[go: up one dir, main page]

DE1514092C - Brenn und/oder Brutelement fur Kern reaktoren - Google Patents

Brenn und/oder Brutelement fur Kern reaktoren

Info

Publication number
DE1514092C
DE1514092C DE1514092C DE 1514092 C DE1514092 C DE 1514092C DE 1514092 C DE1514092 C DE 1514092C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuel
particles
coating
breeding
nuclear reactors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Prof Dr 5100 Aachen Boettcher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Forschungszentrum Juelich GmbH
Original Assignee
Kernforschungsanlage Juelich GmbH
Publication date

Links

Description

1 2
Die Erfindung bezieht sich auf ein Brenn- und/oder der überraschenden Erkenntnis aus, daß die Wärme-Brutelement für Kernreaktoren, bei dem mit Kohlen- leitfähigkeit loser Schüttungen beschichteter Partikeln stoff, Karbiden oder Oxyden beschichtete Brenn- und/ dann erheblich höher ist, wenn bei sonst gleichen oder Brutstoffteilchen in loser Schüttung in einer Parametern an Stelle kugelschalenförmiger Beschichvakuumdicht verschlossenen metallischen Hülse ent- 5 tungen solche Beschichtungen auf die kugelförmigen halten sind, nach Patent 1 241 541. Die Hülse weist Kerne aufgebracht werden, bei denen die Umrißform dabei vorzugsweise einen zylindrischen oder ring- eines beliebigen Querschnitts polygonförmig ist. Beiförmigen Querschnitt auf. Der Durchmesser der spielsweise wurde bei Partikeln mit einem UC2-Kern Brenn- und/oder Brutstoffpartikel beträgt einige mit einem Durchmesser von 315 bis 340 μ und einer 100 μ. ίο kugelschalenförmigen Beschichtung aus pyrolytischem
Bei diesen Brenn- und/oder Brutelementen bestehen Kohlenstoff mit einer durchschnittlichen Dicke
die beschichteten Partikeln aus einem inneren kugel- von 115 ± 3 μ eine Wärmeleitfähigkeit von
förmigen Brennstoff- oder Brutstoffkern, beispielsweise 0,0016 ± 0,0003 cal/cm°C see festgestellt. Dagegen
bekannten Uran- oder Thoriumverbindungen, wobei betrug unter sonst gleichen Bedingungen bei einer
vorzugsweise Oxyde oder Karbide Verwendung finden, 15 Beschichtung, bei der die Umrißform eines beliebigen
Diese Kerne sind mit einer etwa 30 bis 150 μ dicken Querschnitts eines Partikels polygonförmig war, die
Schicht aus pyrolytischem Graphit und/oder geeigne- Wärmeleitfähigkeit 0,0038 ± 0,0003 cal/cm0C see. Das
ten bekannten Oxyden oder Karbiden umhüllt. Durch bedeutet, daß bei Verwendung von beschichteten Par-
diese Beschichtung soll das schnelle Herausdiffundieren tikeln polyederartiger Form, bei denen diese in einer
insbesondere gasförmiger Spaltprodukte aus den Ker- 20 metallischen Umhüllung enthalten sind, eine wesent-
nen der Partikeln in die Umgebung verhindert werden. lieh höhere spezifische Oberflächenbelastung von Brenn-
Solche Beschichtungen der Brenn- und/oder Brutstoff- und/oder Brutelementen möglich ist.
kerne können bei sehr genauer Kontrolle ihre Dicke in Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird
Gestalt von geometrisch praktisch sauberen Kugel- daher — ausgehend von dieser Erkenntnis — bei einem
schalen auf Kerne aufgebracht werden. Es ist ferner 35 Brenn- und/oder Brutelement der obengenannten Art
bekannt, daß bei bestimmter Lenkung des Verfahrens dadurch gelöst, daß die Beschichtung des kugel-
