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DE1521115C - Vorrichtung zum überziehen von Rohren oder Stangen mit schmelzflüssigem Metall. Ana: Allied Tube 4 Conduit Corp., Harvey, 111. (V.St.A.) - Google Patents

Vorrichtung zum überziehen von Rohren oder Stangen mit schmelzflüssigem Metall. Ana: Allied Tube 4 Conduit Corp., Harvey, 111. (V.St.A.)

Info

Publication number
DE1521115C
DE1521115C DE1521115C DE 1521115 C DE1521115 C DE 1521115C DE 1521115 C DE1521115 C DE 1521115C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
molten metal
metal
bath
molten
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Theodore H. Chicago; WiIk Emil Park Forest; 111. Krengel (V.St.A,)

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Description

1 2
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kon- ohne daß man das Metallüberziehen unterbricht und
tinuierlichen Überziehen von Rohren oder Stangen, ohne daß man einen Deckel öffnet. Dadurch ist es
insbesondere von Stahlrohren, mit schmelzflüssigem möglich, eine schützende Atmosphäre innerhalb der
Metall, die kontinuierlich gefertigt sind. Vorrichtung aufrechtzuerhalten und das Bad gleich-
In der USA.-Patentschrift 3 122 114 sind eine Vor- 5 zeitig auf der gewünschten Höhe zu halten,
richtung und ein Verfahren zum kontinuierlichen Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß Formen von Rohren aus Stahlstreifen und zum kon- die obere Stirnwandung gegen die untere Stirnwantinuierlichen Metallüberziehen dieser Rohre beschrie- dung des Schmelzbadbehälters nach innen versetzt ben. Zum Metallüberziehen verwendet man dort ist und bis unter die Oberfläche des Metallschmelzeinen länglichen Überzugbehälter, der innerhalb einer io bades hinabreicht und der Überzugbehälter sich mit Umhüllung höher als ein Bad aus geschmolzenem seinem unteren Teil bis unter die Oberfläche des Zink gehalten wird. Dieser Überzugbehälter steht Metallschmelzbades erstreckt,
in einer Linie mit der Vorrichtung, durch welche die Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ist da-Rohre hergestellt werden. Man führt die Rohre durch durch gekennzeichnet, daß der Metallschmelzbadden mit geschmolzenem Zink gefüllten Behälter hin- 15 behälter durch einen in Rinnen der Wandungen sitdurch, und zwar durch Löcher in den Stirnwandun- zenden Deckel luftdicht abgeschlossen ist.
gen. Das geschmolzene Zink wird durch, eine Pumpe Auf diese Weise kann die Schutzgasatmosphäre in den Oberteil des Behälters gefördert, und zwar in über dem Überzugbehälter aufrechterhalten werden, einer größeren Menge, als durch die Rohre auf- Diese und andere Gegenstände und Vorteile der genommen wird. Das Zink fließt also kontinuierlich ao Erfindung gehen aus den im nachfolgenden beiüber die Wände des Behälters herab, so daß die spielsweise gegebenen Zeichnungen und Beschrei-' Rohre sich immer unter der Oberfläche des Zinks bungen hervor. Es zeigt
im Behälter befinden. F i g. 1 schematisch einen Schnitt durch eine erfin,-
. Bei der bekannten Vorrichtung ist es erforderlich, dungsgemäße Vorrichtung und ..
am Boden des Behälters ein Abflußrohr anzuordnen, 25 Fig.2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach
um das geschmolzene Metall aus dem Behälter ab- Fig. 1.
ziehen zu können, wenn das kontinuierliche Ver- Im nachstehenden wird das kontinuierliche Verfahren aus diesem oder jenem Grunde unterbrochen zinken von kontinuierlich hergestellten Stahlrohren wird. Beim Fehlen eines solchen Abzugsrohres würde beschrieben. Man kann die Erfindung aber natürlich das Zink in dem Überzugbehälter erstarren, und es 30 auch zum Überziehen anderer Formen aus Metall wäre ein erheblicher Aufwand an Zeit und Kosten und auch mit anderen Metallen als mit Zink vererforderlich, um das Verzinken wieder aufzunehmen. wenden. -
