DE1523005C - Gerat zum Herstellen von Korn großenfraktionen von Frischbeton fur Untersuchungszwecke - Google Patents
Gerat zum Herstellen von Korn großenfraktionen von Frischbeton fur UntersuchungszweckeInfo
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Description
3 4
gere Zeit und die beginnende Abbindung des Zemen- becher ausfließenden Auswaschflüssigkeit ein Samtes
im Wasserbad kann die Rechungsergebnisse. melkanal vorgesehen, welcher in ein Auffanggefäß
beeinflussen. mündet, an welches eine Pumpe angeschlossen ist.
In einer weiteren bekannten Vorrichtung für die Die Pumpe kann auch unmittelbar an den Sammel-
Naßsiebanalyse von feinkörnigem Material wird der 5 kanal angeschlossen sein.
Durchgang durch das feinstmaschige Sieb durch einen Die Zeichnung zeigt schematisch, teilweise im
Filter von der Waschflüssigkeit getrennt. Mit dem senkrechten Schnitt, ein Ausführungsbeispiel eines
Filter können die Feinstbestandteile, Filter und erfindungsgemäßen Gerätes.
Zement aus der Waschflüssigkeit ziemlich in ihrer Das dargestellte Gerät besitzt eine Durchlauf-Gesamtheit
ausgeschieden werden. Umständlich ge- ίο zentrifuge mit einem Gehäuse 1, in welchem von
staltet sich jedoch das Sammeln der feinsten Rück- . einem Motor 2 über ein beliebiges Getriebe 3 eine
stände vom Filter zwecks Trocknens und Wiegens im Gehäuse eingebaute, geeignete Zentrifugenspindel
derselben. Der Filter muß sorgfältig von allen an- 4, 5 angetrieben wird. Im oberen Teil 5 der Zentrihaftenden
Feinstpartikeln gereinigt werden, was eine fugenspindel ist unter Zwischenschaltung von Mitumständliche
und langwierige Arbeit bedeutet, so 15 nehmerringen 7 ein Zentrifugenbecher 6 leicht eindaß
die Gefahr besteht, daß mangels Erfassung setzbar und herausnehmbar gelagert. Der Antrieb
sämtlicher Rückstände im Filter das Ergebnis der der Zentrifugenspindel könnte auch v in beliebig
Analyse ungenau ist. anderer Weise, z. B. über einen Riemenantrieb,
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Gerät zum erfolgen. Der obere Rand des Zentrifugenbechers 6
Herstellen von Korngrößenfraktionen von Frisch- ao ist von einem Sammelkanal 8 umgeben, aus welchem
beton zu schaffen, mittels welchem eine möglichst eine Auslauf leitung 8 α in ein Auf fanggefäß 9 mündet,
genaue, einfache und rasche Zerlegung eines Frisch- Auf einer am Gehäuse 1 befestigten Tragstange 10 ^
betons in seine Komponenten erfolgen kann und ist mittels eines Schwenkarmes 11 ein Siebkasten 12
mittels welchem die Nachteile bekannter Geräte ver- befestigt. Dieser Siebkasten kann, wie dargestellt,
mieden werden. 25 in eine Lage oberhalb eines Einlauftrichters 13 der
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch Zentrifuge gebracht werden, oder aus dieser Läge
gelöst, daß der Siebsatz über einem von der Spindel in die strichpunktiert dargestellte Lage außerhalb
einer Zentrifugiereinrichtung getragenen Zentri- der Zentrifuge verschwenkt;'werden, um das Ab-
fugierbecher angeordnet und quer zu dessen Achse heben des Sammelkanals 8: und ein Entfernen des
schwenkbar gelagert ist, und daß eine Pumpe vor- 3° Zentrifugenbechers 6 zu ermöglichen,
gesehen ist, die die aus dem Zentrifugenbecher über- Im Siebkasten 12 sind im gezeigten Beispiel vier
laufende Auswaschflüssigkeit im Kreislauf in das Siebe 14, IS, 16 und 17 verschiedener Maschenweite
oberste Sieb des Siebsatzes zurückführt. übereinander angeordnet. Das unterste Sieb 14 be-
Dieses Gerät ermöglicht eine rasche, vollständige sitzt beispielsweise eine Maschenweite von 0,075 mm
und exakte Analyse einer Frischbetonprobe und 35 (64°0 Maschen pro cm2) und das darüberliegende
gestattet, die Totalität der in der Probe enthaltenen Sieb 15 eine solche von 0,15 mm, während die zwei
Feinstbestandteile rasch und mühelos zu bestimmen. oberen Siebe in gestaffelter Reihenfolge größere
Aus dem vorzugsweise metallischen Zentrifugen- Maschenweite aufweisen. Je nach Bedürfnis können
becher können die abgeschiedenen Feinststoffe leicht mehr oder weniger Siebe zur Anwendung gelangen.
