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DE1511665A1 - Verfahren zum gleichzeitigen Buendeln von mehreren Stapeln geschnittener oder gefalzter Produkte,wie Etiketten,Umschlaege,Broschueren,Postkarten u.dgl.,und zum Zubringen derselben an den Buendelmechanismus sowie die Vorrichtung dazu - Google Patents

Verfahren zum gleichzeitigen Buendeln von mehreren Stapeln geschnittener oder gefalzter Produkte,wie Etiketten,Umschlaege,Broschueren,Postkarten u.dgl.,und zum Zubringen derselben an den Buendelmechanismus sowie die Vorrichtung dazu

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Publication number
DE1511665A1
DE1511665A1 DE1966K0059295 DEK0059295A DE1511665A1 DE 1511665 A1 DE1511665 A1 DE 1511665A1 DE 1966K0059295 DE1966K0059295 DE 1966K0059295 DE K0059295 A DEK0059295 A DE K0059295A DE 1511665 A1 DE1511665 A1 DE 1511665A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stack
bundling
stacks
hold
electrode
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE1966K0059295
Other languages
English (en)
Other versions
DE1511665B2 (de
DE1511665C3 (de
Inventor
Walter Kroll
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEICHLINGER WILHELM
Original Assignee
HEICHLINGER WILHELM
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HEICHLINGER WILHELM filed Critical HEICHLINGER WILHELM
Priority to DE1966K0059295 priority Critical patent/DE1511665C3/de
Publication of DE1511665A1 publication Critical patent/DE1511665A1/de
Publication of DE1511665B2 publication Critical patent/DE1511665B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1511665C3 publication Critical patent/DE1511665C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B27/00Bundling particular articles presenting special problems using string, wire, or narrow tape or band; Baling fibrous material, e.g. peat, not otherwise provided for
    • B65B27/08Bundling paper sheets, envelopes, bags, newspapers, or other thin flat articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Verfahren zum gleichzeitigen Bündeln von mehreren Stapeln geschnittener oder gefalzter Produkte, wie Etiketten, Umschläge, Broschüren, Postkarten u.dgl., und zum Zubringen derselben an den Bündelmechanismus, sowie die Vorrichtung dazu.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum gleichzeitigen Bündeln von mehreren Stapeln geschnittener oder gefalzter Produkte (Etiketten, Umschläge, Broschüren, Postkarten u.s.w.) und zum Zubringen dieser Stapel an den Bündelmechanismus. Sie behandelt weiter die Vorrichtung und mechanische Einzelheiten,die zum Bündeln der Stapel und zu deren Zuführung an die eigentliche Bündel apparatur notwendig sind.
  • -Die bekannten Bündelverfahren und Banderolier-Maschinen gestatten, jeweils n u r e i n e n Stapel zu bündeln,sie sind aber nicht in der Lage, mehr als einen Stapel,also auch zwei,drei oder mehr Stapel gleichzeitig dem Bündelmechanismus zuzuführen und zu verarbeiten. Wenn auch die bekannten neuzeitlichen Maschinen bereits einen verhältnismässigen zufriedenstellenden Grad an Wirtschaftlichkeit erreicht haben, so können sie b?i weitem nicht den Anforderungen genügen, welche die verarbeitende und Verpaciungs-Industrie an derartige Bündelgeräte stellt.
  • Der erfindung kommt nun die Aufgabe zu, technische Regeln für ein Verfahren und für Einrichtungen zu geben,mit denen m e h r e r e Stapel geschnittener oder gefalzte produkte g 1 e i c h z e i t i g Bündelmechanismus zugeführt und dort gebündelt werden können. Derartige Mehrfach-Bündelmaschinen bedingen naturgemäss einen besonderen und neuartigen mechanischen Aufbau, der gelichzeitig Gegenstand der Erfindung ist.
