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Verfahren zur Reinigung von aromatischen Kohlenwasserstoffin =;szse=:trETss=saESMSs:)a!=:E'nEr*s-nsBtCEcc!:=sMSs=aK=:Bes:s:a;e==:=:===:=:=:=:===:===:=:===:==========:==::
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Reinigung und insbesondere
zur Abtrennung von sehr reines aromatischen Kohlenwasserstoffen durch Destillation
eines Gemisches, das hauptsächlich aromatische Kohlenwasserstofe, wie Benzol, Toluol
und xylol, zusammen mit nichtaromatischen Kohlenwasserstofferi als'Verunreinigungen
enthält, z. B. einem Koksofenleichtdl, einem Olgasleichtol u. dgl.
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Es ist unmöglich, einfache Rektifikatioin extrem hochgereinigte aromatische
Kohlenwasserstoffe aus Entcahwefelungsprodukten eines Koksofenleichtöls oder eines
Ölgasleichtöls,
und insbesondere aus dessen nydrierte Reinigungsprodukt zu erhalten. (z. B. hochgereinigtes
Benzol mit einem Gefrierpunkt von über 5,4°C ; im folgenden wird die Erfindung hauptsächlich
in Bezug auf die Reinigung von im wesentlichen Benzol als aromatischer Kohlenwasserstoff
erläutert).
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Bei einem derartigen Rektifizierverfahren wird ein Kohol zunSchst
in eine Destillationskolonne eingebracht, wobei am oberen Ende der Destillationskolonne
eine Benzolfraktion erhalten wird, die Benzol und nichtaromatischo Kohlenwasserstoffe
mit Siedepunkten etwa in, der Nähe des Benzols, jedoch kein Toluol und keine hochsiedenden
aromateschen Verbindungen enthält, während am Boden ein Ölgemisch, das Toluol und
höher siedende Kohlenwasserstoffe enthält, gewonnen wird. Die. Benzolfraktion wird
in einer zweiten Rektifizierkolonne weiterrektifiziert, wobei die aromatischen Kohlenwasserstoffe
mit niedrigeren Siedepunkten als dem von Benzol und eine geringe Menge Benzol an
der Spitze der Kolonne abdestilliert und Benzol am Boden gewonnen wird.
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Bei einer derartigen Rektifikation sind beträchtliche Mengen n-Heptan
und Methylcycloheptan mit der Benzolfrakt :;~~. die aus der ersten Kolonne abgezogen
wird, um aus dem Rohbl. abgetrennt zu werden, vermischt, obwohl deren Siedepunkte
ziemlich verschieden von dem des Benzols sind und
obwhl deren Dampfdrucke
niedriger liegen, als der von Benzol. Insbesondere ist bei diesem Verfahrensschrit'cc.r
größte Teil on n-Heptan mit dem Benzol vermischt. Wenn daher die Benzolfraktion
in der zweiten Kolonne rektifiziert und Benzol vom Boden der zweiten Destillationskolonne
ge-<v wonnen wird, kann das in der ersten Kolonne mit der Benzolfraktion vermischte
Cyclohexan, Methyl-Cyclopentan uc-w. hochgradig in einer Rektifizierkolonne mit
einer entsprechenden Zahl von Böden entfernt werden und außerdem können michtaromatische
Kohlenwasserstoffe mit niedrigerem Siedepunkt als die obigen Komponenten vollständig
entfernt werden.
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DemgegenUber ist jedoch die Entfernung von n-Heptan und Methyloyclohexan
aus Benzol völlig unmöglich.
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Es ist praktisch unmöglich, die Rektifikation in der ersten Kolonne
so durchzuführen, daß die nichtaromatischen Kohlenwasserstoffe, wie n-Heptan und
Methyloyclohexan mit der Benzolfraktionvermischtsind, da dann die Zahl der Böden
der Rektifizierkolonne extrem groß sein mUßte uns qat Rückfluöverhältnis damit extrem.
ansteigen würde. Das erklä@ sich damit, daß, wenn die Konzentration der aromatischen
Verbindungen erhöht wird, die aktiven Koeffizienten von n-Hepten und Methylcyclohexan
sehr groß werden, wobei sich die relative FlUchtigkeit von Benzolzu diesen störenden
Materialien 1 nähert.
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Um diese Schwierigkeiten zu Uberwinden, wurde bereits ein Verfahren
geschaffen, um die nichtaromatischen Kohlenwasserstoffe aus der Benzolfraktion zu
entfernen, inderi ein geeignetes Fremdmaterial zu der Beznolfraktioin zugesetzt
wird, um eine sogenannte azeotrope Destillation exi'..- :-tive DestillationdurchzuführenDerartigeVerfahrensine
z. B. die folgenden.
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1. Ein Reinigungsverfahren für Benzol, bei dem die azeotropj Destillation
so durchgefUhrt wird, daß die Benzolfraktio.. mit einer Fremdkomponente versetzt
wird, die mit Benzol ein azeotropes Gemisch bildet, hingegen leicht mit den niWnw
aromatischen Kohlenwasserstoffen, wie Ketonen oder Nitriles, ein azeotropes Gemisch
bildet.
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2. Ein Reinigungsverfahren fUr Benzol, bei dem die extraktive Destillation
so durchgeführt wird, daßdieBenzolfraktion mit einer vergleichsweise nichtflüchtigen
Fremdkomponente versetzt wird, die jedoch die nichtaromatischen Kohlenwasserstoffe
sehr flüchtig macht.
