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DE1519154A1 - Verfahren zum Herstellen natuerlich erscheinender Nachbildungen von Holzmaserdekors durch Bedrucken von Holzwerkstoffen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen natuerlich erscheinender Nachbildungen von Holzmaserdekors durch Bedrucken von Holzwerkstoffen

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Publication number
DE1519154A1
DE1519154A1 DE19631519154 DE1519154A DE1519154A1 DE 1519154 A1 DE1519154 A1 DE 1519154A1 DE 19631519154 DE19631519154 DE 19631519154 DE 1519154 A DE1519154 A DE 1519154A DE 1519154 A1 DE1519154 A1 DE 1519154A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
soluble
wood
primer
compatible
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19631519154
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Anskinewitsch
Rolf Harten
Max Seitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Glasurit Werke M Winkelmann GmbH
Original Assignee
Glasurit Werke M Winkelmann GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Glasurit Werke M Winkelmann GmbH filed Critical Glasurit Werke M Winkelmann GmbH
Publication of DE1519154A1 publication Critical patent/DE1519154A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44FSPECIAL DESIGNS OR PICTURES
    • B44F9/00Designs imitating natural patterns
    • B44F9/02Designs imitating natural patterns wood grain effects

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Printing Methods (AREA)

Description

63*0
P 15 19
Zr Offenlegung bestimmte, neu eingereichte Tfeter lagen
Glasurit-Verke Μ» Winkelmann Ao,, lamtmrg-Wandsbek
Verfahren sum Herstellen na tür Λ oh em ehe inender Haohbildungen τοη Holemaaerdekare durch Bedrucken τοη Hol«w«rkstoffen·
Gegenstand der Erfindung sind ein Verfahren zur eJtfektrerbeaeernden Wiedergab« τοπ Haeatl !düngen τοη Hol «dekor ©nt die durch Bedxticken -von Hol*-» werkstoffen hergestellt werden, sowie Grundierungs» mittel 8ur Durchführung dee Verfahrene.
Man Terwendet in
Industrie, 8.B. bei der Möbeiherateliung und der Fabrikation τοη Radio- oder Pernsehgehäueen die Ter« schiedenen Holairarketoffet wie ßperi^hol«platten, Tisohlerplatten oder Spanplatten, die Tlelft^h nioht ait teuren SdeJiiolafurnieren ?®rpreßt» Bondem mit anderen preiswerteren furnieren oder überhaupt; mit anderen nicht aus HoU hergestellten Materialien beschichtet sind* Die so vorbehandelten Platten wurden anschließend mit dem gewünschten Purnierdekor versehen, loft bequem au "beachaffende Trägermaterim'T-i.eu-'asu veredeln, hat man Dekorpapiere verwendet, die mit einem Holsmasermuster bedruokt sind und diese entweder direkt auf die Trägerplatte ge-
.,/2 9098U/0894
BAD ORIGINAL
klebt oder ma?] ist S'bichtprüsetcf'i1·* odi-r Verbundwerkstoffe hcx-£~&-. ? Ht j, dt-rr.i nach außfiii sichtbare Lage aas xekorpcLpi^r til-e-;-3 Me "eiweiß.img von Dekorpapie- tan gestaltet ei av-^h, aui' de^ ;H völligen CeBchtJw-k den Snüabneiiser^ -rl , .ua'.eln η.. ;ioui; ii^h^r hai; man mit dem ^ilK^diLui, Pimel oder sonstiger; ili-.fsaiitteln gemasert u damit apersiiil^e Hoi: ac.-s:' ""y racfcgea.nst.