  • Zur Lösung dieser vielseitigen Aufgabe wird erfindungsgemäss derart verfahren, dass die auf einmal zu bündelnden, i@n Längsrichtung aneinanderDereihten und in der Reihe quer zur Förderrichtung zulaufenden Stapel jeder für sich mit einer oder auch mehreren Banderolen,gegebenenfalls verschiedener Briete, von je zwei zulaufenden thermoplastischen Kunststoffbändrn umgeben wird.Dazu laufen alle Stapel mittels einer sie gleichzeitig erfassenden Zubringer- oder Vorschubeinrichtung gegen das bzw. die jeweils zugeteilte(n) geschlossene (n) Band (Bänder) an,werden von diesem (n) auf drei Seiten umgeben und vermittels einer über die gesamte Maschinenbreite sich erstreckende durchgehende Elektrode in einem Bündelgang banderoliert.Die durchgehende Elektrode übernimmt gleichzeitig die Verschweissung jedes der an der vierten Stapelseite zusammengeführten Bänder sowie deren die Abtrennung der beiden zulaufenden Bänder ausserhalb der Schweissstelle und schliesslich die Zusammenschweissung der frei werdenden Bandenden zur Bereitstellung für den nächsten Bündelgang,und zwar fur a 1 1 e Stapel und Bänder g l e i c h z e i t i g.Dabei wirkt erfindungsgemäss ein mit Pressluft erzeugter Kühlstrom stossartig auf jede Schweissstelle ein.
  • Bs ist ersichtlich, dass sowohl das Verfahren nach der BrSindung wie auch die daraus sich ergebenden Konstruktionspeinzipien für die Bündelmaschine wesentliche Vorteile aufweisen.Erst mit dem erfindungsgemässen Aufbau des gesamten Bündelmechanismus ist es möglich'einige in den Erfindungskomplex übernommene bekannte Hinweise in die technische Wirklichkeit zu übertragen.Weiters Vorteile ergeben sich aber auch einer den höchsten Anforderungen genügenden Wirtschaftlichkeit,welche die der bekannten Bündelmaschinen um ein Mehrfaches übersteigt.
  • Im folgenden ist an Hand der Zeichnung ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes beschrieben.
  • Es zeigen Figur 1 in schematischer Darstellung eine Seitenansicht des Bündelmechanismus mit Teilquerschnitten; Figur 2 eine Teildraufsicht auf den Bündelmechanismus; Figur 3 eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt der mechanisch gesteuerten Zubringereinrichtung ; Figur 4 eine Draufsicht auf Vorrats- und Arbeitstisch mit der angedeuteten Handhabung des Winkelblechea; Figur 5 einen Querschnitt durch einen Schenkel des Winkelbleches; Figur 6 eine perspektivische Ansicht des Winkelbleches mit Abstandshalter; Figur 7 eine Draufsicht auf das Winkelblech mit Stapeln unregelmässig geschnittener Etiketten in der beförderungslage; Figur 8 die Seitenansicht von einem für kleine Etiketten bestimmten Niederhalter.
  • Der Vorgang des Zubringens der zu bündelnden stapel vom Vorratstisch aus (auf dem sie @er Etiketten-, Broschüren- alil nach geordnet,sonst aber in unregelmässiger Verteilung anlaufen und abgelegt werden) zum Förderorgan und von dort zum eigentlichen Bündelmechanismus ist aus der Figur 4 zu ersehen. Auf dem Vorratstisch 29 sammeln sich die Stapel 1 an, werden mit Hilfe eines später noch Der zu beschreibenden Winkelbleches 26, in Längsrichtung aneinandergereiht an das Förderorgan 30 gebracht (Pfeil) und von dort automatisch an den eigentlichen Bündler 35 befördert.
  • In der ilibur 4 zeichnet sich bereits deutlich das erfindungsgemässe Verfahren ab, nämlich m e h r e r e (im Beispiel drei) Stapel gleichzeitig in einer geschlossenen und geordeneten Formation von einer Vorratsstelle 29 aus zum Förderorgan 30 und von dort zum Bündelapparat 35 zu befördern und in einem Bündelgang g 1 e i c h z e i t i g zu banderolieren.
  • Wie im einzelnen der Fördergang vom Arbeitstisch 4 aus zum Bündler 35 abläuft,soll später ausführlicher dargelegt werden.
