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DE1512144C - Schaltungsanordnung zur Umsetzung einer Wechselspannung in eine Impulsfolge - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Umsetzung einer Wechselspannung in eine Impulsfolge

Info

Publication number
DE1512144C
DE1512144C DE1512144C DE 1512144 C DE1512144 C DE 1512144C DE 1512144 C DE1512144 C DE 1512144C
Authority
DE
Germany
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output
circuit arrangement
arrangement according
voltage
counter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Ludlov Bloomfield NJ James (V St A )
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bendix Corp
Original Assignee
Bendix Corp
Publication date

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Description

1 2
Die Erfindung betrifft eine integrierende Schal- Zählimpulse dem Zähler ein Sperrimpuls zugeführt
tungsanordnung, bei der eine als Eingangsgröße die- wird.
nende amplitudenmodulierte Wechselspannung in Die Erfindung richtet sich im wesentlichen auf die
einer Impulserzeugerstufe in eine von der Amplitude Erzeugung der Zählimpulse und auf die Ansteuerung
der Wechselspannung frequenzabhängige Impulsfolge 5 des Zählers. Zu diesem Zweck wird eine Sägezahn-
umgesetzt wird, die einem Zähler zugeführt wird, spannung erzeugt, die über Steuerschaltung, der Sperr-
dessen Ausgang gleich der Anzahl der Zähl- schaltung und über eine Difierenzierstufe dem Zähler
impulse ist. zugeführt wird. Die Steuerschaltung stellt abhängig
Integrierende Schaltungsanordnungen dieser Art von der Polarität der zugeführten Sägezahnspannung
sind zur Steuerung zahlreicher elektrischer Anlagen, io die Zählrichtung des Zählers fest und steuert dem-
insbcsondere für selbsttätige Steueranlagen von Luft- entsprechend den Zähler mittels positiver bzw. nega-
fahrzeugen erforderlich. Zusätzlich zu dem integrie- tiver Impulse. Da der Zähler nicht zwischen den
renden Verhalten benötigt man oft auch eine söge- Zählimpulsen und den Steuerimpulsen von der Steu-
nannte Synchronisation. Wenn nämlich im Anschluß erschaltung unterscheiden kann, wird der Zähler je-
an eine Handsteuerung einer Anlage auf einen selbst- 15 desmal dann gesperrt, wenn ein neuer Steuerimpuls
tätigen Betrieb umgeschaltet wird, so können ernst- erscheint, wenn also der Zähler seine Zählrichtung
hafte Schwierigkeiten auftreten, falls dann ein Steuer- ändern soll. Hierzu ist die Sperrschaltung vorgesehen,
signal von bestimmtem Anfangswert plötzlich auf das die bei einer Änderung des Steuerimpulses den Zäh-
Stellglied übertragen wird. Mit Synchronisation läßt ler aktiviert, so daß der Steuerimpuls nicht mitgezählt
sich daher ein Vorgang bezeichnen, durch den beim 20 wird.
Umschalten von Handsteuerung auf selbsttätige Steu- Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung erung eine allmähliche Änderung der Stellgröße er- sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet. So bezielt wird. treffen die Ansprüche 2 bis 6 den Demodulator, die
Eine solche Synchronisiervorrichtung ist beispiels- Ansprüche? bis 11 den Wandler, die Ansprüche 12
weise aus der deutschen Patentschrift 1 206 061 be- as und 13 die Steuerschaltung, die Ansprüche 14 und 15
kannt. Dabei ist eine Rückkopplungsschleife mit die Sperrschaltung, die Ansprüche 16 bis 19 den Zäh-
einem Transfluxor als speicherndem Glied vorgese- ler, die Ansprüche 20 bis 22 eine Begrenzungsschal-
hen. Ein aus der Differenz zwischen dem Eingangs- tung für den Zähler, die Ansprüche 23 und 24 eine
signal und dem RUckkopplungssignal gebildetes Feh- Rückstellschaltung für den Zähler und die Ansprüche
lersignal wird in der Rückkopplungsschleife in eine 30 25 bis 29 die weitere Ausbildung der integrierenden
Impulsfolge umgewandelt und der Steuerwicklung des Schaltungsanordnung in eine Synchronisiervorrich-
Transfluxors zugeführt. Während der Handsteuerung tung.
wird das im Transfluxor gespeicherte Eingangssignal Die Erfindung ist nachstehend an Hand eines Ausüber die Rückkopplungsschleife unwirksam gemacht, führungsbeispiels näher erläutert. In den Zeichnunwobei die Stellgröße der Anlage, also die Differenz 35 gen zeigt
zwischen dem Eingangssignal und dem Rückkopp- Fig. 1 das Blockschaltbild einer integrierenden
lungssignal etwa Null ist. Beim Umschalten auf die Schaltungsanordnung,
selbsttätige Steuerung beginnt sich dann die Stellgröße F i g. 2 das Blockschaltbild einer Synchronisiervor-
von ihrem Ausgangswert Null aus zu verändern. Bei richtung in Erweiterung der Schaltungsanordnung
der Umschaltung können somit keine plötzlichen An- 40 gemäß F i g. 1,
derungen der Stellgröße auftreten. F i g. 3 ein Schaltschema der integrierenden Schal-
Bei der vorliegenden Erfindung dient als integrie- tungsanordnung gemäß F i g. 1,
rendes Glied ein Zähler. Die der Erfindung zugrunde Fig. 4 das Schaltbild des Demodulators,
liegende Aufgabe besteht darin, die Schaltungsanord- Fig. 4A bis 4D Kurvenformen zur Erläuterung
nung der eingangs geschilderten Art so auszubilden, 45 der Wirkungsweise des Demodulators,
daß in zweckmäßiger Weise ein einwandfreier Be- F i g. 5 das Schaltbild eines Wandlers,
trieb des Zählers gewährleistet ist und die Schaltung Fig.5A und 5B Kurvenformen zur Erläuterung
in einfacher Weise zu einer Synchronisiervorrichtung der Wirkungsweise des Wandlers nach F i g. 5,
erweitert werden kann. Fig. 6 das Schaltbild der Steuer- und Sperrschal-
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, 50 tung,
daß die Impulserzeugerstufe aus einem Demodulator Fig. 6A und 6B Kurvenformen zur Erläuterung
zur Umwandlung der Wechselspannung in eine der Wirkungsweise der Steuer- und Sperrschaltung
Gleichspannung durch periodisches Austasten be- nach F i g. 6,
stimmter Abschnitte der Wechselspannung mittels F i g. 7 das Schaltbild des Zählers mit angeschloseines Impulsgenerators und aus einem Wandler be- 55 senem Digital-Analogumsetzer und
steht, der einen Verstärker mit einer Rückkopplungs- F i g. 8 das Schaltbild der Begrenzungs- und Rückschaltung zur Erzeugung einer Sägezahnspannung Stellschaltung für den Zähler nach F i g. 7.
