DE1514334C - Elektronenstrahlrohre zur Wiedergabe von Symbolen - Google Patents
Elektronenstrahlrohre zur Wiedergabe von SymbolenInfo
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Description
ten Zeichens auf dem Anzeigeschirm synchron mit der Auswahl der jeweils zum Anzeigeschirm freigegebenen
Elektronenstrahlen erfolgen.
Die Erfindung bringt gegenüber den vorstehend betrachteten bekannten Anordnungen und insbesondere
gegenüber der zuletzt betrachteten bekannten Anordnung den Vorteil mit sich, daß sie unter relativ
geringem konstruktivem und schaltungstechnischem
Es ist bereits eine Einrichtung zur Erzeugung io schirm einer Elektronenstrahlröhre auf besonders
mehrerer Elektronenstrahlen in einer Kathodenstrahl- einfache Weise Zeichen dargestellt werden können,
röhre bekannt, bei der zwischen einer ein flaches Gelöst wird die vorstehend aufgezeigte Aufgabe
Kathodenstrahlbündel liefernden Kathodenstrahl- bei einer Elektronenröhre der eingangs genannten
erzeugungsvorrichtung und einem Leuchtschirm oder Art erfindungsgemäß dadurch, daß eine Steuerentsprechenden Fangelektroden mindestens zwei den 15 einrichtung vorgesehen ist, durch die Elektronen-Strahl
unterteilende und konzentrierende elektrische strahlen einzeln oder in Gruppen aufeinanderfolgend
oder magnetische Zylinderlinsen vorgesehen sind, unterdrückt oder auf ihrem Weg zum Anzeigeschirm
deren Zylinderachsen senkrecht zur größten Aus- freigegeben werden und durch die die Strahlablenkdehnung
des Strahles stehen. Mit Hilfe dieser be- einrichtungen derart steuerbar sind, daß aufeinanderkannten
Einrichtung sollen zumindest zwei zu- 20 folgende, über den Anzeigeschirm fortschreitende
sammengehörige oder miteinander korrespondierende Strahlenablenkungen zur Darstellung eines bestimm-Vorgänge
gleichzeitig und mit übereinstimmenden
Maßstäben registriert oder oszillographiert werden.
Es ist auch schon eine Kathodenstrahlröhre mit
mehreren in je zwei feste Lagen ablenkbaren Elek- 25
troncnstrahlen zur Auswahl eines Kanals aus einer
Anzahl von Kanälen auf der Basis einer Angabe im
Binärsystem bekannt. Bei dieser bekannten Kathodenstrahlröhre sind die Elektronenstrahlen unabhängig
Maßstäben registriert oder oszillographiert werden.
Es ist auch schon eine Kathodenstrahlröhre mit
mehreren in je zwei feste Lagen ablenkbaren Elek- 25
troncnstrahlen zur Auswahl eines Kanals aus einer
Anzahl von Kanälen auf der Basis einer Angabe im
Binärsystem bekannt. Bei dieser bekannten Kathodenstrahlröhre sind die Elektronenstrahlen unabhängig
voneinander ablenkbar. Dabei trifft jeder Elektronen- 30 Aufwand auf einem Anzeigeschirm Zeichen darstrahl
in jeder Lage gleichzeitig auf eine Anzahl von zustellen erlaubt. Erfindungsgemäß braucht nämlich
Anoden, die gleich der Hälfte der Anzahl von nur eine Steuereinrichtung vorgesehen zu werden,
Kanälen ist. Die Anoden für die verschiedenen durch die entsprechende Elektrodenstrahlen zu dem