  • Die auf den Bündler 35 zulaufenden Stapel 1 stossen jeweils gegen eine geschlossene Banderole 2I/ 2II/ 2III (Figur 4),die von je zwei zulaufenden thermoplastischen Kunststoffbändern 2a/2b (Figur 1) gebildet wird.Jeder Stapel kann auch für sich von mehr als einem Band umgeben werden (bei langgestreckten Etiketten zum Beispiel)., wobe¢ die Bänder verschieden breit sein können.
  • Es sei erwähat, dass in der Figur 2,die eine Draufsicht des Bündlers seigt,der Einfachheit halber nur e i n Stapel 1 in Bündelstellung la und in Zulaufstellung Ib gezeigt ist.Selbstverständlich können sich beidseitig-ein oder mehrere Stapel mit den Bündelapparaturen anschliessen.
  • Bei dem Vorschub aus der Lage Ib in die Lae la wird der Stapel zunächst auf drei Seiten von der Banderole umgeben.Anschliessend wird die vierte, von der Banderole noch nicht verschlossene Stapelseite durch einen Seitenschliesser 7 durch Zusammenführen der Bänder geschlossen.
  • Dieser Zustand ist in der Figur 1 gezeigt. Im übrigen ist dieser Vorgang im Prinzip für die Bündelung nur eines Stapels bekannt.
  • Für die gleichzeitige Bündelung mehrerer Stapel ist erfindungsgemäss eine über die gesamte Maschinenbreite sich erstreckende durchgehende Elektrode 3 vorgesehen.Diese Elektrode 3 verschweisst jedes an der vierten Seite durch je einen Seitenschliesser 7 zusammengeführte Doppelband und führt damit die eigentliche Bündelung durch.
  • Dieser Vorgang ist in der Figur 1 deutlich zu ersehen.
  • Die Elektrode übernimmt aber nicht nur die Verschweissung für jeden Stapel, sondern auch die Abtrennung der beiden zulauf enden Bänder ausserhalb der Schweissstelle und die Zusammenschweissung der frei werdenden Bandenden für den nächsten Bündelgang für alle Stapel und Bänder gleichzeitig.
  • Der liechanismus für diese Mehrfachbündelung baut sich wie folgt auf: Die durchgehende Elektrode 3 ist an ihren Enden so gelagert,dass sie in ihrer Gesamtheit angehoben werden kann. In der Vorschubphase des Stapels 1 liegt sie dicht.d.h.einige Millimeter unter der Oberfläche des'llisches 4'und zwar in einem offenen Längsspalt des Tisches.In dieser Lage ist sie stromlos, also noch nicht aufgeheizt .Erst nach vollzogenem Stapelvorschub,nämlich dann, wenn sich der Stapel 1 in der Bündellage 1a befindet, wird die Elektrode angehoben und in auf geheiztem Zustand gegen das über ihr liegendeXin Verschlussstellung befindliche,an die Spaltränder des Arbeitstisches 4 gepresste und dort festgehaltene Doppelband 2a/2b geführt.Hier vollzieht sich für a 1 1 e Stapel und für a l 1 e Banderol-en de oben erwähnte dreifache Funktion g 1 e i c h z e i t i g.
  • Der Anhebvorgang der Elektrode 3 wird zweckmässig mechanisch in Abhängigkeit von der Bewegung des Seitenschliessers 7 gesteuert.
  • Zin wesentliches Erfindungsmerkmal ist eine Vorrichtung'die bewirkt,dass auf jeder Schweissstelle ein.z.B.mit :Pressluft erzeugter Kühlstrom stossartig einwirkt.Dieser Kühlimpuls ist entscheidend dafür, dass die Verschweissung sehr schnell,d.h.in Bruchteilen von Sekunden, vollendet wird,ein Umstand, der zu einer nicht unbeträchtlichen Verkürzung des gesamten Bündelvorganges und zu einer sehr wesentlichen Erhöhung der Wirtschaftlichkeit des Nehrfachbündelgerätes beiträgt.
  • Es sei noch erwähnt'dass sich für die Elektrode 3 eine Bandform als zweckmässig erwiesen hat,deren Profilquerschnitt eine Krümmung aufweist oder die Form eines Kreisabschnittes hat,wobei die konvexe Seite (die Wölbung) der zu verschweissenden Banderole zugekehrt ist.Die Figur 1 zeigt diese Form deutlich.
