DE1509967A1 - Gehaengewandkonstruktion - Google Patents
GehaengewandkonstruktionInfo
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Description
Die vorliegend· Erfindung besieht eich allgemein auf
Faltwände für Öffnungen wie Türen» Fenster und dergleichen;
die Wände enthalten ein· Aneahl von Tafeln, die durch Schar»
niere verbunden und jeweils durch einen Trägerarm gehalten
sind; der Trägerarm läßt eich auf Schienen von tlberlcopfgehängemitteln
entlangbewegen} dl· Erfindung beschreibt insbesondere ein· solche Konstruktion, die einen leichten und
schnellen Zusammen- und Aueeinanderbau der Tafeln untereinander und alt Beiug auf ihr· haltenden Träger ame ermöglicht} auch die Tafeln ihrereeite läseen ein bequemes
Auswechseln von auf ihnen befindlichen 3ohmuckelementen su,
wie es durch den Benuteer von Zeit su Zeit verlangt wird.
Nach einer bevorsugten, weiter unten la βin*βInen beschriebenen und veranschaulichten «tefiaduagsfose. 1st «in«
Ansahl von langgestreckten, seakreeai verlaufenden Tafeln
vorgesehen« dl· sieh eignen. Im Zleksaok nach au3en in
die abblendende Betriebslage aufgefaltet oder am Gehänge
009819/0029
Patentanwälte Dipl.-Ing. /Martin Licht, Dipl.-Wlrtich.-Ing. Axel Hanimann Dipl.-Phyi. Sebastian Herrmann
I MÖNCHEN 2, THERESIENSTRASSi 33 · telefon. »«» · Tetogramm-Adreoe! llpotll / MOndien
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Bjy»f. V«r»inibonk München, Zweiget. Oikar-yon-Miller-Ring, Klo.-Nr. «34°3 ■ 'Mltdiedt-Konto: MOndiwi Nr. 143397
in die zurückgezogene, zusammengepackte Lage bewegt au
werden, in der die benachbarten Tafeln etwa in Parallelebenen liegen. Jede Tafel hängt von einer Oberkopfschiene
oder einem üeleis durch Vermittlung eines Trägerarms herab;
dieser hat einen drehbar an ihm angeschlossenen Hollensatz; senkrecht verlaufende Scharniermittel sind vorgesehen, um
benachbarte Tafeln aneinander au Scharnieren. £s ist wünschenswert, daß jedes Scharnier die Form eines langgestreckt
verlaufenden Körpers, z.B. eines Strangpreßlings annimmt und in seiner Länge im wesentlichen gleich der senkrechten
Höhe der Tafeln ist; das Scharnier enthält biegsame ötegteileι
die naoh außen in verbreiterte Anker auslaufen;
diese können gleitend in senkrecht verlaufenden, in den Handteilen einer jeden Tafel eingearbeiteten Bohrungen
aufgenommen werden. Während der Bewegung aus der einen in die andere Lage der vervollständigten Tafel dienen die
biegsamen, aus Gummi oder ähnlichem Stoff gefertigten Scharnierteile dem Zweok, !wischen benachbarten Tafeln
eine relative Schwenkbewegung susulassen· Benachbarte Trägerarme
sind gelenkig miteinander zwecks Gohwenkbewegung
um Achsen verbunden, die senkrecht mit den Tafelscharnieren fluchten«
An jeder der Tafeln sind längs ihrer senkrechten Seitenkanten
am besten einwärts zeigende Nuten eingearbeitet, mittels derer die Handteile von Sohmuokelnlagen naoh Wunsch
des Benutzers aufgenommen werden können. Uariiber hinaus ist jede der Tafeln mit vorzugsweise au· dem gleiohen Stüok
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bestehenden, nach oben herausragenden, gelochten Halteösen
gefertigt, um eine aushängbare Verbindung mit ihrem ■ ■berkopfträgerarm und einen Halt an diesem zu bilden}
hierdurch läßt eich die Tafel von dem Halteträgerarm wegnehmen, um beispielsweise den Wechsel einer an der Pafel
gehaltenen Sehmuckeinlage zu erleichtern, eine beschädigte Tafel zu ersetzen oder aus anderen Gründen. Die langgestreckt
verlaufenden Scharnierelemente zwischen benachbarten Tafeln sorgen für eine sanft gekrümmte Außenfläche
und verbessern so die äußere .Erscheinung der Fertiginntallation.