aufweist, deren Frequenz proportional der Größe der Eine Signalquelle 20 (F i g. 1) liefert ein modulier-Gleichspannung ist und deren Polarität der Polarität tes Wechselstromsignal E1 mit unterdrücktem Träger, der Gleichspannung entspricht, und daß die Säge- 6«> wie es in Steuer- und anderen Servosystemen verwenzahnspannung einerseits einer Differenzierstufe zur det wird. Das Signal E1 gelangt auf einen Impulsgene-Erzeugung der Impulsfolge mit gleicher Frequenz und rator 19, der es demoduliert und dafür einen Imandererseits einer Sperrschaltung und einer Steuer- puls E3 liefert, dessen Frequenz der Amplitude des schaltung zugeführt wird, wobei von der Steuerschal- Signals E1 entspricht.
tung dem Zähler zur Bestimmung der Zählrichtung 65 Der Impuls E3 gelangt auf einen Binärzähler 32,
der Polarität der Sägezahnspannung entsprechende der digitale Signale abgibt, die der Gesamtzahl der
positive und negative Steuerimpulse und von der Impulse ΕΛ entsprechen, die vom Generator 19 wäh-
Sperrschaltung bei einer Änderung der Polarität der rend eines bestimmten Zeitintervalles erzeugt werden.
Die von dem Binärzähler 32 gelieferten digitalen Si- höchste und die Leitung 43 die niedrigste Stellenzahl
gnale gelangen in einen Digital-Analog-Wandler 54, des binären Ergebnisses.
der ein analoges YVechselstromausgangssigna! En Die verschiedenen Ausgangsleitungen 34 bis 43 abgibt. führen zu einem Digital-Analog-Umsetzer 54, dessen Da die Frec|uenz der vom Generator 19 gelieferten 5 Ausgang mit einem Verstärker 58 verbunden ist und Impulse E.. der Amplitude des Eingangssignals E1 der an seinem Ausgang 60 das analoge Wechselstromentspricht und da die Amplitude des Ausgangs- signal £., führt, das der Gesamtzahl der Impulse £·.'., signals £., der Gesamtimpulszahl entspricht, entspricht entspricht, die vom Generator 19 während eines bedie Amplitude des Signals E., am Ausgang des Digi- stimmten Zeitintervalls geliefert weiden.
tal-Anaiog-Wandlers 54 auch dem Integral der Ein- io Es ist unerläßlich, die Richtung zu steuern, in der gangssignalamplitude E1-, und man erhält der Zähler 32 arbeitet, in Verbindung mit der Polarität des veränderlichen Gleichstromsignals E.„ das vom
T ''" Demodulator 24 geliefert wird. Zu diesem Zweck
Ε-λ = KJ E1-dt; E7- = KJ Eiut. wird die auf der Ausgangsleitung 62 erscheinende
" ό i5 Sägezahnspannung E4 gleichzeitig einem Stcuerkreis
Darin' ist ET das Niveau der Spannung, auf das 7° .™d einem Inhibitkreis 67 zugeführt. Der Steuer-
der Impulsgenerator 19 für eine spätere Periode *reis79 sPrlcht auf bestimmte Spannungswerte der
zurückgesetzt wird Sagezahnspannung an und liefert an seinem Ausgang
e ' 72 einen Impuls E6, der über einen Verstärker 73
, ,so dem Binärzähler 32 zugeführt wird. Der Impuls E0
c- ν Γ π· a . v f a . ι \v r"c a . gibt dem reversiblen Binärzähler 32 das Kommando,
' J ' J ' J ' entweder vorwärts oder rückwärts zu zahlen.
'" '■ 'n -1 Der Zähler ist jedoch nicht in der Lage, zwischen
einem Zählrichtungswechselimpuls E6 und einem Im-
Die Ausgangsspannung E0 des Digital-Analog- 25 puls E3 zu unterscheiden. Wenn der Zähler also nicht Wandlers 54 ist proportional der Zahl η der Im- daran gehindert wird, nimmt er einen Richtungsimpulse E3 im Zeitintervall T, und man findet puls E0 für einen Impuls E3, und die an seinen Aus- _ gangen auftretende Impulszahl wird falsch. Um diesen E0 = K1 η Nachteil zu vermeiden, ist der Inhibitkreis 67 vorge- T 3° sehen, der auf einen anderen Wert der Sägezahn-E0 = K., f E1 dt, spannung E, anspricht und an seinem Ausgang 69 " 1 einen Inhibitimpuls E7 liefert, während der Zeit, in
worm der der Richtungsimpuls E„ seine Polarität ändert.