und verlustlos entfernt werden. Die Trocknung dieser 4° Ebenfalls auf der Stange 10 ist ein Vibrator 18
Feinstbestandteile erfolgt vorzugsweise dadurch, daß angeordnet und mit dem Siebkasten 12 fest verbunder
Becher mitsamt seinem Inhalt ausgebrannt wird, den. Ein Vibrieren des Siebkastens ist erforderlich,
was ohne weiteres möglich ist, da die Auswaschung um ein Verstopfen der untersten feinen Siebe zu
mit Alkohol erfolgt; die im Becher verbliebenen, mit verhindern und das Auswaschen der Aggregate zu
Alkohol getränkten Rückstände brauchen nur ange- 45 beschleunigen und zu intensivieren. Im weiteren ist
zündet zu werden. Nach Ausbrennen des Bechers an der Stange 10 ein Halter angebracht für, eine
bietet die vollständige Entfernung aller Rückstände aufsetzbare Auffangschale 22, in welche die nachvon
der glatten Becherwandung keine Schwierigkeit. fließende Flüssigkeit beim Becherauswechseln auf-
Da nach der Bestimmung der Korngrößenfrak- gefangen wird. Diese wird dann wieder in den Siebtionen
durch Naßsiebanalyse nach Trocknung der 5° satz geschüttet.
Rückstände und der Siebe noch eine Trockensiebung Das Auffanggefäß 9 ist mit einer Pumpe 20 besämtlicher
Aggregate durchgeführt werden muß, um liebiger Bauart in Verbindung, um die Auswaschdie
trotz Auswaschung noch an den Aggregaten flüssigkeit aus dem Gefäß 9 zum Wiedergebrauch
haftengebliebenen Feinstbestandteile auszuscheiden, nach oben in den Siebkasten 12 zu pumpen,
ist der Siebsatz in Ausgestaltung der Erfindung um 55 An Stelle der Verwendung des Auffanggefäßes 9 eine Tragstange schwenkbar angeordnet, die einen könnte die aus dem Zentrifugenbecher 6 austretende mit dem Siebsatz zusammenwirkenden Vibrator trägt, Flüssigkeit auch unmittelbar aus dem Sammelkanal 8 so daß nach erfolgter Naßsiebung und Trocknung nach oben in den Siebkasten gepumpt werden. Wie der Siebe und Rückstände, der Siebsatz aus seiner beispielsweise strichpunktiert dargestellt ist, kann Lage oberhalb des Zentrifugenbechers ausgeschwenkt 60 der Sammelkanal 8 über eine Pumpe 24 mit einer werden kann, um die Trockensiebung vorzunehmen. Leitung 25 verbunden sein, welche die Auswasch-
ist der Siebsatz in Ausgestaltung der Erfindung um 55 An Stelle der Verwendung des Auffanggefäßes 9 eine Tragstange schwenkbar angeordnet, die einen könnte die aus dem Zentrifugenbecher 6 austretende mit dem Siebsatz zusammenwirkenden Vibrator trägt, Flüssigkeit auch unmittelbar aus dem Sammelkanal 8 so daß nach erfolgter Naßsiebung und Trocknung nach oben in den Siebkasten gepumpt werden. Wie der Siebe und Rückstände, der Siebsatz aus seiner beispielsweise strichpunktiert dargestellt ist, kann Lage oberhalb des Zentrifugenbechers ausgeschwenkt 60 der Sammelkanal 8 über eine Pumpe 24 mit einer werden kann, um die Trockensiebung vorzunehmen. Leitung 25 verbunden sein, welche die Auswasch-
Beim Betrieb der Zentrifuge kann es vorkommen, flüssigkeit in ein über dem Siebkasten 12 auf eine
daß der Zentrifugenbecher mit Rückständen über- Verlängerung der Tragstange 10 getragenes Gefäß
füllt wird und die Rückstände mit der Waschflüssig- 26 liefert. An den Auslauf des Gefäßes ist eine
keit überlaufen. Um einen Verlust an Rückständen 65 flexible Leitung 27 angeschlossen, die ermöglicht,
zu vermeiden, der ein fehlerhaftes Resultat der Ana-" den Inhalt des Gefäßes 26 in den obersten Sieb-
lyse ergeben würde, ist in weiterer Ausgestaltung der kasten ausfließen zu lassen.