Min hat aiah bereits y.-reuaht, verschiede-ie rudere freger:..,a teriaXien, wir pr<iiü?ierte furniere, HoIz faserplattus jdai- Spei rhcl3plal*aii, ähnlich wie die Dekorpapier? .iuC dem fego dea indirekten Tiefdruckes au bedruokea, Zj diestni Z^eok wercifii 'lie ^uegangnmatsrialier: isijtant-sils uffigGf.b'rbt u-.d für den naciifolgondcn Druck It roh d&'-. Aufbringen ί liu?^ Grundiermittels Voriieieitet,, ^a^ii bedi.ent ,i:an :sioh suseAnt einer Gründierung aul Nitroc-sllv.IuaebaiU.^« Dr.ea« Arbeitsweise gibt ab*r Keine bGi';?ifäi«enden Ixg^niasfi und der Druc ijwii^:t nicht eol"t Durch dift Vorbehiindl^ng mit einem eolohen 63Ίϊ?.ΐά.ΐ6Γϋ}1.tfee3. y\?d die ^r-Iohnene Struktur Jeff Holaes verdeckt urd lin inKigt".;: £:■> U;akt der Druckfs;tbe zum Oolz geiitori. Ms fi?rnor u5? Vorbehandlung vorausgeheiiäs Uisfärburg aea Hol^sateriales bewirk« dazu als unerwünsoMs Beglelt^raoheinung« apoaiell bei notwendiger Aufb?ilüsg dea nol^3>at??rialef eine Verachleierüng der Hol^trufctur und den Verlus h der natürlichen Tief er.wirkuijg cer HoIi maserung* Buj oh diese Umstände wirkt der Dru;4 als Iadtation sehr auffallend und unnatürlich, S-rjtere Eir oatzmöglichkoiten und breitere Anwendung wir·.; dao Bedrucken von Tli.lswei kütoffen erst dann finden» ^enn die Druokimitationen natürlicher EdelholzfurnieroberflLohen auch νου dem Betrachter ala natürlich v/irkc-noi empJ'uriden werdeis Idea wird erreicht durch daa erfir.dungogi-raäSe Verfahr^n. Mit ihm werden alle beschriebtiien Machteile weitgehend ausgeschaltet.
9098U/0894
BAD ORIGINAL
Die Erfindung is* dadurch gekennzeichnet, daß man zunächct auf Iolzwerkatoffi eine wasaerver dünnte beizenähnliche Grundierung t-uf bringt, die
a) als Birdemittel solche, die waoperlöelich oc er wacserver^räglich sind und der? Harnstcff-FormaldehydkondenBationsproduktenf Melamin-IOrnäldehydlcondensationa produkt.an. Phenol-Pormaldehyäkondensations produkten. Kresol-Fnrtnaldehydkondene-ati ons produkten, Polyacryl- Oif.r Polymetnacryla;i::reh£.rzen oder Al.-.:;-S; r-ft" - uEuordnen Bind;
b) als Vei'dickungsmittel wasserlösliche Cellulosederivate;
ο) ale Lötungs- und Verdünnungsmittel vor« -V9iegenti" Waseei, gegebenenfalle mitunter auch zusätzlich noch verträgliche waßserraischbiire organiach«; LöaungsBiittel.;
d) anorganische und/od.?r organische Pigmente, Pigcen'ifarbatoffe U;id /oder transparente anorganische, organ ,sehe Pigmente und/ oder lösliche Farbstoffe und/oder lösliche Schwernetallsalze;
e) gegebenenfalls wasserlösliche ffeichmachers wie z.]}. höhere mehrwertige Alkohole (Äthyl<;nglykol, GIy serin) t
enthält und daß man d:.e so vorbeha adelten Holzwerkstoffe in üblicher Weise im Din- oder Mehrfarbendruck mit einem Dekor, das das Aussehen eines Holz.oasei-muster wiedergibt, bedruckt,
Die Bindenittel können einzeln oder in
Mischung enthalten sein« Sie haben die Aufgabe, axe Farbstoffe, Pigr-ente, Pignentfarbstoff^ und Schwerinetallealze auf der Holzfaser bzw. dem Untergrund zu fixieren·
8098U/Q894
BAD ORIGINAL
Die Verdickungsmittel aollen die Viskosität des Ansatzes regulieren und auf die verarbeitungsfähige Konsistenz einstellen, Anstelle der Cellulosederivate können auch andere Übliche Verdickungsmittel eingesetzt werden. Außerdem können auch noch Benetzungemittel und sogenannte*Pigmentverteiler enthalten sein.