Zusätzliche Verwendungszwecke und Vorteile der vorliegenden Erfindung lassen sich aus der folgenden Beschreibung
eines bevorzugten Erfindungsmusters Im Zusammenhang mit den Begleitzeichnungen verstehen.
Figur 1 ist eine perspektivische Ansicht einer Fensteröffnung oder dergleichen, vor der erfindungamäßige Wände
aufgebaut sind; die Wand links befindet sich In der ausgebreiteten
oder abblendenden Lage; die Wand rechts ist in
einer fast vollständig zurückgezogenen Lage dargestellt.
Figur 2 1st ein herausgebrochener, senkrechter Schnitt durch die J/itte der i)berkopfachiene und zeigt im Aufriß
herausgebrochene Oberteile von zwei benachbarten, durch Jcharnier verbundenen Tafeln der Wand und ihre gelenkig verbundenen,
haltenden Sätze aus Trägerarmen und Hollen.
Figur 3 1st el» senkrecht tr, an den 1 feilen IH-III
der Figur 2 genommener Schnitt In vergrößertem Maßstab j
eine der Rollen 1st la Aufriß dargestellt.
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BAD ORIGINÄR..,
BAD ORIGINÄR..,
Die Figuren 4-, 5 und 6 sind Ansichten, die man beim
Herabblicken an den Pfeilen IV-IV, V-V bzw. VI-VI der Figur 2 erblickt.
Figur 7 ist ein an den Pfeilen VII-VII der Figur 1
genommener Gehnitt und zeigt in auageiogenen Linien die
Lage benachbarter Tafeln, wie sie in Figur 1 links zu sehen sind, und in gebrochenem Umriß die Lage solcher Tafeln und
ihrer Verbindungsscharniere, wenn die Wand so zurückgezogen ist, daß die Tafeln sioh in etwa paralleler JNachbarloßo befinden.
Fitfur β ist eine herausgebrochene, an den Pfeilen
VIII-VIII der Figur 7 genommene Ansicht am Boden der Wand; ein unteres Kokstück der linken Tafel ist weggebrochen,
um die eine Form einer zwischen einem >charrier und einer Tafel zwecks Verhinderung unbeabsichtigten Auseinanderfallens
als Keil wirkenden Klemme zu zeigen.
Figur 9 ist eine herausgebrochene Ansicht in dichtung
der ifeile IX-IX der Figur 1.
Figur 10 ist eine auseinandergebogene perspektivische
Aneicht; ein Teil des Trägerarms ist weggebrochen; man sieht den Rollensatz, den von ihm gehaltenen Trägerarm und den
oberen Teil einer der Tafeln einschließlich ihrer Halteösen,
die sich eignen, abnehmbar am Trägerarm angebracht zu werden; ein Teil von einer der oohmuokeinlagen ist ebenfalls weggebrochen,
um die eine der Tafelösen klarer zu zeigen.
Die Figuren 11 und 12 sind an den Tfeilen XI-XI der Figur 10 genommene, herausgebrochene Schnitte j die Figur 11
zeigt die Tafel in einer Zwisohenstellung während ihrer /in-
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bringung am Trägerarm, Figur 12 seiet die in ihrem achließliohen
Halt am Trägerar» angebrachte Tafel*
Figur 13 i«t ein aufwärt« an den Pfeilen XIII-XIII
der Figur 11 gesehener Schnitt·
Figur 14 iat ein aufwärts an den Pfeilen XIV-XIV der
Figur 12 genommener Schnitt.
