DE1514440A1 - Plasmabrenner - Google Patents
PlasmabrennerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Plasmabrenner zum Aufheizen von Gasen in
einer Lichtbogenkammer, in der ein Lichtbogen zwischen Elektroden umläuft.
In einem aolchen Plasmabrenner wird ein Kontinuierlicher Gasstrom
in einem Lichtbogen erhitzt, wobei die Enthalpie des Gases erhöht wird. Bringt man das Gas mittels einer Lavaldüse auf hohe Strömungsgeschwindigkeit,
so kann man nach diesem Prinzip Strahlenantriebe bauen, sowie Windkanäle versorgen. Andererseits lassen sich die
hohen "Gärtemperaturen auch unmittelbar - wie beispielweise fUr
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No/Hs
bad
qhealache Reaktionen - auenutzen. '
HasäAbrtnner mit rotierendem Lichtbogen sind zum UnMt ζ en honex
Leistung besonders geeignet, da sich eine örtliche überhitzung der
Ijlektjroden, die von einem Verdampfen des Elektrodenmaterial«begleitet
sein kann, verhindern läßt. Eine verhältnismäßig große Elektrodenoberflache
kann durch Wasser ausreichend gekühlt werden, wenn man die Fußpunkte des Lichtbogens mit hoher Geschwindigkeit Über die
Elektrodenoberflächen rotieren läßt. Da3 kann man durch Anlegen einea
Magnetfeldes erreichen, dessen Feldlinien senkrecht zum Lichtbogen verlaufen. Rotierende Lichtbögen sind vor allem dann anzuwenden, wenn
bei aggressiven Arbeitsgasen Elektroden aus ijchwermetallen wie Yolfram
nicht eingesetzt werden können, sondern niedrig schmelzende Ifetalle
wie Kupfer zu verwenden sind.
Bei Plasmabrennern und insbesondere bei solchen mit rotierendem Lichtbogen tritt das Problem auf, einen möglichst großen Anteil der
Gasmengen durch die Lichtbogenzone zu führen und das gesamte «Arbeitsgas danach möglichst gut zu vermischen. Prinzipiell kann man den
Lichtbogen zwißchen koaxialen Zylinderelektroden radial brennen lassen
oder zwischen gleichgroßen Zylinderelektroaen, die einander
axial gegenüberstehen, in axialer Richtung. Bei beiden Ausführungen wird der Lichtbogen vom Gasstrom im wesentlichen senkrecht durcheetzt.
Bei Plasmabrennern besteht oft das Bedürfnis, die im'Brenner umgesetzte
Leistung, also die Lichtbogeniange, im Betrieb zu verändern.
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. /.J:ti3.i P Vj H 440.0
trnoui- «eichen PU 65/1197 Ιίο/Qi·
b
Dar Tlirfindung ilogt nun die Erkenntnis ßußrundo, daß bei vergrößerter1! Liektrodenabotand und konstanten GatKlurcIisatu dio nicdrißoro
GaonlTönungfjgoechY/indißkeit doa LiolitTiOiron oincn erößeron Quepochnitt
olnnchmon 1IiQt9 dor der Iiointiuictmtelßßrung entgeßenwirkt*
.7rhüht.nön nndprorooito don Gacaurchnata, um die bifilieriße ßtrU-multi;niieocliivindißl:oit
in dor ticIitüo^onconQ beizubehalten· oo qu3
eine ßrößero Gaomeng© aufßchoißt werden· Boidc Effelcto wirken dor
i\-mnoraturerhöhunß
T.ii v.-ird ala Aufgabe nnccoohon, die Loiatung doo Pltioraabronnfere
in v.'anrentliclicn konnten!on) Eloklrodenabotnnd vrirkoam cu boeinflueoon»
P.ibüi soll auch dia mittlero Gnantongo» dio durch die uulnufonft·
uiU in dio ßrclto veroohmiorto Liclitbo^oriEono hlndurehtritt» woitaehond
koncUmt cohaltun v;ordon· Dio tUouna "diobor Aufjpbe geltnßt
\)0l riasmabrcnnornsua Aufholzen von Gnaon in elnar LichtbOüenknnraür,
in der ein Lichtbogen euloehcn Blektrodon luoltluft, die einen konlrchen
nincepalt olo Enßotollo in der Got;zuführung ßua Ltchtboctn.
