DE1513623C - Vorrichtung zur selbsttätigen Aus schaltung des Anfahrstromes bei elektn sehen Schienen Triebfahrzeugen - Google Patents
Vorrichtung zur selbsttätigen Aus schaltung des Anfahrstromes bei elektn sehen Schienen TriebfahrzeugenInfo
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Description
3 4
der Geschwindigkeitszähler, sofern eine der Kipp- sind mit den die gleichen Haltepunkte betreffenden
stufen angesteuert ist, durch jeden Zeittaktimpuls ge- Verknüpfungsgliedern 31 bis 3 η verbunden sowie
startet wird und durch das Ausgangssignal des der führen ein andermal auf ein gemeinsames ODER-
jeweiligen Station zugeordneten Gatters wieder Gatter 43.
stillgesetzt wird, bis durch ein Abfahrsignal der 5 Bei der Abfahrt eines Triebfahrzeuges vom ersten
Stromausschaltgeschwindigkeitswert auf einen Spei- Haltepunkt der Strecke wird ein Startsignal an
eher übertragen wird. Klemme 47 gegeben, und die Taktfrequenz des Zeit-
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung be- taktgebers wird über das Gatter 19 dem Zeitzähler 41
steht gegenüber dem Stand der Technik einerseits in zugeführt. Der Geschwindigkeitszähler 11 befindet
der fehlersicheren elektronischen Ausführung der io sjch in diesem Augenblick auf dem niedrigsten Wert
Vergleichsstufen und Speichereinrichtungen, ande- seiner Abschaltgeschwindigkeit (z. B. 40 km/h),
rerseits in einer wesentlich vereinfachten Umpro- Läuft der Zeitzähler 41 auf den entsprechenden Wert
grammierungsmöglichkeit bei Änderungen des Fahr- für den ersten Haltepunkt, der durch den Fahrplan
planes oder der Streckenbeschaffenheit durch Wech- festgelegt wurde (z. B. nach 70 Sekunden), so wird
sei der Lötverbindungen an Zählerausgängen und i5 die Kippstufe 62 gesetzt und bewirkt durch ihr Aus-Verknüpfungsgliedern,
gangssignal, daß die Gatter 32 und 16 Signal abge-
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung sei nach- ben. Bedingt durch den Zeittakt am Gatter 17 sowie
stehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. durch die für den Haltepunkt am Gatter 22 ausge-
In der Figur ist mit 11 ein elektronischer Ge- wählten Abschaltgeschwindigkeitswerte wird das
schwindigkeitszähler bezeichnet, dem eine Dekodie- 20 Gatter 17 wechselnd leitend und steuert mit seinem
rungsmatrix 12 sowie über UND-Gatter, von denen Ausgangssignal das Gatter 15 für die Impulsfrequenz
hier nur das UND-Gatter 13 dargestellt ist, ein Spei- zum Geschwindigkeitszähler 11 auf.
eher 14 nachgeschaltet ist. Dieser Zähler 11 wird Der Zähler 11 läuft durch den Zeittakt gesteuert, von einem hier nicht dargestellten Impulsgenerator, z. B. auf den Geschwindigkeitswert 48 km/h, wo er der an die Klemme 10 angeschlossen wird, über das 25 durch Wirkung der Gatter 22, 32, 16 und 17 geUND-Gatter 15 gespeist. Die Ausgänge der Deko- stoppt wird. Der nächste Impuls des Zeittaktes am dierungsmatrix 12 sind mit den Eingängen von Gat- Gatter 17 steuert das Gatter 15 wieder für die Imtern 21, 22 bis 2 η verbunden. Diese Gatter 21, 22 ... pulse zum Zähler 11 auf. Erreicht der Zähler 11 den 2 η sind jeweils den einzelnen Haltepunkten (Statio- Geschwindigkeitswert 50 km/h, so stoppt er sich nen) einer Strecke zugeordnet. Jedes Gatter führt 30 wieder selbst. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis deshalb auf bestimmte Ausgänge der Dekodierungs- der Zähler auf seinen Höchstwert gelaufen ist.