Ia einzelnen stellen nun Zeichnungen eine bevorsugte
^rfindungsform dar) eine mit der Sammelnummer 10 in Figur
angedeutete fensteröffnung wird durch die üblichen Bauteile einschließlich eines oberen, waagerechten Fenstersturzes
oder dergleichen 12 eingerahmt) an dieses hängt die vorliegende Wand herab« deren linker Abschnitt 14- in die Abblendstellung ausgefahren und deren rechter Abschnitt 16
fast vollständig in die surückgesogene oder zusammengedrückte
Stellung beiseite geschoben ist. Jede der beiden vände 14 und
16 ist aus einer Ansahl von senkreoht langgestreckten Tafeln 70 gefertigt, deren Jede abnehmbar an einem oberen Trägerarm 60 angebracht ist) dieser seinerseits hängt drehbar an
einem Hollensatsi 40, der sieh längs einer Iberkopfschiene
20 hin und her schieben läßt* In den typischen Fällen verläuft die Schiene geradlinig, kann jedoch nach Wunsch aus
dekorativen oder konstruktiven Gründen gekrümmt sein. Jeder Tafelebsohnitt und sein tragender Trägerarm steht in gegliederter,
soharnierter Verbindung mit einem benachbarten
Taf elabsebitltt und TrMgerarm.
Die Tlguren 2 und 3 seigern dl· Haitekonetruktion einfttv
Übertopfsehlent, 41· ait der Semmelnummer
let) sie hat ein« an Btmts 11 dureh geeignete
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MIttel 24 festgemachte Oberwand 22 und untere tfandabschnitte
26 und 28, die voneinander so getrennt sind, daß sie swisehen sich einen offenen ochlitz 30 umgrenzen·
Ein mit der Sammelnummer 40 angedeuteter Rollensatz (siehe auch Figur 10) enthält einen mit der Sammelnummer
42 angedeuteten Block} dieser ist von seiner Basis unten
nach oben hin gegabelt, um quer voneinander getrennte, parallele Schenkel 46 und 48 su bilden. Ein ütift 50 verläuft
waagerecht durch Löcher, die in den Schenkeln 46 und 48 und in Rollen 52 eingearbeitet sind; er dient also
als eine Achse für die letzteren, hat an dem einen Ende einen verbreiterten Kopf 56, der in einer in der Hollenstirnfläche
eingearbeiteten Senke aufgenommen wird, und ist an seinem anderen Ende in einer ähnlichen oenke bei
geschlossen, um die Hollen in dem dargestellten, drehbaren Zusammenhang zu halten. Jede Holle enthält an der einen
Seite eine Distanzaoheibe 53 und an der anderen eine hohle
Verlangerungsbuohsο 54 t diese beiden Teile bestehen vor·»
■ugsweise mit der eigentlichen xiolle aus ein und demselben
ütück. Aufeinanderfolgende Hollenpaare sind durch Umkehren der Rollenbuohaen- und «soheibenriohtung gemäß Figur 9
gestaffelt, Dies ergibt die Möglichkeit, Ko11en mit größeren
Durchmessern iu benutsen, als es andernfalls möglich
wäre, und erleiohtert so das Entlangfahren auf der oohiene
20, obwohl gleichseitig die Möglichkeit einer gedrängten Packung la der surüokfesofenen Wandlage bestehen bleibt·
Ee 1st su bemerken, daß die in Figur 9 gtivigt« ft«ad «loh
■weoks klarer üarsteJ.lunf nioht vollständig la der surüokgeftefenem
Lage befindet.
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BAD
Der Alt der Sammelnummer 60 angedeutete Trägerarm
hängt vermittels eines Stifte 62 drehbar ron den Rollensatz herab und eignet sich» eine der senkrecht verlaufenden Tafeln
zu tragen, die in ihrer Gesamtheit erfindungsmäßig die ..and ausmachen· Die inabesondere in Figur 10 mit der Bammelnummer
70 angedeutete Tafel kann also aus stranggepreßtem Kunststoff, z.B. hoch echlagfestern Styrol, Polyvinylchlorid
oder dergleichen mit erheblioher Festigkeit hergestellt sein. Die Tafel enthält einen dünnen, mittleren Stegteil 72 mit
einem Paar quer voneinander getrennter, nach oben herausstehender Anbringösen 73 und 7^t d*e bei 75 gelocht und
mit dem üteg 72 vorzugsweise aus ein und demselben Stück
gefertigt sind.