Das Hauptlösunge- und Verdünnangemittel ist Wasser. Eb kann als einziges Lösungsmittel vorhanden sein; mitunter ist es aber zweckmäßig, noch ein wasserlösliches organisches Lösungsmittel!, z.B. einen Alkohol, Glykole und/oder Glykoläther hinzuzufügen. Die besondere gute Holzfreundlichkeit der beizähnlichen Grundierung beruht auf dem vorhandenen Wasser.
Die zu bedruckenden Holzwerkstoffe können Purniere, Sperrholz ferner mit einem beliebigen "Furnier überzogene Tischlerplatten, Spanholzplatten, Hartfaserplatten oder sonttige Materialien sein. Solche Holzwerkstoffe sind fl.r eine offenpcrige Bearbeitung geeignet. Auf ihnen kanr. aber auch ein geschlossenporiger Effekt erzeugt werden« Gesohlossenporige Effekte können auf nioht furnierten Materialien, wie Spanholzplatten, Hartfaserplatten und dergleichen hergestellt werden.
In Ausfuhrung des erfindungegemäßen Verfahrrens kann d.u? belzenätnllobe Grundierung mit den üblichen in der Lncktechnik verwendeten Auftragsmethoden auf die Holzwerkstoffe aufgebracht werden. Eine besonders zweckmäßige und vorteilhafte Auftragemethode ist das Aufwalzen mit Walzenle-okauftragsmaechinen, wie sie beispielsweise in der Möbelindustrie zum Auftrag von Lacken oder Mattierungen oder in der Blecbembellageninduetri· . · zum Aufwalzen von Κοκεβryendosenlaoken'g'ebräuchllch sind.
toaeu/om .
Überraschenderweise wu:?de gefunden, daß besondere der Walzenauftrag der beizenähnlichen Grundierung auf Furnieren oder furnierten Materialien für die offenporige Behandlung geeignet ist und dem anschließenden Furnierdruck eine markante, kontrastreiche Porenbetonung und eine· vorzügliche Tiefenwirkung dee Gesamtbildes sichert., Nur durch der. Druck der Walzen wird ein besonders intensives, kontrastreiches Anfärben der Poren bewirkt.
Das Eeizert ist ein intensives Färben der Holzfaser. Bisher wurce die Beizflussigkeit bekanntlich entweder mit dem Pinse-l oder einem Schwamm per Hand oder mit einer Schwamotguinmiwalze satt aufgetragen und anschließend gut vertrieben.
Es ist auch bekannt, d:"-e Poren dadurch zu färben und zu betonenf daß eine mi' entsprechend gefärbtem Porenfüllpulver vermischte Porcnflüs3igkeit in die Poren eingerieben wire., Selbst bei maschineller Arbeit ist dieses Pinreiben i.nd Einfärben der Poren umständlich und au wendig.
In Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann dae Porerfärben dagegen mit der beizenähnlichen Grundierung in einem einzigen Durchgang durch die tfalzenlackai.f tragsmaschiiie bewerkstelligt »»erden unter gleichmä£dger Farbgebung auf der gesamten Fläche und optimaler Betonung der Poren,
Die Auswahl der Pigmente, Pigmentfarbstoffe, der löslichen oder transparenten Farbstoffe oder der löblichen Schwermetall salze, richtet sich nach deo Grundfarbton des Holzvierkatoffes und der herzustellenden Farbtönung. So benutzt man z.B nur Iö3liohe oder transparente Farbstoffe, wenn man von hellen Holzwerkstoffen zu dunkleren offenporigen Effekten gelangen will. Dunklex^n uffßnüojigen Ausgangsmaterialien vßtr->".
BAD ORiGlNAL
leiht man eine hellere Tönung durch Einsatz1 entsprechender Pigmente. Bei gesohlossenporigen Effekten herden lösliche Farbstoffe und Pigmente zweckmäßig kombiniert. Es ist aber auch möglich, nur <»n te brechende Färbungen gebende Pigmente einzusetzen.