Elektronenstrahlen sind dabei derart mit den ver- Anzeigeschirm hin freigegeben werden und mit
schiedenen Kanälen verbunden, daß bei jeder Korn- 35 deren Hilfe die Strahlenablenkeinrichtungen entsprebination
der Strahlenlagen stets für einen Kanal alle chend gesteuert werden. Von Vorteil ist weiterhin,
mit ihm verbundenen Anoden außerhalb der Strahlen daß man bei der vorgeschlagenen Elektronenröhre
liegen. Mit Hilfe dieser bekannten Kathodenstrahl- mit einer relativ geringen Anzahl an Zuführleitungen
röhre erfolgt also eine Auswahl aus einer Anzahl von zu bzw. von der Steuereinrichtung auskommt. Wie im
Kanälen auf der Basis einer Angabe im Binärsystem. 4° folgenden noch besser ersichtlich werden wird,
Es ist schließlich ein Strahlerzeugungssystem für kommt man bei der vorgeschlagenen Elektronen-Kathodenstrahlröhren
und insbesondere für Bild- röhre z. B. mit sieben Zuführleitungen zu bzw. von röhren bekannt, bei welchem ein oder mehrere der Steuereinrichtung aus, um auf dem Anzeigeschirm
Strahlen einer Elektronenquelle jeweils in zwei oder ein Zeichen in einer 7 · 5-Matrix darzustellen. Vermehrere
Strahlen zerlegt und mit Sammelvorrich- 45 gleichsweise hierzu benötigte die oben zuletzt betungen
auf dem Leuchtschirm zu mehreren Brenn- trachtete bekannte Anordnung eine Vielzahl von
flecken vereinigt werden. Bei diesem bekannten Zuführleitungen, und zwar entsprechend der Anzahl
Strahlerzeugungssystem erfolgt die Zerlegung und vorgesehener MatrixöfTnungsringe.
Sammlung mindestens zweier Strahlen derart, daß Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der
Sammlung mindestens zweier Strahlen derart, daß Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der
die Brennflecke dieser Strahlen senkrecht zur Zeilen- 50 Erfindung besitzt die Elektronenquelle eine gemeinrichtung
übereinander angeordnet sind. Zweck dieses same Kathode, die eine Reihe individuell steuerbarer
bekannten Strahlerzcugungssystems ist es, bei raster- Elektronenstrahl-Modulationselektroden mit Elekförmiger
Strahlführung die vorhandene Zellenstruktur tronen überflutet, wobei diese Modulationselektroden
zu vermeiden. selektiv von der Steuereinrichtung her gespeist wer-
Mit Hilfe der vorstehend betrachteten bekannten 55 den. Diese Maßnahme bringt den Vorteil eines beAnordnungen
lassen sich zwar grundsätzlich gleich- sonders geringen Aufwandes hinsichtlich der eigeiitzeitig
auf einem Kathodenstrahl-Anzeigeschirm liehen Elektroncnstrahlerzeugung mit sich. Es braucht
mehrere Leuchtspuren zeichnen; es ist jedoch nicht nämlich nur eine einzige Kathode vorgesehen zu
ohne weiteres möglich, auf dem jeweiligen Anzeige- sein. Dies wiederum kann Vorteile in den Fällen mit
schirm irgendein Zeichen, wie eine Ziller oder einen 60 sich bringen, in denen für die Kathode nur ein geBuchstaben,
darzustellen. ringer Platz zur Verfügung steht.