Der Trägerarm 60 enthält zwei Schlitze 63 und 64-, die
senkrecht durch die Tiefe des Arms verlaufen; Jeder Schlitz
ist geeignet, eine der ösen 73» 7^ aufzxmehmen. In der ;iitte
innerhalb Jedes Schlitzes ist ein zylindrischer Tragknopf oder Zapfen 65 angearbeitet, der waagerecht von der einen
Schlitzwand wegsteht und in das Ösenloch 75 eingreifen kann,
wenn die Öse vollständig im Schlitz aufgenommen wird. Die
gegenüberliegende Schlitzwand ist mit zwei Rampen 66, 67 versehen, die von der Wand in waagerechter Fluchtung mit
dem Zapfen 65 und seitwärts von ihn getrennt hervorstehen.
Der Zusammenbau der Tafelöse 73 in den tragenden Eingriff innerhalb des Tr&geraxmsohlitzee 63 wird aus den
Figuren 11-14 verständlich. In den Figuren 11 und 13 ist also eine se 73 »u sehen, wie sie sich teilweise in den
Schlitz 63 hineinbewegt ι ihr· oberen Eckteilt 76 und 77 werden von den Kämpen 66, 67 erfaßt, und die öse wird
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BAD
BAD
infolgedessen wegen der gleitenden auflage ihres oberen
Kittelstücks auf der Außenfläche des Zapfens 65 ein wenig
gebogen. In den Figuren 12 und 14 sind die Teile in ihrer vollständig zusammengebauten Beziehung dargestellt; der
Zapfen 65 ist nun im Loch 75 aufgenommen, und die .'!>se wird
in der gezeigten Lage durch die Rampen 66, 67 gehalten,
selbstverständlich nimmt d r andere Trägerarmschlitz 64 in identischer veise die andere Tafeltragöse 7^ auf.
Der jiuseinanderbau der Tafelösen aus dem Trägerarm
l;Lßt sich leicht bewerkstelligen, indem man kurzzeitig
das idttelstück jeder öse aus der Fluchtunc mit dem Zapfen
heraus biegt, aodaß die üsenlöcher von den Zapfen freikommen.
Diee läßt sich entweder von Hand oder mit einem dünnen Klingenwerkzeug durchführen, das in jedem Schlitz
zwischen der Ü3e und der wand eingeschoben wird, von welcher
der Zapfen 65 hervorsteht.
Obwohl die ^ampen 66 und 67 feststehend dargestellt
sind, kann man erkennen, daß sie oder ähnliche i)istanzatücke auch in ihre lage von der Oberseite des Trägerarms
60 her herabgelassen werden können.
Die Tafel 70 enthält senkrecht verlaufende, zum gleichen
otück gehörige f'eitenflansche 78, 79 an den Flanken
des Stegs 72. Die Flansche sind so geformt, daß jeder ein
.!aar Nuten parallel aum Steg 72 bildet, um die Handteil·
von einzufügenden ichmuoketreifen aufzunehmen; die Flansche
sind auch so geformt, daß sie einen verbreiterten Verankerungsteil eines länglichen, aus biegsamem Stoff gefertigten
ochamiers gleitend aufnehmen können.
Gemäß Figuren 7 und 10 enthält also der flansch 78
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BAD OFHQINAL
BAD OFHQINAL
nach innen gerichtet· Nuten 80 und 81, während der Flansch
79 Nuten 82 und 83 enthält. Sie Nuten 80 und 82 nehmen
gegenüberliegende Randstreifen einer Schmuckeinlage 85 auf, die sich über die eine fläche des Mittelategs 72 legt,
während die Nuten 81 und 83 die Randstreifen einer Einlage
86 aufnehmen, die sich über die gegenüberliegende otegflache legt.
