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DE1511666C - Übergabevorrichtung an einer Verpackungs maschine - Google Patents

Übergabevorrichtung an einer Verpackungs maschine

Info

Publication number
DE1511666C
DE1511666C DE1511666C DE 1511666 C DE1511666 C DE 1511666C DE 1511666 C DE1511666 C DE 1511666C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hold
cam
down device
arm
relay
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas R Los Alton Brick son Thomas B Palo Alto Calif Baker (V St A) B65b 11 18
Original Assignee
Khklok Corp , New York, N Y (V StA)
Publication date

Links

Description

1 2
Die Erfindung betrifft eine Übergabevorrichtung schwenkbare Greifer zu erfassen, deren jeweils einen an. einer Verpackungsmaschine mit einem jeweils einzigen Förderhub ausführender Antrieb von einem einen einzigen Förderhub ausführenden, um eine auf die. Anwesenheit eines Gegenstands auf einer von gemeinsame Achse schwenkbaren Greiferpaar, des- einem Förderband beschickten Zulieferstelle ansen Förderbewegung von einem auf die Anwesenheit 5 sprechenden Fühler ausgelöst wird. In der voreines Gegenstandes an einer von einem Förderband geschlagenen Einrichtung ist jedoch kein Niederbeschickten Zulieferstelle ansprechenden Fühler aus- halter vorgesehen, der die Gegenstandsablegung gelöst wird. Die Erfindung betrifft insbesondere eine steuert.
derartige Übergabevorrichtung für empfindliche stab- Als Fühler kann ein an sich bekannter Anschlagoder stangenförmige Gegenstände in Faltschachteln, io schalter dienen.
in denen die Gegenstände reihenweise angeordnet Zweckmäßigerweise ist der Niederhalter kippbar
sind, wobei eine, zwei oder mehr Schichten derartiger an seinem Tragarm angeordnet. Dies ermöglicht, daß
Reihen vorgesehen sein können. der Gegenstand zwischen Unterlage und Niederhalter
Ein spezielles Beispiel ist die Verpackung von zangenartig erfaßt werden kann.
Fischstäbchen in Faltschachteln, beispielsweise in 15 Als Niederhalter kann zweckmäßigerweise eine abzwei Schichten, wobei jede Schicht vier oder sechs wärts gerichtete, federbelastete Gabel dienen. In die-Stäbchen enthält. Andere Gegenstände, die in glei- sem Fall unterstützt die Feder den Einsatz des hincher Weise gehandhabt und verpackt werden können, teren Gegenstandsendes in die Schachtel,
sind Bäckereiprodukte, wie beispielsweise Kekse, In den Figuren der Zeichnung ist ein Ausführungs-Schokolade in Stangenform, wobei das gemeinsame 20 beispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen
Hauptmerkmal dieser Gegenstände darin besteht, F i g. 1 bis 10 schematische Darstellungen des Bedaß die Gegenstände, die gehandhabt und verpackt tätigungsmechanismus einer Vorrichtung zum Verwerden sollen, annähernd die gleichen Abmessungen, laden von Gegenständen, die für die Handhabung jedoch eine etwas irreguläre Form haben und gegen und Verpackung von Fischstäbchen ausgelegt ist, woeine rauhe Behandlung empfindlich sind, da diese 25 bei diese Figuren die Teile des Betätigungsmechanis-Gegenstände verdrückt und verkratzt werden kön- mus in aufeinanderfolgenden Betriebsphasen zeigen, nen, ja sogar brechen können. . Fig. 11 eine perspektivische Ansicht eines Teiles
Eine Mehrfachverpackung bringt zahlreiche Pro- einer Verlademaschine, die den Betätigungsmechanis-
bleme mit sich, und eines der Hauptprobleme ist die mus aufweist, der schematisch in den Fig. 1 bis 10
Genauigkeit der Ablegung der Gegenstände. Dieses 30 dargestellt ist,
Problem wird in den Fällen noch schwerwiegender, Fig. 12 eine perspektivische Ansicht des in F ig. 11
in denen die Gegenstände eine irreguläre Form dargestellten, entfernt liegenden Endes der Maschine
haben. Solche Schwierigkeiten können durch eine in vergrößertem Maßstab,
positive Handhabung der Gegenstände vom Augen- Fig. 13 eine perspektivische Ansicht eines hinteren
blick der Zulieferung bis zum Augenblick der Ver- 35 Abschnittes der Maschine in vergrößertem Maßstab,
ladung weitgehend vermindert werden. Die zwang- Fig. 14 eine perspektivische Ansicht der Seite des
läufige oder positive Handhabung schaltet Ausfluch- in Fig. 12 dargestellten Abschnittes der Maschine,
tungsfehler der Gegenstände sowie ein unvollständi- Fig. 15 eine perspektivische Ansicht der Unter-
ges Einlegen in die Schachteln aus. · seite der Maschine und
Eine Übergabevorrichtung der eingangs bezeich- 40 Fig. 16 ein Schaltbild zur Erläuterung der elek-
neten Art wird erfindungsgemäß dadurch verbessert, frischen Antriebselemente und Steuerungen der Ma-
daß das Greiferpaar durch eine Unterlage und einen schine. \
