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DE1509172C - Flügelrahmen fur Fenster oder Türen mit einem holzverkleidenden Metall oder Kunststoffrahmen - Google Patents

Flügelrahmen fur Fenster oder Türen mit einem holzverkleidenden Metall oder Kunststoffrahmen

Info

Publication number
DE1509172C
DE1509172C DE1509172C DE 1509172 C DE1509172 C DE 1509172C DE 1509172 C DE1509172 C DE 1509172C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
metal
profile
wooden
plastic frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred 7896 Wutoschingen Wilbs
Original Assignee
Aluminium Werke Wutoschingen GmbH, 7896 Wutoschingen
Publication date

Links

Description

1 2
Die Erfindung betrifft einen Flügelrahmen für zeitraubend und aufwendig. Zur Niederbringung des
Fenster oder Türen mit einem holzverkleidenden Me- holzverkleidenden Rahmens sind Schlagwerkzeuge zu
tall- oder Kunststoffrahmen aus im Querschnitt zu- verwenden, die auf die Sichtfläche der Verkleidung
mindest U-förmigen Profilstäben, deren Flansche je- einwirken, und selbst bei schonendster Handhabung
weils an ihrem vom Steg abgewendeten Ende einen 5 der Werkzeuge besteht die Gefahr, daß sichtbare
abgewinkelten, am Holzrahmen anliegenden, rahmen- Spuren zurückbleiben.
parallelen Schenkel haben, wobei die Schenkel Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe durch im Holzrahmen in einer Nut verankerte Halte- zugrunde, einen holzverkleidenden Rahmen zu schafstücke unter Belassung eines Spielraumes zur Quer- fen, bei dem die vorstehend aufgeführten Nachteile verschiebung des Metall- oder Kunststoffrahmens io vermieden sind, und die Lösung der Aufgabe ist dagegenüber dem Holzrahmen längs verschiebbar und durch gekennzeichnet, daß die Schenkel jedes Profilklemmend gehaltert sind. Stabes voneinander wegweisen, daß die Haltestücke
Ein bekannter holzverkleidender Metall- oder im Querschnitt U-förmig sind und ihre Flansche
Kunststoffrahmen besteht aus miteinander verbünde- rahmenparallel liegen.
nen Profilstäben, und der Teil des Profils, der zur 15 Abweichend von der vorbekannten Ausführungs-Anbringung des Metall- oder Kunststoffrahmens an form weisen die Schenkel des erfindungsgemäßen den Holzrahmen verwendet wird, ist U-förmig aus- Profilstabes nach außen, d. h. in Richtung auf die gebildet, und die Flansche sind mit Schenkeln ver- außen umlaufende Seite des Holzrahmens. In dieser sehen, die aufeinander zu gerichtet sind und zwischen Seite ist eine Nut, in die ein Flansch des erfindungssich einen Schlitz lassen, so daß im Querschnitt zum 20 gemäßen Haltestückes einbringbar ist, während der Holzrahmen hin ein einseitig offener Kasten entsteht. andere Flansch den Schenkel übergreift und somit Zur Klemmung des Metall- oder Kunststoffrahmens eine Verbindung zwischen beiden Rahmen herstellt, werden Haltestücke verwendet, die im Querschnitt „Während der Montage wird der erfindungsgemäße T/U-förmig ausgebildet sind. Das U-förmige Teil- ' "Metall- oder Kunststoffrahmen nur auf den Holzprofil des Haltestückes liegt mit seinem Steg auf den .25, rahmen aufgelegt, und die Haltestücke werden seit-Schenkeln auf. Die Flansche des U-förmigen Teil- Hch eingetrieben. Eine Beschädigung der Haltestücke profils verlaufen parallel zu den Flanschen des Me- ist nicht möglich, auch entfällt das zeitaufwendige tall- oder Kunststoffrahmens, und die Gesamtbreite Anzeichnen, Bohren und Ausrichten. Eine Beschädides U-förmigen Teilprofils ist so bemessen, daß zwi- gung der Sichtfläche des holzverkleidenden Rahmens sehen jeweils zwei Flanschen ein Raum verbleibt, in 30 nach der Erfindung ist ausgeschlossen, denn, wie den Federelemente einsetzbar sind. Rechtwinklig von bereits erwähnt, werden die Haltestücke von der Seite dem Steg des U-förmigen Teilprofils und mit diesem eingetrieben. Auch entfällt bei der erfindungsgemäßen Steg aus einem Stück bestehend verläuft ein Fortsatz Ausführungsform der Nachteil, vor Verschweißung durch den Schlitz zwischen den beiden Schenkeln, der auf Gehrung geschnittenen Profilstäbe die Halte- und der Fortsatz ist in einer Nut in dem Holzrahmen 35 teile einführen zu müssen.