„ „ Dieser Inhibitimpuls E7 gelangt über einen Verstär-
K., = * . 35 ker 77 auf den Zähler und hindert diesen, auf jeden
E7- Eingangsimpuls anzusprechen, während der Zähl-
richtungssteuerimpuls E8 seine Polarität ändert. So-
Im Schaltbild nach F i g. 2, in dem die Erfindung mit wird eine Falschzählung vermieden,
in einem Synchronisator angewandt wird, wird das Der Binärzähler 32 wird selbsttätig zurückgesetzt, analoge Signal E0 vom Ausgang über eine Rückkopp- 40 sobald seine maximale Zählkapazität in der einen lungsleitung auf ein UND-Gatter 17 zurückgegeben, oder anderen Richtung erreicht ist. Dieses Zurückdas zwischen dem Generator 20 des Eingangssignals setzen ruft eine schlagartige Änderung der Amplitude und dem Impulsgenerator 19 angeordnet ist. In diesem des Ausgangssignals E1 auf der Leitung 60 von der UND-Gatter werden die Signale E0 und E1 derart zu- einen Maximalamplitude des Signals auf die entgesammengesetzt, daß das Ausgangssignal E0 das Ein- 45 gengesetzte Maximalamplitude hervor. Um das selbstgangssignal E1 unterdrückt und am Ausgang des tätige Zurücksetzen des Zählers zu vermeiden, ist UND-Gatters ein Synchronisiersignal E5 abgenom- eine Begrenzerstufe 80 vorgesehen. Die Ausgänge 34 men werden kann. bis 37 entsprechen den vier höchsten Stellen der Ge-Aus der Quelle 20 (F i g. 3) gelangt ein moduliertes samtimpulszahl und sind über die Leitungen 82, 86, Wechselstromsignal E1 mit unterdrücktem Träger auf 5» 88 und 92 mit der Begrenzerstufe 80 verbunden, einen Impulsgenerator 19, der einen Demodulator 24 Wenn der Zäh'er 32 seine volle Kapazität erreicht hat, enthält. Dieser arbeitet nach dem Impulsabtastprinzip z.B. in der Vorwärtsrichtung, wenn also sozusagen und wird durch die Impulse E und E1 gesteuert, die die auf den Leitungen 34 bis 37 vorhandenen Spanvom Impulsgenerator 21 erzeugt und über die Lei- nungen den Werten »1« entsprechen, liefert der Betungen 23 bzw. 25 dem Demodulator 24 zugeführt 55 grenzer 80 über die Leitung 96 ein Signal E„ an den werden. Der Demodulator 24 unterdrückt die um 90° Zähler 32, was bewirkt, daß der Zähler nicht weiterphasenverschobene Komponente im Eingangssignal E1 zählt, solange er nicht von dem Zählrichtungssteuer- und liefert an seinem Ausgang 26 ein Gleichstrom- imouls Ee umgesteuert wurde,
signal E2, dessen Amplitude der des Signals E1 ent- Wenn der Zähler 32 seine maximale Zählkapazität spricht. Die Leitung 26 führt zu einem Spannungs- 60 in der anderen Richtung erreicht hat, gelangen über Frequenz-Wandler 28, der an seinem Ausgang 30 die Ausgangsleitungen 100, 102, 104 und 106 Im-Impulse E3 mit einer der Amplitude des Gleichstrom- pulse auf den Begrenzer, die Komplementsignale zu signals E., entsprechenden Frequenz und an seinem denen auf den Leitungen 34 bis 37 liefern. Der Bezweiten Ausgang 62 eine Sägezahnspannung E4 liefert. grenzer 80 gibt wiederum auf seine Ausgangsleitung Die Impulse E3 gelangen auf einen reversiblen 65 96 ein Signal E9, das den Zähler 32 am Weiterzahlen Binärzähler 32, der über seine Ausgänge 34 bis 43 hindert, bis ein Zählrichtungsumkehrimpuls E6 erdie verschiedenen Binärelemente speist, die die Ge- scheint,
samtimpulszahl darstellen. Die Leitung 34 führt die Es ist erforderlich, daß die Anordnung ein Aus-
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gangssignal »Null« auf die Leitung 60 abgibt, sobald Batterie 134 an Masse liegt. Eine Rückkopplungsleisie unter Spannung gesetzt wird. I£iiic Quelle 110. die lung vom Ausgang 26, verbunden mit dem Emitter 5 durch Schließen ein« Schalters 111 in Betrieb gesetzt des Transistors 124. zum Eingang des Verstärkers wird, ist mit einer Rücksclzslufc 112 verbunden, die 122 enthält einen Widerstand 139. Die am Ausgang einen Impuls bestimmter Dauer auf den Zähler 5 26 anstehende Gleichspannung £2 ist in Fig. 4D gegibt. Durch diesen Impuls wird der Zähler 32 zurück- zeigt. Das Signal Ii., hat eine geeignete Ausgangsimgeselzt. so daß an seinen Ausgängen 34 bis 43 eine pedanz und eine dem Eingangssignali.', proportiodem Signal »Null entsprechende Kombination aus nale Amplitude. Der Proportionalitätsfaktor entspricht »Null«-" und »I-jiivv-Sicnalcn erscheint. dem Verhältnis des Rückkopplungswidcrstandes 139
Die ein/einen Bausteine des Blockschaltbildes nach io zum Eingangswiderstand 120.
1 ig. 3 werden nun an Hand der Fig.4 bis 8 näher Das am Ausgang des Demodulators 24 (Fig. 5)
beschrieben. anstehende Gleichstromsignal gelangt über einen Wi-
Das modulierte liingangswcchsclstromsignal E, mit derstand 140 auf den Eingang eines Verstärkers 142. unterdrücktem Träger, das von der Quelle 20 kommt Zwischen Eingang und Ausgang des Verstärkers 142 und sinusförmige Gestalt (Fig.4, 4A) hat. gelangt 15 liegt eine Rückkopplungsleitung mit einem Kondcnülier einen Widerstand 120 auf einen Verstärker 122. sator 143. wodurch der Verstärkerausgang 62 eine Der vom Impulsgenerator 21 auf der Leitung 23 er- Sägezahnspannung E4 liefert, wie sie Fig. 5 A zeigt, zeugte Impuls E gelangt über eine Diode 124 auf die Diese Spannung E4 gelangt gleichzeitig auf den Steu-Basis (/" eines Unijunction- oder Feldeffekttransistors erkreis 70 und den Inhibitkreis 67. Ebenso gelangt 126, der in der Rückkopplungsleitung des Verstär- 20 sie über einen Widerstand 148 auf den Eingang 159 kers 122 liegt. Dieser Transistor 126 ist mit seinem eines ersten Verstärkers 150 und über einen Wider-Kollektor/) an den Hingang des Verstärkers 122 ge- stand 152 auf den Eingang 155 eines zweiten Verlegt und mit seinem Emitter S an dessen Ausgang. stärkers 154. Der Verstärker 150 vergleicht die Säge-Seine Basis Ci ist mit dem Emitter S über einen Wi- zahnspannung E4 mit einer negativen Vorspannung, derstand verbunden, und ein Kondensator liegt über 25 die aus einer Batterie 156 stammt. Wenn die Sägeder Hmitter-Kollektor-Strccke. Der Transistor 126 zahnspannung gleich der Vorspannung aus der Batwird durch den Impuls E während einer kurzen Zeit tcrie 156 ist, entsteht eine Rückkopplung des Verjeder Periode des Eingangssignals E1- gesperrt, so daß stärkers 150 über einen Widerstand 160. Das Signal der Verstärker 122 das Eingangssignal während die- am Ausgang 162 des Verstärkers wechselt von einem scr Sperrzeit passieren läßt und an seinem Ausgang 30 Sättigungszustand in den der entgegengesetzten PoIa-
