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DE1524911C - Verfahren zum Ansteuern einer Auswählmatrix - Google Patents

Verfahren zum Ansteuern einer Auswählmatrix

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Publication number
DE1524911C
DE1524911C DE1524911C DE 1524911 C DE1524911 C DE 1524911C DE 1524911 C DE1524911 C DE 1524911C
Authority
DE
Germany
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cores
word
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Richard P.; Dickey David V.; Los Angeles Calif. Shively (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Northrop Grumman Systems Corp
Original Assignee
Litton Industries Inc
Publication date

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Ansteuern einer H-dimensionalen (// = 2,3) Auswählmatrix, die zur Abgabe eines Abfragestromes an eine Wortleitung einer über Wort- und über Bit-Leitungen angesteuerten Speichermatrix koinzident über η Koordinatenleiter mit - -Strömen (n — 2,3) angesteuert
wird und zur Abgabe eines Rückschreibstromes an die gleiche Wortleitung der Speichermatrix eine Vormagnetisierungswicklung aufweist, deren Strom den Magnetfluß ihrer Matrixelemente entgegen der von
den -Strömen erzeugten Feldstärkenrichtung stark in das Sättigungsgebiet treibt, wobei zur Abfragestromabgabe alle --Ströme eingeschaltet und zur
Rückschreibstromabgabe abgeschaltet werden.
Eine gute Beschreibung von bekannten, direkt ansteuerbaren Speichern findet sich in Kapietel 24 des Buches »Digital Applications of Magnetic Devices« von Albert J. M e y e r h ο f f, 1960, erschienen im Verlag John Wiley & Sons, Inc.
Bei bekannten Kernspeichern mit direkter Ansteuerung aus einer Auswählmatrix werden die ferromagnetischen Speicherkerne durch ferromagnetische Wortwählerkerne der Auswählmatrix angesteuert. Die Speicherkerne der Matrix sind dabei in Sätzen angeordnet, deren jeder einem Speicherwort entspricht, ferner in Sätzen, von denen jeder einem bestimmten Bit innerhalb aller gespeicherten Wörter entspricht. Die Wortwählerkerne der Auswählmatrix sind jeweils einem anderen Wortersatz von Speicherkernen zugeordnet; die Wortwählerkerne können in einer zweidimensionalen oder dreidimensionalen Matrix angeordnet werden.
Allen Speicherkernen in einem bestimmten Bitsatz werden jeweils eine Zifferntreib- und -leseeinrichtung zugeordnet, und jeder Wortwählerkern ist mit einer geschlossenen Leiterschleife gekoppelt, die alle Speicherkerne eines Speicherwortes durchsetzt. An alle Wortwählerkerne ist eine Vormagnetisierungsstromquelle angeschlossen, wodurch alle Wortwählerkerne von einem Vormagnetisierungsstrom durchflossen werden. Des weiteren ist jeder Spaltensatz von Wortwählerkernen mit einer Spaltenstromquelle verbunden, die an die Kerne eine magnetische Feldstärke liefert, welche der magnetischen Feldsträke, die von der Vormagnetisierungsstromquelle erzeugt wird, entgegenwirkt, in der Praxis läßt sich jedoch mit einer einzigen Spaltenstromquelle auskommen. Jeder Zeilensatz von Wortwählerkernen ist ferner an eine Zeilenstromquelle angeschlossen, die bewirkt, daß der Stromfluß jeden Wortwählerkern in einem gegebenen Zeilensatz durchsetzt.
Bei den bekannten Anordnungen werden die Kerne der Auswählmatrix so vormagnetisiert, daß die von einem Halbstrom erzeugte Feldstärke gleich der Vormagnetisierungsfeldstärke ist. Jeder der Halbströme, der durch die durch die Kerne der Auswählmatrix geführten Leiter fließt, erzeugt eine Feldstärke, die der Vormagnetisierungsfeldstärke entgegenwirkt. Damit liegt die von einem Halbstrom erzeugte Feldstärke bei Anwesenheit der Vormagnetisierung in der Nähe der Schaltschwelle, und die Amplitude eines jeden Halbstromes wird durch die Forderung begrenzt, daß die algebraische Summe aus Vormagnetisierungs-Feldstärke und Halbstrom-Feldstärke die Feldstärke für den Schaltschwellwert nicht übersteigen darf. Erst wenn beide Halbströme, die den durch einen bestimmten Wortwählkern geführten Leiter durchsetzen, koinzident angelegt werden, womit sich die algebraische Summe der Feldstärken erhöht, darf die Schaltschwelle überschritten und damit der Remanenzzustand des Wortwählerkernes geändert werden. Bei den bekannten Anordnungen wird die durch die Halbströme erzeugte Schaltfeldstärke in der Rückschreibphase entfernt, damit der Wortwählerkern in
ίο den ursprünglichen Remanenzzustand zurückkehrt, der durch die von dem Vormagnetisierungsstrom erzeugte Feldstärke bestimmt wird.