Niederhalter gebildet wird, die jeweils von unabhän- Die Gegenstände, die beim dargestellten Ausfüh-
gig voneinander schwenkbaren Armen getragen und rungsbeispiel Fischstäbchen sind, werden in-regel-
derart gesteuert sind, daß an der Übergabestelle der 45 mäßig angeordneten parallelen Straßen mittels eines
Niederhalter in Ruhe verbleibt, bis die Unterlage gemeinsamen. Förderers vorwärts bewegt und gelan-
unter dem vom Niederhalter erfaßten Gegenstand gen über eine feste Zwischenplatte auf eine beweg-
etwa parallel zur Auflageebene des Gegenstandes ab- liehe Unterlage, auf der sie zum Stillstand kommen,
gezogen ist. Ein Niederhalter bewegt sich dann von oben auf
Der durch die Übergabevorrichtung etwa auf einem 50 diese Fischstäbchen zu und klemmt diese Fischstäb-
Kreisbogen in den Schachtelunterteil geförderte Ge- chen auf der Unterlage fest. Die Unterlage und der
genstand ist während der Kreisbogenbewegung zwi- Niederhalter bewegen sich dann zusammen mit den
sehen der Unterlage und dem Niederhalter erfaßt, zwischen diesen Teilen eingeklemmten Fischstäbchen
und das vordere Gegenstandsende gelangt zuerst in längs einer im wesentlichen gebogenen Bahn in die
die Schachtel. Während des dann folgenden Abzugs 55 Faltschachteln, wobei die Stäbchen mit einem Ende
der Unterlage bleibt der Gegenstand unter der Kon- zuerst in die Schachteln eintreten. Die Niederhalter
trolle des Niederhalters, bis sich das hintere Gegen- halten die Stäbchen in dieser teilweise eingelegten
standsende in die Schachtel legt. Stellung, während die Unterlage unter den Fischstäb-
Es ist in diesem Zusammenhang bekannt, in hori- chen hinweggezogen wird. Dies führt dazu, daß die zontaler Lage zugelieferte Gegenstände während des 60 hinteren Enden der Fischstäbchen unter der Steuern-Verladungsvorgangs durch eine Hebelanordnung zu den Einwirkung der Niederhalter in die Schachteln kippen. Bei der bekannten Vorrichtung ist jedoch fallen.
kein Niederhalter vorgesehen, noch ist es möglich, Der Niederhalter und die Unterlage kehren dann in während des Abziehens der Transportunterlage den ihre Aufnahmestellung neben der Zwischenplatte zuGegenstand zu halten bzw. zu steuern. 65 rück und der Förderer bewegt die nächste Stäbchen-
Weiterhin ist es in diesem Zusammenhang vor- reihe auf die Unterlage, und der Verpackungsvorgang
geschlagen worden, den zu übergebenden Gegen- wird wiederholt,
stand zwischen zwei um eine gemeinsame Achse In der Zwischenzeit bewegen sich leere Schachteln
an die Stellen der Schachteln, die ihre untere Stäbchenschicht aufgenommen haben, und die zuletzt genannten Schachteln bewegen sich zu einer zweiten Verpackungsstation, an welcher diese Schachteln während des nächsten Betriebszyklüs die nächste Stäbchenschicht aufnehmen.
Obwohl die Bewegungen der verschiedenen Teile durch ein Kurbel- und Hebelsystem erzeugt werden können, werden' für diesen Zweck bevorzugt Drehnocken verwendet.
Da ein Mehrfachnockenmechanismus komplex ist, und da es schwierig ist, die gleichzeitigen Wirkungen verschiedener nockenbetätigter Elemente unter Bezugnahme auf übliche zeichnerische Darstellungen zu erläutern, wurde ein maßstäbliches Modell der verschiedenen Nockenniechanismen hergestellt. Das Modell wurde durch eine Anzahl von aufeinanderfolgenden Stellungen hindurch bewegt, welche einen vollständigen Betriebszyklus darstellen. Diese Stellungen wurden photographiert und aus diesen Photographien wurden Zeichnungen gewonnen, die hier als F i g. 1 bis 10 wiedergegeben sind und die zuerst beschrieben werden sollen.
Nach der Betrachtung der Fig. 1 bis 10 können die Einzelheiten der in den Fig. 1 bis 15 dargestellten Maschine in einfacher V/eise erläutert und verstanden werden.
Es sei zuerst auf F i g. 1 Bezug genommen. Eine Faltschachtel B, die eineri Schachtelunterteil 11 und .einen angelenkten Deckel 12 aufweist, liegt in einer Schachtelführung 13 in einer Stellung, in der diese Schachtel eine zweite Schicht Fischstäbchen aufnimmt. Wie dargestellt, enthält die Schachtel B eine erste oder untere Schicht 14. Zum Zwecke der Beschreibung sei angenommen, daß die untere Stäbchenschicht 14 in die Schachtel an einer vorhergehenden Verpackungsstation eingegeben wurde, die der in F i g. 1 dargestellten Verpackungsstation entspricht.
Ein Zuführungsförderer 15 bewegt eine Stäbchenreihe 16, in der die Stäbchen Ende gegen Ende anliegen, von einer nicht dargestellten Anlieferungsstelle auf der rechten Seite zuerst auf eine stationäre Zwischenplatte 17 und dann auf eine Unterlage 18.