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Es ist jedoch mit einem solchen bekannten Verfahren sehr schwierig,
mit hoher Ausbeute ein hochgereinigtesBenzolu.t einem Gefrierpunkt von über 54°C
zu erhalten, was auf aie Gegenwart von gesattigten Kohlenwasserstoffen zurUckzuRühren
ist, deren Abtrennung von Benzol schwierig ist.
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Die Anwendung der azeotropen oder extraktiven Destillation zur Reinigung
der Benzolfraktion ist daher unwirtschaftlich, da Cyclohexan, Methylcyclopentan
und aromatische Kohlenwasserstoff mit niedrigerem Siedepunkt als thèse leicht von
der Benzolfraktion entfernt werden können, während die Abtrennung von n-heptan,
mwethylcyclohexan usw. sehr sohwierig ist und selbst, wenn sie gelingt, die Anwendung
einer ungewöhnlich großen Menge von Zusatzstoffen notwedig macht, was die Ausbeute
an Benzol stark. erniedrigt.
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-3. Ein Reinigungsverfahren für Benzole das in der amerikanlschen
Patentschrift 2,581,344 beschrieben ist, wonach in einem ersten Verfahrensschritt
eine azeotrope Destillation durchgeführt wird, indem Kohlenwasserstoffe mit einem
Siedepunkt von 75-85°C (z. B. Cyclohexan) zu einem Koksofen-, leichtbl zugesetzt
werden, das eine geringe Menge nichearomatischer Kohlenwasserstoffe enthält, die
nicht durch ei.'ie einfache Destillation. unter Bildung eines. azeotropen Gemisches
mit Benzol abgetrennt werden können, wobei man oberen Ende der Destillationskolonne
das azeotrope Gemisch von z. B. Benzol und Cyalohexan erhElt und dann in einem zweiten
Verfahrensschritt eine azeotrope Rektifikation durch Zugabe eines polaren Mittels,
das ein azeptoropes Gemisch bildet, wie methanol oder Aceton, durchführt, wobei
das azeo-, trope Gemisch vom oberen Ende der Kolonne abgezogen und @ reine Benzol
vom Boden gewonnen wird.
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Dieses Verfahren erfordert jedoch komplizierte Verfah-. rensschritte
und Handlungsweisen. So muß z. B., da im ersten Dessillationsschritt der zugesetzte
Kohlenwasserstoff mit einem Siedepunktvon75-o5"C ein azeotropes Gemisch mit Benzol
bildet, im zweiten Destillationsschritt eine sonierige Operation, wie eine azeotrope
Destillation durchgeführt werden, um durch Abtrennen des Benzols von der azeotropen
Mischung hochgereinigtes Benzol zu erhalten. Da außerdem eine geringe Menge eines
polaren, ein azeotropes Gemisch @bildenden Mittels in dem vom Boden der Destillationskolonne
. im zweiten Destillationsschritt gewonnenen Benzol vorhanden ist, muß dieses Mittel
durch Waschen mit Wasser entfernt werden. Uberdies ist die Abtrennung der zwischen
75 und 35°C siedenden Kohlenwasserstoffeo die im ersten Verfharenssenritt zugesetzt
wurden, und des polaren, ein azeotropes Gemisch bildenden Mittels bei diesem Verfahren
erforderlich. Somit erfordert das vErfharen komplizierte Schritte und Operationen
und ist damit fUr Wirtschaft und Industrie in Bezug auf Kosten unvorteilhaft.
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Es wurde daher die Reinigung von aromatischen Kohlenwasser-,.. stoffen,
wie Benzol, Toluol, Xylol usw.. durch Destillation in verschiedener Hinsicht untersucht
und es wurde gefundexi, daßbeiderTrennung einer Benzolfraktion und einer Toluolfraktion
aus einem Rohbl durch Destillation, die Reinigung so geführt werden kann, daß hochsiedende
nichtaromatische Kohlenwasserstoffe wie n-Heptan und Mehtylcyclohexan, mit @@@
Destillaten
nicht vermischt sind, und daß die Abtrennung der niedrigsiedenden nichtarmoatischen
Kohlenwasserstoffe, wie Methyloyclopentan und Cyclohexan, zufriedenstellend durch
Rektifikation bewirkt werden kanri und daB außerdem, wenn eine bekannte azeotrope
Destillation oder extraktive Destillation mit einer solchen Rektifikation durch
Zugabe eines polaren materials kombiniert wird, sehr. leicht Benzol von hoher Qualität
erhalten werden kann. Als Ergebnis von Versuohen, die aufgrund dieser Überlegungen
durchgeführt wurden, wurde gefunden, daß die Abtrennung von Methylhexan und n-Heptan
sehr wirkungsvoll durch Destillation eines Ölgemisches in Gegenwart eines Kohlenwasserstofföls,
das kein azeotropes Gemisch mit Benzol bildet und einen bestimmten siedepunkt aufweist,
durchgeführt werden kann.