die Beschichtung der kugelförmigen Kerne auch so auf- förmigen Brenn- und/oder Brutstoff kernes der Parti-
gebracht werden kann, daß die Umrißform eines belie- kein derart ausgebildet,ist, daß die Umrißform eines
bigen Querschnitts polygonförmig ist. Dabei wird die beliebigen Querschnitts polygonförmig ist.
r, , ,·.... , , ,, ■_..,. · Ad , c . 30 Eine weitere Verbesserung der Wärmeleitfähigkeit
Polygonalltat als das Verhältnis von . definiert, . . , . . , . Ci 6 , , „ , .. ,.?
d · ist nach einem nicht zum Stande der Technik gehoren-
wobei Ad die jeweils auftretende Dickendifferenz den Vorschlag auch bei dem Brenn- und/oder Brutzwischen dickster und dünnster Beschichtungsstelle element gemäß der Erfindung dadurch erzielbar, daß und ä die mittlere Dicke der Beschichtung ist. Der- die in der losen Schüttung gebildeten Zwischenräume artig ausgebildete Beschichtungen wurden jedoch bis- 35 mit Heliumgas ausgefüllt sind, das unterAtmosphärenher für unzweckmäßig gehalten, da sie zwangläufig zu druck oder höherem Druck steht,
unterschiedlichen Dicken der Beschichtung führen, In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines woraus insbesondere die folgenden Nachteile ent- Brennelements gemäß der Erfindung schematisch darstehen : gestellt. Es zeigt
Es ist wesentlich schwieriger, bei solcherart be- 40 F i g. 1 die vergrößerte Wiedergabe einer beschichte-
schichteten Partikeln den Anteil an Brennstoff im ten Partikel,
fertigen Produkt zu messen. Ferner muß die dünnste F i g. 2 ein ringförmiges Brennelement mit bestelle der Beschichtung zur Erzielung der Diffusions- schichteten Brennstoffpartikeln mit polygonförmigen hemmung eine gewisse Mindestdicke haben, was Umriß.
zwangläufig dazu führt, daß an den dicksten Stellen der 45 Wie aus F i g. 1 hervorgeht, ist bei den in dem
Beschichtung mehr Beschichtungsmaterial aufgebracht Brenn- und/oder Brutelement gemäß der Erfindung
werden muß, als dies aus Gründen der Diffusions- enthaltenen Partikeln der sphärische oder nahezu
hemmung notwendig ist. Da außerdem die Feststellung sphärische Kern 1 der Partikel von einer Beschichtung!
der geringsten Dicke sehr schwierig ist, wird dadurch umhüllt, die diesen Kern so umgibt, daß die Umriß-
die Gefahr des Austritts von Spaltgasen erhöht. Daher 5° form eines beliebigen Querschnitts polygonförmig ist,
wurde bisher die Verwendung von in der erwähnten die Beschichtung insgesamt also einen unregelmäßigen
Art polygonal beschichteten Partikeln nicht für ratsam Vielflächner bildet. Diese Partikeln sind, wie aus dem
gehalten. in F i g. 2 wiedergegebenen Ausführungsbeispiel eines
Beschichtete Partikeln werden nicht nur in Brenn- ringförmigen Brennelements hervorgeht, als lose und/oder Brutelementen für gasgekühlte Hochtempe- 55 Schüttung 3 in der Umhüllung 4 enthalten,
raturreaktoren verwendet, in denen.sie mit massivem Die Vorzüge des Brenn- und/oder Brutelements geGraphit oder Karbiden umgeben sind. Im Haupt- maß der Erfindung, die sich aus der hohen Wärmepatent ist bereits vorgeschlagen worden, beschichtete leitfähigkeit ergeben, sind so groß, daß dadurch die Partikeln in solchen Reaktoren zu verwenden, in denen Nachteile, die einer Verwendung von Partikeln mit der Brenn- und/oder Bruststoff in einer vakuumdichten 60 einer derartigen Beschichtung, bei der die Umrißform metallischen Umhüllung