Erfindung zur Aufnahme der aus dem Zentrifugen- Bei dieser Ausführungsform ist es erforderlich,
5 6
am Sammelkanal 8 eine Überlauf leitung 28 anzu- Vibrator verhütet ein Verstopfen? der unteren feinbringen, die im Falle einer Störung in der Abfüh- maschigen' Siebe und beschleunigt dert! Aüswäsch-.
ning; die. Flüssigkeit in ein Auffanggefäß 29 leitet. prozeß.
.: Zur. Durchführung einer Frischbetönanalyse mit Die schwenkbare Lagerung des-Siebkastens 12 auf
Hilfe der' beschriebenen Vorrichtung kann z. B: 5 der Tragstange 10; ermöglicht ein leichtes Aüswechfolgenderweise
vorgegangen werden: sein des Zentrifugenbechers6\ Da-die auszüscheiden-
Dem von einer Betonaufbereitungsmaschine ange- den' Mengen an Feinstbest'andteilen' verhältnismäßig
lieferten Frischbeton wird eine Probe entnommen. groß sein können; kann es vorkommen^ daß man für
Je größer die maximale Korngröße des; im Beton eine Analyse nicht mit einem: Becher allein aus'-verwendeten
Aggregates ist, desto größer soll die· io kommt. Sobald5 ein Becher 6 mit Zentrifugeriruck-Probe,
sein. Das Gewicht der Probe ist genau zu ständen überfüllt ist, was sich' an einer1 Trübung:
bestimmen und wird: alsdann mit einer passenden des>
ausfließenden' Alkohol-Wassef-Gemisches be-Menge
Alkohols- versetzt.. Die Betonprobe wird, mit merkbar machte muß der AusWaschprözeß- unter-dem
Alkohol gründlich umgerührt, wodurch das brachen werden; Der SiebkaSfeff 12 wird' dann irr
Wasser, gebunden und ein Abbinden' des Betons 15: die in der Zeichnung strichpunktierte· Läge ge-verhindert
wird;. Das Gemisch von Alkohol, Wasser schwenkt; so; daß der Trichter 13; und! der" Samirnel--
und: Beton wird alsdann in das oberste Sieb 17 des kanal 8 der Zentrifuge abgehoben1 Werden· können^
Siebsatzes 12 geleert: und durch Zugabe von weite- worauf der Zentrifugenbecher 6 entfernt und' ein;
rem Alkohol! ausgewaschen. Die in der Flüssigkeit neuer Becher eingesetzt wirdi. Der Aüswasehprözöß1 ·
suspendierten: Feinstbestandteile der Aggregate und ™ kann dann fortgesetzt werden",
des Zementes, die mit der Flüssigkeit das 0,075-mm- Nachdem die Auswaschung^ det Aggregate auf
Maschensieb 14' passieren, gelangen durch den. Ein- allen Sieben beendet ist;, was etwai lh Stunde daüert;-lauftrichterlS'
ih; den: Zentrifugenbecher6, wo sie werden; der Inhalte der Siebe und; die Rückständesich
infolge der- Zentrifugalkraft: abscheiden; Das ' in· den; Zentrifugenbechern' getrocknet und- danach1
praktisch klare; Gemisch- von Alkohol; und Wasser 25- genau abgewögen.Da das feinste'Sieb irtP dargestell-tritt
am obereni Rand, des Bechers^ aus und gelangt ten Beispiel; ein; 0^75-mm-Mäsehensieb· ist', erhält
in; den^ Sammelkanal 8^ von: wo es in das: Gefäß 9 man durch diese Wiegüngenidas Trockengewicht der
fließt oder direkt durch· die- Leitung 25 nach oben: Festbestandteile des· Betbns:grüßer: als Ö;075-rnm^und'
gepumpt: wird; Diese Flüssigkeit: kann wieder zum· das -Trockengewicht; d^r; Festbeständteile des? Betbns-Auswaschengebraucht
werden und kann aus: dem 30 kleiner: als10,07SmHi'üttd·^Is pifferenzzWischen:der'
Gefäß 9 mittels- den Pumpe 20 durch die Leitung 21, Summe diesen beiden· Gewichte= lirld' dem": Ainfangs-
oder aus dem Behälter 26 durch die Leitung 27 zum gewicht des Musters, den Wassergehalt:
obersten. Sieb; des Siebkastens. 12; zurückgeführt Nun' ist: noch" die TröckenäuSsiebungi dfef*' Aggre--
werden;: es, entsteht; in: dieser Weise ein Kreislauf gate nachhden üblichen'Methodensvdrzühehrherti^ Der
der Auswaschflüssigkeit; der so lange-fortgesetzt wird;. 35 Anteil· att"; Feinstbestandteiien). der: beli dieser^ Aüs-bis..sämtliche
Aggregate; sauber ausgewaschen sind.:. siebung;: anfällt;, muß:- dem; Betrag", der·" Zeritriiugen--Der;
obere Teil 23 der Leitüng^21» ist flexibel· und rückstände; zugezählt1 und: voftT Gewicht' der7 Fest--.
