DE1509192C - Stoßverbindung bei Luftungsk analen - Google Patents
Stoßverbindung bei Luftungsk analenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Stoßverbindung bei Lüftungskanälen, deren einzelne Kanalstücke an
ihren einander zugewandten Enden parallel zur Stoßfuge verlaufende Profilschienen tragen, die in Richtung
auf das benachbarte Ende des folgenden Kanalstücks offene, eine Dichtungspackung aufnehmende
Dichtungskanäle begrenzen und auf. die ein benachbarte Profilschienen zusammenhaltender Verbindungsstreifen
geschoben ist.
Bei einer bekannten Stoßverbindung dieser Gattung sind die Profilschienen als Winkelschienen aus-'
gebildet, deren einer Schenkel am zugehörigen Kanalstück befestigt ist und deren zweiter Schenkel sich in
der Ebene der Stoßfuge nach außen erstreckt und an seinem äußeren Rand einen im Querschnitt halbkreisförmigen
Wulst aufweist. Die Wulste der beiden einander an einem Stoß gegenstehenden Winkelschienen
nehmen gemeinsam eine Dichtungsschnur auf und sind durch ein über sie geschobenes Schlitzrohr zusammengehalten.
Auf diese Weise lassen sich Stoßverbindungen an unzugängigen Stellen, die nur
schwer verschraubt werden könnten, einfach herstellen. Voraussetzung für die Dichtheit dieser bekannten
Stoßverbindung ist, daß jede Winkelschiene dicht am zugehörigen Kanalstück befestigt ist; wenn
die Befestigung beispielsweise durch Nieten hergestellt ist, müssen die Nieten daher auch dann in dichter
Folge angeordnet sein, wenn dies zur Versteifung der Wände des Lüftungskanals an sich nicht erforderlich
wäre. Wenn die bekannten Winkelschienen mit den Kanalstücken verschweißt sind, müssen aus dem
gleichen Grund ununterbrochene Schweißnähte vorgesehen sein. Die Herstellung einer sich über die
gesamte Länge der Winkelschienen erstreckenden dichten Verbindung ist ein zeitraubender Arbeitsgang,
der nur von guten Fachkräften ausgeführt werden kann. An den Kanten der Kanalstücke läßt sich
die erforderliche Dichtheit mit der bekannten Stoßverbindung nur dann erzielen, wenn die im rechten
Winkel zueinander verlaufenden Winkelschienen jedes Kanalstücks mit großer Genauigkeit auf Gehrung
gearbeitet sind, was ebenfalls teuer ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Stoßverbindung für Lüftungskanäle zu schaffen, bei
der die erforderliche Dichtheit mit einfachen Mitteln erzielt ist.
Diese Aufgabe ist bei einer Stoßverbindung der eingangs beschriebenen Gattung erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß die zur Seite der Kanalstücke weisenden Ränder der Profilschienen mit Abstand von
der Stoßfuge mit den Kanalstücken verbunden sind, deren unter den Profilschienen liegende Wandteile
die innere Begrenzung jedes Dichtungskanals bilden.
Bei der erfindungsgemäßen Stoßverbindung wird
die Dichtungspackung auch zur Abdichtung der Profilschienen gegenüber den Kanalstücken verwendet;
daher ist keine vollständig dichte Verbindung zwischen jedem Kanalstück und der Profilschiene
erforderiieh, was die Herstellung der Stoßverbindung
vereiniaciit. Bei der erfindungsgemäßen Stoßverbindung
läßt sich ferner ohne zusätzlichen Aufwand erreichen, daß sich an den Ecken der Kanalstücke
jeweils zwei im rechten Winkel zueinander verlaufende Dichtungspackungen unmittelbar berühren,
und es ist dabei nicht erforderlich, daß die im rechten Winkel zueinander verlaufenden Profilschienen
jedes Kanalstücks dicht aneinander anschließen; daher kann ohne nachteilige Folgen für die Dichtheit beim
Zuschneiden und Anbringen der Profilschienen mit der bei der Herstellung von Lüftungskanälen üblichen,
nicht allzugroßen Genauigkeit gearbeitet werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Stoßverbindung weist jede Profilschiene
auf ihrer in bezug auf den Lüftungsk,anal äußeren Seite einen in Richtung von der Stoßfuge
weg weisenden Randabschnitt auf, den der Verbindungsstreifen umgreift. Diese Anordnung entspricht
ίο einem Schubfalz, wie er als Stoßverbindung bei Lüftungskanälen
ohne Dichtungspackung bekannt ist. An der Baustelle herstellbare Stoßverbindungen ohne
Dichtungspackungen entsprechen jedoch nicht mehr den heute üblichen Anforderungen, da moderne
Lüftungskanäle einem Druck von 50 bis 75 mm Wassersäule standhalten müssen und Probedrücke von
150 mm Wassersäule nicht mehr ungewöhnlich sind. Die Erfindung wird im folgenden an Hand einer
schematischen Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Lüftungskanals
mit einer erfindungsgemäßen Stoßverbin-
...- dung und
F i g. 2 die Stoßverbindung in größerem Maßstab, teilweise im Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 1.