123 ein Signal En liefert. rität und gelangt über eine Diode 164 auf die Basis B Die F i g. 4 A und 4 B zeigen, daß der Impuls E so eines Transistors 167. Dieser Transistor verstärkt das
vom Generator 21 erzeugt wird, daß er im Maximum empfangene Signal, und das verstärkte Signal er-
des Signals E1- während jeder Periode dieses Signals scheint am Ausgang 170 (Kollektor) des Transistors und demzufolge im Minimum einer um *)()* phasen- 35 167, von wo es über die Leitung 168 auf die Basis G
verschobenen Spannung auftritt. Der Impuls En auf eines Unijunction- oder Feldeffekttransistors 173 ge-
der Ausgangsleitung des Verstärkers 122 ist demzu- langt, dessen Emitter und Kollektor mit den Klem-
folgc in seiner Amplitude der Amplitude der phasen- men des Kondensators 143 verbunden sind, der in
richtigen Komponente des Eingangssignals E1 propor- der Rückkopplungsleitung des Verstärkers 142 liegt, tional und unabhängig von der phasenverschobenen 40 Der Feldeffekttransistor 173 wird leitend gemacht,
Komponente. wenn ein ausreichender positiver Impuls auf seine
Der Impuls E11 gelangt auf den Kollektor D eines Basis 172 gelangt, wodurch sich der Kondensator 143 zweiten Feldeffekttransistors 128. der in Serie zum über den Transistor 173 entlädt und einen Abfall der Ausgang 123 des Verstärkers 122 Hegt. Ein Impuls E1, Sägezahnspannung E4 am Ausgang 62 des Verstärder vom Generator 21 erzeugt wird und von einer 45 kers 142 hervorruft. Wenn der Abfall der Sägezahnbestimmten positiven Spannung schnell auf Masse- spannung E4 weit genug ist, um auf den Anfangspotential abfällt, gelangt über eine Leitung 25 und punkt der Hysteresis in der Rückkopplungsleitung des eine Diode 130 auf die Basis G des Transistors 128. Verstärkers 150 zu gelangen, kehrt das Signal am wodurch dieser für einen kurzen Augenblick leitend Ausgang 162 des Verstärkers in den Sättigungszuwird und den Impuls E1, durchläßt. Der Impuls E, 50 stand mit der ursprünglichen Polarität zurück. Das erscheint, wie die Fig.4B und 4C zeigen, während an der Basis des Transistors 167 erscheinende Signal einer Zeit, in der der Verstärker 122 unter der Wir- gelangt über die Leitung 168 zur Basis 172, sperrt kung des Impulses E auf den Transistor 126 leitend den Feldeffekttransistor 173 und veranlaßt den im ist. Die Dauer des Impulses E ist größer als die des Rückkopplungsweg des Verstärkers 142 liegenden Impulses E1. Der Kollektor D des Feldeffekttransi- 55 Kondensator 143, sich erneut aufzuladen. Es leuchtet stors 128 ist mit dessen Basis über einen Widerstand ein. daß die Spannung E4 am Ausgang 62 des Ververbunden, stärkers eine Sägezahnform nach F i g. 5 A hat, deren
Der vom Transistor 128. solange dieser durch den Frequenz vom Eingangswiderstand 140, von dem
Impuls E1 leitend gemacht ist. hindurchgelassene Im- Kondensator 143, von der Hysteresis der Rückkopppuls E1, gelangt auf einen Speicherkondensator 132, 60 lung des Verstärkers 150 und vom Niveau der Vor-
dessen einer Anschluß mit dem Emitter S des Tran- spannung der Batterie 156 abhängt,
sistors 128 und der Basis G eines dritten Feldeffekt- Der Verstärker 154 erhält aus der Batterie 158 eine
transistors 124 und dessen anderer Anschluß mit positive Vorspannung und arbeitet so wie der Ver-
Massc verbunden ist. Der Emitter 5 des Transistors stärker 150. Die Verstärker 150 und 154 ermöglichen
124 liegt an der negativen Klemme einer Batterie 136 65 es dem Transistor 167 und dem Feldeffekttransistor über einen Widerstand 135 und der Kollektor /) an 173, auf die ansteigenden bzw. abfallenden Flanken der positiven Klemme einer zweiten Batterie 137. der Sägezahnspannung E4 anzusprechen. Die Vorderen negativer Pol ebenso wie der positive Pol der spannungen und die Verbindungen der Hingänge 153
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und 157 bzw. 155 und 159 der Verstärker 150 und nem einen Wert auf den anderen Wert. Die aus der 154 sind den beiden Verstärkern invers zugeordnet, Schaltung 183 gewonnene Vorspannung und die was die notwendigen Ausgangsimpulse auf den Lei- Hysteresis der Rückkopplungsleitung des Verstärkers tungen 162 und 163 zur Folge hat, wobei der Ver- 180 sind derart bemessen, daß der Wert des Imstärker 150 auf die abfallenden und der Verstärker 5 pulses E0 sich jedesmal ändert, wenn die auf Leitung 154 auf die ansteigenden Flanken der Spannung E4 62 auftretende Sägezahnspannung in ihrem absoluten anspricht. Die am Ausgang 163 des Verstärkers 154 Wert gegenüber Masse zunimmt, wie Fig. 6B zeigt, auftretenden Signale werden über eine Diode 166 der Wenn z. B. die Sägezahnspannung positiver ist als die Basis des Transistors 167 und von diesem auf die Vorspannung aus der Schaltung 183, hat der ImBasis 172 'des Feldeffekttransistors 173 geleitet, wie io puls E0 einen positiven Wert,' was nach Fig. 6B es auch beim Verstärker 150 erfolgt. Der Emitter E »Rückwärtszählen« bedeutet: Wird die Sägezahndes Transistors 167 liegt an Masse, und sein Kollek- spannung kleiner gegen Masse, was die Folge eines tor C erhält eine negative Vorspannung aus einer Polaritätswechsels des Signals E2 ist, verbleibt der Batterie über einen Widerstand, während seine Basis B Impuls Ea noch auf dem »Rückwärtszählenw-Wert, ihre Vorspannung aus einem zwischen Masse und 15 bis die Sägezahnspannung E4 die Null-Linie schneinegativer Klemme der Kollektorbatterie liegenden det und den entgegengesetzten Wert annimmt. Der und aus zwei Widerständen bestehenden Spannungs- Impuls E6 wechselt sofort auf einen bestimmten negateiler erhält. tiven Wert mit der Bedeutung »Vorwärtszählen«, der
Außer der in F i g. 5 A dargestellten Sägezahn- durch die Hysteresis der Rückkopplung des Verstärspannung E4 liefert der Spannungs-Frequenz-Wand- 20 kers 180 bestimmt ist. Der Impuls E0 gelangt über ler nach F i g. 5 an seinem Ausgang 30 einen Im- den Verstärker 73 auf den Binärzähler 32.