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Gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren, ###################### ###########
bei dem hochgereinigte aromatische Kohlenwasserstoffe gewonnen werden durch Destillation
von aromatischen Kohlenwasserstoffdlen, die hauptsächlich aromatische Kohenwasserstoffe,
wie Benzol, Toluol, Xylol u. dgl., zusammen mit Verunreinigungen, wie paraffinischen
und naphthenischen nichtaromatischen Kohlenwasserstoffen mt einem Siedepunkt, der
hoher jedoch ganz in der Nähe der Siedepuntke der zu reinigenden aromatischen Kohlenwasserstoffe
liegt, enthalten,werden awroamtischen die/Kohlenwasserstoffdle in Gegenwart von
hochsiedenden Kohlenwasserstoffdlen destilliert, die hauptsächlich aus
paraffinischen,
und/oder naphthenischen Kohlenwasserstoffen bestehen, die kein azeotropes Gemisch
mit den su reinigenden aromatischen Kohlenwasserstoffen bilden undsieSiedepunkte
aufweisen, die mindestens 20°C höhwer liegen als die der zu reinigenden aromatischen
kohlenwasserstoffe, wobei Kohlenwasse.rstoffraktionenerhaltenwerdendief&steine
niohtaromatischen Kohlenwasserstoffe mit Siedepuntken, die hUher, jedoch in der
Nähe der Siedepunkte der zu reinigenden aromatischen Kohlenwasserstoffe liegen,
enthalten und anschließend werden die aromatischen Kohlenwasserstoffraktionen in
2blicher Weise destilliert, wobei aromatische Kohlenwasserstoffe von hoher Qualtiät
ferhalten werden.
die Erfindung soll anhand der Gewinnung von Benzol
erläutert werden, ohne daß sie auf diesen bestimmten Fall beschränkt werden soll.
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Bei der Gewinnung von reinem Benzol nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
werden niohtaromatische Kohlenwasserstoffe mit Siedepunkten, die in der Nähe, jedoch
höher als der Siedepunkt von bEnzol liegen, wie n-heptan und methylcyclohexan, von
Benzol durch Destillation einer Benzolfraktion, welche die nictharomatischen Kohlenwasserstoffe
enthält, abgetrennt ~in Gegenwart von
hochsiedenden Kohlenwasserstoffdlen, die hauptsahclich aus paraffinischen und/oder
naphthenischen Kohlenwasserstoffen bestehen, die Reine azeotropen Gemische mit Benzol
bilden und d einen Siedepunkt aufweisen, der mindestens 20°C höher
liegt
als der von Benzol, #### So wird z. B. bei der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
durchgeführten Destillation zur Trennung von Benzol von einem RohUl eine geeignete
Menge der oben ############### genannten speziellen Kohlenwasserstoffe in das System
angeeigneter Stelle eingebracht. Dadurch wird die speizifische Flüchtigkeit von
Benzol zu n-Heptan und Methylcyclohexan erhdht und damit der größte Teil von n-Heptan
und Methylcyclohexan vom Boden der Kolonne entfernt, wShrend die Beznolfraktion,
die fast kein n-Heptan und Methylcyclohexan enthält, am oberen Ende der Kolonne
gewonnen wird. Durch Behandlung der so erhaltenen Benzolfraktion (die niedrigsiedende
nichtaroma-. tische Kohlenwasserstoffe enthElt, wie Methylcyclopontan und Cyolohexan)
############################# ###################################### nach einem
bekannten Verfahren, wie 'Rektifikation, azeotrope Destillation und extraktive Destillation,
kann leicht hochgereinigtes Benzol gewonnen werden.
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Außerdem ist es möglich, n-Heptan und methylcyclohexan nötigenfalls
noch weiter zu entfernen, tandem dite so erhaltene, Benzolfraktion unter Zusatz
der oben erwähnten speziellen Xohlenwasserstofföle
erneut destilliert
wird.
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Als aromatische Kohlenwasserstoff-Rohmaterialien werden 'nach dem
erfindungsgemäßen Verfharen Öle verwendet, die hauptsachlich aromatische Kohlenwasserstoffe,
wie Benzol, Toluol, Xylol u. dgl. und als Verunreinigungen nichtaromatische Kohlenwasserstoffe,
wie paraffinische und naphthenische Kohlenwasserstoffe enthalten, doch werden Öle
mit größeren Mengen an aromatischen Kohlenwasserstoffen gemäß der erfidnung als
Rohble bevorzugt. Als derartige Ole kdnnen genannt werden : . ein gereinigtes Leichtöl,
das durch Hydrierung eines Koksofenleichtöls oder Olgasleichtöls unter Druck hergesteilt
wurde und ein gereinigtes Leichtöl, das durch Behandlung eines Koksofenleichtöls
oder eines Ölgasleichtöls mit Schwefelsäure und anschließendes Waschen hergestellt
wurde. Außerdem kann gemäß der Erfindung als Rohbl ein benzolhaltiges öl aus Erdblen
verwendet werden.
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Als Erdöl-Rohmaterialien körmen z B. denaturiertes gasol@@ und Gasolin,
das durch thermische Zersetzung bei hohen T@@peraturen als Nebenprodukt anfällt,
genannt werdne. Das denaturierte Gasolin kann gemäß der Erfindung in situ als Rohmaterial
verwendet werden, da es kaum Schwefele Stickstoff und Sauerstoff ente lut und ebenso-kaumVerunreinigungenethältd:..-ein
Verstopfen der Apparatur bewirken, wie Clefine, D@@ Acetylen u. dgl.; wenn jedoch
das @ebenprodukt-Gasolin v@@
det wird, müssen Schwefele Stickstoffe
Sauerstoff und die oben erwähnten stUrenden Substanzenvor Gebrauch entfernt werden.
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Entsprechend dem erfindungsgemäßen Verfahren EntsprechendkmKKx&mKSMXHN&NNKXEXKZixRKESEEm&&eK
i wird ein hochsiedendes Kohlenwasserstoffsl, das hauptsächlich aus parafflniachen
und/oder naphthenischen Kohlenwasserstoffen besteht, die keine azeotropen Gemische
mis dey zu reinigenden aromatischen Kohlenwasserstoffen bilden und die Siedepunkte
aufweisen, die mindestens 20°C höher liegen als die der zu reinigenden Kohlenwasserstoffe,
zu einem Rohöl oder aromatischen Kohlenwasserstofföl zugegeben.