Das erste Fischstäbchen S1 bewegt sich etwas über die Vorderkante der Unterlage 18 mit seinem vorderen Ende hinaus und legt sich gegen den nach oben sich erstreckenden Abschnitt 19 eines schwenkbaren Anschlages 20 an, der bei 21 drehbar gelagert ist. Der untere Teil 22 des schwenkbaren Anschlages 20 bildet eine Blende, welche jetzt einen Lichtstrahl freigibt, der in einer Richtung senkrecht zur Zeichenebene verläuft. Der Lichtstrahl ist auf eine Photozelle 23 gerichtet. In der dargestellten, abgelenkten Lage des Endanschlages 20 erlaubt dessen unterer blendenartiger Teil 22 den Durchgang des Lichtstrahles. Wenn das Stäbchen S1 nicht vorhanden wäre, würde der Anschlag in Richtung der Uhrzeigerdrehung verschwenkt und der Blendenabschnitt 22 würde den Lichtstrahl unterbrechen. Dadurch würde eine Änderung des Steuersignals hervorgerufen, welches von der Photozelle 23 erzeugt wird. Die Bedeutung der Änderung dieses Signals soll noch erläutert werden.
Der Endanschlag 20 ist ein Element eines Fühlers, der den Vorschub der Produkte steuert, die vom Förderer 15 vorwärts bewegt werden. Das Schwenklager 21 des Endanschlages befindet sich an einem Ende 24 eines Schaltarmes 25, der schwenkbar an einer Welle 26 gelagert ist. Das andere Ende 27 des Schaltarmes trägt eine Rolle 28, die dem Umfang eines Schaltnockens 29 folgt.
Der Schaltnocken 29 ist an einer Hauptantriebswelle 40 befestigt, an welcher auch verschiedene andere Nocken fest montiert sind. Um die Umfangskonturen dieser Nocken leichter unterscheiden zu können, werden verschiedene gebrochene und ausgezogene Linien verwendet.
Die Unterlage 18 ist an einem Arm 30 montiert,
ίο der um eine Welle 31 verschwenkbar ist und der einen Nockennachläufer 32 trägt. Der Nockennachläufer 32 liegt am Umfang eines Nockens 33 an.
Zur. Erzeugung einer komplexen Bewegung des Niederhalters, der das Fischstäbchen S1 auf der Unterlage 18 festhält, werden zwei Nocken verwendet.
Ein Nocken 34 betätigt einen Nockennachläufer 35 an einem Niederhaltennontagearm 36, der an der Welle 31 drehbar gelagert ist. Der Arm 36 trägt einen Drehzapfen 37, der sich, wie deutlich zu erkennen ist, längs eines Bogens bewegt, dessen Mittelpunkt die Welle 31 ist. Der Schwenkzapfen 37 trägt einen Niederhalterarm 38, dessen unteres Ende einen Nockennachläufer 39 aufweist. Der Nockcnnachläufer 39 gleitet am Umfang eines Niederhalternokkens 41, der ebenfalls an der gemeinsamen Antriebswelle 40 montiert ist.
Das obere Ende des Niederhalterarms trägt einen Niederhalter, der in einem Niederhaltergehäuse 42 angeordnet ist. Eine gabelartige Spitze 43 ist am unteren Ende einer Stange 44 montiert, die gleitbar im Gehäuse unter einem Winkel gegenüber der Oberfläche der Unterlage 18 angeordnet ist. Die Stange 44 steht unter der Spannung einer Feder 45, deren unteres Ende sich auf einem Flansch 46 an der Stange abstützt und deren oberes Ende gegen den Deckel des Gehäuses anliegt. Es ist zu erkennen, daß die gegabelte Niederhalterspitze 43 verhindert, daß sich das Stäbchen S1 dreht, und die gegabelte Spitze drückt das Stäbchen nach unten auf die Unterlage 18 mit einer Kraft, die gleich der Federkraft ist, wenn der Niederhalter nach unten auf die Unterlage 18 durch die Wirkung des Niederhalternockens 41 be-
. wegt wird,
Der Betätigungsmechanismus weist ferner zwei elektrische Schalter und deren Betätigungsnocken auf. Diese Einrichtung soll später noch beschrieben werden. Die Schalter und die Schalternocken sind zur Verbesserung der Übersichtlichkeit der Darstellung in den F i g. 3 bis 6 fortgelassen. In den F i g. 1 bis 10 sind ferner Federn fortgelassen, die normalerweise verwendet werden, um die verschiedenen Nokkennachläufer in Anlage an den Nocken zu halten. Der Nockenmechanismus arbeitet in der folgenden Weise. Ein Antrieb, beispielsweise ein Elektromotor, der noch beschrieben werden soll, treibt die Hauptantriebswelle 40 in einer Richtung entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn an, wie es durch den Pfeil 47 angedeutet wird. Es sei bemerkt, daß in der in der F i g. 1 dargestellten Lage der Nockennachläufer 39 des Niederhalterarmes 38 einen Punkt am Nocken 41 erreicht hat, hinter welchem der Nockenumfang zurückweicht, wodurch bewirkt wird, daß der Niederhalterarm verschwenkt wird und die Niederhalterspitze 43 nach unten auf das Stäbchen 5, drückt (Fig. 2). Der Förderer 15 steht still, und es wird durch die Produkte 16 kein Druck auf das hintere Ende des Stäbchens S1 ausgeübt.