Es ist für mit zwei koinzidenten Halbstromimpulsen angesteuerte ferromagnetische Kerne mit ausgeprägter Schaltschwelle bekannt, daß sich die Schaltgeschwindigkeit bei Anwendung einer Vormagnetisierung, deren Feldstärke die umgekehrte Richtung wie die durch die Schaltströme erzeugten Feldstärken aufweist, erhöht, und mit der Verkürzung der Schaltzeit eine Erhöhung induzierter Sekundärspannungen, z. B. einer Lesesignalamplitude, einhergeht. Zugleich ist bekannt, daß die Vormagnetisierung die Gefahr einer ungewollten Überschreitung der Schaltschwelle durch einen' nicht exakt bemessenen Halbstrom herabsetzt (deutsche ··" Auslegeschrift 1 050 809). Diese Gefahr der Schaltschwellenüberschreitung wird besonders groß, wenn die Schaltschwelle nicht konstant, sondern temperturabhängig ist, wie dies in der Tat dadurch der Fall ist, daß mit steigender Temperatur die Feldstärke für ,den Schaltschwellwert abnimmt.
Obwohl aus der deutschen Auslegeschrift 1 050 809 bekanntgeworden ist, daß die Anpassung der Halbströme an die Schaltschwelle durch eine ausreichend starke Vormagnetisierung umgangen werden kann und diese Vormagnetisierung zugleich den erwünschten Effekt eines erhöhten Sekundärsignals bringt, stößt die Anwendung dieser Erkenntnisse auf die Wortwählkerne einer wie oben beschriebenen Auswählmatrix auf Schwierigkeiten, da eine starke Vormagnetisierung auch eine sehr rasche Kernumschaltung in der Rückschreibphase und damit einen unliebsamen starken Rückschreibstrom in den Wortleitungen mit sich bringt, der eine ausreichende Inhibierung durch einen Sperrstrom in den Bitleitungen in Frage stellt.
Der Mangel des zu starken Rückschreibsignals wird" durch das erfindungsgemäße Verfahren beseitigt, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß zur Begrenzung der Amplitude des Rückschreibstromes die
Abschaltung der durch die —Ströme erzeugten
Schaltfeldstärke schrittweise derart erfolgt, daß in einem ersten Schritt die dem unteren Knick der Hystereseschleife in Vormagnetisierungsrichtung entsprechende magnetische Feldstärke und erst in einem zweiten Schritt die Vormagnetisierungsfeldstärke erreicht wird.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird zum Ansteuern einer zweidimensionalen Matrix vorgeschlagen, daß das teilweise Aufheben der Schaltfeldstärken im ersten Schritt durch Abschalten einer ersten Schaltstomquelle und Abschalten einer von weiteren Schaltstromquellen, welche zusammen mit der ersten Schaltstromquelle die die Schaltfeldstärke erzeugenden Ströme liefern, erfolgt. In weiterer Ausgestaltung des Verfahrens zur Ansteuerung einer zweidimensionalen Matrix wird das teilweise Aufheben der Schaltfeldstärke im ersten Schritt durch Abschalten einer der Schaltstromquellen und durch
Reduzieren der Stromstärke der anderen der Schaltstromquellen, welche zusammen die die Schaltfeldstärke erzeugenden Ströme liefern, vorgenommen.
Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung an Hand von Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigt
F i g. 1 ein schematisches Schaltbild eines bekannten Kernspeichers mit direkter Ansteuerung, aus einer Auswählmatrix,
F i g. 2 eine Hysteresisschleife, die die Änderung der magnetischen Feldstärke und des Flusses in den Magnetkernen der bekannten Anordnungen zeigt,
F i g. 3 eine graphische Darstellung, aus der der Stromverlauf hervorgeht, der durch Wortwählerkerne bei bekannten Anordnungen erzeugt wird,
F i g. 4 eine Hysteresisschleife, aus der die Änderung der magnetischen Feldstärke und des Flusses der Magnetkerne bei Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens hervorgeht,
F i g. 5 eine Reihe von graphischen Darstellungen von Strömen und Spannungen zur Erläuterung der Erfindung;
Fig. 5A gibt Taktgeberimpulse wieder, die den durch eine Spalte von Wortwählkernen fließenden Strom steuern;
F i g. 5 B zeigt Taktgeberimpulse, die die eine Stromquelle steuern, welche einen Strom durch jede Zeile von Wortwählerkernen treibt;
Fig. 5C zeigt Taktgeberimpulse, die eine zweite Stromquelle steuern, welche einen Strom durch jede Zeile vbn Wortwählerkernen treibt. Die Stromausgänge in den Figuren 5 B und 5 C können von einer einzigen Stromquelle mit stufenweiser Abgabe erzeugt werden;
F i g. 5 D zeigt die Stromimpulse, die in der Stromleitung induziert werden, welche den Wortwählerkern mit dem Wort in der Speichermatrix verbindet, die er steuert. Dieser induzierte Strom wird durch Stromimpulse nach den F i g. 9A, 9B und 9C erzeugt;
F i g. 5 E zeigt den Strom, der durch die Ziffernleitung bei einem Zustand fließt, in welchem eine »1« im abzulesenden Speicherkern gespeichert worden ist, und
Fig. 5 F zeigt den Strom in der Ziffernleitung, wenn im Kern eine »0« gespeichert worden ist.