enthalten ist. Bei Elementen eines beliebigen Querschnitts polygonförmig ist, in der letztgenannten Art hängt die erzielbare maximale Brennelementen für gasgekühlte Hochtemperaturreak-Overflächenbelastung von der Wärmeleitfähigkeit der toren bisher entgegenstanden, bei weitem überkompenin der metallischen Umhüllung enthaltenen losen siert werden. Dadurch, daß die beschichteten Brenn-Schüttung beschichteter Partikeln ab. Dabei kommt es 65 stoffpartikeln in einer metallischen Umhüllung entdarauf an, die Wärmeleitfähigkeit solcher losen Schüt- halten sind, stellen an einzelnen etwa vorhandenen zu tungen zu erhöhen. dünnen Stellen solcher Beschichtungen gegebenen-
Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung von falls auftretende geringfügige Mengen gasförmiger
Spaltprodukte keine Gefahr dar, weil die beschichteten Partikeln in der metallischen Hülse eingeschlossen sind.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Brenn- und/oder Brutelement für Kernreaktoren, bei dem mit Kohlenstoff, Karbiden oder Oxyden beschichtete Brenn- und/oder Brutstoffteilchen in loser Schüttung in einer vakuumdicht verschlossenen metallischen Hülse enthalten sind, nach Patent 1 241 541, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung des kugelförmigen Brenn- und/oder Brutstoffkernes der Partikeln derart ausgebildet ist, daß die Umrißform eines beliebigen Querschnitts polygonförmig ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1514092B2 (de) Brenn und oder brutelement fuer kernreaktoren
DE1915670B2 (de) Kernbrennstoffpartikeln mit einem Spaltmaterial oder Brutmaterial enthaltenden Kern und Verfahren zur Herstellung solcher Kernbrennstoffpartikeln
DE1223470C2 (de) Brennelement fuer Kernreaktoren
DE1514092C (de) Brenn und/oder Brutelement fur Kern reaktoren
DE1514961B2 (de) Brennelement für gasgekühlte Kernreaktoren
DE2915179C2 (de)
DE1489195A1 (de) Kernreaktorbrennstoff
DE1217514B (de) Brennstoffelement fuer Kernreaktoren
DE1909871C (de) Verfahren zur Herstellung von kugelförmigen Graphitbrennelementen
DE1589856C (de) Kernbrennstoffelement und Verfahren zu seiner Herstellung
DE2209660C2 (de) Brennelemente für Kernreaktoren
DE2501869A1 (de) Kernbrennstoffteilchen zur verwendung bei der herstellung von kernbrennstoff- koerpern
DE1210095B (de) Kugelfoermiges Brennstoffelement fuer Hochtemperatur-Leistungskernreaktoren und Verfahren zur Herstellung desselben
DE1234868B (de) Kernreaktor-Brennstoffelement
DE2309306C3 (de) Brennstoffelement für Hochtemperatur- Leistungskernreaktoren
DE2019304B2 (de) Verfahren zur Herstellung von strahlenbeständigen Kernbrennstoff-Verbundkörpern für Hochtemperatur-Reaktoren
DE1614533A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Kernbrennstoffen fuer Kernreaktoren
AT126750B (de) Elektrisches, druckgeschütztes Kabel.
DE2143337A1 (de) Verfahren zum Herstellen von Kernen poröser Teilchen vorbestimmter Porosität
DE1062834B (de) Brennstoffelemente mit nichtmetallischer Umhuellung fuer Kernreaktoren
DE2447802A1 (de) Vorrichtung zum abfangen von spaltprodukten
DE1489918C (de) Brennstoffelement für einen gasge kühlten Kernreaktor und Verfahren zu seiner Herstellung
DE1589856A1 (de) Kernbrennstoffelement
DE1439843A1 (de) Strahlungsreaktor
Hosegood Nuclear fuel particle for the fabrication of nuclear fuel bodies