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Es sei ferner bemerkt, daß sich in diesem Augen- kens 41 bewegt und durch den Nockennachläufer 35 blick der Nockennachläufer 28 des Schaltarmes 25 des Armes 36, da sich der Nockennachläufer 35 auf einen ansteigenden Abschnitt des Nockens 29 ebenfalls auf einem ansteigenden Abschnitt des Nokbewegt, wodurch der Arm 25 in einer Richtung ent- kens 34 bewegt.
gegengesetzt zum Uhrzeigersinn um die Achse 26 5 Der Anschlag 20 des Schaltarmes 25 hat eine Stel-
verschwenkt wird. Dadurch wird der Endanschlag 20 lung erreicht, in der der sich nach oben erstreckende
gegenüber dem vorderen Ende des Stäbchens S1 zu- Abschnitt 19 einen Gegenstand auffängt und stoppt,
rückgezogen. falls der Förderer 15 Gegenstände vorwärts bewegt.
F i g. 3 zeigt den Schaltarm in der verschwenkten Der Blendenarm 22 des Anschlages unterbricht den
Lage und den Anschlag 20 in einer fast vollständig io auf die Photozelle 23 gerichteten Lichtstrahl und da-
zurückgezogenen Stellung. Da der untere Blenden- durch wird ein Signal erzeugt, dessen Zweck noch
abschnitt 22 des Anschlages schwerer ist als der erläutert werden soll. Es genügt zu sagen, daß zu
Restlcil des Anschlages, wird der Anschlag um den diesem Zeitpunkt die Unterbrechung des Lichtstrahles
Schwenkpunkt 21 herum verschwenkt, und der untere bewirkt, daß ein Schaltkreis vorbereitet wird, der es
Abschnitt des Anschlages legt sich gegen das obere 15 ermöglicht, daß der Motor des. Förderers 15 bei Be-
Endc des Armes 25 an. tätigung eines weiteren Schalters in Betrieb gesetzt
In der in F i g. 3 dargestellten Betriebsphase be- . wird. Dieser weitere Schalter ist in F i g. 7 bei 48 ge-
wegt sich der Nockennachläufer 35 des Niederhalter- zeigt. Dieser Schalter wird von einem Schaltnocken
montagearmes 36 auf einen abfallenden Abschnitt 49 betätigt, der an der Antriebswelle 40 befestigt ist.
des Nockens 34. Dadurch wird der Schwenkzapfen 20 Die Gegenstände 16 werden nun vom Förderer 15
37 auf einem Kreisbogen um die Achse 31 herum vorwärts bewegt, und. die Fischstäbchen bewegen
nach links verschwenkt. Daraus folgt, daß die Nie- sich .nach links, bis das vorderste Stäbchen S2 sich
dcrhalterspitze 43 ebenfalls nach links zur Schach- · gegen den Abschnitt 19 des Anschlages 20 anlegt.
tel B hin verschwenkt wird. Fig. 8 zeigt die Stellung, in der die Unterlage 18
Die Unterlage 18 folgt der Bewegung des Nieder- 25 zur Anlieferungsstation neben der Zwischenplatte
halters, so daß der Niederhalter und die Unterlage zurückgekehrt ist. Der Förderer hat die Stäbchen
mit dem dazwischen eingeklemmten Stäbchen 5, sich nach links gedruckt, und das Stäbchen S2, welches
zur Schachtel B hin bewegen. sich vorher auf der Zwischenplatte befand, liegt nun
Die Bewegung der Unterlage wird durch den gegen den Anschlag 20 an, der um die Schwenkstelle
Arm 30 erzeugt, dessen Nockennachläufer 32 sich 3° 21 herum verschwenkt wird, wodurch der untere
auf einen abfallenden Abschnitt des Nockens 33 be- Blendenabschnitt 22 des Anschlages die Photozelle
wegt. 23 freigibt. Licht fällt nun auf die Photozelle und
In der in Fig. 4 dargestellten Betriebsphase haben dadurch wird ein Signal erzeugt, und durch die Wir-
der Niederhalter 43, die Unterlage 18 und das Stab- kung dieses Signales wird der Förderer 15 abgestoppt.
eben S1, welches zwischen diesen Teilen gehalten 35 Die gefüllte Schachtel B1 war entfernt, und eine
wird, das Ende des Vorwärtshubes erreicht. Das vor- zweite Schachtel B1, hat die Stelle der Schachtel S1
dere Ende des Stäbchens ruht auf dem unteren Stab- eingenommen. Die Vorgänge werden dann wieder-
chen 14 und liegt gegen die Rückwandung der holt, und die nächste Betriebsphase ist in F i g. 1 dar-
Schachtel an. Es ist klar, daß das hintere Ende des gestellt.