In·Durchführung des erfindungsgeraäßen Verfahrens kann bereits nach kurzer Zeit der mit der beizen* ähnliohen Grundierung behandelte Holzwerkstoff mit den speziellen auf den Furnierdruck abgestimmten Druckfarben bedruckt werden ο Dies geschieht üblicherweise im indirekten Tiefdruck. Aber auch andere Druckverfahren sind möglich. Die Druckfarhenschicht kann durch einen geeigneten Überzuga wie z.B. einen Klarlack oder eine Beschichtung ι it Lacken auf der Basis von ungesättigten Polyesterharzen geschützt werden«
Auf geeigneten T.rägermaterialien, wie Hart- < faserplatteri, kann die Bruokfarbenschicht auch mit einem Einbrennklarlaok überzogen un'd eingebrannt werden. Die beizenähniiohe Grundierung und Druckfarbenschicht benötigen kein separates Einbrennen.
Das erfindungegemäße Verfahren bedient sich zwar an eioh bekannter Grundmaterialien und an sich bekannter Arbeitsmethoden. Ihre Kombination aber#führt zu Endprodukten, die gegenüber den Bekannten eine wesentliche Verbesserung des Bedrückens von Holzwerketoffen aufzuweisen. Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die beiiienäbnllche Grundierung der nachfolgend aufgebrachten Druckfarbe eine gute Penetration gewährt und damit einen innigen Kontakt zum Holzwerkstoff schafft und.den Holzcharakter des Werkstoffes weitgehend erhält» Auf Grund der guten • Penetrationemöglichkelt der Druckfarbe entsteht ein -"'_* scharf gezeichnetes Dessin, während auf den bisher be- .
BAD ORIGINAL
kannten Grundierungen selbst bei sachgemäßer Einstellung des Druckwerkes ein Verquetschen des Druckes nie ganz zu vermeiden ist. Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens ist es, daß nunmehr das Umfärben und Vorbereiten für den Druckfarbenauftrag in einem einzigen Arbeitsgang erfolgt, nämlich duroh das Aufbringen der teieenähnliohen Grundierung. Für diesen überraschenden Effekt Bind aber nur solche beizenähnlichen Grur-dierungen einsatzfähig, deren . Bindemittelgeh alt w&eeerlöslich oder mit Wasser verträglich ist..
überraschenderweise erhöht speziell beim Walzenauftrag das ir, der beizenähnlichen Grundierung enthaltene Wasßer nur ganz kurzfristig den Feucbtigkeitsgrad des Holzwerkstoffes· Bereits nach kurzer Zeit kann auf' den sc< behandelten Werkstoffen mit den darauf eingestellten Druckfarben weitergearbeitet werden. Trot« der sehneIlen Trocknung ist über einen •langen Zeitraum hinveg ein kontiuuierliehes Arbeiten möglich« da ein Eincioken bzw. eine Veränderung der Konsistenz der beizenähnlichen Grundierung in der Auftragemaschine kaum zu beobachten ist.
Die Möglichkeiten für die Anwendung de« erfindungsgemäßen Verfahrens sind außerordentlich vielseitig. Wenn beispielsweise im Grundton hellere Holzwerkstoffe, wie Abac hi, Llmba- oder Nußbaumsplintfurniere in offenporige-m Effekt mit einem Palisander- oder Teak- oder Nußbaumfcfrndekor versahen werden sollen, Q wird das erfindungs*;emäße Verfahren so durchgeführt, *° daß zunächet die Furnieroberflächen mittels der Üb-■-» liehen ,Walzenlackaui'tragsmaeohlne einmal mit der bel- ^ zenähnljchen GrundiiTung der Zusammensetzung 1 ge-2» " walzt werden. Die tiefer liegenden Poren erfahren <o eine stärkere Färbung und werden dadurch betont. Saab kurzer Trookenr;tit von I-£ Minuten bei
a unmittelbar
BAD ORIGINAL