matrix 12, an denen Geschwindigkeitswerte abge- Bei der Abfahrt des Triebfahrzeuges vom Haltenommen werden können. Die Auswahl der einzelnen punkt wird der im Geschwindigkeitszähler 11 aufge-Geschwindigkeitswerte ist dabei abhängig von der laufene Wert der Abschaltgeschwindigkeit durch Si-Streckenbeschaffenheit und der Streckenlänge des 35 gnal an Klemme 72 auf den Speicher 14 übertragen Streckenabschnittes, der auf diesen Haltepunkt folgt. und in einer Vergleichseinrichtung 49 mit der in 71 Am Gatter 22 ist eine solche Verteilung näher dar- anstehenden Ist-Geschwindigkeit des Triebfahrzeugestellt: Die Eingänge führen auf die Geschwindig- ges verglichen. Bei Übereinstimmung beider Werte keitswerte 47, 48, 50 ... 67, 70 km/h. An den Aus- wird das Abschaltsignal für die Fahrsteuerung an der gangen der Dekodierungsmatrix 12 können Ge- 40 Klemme 48 abgenommen.
eher 14 nachgeschaltet ist. Dieser Zähler 11 wird Der Zähler 11 läuft durch den Zeittakt gesteuert, von einem hier nicht dargestellten Impulsgenerator, z. B. auf den Geschwindigkeitswert 48 km/h, wo er der an die Klemme 10 angeschlossen wird, über das 25 durch Wirkung der Gatter 22, 32, 16 und 17 geUND-Gatter 15 gespeist. Die Ausgänge der Deko- stoppt wird. Der nächste Impuls des Zeittaktes am dierungsmatrix 12 sind mit den Eingängen von Gat- Gatter 17 steuert das Gatter 15 wieder für die Imtern 21, 22 bis 2 η verbunden. Diese Gatter 21, 22 ... pulse zum Zähler 11 auf. Erreicht der Zähler 11 den 2 η sind jeweils den einzelnen Haltepunkten (Statio- Geschwindigkeitswert 50 km/h, so stoppt er sich nen) einer Strecke zugeordnet. Jedes Gatter führt 30 wieder selbst. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis deshalb auf bestimmte Ausgänge der Dekodierungs- der Zähler auf seinen Höchstwert gelaufen ist.
matrix 12, an denen Geschwindigkeitswerte abge- Bei der Abfahrt des Triebfahrzeuges vom Haltenommen werden können. Die Auswahl der einzelnen punkt wird der im Geschwindigkeitszähler 11 aufge-Geschwindigkeitswerte ist dabei abhängig von der laufene Wert der Abschaltgeschwindigkeit durch Si-Streckenbeschaffenheit und der Streckenlänge des 35 gnal an Klemme 72 auf den Speicher 14 übertragen Streckenabschnittes, der auf diesen Haltepunkt folgt. und in einer Vergleichseinrichtung 49 mit der in 71 Am Gatter 22 ist eine solche Verteilung näher dar- anstehenden Ist-Geschwindigkeit des Triebfahrzeugestellt: Die Eingänge führen auf die Geschwindig- ges verglichen. Bei Übereinstimmung beider Werte keitswerte 47, 48, 50 ... 67, 70 km/h. An den Aus- wird das Abschaltsignal für die Fahrsteuerung an der gangen der Dekodierungsmatrix 12 können Ge- 40 Klemme 48 abgenommen.
schwindigkeitswerte (z. B. zwischen 40 km/h und Der Geschwindigkeitszähler 11 wird durch die
70 km/h) abgenommen werden. Die Frequenz des Impulsfrequenz noch bis zu seinem Höchstwert (z.B.
Impulsgenerators muß dabei mindestens so groß 70 km/h) weitergeschaltet und steuert über den besein,
daß der Zähler 11 in der dafür vorgesehenen treffenden Ausgang der Dekodierungsmatrix 12 die
Zeit von jedem Geschwindigkeitswert jeden nachfol- 45 Kippstufe 62 in ihre Ruhelage zurück. Gleichzeitig
genden Wert erreichen kann. Den Gattern 21 bis 2 η wird durch dieses Signal die Kippstufe 44 gesetzt,
sind weitere logische Verknüpfungsglieder 31 bis 3 η die durch ihr Ausgangssignal bewirkt, daß der Genachgeschaltet,
deren Ausgänge auf ein gemeinsames schwindigkeitszähler 11 über die Gatter 46, 16, 17
ODER-Gatter 16 führen. Der Ausgang dieses Gat- und 15 wieder auf den niedrigsten Wert der gewähltere
16 ist über ein negiertes UND-Gatter 17 mit dem 50 ten Abschaltgeschwindigkeit läuft.