Der in F i g. 1 dargestellte Teil eines Lüftungskanals umfaßt mehrere hintereinander angeordnete
Kanalstücke, von denen ein Kanalstück 1 vollständig und ein weiteres Kanalstück abgebrochen gezeichnet
ist. Jedes Kanalstück 1, 2 setzt sich aus sechs länglichen Blechteilen zusammen, von denen vier
Blechteile 3 etwa längs einer Mittellinie so abgekantet sind, daß sie jeweils eine Hälfte einer schmalen
Wand sowie einen äußeren Teil einer breiten Wand des Kanalstücks bilden. Zwei weitere Blechteile 4
jedes Kanalstücks sind flach und bilden mittlere Teile der breiten Wände. An ihren Längskanten haben die
Blechteile 3, 4 nach innen umgebogene Flansche 5, die sich gegenseitig berühren; über die beiden aneinanderliegenden
Flansche von zwei benachbarten Blechteilen ist jeweils ein im Querschnitt U-förmiger
Metallstreifen 6 geschoben. Die Flansche 5 sind miteinander sowie mit dem U-förmigen Streifen 6 durch
Punktschweißungen 7 verbunden.
Die Kanalstücke 1, 2 sind gemäß Fig. 2 folgendermaßen
miteinander verbunden: Über jede Wand jedes Kanalstücks erstreckt sich quer zu dessen
Längsachse und in einem kleinen Abstand von der stirnseitigen Kante des Kanalstücks eine Profilschiene
9 von Z-förmigem Querschnitt. Jede Profilschiene 9 umfaßt einen am zugehörigen Kanalstück
anliegenden und damit verschweißten inneren Flansch 10, einen nach außen wegragenden Steg 11
und einen äußeren Flansch 12, der sich zur Stirnseite
des Kanalstücks hin erstreckt. An den äußeren Flansch 12 schließt sich ein äußerer Randabschnitt·
13 an, der von der Stirnseite des Kanalstücks weg U-förmig umgebogen ist. Über die Randabschnitte 13
der beiden nebeneinanderliegenden Profilschienen 9 von jeweils zwei benachbarten Kanalstücken 1, 2 ist
ein Verbindungsstreifen 14 mit abgekanteten Rändern 15 geschoben, so daß die Profilschienen und damit
auch die Kanalstücke fest miteinander verbunden sind.
Durch die Stege 11 und die äußeren Flansche 12 von je zwei nebeneinanderliegenden Profilschienen 9
sowie durch die Randzonen der Kanalstücke selbst ist ein Dichtungskanal abgegrenzt, in dem eine Dichtungspackung
16, beispielsweise ein Gummiprofil an-
geordnet ist. Die Dichtungspackung 16 dichtet die beiden Profilschienen 9 gegeneinander ab und dichtet
darüber hinaus jede Profilschiene gegen das zugehörige Kanalstück ab. Diese Abdichtung läßt sich
auch mit einem in Längsrichtung unterteilten Dichtungsprofil erzielen, von dem in jedem der beiden
einander gegenüberliegenden Kanäle eine Hälfte angeordnet ist.
Die Profilschienen 9 werden zweckmäßigerweise schon bei der Herstellung der Kanalstücke 1, 2 an
diesen befestigt, so daß beim Einbau eines Lüftungskanals nur die Dichtungspackung 16 eingelegt· und
an jeder Seite des Kanals ein Verbindungsstreifen 14 auf die Randabschnitte 13 der Profilschienen 9 aufgeschoben
zu werden braucht.
Claims (2)
1. Stoßverbindung bei Lüftungskanälen, deren einzelne Kanalstücke an ihren einander zugewandten
Enden parallel zur Stoßfuge verlaufende Profilschienen tragen, die in Richtung auf das
benachbarte Ende des folgenden Kanalstücks offene, eine Dichtungspackung aufnehmende
Dichtungskanäle begrenzen und auf die ein benachbarte Profilschienen zusammenhaltender
Verbindungsstreifen geschoben ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Seite der
Kanalstücke (1, 2) weisenden Ränder der Profilschienen (9) mit Abstand von der Stoßfuge mit
den Kanalstücken verbunden sind, deren unter den Profilschienen liegende Wandteile die innere
Begrenzung jedes Dichtungskanals bilden.
2. Stoßverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Profilschiene (9) auf
ihrer in bezug auf den Lüftungskanal äußeren Seite einen in Richtung von der Stoßfuge weg
weisenden Randabschnitt (13) aufweist, den der Verbindungsstreifen (14) umgreift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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