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Die Siedepunkte dieser hochsiedenden Kohlenwasserstoffe sind nicht
auf ein enges Bereich beschrankt, sie sollten sich jedoch nach der Zusamnmensetzung
der zu reinigenden aromatischen Kohlenwasserstoffe richten.
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Im Falle, daB das nach dem erfindungsgemäßenVerfahrens behandelnde
KohlenwasserstoffUl nur Benzol als den refngenden Kohlenwasserstoff enthält, oder
daß es außer Benzol geringe Mengen von Toluol und Xylol enthält, die nicht @@oliert
werden müssen, wird als hochsiedendes Kohlenwasserstoffs,.j gemäß der Erfindung
dem Destillationssystcm zugesetzt wird, ein solches verwendet, das kein azeotropes
Gemisch bildet und das von Benzol leicht abgetrennt werden kann. Das hochsi@@@@
de Kohlenwasserstofföl, das mit Benzol kein azeotropes G@@ misch bildet und das
von Benzol leicht abgetrennt wrden
muß jedoch einen Siedepunkt
besitzen der mindestens 20°C hucher liegt, als der von Benzol.
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; .Wennandererseits das Rohmaterial große Mengen Toluol @ und/oder
Xylol enthElt und das Toluol und/oder Xylol aus -dem Rohmaterial isoliert werden,
kann ein gesättigter Kohlenwasserstoff, der kein azeotropes Gemisch mit Xylol bildet
und der von Xylol leicht abgetrennt werden kann, verwendet werden. In diesem Fall
muS der Siedepunkt des hochsiedendenKohlenwasserstoffsjedochmindestens20"Choherliegen
als der von Xylol. Es wird z. B. ein hochsiedendes gesättig-Kohlen tesverwendete
dessen zuerst übergehende Fraktion einen Siedepunkt von über 170°C aufweist. Das
hochsiedende gesättigte Kohlenwasserstofföl kann also einen @ Siedepunkt haben,
der mindestens 20°C höher liegt als der des aromatischen Kohlenwasserstoffs, der
gereinigt werden soll. Im allgemeinen gibt eine gesättigtes Kohlenwasserstofföl
mit einem Siedebereich von 150 - 250°C und vorzugsweise . von 170-220°C bessere
Ergebnisse. Es ist außerdem nicht notwendig, daß das hochsiedenede gesättigte Kohlenwasserstofföl,
das dem System zugesetzt wird, hochgereinigt ist, doch'ist es wünschenswert, daß
der Schwefelgehalt niedrig wie möglich ist und vorzugsweise unter 5-lo ppm beträgt
um zu. verhindern, daß-das, Produkt verunreinigt wird.
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Es ist wünschenswert, daß der Gehalt an aromatischen Kohlen--<
wasserstoffen in dem hochsiedenden gesattigten Kohlenwasserstofföl gering ist, doch
selbst wenn diese hochsiedenenden
gesättigten Kohlenwasserstoffble
etwa 30% aromatische Kohlenwasserstoffe enthalten, kann die Abtrennung von @ uns
und Methylcyclohexan von Benzol durch Erhöhung der Menge an zugesetztem Additiv
noch bewirkt werden, ohne die Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens zu vergeben.
zut Die Menge an hochsiedendem gesättigten Kohlenwasserstoff-Z$lo die gemäß dam
Verfahren der vorliegenden Erfindung zu-. gesetzt wird, ist nicht begrenzt auf ein
engesBereicheist jedoch, um wirkungsvoll zu sein, mindestens 0,15mal und vorzugsweise
0,5-7mal größer als die Menge an Rohmaterial.
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Das hochsiedende gesättigte Kohlenwasserstofföl wird im allgemeinen
nachträglich in das System eingebracht. Da ein derartiges Zusatz-Kohlenwasserstoffol
eine Erddlfraktion, sein kann die unter dem namen gereinigtes Kerosin o.dgl. verügbar
ist, oder ein Öl, das leicht gewonnen werde kann, indem die Fraktion partiel einer
erneuten fraktionierten Destillation unterworfen wird, sind die Kosten eines solchen
Zusatzstoffen sehr niedrig.
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Das erfindungsgemäße Verfahren, wonach die Destillation in Gegenwart
eines hochsiedenden Kohlenwasserstofföls durchgefUhrt wird, erscheint auf den ersten
Blick ähnlich einer konventionellen extraktiven Destillation, bei der die Destil@@@
tion unter Zusatz einer polaren Substanz, wie Diathylyenglykol, Triathylenglykol,
Phenol oder Kresol durchgeführt wird,
doch ist die erstere im Mechanismus
und im Prinzip von der letzteren völlig verschieden. Bei der bekannten extraktiven
. Destillation, bei der eine. polare Substanz verwendet wird, werden die paraffinischen
und naphthenischen Kohlenwasserstoffe, die als Verunreinigungen in dem Rohmaterial
enthalten sind, durch die Zugabe des Additivs in flüschitge Verbindungen Uberführt
und am oberen Ende der Kolonne abdestilliert, während das Benzol am Boden der Kolonne
zusammen mit dem Zusatzstoff gewonnen wird. Bei einer solchen extraktiven Destillation
wird Benzol, durch die Zugabe eines polaren Materials zu einer Benzolfraktion, durch
das Zusammenwirken zwischen Benzol und dem zugesetzten polaren Material in einen
niohtflüchtigen Zustand überführt, und das Benzol und die zugesetzte polare Substanz
werden nach unten auf don Kolonnenboden bewegt, wahrend die paraffindischen und
naphthenischen Kohlenwasserstoffe am oberen Ende der Kolonne in site abdestilliert
werden. In diesem Falle ist das Verhältnis von Benzol und den paraffinischen undnaphthonischen
Kohlenwasserstoffen, die es als Verunreinigungen enthält, ausgesprochen wenig ideal.
