt, hierzu drei Größen zu kontrollieren, den Strom, die Spannung und die Aufwickelgeschwindigkeit.
Ein Oscilloskop kann einen Jeden Deffekt der Schweißung im Laufe der Arbeit oder später anzeigen.
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Es genügt dann, die Wichtigkeit dieses Deffektes radiographisch festzustellen.
Das erfindungsgemäße Verfahren bietet noch gegenüber dem üblichen Lichtbogenverschweißen den Vorzug,
daß hei dem bekannten Verfahren die kleine oder große Metallhinzugabe zum Profil der Pig, 4 und zu den
erwähnten Unannehmlichkeiten führt, während erfindungsgemäß bildet sich der Bogen zwischen zwei Punkten,
einerseits dem Rohr und anderseits dem Metallband. Ersteres bildet eine Rille und das Band wird über seine
ganze Dicke verschmolzen. Der Druck des Aufwindens und derjenige der Druckrollen geben Anlaß zu einer Art Schmieden
dieser Teile, die sich innig miteinander verbinden.
Der Umstand, daß das Band unten und nicht seitlich geschweißt wird, lokalisiert das Schmelzen des
Metalls in der Dicke des Bandes und vermeidet die Oxydierung seitlich ausgestoßener Metallteile. Das
Hartwerden des geschmolzenen Metalls findet augenblicklich statt.
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Die Schweißung wird durch Gaszufuhr geschützt, die der Diffusor genau richtet. Das Gas kann Argon oder
Helium sein, oder auch eine Mischung beider Gase.
Die kleine Verdickerung, die das Aufwinden des Bandes an seiner Basis bewirkt, ist endlich eine
Gewähr für einen besseren Wärmeaustausch.
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Claims (9)
1. Verfahren zur Herstellung eines gerippten Wärnieaustauscherrohres, wobei die Rippe aus einem einzigen
Metallband bestehen, das spiralförmig unter einem spitzen Winkel zur Rohrachse um das Rohr gewunden wird,
wobei dem nackten Rohr eine drehende Bewegung um seine Achse verteilt wird, welche Bewegung in Verbindung mit
einer axialen Relativbewegung zwischen Rohr und Metallband zur spiralförmigen Wicklung des Hetallbandes um das
Rohr ausgenützt wird und wobei das Metallband durch eine Kante an das Rohr gepreßt wird, dadurch gekennzeichnet
, daß das Metallband tangential zur höchsten Erzeugenden des Rohres zugeführt wird und daß
man einen metallzufuhrlosen Schweißbrenner in der senkrechten, sich durch das Band erstreckenden Ebene derart
anordnet, daß sich die Spitze der durch den Brenner er-
— I —
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zeugten Flamme unmittelbar am Berührungspunkt des Bandes und des Rohres befindet und das gleichzeitige
Schmelzen der Bandkante und einer sich in der Rohroberfläche
bildenden Furche bewirkt, in welche sich das sich innig mit dem Rohr verschweißende Band legt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß ein Schweißbrenner mit Woli'ramelektrode verwendet wird.
5· Verfahren nach Anspruch 1, dadux^ch rekennzeichnet,
daß als Schweißbrenner ein Plasmabrenner verwendet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß während des Schweißvorganges mittels eines Schweißbrenners mit Elektrode die Stromstärke, die
Spannung und die Arbeitsgeschwindigkeit auf einem bandförmigen Aufzeichnungsträger registriert wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Metallband durch Abrundung oder B^iecks-
BAD OR(GINAt
- II -
Ü098 17/0023
profilierung seiner zu verschweißenden Kante vorbear-"beitet
wird.
6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Spannfutter (25) zur Festhaltung des Rohres (26) vorgesehen ist, welches Spannfutter mit einem leitenden
Schleifring (36) verbunden ist, über welchen es an die Stromquelle angeschlossen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (26) an beiden Enden mit der Stromquelle
verbunden ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7> gekennzeichnet
durch feuerfeste Rollen (7, 8), welche das Metallband (21) führen und gegen das Rohr (1) andrücken.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (26) in axialer
Richtung unbeweglich angeordnet ist, wogegen der Vorrat des Metallbandes (21) sowie die diesen Vorrat führenden
Bauteile und der Schweißbrenner entlang der Rohrachse beweglich angeordnet ist.·
- III -
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