Eingang des UND-Gatters 15 verbunden. Gesteuert Läuft der Zeitzähler 41 auf den entsprechenden wird das negierte UND-Gatter 17 durch die Takt- Wert für den nächsten Haltepunkt, so wiederholt frequenz (z. B. 1 Hz) eines hier nicht dargestellten sich der obengenannte Vorgang. Dies gilt auch für Zeittaktgebers, der an die Klemme 18 angeschlossen alle anderen Haltepunkte der Strecke,
wird- 55 Hat das Triebfahrzeug große Verspätung gegen-
Eingang des UND-Gatters 15 verbunden. Gesteuert Läuft der Zeitzähler 41 auf den entsprechenden wird das negierte UND-Gatter 17 durch die Takt- Wert für den nächsten Haltepunkt, so wiederholt frequenz (z. B. 1 Hz) eines hier nicht dargestellten sich der obengenannte Vorgang. Dies gilt auch für Zeittaktgebers, der an die Klemme 18 angeschlossen alle anderen Haltepunkte der Strecke,
wird- 55 Hat das Triebfahrzeug große Verspätung gegen-
Diese Taktfrequenz wird auch über ein Gatter 19 über dem Fahrplan, so wird der Geschwindigkeitseinem
weiteren elektronischen Zähler, dem Zeitzäh- zähler 11 jeweils beim Anliegen des höchsten Abler
41 zugeführt, dem eine Dekodierungsmatrix 42 schaltgeschwindigkeitswertes gestoppt und dieser
nachgeschaltet ist. Die Ausgänge der Dekodierungs- Wert in den Speicher 14 übertragen. Dieser Wert
matrix 42, an denen Zeitwerte abgenommen werden 60 entspricht der Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeukönnen,
die den frühestmöglichen Abfahrzeiten ent- ges. Ist die Verspätung nach Ansicht des Triebsprechen,
sind wahlweise mit Kippstufen 61, 62 bis Wagenführers so groß, daß sie auch durch laufende
6 η verbunden, die wiederum den einzelnen Halte- Vorgabe der Höchstgeschwindigkeit nicht mehr auspunkten
einer Strecke zugeordnet sind. Diese Kipp- geglichen werden kann, so besteht die Möglichkeit,
stufen schalten, wenn der entsprechende Zeitwert 65 den Zeittakt zu unterbrechen, um dann im Interesse
am Ausgang der Dekodierungsmatrix 42 ansteht einer optimalen Fahrweise nach dem vorgenannten
(z.B. Kippstufe 62 nach 70 Sekunden, Kippstufe 6 η Verfahren das Abschaltsignal für die Fahrsteuerung
nach 544 Sekunden). Die Ausgänge der Kippstufen zu geben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1 2
Bekannt ist bisher ein Verfahren, bei dem Strom-Patentanspruch: ausschaltzeitpunkte in Abhängigkeit von der Abweichung
zwischen planmäßiger und tatsächlicher AbVorrichtung zur selbsttätigen Ausschaltung des fahrzeit (Vorgabezeit und Istzeit) durch ein Pro-Anfahrstromes
bei zwischen Haltepunkten in Ab- 5 grammgerät auf dem Triebfahrzeug bestimmt werhän"i"keit
von einem aus Beschleunigungsperi- den. Stromausschaltzcitpunkt ist dabei derjenige
ode^ stromlosem Auslauf und Bremsperiode be- Zeitpunkt, zu dem die Beschleunigungsperiode bestehenden
Fahrprogramm gesteuerten elektrischen endet wird. Es schließen sich im Fahrprogramm
Schienen-Triebfahrzeugen, die eine Vergleichs- dann stromloser Auslauf und Bremsperiode an (franstufe
zur Ermittlung der bei jeder Abfahrt von i° zösische Patentschrift 1 402 703).