puls E3, dessen Frequenz der Amplitude des Ein- Der im Inhibitkreis 67 vorgesehene Verstärker 181 gangssignals E1 entspricht. Die Ausgangsspannung vergleicht die Sägezahnspannung E4 mit einer positiauf der Leitung 170 tritt in den Zeiträumen auf, in ven Vorspannung aus der Batterie 186 und einer hedenen sich der Kondensator 143 über den Rückkopp- 35 gativen Vorspannung aus der Batterie 188. Je ein lungskreis des Verstärkers 142 entlädt. Diese Aus- Widerstand 191 bzw. 192 ist in zwei Rückkopplungsgangsspannung gelangt auf ein Differenzierglied 175, wegen des Verstärkers 181 vorgesehen, wodurch der das aus einem Kondensator 172 als Längsglied und Inhibitkreis 67 an seinem Ausgang 69 einen Imeinem nach Masse führenden Widerstand 174 als puls E7 mit zwei Werten liefert, wie Fig. 6A zeigt. Querglied besteht. Die Spannung am Ausgang 178 30 Dieser Impuls gelangt über einen Verstärker 77 auf des Differentiiergliedes wird durch eine Diode 176 den Binärzähler 32. Dieser ist so eingerichtet, daß er abgekappt, wodurch Impulse E3 am Ausgang 30 ent- nicht gesperrt ist, solange der Impuls E1 seinen posistehen, wie sie in Fig. 5B im Vergleich zur Säge- tiven Wert besitzt, aber gesperrt wird, wenn der Imzahnspannung E4 gezeigt sind. puls E7 seinen negativen oder »Sperr«-Wert einnimmt.
Wie bereits gesagt, liefert der Spannungs-Frequenz- 35 Der Inhibitkreis 67 ist vorgesehen, um den Impuls E7 Wandler 28 einen Impuls E3 an seinem Ausgang 30, auf seinem negativen oder »Sperr«-Wert zu erzeugen, der nicht gezählt wird, wenn die Flanke des Säge- wenn die Sägezahnspannung E4 in einem Spannungszahnes E4 positiv oder negativ zu werden beginnt. Es bereich ist, in dem eine Änderung des Steuerimpulsist daher erforderlich, einen weiteren Impuls zu er- wertes E0 auftritt, und auf seinem positiven Wert, zeugen, der der Polarität der Sägezahnspannung E4 40 wenn die Sägezahnspannung E4 Werte erreicht, die entspricht, um dem Binärzähler 32 anzuzeigen, ob er über denen der Impulse E3 liegen. Um das Zeitvervorwärts oder rückwärts zählen soll. ; hältnis der Fig. 6A und 6B zu vergleichen, muß
Da der Zähler außerdem nicht in der Lage ist, die man Fig. 6A etwas nach rechts verschieben, wlih-
Zählrichtungssteuerimpulse E6 von den Impulsen E3 rend F i g. 6 B nicht verändert wird,
des Wandlers zu unterscheiden, ist es ebenso erfor- 45 Die vom Spannungs-Frequenz-Wandler 28 erzeug-
derlich, einen Inhibitimpuls zu erzeugen, der den ten Impulse E3 gelangen über Leitung 30 auf den
Zähler daran hindert, bei einer Änderung der Im- Binärzähler 32, den Fig. 7 ausführlich zeigt. Dieser
pulse E6 weiterzuzählen. Dieses ermöglichen der gibt an seinen Ausgängen 34 bis 43 Spannungen ab,
Steuerkreis 70 und der Inhibitkreis 67, die in F i g. 6 die den logischen Werten Null und Eins entsprechen,
dargestellt sind. 5° und er enthält die binären Elemente, die die Anzahl
Die auf der Leitung 62 (Fi g. 6) anstehende Säge- der empfangenen Impulse E3 darstellen,
zahnspannung E4 gelangt über Leitung 65 und einen Der Binärzähler 32 enthält eine Anzahl gleicher
Widerstand 69 an den einen Eingang eines Verstär- Stufen, deren jede einen Ausgang enthält, der einem
kers 180 im Steuerkreis 70. Zugleich gelangt die Span- Binärelement der Impulsgesamtzahl entspricht. In
nung E4 über die Leitung 66 und den Widerstand 179 55 Fig. 7 sind nur die zwei Ausgänge 42 und 43 als
auf den einen Eingang eines weiteren Verstärkers Beispiel, dargestellt. Jede Zählerstufc enthält die
181 mit mehreren Eingängen im Inhibitkreis 67. Hälfte eines doppelten Flip-FIop-Krcises 202, diese
Ein Widerstand 182 liegt im Rückkopplungskreis Hälften sind mit 202/1 und 202Z? bezeichnet. Der
des Verstärkers 180, und eine aus einer Batterie 184 Flip-Flop 202/4 ist mit einer Hälfte 200/1 eines dop-
und zwei Widerständen 186, 188 bestehenden Schal- 60 pelten ODER-Gatters 200 und der Flip-Flop 202 B
tung 183 liefert eine Vorspannung, die über Leitung mit der anderen Hälfte 200ß des ODER-Gattcrs 200
190 auf einen zweiten Eingang des Verstärkers 180 verbunden. Der aus dem Spannungs-Frequcnz-Wand-
gclangt. Wenn die Sägezahnspannung E4, die auf den ler 28 kommende Impuls E., gelangt über Leitung 30
Verstärker 180 gegeben wird, und die Vorspannung zum doppelten Flip-Flop 202.