oder Mehrfarbendruck, der zu den gewünschten Furniermotiven führt. Ber entstandene Furnierdruck zeichnet sich durch eine natürliche Tiefenwirkung und eine echarfe Reproduktion der Maserung einschließlich der betonten Pore aus«,
Bei Trägermaterial, das im Grundton dunkler ale das 2u erzielende; Furniermotiv ist, z.B. bei Sperrholz mit Macore-Furniler-Auflage, da» mit einem offenporigen Nußbaumdekor versehen werden soll, wird zweckinäßigerweise so verfahren, daß auf die Macore-Furnier- · oberfläche zunächst die beizenähnliche Grundierung der Zusammensetzung 2 tni^tels der üblichen Walzenlac rauftragsmaschi.ne aufgewalzt wird. Aufgrund den Pigoentgehaltea ist in diesom Falle eine gewisse Verschleierung des Ausgangsmatijrial nicht ζ α vermeiden, jedoch bleibt aufgrund der !'usammengetsung der Grundierung und ihres Aufwalzens der Holzcharakter seibat weitgehendst erhalten. Nach dem Trocknen der beizenähnlichen Gründierung erfolgt der Mn- oder Mehrfarbendruckj* der zu dem gewünschten Nußtxiumdekor führt. Dem Druck wird eine gute Penetration ermöglicht und das furnierdessin er~ eoheint hierdurch besonders scharf gezeichnet«
Auch gesc'ilossenporige Effekts lassen siob vorteilhaft erzielen, Um beispielsweise naturfarbene Holzfaserhartpl^.ten mit einem Teak-Motiv zu versehen, wird erfindungR^emäß so verfahren, daß zunächst auf die Holzfaser- Hartpiatten die belzenännliche Grufidierung der Zusammensetzung '.. oder 3 oder 5 im entsprechenden gelblichen Ton mitte .s der üblichen Walzenlackauftrage- <o maschine einmal aufgowalzt wird. Hach der Trocknung er- (0 folgt unmittelbar da:.'auf der Ein oder Mehrfarbendruck, ^ der dae gewünschte T«jak-Dekor ergibt. Sofern es ge- ** * wünscht wird, kann anschließend mit Hilfe einer Präge-O * walze die entsprechende Pore eingeprägt werden. Ea let ^ auch möglich, zur? Schutz der Drucsfärbensohioht diese **■ mit einem Sinbrennklarlack zu überziehen.
Um beispielsweise Holzfaaer-Hartplatten mit,'einem helleren, geschlosaenporigen Nußbaum-, Ahorn- oder Kirschbaum-Motiv zu erhalten, wird daa erfindungsgemäße Verfahren so durchgeführt, daß auf die Platten zunächst die beieenahnliohe .Grundierung 2 oder 4 entweder im Gießverfahren aufgebracht oder mit der Walzenlackauftragsoiaschine aufgewalzt wird. Die Grundlerung wirkt in diesem Falle deckend und gibt dem nachfolgenden Druck eine besonders gleichmäßig verlaufende und färbend· Basis. Hach der Trocknung erfolgt der Ein- odor Mehrfarbendruck, der ein sehr klares und acharf gezeichnetes Dekor ergibt. Der ' Druck kann durch einen Klarlacküberzug abgedeckt werden. Andere Holzwerkatoffe, z\B. nicht furnierte Tischlerplatten, die ebenfalls ein geschloBsenporigee Holsdekor, z.B. ein Hußbaum- oder Ahorndekor durch Bedrucken- erhalten ¥>ollen, werden vor der Anwendung des erfindungsgemäßeii Verfahrens erat mit einem Jülltr oder mit einefc falzenapachtel gefüllt oder gespachtelt, um eine vollkommen plane Fläche zu erzielen. Daran anschließend wird dann erfindungsgemäß so verfahren, daß die beizenähnlicbe Grundierung der Zusammensetzung 2 oder 4 aufgebracht wird. Diese Schicht wird dann nach dem !Prookneu la Ein- oder Mehrfaxbendruck mit dem gewünschten Dekor bedruckt. Ea werden
Platten erhalten, dt.-ren Oberflächen ein klares und
scharfes Holzdekor neigen*
Die Zusanmeneetzung der beispielsweise verwendeten beizähnliohen Grundi'?rungen Ibis 5 ist in der nachfolgender Tabelle aufgeführt. Die genannten Zahlen ^bedeuten jeweils Gewiohtsteile.