Zur Darstellung von Zeichen auf dem Anzeige- Gemäß einer anderen zweckmäßigen Ausgestaltung
schirm einer Elektronenstrahlröhre ist es bereits be- der Erfindung enthält die Elektronenquelle eine
kannt, in den Weg des Elektronenstrahls der betref- Vielzahl von in einer Reihe angeordneten Kathoden,
fenden Elektronenstrahlröhre eine mit einer Anzahl 65 die individuell steuerbar sind, und zwar derart, daß
von entsprechend geformten öffnungen versehene sie die Elektroncnstrahlen auf eine Ansteuerung
Matrixplatte vorzusehen. Dabei ist jede Öffnung der durch die Steuereinrichtung abgeben. Diese Maß-Matrixplatte
von einem elektrisch leitenden Ring nähme bringt den Vorteil mit sich, daß zur Elek-
3 4
tronenstrahlerzeugung neben der oben erwähnten zur Darstellung der ZilTer »2« sieben Kathoden zur
Steuereinrichtung lediglich eine Anzahl von Katho- Verfügung stehen;
den vorgesehen zu werden braucht, also ohne zusatz- F i g. 3 veranschaulicht schematisch die Bildung
liehe Steuereinrichtungen ausgekommen werden kann. eines Blockes von sechs Zeichen mittels sechs senk-
Dies ist trotz Inkaufnahme eines gegenüber der zuvor 5 rechter Reihen von Elektronenstrahlen modulierenden
betrachteten zweckmäßigen Ausgestaltung der Errin- Elektroden;
dung etwas erhöhten Platzbedarfes insbesondere dann F i g;*4 veranschaulicht schematisch die Bildung
von Vorteil, wenn besonders einfache und billige eines Blockes von sechs Zeichen mittels zweier
Kathodenelemente verwendet werden können. waagerechter Reihen von Elektronenstrahlen modu-
Gemäß einer weiteren zweckmäßigen Ausgestal- io lierenden Elektroden;
tung der Erfindung enthält die Steuereinrichtung Fig. 5 zeigt schematisch die Elektronenröhre nach
eine Drahtmatrix, die durch zwei Gruppen von der Erfindung.
Drähten gebildet ist, welche derart angeordnet sind, In F i g. 1 ist ein aus 35 Flächenelementen zusamdaß
jeder Draht der einen Drahtgruppe jeden Draht mengestelltes Rechteck dargestellt, dessen Flächender
anderen Drahtgruppe kreuzt, ohne daß jedoch 15 elemente in sieben Zeilen und fünf Spalten angeeine
leitende Verbindung besteht, daß die Drähte der ordnet sind. Die schraffierten Flächenelemente zeigen
einen Drahtgruppe an einem Impulsfolgegenerator die Ziffer »2« an.
angeschlossen sind und von diesem nacheinander Den quadratischen Flächenelementen 1 bis 7 jeder
Speiseimpulse aufnehmen, und daß die Drähte der Spalte α bis e entsprechen sieben in der vorgeschlaanderen
Drahtgruppe jeweils an Elektronenstrahl- 20 genen Elektronenröhre in einer Reihe angeordnete
Steuerelemente und an durch Widerstände gebildete Kathoden. In dem Schaltbild gemäß Fig. 2 sind
Verbindungselemente angeschlossen sind, die aus- diese Kathoden durch die Anschlüsse 1 bis 7 angegewählte
Drähte beider Drahtgruppen miteinander deutet. Die in Fig. 5 schematisch dargestellte Elekverbinden
und damit eine aufeinanderfolgende Spei- tronenröhre 9 kann die Kathoden 1 bis 7 in ihrem
sung ausgewählter Elektronenstrahl-Steuerelemente 25 Halsbereich 8 in einer generell mit 20 bezeichneten
durch den Impulsfolgegenerator bewirken. Hierdurch Anordnung enthalten. Diese Anordnung 20 ist über
ergibt sich in'vorteilhafter Weise eine besonders Verbindungsleitungen 150 mit einer Steueranordnung
einfache und betriebssichere Steuereinrichtung für die 60 verbunden, von welcher aus die einzelnen
vorgeschlagene Elektronenröhre. Kathoden gesteuert weTSen. Die hiermit zusammen-
Gemäß einer weiteren zweckmäßigen Ausgestal- 30 hängenden Vorgänge werden an Hand des in Fig. 2
tung der. Erfindung sind der Impulsfolgegenerator dargestellten Schaltbildes noch besser ersichtlich wer-
und die an dessen Ausgang angeschlossenen Matrix- den. Die in Fig. 5 dargestellte Elektronenröhre
drähte für eine Vielzahl von Widerstandsmatrizen enthält ferner einen mit 10 bezeichneten Anzeigegemeinsam, deren jede die Elektronenquelle steuert bzw. Fluoreszenzschirm. In dem in Fig. 2 darge-
und ein anderes Zeichen auf dem Anzeigeschirm dar- 35 stellten Schaltbild ist eine Matrix gezeigt, die sieben
zustellen erlaubt, und ferner sind Auswahleinrich- waagerecht angeordnete elektrische Leiter 11 und
tungen vorgesehen, durch die die an den Elektronen- fünf dazu senkrecht angeordnete elektrische Leiter 12
strahl-Steuerelementen angeschlossenen Matrixdrähte aufweist. Bestimmte Leiter 11 sind mit bestimmten
zur Darstellung unterschiedlicher Zeichen auf dem Leitern 12 jeweils mit Hilfe eines elektrischen Wider-Anzeigeschirm
selektiv gespeist werden können. 40 stands 13 verbunden.
