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DE1523173A1 - Apparat zur Messung absoluter Geschwindigkeit - Google Patents

Apparat zur Messung absoluter Geschwindigkeit

Info

Publication number
DE1523173A1
DE1523173A1 DE19661523173 DE1523173A DE1523173A1 DE 1523173 A1 DE1523173 A1 DE 1523173A1 DE 19661523173 DE19661523173 DE 19661523173 DE 1523173 A DE1523173 A DE 1523173A DE 1523173 A1 DE1523173 A1 DE 1523173A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
point
light beam
distance
time
mirror
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661523173
Other languages
English (en)
Inventor
Fricke C W Hans
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fricke cw Hans
Original Assignee
Fricke cw Hans
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fricke cw Hans filed Critical Fricke cw Hans
Publication of DE1523173A1 publication Critical patent/DE1523173A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/36Devices characterised by the use of optical means, e.g. using infrared, visible, or ultraviolet light

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optical Radar Systems And Details Thereof (AREA)

Description

  • Apparat zur Messung absoluter Geschwindigkeit P 15 23 173.9 - 52 Das Anwendungsgebiet der Erfindung ist ein Geschwindigkeitsmesser im Bereich der Raumfahrt.
  • Der Stand der Technik ist duroh den Hichelson-Morley-Versuch zur Messung der Absolutbewegung der Erde (siehe LehrbUcher für Physik) gegeben.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Interferometer in einer Abwandlung des s Michelson-Morley-Versuchs. Aus diesem Grund ist ein kritisches Eingehen auf diesen Versuch nötig.
  • Bereits H.A. Lorentz (Arch n@el 21.1887 sowie "Die Naturwissenschaften" 19.779. 1931) stellte fest, daß diesem Versuch ein Irrtum in der Berechnung der Lichtwege anhaftete.
  • Nichelson hatte übersehen, daß sein Apparat sich während der Laufzeit der Lichtstrahlen mit der Erde fortbewegte und der senkrechte Lichtstrahl deshalb nicht an seinen Ausgangspunkt zurtlckkehren konnte.
  • H. A. Lorentz wollte diesen Pehler bei den von ihm angegebenen Lichtwegen beseitigen. Dies ist ihm nicht gelungen. Er verkleinerte den Pehler nur in seinen Ambessungen dorart, daß er bislang nicht bemerkt wurde. Lorentz blieb der Vorstellung von Michelson verhaftet, daß die beiden Lichtwege nicht gleich lang sein könnten.
  • Der Irrtum von Lorentz besteht nun darin, daß sr nicht bedachte, daß verschieden lange Lichtwege versohiedon lange Durchlaufzeiten des Lichts bedeuten, und daß verschieden lange Durchlaufzeiten auch eine verschieden lange Bewegung des Apparatog (Spiegelpunkt G) mit der Erdgeschwindigkeit v bedeutet (Abb. 1). Die Durchlaufzeit des parallelen Lichtstrahls ist tps die des senkrechten Lichtstrahls t.
  • Nach Voraussetzung verlassen nun ii identischen Sytem in zeitlicher und räumlicher Koinzidenz die beiden Lichtstrahlen (z.B. der Anfang des Wellenzuges) gemeinsam mit dem Spiegelpunkt G den Raumpunkt G. Sie treffen sich dann nach Lorentz in zeitlicher und räumlicher Koinzidenz im Raumpunkt G' zur Interferenz und zur Reflexion im Spiegelpunkt G, bei angeblich ungleich langen Lichtwegen.
  • Diese Annahme und Berechnung von Lorentz ist jedoch nicht zutreffend. Er hat hierbei nicht berücksichtigt, daß auch während der Zeitdifferenz (tp - ts) der Apparat (Spiegelpunkt G) sich mit der Erdgeschwindigkeit v weiterbewegt hat.
  • Die Annahme und Berechnung von Lorentz beinhaltet ein Paradoxon derart, daß im identischen System der Spiegelpunkt G sich einmal in zeitlicher und räumlicher Koinzidenz Uber die Strecke v . tp und gleichzeitig über die Strecke v . ts bewegt haben soll, wobei in den beiden verschiedenen Endpunkten dieser Strecken gleichzeitig die gleiche Interferenz angeblich stattfinden soll.
  • Tatsächlich kann der Jeweilige Wellenpunkt des parallelen Wellenzuges, da nach Lorentz sein Weg länger ist, in der kurzen Zeit ts den Spiegelpunkt G im Raumpunkt G' und damit den senkrechten Wellenzug noch gar nicht erreicht haben.
  • Wenn der senkrechte Lichtstrahl (nach Lorentz) den Spiegelpunkt G' im Raumpunkt G' erreicht, kann nämlich der korreapondierende Punkt des parallelen Wellenzuges erst den Punkt 1 erreicht haben (Abb. 2), weil der senkrechte Lichtstrahl nach der Zeit t5 den Spiegelpunkt a erreicht.
  • Natürlich kann der parallele Lichtstrahl den senkrechten Lichtatrahl nach der Zeit tp im Raumpunkt G' schneiden und interferieron. Die Berechnung von Lorentz beinhaltet aber keine Interferenz nach ablauf der Zeit tpo Der Raumpunkt QI ist nicht gleichzusetzen Mit dem bewegten Spiegelpunkt . Dieser befindet sich nach der Zeit tp nicht mehr im Raumpunkt G', sondern bereits im Rainpunkt G'' (Abb. 3).
  • Der Abstand G' zu G'' beträgt v (tp - ts) = 1 . v3 .
  • 909881/0362 c3 Der jeweils korrespondierende Punkt des senkrechten Wellenzuges befindet sich, wenn der parallele Wellenzug nach der Zeit tp den Raumpunkt G' erreicht hat, im Raumpunkt Y (Abb. 3).
  • Eine Interferenz kann also nach der jeweiligen Zeit ts bei Zugrundelegung der Berechnung von Lorentz überhaupt nicht stattfinden. Deshalb ist auch die Berechnung des senkrechten Lichtstrahls aus c2 . (ts)2 = v2 . (ts)2 + 12 rechnerisch unrichtig und methodisch ein Paradoxon.
  • Die Lorentztsche Längenkontraktion zur Erklärung des Versuchsergebnisses ist nach obigem nur das rechnerische Äquivalent dafür, daß in der Lorentzeschen Berechnung des Versuchs v. tp = v . ts gesetzt wurde, obgleich die conditio sine qua non des Versuches ist, daß tp nicht gleich ts ist.
  • Die sehr kleine Strecke v(tp - ts) ist jedoch noch so groß, daß schon die halbe Strecke ausreicht, um das "negative" Versuchsergebnis des Michelson-Morley-Versuchs ohne Längenkontraktion und ohne spezielle Relativitätstheorie zu erklären.
  • Wenn man nämlich die Strecke S2 Sh nur um ca. die Hälfte von v (tp - t5) über S'2 verlängert, dann wird der Winkel Alpha unmeßbar größer als v/c (im absoluten Winkelmaß). Dies ist wegen der räumlichen Ausdehnung jeder Lichtquelle möglich. So sind beide Lichtwege gleich lang, eo daß keine Streifenverschiebung erwartet werden konnte. Das Versuchsergebnis konnte daher keine Streifenverschiebung zeigen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine absolute Geschwindigkeit, z. B. die der Erde oder eines Raumfahrzeuges, zu messen.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei einem Interferometer die Reflexion des senkrechten Lichtstrahls an seinem Spiegel dadurch verhindert wird, daß von der Justierten Stelle, z.B. S2, die der Lichtstrahl bei Ruhe von li kommend über G nach S2 gehen würde, z.3. mittels geeichter Mikrometerschraube, ein nicht reflektierender Streifen bis S''2 verstellt wird (Abb. 4), bis sich im jeweiligen Raum von G''2 im Spiegelpunkt G die Interferenz der beiden Lichtstrahlen ändert.
  • Eine mögliche Ausführungsform ist schematisch in Abb. 4 dargestellte Ein Interferometer hat auf dem Spiegel S2 verschiebbar einen nicht reflektierenden Streifen a. Der Streifen a wird durch eine Stellschraube b von der Justierten Stelle S2 nach bewegt. Die Interferenz im Spiegelpunkt G im Raumpunkt G'' findet dann nicht statt, nachdem in S22 die Reflexion verhindert wird, während sngrenzend die Interferenz erhalten bleibt. Auf diese Weise ist die Strecke G G'' meßbar geworden.
  • Die gemessene Geschwindigkeit ergibt sich aus der doppelten Strecke S2 S2'in der Zeit tp, wobei tp gleich ts ist.
  • Der erzielte Vorteil der Erfindung ist, eine Absolutbewegung messen zu können.