Es werden nämlich nicht nur Cyclohexan und Methylcyclopentan, die verhältnismäßig
gut durch eine Rektifizierkolonne, die eine entsprechende Zahl von Böden aufweist,
entfernt werden kUnnen, sondern auc. n-Hepta und methylcyclohexan, die Siedepunkte
haben, die höher liegen als die von Benzol, durch das Additiv in einen flüchtigeren
Zustand überführt als Benzol, wodurch sle von Abusetrennt
werden.-Nach
diesem Verfahren kann Cyclohexan und Methylcyclopentan u. dgl., die Siedepunkte
haben, die in @ der NShe oder niedriger liegen als der von Benzol, leicht. abge,
trennt werden ; während zur Abtrennung von n-Heptan, Methyloyclohexan u. dgl., die
Siedepunkte besitzen, die hoher liegen als der von Benzol, nach einem solchen Verfahren
eine große Menge eines teuren LUsungsmittels und sehr viel-Dampf zum Erhitzen gebraucht
werden.
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Demgegenüber wird nach dem erfindungsgemäßen Verfahren das Verhältnis
von Benzol zu den nichtaromatischen Kohlenwasserstoffen, die in der Benzolfraktion
enthalten sind, durch die-Zugabe eines hochsiedenden gesättigen Kohlenwasseratoffdls
in einen fast idealen Zustand gebracht, wobei n-Heptan und Methylcyclohexan leicht
abgetrennt werden. Mit anderen Worten ist also das erfindungsgemäße Verfahren von
dem bekannten extraktiven Destillationsverfahren prinzipiell verschieden und auch
der Mechanismus ist in dem ersteren Verfahren gegensätzlich zu dem des letzteren
Verfahrens.
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Wie oben erwähnte braucht in dem erfindungsgemäßen Verfharen bei
dem das Verhältnis von Benzol zu den nichtaromatischen Kohlenwasserstoffen in einen
fast idealen Zustand gebrach t wird, die Menge an Dampf zum Erhitzen nur gering
zu sein, verglichen mit der Menge, die in der belcannten fraktioniertt.
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Destillation und in anderen Destillationsverfahren benötig wird,
und als Zusatzstoffe und LUsungsmittel können bill-'.--
Materialien
verwendet werden. Die Apparatur zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
kann einfach sein n und außerdem, da die erfindungsgemäß verwendeten Zusatzstoffe
nicht korrosiv sind, kann die Apparatur aus einem billigen Materi-al hergestellt
sein, und die Durchführung ist sehr einfach.
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Obwohl das erfindungsgemäße Verahren am Beispiel der Gewinnung von
hochgereinigtem Benzol erläutert wurde, ist die Erfindung auf diesen Fall nicht
beschränkt, sondern sie kann ebenso auf die Gewinnung von Toluol und Xylol aus deren
Gemisohen angewandt werden, wobei die hochgereinigten Kohlenwasserstoffe leicht
erhalten werden können.
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Ein Gemisch, aus dem z. B. eine Toluolfraktion abgetrennt werden
soll und aus dem eine Benzolfraktion bereits durch Destillation entfernt worden
ist, enthElt eine beträchtliche Menge von nichtaromatischen Kohlenwasserstoffen
mit Siedepunkten, die höher liegen als der des Toluols. Wenn jedoch das erfidnungsgemäße
Verfahren auf die Toluolfraktion angewandtwird,könnendieparaffinischen und naphthenischen
Kohlenwasserstoffe mit Siedepunkten, die in der Nähe, jedoch hdher liegen aIs der
von Toluol, leicht aus der Fraktion entfernt werden. Da die Toluolfraktion fast
keine nichtaromatisahen Kohlenwasserstoffe mit höheren Siedepunkten
als
der des Toluols enthält, kann daher hochgerelnistes Toluol durch eine fraktionierte
Destillation leicht hergestellt werden.
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. DarUber hinaus kann ebenso wie bei der Gewinnung von reins Benzol
eine bekannte azeotrope oder extraktive Destillation bei der ein polares Material
verwendet wird, mit der Destillation gemäß der Erfindung kombiniert werden.
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Das erfindungsgemäße Verfahren wird anhand der beigefügten Zeichnungen,
in denen Figur 1 bis Figur 5 jeweils ein Fließschema der bevorzugten Ausführungsform
darstellen, näher erläutert.
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Figur l stellt ein Fließschema dar, das die Gewinnung vor hochgereiniten
Bezol wiedergibt, wenn ein Rohmaterial, das hauptsächlich Benzol und Toluol, oder
Beznol, Toluol und Xylol zusammen mit nichtaromatischen Kohlenwasserstoffen @@@-hElt,
behandelt wird.
