DE1511167A1 - Verfahren zum kontinuierlichen Zerfasern und Mahlen von Hadern - Google Patents
Verfahren zum kontinuierlichen Zerfasern und Mahlen von HadernInfo
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- DE1511167A1 DE1511167A1 DE19661511167 DE1511167A DE1511167A1 DE 1511167 A1 DE1511167 A1 DE 1511167A1 DE 19661511167 DE19661511167 DE 19661511167 DE 1511167 A DE1511167 A DE 1511167A DE 1511167 A1 DE1511167 A1 DE 1511167A1
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- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21B—FIBROUS RAW MATERIALS OR THEIR MECHANICAL TREATMENT
- D21B1/00—Fibrous raw materials or their mechanical treatment
- D21B1/04—Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres
- D21B1/12—Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by wet methods, by the use of steam
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Description
DR. BERG DIPL.-ING. STAPF 1R111R7
β MÜNCHEN 2, HILBLESTRASSE 2O
Dr. Berg Dipl.-Ing. Stapf, 8 MOnchan 2, Hilbl«tro6a 20
lhrZeichen iw ζ.·,*«, Gg/ fr 14 562 a*» . «
Anwaltsakten-Nr. 14 562
FABRYKA MASZYN PAPIERNICZYCH Cieplice Slaskie, Polen
"Verfahren zum kontinuierlichen Zerfasern und Mahlen von Hadern."
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum kontinuierlichen Zerfasern
und Mahlen von Hadern zu einem zur Herstellung von Rohpappe und weiter insbesondere zu Teer- und Bitumenpappe oder einer Linoleum-Unterlage
verarbeitbaren Hadernstoff unter Verwendung einer zweistufigen Scheibenmühle mit Aufgabetrichter, Förderern und
einer SammelmischbUtte.
Zum Zerfasern und Mahlen von Hadern finden in Regelfall chargenweise
arbeitende Holländer Verwendung. Diese weisen neben eine«
beträchtlichen Arbeitsaufwand in stark verstaubter Luft hinsichtlich ihres Arbeitsverfahrens insbesondere den Nochteil auf, daß
sie nicht zuletzt wegen ihres intermittierenden Betriebes sehr langsam arbeiten und auf das Gut nur eine Peitsch- oder nur eine
Mahlwirkung ausüben, und zwar auf dem relativ kurzen Weg zwischen dem Grundwerk und der Messerwalze. Zur Vermeidung dieser Nachteile
ist eine kontinuierlich' arbeitende, einstufige Scheibenmühle bekannt geworden, welcher das Gut in breiförmigem Zustand
zugeführt wird. Die Scheibenmühle besteht aus zwei nebeneinander angeordneten Scheiben mit an diesen radial angeordneten,, stellenweise
unterbrochenen Messern, deren Unterbrechungen derart angeordnet sind, daß die Messerteile der einen Scheibe mit den Unterbrechungen
der Messer der anderen Scheibe korrespondieren. Dabei ist nun für die Messer ein solcher Querschnitt bzw. für die Unterbrechungen
eine solche Formgebung gewählt, daß die ineinander greifenden Messerteile das in die Scheibenmühle eingebrachte Gut
während der Drehung einer oder beider Scheiben einer einfasigen Peitsch- und Mahlwirkung unterwerfen. Die Erfindung befaßt sich
mit einer Verbesserung des Arbeitsverfahrens solcher einstufiger Scheibenmühlen und bedient sich dabei zweistufig arbeitender
ScheibenmUhlen, die u.a. fUr das Zerkleinem Holzfasern in feuchtem
Zustand bekannt geworden sind.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung wird fUr ein Verfahren zum kontinuierlichen Zerfasern und Mahlen von Hadern der eingangs genannten
Art vorgeschlagen, der zweistufigen Scheibenmühle in StUcken von bis etwa 4 cm χ 4 cm geschnittene oder gerissene
Hadern in lufttrockenem Zustand zuzuführen, deren Gewebe und Fasernverflechtung
in der ersten Stufe zunächst in lufttrockenem Zustand zerrissen, dann nach Nässung auf eine Konzentration von
etwa 10 bis 20$ vorzerfasert und vorfibrilliert und schließlich
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nach einer Verdünnung auf eine Konzentration von 4 bis 8?S in
der zweiten Stufe einem Hohlen, einer FasernverkUrzung, einer
Fibrillierung und einer Hydrierung unterworfen wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich insbesondere zur Verarbeitung
sehr langfaserigen Gutes, welches bekanntlich äußerst spröde ist und einer sehr schnellen Entwässerung unterliegt.