Stäbchens durch die Einwirkung der Feder 45 ge- 40 Es sei bemerkt, daß in den Fig. 1, 2, 8, 9 und 10 nau in die Schachtel eingebracht wird, wenn die ein weiterer Schalter 50 dargestellt ist, der von einem Unterlage 18 nun unter dem Stäbchen S1 fortgezogen Nocken 51 an der Welle 40 betätigt wird. Es ist wird, während der Niederhalter 43 seine dargestellte Zweck dieses Schalters, die Bewegung der Welle 40 Lage beibehält.. . auf eine Umdrehung auf einmal zu beschränken, In F i g. 4 ist der Schaltarm in seiner vollständig 45 wenn nicht Bedingungen existieren, die eine fortzurückgezogenen Lage gezeigt. Der Nockennach- gesetzte Drehung der Welle rechtfertigen. Der Zyklusläufer 32 des Betätigungsarmes 30 der Unterlage ist schalter 50 weist im wesentlichen einen Unterbrecherdabei, sich auf einen ansteigenden Abschnitt des kontakt auf, der, wenn er durch die Wirkung des Nockens 33 zu bewegen, um die Unterlage zurück- Nockens geöffnet wird, bewirkt, daß der Wellenzuziehen. In F i g. 5 ist die Unterlage 18 in der Lage 50 antrieb unterbrochen wird, sofern nicht die Untergezeigt, in der die Hinterkante des Stäbchens frei- brechung des Kreises, in welchem der Schalter 50 gegeben wird, wodurch ermöglicht wird, daß der liegt, durch eine andere Steuerung übersteuert wird, federbelastete Niederhalter 43 das Stäbchen vollstän- die so lange wirksam ist, als die Förderung des Prodig in die Schachtel drückt. duktes fortgesetzt wird. Einzelheiten einer bevorzug-F i g. 6. zeigt die Unterlage 18, die aus ihrer Lage 55 ten Art, in der dieses durchgeführt werden kann, solunter dem Stäbchen S1 herausgezogen ist und die sich len im folgenden noch beschrieben werden,
auf dem Rückweg zur Anlieferungsstelle neben der Hier genügt es, festzustellen, daß durch den Nok-Zwischenplatte befindet, die durch den Arm 38 des ken 51 und durch den Zyklusschalter 50 bewirkt Niederhalters verdeckt wird. Das Stäbchen S1 liegt wird, daß die Welle 40 stillgelegt wird, bevor nicht nun auf der unteren Schicht 14 auf. Die Schachtel B 60 ein nächstes Stäbchen, beispielsweise das Stäbchen S.„ ist gefüllt und wird in Richtung des Betrachters wei- sich in einer Stellung befindet, aus der dieses Stäbterbewegt, sobald der Niederhalter 43 zurückgezogen chen in die nächste Schachtel B gebracht werden ist· kann. Mit anderen Worten wird der Verlademecha-In der in Fig. 7 dargestellten Stellung hat der nismus so lange außer Betrieb gesetzt, solange keine Niederhalter 43 das Stäbchen S1 völlig freigegeben, 65 Gegenstände oder Produkte vorhanden sind. Da- und der Niederhalter wird nach rechts bewegt,- und durch wird eine unvollständige Füllung der Schachzwar durch den Nockennachläufcr 39 des Annes 38, teln verhindert,
der sich auf einem ansteigenden Abschnitt des Nok- Der Zyklusschalter 50 wird unter der Bedingung
der Zuführung von Produkten, die in den Fig. 1, 2 und 8 dargestellt sind, durch die Photozelle übersteuert.
F i g. 9 zeigt einen Betriebszustand, bei welchem eine gewisse Verzögerung bei der Zuführung der Produkte 16 aufgetreten ist. In der dargestellten Betriebsphase ist der Förderer 15 in Betrieb. Das vorderste Stäbchen 5;} hat jedoch den Anschlag 20 nicht erreicht und befindet sich deshalb nicht in einer Stellung, in der es vom Niederhalter erfaßt und verladen werden kann. Der Blendenarm 22 des Anschlages blockiert den Lichtstrahl, und die Photozelle kann kein Signal erzeugen, welches die Wirkung des Zyklusschalters 50 übersteuert. Die Antriebswelle wird demzufolge angehalten, wenn nicht in der Zwischenzeit das Stäbchen 5:J gegen den Abschnitt 19 des Anschlages 20 anschlägt und die in Fig. 1 dargestellte Betriebslage einstellt.
Fig. 10 zeigt den Betriebszustand, in welchem die Zuführung von Gegenständen aufgehört hat. Der Blendenarm 22 blockiert den Lichtstrahl, der auf die Photozelle gerichtet ist. Der Nocken 51 hat den Schalter 50 geöffnet. Da kein Übersteuerungssignal von der Ph'otozelle erzeugt wird, gelangt die Antriebswelle 40 mit ihrem Nocken in der in Fig. 10 dargestelten Lage zum Stillstand, und zwar einige Drehgrade hinter der Öffnungsstelle der Kontakte des Schalters. Der Förderer 15 läuft weiter und wenn neue Produkte oder Gegenstände gefördert werden, wird der nächste Verladezyklus eingeleitet, und die in den F i g. 1 bis 8 dargestellte Betriebsfolge wird wiederholt.
Um die Drehung der Nocken,in den Fig. 1 bis 10 leichter erkennbar zu machen, wurde in die Nockenanordnung eine mit 52 bezeichnete X-förmige Marke eingezeichnet.
Fig. 11 zeigt einen Abschnitt einer Fischverpackungsmaschine, bei der der in den Fig. 1 bis 10 dargestellte Mechanismus verwendet wird. Die spezielle Betriebsphase der Maschine liegt zwischen den Betriebsphasen, die in den Fig. 4 und 5 dargestellt sind.