besitzt am Mündstück·, einen; Handgriff- was ermögi- bestandteile-größer "als 0,075rnfn; abgezogen' werden;I-lichtj
den Inhalt der Siebe, von: Hand auf der ganzen ■■ Mit der:Bestiffimungides;Totalgewichtes'deFBbtÖh--
Siebfläche zu.besprühen. 40 probe, des-TfockengeWichtösider;Festrjestä'ndteiie'dess
Die Auswaschung! der Aggregate wird von^ oben' Betons; größer als'- Ö,Ö755mm" itticH .de~s-<
Trocken-· her siebweise: vorgenommen;, zunächst werden die-: . gewichtes der; Festbestandteile-kleinerral^ 0,075^πίίή'
groben Aggregate: auf, den oberen Sieben ausgeh ist der'mit* der beschriebenfeö· VomchtungA dureh'1-waschen.
Sobald- die Aggregate. eines~ Siebes sauber. führbare Versuch beendet:· Aus^ diesen1 gefündferieö·
sihd,:wird das Sieb abgehoben undün!einen^Trocken--45; Werten können: daftn. WäsisergfeHalt1 und:'' Zefnent-"
ofen, gebracht;. Beii den; unteren; feinmaschigen: gehalt:dar;Pfobe:errecHnetiwetdeni-Sieben
muß' die- Auswaschung: besonders, gründlich: Bei dieserf Gelegenheit käiini aach'- die-
geschehen;. Der; auf: deni Siebsatz. 12' einwirkende derAggregäte^b'estiröfrttiWeräeiii·
Hierzu VBlättZeichntüigen-
Claims (6)
1. Gerät zum Herstellen von Korngrößen- men stützen sich zur Beurteilung der Betonfraktionen
von Frischbeton für Untersuchungs- 5 qualität, in erster Linie auf die Festigkeiten,
zwecke, mit einer Anzahl zu einem Siebsatz ver- welche 28 Tage nach dem Einbringen des Beeinigter
übereinanderliegender Siebe mit von tons, nachgewiesen werdenTcönnen.
unten nach oben zunehmender Maschenweite, .-' fC·
in denen eine Frischbetonprobe vorzugsweise mit Die verhältnismäßig große.. Zeitspanne zwischen
Alkohol ausgewaschen und durch Siebung in io dem Moment des Einbringens des Betons und dem
verschiedene Korngrößenfraktionen aufgeteilt Zeitpunkt der Beurteilung der Güte des Materials,
wird, dadurch gekennzeichnet, daß der welche durch die Abbindezeit des Zementes bedingt
Siebsatz (14, 15, 16, 17) über einem von der ist, bringt wesentliche Nachteile mit sich. Wenn z. B.
Spindel (4, 5) einer Zentrifugiereinrichtung ge-. nach Ablauf einer Frist von einem Monat nach dem
tragenen Zentrifugenbecher (6) angeordnet und 15 Einbringen des Betons an einem Bauwerk festgestellt
quer zu dessen Achse schwenkbar gehaltert ist wird, daß für gewisse Bauteile die vorgeschriebenen
und daß eine Pumpe (20, 24) vorgesehen ist, die Festigkeitswerte nicht erreicht worden sind, so ist es,
die aus dem Zentrifugenbecher (6) überlaufende bei dem heutigen Bautempo, schon meist zu spät,
Auswaschflüssigkeit im Kreislauf in das oberste um an ein Abbrechen der betreffenden Elemente
Sieb (17) des Siebsatzes zurückführt. 20 zu denken.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Vor kurzem ist ein Verfahren zur Analyse von
zeichnet, daß der Siebsatz (14, 15, 16, 17) um Frischbeton entwickelt worden, welches die exakte
eine Tragstange (10) schwenkbar angeordnet ist, Bestimmung folgender Eigenschaften des zu unterdie
einen mit dem Siebsatz zusammenwirkenden suchenden Frischbetons oder Mörtels gestattet:
Vibrator (18) trägt. 25
Vibrator (18) trägt. 25
3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekenn- a) Zementgehalt,
zeichnet, daß die Zentrifugiervorrichtung zur b) Wassergehalt,
zeichnet, daß die Zentrifugiervorrichtung zur b) Wassergehalt,
Aufnahme der aus dem Zentrifugenbecher (6) c) granulometrische Zusammensetzung,
ausfließenden Auswaschflüssigkeit einen Sammelkanal (8) aufweist, welcher in ein Auffanggefäß 30 Sie besteht im Prinzip aus einer Auswaschung des (9) mündet. . . noch nicht abgebundenen Betons oder Mörtels
ausfließenden Auswaschflüssigkeit einen Sammelkanal (8) aufweist, welcher in ein Auffanggefäß 30 Sie besteht im Prinzip aus einer Auswaschung des (9) mündet. . . noch nicht abgebundenen Betons oder Mörtels
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge- mittels technischem Alkohol und Abtrennung der
kennzeichnet, daß die Pumpe (20) an das Auf- in der Auswaschflüssigkeit enthaltenen Feinstbestandfanggefäß
(9) angeschlossen ist. teile (Zement und Gesteinsmehl).