909BU/0S9«:.'.- bad
ZUSAMMEN SETZU H G-
1 CM 3 4 ; 5-1ο 5.
Harn8t&f£-Formaldenyd"
Kondensatlonsprodukt
wasserlöslich
2o-5o 3 0-2 o 3ο~2ο 5ο-4ο «Μ· β -·» **■* · "^
lielamin-Formaldehyd-
Kondenaationsprodukt
wasserlöslich
C--» Λ « 2 o-Io ■Η» # Λ» •Μ # ■»
Phenol-Formaldehyd-
Kondensationsprodukt
wasserlöslich
**" · '** •im β mm V
2ο-1ο
—\ — 3ο-6ο
wasserlösliches
Polymethacrylathars
"* «■ ■* "*· "^ -»« — 3ο- 6ο
oittelöliges Rizinenai-
kydharz,Säurezahl 5o-7o,
mit Alkali neutralieiert
*m # ·* **" · ""* 5-1ο
Carboxymethylcellulose
Na - Sale
μη Q m ^ • * o,5-i»5 ·2ο-3ο *
ο,1-ο,4
1-2
ο,1-ο,5
Metbylcellulose o,5«l,5 ■3,5-1,5 * · *""
Wasser. 8o™5o 3o-6o 3ο-3θ ~" · "· 5ο-8ο
Äthylalkohol lo-5 5-lo 5-Io ο,2-ο,5
Äthylglykol um* β ** •Μ β <*· •β· ^ «^«
Pigmente*
Zinkeulfid
Eisenoxydrot
Eisenoxydgelb
Eieenoxydschwarz
""■· "*
"' * m'
"" · ""
"** · "*
2o-3o
3,l~o»3
1-2
o,l-o,5
"* ■ **·
"* · "^
!* · "·
**"* V *^
lösliche Farbstoffe im
bräunlioh-gelben Farbton
o,2-o,5 tu. φ far I
0,2-0,5
0,5-0,2
Glyzerin ο,5-1 ν ο
Netzmittel o,2-o,5 ο,5-1,ο ο,2«ο,5 ο,2-ο,5

Claims (1)

  1. Patentansp rüohe
    1. Verfahren zum Herstellen von Nachbildungen von Holzdekore durch Bedrucken von Holzwerkstoffen, wie Purnieren, Sperrholz, furnierten oder nicht furnierten Tischlerplatten, Spanholzplatten,-Hartfaserplatten und dergleichen, dadurch gekennzeichnet, daß man zunächst auf die Holzwerkstoff= eine mit Wasser verdünnte, waseerverträgliche beieenähnliche Grundierung aufbringt, die
    a) als Bindemittel solchef die wasserlöslich oder waaeerverträgli'ch sind und den Harnstoff -ITormaldehyd-Kondensationsprodukten,. Melamin-Formaldehyd-Kondensationsprodukten, Phenol-iormaldehyd-Kondensationepro-
    • dukten, KreBol-IOrmaldehyd-Kondensatloneprodulcten, Polyacryl- oder Polymethaorylsäureharzen oder Alkydharzen zuzuordnen sind;
    b) als Verdickungsmittel wasserlösliche Cellulosederivate;
    c) al--J lösungs- und Verdünnungemittel Wasser, gegebenenfalls auch zusätzlich noch verträgliche wassermischbare organische'
    Lösungsmittel;
    d) anorganische und/oder organische Pigmente, Pigmentfarbstoffe und/oder transparente anorganische, organische Pigmente und/
    J0 oder lösliche Farbstoffe und/oder löali-
    ° ehe Schwermetallealzej
    α» e) gegebenenfalls wasserlösliche Weichmacher
    j£ enthält und daß man nach der Trocknung der beizenähnli-* ^ . chen Grundierung die bo vorbehandclten Holzwerkstoff- » ' oberflächen in üblicher Weise im Ein- oder MehrfarbtB- «k druck.mit einem Dekor, das das Aussehen einee eermuBtera wiedergibt, bedruckt.