Das erfindungegemüße Verfahren läßt sich beispielsweise in einer
in der Zeichnung schematisch dargestellten Anlage durchfuhren. In der Zeichnung bezeichnen 1 Dosierbunker für in Stücke von bis
etwa 4 cm χ 4 cm geschnittene oder gerissene Hadern, welche in lufttrockenem Zustand mittels Reversierförderern 2 und Schneckenförderern
3 ScheibenmUhlen 4 einer ersten Stufe zugeführt werden. Die Reversierförderer 2 speisen jeweils eine von zwei ScheibenmUhlen
4, welche jeweils zweifasig arbeiten. In der ersten Phase werden die in lufttrockenem Zustand zugeführten Hadern zerrissen.
Diesen zerrissenen Hadern wird dann Wasser in einer solchen Menge zugeführt, daß in der zweiten Phase eine Behandlung in nassem Zustand
möglich ist, erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, eine Nässung auf eine Konzentration von 10 bis 2Cfc>
vorzunehmen, um so in der zweiten Phase eine Vorzerfaserung und Vorfibrillierung
der Hadern durchfuhren zu können.
Von den ScheibenmUhlen 4 fällt der vorfibrillierte Hadernstoff jeweils
direkt durch einen Schacht 5 auf einen Schneckenförderer 6, welche den Hadernstoff dann einer Scheibenmühle 7 zufuhrt, die
Scheibenmühlen 7 bilden die zweite Stufe tür die erfindungsgemUße
Hadernaufbereitung. Bevor der Hadernstoff diese zweite itufe
erreicht, ist er auf eine Konzentration von 4 bis i»/>
verdünnt werden, in der zweiten Sture, in welcher die Scheibennühlen nur
sic' arbeiten, wird der Hadernstoff gemahlen, einer weiteren
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An die ScheibenmUhlen 7 schließt sich eine StttMelüitehbütte 8 an,
aus welcher der Hademstoff mittels einer Stoffpumpe 9 durch
einen Stoffkonzentrationsregler 10 in eine Stoffdosieranlage gefördert
wird. Es ist noch festzuhalten, daß nach der zweiten Stufe der fertigbehandelte Stoff euf eine. Konzentration von 2,5 bis
A% verdünnt und in dieser Verdünnung dann zur Lagerung abgeführt
wird.
90984 2/0543 BADORiGlNAL
Claims (1)
- PatentanspruchVerfahren zum kontinuierlichen Zerfasern und Mahlen von Hadern zu einem zur Herstellung von Rohpappe und weiter insbesondere zu Teer- und Bitumenpappe oder einer Linoleum-Unterlage verarbeitbaren Hadernstoff unter Verwendung einer zweistufigen Scheibenmühle mit Aufgabetrichter, Förderern und einer SammelmichbUtte, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheibenmühle in StUcken von bis etwa 4 cm χ 4 cm geschnittene oder gerissene Hadern in lufttrockenem Zustand zugeführt werden, deren Gewebe und Fasernverflechtung in der ersten Stufe zunächst in lufttrockenem Zustand zerrissen, dann nach Nässung auf eine Konzentration von 10 - 2ffi vorzerfasert und vorfilbrilliert und schließlich nach einer Verdünnung auf eine Konzentration von 4 bis 8j£ in der zweiten Stufe einem Mahlen, einer FasernverkUrzung, einer Fibrillierung und einer Hydrierung unterworfen wird.909842/0543 nrrTPnNAL !NSPECTEDLeerseite
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Also Published As
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