In F i g. 1, die einen bekannten Kernspeicher mit direkter Ansteuerung aus einer Auswählmatrix zeigt, werden die ferromagnetischen Speicherkerne, die eine Speicher-Matrix 10 bilden, durch ferromagnetische Wortwählerkerne der Auswähl-Matrix 12 gesteuert. Die Speicherkerne der Matrix 10 sind in Sätzen angeordnet, deren jeder einem Speicherwort entspricht. Sie sind zugleich in Sätzen angeordnet, von denen jeder einem bestimmten Bit innerhalb aller gespeicherten Wörter entspricht.
Die Kerne 14, 16 und 18 der Speicher-Matrix 10 zeigen einen Satz von Speicherkernen, der ein Speicherwort darstellt. Ein Speicherwort umfaßt üblicherweise viele Bits, z. B. 20 Bits. Die Speicherkerne 14, 16 und 18 sind jedoch lediglich als Beispiel angegeben, es können wesentlich mehr Kerne pro Satz vorgesehen sein.
Die Sätze von Speicherkernen, die einem in bestimmter Weise numerierten Bit in allen Speicherwörtern entsprechen, werden durch Speicherkerne 18 und 20 dargestellt. In Wirklichkeit können viele hundert oder tausend Speicherwörter im Speicher vorhanden sein. Wenn beispielsweise die Kerne 18 und 20 der Bitzahl 3 entsprechen, würde der komplete Satz alle Speicherkerne umfassen, die der Bitzahl 3 in allen Speicherwörtern entsprechen.
Die Wortwählerkerne der Matrix 12 sind jeweils einem anderen Wortsatz von Speicherkernen zugeordnet. Für die Wortwählerkerne gibt es kein erforderliches Schema. Es ist jedoch üblich, die Wortwählerkerne in einer zweidimensionalen oder dreidimensionalen Matrix anzuordnen. Eine zweidimensionale Matrix wird den Zeilen der Wortwählerkerne entsprechende und Spalten der Wortwählerkerne entsprechende Sätze aufgeteilt. Eine dreidimensionale Matrix der ■ Wortwählerkerne wird den Zeilen der Kerne entsprechende, Spalten der Kerne entsprechende und Stapeln der Kerne entsprechende Sätze aufgeteilt. Vorliegende Erfindung wird im einzelnen in Verbindung mit einer zweidimensionalen Matrix der Wortwählerkerne beschrieben.
Die Wortwählerkernmatrix 12 enthält vier Wortwählerkerne 22, 24, 26 und 28. Es sind so viele Wortwählerkerne vorhanden, wie Speicherwörter in der Speicherkernmatrix vorgesehen sind. Der Einfachheit halber sind nur vier Wortwählerkerne in einer zweidimensionalen Matrix dargestellt. Die Kerne 22 und 24 bilden einen Zeilensatz von Wortwählerkernen. In ähnlicher Weise stellen die Kerne 26 und 28 einen anderen Zeilensatz von Wortwählerkernen dar. Die Kerne 22 und 26 bilden einen Spaltensatz von Wortwählerkernen. In ähnlicher Weise stellen die Kerne 24 und 28 einen anderen Spaltensatz von Wortwähler* kernen dar. In der Praxis sind in jedem vorhandenen Satz viel mehr als zwei Kerne vorgesehen.
Je eine Zifferntreib- und -leseeinrichtung 30 ist allen Speicherkernen in einem gegebenen Bitsatz, z. B. 18, 20 zugeordnet und zu diesem Zweck mit dem Ziffernleiter 30 a, der durch alle Kerne einer Spalte führt, verbunden. Beispielsweise würde eine weitere Zifferntreib- und -leseeinrichtung mit Ziffernleitern verbunden sein, welche den Speicherkern 16 durchsetzen, und die Ziffernleiter würden, falls der Speicherkern 16 der Bitzahl 2 entspricht, auch alle anderen Kerne, die der Bitzahl 2 entsprechen, in den anderen Wortspeicherkernen durchsetzen.