Diese Maßnahme bringt den Vorteil mit sich, daß es Nach einem den in F i g. 1 schraffiert dargestellten
auf relativ einfache Weise möglich ist, unterschied- Flächenelementen entsprechenden Kode verbinden
liehe Zeichen auf dem Anzeigeschirm selektiv dar- die Widerstände 13 jeweils entsprechende Leiter 11
zustellen. und 12 miteinander. Jeder Leiter 11 ist über eine
Schließlich besteht eine besonders zweckmäßige 45 Diode 14 und einen Verstärker 15 mit einer der
Ausgestaltung der Erfindung noch darin, daß eine Kathoden 1 bis 7 verbunden. Ferner ist jeder Leiter
zusätzliche Kathode für die Erzeugung eines unab- 11 über eine Diode 16 an einen gemeinsamen elekhängig
steuerbaren Zusatz-Elektronenstrahls vor- trischen Leiter 17 angeschlossen, der als Auswahlgesehen
ist, der durch die Strahlablenkeinrichtungen leiter dient. Die Leiter 12 sind an Ausgangsklemmen
hindurchläuft und auf dem Anzeigeschirm eine 50 eines Impulsfolgegenerators 18 angeschlossen. Der
Anzeige liefert, die neben dem jeweils dargestellten Impulsfolgegenerator 18 speist die Leiter 12 in auf-Zeichen
liegt. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß einanderfolgender Reihe mit elektrischen Impulsen,
die vorgeschlagene Elektronenröhre noch für andere Ein Impuls, der einem der Leiter 12 zugeführt wird,
Zwecke als der Darstellung von Zeichen auf dem gelangt zu denjenigen Verstärkern 15, deren entspre-Anzeigeschirm
ausgenutzt werden kann. 55 chende Leiter 11 über elektrische Widerstände mit
Bezüglich der Darstellung der Zeichen auf dem dem impulsgespeisten senkrechten Leiter 12 verbun-Anzeigeschirm
sei noch bemerkt, daß unabhängig den sind. Wenn die elementaren Elektronenstrahlen
davon, ob auf dem Anzeigeschirm ein oder mehrere der Kathoden I bis 7 in einem schrittweisen VerZeichen
oder die Zeichenteile nacheinander darge- fahren, bei dem je Impuls des Impulsfolgegenerators
stellt werden, die Nachleuchtdauer des betreffenden 60 18 ein Schritt erfolgt, gemeinsam in einer z.ur
Anzeigeschirms stets so groß ist, daß eine voll- Kathodenreihe transversalen Richtung abgelenkt
ständige Ablesung der Zeichen möglich ist. werden, so führt die in Fig. 2 aufgezeigte Anord-
An Hand von Zeichnungen wird die Erfindung innig der Widerstände zur Darstellung der Ziller »2«.
nachstehend näher erläutert. Diese Zilier wird in Form heller Bildpunkte auf dem
F i g. 1 veranschaulicht schematisch die Zusammen- 65 Bildschirm 10 der Röhre sichtbar gemacht.