Es ist zu bemerken, daß der 3teg 72 und die Einlage
85 durchgehende, sich deckende Schlitze oder Nuten haben
können, um eine veränderliche Durchlüftung je nach der Höheneinstellung der Einlage 85 mit Bezug auf den oteg 72 zu gestatten·
Die Plansche 78, 79 sind außen bei 90 und 91 geschlitzt;
die ochlitze haben Verbindung mit vergrößerten J3ohrungen
92 bzw. 93 und verlaufen mit ihnen über die ganze Lange der
Tafel. Ein mit der Sammelnummer 100 bezeichnetes, langgestrecktes
Scharnier erstreckt sich in ähnlicher /eiae über
die Länge der Tafel und enthält in der Glitte einen etwa halbkreisförmigen
Teil 102 und zwei i^rme 104 und 106, die in
vergrößerte Ankerteile 105 bzw. 107 auslaufen, jie jcharnierarme
werden in den Schlitzen der Tafelflansche aufgenommen, während die Anker in den Bohrungen der Tafelflansche
aufgenommen werden. Das Scharnier ist aus biegsamem >toff
wie z.B. Weichgummi oder Material mit vergleichbaren Nigersschäften
gefertigt; die Teile sind gleitend In 1ie r'arge-■teilte
Lag· zusammengeschoben, uie Biegsam,/; ^i;. ■■■-■ -Jaharniers,
In erster Linie seiner ατηβ, gestattet, i^n \'-ι.Γ::ΐη,
in die ausgebreitete, mit ausgesogenen Linien in
BADORf&NAL
gezeigte Lage geöffnet und in die in gebrochenem Umriß gezeigte, parallele oder etwa parallele Lage geschlossen
«u werden. In der voll ausgebreiteten Lage bilden benachbarte
Tafeln zwischen sich einen Winkel in der Größenordnung von 120° oder etwas mehr; bei dieser Ausbreitung können
^charnierschultern 108 und 109 an den Tafelflanschen anschlagen , um die Winkelbewegung der Flansche zu begrenzen.
^s ist wünschenswert, die Trägerarme mit schultern 110 und
111 (siehe Figur 9) zu versehen, die gemäß Figur 5 aneinanderstoßen,
um in ähnlicher Weise eine nach außen gehende Schwenkbewegung der Arme zu begrenzen.
Die Trägerarme sind an ihren Enden mit Gelenkecharniermitteln
versehen, am besten in Form von zwei getrennten Gelenken 120 und 121 an dem einen Ende, die in der einen dichtung
aus der Hauptebene des Trägerarme versetzt sind, und eines zwischen die getrennten Gelenke des benachbarten Arms
passenden und aus der genannten Ebene umgekehrt versetzten Einzelgelenka 122 am anderen Ende. Ein Gelenkbolzen 124 ist
durch die Bohrungen in den Gelenken hindurchgesteckt und sorgt für eine Schwenkachse, die im wesentlichen mit der
Fläche des Trägerarme fluchtet, um beim Zurückziehen der «and ein enges Zusammenpacken möglich au machen. Die untere,
waagerechte Fläche des Trägerarms iit, wie man beispielsweise in Figur 11 sieht, am besten wie bei 130 so ausgespart,
daß die oberen Kanten der Tafel und der Sohmuokeinlagen darin verborgen werden können, um da· äußere aussehen der
and zu verbessern. Jiβ obere waagerechte Fläche ist bei
1 ώ In ihnlicher *eiae ausgespart, da sie an einem benach-
ϋ Ο 9 8 1 -9 / α f.: 2 9
BAD ORIOINAL s,
BAD ORIOINAL s,
barten ;iatz aus Tafel und Trägerarn hut unteren Fläche
wird; es ist nämlich aua wirtschaftlichen Gründen wünschenswert«
daß eine einzige Trägerarmform benutzt wird.