Die Schachteln B werden längs der Bahn 13 durch einen Kettenförderer 103 vorwärts bewegt. Es sind insgesamt vier- Verpackungsstationen sichtbar, in denen vier Schachteln gleichzeitig beladen werden. Anoden beiden entfernt liegenden Stationen-wird eine Bodenschicht, die aus Stäbchen besteht, in die Schachteln eingelegt, und an den beiden naheliegenden Stationen wird eine obere Stäbchenschicht auf die obere Seite der .unteren Schicht aufgelegt. Es ist deutlich zu erkennen, daß die Fischstäbchen an den beiden entfernt liegenden Stationen eine . steilere Neigung haben können als die Stäbchen an den näherliegenden beiden Stationen. Dies kann dadurch bewerkstelligt werden, daß die Unterlagen eine unterschiedliche Neigung haben. . .
Jede Station weist sechs parallele Straßen auf, die in zwei Gruppen unterteilt sind, und zwar in eine Vierergruppe und in eine Zweiergruppe. Diese Einzelheit ist am besten aus Fig. 12 zu ersehen, weiche die Beladestation zeigt, die in Fig. 11 am weitesten entfernt liegt. Sechs Niederhalter erstrecken sich von einem Gehäuse 42 fort, und zwar je ein Niederhalter über jeder Straße. Die äußeren Grenzen der Station werden durch feste Stangen 53 und 54 bestimmt. Eine dünne, etwas flexiblere Teilleiste 55 unterteilt die Stationen in vier Straßen links von der Teilleiste 55 und zwei Straßen rechts von dieser Teilleiste. Die einzelnen Straßen werden durch kurze, in hohem Maße flexible Trennsiege 56 aus Fedcrmatcrial voneinander getrennt.
Am Ende einer jeden Straße ist ein Anschlag 20 montiert, und alle Anschläge sind frei an einer gemeinsamen Schwenkwelle 21 verschwenkbar.
Die dargestellte Anordnung erlaubt die wahlweise Beschickung von kurzen Schachteln mit insgesamt acht Fischstäbchen oder von Längenschachteln mit insgesamt 12 Fischstäbchen. Falls kurze Schachteln beladen werden sollen, werden die Anschläge der beiden freien Straßen durch einen Hebel 57 nach vorn gekippt, so daß diese Anschläge mit ihren Blenden nicht den Lichtstrahl blockieren. Die Blendenabschnitte sind in Fig. 12 nicht sichtbar.
Wie dargestellt, befinden sich die vier Anschläge 20 auf der linken Seite in einer Stellung, in der diese den Lichtstrahl blockieren, während die beiden Anschläge auf der rechten Seite nach vorn gekippt sind und dadurch wird der Zustand simuliert, als ob die beiden rechten Straßen mit Produkten gefüllt seien. Die Anwesenheit oder "Abwesenheit von Stäbchen lediglich in den vier links liegenden Straßen steuert deshalb die Maschine in der vorher beschriebenen Weise. - '■-.■■
Unmittelbar hinter jedem gegabelten Niederhalter 43 ist eine Niederhalterstange 58 sichtbar. Diese Niederhalterstange erstreckt sich mit einem geringen Spiel über die Oberseite der Fischstäbchen, die sich längs der Förderstraßen bewegen und verhindert, daß die Stäbchen unter der Einwirkung des Druckes nach oben gedrückt werden, wenn jedes Stäbchen gegen das vor dem betreffenden Stäbchen liegende Stäbchen drückt.
Die Niederhaltestangen sind deutlich in F i g. 11 zu erkennen. Diese Figur zeigt die Verpackungsvorrichtung bei der Verpackung von Schachteln B' auf der linken Seite.
Betrachtet man die Zuführung von Stäbchen, die von rechts kommen, so wird unter Berücksichtigung der an Hand der Fig. 1 bis 10 erläuterten Betriebsweise klar, daß nach dem gegenwärtigen Beladungszyklus die Maschine zum Stillstand gelangen muß.
Es sei nunmehr-auf Fig. 13 Bezug genommen. Der Förderer 15, der die Fischstäbchen nach links bewegt, weist beim dargestellten Ausführungsbeispiel parallele Querstangen 59 auf, die sich über verschiedene Straßen hinweg erstrecken. Das Ende 60 einer jeden Stange ist nach vorn umgebogen und um die entsprechende vordere Stange, ähnlich wie Glieder einer Kette, herumgelegt, so daß der gesamte Förderer aus einem Paar Endketten besteht, wobei Stangen vorgesehen sind, die sich zwischen diesen Ketten erstrecken. Eine Stange und zwei Kettenglieder bilden eine ganzteilige Einheit (s. auch
Fig. 15). ■■:'.,.
Wie die Fig. 12 zeigt, ist die Teilleiste 55 zwischen einer Viererstraßengruppe und der benachbarten Zweierstraßengruppe seitlich flexibel. Diese Flexibilität ist wünschenswert, wenn alle sechs Straßen Gegenstände führen, jedoch nicht erwünscht, wenn die beiden Straßen frei bleiben. In diesem Fall wird ein Stabilisierungsblock 61, der einen unteren Längsschlitz aufweist, nach unten auf die Oberseite der Leiste 55 bewegt und dieser Block verhindert eine seitliche Verbiegung der Leiste.
Fig. 14 zeigt ein I-nde der Verpackungsmaschine.