  • Zur Fixierung der in die Bündellage la gebrachten Stapel 1 ist für jede Banderole eine von oben wirkende Druck-oder Festhaltevorrichtung vorgesehen.Diese besteht aus je zwei Druckfingern 5a und 5b,die sich naturgemäss in der Presslage ausserhalb des Bündelbereiches,also jeweils beidseitig neben dem auf der oberen Stapelseite liegenden Bündelband befinden müssen.Die Pressung wird möglichst lange aufrecht erhalten; sie wird erst nach dem Erstarren der Schweissnähte wieder aufgehoben. Der Sinn dieser Vorrichtung ist neben der Fixierung der Stapel während des Schweissvorganges der'dass sich das Banderolenband 2 nach Breigabe der Pressung zusätzlich strafft und so die Bündelung vervollkommnet.
  • Um den Abstand der Druckfinger 5a und 5b eines jeden Druckfingerp aares verschieden breiten @anlerol-enbreiten anpassen zu können, ist der Fingerträgerkopf 5 entsprechend auswechselbar.Ausserdem ist jede vruck-und Festhaltevorrichtung mit ihrem gesamten Träger-und Betätigungssystem an einer Tragschiene 6 in der Querrichtung verschiebbar angeordnet,um sie auf diese Weise den einzelnen Stapeln und Bändern passgerscht zuordnen zu können.
  • Die Vertikalbewegung, d. h. der Druck- und Anpress-Vorgang einer jeden Druck- und Festhaltevorrichtung wird automatisch,vorwiegend pneumatisch betätigt. Bine an die jeweilige Stapelhöhe anzupassende grobe Vertikal-und Ausgangseinstellung für die Druck und Festhalte-Vorrichtung wird durch ein Verschieben und Feststellen der Tragschiene 6 in vertikaler Richtung bewirkt.
  • Der oben bereits erwähnte Seitenschliesser 7 vollzieht den Verschluss der vierten Stapelseite mit den Banderolen 2 dadurch,dass er sich, adieser Seite entlang fahrend,nach unten bewegt.An dem unteren Ende sind zwei stegartige Stempel 8 und 9 so angebracht,dass sie das in der Verschlussstellung befindliche Doppelband 2a und 2b auf dem Arbeitstisch 4 zu beiden Seiten des E-lektrodenschlitzes anpressen und festhalten. Um auch bei etwaigen Ungleichmässigkeiten der Bänder oder auch bei einer geringfügigen Verlagerung eine vollkommene Anpressung der Bänder 2a und 2b zu erzielen, sind die stegartigen Stempel 8 und 9 jeder für sich in der Längs-oder Druckrichtung oder in beiden Richtungen zugleich beweglich (drehbar 1 federnd gelagert.
  • Es sei noch erwähnt,dass alle zur Bündelung gehörenden Vorgänge,wie z.B.die Bewegung der Druck- und Festhaltevorrichtungen, die Ein- und Abschaltung des Heizstromkreises,das zeitliche einsetzen der Blas-und Kühlvorrichtungen sowie deren Abschaltung u.s.w. durch Nocken oder Kurvenscheiben oder durch ähnliche kinematische Vorrichtungen gesteuert werden können. auch eine elektrische Steuerung mit Hilfe von Schaltwalzen, Schaltschablonen oder auswechselbaren Lochbändern ist möglich.
  • Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Bündelmaschine ist die Zubringervorrichtung, die in ihren Einzelheiten in der Figur 3 in Seitenansicht schematisch dargestellt ist.Sie besteht aus einem Schlitten 10, dessen Grundform aus der Figur 4 zu erkennen ist.