einander gleich sind, arbeitet der Verstärker 180 65 Der Vorwärts-oder Rückwärtszählstcuerimpuls E11
linear. Es entsteht über „den Widerstand 182 eine aus dem Verstärker 73 wird dem doppelten ODHR-
Rückkopplung, und der am Ausgang 72 des Steuer- Gatter 200 zugeführt. Die ODRR-Gatter 200,4 und
kreises vorhandene Impuls E(i springt sofort von sei- 200 W bewirken abwechselnd die Kutstchung . von
512
ίο
Spannungen auf den Ausgangsleitungen 208 oder 206 des Doppel-Flip-Flops 202, durch die die nächste Zählerstufe angesteuert wird, und der Flip-Flop 202 liefert auf seinen Ausgangsleitungen 42 und 43 Spannungen an die Binär-Elemente, die der Gesamtzahl 5 der vom Spannungs-Frequenz-Wandler 28 empfangenen Impulse E3 entsprechen.
Der Sperrimpüls E7, vom Verstärker 77 kommend, gelangt über die Leitung 78 zum Doppel-Flip-Flop 202, der auf einen bestimmten Wert des Sperrimpulses E7 anspricht. Der Doppel-Flip-Flop 202 und das Doppel-ODER-Gatter 200 sind mittels einer Leitung 204, die den Ausgang des ODER-Gatters 200 mit einem Eingang des Flip-Flops 202 verbindet, und einer Leitung 210, die einen Ausgang des Flip-Flops 202 mit einem Eingang des ODER-Gatters 200 verbindet, so zusammengeschaltet, daß das ODER-Gatter 200, gesteuert durch die Steuerimpulse E6, die Zählrichtung des Zählers 32 ändert.
Der Digital-Analog-Umsetzer 54 enthält eine An- ao zahl Stufen, die der Anzahl der Ausgangsleitungen des Zählers 32 entspricht. Jede Stufe enthält eine aus zwei Transistoren bestehende Eingangsschaltung; zwei solcher Stufen, 220 und 222, sind als Beispiel in Fig. 7 dargestellt. Die Eingangsschaltungen 220 und 222 erhalten eine Vorspannung aus einer Wechselspannungsquelle über einen rückgekoppelten Verstärker 226. Dadurch liefert der eine Transistor jeder Eingangsschaltung, sobald er durch eine Spannung leitend wird, die einem Binärelement zugeordnet ist und auf einer der Leitungen 42 oder 43 auftritt, ein Wechselstromsignal bestimmter Amplitude auf den Ausgangsleitungen 221 oder 223 der Schaltungen 220 bzw. 222. Diese Signale gelangen über Widerstände 225 und 224 auf den Eingang eines rückgekoppelten Summierverstärkers 228, dessen Ausgang 230 über einen Trennkondensator 234 mit dem in F i g. 3 beschriebenen Verstärker 58 gekoppelt ist, welcher an seinem Ausgang 60 das analoge Ausgangssignal E0 abgibt. Wenn der Zähler die Nähe seiner Zählkapazität in der einen oder anderen Richtung erreicht, gibt der Begrenzer 90 ein Signal E9, das den Zähler anhält, bis ein die Zählrichtung umkehrendes Signal E6 erscheint.
Wenn das Ende der einen oder anderen Zählrichtung erreicht wird, erscheint ein Signal E9 auf der Leitung 96 (F i g. 8) und sperrt den ersten Doppel-Flip-Flop 202 des Zählers 32. Alle anderen Flip-Flops 250, 252, 254, 256 des Zählers werden ebenfalls gesperrt.
Die Ausgänge der vier höchsten Stellenstufen des Binärzählers 32, dargestellt durch die Flip-Flops 250, 252, 254, 256, sind mit einem NAND-Gatter 258 des Begrenzers 80 über Leitungen 34-82, 35-86, 36-88, 37-92 verbunden. Wenn die Binärelemente der auf den Ausgangsleitungen 34, 35, 36, 37 auftretenden Gesamtzahlimpulsen E„ z. B. alle »Eins« sind, ist das Signal am Ausgang 26fr des NAND-Gatters 258 »Null«. Um den Binärzähler in der anderen Zählrichtung anzuhalten, sind die Komplementausgänge der vier höchsten Zählstufen des Zählers über Ausgangsleitungen 100, 102, 104, 106 mit einem zweiten NAND-Gatter 262 verbunden. Wenn die Binärclemente auf diesen Leitungen den Wert »Eins« darstellen, ist das Signal am Ausgang 264 des NAND-Gatters 262 »Null«. Die Ausgänge 260 und 264 der NAND-Gatter 258 und 262 sind mit einem ODER-Gatter 266 verbunden. Solange das Signal auf der einen oder anderen Leitung 260 oder 264 »Null« ist, liefert das ODER-Gatter 266 auf Leitung 96 das Signal E,,, das den Flip-Flop 202 sperrt.
Der in Fig. 3 bereits schematisch gezeigte Rücksetzkreis 112 enthält einen Widerstand 115, einen Kondensator 117 und eine Diode 119. Wenn der Schalter Hl niedergedrückt ist, wodurch die Energie aus der Quelle HO über die Leitung 114 in den Rücksetzkreis 112 gelangt, wird über Leitung 113 ein Impuls gegeben, der auf jeden der Doppel-Flip-Flops 202, 250, 252, 254 des Zählers gelangt. Der Rücksetzimpuls gelangt gleichzeitig über eine Diode 270 und einen Widerstand 272 auf den Ausgang 34 der höchsten Stufe des Zählers, die durch den Flip-Flop dargestellt ist.
Der Impuls auf Leitung 113 setzt die Flip-Flops 202, 250, 252, 254 des Zählers in die gleiche Lage zurück und stellt den wichtigsten Flip-Flop 256 in die entgegengesetzte Lage, wodurch auf den Ausgangsleitungen 34, 35, 36, 37 und 43 die Werte »Null« erscheinen. '
Die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung schafft ein Mittel, mit dessen Hilfe die in Flugsteueranlagen und anderen Servosystemen verwendeten Signalverarbeitungen im Sinne der beiden ersten Absätze der Beschreibung durchgeführt werden können, um eine einwandfreie Funktion dieser Anlagen zu ermöglichen. Die Erfindung gestattet die Erreichung dieses Zieles mit einfachen Mitteln, ohne bewegliche Teile, und ist besonders für die Mikrotechnik geeignet. Der Rücksetzkreis 112 liefert einen Impuls, der am Ausgang 60 den Wert »Null« einstellt, wenn die ganze Anlage oder auch nur die Quelle 110 eingeschaltet wird.