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Es ist zu erkennen, daß der Niederhalterarm 38 durch ein Paar Federn 62 gegen den Nocken 41 gezogen wird. Zur deutlicheren Darstellung wurden diese Federn sowie Federn 63, die das untere Ende der Halterungsarme 36 des Niederhalters gegen den Nocken 40 ziehen, in den Fig. 1 bis 10 fortgelassen. Das untere Ende des Armes 36 weist bei 64 einen Anschluß auf. und diese Anschlußstelle ist bei 65 federbelastet. Die Wirkung ist die, daß sich dieser Anschluß während des normalen Betriebes wie eine starre Verbindung verhält, jedoch die Möglichkeit hat, bei einer Überlastung oder bei einem Verklemmen etwas nachzugeben, da diese Betriebszustände sonst zu einer Beschädigung des Mechanismus führen könnten. · . »5
Fig. 15 zeigt Federn 66, die den unteren Arm des Armes 30 der Unterlage gegen den Nocken 33 halten. Weitere Federn 67 drehen den Schaltarm 25 gegen den Nocken 29. Um den Schaltmechanismus gegen eine Überlastung zu schützen, weist der Schaltarm 25 bei 68 ebenfalls einen Gelenkanschluß auf. Die Überlastfeder 69 umschließt eine Verbindungsstange 70, welche das Ausmaß begrenzt, um welches sich die Feder 69 ausdehnen kann. Eine ähnliche Stange ist an der Verbindungsstelle 64 vorgesehen.
Die Welle 40 wird von einer Kette 71 und einem Kettenrad 72 angetrieben, welches an der Welle 40 befestigt ist. Hinter dem Kettenrad 72 sind die beiden Nocken 49 und 51 sichtbar, welche die Schalter 48 und 50 betätigen (s. F i g. 7 und 8).
Es soll nun auf die elektrischen Komponenten der Verlademaschine Bezug genommen werden. Es sind zwei getrennte Antriebe vorgesehen, und zwar einer für den Förderer 15 und ein anderer für die Nockenwelle 40. Anstatt Motoren einzuschalten und abzuschalten, werden vorzugsweise die Motoren kontinuierlich laufen gelassen und zur Inbetriebsetzung und zur Stillegung ist eine Vorrichtung vorgesehen, die im wesentlichen eine Kombination von Kupplungen und Bremsen umfaßt, die elektromagnetisch betätigt werden. Eine Ankerplatte an einer angetriebenen Welle liegt dicht bei einer angetriebenen Scheibe auf einer Seite und einer stationären'Bremsscheibe auf der anderen Seite. Es sind Elektromagnete vorgesehen, um die Platte gegen die angetriebene Scheibe zu ziehen. In diesem Fall wird ein Antrieb hergestellt. Die Elektromagnete können die Platte aber auch gegen die Bremsscheibe ziehen, in welchem Fall die'Plätte und die angetriebene Welle stillgesetzt werden.· ■
Es sind zwei Relais vorgesehen, und zwar je eines für jede der Kupplungs-Bremseneinheiten und Gleichrichter, um den Elektromagneten Gleichstrom zuzuführen.
Fig. 16 zeigt die beiden Gleichrichter73, 74 und ein Photozellengerät 75, welches von einer Quelle 76 mit Wechselstrom gespeist wird.
Das Photozellengerät weist eine Lichtquelle wie beispielsweise eine Glühbirne 77 auf, die einen Lichtstrahl 78 auf die Photozelle richtet. Wenn der Licht- strahl 78 die Photozelle 23 trifft, tritt das Gerät 75 in Tätigkeit, und zwar wird ein innerer Kontakt 79 zwischen den Steuerleitungen 80 und 81 geschlossen.
Der Gleichrichter 73 führt Gleichstrom den Wicklungen 82 und 83 zu, die von Kontakten 84 und 85 gesteuert werden, die einen Teil eines Speiserelais 5 bilden.
Wenn die Wicklung 82 erregt ist, wird die Ankerplatte 86 gegen die stationäre Bremsscheibe 87 gezogen, und die Antriebswelle 88 des Förderers 15 wird stillgesetzt. Wenn die andere Wicklung 83 erregt ist, wird die Platte 86 gegen eine sich drehende Scheibe 89 gezogen, welche von einem Motor 90 angetrieben wird. '
In gleicher Weise wird die Nockenwelle 40 von einer Ankerplatte 91 angetrieben, die entweder gegen eine Bremsscheibe 92 gezogen wird oder gegen eine Antriebsscheibe 93 an der Welle eines Motors 94. Die Wicklungen 95 und 96 werden durch Kontakte 97 und 98 eines Relais C gesteuert.
Das Relais C weist einen weiteren Kontakt 99 auf, der in einem Kreis Hegt, welcher elektrischen Strom von einer Wechselspannungsquelle 100 mit einer Spannung von 24 Volt den Feldwicklungen 101 des Relais zuführt.
Das Relais,S steuert einen weiteren Kontakt 102, der Spannung der Wicklung 101 des Relais C zuführt. Die Wicklung des Relais S ist mit 104 bezeichnet.