  • An diesem Schlitten ist eine quer liegende Schiene 11 angebracht (Figur 3),an der - auf ihr in der Längsrichtung verstellbar - Anlegefinger 12 sitzen, und zwar für jeden zu befördernden Stapel vorzugsweise zwei.Die Anlegefinger 12 sin<nit einem unteren Auflage- oder Transportfuss 13 versehen und ausserdem mit einem in einem Langloch 14 des Anlegefingers 12 gleitenden mechanisch gesteuerten und in der Höhe verstellbaren Niederhalter 15 ausgestattet. Von dem Auflage- oder Transportfuss 13 und dem Niederhalter 15 werden die an das Fördergerät 30 (Figur 4) herangebrachten Stapel 1 in dem Augenblick erfasst, in dem sich der Schlitten 10 gegen das Bündelgerät in Bewegung setzt. Beim Anfahren wird nämlich der Schlitten 10 vermittels einer Kurve 16 angehoben, wodurch sich erst der Auf lage- oder Transportfuss 13 unter den über ihm liegenden Stapelrand setzt; und der Stapel während des Vorschubs festgehalten wird.Dieses Festhalten geschieht in der Weise,dass der den Stapel 1 von oben her anpressende und in einem Langloch 14 vertikal bewegbare Niederhalter 15 mit der in zwei Lagern 19a und 19b geführten Trägerstange 17 durch eine Druckfeder 20 nach unten, d.h.gegen das obere Jeckblatt des Stapels 1 gepresst wird. Das Anfahren des Schlittens 10 hat weiter zur Folge,dass erst in diesem Augenblick die Stapelfesthalte-Pressung veranlasst wird.Das geschieht durch einen an der Trägerstange 17 angreifenden Hebelmechanismus 21,dessen Drehachse 22 fest mit dem Träger 23 des Niederhaltesystems 12/13/15 verbunden ist,und der mittels eines Gestänges 24 mit Zugfeder 25 das Niederhaltesystem 12/13/15 kurz nach dem Anfahren des Schlittens 10 frei gibt und die Stapelfesthalte-Pressung veranlasst.
  • Mit dieser Zubringereinrichtung wird erreicht, dass vom Augenblick des Ansetzens der Stapel 1 an die zu dieser Einrichtung gehörenden Anlegefinger 12 der Ablauf des Beförderns zur Bündelapparatur 35 figur 4) und die vollkommene Bündelung aller Stapel gleichzeitig durchweg automatisch in einer extrem kurzen Zeit erfolgt.
  • Um die in unregelmässiger Verteilung auf dem Vorratstisch 29 anlaufenden und dort abgelegten,der Zahl nach geordneten Stapel 1 möglichst rationell zum Förderorgan 30 (Figur 4) zu bringen, dient ein Winkelblech 26.Dises in Vertikallage,vorzugsweise von Hand zu bewegendes Winkelblech 26 umfasst mit seinen Schenkeln 26a und 26b die Stapel 1,umschliesst einen Stapel an zwei zusammenstoss enden vertikalen Seiten flächen 27 und 28 und ordnet sie insgesamt bündelgetht.
  • Aus dieser aneinandergereihten Lage werden sie vom Vorratstisch 29 aus auf die plangleiche Fläche des Arbeitstisches 4 in die Ausgangsstellung an dem Förderorgan 30 geschoben. Der Pfeil in Figur 4 deutet diesen Vorgang an.
  • Das Winkelblech 26 ist, wie die Figuren 5 und 6 zeigen, aus zwei sich deckenden Blechen 31 und 32 zusammengesetzt, z. B. genietet. Die unteren, die Flächen des Vorratstisches 29 und des Arbeitstisches 4 überstreichenden Ränder fassen einen über die ganze Randlänge sich erstreckenden und etwa 1 bis 2 mm über die Ränder herausragenden elastischen Streifen 33 (Gummi,Filz, Pappe) ein.
  • Es kommt häufig vor, das unregelmässig geschnittene Etiketten, wie sie z.B.die Figur 7 zeigt,gebündelt werden müssen.Um auch derartige Etiketten auf dem Vorratstisch bündelgerecht zu fassen und zu ordnen,sind senkrecht zu der vertikal stehenden Hauptfläche 26a des Winkelbleches 26 verschieb- und auswechselbare Abstandshalter 34 angebracht. Die Handhabung ist aus der Figur 7 zu ersehen.Die Befestigung dieser Abstandshalter 34 am Winkelblech erfolgt entweder durch eine reiterartige Aufklemmung auf dem oberen ligand des langen Winkelblech-Schenkels 26a (vergl.Figur 6, linkes Beispiel) oder auch durch einen Haftmagneten 35 (rechtes Beispiel).
