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DE1509073B - Dacheindeckungsplatte - Google Patents

Dacheindeckungsplatte

Info

Publication number
DE1509073B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
channel
plate
edges
roofing
elevations
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Norman Wightwick Wolver hampton Thompson (Großbritannien)
Original Assignee
Beta Aluminium Products Ltd , Bndgnorth, Shropshire (Großbritannien)

Links

Description

Die Erfindung betrifft eine Dacheindeckungsplatte mit an zwei einander gegenüberliegenden Plattenrändern angeordneten Erhebungen und mit einer zwischen den Erhebungen liegenden, parallel zu diesen Plattenrändern verlaufenden Rinne.
Bei bekannten Dacheindeckungsplatten dieser Art weist die zwischen den beiden randseitigen Erhebungen liegende breite Rinne eine Profilierung auf, die aus in Rinnenlängsrichtung sich erstreckenden Wellen gebildet ist. Zum Verbinden dieser Dacheindeckungsplatten sind im Bereich der randseitigen Erhebungen Deckschienen vorgesehen, während die senkrecht zu der Rinne verlaufenden Plattenränder die Ränder der Nachbarplatten überlappen und mit diesen verschraubt oder vernietet sind. Die bekannten Dacheindeckungsplatten sind dabei als verhältnismäßig schmale Streifen ausgebildet, da sie bei breiterer Ausbildung gegen Verformungen senkrecht zur Plattenfläche keine ausreichende Steifigkeit mehr aufweisen würden. Derartige Verformungen wirken sich nämlich vor allem auf die Abdichtung der Plattenränder nachteilig aus, die im Bereich des abfließen-, den Wassers liegen. _, .■?.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Dacheindeckungsplatte der eingangs angegeben nen Art die Verformungen senkrecht zur Plattenfläche und damit auch die die Dichtung beeinträchtigenden Verformungen der Plattenränder möglichst gering zu halten, ohne daß dabei ein größerer Teil der Plattenränder in den Bereich des abfließenden Wassers gelangt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die auf beiden Seiten der Rinne liegenden Erhebungen jeweils durch eine senkrecht zur Rinne verlaufende Furche mit gegen die Rinne hin fallend geneigter Sohle unterteilt sind.
Durch eine derartige Profilierung der Dacheindekkungsplatte wird erreicht, daß diese vier gewölbte Flächenteile aufweist, die gegen Verformungen senkrecht zur Plattenfläche besonders steif sind. Außerdem ist mit Ausnahme des Bereichs der Rinnensohle der gesamte Plattenrand aus dem Wasserfluß herausgehoben, was sich auf die Abdichtung der Fugen zwischen den Dacheindeckungsplatten besonders vorteilhaft auswirkt.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die beiden Furchen in der Plattenmitte auf Höhe der Rinnensohle in die Rinne münden. Dadurch wird eine gute Entwässerung der Plattenfläche erreicht. Außerdem erhält die Dacheindekkungsplatte bei einer derartigen Ausgestaltung eine symmetrische Form, die für das Verlegen der Platte besonders günstig ist.
Ferner ist es bei einer Dacheindeckungsplatte mit für einen Überdeckungsstoß ausgebildeten Plattenrändern besonders zweckmäßig, wenn diese eine Profilierung aufweisen, die zusammen mit der Profilierung des Randes der Nachbarplatte einen zur Aufnahme eines Dichtungsstreifens dienenden Hohlraum bilden. Eine derartige Ausgestaltung der Plattenränder gewährleistet eine besonders gute Abdichtung der Fugen zwischen den Dacheindeckungsplatten.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Dacheindeckungsplatte gemäß der Erfindung in perspektivischer Darstellung,
F i g. 2 die Dacheindeckungsplatte in der Draufsicht,
F i g. 3 die Dacheindeckungsplatte in einer Ansicht in Richtung des Pfeils A in F i g. 2,
F i g. 4 die Dacheindeckungsplatte in einer Ansicht in Richtung des Pfeils D in F i g. 2,
F i g. 5 einen Überdeckungsstoß von vier Dacheindeckungsplatten in der Draufsicht,
F i g. 6 den Überdeckungsstoß gemäß F i g. 5 im Schnitt mit einer Abstützung für die Platten in der Ansicht,
ίο F i g. 7 einen Überdeckungsstoß von zwei Dacheindeckungsplatten im Bereich einer Verbindungsschraube im Schnitt,
F i g. 8 eine Abstützung des einen Randes einer Dacheindeckungsplatte in der Ansicht und
F i g. 9 vier nebeneinander verlegte Dacheindekkungsplatten in der Draufsicht.
Die in den F i g. 1 bis 4 dargestellte Dacheindekkungsplatte ist zum Eindecken flacher oder leicht geneigter Dächer bestimmt und weist an zwei einander