einem Haltepunkt bestehenden Abweichung zwi- Das Programmgerät ist dabei als Lochstreifenleser sehen der im Fahrprogramm vorgesehenen Ab- ausgebildet und ein von einem Taktgeber in gleichfahrzeit des Triebfahrzeuges und der tatsäch- mäßigen Schritten gesteuerter Mehrkanallochstreifen liehen Abfahrzeit sowie Speichereinrichtungen, in wird durch das Lesegerät geschoben. Der Mehrdenen zu diesen Abweichungen gehörige Strom- 15 kanallochstreifen enthält für jeden Streckenabschnitt ausschaltgeschwindigkeitswerte gespeichert sind, zwischen den Haltepunkten eine Vielzahl von koenthäll, und bei der durch Wirkung des auf die dierten Stromzeiten. Zum Zeitpunkt der Abfahrt vorliegende Abweichung ansprechenden Speichers wird die ausgelesenc Stromzeit von einem Voreinbei Erreichen des der Abweichung entsprechen- stellgerät in ein Zählgerät eingegeben, welches durch den Ausschaltgeschwindigkeitswertes ein Aus- 20 Impulse von einem Taktgeber auf Null zurückgestellt schaltbefehl an die Fahrsteuerung gegeben wird, wird und im Nullpunkt das Abschaltsignal liefert,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Weiterhin ist es bekannt, das Programmgerät als von Zeittaktimpulsen (Klemme 18) weiterschalt- Programmkartenleser auszubilden und eine von barer elektronischer Zeitzähler (41) vorgesehen einem Taktgeber in gleichmäßigen Schritten geist, von dem den einzelnen Haltepunkten züge- 25 steuerte Programmkarte durch das Lesegerät zu ordnete Kippstufen (61 bis 611) zu der im Fahr- schieben. Die Programmkarte enthält dabei genau programm jeweils vorgesehenen Abfahrzeit an- wie der Mehrkanallochstreifen eine Reihe Abfahrsteuerbar sind, daß ein mit wesentlich höherer zeiten mit den zugehörigen Stromausschallzciten geFrequenz als der Zeitzähler weiterschaltbarer und speichert.
einem Haltepunkt bestehenden Abweichung zwi- Das Programmgerät ist dabei als Lochstreifenleser sehen der im Fahrprogramm vorgesehenen Ab- ausgebildet und ein von einem Taktgeber in gleichfahrzeit des Triebfahrzeuges und der tatsäch- mäßigen Schritten gesteuerter Mehrkanallochstreifen liehen Abfahrzeit sowie Speichereinrichtungen, in wird durch das Lesegerät geschoben. Der Mehrdenen zu diesen Abweichungen gehörige Strom- 15 kanallochstreifen enthält für jeden Streckenabschnitt ausschaltgeschwindigkeitswerte gespeichert sind, zwischen den Haltepunkten eine Vielzahl von koenthäll, und bei der durch Wirkung des auf die dierten Stromzeiten. Zum Zeitpunkt der Abfahrt vorliegende Abweichung ansprechenden Speichers wird die ausgelesenc Stromzeit von einem Voreinbei Erreichen des der Abweichung entsprechen- stellgerät in ein Zählgerät eingegeben, welches durch den Ausschaltgeschwindigkeitswertes ein Aus- 20 Impulse von einem Taktgeber auf Null zurückgestellt schaltbefehl an die Fahrsteuerung gegeben wird, wird und im Nullpunkt das Abschaltsignal liefert,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Weiterhin ist es bekannt, das Programmgerät als von Zeittaktimpulsen (Klemme 18) weiterschalt- Programmkartenleser auszubilden und eine von barer elektronischer Zeitzähler (41) vorgesehen einem Taktgeber in gleichmäßigen Schritten geist, von dem den einzelnen Haltepunkten züge- 25 steuerte Programmkarte durch das Lesegerät zu ordnete Kippstufen (61 bis 611) zu der im Fahr- schieben. Die Programmkarte enthält dabei genau programm jeweils vorgesehenen Abfahrzeit an- wie der Mehrkanallochstreifen eine Reihe Abfahrsteuerbar sind, daß ein mit wesentlich höherer zeiten mit den zugehörigen Stromausschallzciten geFrequenz als der Zeitzähler weiterschaltbarer und speichert.