Jeder der Wortwählerkerne ist mit einer geschlossenen Leiterschleife gekoppelt, die alle Speicherkerne eines Speicherworts durchsetzt. So ist der Speicherkern 22 über einen Wortleiter 11 mit jedem Speicherkern 14, 16 und 18 im gleichen Wort gekoppelt. Ein Speicher praktischen Aufbaus besitzt selbstverständlich mehr als drei Speicherkerne pro Wort. In ähnlicher Weise sind die Wortwählerkerne 24, 26 und 28 jeweils über nicht dargestellte Wortleiter mit Speicherkernen anderer Zeilen gekoppelt, die weitere Speicherwörter bilden. Beispielsweise kann der Speicherkern 20 einer Bitzahl 3 des Wortes, das dem Wortwählerkern 24 zugeordnet ist, entsprechen.
Eine Vormagnetisierungsstromquelle 32 ist vermittels eines Vormagnetisierungsleiters an alle Wortwählerkerne angeschlossen. Sie bewirkt, daß die Wortwählerkerne 22, 24, 26 und 28 und auch an alle anderen Wortwählerkerne, die nicht dargestellt sind, von einem Vormagnetisierungsstrom durchflossen werden.
Jeder Spaltensatz von Wortwählerkernen ist mit einer Spalten-Stromquelle 34 verbunden, die an die Kerne eine magnetische Feldstärke liefert, welche der magnetischen Feldstärke, die von der Vormagnetisierungsstromquelle 32 erzeugt wird, entgegenwirkt. In der Praxis würde jedoch eine einzige Spaltenstrom-
quelle genügen, die beispielsweise durch Transistorschalter an den jeweils auszuwählenden Spaltensatz angeschaltet wird. In F i g. 1 ist der Strom aus der Spaltenstromquelle 34 so dargestellt, daß er die Wortwählerkerne 22 und 26 durchsetzt. Er würde auch zusätzliche Wortwählerkerne durchsetzen, die dem gleichen Spaltensatz zugeordnet wären.
Jeder Zeilensatz von Wortwählerkernen ist an eine Zeilenstromquelle 36 angeschlossen. Die Schaltung
stand, der eine »1« darstellt, in den remanenten Zustand, der ein »0« darstellt, geschaltet wird. Die Änderung der remanenten Zustände im Speicherkern 18 erzeugt ein Signal auf der Ziffernleitung 3Qa, welche 5 den Kern 18 durchsetzt. Das Signal wird angezeigt und zum Setzen eines Registers, z. B. eines Flip-Flop-Registers verwendet, damit kurze Zeit danach, nämlich in der Schreibphase, eine Stromquelle beaufschlagt wird, die Strom von der Zifferntreiber- und
wird beispielsweise mit Hilfe von Transistorschaltungen io -leseeinrichtung 30 in die Leitung 30 a, die mit der od. dgl. durchgeführt. In der Schaltung nach F i g. 1 Zifferntreiber- und -leseeinrichtung 30 verbunden ist, ist die Stromquelle 36 so geschaltet, daß der Stromfiuß führt. Durch diesen Strom wird der Kern 18 bei der jeden der Wortwählerkerne in einem gegebenen Änderung seines remanenten Zustandes in einen Zeilensatz durchsetzt. Der Zweck der in der F i g. 1 remanenten Zustand »1« unterstützt. Der Strom darf gestrichelt gezeichneten Stromquelle 38 wird später 15 jedoch nicht so groß werden, daß er allein die Speichererläutert. Der die Kerne 22 und 24 durchsetzende kerne umschalten kann, die er durchsetzt. Die UmStrom erzeugt in ihnen eine magnetische Feldstärke, schaltung darf nur in Verbindung mit einem zusätzdie der von dem Vormagnetisierungsstrom erzeugten liehen Schreibstrom 56 (F i g. 3) der von dem Wort-Feldstärke entgegenwirkt. In der Praxis gehören zu- wählerkern, z. B. dem Kern 22, abgegeben wird, sätzliche Wortwählerkerne zu dem Satz, der durch die 20 möglich sein. Wortwählerkerne 22 und 24 dargestellt ist. Wenn der Kern 18 den remanenten Zustand ein-
Es ist nochmals zu betonen, daß (nicht dargestellte) nimmt, der der Speicherung einer »0« entspricht, Mittel vorgesehen sind, die in Abhängigkeit von den ändert der Strom durch die Ziffernleitung 30 a, der in1 Rechnerinstruktionen abwechselnd den Strom von Kurve 54 dargestellt ist, den remanenten Zustand des^ den Quellen 34 und 36 in verschiedene Zeilen und 25 Kernes 18 nicht, und es tritt kein Signal auf der Spalten der Matrix 12 der Wortwählerkerne richten. Ziffernleitung auf. Das Register, z. B. ein Flip-Flop-
Die Arbeitsweise der bekannten Anordnung nach Register, das dieser Leitung zugeordnet ist, erzeugt F i g. 1 wird am besten in Verbindung mit den F i g. 2 dann einen Stromfluß, wenn ein Taktsignal auftritt, und 3 erläutert. Bei der bekannten Anordnung baut damit ein Sperrstrom in der Leitung 30 a fließt, dig. an der ,Vormagnetisierungsstrom aus der Quelle 32 eine 30 die Zifferntreib- und -leseeinrichtung 30 angeschlosmagnetische Feldstärke und einen Fluß auf, die durch sen ist. Der Sperrstrom ist so bemessen, daß er den den Punkt40 in Fig. 2 angegeben sind. Bei der be- remanenten Zustand der anderen Speicherkerne, z. B. kannten Anordnung muß die Vormagnetisierungs- des Kernes 20, nicht ändert, jedoch der magnetischen feldstärke in der Nähe des Knickes 42 der Hysteresis- Feldstärke, die von dem Strom erzeugt wird, welcher schleife liegen. Ein Wortwählerkern darf nicht von 35 von dem Wortwählerkern 22 während der Schreibdem einen remanenten Flußzustand 44 in den anderen phase abgegeben wird, in ausreichender Stärke entremanenten Flußzustand 46 allein schon auf Grund gegen wirkt, um ein Einschreiben der Information in des Vorhandenseins einer magnetischen Feldstärke den Kern zu verhindern.