In den typischen Fällen werden die Scharniere und die jchmuckeinlagen mit den Tafeln durch Reibungsschluß zusammengehalten. Um jedoch weiterhin sicherzustellen, daß
die Scharniere und Einlagen während des Gebrauchs nicht nach unten rutschen, können die untersten Enden der entsprechenden
Tafelnuten und Bohrungen gesickt oder sonstwie geschlossen oder blockiert werden. Was das Scharnier anbetrifft,
so kann wegen seiner federnden Eigenschaften eine abgewandelte Konstruktion gemäß Figur 8 Verwendung finden;
bei Ihr umgibt eine Hülse 140 aus dünnem Metall teilweise den Ankerteil des Scharniere. Die Hülse 140 dient als ein
Keil- oder Klemmstück zwischen dem /uiker und der Bohrung
des Tafelflanachs, stellt also sicher, daß das Scharnier
nicht während der Installation oder des Betriebs der .and senkrecht relativ zur Tafel wandert. Wünscht man, das Scharnier
von der Tafel abzunehmen, so kann die Hülse 14-0 nach unten gegen ihren Reibungseingriff zwischen dem Scharnieranker
und der Tafelbohrung durch HeraushebeIn an dem verbreiterten Kopf 142 nach unten herausgezogen werden; eine
ähnliche Hülse kann auch am oberen iücle der ocharnieranker
vorgesehen sein. Bs ist wünschenswert, den Kopf 142 breit
genug auszuführen, daß er sieh auch unter einen äußeren
Randteil der angedeuteten Schmuckeinlagen legt und somit wie gesagt deren Herausrutschen relativ zur Tafel nach unten
verhindert·
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BAD ORIQINAl. V
BAD ORIQINAl. V
ihrer freien, senkrechten Kante einen Abachlußstreifen
tragen· Ein mit der 3ammelnummer 150 in Figur 7 bezeichneter
Streifen kann also einen äußeren Teil 152 beliebiger
Gestalt» hier zylindrisch, und eine arm- und Ankergestalt wie bei 15^ enthalten; letztere wird gleitend in
dem ochlltz und der Bohrung der Tafel aufgenommen, -.m besten
wird der äußere Teil 152 in der flicke etwas größer als die
Tafel selbst ausgeführt, um für einen bequemen Griff seltene des Benutzers beim üffnen oder Schließen der «and zu sorgen;
der Teil kann nach wünsch wie in der Darstellung hohl oder
massiv ausgeführt werden.
Besonders zur ocharnierkonstruktion erkannt man am
besten in Figur 7» daß das verdickte iviittelstüok 102 für
genügende Festigkeit sorgt, üb das Hineinstoßen des scharnier
s in den Eingriff mit benachbarten Tafeln zu gestatten, während die dünnen Arme 104 und 106 la Grunde genommen für
die gesamte beim Bewegen der «Vand zwischen offenen und geschlossenen Stellungen benötigte Biegsamkeit sorgen. Es ist
jedoch zu bemerken, daß bei voller Ausbreitung der Wand eine gewisse Biegsamkeit des 3charniermitt el teils nach den Anschlagen
der Tafeln gtgen dl· Scharnierschultern 108 und 109 noch für ein· stoßdämpfend· Grenze gegenüber der Bewegung
sorgt, sodaß dl· Teil· nicht verwunden oder sonetwi·
verformt werden können·
Die Tafeln, Scharnier· und Abschlußstreifen können
Wirtschaftlieh durch Strangpressen nach «n sieh bekannten
Verfahren gefertigt werden ι die Wand 1st demgemäß sehr billig
herzustellen. Die Tafeln lassen sioh bequem und schnell In-
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BAD OFHQINAt
BAD OFHQINAt
folge der beschriebenen Bauweisen bei Installationen anfügen
oder wegnehmen; die äußere Erscheinung dor «/and läßt
sich von Zeit zu Zeit wegen der Abnehmbarkeit und Austauachbarkeit
der über den Tafelflächen liegenden Jchmuokeinlagen
leicht verändern.
oelbstveratändlich müssen der Zapfen und die Kampe oder die Rampen, die von den jeden Schlitz im Trägerarm
umgrenzenden bänden herausstehen9 von den entsprechenden
gegenüberliegenden Wänden um einen Abstand frei bleiben, der mindestens etwas größer als die Dicke der Tafelöse ist,
um ipielraum für die Bewegung der Öse innerhalb des Jchlitzes
au schaffen· Zum richtigen Tragen dor Tafel ist es nicht
notwendig, daß der Zapfen von seiner .'and weiter als die
Csendicke heraussteht· Daher sind, um die Geatuntdicke des
Trügerarme zu verringern und hierdurch ein gedrängtes Zu»
sammenpacken zu gestatten, die den schlitz umgrenzenden v*ände
in einer typischen Installation voneinander um einen abstand getrennt, der etwa das Doppelte der Gaendlcke beträgt. Jede
Rampe muß natürlich weit genug aus ihrer .md herausstehen,
um das üaenloch vor einem unbeabsichtigten aushaken aus dan
Zapfen zu bewahren; es ist erwünscht, dali die ^unpe genügend
weit heraussteht, um die öae in dichter
mit der Zapfenwand sau halten, wenn die ■i'e: l*v
aind. .Die tatsächlichen Abmessungen der «H.« 'v.'.tujwii verschieden
sein, um sich der epeaiellen V;· .·■■■■ ?;;■■■(·:;ν ■'.■■:: uv^eitrv.--m.