bild on, ceiulfi der Urfindunij dndurch, daß dsr koniacho Rinßopalt in
:>oinor Veite durch einen Otelltriob verlinderinr .iet und daß vor dom
Suführuncon für Arbeito^ao in nichtunc der Lichttnngentinl
nUtidr.n· Dadurch knnn ein
allein durch die Gasotr^i-unü hcrbeicefülirt trrerden. BoI
d v.'ird der Mchtbo^nunilMuf unterctUtat.
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13UUÖ
Dar» Arbeitaßne wird über relativ lan:;o Seit eehrä£ durch don .
lichthcjjoii ^oiührt. Booondern v/eacntlich ist jedoch boi olnon
Hrcnncr r.vit einer Eylinderelaktrodc 'nlt koniochem An«€itr., ir\ <iio
eine axial vcri5tollb.?.re "cntralolehtrcdo eingepaßt int, dßß in Abhüi]{;i£keiu
von der Breite deö l:onucfUrniiscn Hingspalteo awisclion
den Blcktrorlea der■ IiicIitbosenfuSpnnkt auf der Eylinderelektrode
in Cscstroa von dor Zeatralclel:trodo fort^oblccon v/ird, wodurch
iiich diu in dor iiclitbor^nkc^aor uzjvjonctßto Loißtunß boi konstant on
Gaodurchcata verändern lütt." Dnboi vcrbroitcrn Betricbainotabili-
% fiten in erwünschter 'noicc die prcubroito den Lichtbojcna auf der
Zylindorolektrode.
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I PLA 6.5/1.197 ·
Haeh eintffl bekannten Vorschlag ißt bereite vorgesehen, zwei zuein-,
ander starr angeordnete Elektroden ao auszubilden, daß eine Zentrale
elektrode mit einer im wesentlichen zylindrischen Elektrode einen konusförmigen Bingepält in dtr GaszufUhrung zum Lichtbogen bilden.
Diese Anordnung hat aber den wesentlichen Nachteil, daß die Lichtbogenleistung,
nur Über den Gasdurchsatz bteinflußt werden kann.
Weitere für di· Erfindung wesentlichen Merkmale sollen anhand einea
iß der Zeichnung schematisch dargestellten AuefUhrungsbeispiels
näher erläutert werden. f ■
Der Plasmabrenner iat in der Zeichnung eo dargestellt, wie er nach
einem axialen Schnitt gesehen wird. Eine Zylinderelektrode I hat einen konischen Anaatz 2,in den eine Zentralelektrode '5 rait ihrem
konischen Uchulteransatz 4 eingepaßt ißt. Kin //inkel von 60° zwischen
Konuewand und Zylinderachse hat sich alE besonders zweckmäßig erwiee-en.Die
Zentralelektrode ist zur Lichtbogenkammer zu tellerförmig ausgebildet und hat einen Rinjgrand 6,von dem der Lichtbogen 7 zur
Zylinderelektrode 1 brenn.t. Mit 8 ist die Zylinderachse Dezeichnet.
Der konische Ringspalt zwischen den ülektrüdenansiitzen 2 und 4 geht
in einen erweiterten im wesentlichen zylindrischen Ring 9 mit mehreren
oder einem tangential mündenden Zuführungsrohr 10 zum Zuleiten eines Arbeitsgaees über. Die Zentralelektrode 3 hat eine Halterung 11,
die in einem Halsstück: \2 axial verstellt werden kann, wie es durch
den Doppelpfeil 13 angedeutet ist. Mit 14 ist eine ringförmige Erregerwicklung
bezeichnet. Bei Erregung bringen die in der Lichtbogenkammer 5 axial verlaufenden Feldlinien den Lichtbogen 7 zur Rotation.
BAD ORIGINAL
- 4 - · No/Hs
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Das Magnetfeld wirkt dabei besonders auf den Lichtbogenfußpunkt ein,
der die größere Umlaufbahn beschreibt.