geschaltet werden, die von einem Zeilenstrom erzeugt Damit der Sperrstrom aus der Einrichtung 30 eine
wird, und auch nicht durch die magnetische Feld- 40 Änderung des remanenten Zustands des Speicherstärke, die durch einen Spaltenstrom allein erzeugt kernes 18 verhindert, wird der Schreibstrom, der durch wird. Ein Zeilenstrom oder eine Spaltenstrom allein das Bezugszeichen 56 in F i g. 3 angedeutet ist, in soll somit auch trotz der entgegenwirkenden Vor- seiner Amplitude begrenzt. Er darf nicht so groß magnetisierungsfeldstärke keine magnetische Feld- werden, daß er den remanenten Zustand des Kernes 18 stärke in einem Kern erzeugen, die noch ausreichen 45 bei vorhandenem Sperrstrom ändert, welcher selbst inwürde, die sich im Kern ergebende resultierende seiner Amplitude begrenzt wird. Um also zu verhindern, magnetische Feldstärke über den Schaltschwellwert daß die Stromamplitude, die von dem Wortwählerder magnetischen Feldstärke an der Stelle 48 hinaus kern 22 während der Rückschreibphase abgegeben zu verschieben. Wird die magnetische Feldstärke durch wird, zu hoch wird, muß die magnetische Feldstärke, Zeilenströme und durch Spaltenströme begrenzter 50 die im Kern 22 wirkt, verhältnismäßig klein sein, wie Amplitude erzeugt, wird die maximale magnetische dies z. B. durch den Punkt 40 dargestellt ist, obgleich Feldstärke, die während der Koinzidenz eines Zeilen- dieser Wert über dem Knick 42 liegen muß, damit eine und eines Spaltenstromes auftritt, in der Amplitude Rückführung in den anfänglichen remanenten Zuauf einen Wert begrenzt, der in F i g. 2 mit 50 gekenn- stand gewährleistet ist. Somit begrenzt die Beschränzeichnet ist. Weil der Wert 50 nur unwesentlich größer 55 kung der Amplitude des Schreibstromes 56 den maxiist als der Wert an der Knickstelle 52 der Hysteresis- malen Wert für die magnetische Feldstärke, die von kurve, ist die Flußänderungsgeschwindigkeit im Wort- der Vormagnetisierungsstromquelle 32 erzeugt werden wählerkern verhältnismäßig klein. Die Umhüllende darf, obwohl es zur Erzeugung hoher Umschaltdes Stromes, der in die Speicherkerne des zugeord- geschwindigkeit bei zugleich ausreichendem Sicherneten Wortes abgegeben wird, wird durch die Kurve 54 60 heitsabstand der Feldstärke eines Zeilenstromes oder in F i g. 3 dargestellt. Die Breite des Signals 54 ist ver- Spaltenstromes von der Schaltschwelle 48 vorteilhaft hältnismäßig groß, weil die magnetische Feldstärke wäre, die Vormagnetisierungsfeldstärke möglichst an der Stelle 50 verhältnismäßig klein ist. groß zu machen.