  • Um Stapel von extrem kleinen Blechen Etiketten mit dem Winkelblech 26 zu ordnen und an das Förderorgan zu schieben,empfiehlt sich die Anbringung (etwa ebenfalls durch eine reiterartige Aufklemmung)von Siederhaltern, wie sie an einem Beispiel die Figur 8 zeigt.
  • An dem tragblech 37 sitzen zwei Lagerschenkel 38a und 38b,in denen der Niederhalter 39'durch eine Feder 40 nach unten gedrückt, gleitet. Die Arbeitsweise dieser zusätzlichen Apparatur ergibt sich aus der Darstellung.
  • Es ist möglich,dass die ungeordneten Stapel 1 auf dem Arbeitstisch 29 auf einem randlosen Tablett angeliefert und auf dem Vorratstisch mit dem Tablett abgesetzt werden. Um eine Plangleichheit mit dem Arbeitstisch 4 zu erzielen,ist der Vorratstisch 29 federnd gelagert und mit einer Einrastfederung versehen,die durch ihre jeweilige Einstellung auf die Tablettstärke die Plangleichheit automatisch herstellt.
  • Der Erfindungsgegenstand ist nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt, die lediglich ein Beispiel bietet.Er kann Abwandlungen, insbesondere konstruktiver Art erfahren,die in den Schutzbereich der Erfindung einzubeziehen sind.

Claims (22)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zum glichzeitigen Bündeln von mehreren Stapeln geschnittener oder gefalzter Produkte, wie Etiketten'Umschläge, Broschüren, Postkarten u.dgl.,und zum Zubringen derselben an den Bündelmechanismus, dadurch gekennzeichnet, dass die in Längsrichtung aneinandergereihten und in dieser Reihenformation quer zur Förderrichtung auf den Bündler (35) zulauf enden Stapel (1) mit je einer (oder auch mehreren) Banderole(n) (2) zunächst dreiseitig umgeben werden, und die Verschweissung der an der vierten Seite vermittels eines Seitenschliessers (7) geschlossenen Bänder mit einer über die gesamte Maschinenbreite sich erstreckenden durchgehenden Elektrode (3) für alle Stapel gleichzeitig vorgenommen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,dass die Bündelung für jeden Stapel von je zwei zulaufenden thermoplastischen Kunststoffbändern (2a/2b) je Banderole erfolgt, derart,dass die durchgehende Elektrode (3) die Verschweissung jedes der an der vierten Stapelseite zusammengeführten Bänder.
    (2a/2b),die Abtrennung der-beiden zulaufenden Bänder ausserhalb der Schweissstelle und die Lusamm ; schweissung der frei werdenden Bandenden für den nächsten Bündelgang für alle Stapel und Bänder gleichzeitig vornimmt.
  3. 3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2,dadurch gekennzeichnet, dass auf jede Schweissstelle ein mit Pressluft erzeugter Kühlstrom stossartig einwirkt.
  4. 4. Vorrichtung zur Durchführung der Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3,dadurch gekennzeichnet, dass die über die gesamte'Maschinenbreiee sich erstreckende Elektrode (3) anhebbar ist, in der Vorschubphase des Stapels (1) dicht,d.h.einige Millimeter unter der Oberfläche des Arbeitstisches (4) zunächst noch stromlos in einem offenen Längsspalt des Tisches (4) liegt und nach vollzogenem Stapelvorschub (Stapel in Bündellage) in angehobenem und erhitztem Zustand gegen das über ihr liegende in Verschlussstellung befindliche gepresste und festgehaltene Doppelband (2a/2b) geführt ist und für jede Banderole ihre dreifache Funktion gleichzeitig vollzieht.