an seinem Ausgang die Stromausschaltgeschwin- 30 Nachteilig bei diesen vorbekannten gerätelechnidigkeitswerte
liefernder elektronischer Geschwin- sehen Lösungen ist jedoch, daß mechanische Speidigkeitszähler
(11) vorgesehen ist, von dem bei eher (Lochstreifen und Lochkarte) verwendet wereiner
Vielzahl von ausgewählten Stromausschalt- den, die einem Verschleiß unterworfen sind und
geschwindigkeiten den einzelnen Haltepunkten somit die Sicherheit eines solchen Fahrsystems verzugeordnete
elektronische Gatter (21 bis 2n) an- 35 ringern. Des weiteren wirkt sich bei dem bekannten
steuerbar sind, und daß diese Elemente über logi- Verfahren nachteilig aus, daß es in Abhängigkeit
sehe Verknüpfungsglieder in der Weise verbun- von veränderlichen Größen des Fahrbetriebes, wie
den sind, daß der Geschwindigkeitszähler, sofern z. B. Besetzung des Fahrzeuges und Stromschieneneine
der Kippstufen (61 bis 6n) angesteuert ist, spannung, zu unterschiedlichen Ausschaltzeitpunkten
durch jeden Zeittaktimpuls gestartet wird und 40 kommt.
durch das Ausgangssignal des der jeweiligen Sta- Um diese Fehler auszuschalten, war es am An-
tion zugeordneten Gatters (21 bis 2n) wieder still- meldetage dem Prinzip nach bekannt, die Ausschalgesetzt
wird, bis durch ein Abfahrsignal (Klemme tung des Anfahrstromes in Abhängigkeit von einer
72) der Stromausschaltgeschwindigkeitswert auf verspätungsabhängigen Abschaltgeschwindigkeit voreinen
Speicher (14) übertragen wird. 45 zunehmen (BBC-Nachrichten 46, 1964, S. 232).
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine nach diesem Prinzip arbeitende Vorrichtung zur
selbsttätigen Ausschaltung des Anfahrstromes bei
elektrischen Schienen-Triebfahrzeugen in Abhängig-50 keit von einer verspätungsabhängigen Abschaltge-
Die vorliegende Anmeldung bezieht sich auf eine schwindigkeit anzugeben, die ohne mechanisch beVorrichtung
zur selbsttätigen Ausschaltung des An- wegte Teile und kontaktlos arbeitet,
fahrstroms bei zwischen Haltepunkten in Abhängig- Ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs
fahrstroms bei zwischen Haltepunkten in Abhängig- Ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs
keit von einem aus Beschleunigungsperiode, strom- genannten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß
losem Auslauf und Bremsperiode bestehenden Fahr- 55 dadurch gelöst, daß ein von Zeittaktimpulsen weiterprogramm
gesteuerten elektrischen Schienen-Trieb- schaltbarer elektronischer Zeitzähler vorgesehen ist,
fahrzeugen, die eine Vergleichsstufe zur Ermittlung von dem den einzelnen Haltepunkten zugeordnete
der bei jeder Abfahrt von einem Haltepunkt be- Kippstufen zu der im Fahrprogramm jeweils vorgestehenden
Abweichung zwischen der im Fahrpro- sehenen Abfahrzeit ansteuerbar sind, daß ein mit
gramm vorgesehenen Abfahrzeit des Triebfahrzeuges 60 wesentlich höherer Frequenz als der Zeitzähler
und der tatsächlichen Abfahrzeit sowie Speicherein- weiterschaltbarer und an seinem Ausgang die Stromrichtungen,
in denen zu diesen Abweichungen ge- ausschaltgeschwindigkeitswerte liefernder elektronihörige
Stromausschaltgeschwindigkeitswerte gespei- scher Geschwindigkeitszähler vorgesehen ist, von
chert sind, enthält, und bei der durch Wirkung des dem bei einer Vielzahl von ausgewählten Stromauf
die vorliegende Abweichung ansprechenden Spei- 65 ausschaltgeschwindigkeiten den einzelnen Haltechers
bei Erreichen des der Abweichung entsprechen- punkten zugeordnete elektronische Gatter ansteuerden
Ausschaltgeschwindigkeitswertes ein Ausschalt- bar sind, und daß diese Elemente über logische Verbefehl
an die Fahrsteuerung gegeben wird. knüpfungsglieder in der Weise verbunden sind, daß
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL0053710 | 1966-05-27 | ||
| DEL0053710 | 1966-05-27 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1513623A1 DE1513623A1 (de) | 1969-04-03 |
| DE1513623B2 DE1513623B2 (de) | 1972-07-20 |
| DE1513623C true DE1513623C (de) | 1973-02-15 |
Family
ID=
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