Wenn in einem Speicherkern der Speichermatrix 10, Nimmt die Temperatur des Wortwählerkernes zu,
(z. B. im Speicherkern 18) eine »1« gespeichert worden Ö5 so verschiebt sich der Schwellenwert der magnetischen ist, bewirkt der in der Abfragephase erzeugte Strom- Feldstärke 48 auf den Punkt 44 zu. Wenn somit die fluß durch den Kern 18, der durch die Kurve 54 dar- magnetische Feldstärke, die durch einen Zeilenstrom gestellt ist, daß der Kern 18 von dem remanenten Zu- allein oder durch einen Spaltenstrom allein erzeugt
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wird, sich der Stelle 48 nähert, wird die bekannte stehend noch erläutert wird, beliebig groß gemacht Schaltanordnung sehr temperaturempfindlich, und es werden kann, kann auch die dem Punkt 60 entkann ein Schalten der Wortwählerkerne mit nur einem sprechende Feldstärke so weit wie erwünscht nach Zeilenstrom oder nur einem Spaltenstrom trotz dem rechts in F i g. 4 verschoben werden, dem jeweiligen Kern aufgegebenen Vormagnetisie- 5 Falls die Wortwählerkerne in einer dreidimensiorungsstrom auftreten. Dies ist unerwünscht, und eine nalen Matrix angeordnet werden sollen, ist es nur ersolche Schaltanordnung arbeitet nicht einwandfrei. forderlich, die Stelle 64 weiter nach links zu verschie-Deshalb darf sich die magnetische Feldstärke, die ben, so daß gleichzeitiges Auftreten von nur zwei durch den Vormagnetisierungsstrom in Verbindung Schaltströmen in einem Wortwählerkern die magne-, mit nur einem Zeilenstrom oder nur einem Spalten- io tische Feldstärke nicht über den Punkt 66 und vorstrom erzeugt wird, nicht zu sehr der Stelle 48 nähern. zugsweise nicht über den Punkt 68 hinaus verschieben Da aus der vorgenannten Beschränkung der Vor- würde. Vielmehr ist das gleichzeitige Auftreten aller magnetisierungsfeldstärke eine Beschränkung für die drei Ströme, nämlich eines Zeilenstromes, eines Amplitude der maximalen magnetischen Feldstärke, Spaltenstromes und eines Stapelstromes zur Verschiedie an der Stelle 50 auftreten kann, folgt, resultiert 15 bung der aufgebrachten magnetischen Feldstärke auf daraus eine nur langsame Kernumschaltung während die Stelle 60 und damit zur Änderung des remanenten der Abfragephase. Zustandes des Wortwählerkernes erforderlich.
Somit sind bekannte Schaltanordnungen der vor- Nachdem der Abfragestromimpuls 62 (Fig. 5D)
beschriebenen Art in ihrer Arbeitsweise über sehr enge beispielsweise im Kern 18 aufgetreten ist, ist es er-
Bereiche der Parameter der Magnetkerne fest be- 20 wünscht, daß ein Rückschreibimpuls 70 (Fi g. 5D) in
grenzt. Es wird bei diesen bekannten Anordnungen den Kern 18 abgegeben wird. Dieser wird nach dem
entweder eine erhebliche Zeit zum Abfragen der herkömmlichen Verfahren dadurch erzeugt, daß die
Speicherkerne benötigt, oder aber die Kerne werden Spaltenstromquelle 34 und die Zeilenstromquelle 36
unter Strombedingungen betrieben, welche bewirken, abgeschaltet werden, so daß der Vormagnetisierungs-
daß die Schaltanordnung äußerst temperaturempfind- 25 strom aus der Quelle 32 einen Kern der Auswähl-
lich ist. matrix 12 zurücksetzen kann, wodurch der gewünschte
Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht die Rückschreibimpuls 70 erzeugt wird. Um die Amplitude Erhöhung der Vormagnetisierungsfeldstärke und ver- dieses Impulses 70 zu begrenzen, wenn die magnemeidet damit die genannten Nachteile. Es wird am tischen Feldstärken entfernt werden, darf die nutzbare^, besten mit den F i g. 4 und 5 erläutert. Nach F i g. 4 30 resultierende magnetische Feldstärke nicht wesentlich kann bei diesem die maximale magnetische Feld- über die Knickstelle 72 der Hystereseschleife (F i g. 4) stärke 60 sehr groß sein, wie dies erwünscht ist, damit hinausgehen. Sie kann beispielsweise auf eine mit 74 der Abfragestromimpuls, der durch einen Wort- bezeichnete Stelle verschoben werden. Damit die Vorwählerkern, z. B. Kern 22, zu den Speicherkernen 14, magnetisierungsfeldstärke nicht voll zur Wirkung 16, 18 geführt wird, sehr groß und von kurzer Dauer 35 kommt, wird nur ein so großer Teil der magnetischen wird, wie bei 62 in Fig. 5D gezeigt ist. Der Vor- Feldstärke entfernt, daß der Arbeitspunkt von der magnetisierungsstrom aus der Stromquelle 32 erzeugt Stelle 60 auf die Stelle 74 geschaltet wird, d. h., es eine sehr hohe magnetische Feldstärke in den Wort- wird der Strom der Stromquelle 34 entfernt und der wählerkernen. Beispielsweise kann die magnetische Strom der Stromquelle 36 lediglich reduziert. Der Vormagnetisierungsfeldstärke bei 64 (Fig. 4) einen 40 Strom der Stromquelle 36 erzeugt dabei noch eine Wert aufweisen, der etwa viermal so groß ist wie der genügend hohe magnetische Feldstärke, die der Schaltschwellwert der magnetischen Feldstärke. Die magnetischen Feldstärke des Stromes aus der Vorzulässige Höhe des von der Spaltenstromquelle 34 oder magnetisierungsquelle 32 entgegenwirkt, so daß der von der Stromquelle 36 abgegebenen Stromes wird Arbeitspunkt an die Stelle 74 zu liegen kommt. Am durch die Größe der magnetischen Feldstärke be- 45 Ende des Impulses 70 hört die Stromquelle 36 mit der stimmt, die der von dem Strom aus der Vormagneti- Abgabe des Stromes vollkommen auf, und der Arsierungsstromquelle 32 erzeugten magnetischen Feld- beitspunkt kehrt an die Stelle 64 zurück. Dadurch, daß stärke entgegenwirkt, welche notwendig ist, um die die zur Stelle 64 zurückschaltende magnetische Feldnutzbare magnetische Feldstärke auf den Schalt- stärke nur schrittweise zur Wirkung kommt, wird der schwellwert der magnetischen Feldstärke 66 zu an- 50 induzierte Rückschreibimpuls 56 in der Amplitude dem. Nähert man sich dem Schaltschwellwert der begrenzt.