Selbst beim Vorhandensein eines Abzugsrohres Nach den Zeichnungen besteht die gesamte Vorkühlt der Inhalt des Überzugbehälters während der richtung aus einem großen rechtwinkligen Schmelz-Nichtb'enutzüng so schnell ab, daß eine schnelle 35 behälter mit einem Boden 10, Seitenwänden 12 und Wiederaufnahme des Verzinkens erschwert wird. 13 und Stirnwänden 14 und 15, die sich vom Boden
Ein anderer Nachteil der bekannten Vorrichtung aufwärts erstrecken, und zwar höher als das gebesteht bei der Zugabe von frischem Zink zu dem schmolzene Metall 16 in dem Bad steht.
Bad. Nach der USA.-Patentschrift 3 122 114 muß In einer kurzen Entfernung der einen Stirnwander Behälter vollständig umhüllt sein, um eine nicht 40 dung 15 befindet sich eine andere Wandung 18. Sie oxydierende Atmosphäre um das geschmolzene Zink erstreckt sich nach oben über die Stirnwandung 15 aufrechterhalten zu können. Anderenfalls oxydiert hinaus und führt nach unten so tief unter die Oberdas Zink schnell und bildet Hartzink innerhalb der kante der Wandung 15, daß sich die Unterkante 20 bewegten Gebiete. Dieses Hartzink fließt über die dieser Wandung 18 unterhalb der Oberfläche des Wandungen des Überzugbehälters und fällt durch 45 geschmolzenen Metalls 16 befindet,
die Schwerkraft in das Bad hinunter. Das Hartzink Die Seitenwandungen 12 und 13, die Wandung 18 behindert die Herstellung einer guten Verzinkung und die Stirnwandung 14 enthalten Mittel zur Aufder Oberfläche der Rohre, erfordert ein häufiges nähme eines Deckels 22. Dieser Deckel 22 ist dicht Reinigen und Entfernen aus dem Bad und bedeutet mit den Wandungen 14,18 verbunden. Hierzu haben einen erheblichen Verlust von Zink. 50 die oberen Kanten der Wandungen 14,18 Rinnen
Wenn man bei der bekannten Vorrichtung dem 24, die mit Sand, einem anderen feinkörnigen Mate-Schmelzbad frisches Zink zugeben will, so ist es rial oder einer Flüssigkeit gefüllt sind. Hierin münden notwendig, den Deckel abzuheben, um in das Innere die unteren Kanten des Deckels 22, so daß ein dichter der Umhüllung zu gelangen. Hierdurch können Luft Abschluß gegen die Außenluft gewährleistet ist.
und Sauerstoff eintreten und das geschmolzene Zink 55 Der Deckel 22 hat einen Einlaß 26 für die Einunter Bildung von Hartzink oxydieren. Das öffnen führung eines inerten oder nicht oxydierenden Gases, und Schließen des Deckels erfordert erhebliche Der Einlaß 26 kann natürlich auch an einer oder Arbeit und Geschick. mehreren der Wandungen 12,13,14 oder 18 ober-
Ein Ziel der Erfindung ist eine Vorrichtung zum halb des Pegels des flüssigen Metalls 16 angeordnet
besseren Metallüberziehen von Rohren, Stangen oder 60 sein.
anderen Körpern auf kontinuierlichem Wege. Erfin- Ein länglicher rechtwinkliger Überzugbehälter 28 dungsgemäß braucht man bei der Vorrichtung keinen ist in einer Linie mit einem zu überziehenden Rohr Abfluß für das geschmolzene Metall aus dem Über- 30 angeordnet. Ein unterer TTiWl 23 des Behälters 28 zugbehälter während des Stillstandes und Nichtge- erstreckt sich bis unter die Oberfläche des geschmolbrauchs der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Daher 65 zenen Metallbades 16. Ein wesentlicher Teil des Bekann die Anlaufzeit für das Wiederaufnehmen der hälters 28 bleibt daher in dem geschmolzenen Metall Arbeit erheblich herabgesetzt werden. Dem geschmol- 16 eingetaucht,
zenen Bad kann frisches Metall zugesetzt werden, Der Behälter 28 hat Seitenwandungen 34 und 35
und Stirnwandungen 36 und 37. Die Stirnwandungen 36 und 37 haben in einer Linie befindliche öffnungen für das Hindurchführen des Stahlrohres 30. Entsprechende öffnungen sind in die benachbarten Wandungen 14 und 18 vorgesehen.
Das geschmolzene Zink wird mittels einer Pumpe 40 durch eine Leitung 42 zu einer Düse 44 gefördert. Die geförderte Menge ist so groß, daß das Zink über die Wandungen des Behälters 28 überfließt. Daher wird der Pegel des geschmolzenen Metalls im Behälter 28 immer gleich hoch gehalten, und zwar oberhalb derjenigen Stelle, durch welche das Rohr 30 hindurchgeführt wird.