Die elektrische Steuerung arbeitet wie folgt: Wenn alle Straßen beschickt sind, was durch die Anschläge 20 angezeigt wird, die ihre Blendenabschnitte zurückziehen, welche die Lichtstrahlen unterbrechen, schließen die Photozellengeräte ihre Kontakte 79. Das Relais S wird über den folgenden Weg erregt: Von der Spahnungsquelle 100 über die Leitung 80, den Kontakt 79, die Leitung 81, die Wicklung 104 und dann über den Kontakt 48 zur Spannungsquelle 100.
Das Relais 5 zieht seinen Anker an, und dadurch wird der Kontakt 85 geöffnet und der Kontakt 84 geschlossen.
Der Magnet 83 fällt ab, und die Kupplung 89, 86 wird gelöst. Der Elektromagnet 82 wird erregt und zieht die Platte 86 gegen die Bremsscheibe 87, um den Förderer abzustoppen.
Das Relais S schließt ferner den Kontakt 102, welcher für die Dauer des Photozellensignals dafür sorgt, daß die Wicklung 101 des Relais C erregt wird. Das Relais C zieht seinen Anker an und wird in der erregten Lage durch den unteren Kontakt 99 gehalten. Der Haltekreis verläuft von der Spannungsquelle 100 über den Kontakt 99, den Schalter 50, zur Wicklung 101 und dann zurück zur Spannungsquelle 100.
Die oberen Kontakte des Relais C werden umgeschaltet. Die Bremswicklung 95 wird bei 97 unterbrochen, und die Kupplungswicklung 96 wird erregt. Dadurch wird erreicht, daß sich die Welle 40 zu drehen beginnt.
Die Gegenstände werden nun verladen, wonach die Unterlage und der Niederhalter des Verlademechanismus zur Anlieferungsstelle zurückkehren.
Kurz bevor die Unterlage die Anlieferungsstelle (F i g. 6) erreicht, unterbricht der Steuernocken den Kontakt 48 und schaltet das Relais C ab.
Das Relais S öffnet den unteren Kontakt 102, und dadurch wird die Wicklung 101 des Relais C von der Steuerleitung 81 der Photozelle abgeschaltet. Das Relais C bleibt jedoch über seinen unteren Kontakt 99 erregt, bis der Zyklusschalter 50 durch den Nocken 51 geöffnet wird.
Das Relais S schaltet die oberen Kontakte um, die in ihre Ruhestellung zurückkehren. Daraus folgt, daß die Bremsen-Kupplungseinheit des Förderers vom Bremszustand in den Antriebszustand umge-
schaltet wird, und Gegenstände werden in allen Straßen vorwärts bewegt.
Unmittelbar danach löst sich der Nocken 49 vom Kontaktarm und der Kontakt 48 wird geschlossen und dadurch wird e\r\ Stromkreis für das Relais 5 in der folgenden Weise vorbereitet: Von der Spannungsquelle über den Kontakt 48 zur Relaiswicklung 104 und dann über die Leitung zum Photozellengerüt. Dieser Kreis bleibt orten, bis das Lichtsignal anzeigt, daß alle Straßen gefüllt sind, wonach das Photozellengerät 75 einen inneren Kontakt 79 schließt und damit den Kreis für das Relais 5 schließt. Das Relais S hält dann den Förderer, wie im vorstehenden beschrieben, an.
Kurz danach kehrt der Schaltarm zur Anlieferungsstelle zurück und die Anschläge befinden sich in Stellungen, in denen sie von den Gegenständen in jeder der Straßen erfaßt werden können. Der Zyklusschalter 50 wird durch den Nocken 51 geöffnet. Das Relais C ist dann abgeschaltet, und die Kontakte 97 und 98 nehmen jhre normale Ruhestellung ein, woraus folgt, daß der Nockenantrieb unterbrochen ist und daß die Welle 40 abgebremst ist.
Der Nocken 51 hält den Kontakt 50 über einen bestimmten Drehabschnitt offen, der lang genug ist, damit die Welle 40 zum Stillstand gelangt, wobei der Kontakt 50 geöffnet bleibt.
Wenn jedoch ajle Straßen in der Zwischenzeit gefüllt sind, wird üher das Photpzejlengerät das Relais S erregt, welches d.ann den Kontakt 102 schließt 3p und dadurch wird fäas Relais, C lang genug erregt, um zu ermöglichen, daß der Nocken 51 den Schulter freigibt. Danach hält sich das Relais C über seinen Kontakt 99 selbst im erregten Zustand und der nächste Betriebszyklus wird fortgesetzt.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Übergabevorrichtung an einer Verpackungsmaschine mit einem jeweils einen einzigen Förderhub ausführenden, um eine . gemeinsame Achse schwenkbaren Greiferpaar, dessen Förderbewegung von einem auf die Anwesenheit eines Gegenstandes an einer von einem Förderband beschickten Zulieferstelle ansprechenden Fühler ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Greiferpaar durch eine Unterlage (18) und einen Niederhalter (43) gebildet wird, die jeweils von unabhängig voneinander schwenkbaren Armen getragen und derart gesteuert sind, daß an der Übergabestelle der Niederhalter in Ruhe verbleibt, bis die Unterlagen (18) unter den vom Niederhalter (43) erfaßten. Gegenstand (S1) etwa parallel zur Auflageebene des Gegenstandes abgezogen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederhalter (43) kippbar (bei 37) an seinem Tragarm (36) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederhalter eine abwärts gerichtete, ' federbelastete Gabel (44) ist.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

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