Claims (29)

Patentansprüche:
1. Integrierende Schaltungsanordnung, bei der eine als Eingangsgröße dienende amplitudenmodulierte Wechselspannung in einer Impulserzeugerstufe in eine von der Amplitude der Wechselspannung frequenzabhängige Impulsfolge umgesetzt wird, die einem Zähler zugeführt wird, dessen Ausgang gleich der Anzahl der Zählimpulse ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulserzeugerstufe (19) aus einem Demodulator (24) zur Umwandlung der Wechselspannung (Ej) in eine Gleichspannung (E2) durch periodisches Austasten bestimmter Abschnitte der Wechselspannung mittels eines Impulsgenerators (21) und aus einem Wandler (28) besteht, der einen Verstärker (142) mit einer Rückkopplungsschaltung (143,173) zur Erzeugung einer Sägezahnspannung (E4) aufweist, deren Frequenz proportional der Größe der Gleichspannung (E2) ist und deren Polarität der Polarität der Gleichspannung entspricht, und daß die Sägezahnspannung (E4) einerseits einer Differenzierstufe (175) zur Erzeugung der Impulsfolge (E3) mit gleicher Frequenz und andererseits einer Sperrschaltung (67) und einer Steuerschaltung (70) zugeführt wird, wobei von der Steuerschaltung (70) dem Zähler (32) zur Bestimmung der Zählrichtung der Polarität der Sägezahnspannung entsprechende positive und negative Steuerimpulse (E6) und von , der Sperrschaltung (67) bei einer Änderung der Polarität der Zählimpulse (E0) dem Zähler (32) ein Sperrimpuls (E7) zugeführt wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, da-
durch gekennzeichnet, daß der Demodulator (24) aus einer von dem Impulsgenerator (21) gespeisten Taststufe (122, 126) und einer Wandlerstufe (124, 132) besteht, in der die den ausgetasteten Abschnitten der Wechselspannung (£,·) entsprechenden Impulse (E1n) in Gleichspannungssignale (E.,) umgeformt werden (F i g. 4).
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Taststufe aus einem Verstärker (122) mit einer Riickkopplungsschleife besteht, in der ein aktives Element (126) angeordnet ist, dessen Steuerelektrode (G) mit dem Impulsgenerator (21) zur Steuerung der Durchlaßzeiten des Verstärkers verbunden ist (Fig. 4). ;
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Taststufe (122, 126) mit der Wandlerstufe (124, 132) über ein Schaltelement (128) verbunden ist, dessen Steuerelektrode (131) an den Impulsgenerator (21) angeschlossen ist (F i g. 4).
5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine einen Widerstand (139) enthaltende Rückkopplungsschleife zwischen dem Ausgang der Wandlerstufe (124,132) und dem Eingang der Taststufe (122, 126) vorgesehen ist (F i g. 4).
6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandlerstufe einen Speicherkondensator (132) zur Speicherung der abgetasteten Impulse (E10) und ein aktives Element (124) aufweist, dessen Steuerelektrode mit dem Speicherkondensator (132) und dessen zwei weitere Elektroden (DS) mit Bezugsspannungsquellen (136,137) verbunden sind (F i g. 4).
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Verstärker (142) des Wandlers (28) und der Differenzierstufe (175) eine Vergleichsstufe (150,156; 154, 158) vorgesehen ist, in der die Sägezahnspannung (E4) mit Vorspannungen verglichen wird (F i g. 5).
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsstufe des Wandlers (28) zwei parallelgeschaltete Verstärker (150, 154) aufweist, von denen jeder eine Rückkopplungsschleife mit einem Widerstand (160, 161), einen merklichen Hysteresiseffekt und zwei Eingänge aufweist, wobei den ersten Eingängen (153, 159) jeweils gleichzeitig die Sägezahnspannung (E4) und den zweiten Eingängen (155, 157) eine positive (158) bzw. negative (156) Vorspannung zugeführt wird, während die Ausgänge der Verstärker über je eine Diode (164,166) gemeinsam mit der Steuerelektrode (B) eines aktiven Verstärkerelementes (167) verbunden sind.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang des Verstärkerelementes (167) über eine Rückkopplungsschleife mit der Steuerelektrode (172) eines aktiven Elementes (173) verbunden ist, das in der Rückkopplungsschaltung des Verstärkers (142) des Wandlers (28) angeordnet ist (F i g. 5).
10. Schaltungsanordnung nach einem der An-Sprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückkopplungsschaltung des Verstärkers (142) des Wandlers (28) einen dem aktiven Element
(173) parallelgeschalteten Kondensator (143) aufweist (Fig. 5).
II.- Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang des Verstärkerelementes (167) ebenfalls mit dem Eingang der DiiTerenziurstufe (175) verbunden ist und diese aus einem Reihenkondensator (172). einem Querwiderstand (174) und einer diesem parallelgeschalteten, zwischen Ausgang (178) und Masse liegenden Begrenzerdiode (176) besteht (F i g. 5).
12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung (70) einen Impulsgenerator (180) aufweist, dessen Ausgangsimpulse die Steuerimpulse (E1.) sind (Fig. 6).
13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 12. dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsgenerator
(180) einen Verstärker aufweist, dessen erstem Eingang (69) die Sägezahnspannung (E4) zugeführt wird und dessen zweiter Eingang (190) an eine Vorspannungsquelle (183) geschaltet ist, sowie einen in einer Rückkopplungsschleife des Verstärkers liegenden Widersland (182) aufweist, wobei die am Verstärkerausgang auftretenden Steuerimpulse (E6) ihre Polarität ändern, wenn die Sägezahnspannung im wesentlichen gleich der Vorspannung ist (F i g. 6).
14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrschaltung (67) einen Impulsgenerator (181) aufweist, dessen Ausgangsimpulse die Sperrimpulse (E.) sind (Fig. 6).