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Das Rohmaterial wird-in die Destillationskolonne durch ZufUhrung
1 eingeleitet. Es wird in der Kolonne in Gegenwart eineshochsiedendengesättigtenKohlenwasserstofföls,dabr
11 zugeführt wird, destilliert und in eine Benzolfraktion., die fast kein n-heptan
und Methylcyclohexan enthält, und eoin Gemisch aus einer Toluol-Xylolfraktion und
dem hochsiedenden gesättigten Kohlenwasserstofföl getrennt, wobei die erster@
am
oberen Ende der Kolonne und das letztere am Boden der . Kolonne abgezogen wird.
Die Benzolfraktion 3 vom oberen Ende der Kolonne wird in eine Destillationskolonne
5 eingebracht, in der die Fraktion in eine Kohlenwasserstofffraktion 6 (die Cyclohexan
enthklt), mit einem niedrigeren Siedepunkt als dem von Bezol, und eine hochgereinigte
Benzolfraktion 7 getrennt wird. Die Fraktion 7 stellt ein Benzol hoher QualitKt
dar mit einem Gefrierpunkt Uber 5, 4°C.
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Die vom Boden der Destillationskolonne 2 erhaltene Fraktion 4 wird
in einer Destillationskolonne 8 behandelt, um eine . Toluol-Xylolfraktion 9 abzutrennen,
und das zurückbleibende hochsiedende Kohlenwasserstoffdl wird über Leitung 1C abgezogen
und durch Zuleitung 11 in die Destillationskolonne recyclisiert. Das recyclisierte
hochsiedende Kohlenwasserstoffs kann teilweise zerstört oder mit hochsiedenden Verunreinigungen
des Rohmaterials verunreinigt werden. Ein Teil des Öls wird daher aus dem System
über Leitung 13 abgezogen und über Zuleitung 12 ersetzt, wobei es sich jedoch nur
um eine sehr geringe Menge handelt.
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Die durch Ablaß 9 erhaltene Toluol-Xylolfraktion wird in Ublicher
Weise durch fraktionierte Destillation in einzelnen Komponenten aufgetrennt. Falls
hochgereinigtes Tolu@ aus der Uber Ableitung 9 erhaltenen Toluol-Xylolfraktion wonnen-werden
soll, kann das in Figur 2 gezeigte Verfahr. .., das mit dem in Figur 1 fast identisch
ist, angewandt werden.
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Die Uber Ableitung 9 in Figur 1 erhaltene Fraktion wird in eine Destillationskolonne
22 durch Zuleitung 21 eingebracht und in Gegenwart eines hochsiedenden Kohlenwasserstoffols,
das Uber Leitung 31 zugeführt wird, destilliert, wobei eine Toluolfraktion, die
fast keine hochsiedenden nichtaromatischen Kohlenwasserstoffe wie n-Octan enthält,
am oberen Ende 23 der Kolonne erhalten wird, die wiederuri in eine Destillationskolonne
eingeleitet wird, um die Fraktion zu isolieren, wobei Toluol hoher Qualität am Boden
27 der Kolonne erhalten wird. Die Bodenfraktion 24 in der Destillationskolonne 22
wird dann fraktioniert-destilliert in einer Destillationskolonne 28, wobei Toluol
am oberen Ende der Kolonne gewonnen wird, während das hochsiedende Kohlenwasserstoffol
30, das am Boden der Kolonne abgeschieden wurde, in die Destillationskolonne 22
durch Zuleitung 31 recyclisiert wird. Ein Teil des recyclisierten bls kann entfernt
und durch Leitung 33 und 32 ebenso wie in Figur 1 ersetzt werden, wobei auch hier
die Menge sehr gering ist. Hochgereinigtes Xylol kann ebenfalls, wie in den Figuren
1 und 2 gezeigt, erhalten werden.
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Die Figuren 1 und 2 erläutern Verfahren, bei denen Ublich-Fraktionierkolonnen,
wie die Destillierkolonnen 5 oder 25, verwendet werden, doch kbnnen diese Kolonnen
auch durch bekannte Vorrichtungen fUr azeotrope ader extraktive Destill@-tion, bei
denen ein polares Material verwendet wird, ers,-- ; zut werden. Wie oben erwahnt,
werden in diesem Falle ausreichende
Mengen an aromatischen Verbindungen
von hoher Qualitat mit einem verminderten Gehalt an Additiv erhalten.
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!''' Das erfindungsgemäße Verfahren kann außer nach den in Figurlund
2 gezeigten Aua£Whrungsformen auch noch in 1 der AusfUhrungsform der Figur 3 durchgeführt
werden. Dus inFigurerläuterteVerfahrenwirdam.Beispiel der Reinigung vonBenzolgezeigt.
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Das Rohmaterial wird in eine Destillationskolonne ''Zuleitung4leingebrachtin
der zunGchst eine Fraktion, die leichter ist als Benzin, abgetrennt und durch Auslaß43
abgezogen wird. Die Fraktion 44, die aus Benzol und Kohlenwasserstoffen mithöherenSiedepunkten
als dem von Benzol besteht, und die am Boden der Destillationskolonne 42 abgezogen
wird, wird in eine Destillatinoskolonne 45 eingebracht, in der die Fraktion in Gegenwart
des hochsiedenden Kohlenwassrstofföls, das durch Zuleitung 51 eingebracht "wirddestilliert
wird. Nach diesem Verfahren wird am oberenEnde der Kolonne ein Benzol hoher Qualität
gewonne.