magnetischen Feldstärke 66, so wird die Schalt- Da die Breite des Impulses 62 in Hinblick auf die anordnung temperaturempfindlich. Deshalb ist es Synchronisierung der Impulse des Systems sehr gering zweckmäßiger, die magnetische Feldstärke, die von ist, ohne daß auf die Zeitkonstanten des Systems der Stromquelle 34 oder von der Stromquelle 36 er- 55 abgestellt wird, ist es zweckmäßig, eine kurze Verzeugt wird, jeweils gleich der magnetischen Feldstärke zögerung zwischen der ablaufenden Kante des Imzu machen, die von dem Strom aus der Vormagneti- pulses 62 und der ansteigenden Kante des Impulses 70 sierungsstromquelle 32 erzeugt wird, so daß bei nur vorzusehen. Diese Verzögerung ist in F i g. 5 D mit 76 einem Zeilenstrom oder nur einem Spaltenstrom die bezeichnet. Obgleich alle Ströme während der Vermagnetische Feldstärke etwa Null wird, wie bei 68 60 zögerungszeit 76 eingeschaltet sein können, ist das gezeigt. Weil die Vormagnetisierungsfeldstärke, die eine Verschwendung von Energie. Deshalb ist es erdurch den Punkt 64 dargestellt ist, sehr hoch ist, wird wünscht, den Strom Iy aus der Stromquelle 34 am auch der Spaltenstrom und der Zeilenstrom, der, wie Ende des Impulses 62, nämlich zum Zeitpunkt 78, zu oben beschrieben, dem Vormagnetisierungsstrom der entfernen. Die Entfernung des Stromes Iv aus der Größe nach entspricht, ebenfalls sehr groß, so daß die 65 Stromquelle 34 bewirkt, daß die magnetische Feldmagnetische Feldstärke, die dem Punkt 60 entspricht, stärke im Kern, z. B. im Kern 22, sich an eine Stelle 80 sehr groß wird. Da die Vormagnetisierungsfeldstärke nach F i g. 4 verschiebt. Zu Beginn des Stromimpulses bei dem erfindungsgemäßen Verfahren, wie nach- 70 wird der Strom Ix der Stromquelle 36 reduziert,
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damit der Arbeitspunkt der magnetischen Feldstärke sich auf die Stelle 74 bewegt. Am Ende des Impulses 70 wird der Strom Ix völlig abgeschaltet, damit sich der Arbeitspunkt auf die Stelle 64 bewegt. An Stelle einer einzigen Stromquelle 36, die in ihrer Stromabgabe Ix gesteuert wird, können auch zwei Stromquellen 36 und 38 zur Abgabe der Ströme Ixx und Ix 2 benutzt werden, von denen beim Rückschreiben zuerst die eine, z. B. die Quelle 36, dann die andere, z. B. 38, abgeschaltet wird. ίο
Wenn die Wortwählerkerne in einer dreidimensionalen Matrix angeordnet sind, wird ein bevorzugter Strom, Zeilen-, Spalten- oder Stapelstrom zum Zeitpunkt 78 entfernt, so daß er den Arbeitspunkt auf die Stelle 80 verschiebt. Ein zweiter, vorbestimmter Strom der Zeilen-, Spalten- und Stapelströme wird in zwei Schritten entfernt, so daß er den Arbeitspunkt zuerst an die Stelle 74 verschiebt. Der übrige Teil des Schaltstromes wird am Ende des Impulses 70 entfernt.