15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsgenerator
(181) einen Verstärker mit vier Eingängen aufweist, von denen zwei gleichzeitig mit der Sägezahnspannung (E4) beaufschlagt sind und von denen die beiden anderen Eingänge mit Vorspannungsquellen (186,188) entgegengesetzter Polarität verbunden sind, wobei der Verstärker zwei Gegenkopplungen aufweist, von denen jede einen Widerstand (191,192) enthält und an die mit der Sägezahnspannung beaufschlagten Eingänge angeschlossen ist, so daß der am Verstärkerausgang auftretende Sperrimpuls (E.) eine bestimmte Polarität aufweist, wenn die Sägezahnspannung (E4) im wesentlichen gleich der Vorspannung dieser Polarität ist, und die entgegengesetzte Polarität, wenn die Sägezahnspannung im wesentlichen gleich der Vorspannung mit entgegengesetzter Polarität ist (F i g. 6).
16. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler (32) ein binärer Vorwärts-Rückwärts-Zähler mit mehreren Stufen (202, 250, 252, 254, 256) ist, von denen jeweils eine Ausgangsspannung, die dem Binärwert einer Binärzahl entspricht, und der zugehörige Komplementwert abgegeben wird (F i g. 8).
17. Schaltungsanordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zählstufe eine Hälfte eines Doppel-Flip-Flops (202A, IVLB) enthält und die beiden Hälften des ersten Doppel-Flip-Flops (202) je von einer Hälfte eines Doppel-ODER-Gatters (200/1, 200 B) angesteuert werden, welches mit dem Ausgang der Steuerschaltung (70) verbunden ist (F i g. 7).
18. Schaltungsanordnung nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Ausgang (210) des ersten Doppel-Flip-Flops (202) auf einen Hingang des ODER-Gattcrs (200) zurückgeführt ist.'
19. Schaltungsanordnung nach Anspruch 16 oder 17. dadurch gekennzeichnet, daß ein Ausgang (30) der Impulserzeugerstufe (19) oder des Wandlers (28) mit der ersten Hälfte (202Λ) des eisten Doppel-FIip-FIops (202) verbunden ist und die Sperrschaltung (67) mit zwei Hingängen der zweiten Hälfte (202 H) des ersten Doppei-Flip-Flops (202) verbunden ist (F i g. 7).
20. Schaltungsanordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß dem Zähler (32) eine Begrenzerschaltung (80) angeordnet -ist, die mit einer bestimmten Anzahl von Zählstufen verbunden ist und auf die digitalen Ausgangsspannuiigen und deren Komplemcntwerte anspricht, und daß eine Verbindung (96) zwischen der Begrenzerschaltung (80) und dem Zähler (32) vor- ao gesehen ist. über die ein Signal (E9) dem Zähler zugeführt wird, wenn dieser seine Zählkapazität in einer der beiden Zählrichtungen erreicht (Fig. 3).
21. Schaltungsanordnung nach Anspruch 20, as dadurch gekennzeichnet, daß durch das Signal (Ej1) auf der Verbindung (96) der Zählvorgang unterbrochen wird, bis die Zählrichtung gewechselt hat (Fig. 3).
22. Schaltungsanordnung nach Anspruch 20 oder 21. dadurch gekennzeichnet, daß der Begrenzerschaltung (80) ein erstes NAND-Gatter (258). das mit den Ausgängen einer bestimmten Anzahl der höchsten Zählerstufen verbunden ist. und ein zweites NAND-Gatter (262) aufweist, das mit den Komplementausgängen der gleichen Zählerstufcn verbunden ist. und daß die Ausgänge (260. 264) der NAND-Gatter mit den Eingängen eines ODER-Gatters (266) verbunden sind, dessen Ausgang (96) an die erste Flip-Flop-Stufe (202) des Zählers angeschlossen ist (F i g. 8).
23. Schaltungsanordnung nach Anspruch 16. dadurch gekennzeichnet, daß dem Zähler (32) eine von einer Spannungsquelle (110) gespeiste Rückstellschaltung zugeordnet ist, wobei der Zähler bei jedem Einschalten der Schaltungsanordnung durch einen Impuls auf einen bestimmten digitalen Wert einstellbar ist (Fig. 3).
24. Schaltungsanordnung nach Anspruch 23,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellschaltung (112) einen zwischen der Spannungsquelle (110) und Masse liegenden Widerstand (115) aufweist, zu dem die Reihenschaltung'eines Kondensators (117) mit einer Diode (119) parallel geschaltet ist, wobei der Ausgang (113) der Diode mit allen Flip-Flops (202, 250, 252, 254) des Zählers (32) unmittelbar außer mit der höchsten Stufe verbunden ist, die über die Reihenschaltung einer Diode (270) mit einem Widerstand (272) angeschlossen ist (Fig. 8).
25. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang des Zählers (32) mit einem Digital-Analog-Umsetzer (54) verbunden ist, in dem ein der Summe aller Zählimpulse (E.,) entsprechendes analoges Ausgangssignal erzeugt wird (F i g. 3).
26. Schaltungsanordnung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang des Digital-Analog-Umsetzers (54) mit einem der Impulserzeugerstufe (19) vorgeschaltenen UND-Gatter (17) verbunden ist und zwischen dem UND-Gatter (17) und der Impulserzeugerstufe (19) ein Ausgang (Es) zur Bildung eines der Addition der Zählimpulse entsprechenden Synchronisiersignals vorgesehen ist (F i g. 2).
27. Schaltungsanordnung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Digital-Analog-Umsetzer (54) mehrere Doppcl-Transistorstufen (220, 222) aufweist, von denen jede mit einem Ausgang (34 bis 37; 43) des Binärzählers (32) verbunden ist (F i g. 7).
28. Schaltungsanordnung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß jede Doppel-Transistorstufe (220, 222) zwei Transistoren enthält, .deren Basen parallel geschaltet und mit einem Ausgang des Binärzählers verbunden sind, wobei der Kollektor des einen Transistors an eine Wechselstromquellc (227) geschaltet und der Kollektor des anderen Transistors geerdet ist, und die Ausgänge (221, 223) durch die paralielgeschalteten Emitter gebildet sind (F i g. 7).
29. Schaltungsanordnung nach Anspruch 27 und 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge der Doppel-Transistorstufen (220, 222) über Widerstände (224, 225) gemeinsam mit dem Eingang eines über einen Widerstand rückgekoppelten Addierverstärkers (228) verbunden sind (Fig. 7).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

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