In der Zylinderelektrode 1» die auo einem gut wärmeleitenden Material,
das wie Kupfer magnetisch nichtleitend ist, gefertigt sein kann, sind
Kiihlspalte 15 vorgesehen. Sie können die dargestellte Mäanderform
aufweisen und über einen Ringverteiler 16 und einen Ringsammler 17
mit Kühlmitteleinlaß 1b und KUhlmittelaualaS 19 an einen Kühlmittelkreislauf angeschlossen werden. Als Kühlmittel kann im einfachsten
Pail Wasser verwendet werden. Die Zylinderelektrode 1 ist mit üchrauben
20 an einem Ansatz 2, der aus Messing bestehen kann, angeschraubt.
Die Zylinderelektrode 1 ist gegen den Ansatz 2 und durch einen Isolierkörper 21 mit der Form eines Topfrandes elektrisch isoliert. Alt
Isoliermaterial kann Keramik oder ein Material auf Glimmerbasie,sowie
temperaturbeständige Kunststoffe, wie Polytetrafluoräthylen verwendet
werden. Nach Lösen der Schrauben 20 kann die Zylinderelektrode jederzeit leicht ausgewechselt werden. Ein Ringspalt 22 vervollständigt
die elektrische Isolation gegen das Ansatzstück 2. In den Ringcpait
22 eindringendes Arbeitngas wird stark gekühlt und bildet einen
verhältnismäßig guten Isolator. Das Isoliermaterial 21 ist gegen Hitzestrahlung des Lichtbogens und des aufgeheizten Gases optisch
verdeckt angeordnet. Das ist deshalb wichtig, da elektrisches Isoliermaterial im allgemeinen auch ein schlechter Wärmeleiter ist und ·
deshalb nicht ausreichend gekühlt werden kann, wenn es der Lichtbogenstrahlung direkt ausgesetzt ist. In dem Ansatzstück 2 sind die
KUhlkanäle mit 2? bezeichnet. Zum Anschließen an einen Kühlmittelkreislauf
dienen Rohre 24 und 25.
- 5 - H ο Al
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An den Ansatz 2 mit der Konuaeehulter schließt eich ein Hohlzylinder
26, beispielsweise wieder aus Messing on, der mit dem- Ansatz
verlötet sein kann. Der Hohleylinder 2$ begrenzt mit der Zentralelektrode
3 und der Zylinderwand 26 «inen Gaaverteilerringraum 9.
Ein Hai8stück 12 let durch einen Ieolierring 27 der dargestellten
Form gegen den Hohlzylinder 26 elektrisch isoliert, aber gasdicht mit
diesem verbunden. Die Verbindung kann durch Schrauben 29 er«ieIt
werden» die durch Hohrmanechetten aue Isoliermaterial geschützt eino.
In dem IialsstUck 12 gleitet der äußere Mantel 30, der um die Halterung
11 der Zentralelektrode 5 .angeordnet ist. Er kann ebenfalls aus
einem Material wie Messing bestehen und Int gepen die spannungsführende
Halterung 11 durch einen Ieolierftantel 31 tlektriEch isoliert.
Ein Kühlmittel kann in einem Doppelrohrsystem der dargestellten Art
der Zentralelektrode 3 zugeführt werden. Purch einen Profilring J2t
teirpielBweiöe aus Mesoing, wird der eigentliche El ekt ro den ringdurch
hohe otröraunßegtechwincJigkelt in eineci schjnalen Spalt gut gekühlt,
/ilektrodenrlnf uno teil er for mi pe Verbindung können aus
einem fut wfirmele it enden Material wie Kupfer gefertigt sein. l)as
Kühlmittel kann dci l'nlterunf 11 durch das Innenro.hr 33 zugeleitet
wem en unu iUer den i'amne lkar.il 44 in detc Kopfstück 45 abgeleitet
vveruen. Dietem Kopfctück 4cj wiin gleichzeitig daa Potential der
:!prir.nunirEque-ile 46 für den Lichtbogen 7 angelegt. Mittels einer
tPl !schraube 47, deren Kiamiaerbmcken'48 die Halterung 11 umschließen,
Kann die Zentralelektrode 2 in axialer Richtung veretelIt werden.