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge- 35 Es ist bekannt, zur Kontrolle der Siebkurve von
kennzeichnet, daß die Pumpe (24) unmittelbar an Zuschlagen bei der Betonherstellung eine Siebden
Sammelkanal (8) angeschlossen ist. vorrichtung mit übereinanderliegenden, vibrierenden
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge- Siebkasten zu verwenden, wobei die Maschengröße
kennzeichnet, daß der Sammelkanal (8) mit einem der einzelnen Siebe von oben nach unten abnimmt.
. Überlauf (28) versehen ist, der in ein Aufnahme- 40 In einer bekannten Einrichtung zur Kontrolle der
gefäß (29) mündet. Zusammensetzung von Frischbeton vor dem Ab
binden wird eine Frischbetonprobe in einer Siebvorrichtung mit mehreren aufeinanderfolgend ange-
ordneten Sieben zunehmender Maschenfeinheit durch
45 Umrühren oder Schütteln im Wasserbad ausgewaschen und in verschiedene Korngrößenfraktionen
Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Herstellen' getrennt. Die durch das Sieb mit geringster Maschenvon
Korngrößenfraktionen von Frischbeton für weite durchgehenden Feinstbestandteile werden
Untersuchungszwecke, mit einer Anzahl zu einem- durch Sedimentation auf den Bpden des Wasch-Siebsatz
vereinigter, übereinanderliegender Siebe mit 50 behälters ausgeschieden. Für die Kontrolle von
von unten nach oben zunehmender Maschenweite, Frischbeton ist die exakte Bestimmung des Zementin
denen eine Frischbetonprobe vorzugsweise mit gehaltes, also des Anteiles an Feinstbestandteilen
Alkohol ausgewaschen und durch Siebung in ver- der Probe von ausschlaggebender Bedeutung. Zur
schiedene Korngrößenfraktionen aufgeteilt wird. Bestimmung des Zementanteiles der Probe müssen
Zur Zeit wird der Beton auf einer Baustelle ver- 55 die ausgeschiedenen Feinstbestandteile gesammelt,
schiedenen Kontrollen unterworfen, die sich in zwei getrocknet und gewogen werden. Durch das UmGruppen
gliedern lassen. - , rühren und Schütteln der Siebvorrichtung im Wasserbad'
werden bei dieser bekannten Vorrichtung die
a) Prüfung der Rohmaterialien, d. h. Zement Feinstbestandteile anfänglich in der Flüssigkeit im
Aggregate, Wasser, Zusatzmittel usw. vor dem 60 Waschbehälter suspendiert und bei der nachfolgenden
Betonieren. Auf Grund der Resultate dieser Sedimentation werden sie sich nicht nur am BeUntersuchungen
wird die eigentliche Beton- hälterboden, sondern auch an den Behälterwänden formel festgelegt und die Betonaufbereitungs- und den Sieben niederschlagen, und es wird schwierig
maschine auf der Baustelle entsprechend ein- oder sogar unmöglich sein, die Totalität der Feinstgestellt.
65 bestandteile der Probe zu sammeln und zu trocknen,
b) Die Untersuchungen am fertigen abgebundenen so daß mit dieser Einrichtung der Zementgehalt der
Beton, normalerweise 28 Tage nach dem Ein- Probe nur approximativ errechnet werden kann,
bringen, umfassen im allgemeinen die Druck- Auch dauert die Sedimentation der Feinststoffe lan-
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES0090822 | 1964-04-28 | ||
| DES0090822 | 1964-04-28 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1523005A1 DE1523005A1 (de) | 1970-04-09 |
| DE1523005B2 DE1523005B2 (de) | 1972-10-19 |
| DE1523005C true DE1523005C (de) | 1973-05-10 |
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