    BAD
    2. Verfahren nach AnQpruch lt dadurch gekennzeichnet, daß die ait Wasser verdünnte, wasserverträglicbe beizer.ähnliche Grundierung ale wassermischiare organische Lösungsmittel solche am. der Gruppe der Alkohole, Glykole und/oöer Glykoläther, wie z.B. Methanol, Äthanol, Isopropenol, Methylgryicol, Äthylglykol, Äthylenglykol enthält.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Wasser verdünnte, waseerverträgliche beizenähnliche (rundierung als wasserlösliche WeichmEcher höhere«mehrwertige Alkohole, wie Athylehglykcl, Glyzerin enthält.
    4.- Verfahren nach den Ansprüchen 1 bie 5, dadurch gekennzeichnet, daß man die mit Wasser verdünnte, wasserverträgliche beizenäbnliche Grundierung auf die Holzwerkstoffe vorzugsweise mit Hilfe von Walzenlackauftragstnaschinen im Wal&enverfahren aufbringt.
    5. ' Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man nach einer Trockenzeit bis zu Io Hinuten, vox zugsweise bie zu 5 Minuten, für die beizenähnliche Grindierung den Ein<- oder Mehrfarbendruckauftrag vornimmt.
    OD 6· Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, ο dadurch gekennzeichnet, daß man die Druckfarbensohicht
    oo . mit einem luft- oder cfentrocknenden Klarlaoküberzug
    ^ . abdeckt.
    ORIGINAL
    Grundiermittel tür Durchiüiirung des Verfahrene nach, den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß es
    a) ale Bindemittel solche, die wasserlöslich oder waaeerverträglich sind und den Harnstoff »?orjsjuLdehyd~&ondenaations« produkten, Hienol-Joraaldehyd-Kondensationsprodukten, Kreeol-Formaldehyd-Xondensationsprodukten, Polyacryl- oder Folyaethaojcylitureharsen oder Alkydharsen eussnordnen »indj
    b) als Verdickungemittel vaaserlusllche CelluloeederlTateι
    α) ala Löeunga- und Verdünnungsmittel Vaaier, gegebenenfalla auon suaätaliclt noch verträgliche «aaaermlechbare organische Löeungemittel ;
    d) anorganische und/'odar organische Flgeente, Pigmentf arbstoffe und/oder transparente anorganische^ organisch* Pigmente und/oder lasllche Farbstoffe und/oder lösliche Schwereetallaaleeι
    e) gegebenenfalls wasserlösliche Weichmacher enthält.
    8· Grundiermittel zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß es als waasermisohbare organische Lösungsmittel solche aus der Gruppe der Alkohole, Glykole und/oder GlykolÄther enthält.
    98 U /089k
    "bad original
    9. Grundiermittel tür Durchführung dt·
    Verfalirene nach dta Ansprüchen 7 «ad β, dadurch gekennzeichnet» d&ä te als wasserlöslich· Veichnaehtr höhtre mehnmrtige Alkohole enthält.
    9098U/0894 ^0 oriGiNal
DE19631519154 1963-04-23 1963-04-23 Verfahren zum Herstellen natuerlich erscheinender Nachbildungen von Holzmaserdekors durch Bedrucken von Holzwerkstoffen Pending DE1519154A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1918095A1 (de) 2006-11-03 2008-05-07 Kronotec Ag Holzwerkstoffplatte mit Echtholzfurnier und Verfahren zu Ihrer Veredelung
EP2899242A1 (de) * 2014-01-27 2015-07-29 Georg-August-Universität Göttingen Stiftung Öffentlichen Rechts Färbung von Holz und Holzwerkstoffen sowie entsprechendes Holz und Holzwerkstoffe

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DE102006052293A1 (de) * 2006-11-03 2008-05-08 Kronotec Ag Holzwerkstoffplatte mit Echtholzfurnier und Verfahren zu ihrer Veredelung
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EP2899242A1 (de) * 2014-01-27 2015-07-29 Georg-August-Universität Göttingen Stiftung Öffentlichen Rechts Färbung von Holz und Holzwerkstoffen sowie entsprechendes Holz und Holzwerkstoffe

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