Setzung der ZilTer »2« aus quadratischen Flächen- Für jedes einzelne zur Anzeige vorgesehene Kennelementen; zeichen ist eine Widerstandsmatrix vorgesehen. Die
Setzung der ZilTer »2« aus quadratischen Flächen- Für jedes einzelne zur Anzeige vorgesehene Kennelementen; zeichen ist eine Widerstandsmatrix vorgesehen. Die
Fig. 2 zeigt einen Schaltplan einer Matrix, bei der Widerstände sind dabei in den codierten Stellungen
angeordnet. Die Leiter 12, der Impulsfolgegencrator 18 und die Verstärker 15 sind sämtlichen Widerstandsmatrizen
gemeinsam. Jede Matrix weist einen ihr eigenen Satz an waagerechten Leitern 11 auf, die
über Dioden, die den Dioden 14 der F i g. 2 analog sind, mit den Verstärkern verbunden sind.
Weiterhin weist jede Matrix jeweils einen Satz von Dioden auf, weiche die horizontalen Leiter 11 mit
einer Steuerlcitung verbinden, die der Steuerleitung 17 nach Fig. 2 entspricht. Zur Auszahl des Kennzeichens,
das sichtbar gemacht werden soll, wird die zugehörige Stcucrleitung an positives Potential gelegt.
Bei der in den F i g. 1 und 2 dargestellten 7 ■ 5-Matrix werden sieben Verstärker 15 benötigt, die für alle
sichtbar zu machenden Kennzeichen dienen. Hinzu kommen 14 Dioden und 14 Widerstände für jedes
aufzuzeichnende Kennzeichen. Für eine 14 · 10-Matrix werden für jedes aufzuzeichnende Kennzeichen
28 Widerstände und 14 Verstärker benötigt.
An Stelle getrennter Kathoden kann die Elektronenröhre
eine gemeinsame Kathode aufweisen, die bei einer 7 ■ 5-Matrix sieben in einer Reihe angeordnete
und zur Modulation der Elektronenstrahlen dienende Elektroden anstrahlt. Bei einer 14 · 10-Matrix
erhöht sich die Anzahl der in einer Reihe angeordneten Elektroden der vorerwähnten Art auf vierzehn.
Die zur Modulation der Elektronenstrahlen dienenden Elektroden werden erregt, um die wahlweise
Aufhellung des Röhrenbildschirmes zu bewirken, wodurch ebenfalls die gewünschten Kennzeichen
sichtbar gemacht weiden können.
Es können mehrere Reihen von Kathoden oder von Elektronenstrahlen modulierenden Elektroden
vorgesehen werden und demgemäß gleichzeitig mehrere Kennzeichen aufgezeichnet werden. Die F i g. 3
zeigt die Anordnung von sechs Reihen zu jeweils sieben Kathoden 31. Deren jeweilige Elektronenstrahlen
sind schrittweise, und zwar in fünf in Ä'-Richtung erfolgenden Schritten gemeinsam verschiebbar,
so daß ein aus sechs Kennzeichen bestehender Block, deren Kennzeichen jeweils eine
Matrix von 7 · 5 aufweisen, sichtbar gemacht werden kann. Die Fig. 4 zeigt eine Anordnung von zwei
Reihen zu jeweils 15 Kathoden 41. Die hiervon abgestrahlten Elektronenstrahlen sind gemeinsam und
schrittweise durch sieben in y-Richtung erfolgende Schritte verschiebbar, so daß ein aus sechs Kennzeichen
bestehender Block auf dem Bildschirm aufgezeichnet werden kann.
Bei den Anordnungen nach den Fig. 3 und 4 sind
zusätzliche Kathoden 32 bzw. 42 vorgesehen, deren Elektronenstrahlen für andere Zwecke als jene der
Aufzeichnung von Kennzeichen verwendbar sind. Die Elektronenröhre kann als Radarbildröhre dienen,
während der von der zusätzlichen Kathode abgestrahlte Elektronenstrahl zur Aufzeichnung von Peilechos
auf dem Bildschirm verwendbar ist. Wenn zusätzlich zu der zur Aufzeichnung der Kennzeichen
dienenden Ablenkung der elementaren Elektronenstrahlen diese Strahlen mit den zur Anzeige des Peilechos
dienenden Strahlen abgelenkt werden, dann können die aufgezeigten Kennzeichen benachbart zu
einem gegebenen Peilecho angeordnet und als eine Art Idcntifizicnmpsanzcige verwendet werden.