Bei einer typischen Installation kam·. mIx :« ' v; · :·: '-r;,?--
eji:5r.i«a bi» acht Sentiffl»tör. di . , ■·. '■'■':■-]:,:■ -^;-.?:;-
0 9 8
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13 üillimeter, die üsenbreite etwa fünfundzwanzig Millimeter
oder etwas mehr, der >.'.eenlochdurchnesaer etwa sechs
bis sieben Millimeter und der Zapfendurchmesser etwas geringer sein· Am besten wird die Trägerarmwand, die den
Zapfen trägt, etwas dicker als die gegenüberliegende Wand ausgeführt, um sowohl genügende Festigkeit zum Tragen der
Tafel zu gewährleisten als auch die getragene Tafel in die Mitte der Tragerarmdicke und in eine senkrechte Fluchtung
mit dem Tragatift 62 zu bringen·
Kleinere Abwandlungen und Änderungen, die nicht wesentlich von der oben zur Veranschaulichung beschriebenen und
dargestellten Erfindungsform abweichen, sollen im Nahmen der
beigefügten Ansprüche einbegriffen werden·
Claims (1)
- PATENTANWÄLTE Dipl.-Ing. MARTI N LICHTPATENTANWÄLTE UCHT. HANSMANN. HERRMANN Dr. R E I N H O L D S C H M I D T8 München 2. THERES.ENSTRAssE 33 Dipl.-Wirtsch.-Ing. AXEL HANSMANN** Dipl.-Phys. SEBASTIAN HERRMANNMünchen, den8. Januar 1965Iaamu Tsuhako,Los Angelas 7t Califoraien, V. St. A.Patentanmeldung: "Geh&ngewandkonstruktion"Patentansprüche :1. Eine Gehängewand mit mehreren senkrecht verlaufenden, durch Scharniere verbundenen Tafeln, die Bit Hilfe von längs einer überkopfschiene beweglichen Aufhängemitteln getragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Tafeln (70) mit einer nach oben herausstehenden Anbringöse (73* 74) versehen sind, daß in diese ein Durchgangsloch (75) eingearbeitet ist, daß ein Trägeram (60) einen Bestandteil der Aufhängmitteln bildet, daß in ihm ein nach unten offener Schlitz (63, 64·) eingearbeitet ist, daß dieser durch voneinander abstehende vünde umgrenst ist, daß der Arm einen Vorsprung (6^) hat, daß dieser von der einen der Wände in den Schlits hineinragt, daß er in dem Loch aufgenommen wird, daß er an einem Punkt endet, der von der gegenüberliegenden Wand um einen Abstand mindesten· gleich üsendicke entfernt ist, und daß Festhalteeinrichtung«! (66, 67) die Öse im tragenden Eingriff mit dem Zapfen (65) erhalten.U09819/002 9Patentanwälte Dipl.-Ing. Martin Licht, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Axel Hansmann Dipl.-Phys. Sebastian Herrmann 8 MÖNCHEN 2, THERESIENSTRASSE 33 · Telefom 292102 · TeUgramm-AdrwMi lipotli/MOndienBankverbindung«!! Dwtiche Bank AO, Filial« MOndMn, Dep.-Kaue ViktuaUmmarkt, KoMo-Nr. 71«72· Bayer. Vereintbank MOndwn, Zweigst. Oskar-von-MihV-lting, Kto.-Nr. 882495 · Pmlsdwdt-Kontot München Nr. 143397Oppwiouer Büro: PATENTANWALT DR, RHEINHOLD SCHMIDT2. Sine Gehängewand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Tafeln in der Mitte einen dünnen otegabschnitt (72) enthält, daß dieser seitlich durch ein Paar längs verlaufender Flanschabschnitte (78» 79) begrenzt ist, daß in Jedem Flanschabechnitt ein 3ohlitz (90, 91) und eine vergrößerte Bohrung (92, 95) eingearbeitet sind, daß die Schlitze und Bohrungen längs verlaufen, daß die Schlitze nach außen gerichtet sind und daß sie nach innen mit den Bohrungen auf der gesamten Länge der Schlitze und Bohrungen Verbindung haben.