ao gegenüberliegenden Plattenrändern Erhebungen 10 und dazwischen eine Rinne 12 auf. Die Erhebungen 10 sind jeweils durch eine senkrecht zu der Rinne 12 verlaufende Furche 11 mit gegen die Rinne 12 hin fallend geneigter Sohle unterteilt. Die höchste Stelle 13 dieser Furche 11 liegt an dem Plattenrand in der Mitte zwischen den beiden Erhebungen 10, und es münden die beiden Furchen 11 jeweils in der Plattenmitte auf Höhe der Rinnensohle in die Rinne 12. Bei einer derartigen Ausgestaltung der Dacheindeckungsplatte weist diese vier gewölbte Flächenteile auf, die der Platte eine besonders gute Steifigkeit gegen Verformungen senkrecht zur Plattenebene-geben. Da die höchsten Stellen 13 der Furchen 11 wesentlich höher liegen als die Sohle der Rinne 12, ist mit Ausnahme des Rinnenbereichs der gesamte Plattenrand aus dem Wasserfluß herausgehoben. Die Dacheindeckungsplatten können in der Draufsicht gesehen sowohl quadratisch als auch rechteckig ausgebildet sein und aus Aluminium, galvanisiertem Stahlblech oder aus lichtdurchlässigem Kunststoff bestehen, der gegebenenfalls eine Glasfaserverstärkung aufweisen kann.
Um eine dichte Verbindung der Fugen zwischen den Dacheindeckungsplatten zu erzielen, weisen die Ränder der einen Platte jeweils zwei nebeneinanderliegende, nach unten offene Sicken 15 und 16 auf, die durch einen bogenförmigen Rücken 19 mit zwei weiteren nach unten offenen Sicken 17 und 18 in Verbindung stehen (vgl. insbesondere F i g. 7). Die Ränder der Nachbarplatte, die durch Ränder der vorstehend angegebenen Art überdeckt werden, sind mit zwei nebeneinanderliegenden, nach entgegengesetzten Seiten hin offenen Sicken 20 und-21 versehen, die wiederum über einen bogenförmigen Rücken 24 mit zwei weiteren nebeneinanderliegenden, nach entgegengesetzten Seiten hin offenen Sicken 22 und 23 verbunden sind. In den bogenförmigen Rücken 24 der Ränder der überdeckten Dacheindeckungsplatte sind im Abstand voneinander liegende trichterförmige Vertiefungen 26 angeordnet. Beim Übereinanderlegen der Ränder zweier Dacheindeckungsplatten ergibt sich bei einer derartigen Profilierung ein zwei Randwülste 28 und 29 aufweisender Hohlraum, der zur Aufnahme eines Dichtungsstreifens 27 dient.
Zum Zusammenspannen der Plattenränder sind selbstschneidende Schrauben 25 vorgesehen, die den Hohlraum zwischen den beiden Plattenrändern und den in diesen eingelegten Dichtungsstreifen 27 durch-
dringen. Diese Schrauben 25 sind mit ihrem Gewindeteil in den trichterförmigen Vertiefungen 26 des bogenförmigen Rückens 24 des überdeckten Plattenrandes verankert.
Um die Dacheindeckungsplatten im Bereich ihrer Erhebungen 10 gegen die Dachkonstruktion hin abzustützen, sind dort Stützen 31 angeordnet (vgl. die F i g. 5 und 6), die an ihrem oberen Ende mit einem die Plattenecken durchdringenden Zapfen 32 versehen sind, welcher eine Hutmutter 33 aufnimmt. Die Plattenecken, zwischen die eine Dichtungsscheibe 36 eingelegt ist, sind dabei zwischen einer unteren Druckplatte 35 und einer oberen Druckplatte 34 eingespannt.
Eine Unterstützung der Dacheindeckungsplatten im Bereich ihrer senkrecht zur Rinne 12 verlaufenden Plattenränder kann durch die Anordnung eines auf der Dachkonstruktion aufliegenden Metallbügels 37 erfolgen (vgl. F i g. 8).
Wie bereits bei der Erläuterung der Verbindung der Plattenränder angedeutet wurde, sind bei mehreren nebeneinander angeordneten Platten (vgl. F i g. 9) die Ränder der einen Platte jeweils als überdeckende Ränder mit nach der gleichen Richtung hin offenen Sicken 15,16,17 und 18 ausgebildet, während die Ränder der Nachbarplatten jeweils als überdeckte Ränder mit nach verschiedenen Richtungen hin offenen Sicken 20, 21, 22 und 23 gestaltet sind. Das Verlegen der Platten erfolgt dabei in der Weise, daß sich eine durchgehende Rinne 12 bildet, zu der die zwischen den Erhebungen 10 verlaufenden Furchen 11 mit ihren höchsten Stellen 13 senkrecht verlaufen. Durch diese Ausbildung und Anordnung der Dacheindeckungsplatten wird auch eine einwandfreie Ableitung des Regenwassers erzielt.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Dacheindeckungsplatte mit an zwei einander ίο gegenüberliegenden Plattenrändern angeordneten Erhebungen und mit einer zwischen den Erhebungen liegenden, parallel zu diesen Plattenrändern verlaufenden Rinne, dadurch gekennzeichnet, daß die auf beiden Seiten der Rinne (12) liegenden Erhebungen (10) jeweils durch eine senkrecht zur Rinne (12) verlaufende Furche (11) mit gegen die Rinne (12) hin fallend geneigter Sohle unterteilt sind.
2. Dacheindeckungsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Furchen
(11) in der Plattenmitte auf Höhe der Rinnensohle in die Rinne (12) münden.
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3. Dacheindeckungsplatte nach Anspruch 1 oder 2, mit für einen Überdeckungsstoß ausgebildeten Plattenrändern, dadurch gekennzeichnet, daß diese eine Profilierung aufweisen, die zusammen mit der Profilierung des Randes der Nachbarplatte einen zur Aufnahme eines Dichtungsstreifens (27) dienenden Hohlraum bildet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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