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Das Bodenöl 47 wird anschließend in der Destillationskolon-.ne48getrennte
wobei eine Toluol-Xylolfraktion 49 am obcren Ende der Kolonne erhlaten wird, die
einer weiteren Trennoperationunterworfenwird.DasBodenol 50 der Destillationskolonne
46 wird in die Destillationskolonne 45 über Zuleitung 51 recyclisiert. Die Abzweigung
und er Ersatz eines ., :
Teils des reoyclisierten Öls kann ebenso
wie im Verfahren naah Figur 1 durch die Leitungen 53 und 52 erfolgen, wobei es sich
nur um sehr geringe Mengen handelt.
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Wie obenbereitserwähntekennennachdem erfindungsgemäßen Verfahren aromatische
Kohlenwasserstoff so hoher Qualität gewonnen werdne, wie dies nacl-. len Destilaltionsmethoden
bisher nicht möglich war. Im Falle der Reinigung von Benzol wird gemäß der erfidnung
ein hochgereinigtes Benzol mit einem Gefrierpunkt Uber 5, 4°C-bezw. einer Reinheit
über 99, 8% erhalten. Abgesehen von
der Gewinnung aromatischer
Kohlenwasserstoffe so hoher Qualität besitzt das erfindungsgemäße Verfahren noch
die folgenden besonderen Vorteile : 1.) Das Rückflußverhältnis kann klein gehalten
werden und der Wärmeverbraüch ist wegen des Vorhandenseins des speziellen Kohlenwasserstoffols
nicht groß,"" 2.) da das spezielle nach dem erfindungsgemäßen Verfharen verwendete
Kohlenwasserstofföl in geeigneter Form z. B. in einem Koksofenleichtöl oder Erdolleichtöl
enthalten ist, kann ein leicht modifizierter Reinigungsprozess fUr das Leichtol
ohne Schwierigkeiten mit dem erfindungsgemäßen Verfahren kombiniert ; 3.) die Abtrennung
der niedrigsiedenden Fraktion von den zu trennenden aromatischen Kohlenwasserstoffen
kann durch ein einfaches Destilaltionsverfahren bewirkt werdne und aromatische Kohlenwasserstoffe
hoher Qualität können dirext abgeschieden werden.
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Die folgenden Beispiele dienen zur weiteren Erläuterung der Erfindung.
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Ego Das Durchführungsverfahren dieses Beispiels entspricht d d&i..
in Figur 1 wiedergegebenen System. In die Destilaltionskolonne 2 wurden 359, 21
kg eines komprimierten reinen hydrierten Öls durch Zuleitung 1 eingebracht. Das
hydrierte Cl hatte die folgenden Zusammensetzung :
niedrigsiedende
Paraffine2,87kg n-Heptan 1,26 Cyclohexan 1,26 Methylcyclohexan 1,40 Benzol 254,71
Toouol 74,00 Äthylbenzol 15,45 @ @ Xylol andere Paraffine 8,26 Gesamtmenge 359,21
kg Die Destillierkolonne 2 hatte einen inneren Durchmesser von 6,25 cm, eine Lange
der Packung von 2 m und war mit Dickson-Füllkörpern gepackt. Durch Zuführung 11
wurden 851,46 kg eines hochsiedenden gesättigten Petroleum-Kohlenwasserstofföls
mti einem Siedebereich von 160 - 200°C eingebracht. Das Rohdl wurde in der Kolonne
in Gegenwart des gesättigten Kohlenwasserstofföls mit einem RUckflußverhältnis von
3,5 destilliert und die am oberen Ende der Kolonne erhaltene Fraktion wurde in eine
Kolonne 5 Tuberführt, die einen inneren Durchmesser von 5 em, eine Pakkungslänge
von 1, 7 m-aufwies und mit Dickson-Füllkörpern gepackt war, und in der die eingebrachte
Fraktion in die beiden folgenden Fraktionen getrennt wurde : Destillat 14,51 kg
(Fraktion 6) niedrigsiedende Paraffine 2,43 Cyclohexan Benzol 11,91 RUckstand @
232,45 kg (Fraktion 7) Cyclohexan 0,38 Benzol 232, 02 n-Heptan 0,03 andere Verbindungen
0,02
DarGefrierpunktdesnochalsRückstandvorliesenden Benzols betrug
5,41°C. Die vom Boden der Destillations-, kolonne 2 abgezogene Fraktioin 4 wurde
in der Destillationskolonne 8, die mit Dickson-Füllkorpern gepackt war und einen
inneren Durchmesser-von 3, 75 em und eine Packungslä @@@ von l m aufwies, in die
Toluol-Xylolfraktion 9 durch Destillatoin getrennt. Die Menge an Fraktion 9 betrug
107, 1 kg.
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Da « verbleibende hochisedende Kohlenwasserstofföl 12 wurde in die
Destillationskolonne 2 durch die Leitung 10 und .11recyolisiert.DieMenge, an reoyolisiertem
Materai betrug 850,2 kg und 1,25 kg des d1s wurden durch Leitung) abgezogen.
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Wenn-zum zum Vergleich dasselbe Rohmaterial unter Verwendung desselben.
Destillationssystems und beim gleichen RUckfluB-Verhältnis ohne Zusatz des hochsiedenden
gesättigten Koh-@ ;lehwasserat6ffoladurchLeitung 11 kontinuierlich destilliert wurde,
hatte das Uber Auslaß 7 gewonnene Benzol einen Gefrierpunktvon521*0.
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Beispiel 2 In diesem Beipsiel wird die in Figur 2 dargestellte Ausführungsform
beschrieben. Um Toluol hoher Qualität zu gewinnen, wurden 107, 1 kg der nach dem
Verfahren der Figur 1 erhaltenen Toluol-Xylolfraktion 9 in die Destillationskolonne
23 durch Zuleitung 21 (vgl. Figur 2) eingebracht.