Claims (1)

  1. Patentanspruch P 15 23 173.9 - 52 Apparat zur Messung von Absolutbewegungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Michelson-Versuch zur Messung der Absolutbewegung der Erde derart abgeändert ist, daß die Reflexion des senkrechten Lichtstrahls an seinem Spiegel dadurch nicht erfolgt, daß von der Justierten Stelle, z.B. 2, die bei Ruhe von li über G nach S2 gehen würde, z.B. mittels geeichter Nikrometersohraube, ein nicht reflektierender Streifen bis ''2 verstellt wird, bis in G" die Interferenz der beiden Lichtstrahlen sich ändert. Der Abstand 82 nach ist der halbe Abstand G nach G'', aus dem die Absolutbewegung aus der Länge der Zeit, die der senkrechte Lichtstrahl für seinen Weg braucht, berechnet werden kann.
DE19661523173 1966-08-16 1966-08-16 Apparat zur Messung absoluter Geschwindigkeit Pending DE1523173A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF0049980 1966-08-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1523173A1 true DE1523173A1 (de) 1970-01-02

Family

ID=7103432

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19661523173 Pending DE1523173A1 (de) 1966-08-16 1966-08-16 Apparat zur Messung absoluter Geschwindigkeit

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1523173A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0220378A1 (de) * 1985-10-01 1987-05-06 Alcatel SEL Aktiengesellschaft Geschwindigkeitsmesseinrichtung
EP0175424A3 (de) * 1984-09-19 1987-07-15 Ugo, Licinio Optisch-elektronische Einrichtung geeignet zur Messung der Geschwindigkeit eines bewegenden Farzeuges mittels eines Laserstrahles

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0175424A3 (de) * 1984-09-19 1987-07-15 Ugo, Licinio Optisch-elektronische Einrichtung geeignet zur Messung der Geschwindigkeit eines bewegenden Farzeuges mittels eines Laserstrahles
EP0220378A1 (de) * 1985-10-01 1987-05-06 Alcatel SEL Aktiengesellschaft Geschwindigkeitsmesseinrichtung

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