In dem Bad kann das Metall mittels äußerer Brenner 41, durch innere Widerstandheizung oder durch andere Mittel in geschmolzenem Zustand gehalten v/erden. Die inneren Wandungen des Bades.sind vorzugsweise mit einem gegen Hitze beständigen Material ausgekleidet.
Die Erfindung bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich.
Dem Bad kann frisches Metall zugeführt werden, ohne daß der Deckel 22 entfernt wird und ohne daß damit die Außenatmosphäre einen Zutritt zum Zink erhält. Man gibt für diesen Zweck das Metall demjenigen Teil des Fades zu, der sich in dem Gebiet 42 zwischen der Wandung 18 und der Stirnwandung 15 befindet. Das geschmolzene Metall in diesem Gebiet befindet sich in einem ruhigen Zustand, so daß praktisch überhaupt keine Oxydation stattfindet. Etwa oxydiertes Metall bleibt an der Oberfläche dieses Gebietes und kann von dort leicht abgeschöpft werden. . ,
Metallbarren 45 schützen das darunterliegende geschmolzene Metall. Beim langsamen Schmelzen der Barren wird dieses frische Metall von dem Bad aufgenommen. Man kann also die festen Metallbarren zugeben, ohne das Metallüberziehen zu unterbrechen und ohne den Deckel abzuheben.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung bringt ferner Vorteile mit sich hinsichtlich des Behälters 28. Da ein wesentlicher Teil des Behälters 28 in das Bad aus geschmolzenem Metall 16 eingetaucht ist, kann das Metall in dem Überzugbehälter während längerer Zeit, auch während des Nichtgebrauchs, in geschmolzenem Zustand gehalten werden. Es ist deshalb kein Rohr für das Abziehen des geschmolzenen Metalls aus dem Überzugbehälter erforderlich. Das Metall in dem Behälter 28 verbleibt in geschmolzenem Zustand, so daß ein Wiederaufnehmen des Metallüberziehens innerhalb sehr kurzer Zeit geschehen kann.
In keinem Fall darf natürlich das Niveau des geschmolzenen Metalls in dem Behälter 28 so tief fallen, daß das durch den Behälter 28 hindurchgeführte Rohr 30 in Berührung gelangt mit etwa an der 5 Oberfläche befindlichen Oxiden.
Da der Behälter 28 sich sehr nahe von der Oberfläche des geschmolzenen Metalls im Bad befindet, fällt das über die Kanten des Überzugbehälters herabfließende Metall nur eine sehr kurze Strecke herab,
ίο und es entsteht praktisch keine Turbulenz und durch die Turbulenz geförderte Oxydation.
Die Durchsatzgeschwindigkeit durch die Vorrichtung wird durch diese Verbesserungen wesentlich erhöht, da keine Unterbrechungen für die Zugabe von frischem Metall und für das Wiederanlaufen erforderlich sind.
Mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird auch ein besseres Endprodukt in höherer Ausbeute erhalten, weil während des Betriebes das Bad und
ao die Metallüberzugsvorrichtung unter stabilen Bedingungen stehen.
Ebenso wird auch die Ausnutzung des Metalls erhöht, da die Verluste durch Oxydation oder beispielsweise durch Bildung von Hartzink sowie durch fehlendes Abziehen des Metalls wesentlich herarv^ gesetzt werden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum kontinuierlichen Überziehen von Rohren oder Stangen, insbesondere Stahlrohren, mit schmelzflüssigem Metall, insbesondere Zink, bestehend aus einem Metallschmelzbehälter und einejndarüber angeordneten Überzugbehälter, in den schmelzflüssiges Metall im Überschuß hinaufgepumpt wird, wobei die Behälter an den Stirnwandungen Durchlässe zum . Hindurchführen des zu überziehenden Materials aufweisen, sowie einem die Behälter abschließenden Deckel mit einem Einlaß für Schutzgas, d a durch gekennzeichnet, daß die obere Stirnwandung (18) gegen die untere Stirnwandung (15) des Schmelzbadbehälters nach innen versetzt ist und bis unter die Oberfläche des Metallschmelzbades hinabreicht und der Überzugbehälter (28) sich mit seinem unteren Teil bis unter die Oberfläche des Metallschmelzbades erstreckt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallschmelzbadbehälter durch einen in Rinnen (24) der Wandungen (12,
13,14,18) sitzenden Deckel (22) luftdicht abgeschlossen ist. · 1
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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