\ 3.J Eine Gehängewand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Jedem Planschabschnitt eine Nut (80-83) eingearbeitet 1st, daß diese parallel zum otegabschnitt in dessen Nachbarschaft verläuft, daß die Nuten zueinander (80, 82, 81-83) hinzeigen, daß eine Schmuckeinlage (85, 86) aus Folienmaterial sich über den otegabschnitt legt und d&ß ihre Handteile in den Nuten aufgenommen werden.4-, £ine Gehängewand nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tafel mit einer »weiten (74-) gelochten Öse veraehen ist, daß diese seitlich von der ersten (73) Öse absteht, daß sie mit ihr im wesentlichen identisch ist, daß der Trägerarm einen aweiten (64) Schlitz zur Aufnahme der zweiten üee enthält, daß In dem zweiten Schlitz ein Zapfen eingearbeitet 1st, daß dieser in ihn von der einen den Schlitz umgrenzenden Wand hineinragt und daß der Schlitz im wesentlichen mit dem zuerst (63) genannten Trägerarmsohlitz identisch ist.U09819/002 95« Sin· Gehängewand nach ein·« oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Festhälteinrichtung eine Hampe (66, 6?) enthält, daß dies« von der anderen Wand in den Schliti hineinragt, daß die iiampe und der Vorsprung voneinander abstehende Längekoordinaten des uohlitses haben, daß sie in der Waagerechten fluchten und daß die äußerste Ausdehnung einer jeden von d«r entsprechenden gegenüberliegenden «Vand um einen Abstand getrennt ist, der größer als di· ösendioke ist.6. Eine Gehängewand nach Anspruch 5 t dadurch gekennzeichnet, daß di· Hampe in der Nähe dee einen Schüttendes angeordnet ist·7· Eine Gehängewand nach Anspruch 6, gekennzeichnet duroh «in· »weit· (67) Hamp·, dadurch, daß dieee im wesentlichen mit der su«rst (66) genannten Ramp· identisch ist, daß si· in den äohlits von der anderen Wand her in der Näh· des anderen oohlitsendea hineinragt und daß si· in der Waagerechten »it de« Zapfen (6$) fluehtet.8· Ein· Qehaagewand wi· im Oberbegriff dee Anspruchs 1, dadurch g«kesns«lohtt«t, daß «in Scharnier (100) benachbart· rianschabsebjUtt· benachbarter Tafeln verbindet, daß da· deharmler «iata längs verlaufend·», am· «ine* Stück be- vfv aus biegsaww Steif MtUlIt1 daß dieser im ■···*}§■ «iM» T«r4iekt«i Mittelteil (102) hat,imm (10», 104) a*t,009819/002·BADORiGlNAL " }diese von den Enden des Mittleren Teils hervorstehen, daß sich an den äußeren Armenden vergrößerte Ankerteile (105» 107) befinden und daß sieh der Arm und der Anker gleitend in Schlits und Bohrung einer Tafel entsprechend aufnehmen lassen.9« Eine Gehängewand nach Anspruch 8t dadurch gekennseichnet, daß die Tafelsohlitse (9Ot 9Ό und der Stegabschnitt (72) in einer gemeinsamen Ebene liegen.10. Eine Gehängewand nach Anspruch 8 oder 9 t dadurch gekennzeichnet, dafi der Soharniermittelteil (102) in seiner Bogenausdehnung etwa halbkreisförmig 1st.11. Eine Gehängewand, im wesentlichen wie in der Begleitbesohreibung und in den Begleitseiohnungen beschrieben und dargestellt·0098 19/0029
BAD ORfOfNAL
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