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Die Fraktioin hatte die folgende Zusammensetzung:
Benzol
7,85 kg n-Heptan 1,24 Methylcyclohexan 1, 41 Toluol 73,0 n-Octan 1, 79 Xylol und
andere Verbindungen 21,81 Gesamtmenge 107,1 kg Die Destillationskolonne 22 war mit
t dickson-Füllkörpern gepackt und der innere Durohmesser betrug 6, 25 cm und die
LAnge der Packung 2 m. tuber Leitung 31 wurden kg des hochsiedenden gesättigen Kohlenwasserstofföls
mit einem Siedebereich von 160 - 200°C zugeführt. Das Rohmaterial 21 wurde in Gegenwart
des Kohlenwasserstofföls mit einem Rückfliußverhältnis von 7/5 destilliert und die
ar.,. oberen Ende der Kolonne erhaltene Fraktion wurde in die Kolonne 25, die mit
Dickson-Füllkörpern gepackt war u 5 cm inneren Durchmesser und 1,7 m Packunshöhe
aufwies, eingebracht, in der sie in die beiden folgenden Fraktionen aufgetrennt
wurde : Destillate 9,5 kg Benzol 7, 0 n-Heptan 1,2 @ Methylcyclohexan 1, 3 Rückstand
70, 84 kg n-Heptan 0,16 Methyloyclohexan Toluol @ 70,5 n-Ootan'*0.04 andere Verbindungen
0, 04 Die Reinheit des'den Rülkstan bildenden Toluols betrug 99, 52% Gew.-%.
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Die am Boden der Destillationskolonne 22 erhaltene Fraktion 24 wurde
in, der Destillationskolonne 28, die mit Dickson-FUllkUrpern gepackt war und einen
inneren Durch-'.' messer von 3, 75'am und eine PactungshUhe von 1 m aufwies, in
die Xylolfraktion 92 getrennt. Die Menge an Fraktion 25 betrug 24,9 kg. Das verbleibende
hochsiedende gesättigte zu Kohlenwasserstoffdl wurde in die Destillationskolonne
22 ton Leitung 30 über Leitung 31 recyclisiert. Über Leitung 33 wurde 1, 0 kg des
Kohlenwasserstoffols abgezogen.
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In Vergleiohsversuohenwurde dasselbe Rohmaterial unie-Verwendung
desselben Destillationsaystems mit demselben @ ohne Zugabe des hochsiedenden gesättigten
Kohlenwasserstofföls durch Zuführung 31 kontinuierli@@ destilliert, wobei die Reinheit
des so erhaltenen Tolus, 98, 5% betrug.
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Beipsiel 3 Die Arbeitsweise in diesem Beispiel entspricht dem Filemschema
der Figur 3.
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In die Destillationskolonne 42 wurden 330, 47 kg Rohmater@ (komprimiertes,
reines, hydriertes 51) durch zuleitung 41 eingebraoht und es wurden 9,82 kg der
leichten Fraktion43, die leichter als Benzol. war, erhalten. Die Mawterialien hatten
die folgende Zusammensetzung :
Rohöl 330,47 kg niedrigsiedendes
Paraffin 2,64 Cyclohexan 1, 16 Benzol 254.33-n-Hepl.l6 ! Methyloyclohexan 1. 29
Toluol 68, os m-.p-xyloleg, andere Paraffine Fraktion 43 9, 82 kg niedrigsiedende
Paraffine Cyolohexan0,85 Benzol 6, 65 Die am Boden der Kolonne 42 erhaltene Fraktion
44 wurde in die Destillationskolonne 45 eingebracht und in Gegenwart von 805, 7
kg hochsiedendem gesättigten Kohlenwasserstofföl, das über Leitung 51 zugeführt
wurde, mit einem Rückflußverhältnis von 3,3 deswtilliert und in die Fraktionen 46
und 47 getrennt. Der Gefrierpunkt des Benzols der.
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Fraktion 46 betrug 5, 40°C. Die Fraktion 46 hatte die folgende Zusammensetzung
: Fraktion 46 216,74 kg Cyolohexan 0,39 Benzol 216, 30 n-Heptan o, 03 andere Verbindungen
0. 02 Die Fraktion 47 wurde in die Destillationskolonne 48 eingeleitet und in 98,
68 kg Toluol-Xylolfraktion 49 aufgetrennt.
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Das zurUckbleibende hochsiedende Kohlenwasserstofft$l wu. in die
Destillationskolonne 45 durch Zuleitung 50 recyclisiert. Uber Leitung 53 wurden
1, 16 kg des bls vom System.
abgezogen. Die Dimensionen der in
diesem Beispiel verwendeten Destilaltionskolonnen waren folgendermaßen: Kolonne
Durahmesser (cm) Höhe der Packung (m) 15 45 6,25 2,4 48 3,75 1,0 Zum Vergleich wurde
dasselbe Verfahren ohne Zusatz des hochsiedenden gesattigten Kohlenwasserstoffols
durch Zulertung 51 wiederholt, wobei der Gefrierpunkt des Uber Leitung 46 gewonnenen
Benzols 5,20°C betrug. Daraus folgt, daß bei Durchführung der Destillation unter
Zusatz des hochsiedenden Kohlenwasserstofföls leicht hochgereinigte aromatische
Kohlenwasserstoffe hergestellt werden können.