aufgenommen. Eine Schraube verläuft seitlich durch Vorteilhaft ist es, wenn der in die Nut eingreifende
den Holzrahmen und den Fortsatz und legt so das Flansch des Haltestückes tannenzapfenförmig aus-
Haltestück in der Nut fest. Die Verbindung des gebildet ist. Es ist besonders zweckmäßig, wenn jeder
Metall- oder Kunststoffrahmens mit dem Holzrah- der Profilstäbe des Metall- oder Kunststoffrahmens
men ist so getroffen, daß bei sich ändernden Tempe- 40 etwa in seiner Längsmitte gegen einseitige Verschie-
raturen die verschiedenen Längenänderungen des bung in Längsrichtung gehalten ist.
Metall- oder Kunststoffrahmens und des Holzrahmens Einen Flansch des Halteteiles tannenzapfenförmig
keine nachteiligen Einflüsse auf den Holzrahmen und auszubilden, ist deshalb zweckmäßig, weil dadurch
Metall- oder Kunststoffrahmen ausüben können. die Klebestelle zwischen dem Flansch und den
Für die Herstellung des bekannten Metall- oder 45 Seitenwandungen der Nut verstärkt wird. Um zu ver-
Kunststoffrahmens ist es von Nachteil, daß vor Ver- hindern, daß sich der holzverkleidende Rahmen rela-
schweißung der auf Gehrung geschnittenen Profil- tiv zu dem Holzrahmen einseitig verschiebt, wodurch
stäbe die federvorgespannten Halteteile eingesetzt der Holzrahmen sichtbar werden könnte, ist jeder
werden müssen. Weiterhin besteht die Gefahr, daß Profilstab des Metall- oder Kunststoffrahmens etwa
durch unsachgemäße Behandlung der fertiggestellten 50 in seiner Längsmitte gegen einseitige Verschiebung
Metall- oder Kunststoffrahmen die Fortsätze der in Längsrichtung gehalten, so daß die Längenände-
Haltestücke verbogen werden, so daß der Zusammen- rungen nach jeweils zwei Seiten gleichmäßig verteilt
bau erschwert, wenn nicht unmöglich wird. Der sind.
schwerstwiegende Mangel an der bekannten Ausfüh- Eine bevorzugte Ausführungsform nach der Errungsform liegt in der schwierigen Montage der bei- 55 findung ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt
den Rahmen. Zur Halterung des holzverkleidenden F i g. 1 einen vertikalen Schnitt durch ein zwei-Rahmens sind mehrere Haltestücke vorgesehen, die flügeliges Fenster oder eine zweiflügelige Tür und
entlang des Rahmens in gewissen Abständen verteilt F i g. 2 einen Teil eines Holzzargenrahmens in Versind. Da, wie bereits beschrieben, zur Festlegung des bindung mit einem Teil eines Fenster- oder Tür-Haltestückes und damit des holzverkleidenden Rah- 60 rahmens.
mens eine Schraube vorgesehen ist, muß während der In F i g. 1 ist in der oberen Hälfte ein Fensterrah-Montage die Lage der Haltestücke auf dem Holzrah- men mit einer Verbundglasscheibe, in der unteren men angezeichnet werden, damit eine anzubringende Hälfte ein Fensterrahmen mit einer einfachen Glas-Bohrung auch den Fortsatz trifft. Weiterhin gleiten scheibe dargestellt; die Erfindung läßt sich auf Fendie Fortsätze nicht ohne weiteres in der sicli im Holz- 63 ster- bzw. Türrahmen mit beliebig vielen Scheiben rahmen befindenden Nut; sie müssen vielmehr vor und beliebigen Scheibenarien anwenden.
Niederbringung des holzverkleidenden Rahmens In Fig. 2 ist der'Holzzargenrahmen mit 1 und der nachgerichtet werden. Diese beiden Arbeitsgänge sind HolziKigclrnhincn für ein Fenster oder eine Tür mit 2

Claims (3)