D-jdurch wird der Konuucpalt zu!sehen den Schulteraniiteen 2 und 4
verbreitert bzw. verKleinert. ■
" ORIGINAL
6 - ϋο/Ηβ
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Man kann die Rohre 10 für die GaszufUbrung in die Verteilerkammer
tangential so einmünden lassen, daß der Drall dee Arbeitsgaaes die '
Lichtbogenrotation unterstützt. Da der Konusspalt unmittelbar am Lichtbogen mündet, lassen oich dabei so hohe Brallgeschwindigkeiten
erzielen, daß man auf ein Magnetfeld, für die Lichtbogenrotation verzichten kann. Das kann einen wesentlichen .Vorteil in den Fällen
bedeuten, in denen man Gewicht oder Energiequellen einsparen mu3.
Andererseits kann man bei starken Magnetfeldern durch ein Einführen
der Zuleitungsrohre 10 in einer zur Lichtbogenrotation entgegengesetzten Richtung die durch die Lichtbogenzone geführte Gasmenge
erhöhen. Dadurch gewinnt man den Vorteil, daß höhere Gastemperaturen
erzielt werden können.
Die ringförmige Erregerwicklung 14 wird durch einen Generator· 4 9
erregt. 3ie erzeugt in der Lichtbogenkammer 5 ein im wesentlichen
axiales Magnetfeld. Εε ist verständlich, daß im Bedarfsfall, wenn
stärkere Magnetfelder benötigt werden, oder auf einen weiteren Bereich auf den Lichtbogen einwirken sollen, zwei Hinpwick lungeη
angeordnet werden können, die in der Lichtbogenkammer 0 fin Juspfeld
erzeugen.
S Patentansprüche
1 Figur
1 Figur
BAD ORIGINAL
- 7 - . Νο/Ιίί.
909834/0520
Claims (1)
- 6.6.1968L\z%:u\ P 15 14' 440.3 Ttooor .Zciciiüii PM 65/119?151444Θllcue Patentansprüche1. ?lcor;albronnor bu» Aufweisen-von Craaca'-in einer Mchtl)OG"cnkar:?r.iert In der ein Xichfbogon awioclica Elolcirodcti imlüuft, die einon l::anlGclien Rinrjopalt als Endstelle in dor■ GascuftUirun^ aua'liciiibo^;cn biläon, dadurch ^olconnzeiciinct, daß dar konicchG Ilin;--spait in ßoißor Vieito durch einen. Stelltricb vcrJ.Uirlerbciir lot und der; vor den Könuorinj::?alt Zufüliruiison für Arboito^ao in Ilichtun.::; cloi* liphtboßenrotatlon tancontinl ailndon.?.· Pla;-::;:r/orcrinor nach Anspruch 1» dadurch colzvnii2elchno^» da'i in ciat: Sj-lin.adi*olektrodc lait kpnitschoia Ar.eata eine· cr.ial vc.:.-tcll~cIe ninr;epa"t int.3. ria.-:.;:r^ircnnor nach Anspruch 1, dadurch öol"x^^5^ichiiot, (!λ,"-; der i:o.üoaho-Kinsnpalt swioeacn dca julc'itrodcnriacütaon in einon or- M 'ν..·!-erteil, in v/caontliohoa sjlinclriöclicn ilin^roun r.it taiijonti r.kindan..lcn Suxüliruajsrohron jTllr .Arcoitnjaö ül»cr^^ht·4, :>1;-.'vVi'lroiincr nach Annpniaa 1, £C]:cnn::Gici;ii'..:t durch cinon V.'inl-:cil v.:-r. CO0 ::v;i£ichori KQau::v;r.nd vaiC. eier Z;/liE.ucrac':i3O·l:l:tf;:.ir.*tjroniior nach άοη Annpräciicn 1 unil 2 und cino.:i eier vo i!.:.-\.;::Ii':r!cloa Anapr'icho, dadurch r^-::y:v:.z-;l.al:iae-i, ::::.."; u;:r Jiicl909834/0520BADAOLeerseite
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