  5. 5. Vorrichtung zur Durchführung der Verfahren nach den Ansprüchem 3 und Vorrichtung nach Anspruch 4,dadurch gekennzeichnet, dass zur Fixierung der in die Bündellage (1a) gebrachten Stapel (1) für jede Banderole eine von oben wirkende Druck- und Festhalte-Vorrichtung vorgesehen ist 1die aus zwei Druckfingern (5a/5b) besteht, welche sich in der Presslage ausserhalb des Bündelbereiches befinden.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5,dadurch gekennzeichnet,dass zur Anpassung des Abstandes der Druckfinger (5a/5b) eines jeden Druckfingerpaares an verschiedene Banderolenbreiten der Fingerträgerkopf (5) entsprechend auswechselbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6,dadurch gekennzeichnet, iass jede Druck- und Festhalte-Vorrichtung mit ihrem gesamten Trägersystem an einer rageschwene (6), in der Querrichtung verschiebbar, angeordnet und in ihrer Vertikalbewegung (Druck- und Anpressvorgang) automatisch, vorwiegend pneumatisch, gesteuert ist. e.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7,dadurch gekennzeichnet,dass die Trageschiene (6) in der Höhe'in Anpassung an die jeweilige Stapelhöhe, verstellbar ist. den
  9. 9. Vorrichtung zur Durchführung der Verfahren nach @@@ Ansprüchen 1 3 und Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis dadurch gekennzeichnet,dass der Verschluss der vierten Stapelseiten mit den Banderolen (2) durch je einen an diesen Seiten entlangfahrenden Seitenschliesser (7) erfolgt, an dessen unterem Ende zwei stegartige Stempel (8/9) so angebracht sind'dass sie das in der Verschlussstellung befindliche Doppelband (2a/2b) auf dem Arbeitstisch (4) zu beiden Seiten des Elektrodenschlitzes anpressen und festhalten.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9 dadurch gekennzeichnet,dass die stegartigen Stempel (8/9) jeder für sich in der Längs-und/oder Druckrichtung beweglich (drehbar) und federnd gelagert sind.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet,dass der Anhebevorgang für die Elektrode (3) mechanisch in Abhängigkeit von der Bewegung des Seitenschliessers (7) gesteuert ist. den
  12. 12. Vorrichtung zur Durchführung der Verfahren nach @@@ Ansprüchen 1 zum Zubringen der Stapel an den Bündelmechanismus nach den vorstehenden Ansprüchen 4 bis11, dadurch gekennzeichnet,dass an einem gegen den Bündelmechanismus sich bewegenden anhebbaren Schlitten (10) eine quer liegende Trägerschiene (11) amgebracht ist,an der - auf ihr in der Längsrichtung verstellbar - zur Aufnahme und zum Festhalten des Stapels (1) in die bzw. in der Ausgangsstellung ein oder mehrere Anlegefinger (12) sitzen,die je einen unteren Auflage- oder Transportfuss (13) und einen in einem Langloch (14) des Anlegefingers (12) gleitenden, mechanisch gesteuerten, in der Höhe verstellbaren Niederhalter (15) aufweisen.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12,dadurch gekennzeichnet,dass das Anheben des Schlittens(10) und mit ihm des an dem Anlegefinger (12) sitzenden Transportfusses (13) durch eine Kurve (16) in der Laufbahn des schlittens (10) erfolgt.
  14. 14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 12 und 13,dadurch gekennzeichnet,dass der den Stapel (1) von oben her anpressende und in einem Langloch (14) vertikal bewegbare Niederhalter (15) an einer Trägerstange (17) mittels eines Tragklotzes (18) verstellbar angebracht ist'und der Niederhalter (15) mit der in zwei Lagern (19a/19b) geführten Trägerstange (17) durch eine Druckfeder (20) nach unten'd.h.gegen as obere Deckblatt des Stapels (1) gepresst wird.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14,gekennzeichnet durch einen an der Trägerstange (17) angreifenden Hebelmechanismus (21),dessen Drehachse (22) fest mit dem Träger (23) des Niederhaltesystems ( 12/13/15) verbunden ist, und der mittels eines Gestänges (24) mit Zugfeder (25) das Niederhaltesystem (12/13/15) kurz nach dem -Anfahren des Schlittens (10) frei gibt und die Stapelfesthalte-Pressung veranlasst.