In F i g. 5 A ist eine typische Kurvenform eines Taktgeberimpulses dargestellt, der so ausgelegt ist, daß er den Stromzufluß Iy (F i g. 1) in einer Stromquelle 34 steuert. Die Kurvenform nach F i g. 5 B hat den Verlauf eines typischen Taktgeberimpulses, der zur Steuerung des Stromflusses Ix (F i g. 1) aus der Stromquelle 36 ausgelegt ist. Die Kurvenf orm nach F i g. 5 C entspricht der eines Taktgeberimpulses, der zur Steuerung des StromflussesIx2 (Fig. 1) aus der Stromquelle 38 entspricht. Wie weiter oben bereits erwähnt, können die Stromimpulse, die den Taktgeberimpulsen nach den Fig. 5B und 5C entsprechen, durch einen Einfachstromgenerator erzeugt werden. Die Kurvenform nach F i g. 5 D ist eine Stromkurvenform, die von den Wortwählerkernen, z. B. dem Kern 22 zu den Speicherkernen, z. B. den Kernen 14, 16 und 18 abgegeben wird.
Wenn ein Speicherkern, z. B. der Kern 18, seinen »1 «-Zustand einnimmt, wird ein kleiner Strom auf Grund der Änderung des remanenten Zustandes des Kernes 18 erzeugt, welcher durch den Stromfluß 62 induziert wird, und dieser Strom 82 in F i g. 5 E erscheint auf der Ziffernleitung 30 a des Kernes 18 und wird, zum Setzen eines Registers in den »1 «-Zustand verwendet, um festzulegen, daß ein Verstärkungsstrom 84 in der Ziffernleitung während der'Schreib- phase fließen muß.
Wenn der Speicherkern, z. B. der Speicherkern 18, seinen remanenten Zustand einnimmt, der einer »0« entspricht, ändert die Spitze des Stromes 62 durch den Kern 18 den remanenten Zustand des Kernes 18 nicht, und es tritt kein Strom auf der Ziffernleitung auf, wie bei 86 in F i g. 5 F gezeigt ist. Das Register nimmt seinen »0«-Zustand ein, der bewirkt, daß ein Sperrstrom 88 in der Ziffernleitung 30 a durch den Kern 18 fließt, damit verhindert wird, daß der Kern 18 in einen »1 «-Zustand gesetzt wird. Der Fluß des Verstärkungsstromes 84 oder des Sperrstromes 88 wird dabei in bekannter Weise durch einen Zifferntaktgeber gesteuert.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Ansteuern einer n-dimensionalen (n = 2,3) Auswahlmatrix, die zur Abgabe eines Abfragestromes an eine Wortleitung einer über Wort- und über Bit-Leitungen angesteuerten Speichermatrix koinzident über η Koordinatenleiter mit —Strömen (n = 2,3) angesteuert wird
und zur Abgabe eines Rückschreibstromes an die gleiche Wortleitung der Speichermatrix eine Vormagnetisierungswicklung aufweist, deren Strom den Magnetfluß ihrer Matrixelemente entgegen
der von den —Strömen erzeugten Feldstärkenrichtung stark in das Sättigungsgebiet treibt, wobei zur Abfragestromabgabe alle —Ströme eingeschaltet
und zur Rückschreibstromabgabe abgeschaltet werden, dadurchgekennzeichnet, daß zur Begrenzung der Amplitude des Rückschreib-'.
stromes die Abschaltung der durch die —Ströme"
erzeugten Schaltfeldstärke schrittweise derart erfolgt, daß in einem ersten Schritt die dem unteren Knick der Hystereseschleife in Vormagnetisierungsrichtung (74) entsprechende magnetische Feldstärke und erst in einem zweiten Schritt die Vormagnetisierungsfeldstärke (64) erreicht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, zum Ansteuern einer zweidimensionalen Matrix, dadurch gekennzeichnet, daß das teilweise Aufheben der Schaltfeldstärke im ersten Schritt durch Abschalten einer ersten Schaltstromquelle (34) und Abschalten einer von weiteren Schaltstromquellen (36, 38), welche zusammen mit der ersten Schaltstromquelle (34) die die Schaltfeldstärke erzeugenden Ströme liefern, erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, zum Ansteuern einer zweidimensionalen Matrix, dadurch gekennzeichnet, daß das teilweise Aufheben der Schaltfeldstärke im ersten Schritt durch Abschalten einer der Schaltstromquellen (34, 36) und durch Redu-, zieren der Stromstärke der anderen der Schaltstromquellen (34, 36), welche zusammen die die Schaltfeldstärke erzeugenden Ströme liefern, stattfindet.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schritt von einer Schaltmagnetfeldstärke in einem Matrixelement (22) ausgeht, die einer Stelle (80) auf der Hysteresisschleife (F i g. 4) entspricht, welche zwischen dem oberen Innenstück des absteigenden Astes der Schleife und voller Sättigung liegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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