I 509 172 bezeichnet. In F i g. 1 sind die beiden hier vorhandenen Holzflügelrahmen mit 2 a und 2 b bezeichnet. Der holzverkleidende Metall- oder Kunststoffrahmen ist mit 3 bezeichnet. Bei dem zweiflügeligen Fenster nach F i g. 1 ist zusätzlich noch ein Verbindungsprofil 4 vorhanden. Die in die Rahmen 2a, 2b eingesetzten Glashalteleisten 5 für die Glasscheiben 6 können aus Holz, aber auch aus jedem beliebigen anderen Werkstoff bestehen. Der holzverkleidende Metall- oder Kunststoffrahmen 3 setzt sich aus vier auf Gehrung geschnittenen Profilstäben 12 zusammen, die alle vier das gleiche Profil haben können. An ihren Ecken sind die vier Profilstäbe 12 durch Vierkant-Winkelstücke miteinander verbunden, die in den Hohlraum 9 der U-förmigen Profilstäbe 12 des Metall- oder Kunststoffrahmens 3 eingesetzt und mit diesen z. B. durch Kleben, durch Schrauben, durch Schweißen od. dgl. verbunden sind. Auch die Gehrungsflächen selbst können verklebt werden. Diese Winkelstücke halten die an den Ecken jeweils miteinander verbundenen bei-) den Profilstäbe 12 genau in der gleichen Ebene und bewirken eine feste Verbindung der Profilstäbe 12. Infolgedessen ist der Rahmen 3 in sich sehr stabil. Die Profilstäbe 12 weisen ein U-förmiges Teilprofil auf, an dessen Flansche 13 Schenkel 14 und 15 angeordnet sind. Der Schenkel 14 erstreckt sich in Richtung auf die äußere umlaufende Seite 16 und der Schenkel 15 in Richtung auf die innere umlaufende Seite 17 des Metall- oder Kunststoffrahmens 3. Die Schenkel 14, 15 stützen den Rahmen 3 auf dem jeweiligen Holzflügelrahmen 2a, 2b ab und können mit Haltestücken 10 in Eingriff gebracht werden. Die Verbindung des Metall- oder Kunststoffrahmens 3 mit dem Holzflügelrahmen 2a, 2b erfolgt durch besondere Haltestücke 10, die nach den F i g. 1 und 2 U-förmig ausgebildet sind und einen Flansch 11 aufweisen, der im Querschnitt tannenzapfenförmig ausgebildet ist. Der Flansch 11 ist in eine etwas breitere Nut 12α der Holzflügelrahmen 2a, 2b eingeschoben und darin verklebt. Der Flansch 19 der Haltestücke 10 übergreift die Schenkel 14,15, und die Flansche 11 und 19 liegen rahmenparallel. Die Haltestücke 10 sind nur so fest eingetrieben, daß sie eine völlige freie Bewegung des Metall- oder Kunststoffrahmens 3 in den beiden in der Scheibenebene liegenden Richtungen relativ zu den Holzflügelrahmen 2a, 2b zulassen. Nach F i g. 2 kann jeweils ein in Längsmitte des Schenkels 14 angeordnetes Stück 18 in einen Ausschnitt 20 in dem Schenkel 14 eingelassen sein, so ίο daß jede Seite des Metallflügelrahmens 3 in ihrer Mitte gegen Bewegung in Längsrichtung gesichert ist, um eine symmetrische Dehnung nach beiden Seiten, von der Mitte ausgehend, zu gewährleisten. χ5 Patentansprüche:
1. Flügelrahmen für Fenster oder Türen mit einem holzverkleidenden Metall- oder Kunststoffrahmen aus im Querschnitt zumindest U-förmigen Profilstäben, deren Flansche jeweils an ihrem vom Steg abgewendeten Ende einen abgewinkel-
ν ten, am Holzrahmen anliegenden rahmenparalle-
' ' len Schenkel haben, wobei die Schenkel durch im Holzrahmen in einer Nut verankerte Haltestücke unter Belassung eines Spielraumes zur Querverschiebung des Metall- oder Kunststoffrahmens gegenüber dem Holzrahmen längs verschiebbar und klemmend gehaltert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (14, 15)
jedes Profilstabes (12) voneinander wegweisen, daß die Haltestücke (10) im Querschnitt U-förmig sind und ihre Flansche (11, 19) rahmenparallel liegen.
2. Flügelrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in die Nut (12 α) eingreifende Flansch (11) des Haltestückes (10) tannenzapfenförmig ausgebildet ist.
3. Flügelrahmen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Profilstäbe
(12) des Metall- oder Kunststoffrahmens (3) etwa in seiner Längsmitte gegen einseitige Verschiebung in Längsrichtung gehalten ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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