  16. 16. Vorrichtung zur Durchführung der Verfahren nach @@@ Ansprüche@-3 zum Befördern von einem oder mehreren zu bündelnden Stapeln von dem Vorratstisch an das vor dem Bündelmechanismus liegende Förderorgan gemäss den Ansprüchen 12 bis 15,gekennzeichnet durch ein in Vertikallage (vorzugsweise von Hand) zu bewegendes Winkelblech (26), das mit seinen Schenkeln (26a/26b) die Stapel (1), an zwei zusammenstossenden vertikalen Seitenflächen (27/28) umschliessend und bündelgerecht ordnend, umfasst und die S-tapel aus dieser Lage vom Vorratstisch (29) aus auf die plangleiche Iche des Arbeitstisches (4) in die Ausgangsstellung an dem Förderorgan (307 schiebt.
  17. 17. Vorrichtung nach dem Anspruch 16,dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung der Plangleichheit von einem auf dem Vorratstisch (29) abgesetzten Transporttablett (mit den herangebrachten Stapeln) und dem arbeitstisch (4) eine Einrastfederung für das Tablett vorgesehen ist,die durch ihre jeweilige 3instellung auf die Tablett-Stärke die Flangleichheit automatisch herstellt.
  18. 18. Vorrichtung nach Anspruch 16,dadurch gekennzeichnet,dass das Winkelblech (26) aus zwei sich deckenden Blechen (31/32) zusammengesetzt, z. B. genietet ist, deren untere, die Flächen des Vorratstisches (29) und des Arbeitstisches (4) überstreichenden Ränder einen über die ganze wandlänge sich erstreckenden und etwa 1 - 2 mm über die Ränder herausragenden elastischen Streifen (33) (Gummi,Filz,Pappe) einfassen.
  19. 19. Vorrichtung nach den Ansprüchen 16 und 18,dadurch gekennzeichnet,dass senkrecht zu der vertikal stehenden Hauptfläche (26a) des Winkelbleches (26) verschieb- und auswechselbare Abstandshalter (34) angebracht sind.
  20. 20. Vorrichtung nach Anspruch 19,dadurhc gekennzeichnet, dass die Abstandshalter (34) an einem Haftmagneten (35) angebracht sind.
  21. 21. @ Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 15, dadurch gekennzeichnet,dass alle zur Bündelung und zum Zubringen der Stapel an den Bündelmechanismus gehörenden Vorgänge,wie z.B.die Bewegung der Druck- und Festhaltevorrichtung, die Ein- und Abschaltung des Heizstromkreises für die Schweiss- und Trenn-Elektrode,das zeitliche Einsetzen der Blas- und Kührlvorrichtung sowie deren Abschaltung u.s.w.'durch Nocken oder Kurvenscheiben oder durch ähnliche kinematische Vorrichtungen gesteuert sind.
  22. 22. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 15, dadurch geennzeichnet,dass alle oder ein Teil der zur Bündelung und zum Zubringen der Stapel gehörenden Vorgänge elektrisch mit Hilfe von Schaltwalzen,chaltschablonen oder auswechselbaren Lochbändern gesteuert sind.
    L e e r s e i t e
DE1966K0059295 1966-05-18 1966-05-18 Vorrichtung zum Zuführen von Stapeln zu einer Banderoliereinrichtung Expired DE1511665C3 (de)

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DE1966K0059295 DE1511665C3 (de) 1966-05-18 1966-05-18 Vorrichtung zum Zuführen von Stapeln zu einer Banderoliereinrichtung

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DE1966K0059295 DE1511665C3 (de) 1966-05-18 1966-05-18 Vorrichtung zum Zuführen von Stapeln zu einer Banderoliereinrichtung

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DE1511665A1 true DE1511665A1 (de) 1970-03-05
DE1511665B2 DE1511665B2 (de) 1978-08-10
DE1511665C3 DE1511665C3 (de) 1979-03-29

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3045049A1 (de) * 1980-11-29 1982-06-09 Hans Hugo 4020 Mettmann Büttner Packstueck-umschnuerungsmaschine mit ausrichtstation

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DE3045049A1 (de) * 1980-11-29 1982-06-09 Hans Hugo 4020 Mettmann Büttner Packstueck-umschnuerungsmaschine mit ausrichtstation

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DE1511665B2 (de) 1978-08-10
DE1511665C3 (de) 1979-03-29

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