Claims (5)
1. F.lektronenröhre mit einer Elektronenquelle zur Abgabe einer Vielzahl individuell steuerbarer.
parallel verlaufender Elektronenstrahlen, die in einer Reihe liegend voneinander getrennt sind
und die auf einen elektronenempfindlichen Anzeigeschirm gerichtet sind, wobei Strahlablenkeinrichtungen
vorgesehen sind, durch die die Elektronenstrahlen in einer quer zu der genannten
Reihe verlaufenden Richtung ablenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Steuereinrichtung vorgesehen ist, durch die die Elektroncnstrahlen einzeln oder in Gruppen aufeinanderfolgend
unterdrückt oder auf ihrem Weg zum Anzeigeschirm (10) freigegeben werden und
durch die die Strahlablenkeinrichtungen derart steuerbar sind, daß aufeinanderfolgende, über
den Anzeigeschirm (10) fortschreitende Strahlenablenkungen zur Darstellung eines bestimmten
Zeichens auf dem Anzeigeschirm (10) synchron mit der Auswahl der jeweils zum Anzeigeschirm
(10) freigegebenen Elektronenstrahlen erfolgen.
2. Elektronenröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektronenquelle eine
gemeinsame Kathode besitzt, die eine Reihe individuell steuerbarer Elektronenstrahl-Modulationselektroden
mit Elektronen überflutet und daß diese Modulationselektroden selektiv von der Steuereinrichtung gespeist sind.
3. Elektronenröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektronenquelle eine
Vielzahl von in "einer Reihe angeordneten Kathoden (1 bis 7) enthält, die individuell mittels
einer Ansteuerung durch die Steuereinrichtung Elektronenstrahlen abgeben.
4. Elektronenröhre nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Steuereinrichtung eine Drahtmatrix (11, 12) enthält, die durch zwei Gruppen von Drähten gebildet
ist. weiche derart angeordnet sind, daß jeder Draht (12) der einen Drahtgruppe jeden
Draht (11) der anderen Drahtgruppe kreuzt, ohne daß eine leitende Verbindung gegeben ist, daß
die Drähte der einen Drahtgruppe (12) an einen Impulsfolgegcnerator (18) angeschlossen sind und
von diesem nacheinander Speiseimpulse aufnehmen, und daß die Drähte (11) der anderen Drahtgruppe
jeweils an Elektronenstrahl-Steuerelemente (14, 15) und an durch Widerstände (13) gebildete
Verbindungselemente angeschlossen sind, die ausgewählte Drähte beider Drahtgruppen (11,12)
leitend miteinander verbinden und damit eine aufeinanderfolgende Speisung ausgewählter Elektronenstrahl-Steuerelemente
(14, 15) durch den Impulsfolgegenerator (18) bewirken.
5. Elektronenröhre nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsfolgegenerator
(18) und die an dessen Ausgang angeschlossenen Matrixdrähte (12) für eine Vielzahl von Widerstandsmatrizen
gemeinsam sind, deren jede die Elektronenquelle steuert und ein anderes Zeichen
auf dem Anzeigeschirm (10) darzustellen erlaubt, und daß Auswahleinrichtungen vorgesehen sind,
durch die die an den Elcktroncnstrahl-Steuerelementen
(14, 15) angeschlossenen Matrixdrähte zur Darstellung unterschiedlicher Zeichen auf
dem Anzeigeschirm (10) selektiv gespeist werden können.
(■>. Elektronenröhre nach einem der Ansprüche
1 bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß in ihr eine zusätzliche Kathode für die Erzeugung
eines unabhängig steuerbaren Zusatz-Elektronenstrahls vorgesehen ist, der durch die Strahlablenkeinrichtungen
hindurchläuft und auf dem Anzeigeschirm (10) eine Anzeige liefert, die neben
dem jeweils dargestellten Zeichen liegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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