DE1507671C - Rührwerksmühle zum Feinstmahlen und Dispergieren - Google Patents
Rührwerksmühle zum Feinstmahlen und DispergierenInfo
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Description
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Rührwerks- hälften-Stoßstellen werden die Mahlhilfskörper somühle
zum Feinstmahlen und Dispergieren von Fest- wie die Mahlgutteilchen mit der Flüssigkeit einer
stoffteilchen in einer Mahlgutsuspension, bestehend fortlaufenden Wechselwirkung in der Weise unteraus
einem mit losen Mahlhilfskörpern, wie Sand oder worfen, daß sie zunächst durch die gewundenen
Perlen gefüllten zylindrischen Behälter, in dem eine 5 Keilflächen der Rührscheibenhälften kurzzeitig nach
Rührwellc mit hierauf befestigten Rührscheiben um- unten gedrückt und verdichtet und anschließend am
läuft. Bei derartigen Mühlen wird die Flüssigkeit mit Ende der Keilflächen am Sprung zur zweiten Scheiden
zu mahlenden Feststoilteilchen unter Druck von benhälfte sofort wieder entlastet werden. Bei der
unten in den aufrechtstehenden Mahlbehälter einge- plötzlichen Entlastung tritt die leichtere Mahlgutführt
und steigt zwischen den sich ständig in Be- i° suspension infolge des auftretenden Soges zuerst
wegung befindlichen Mahlhilfskörpern nach oben, nach oben und kann durch die Öffnungen zwischen
wobei die Feststoffteilchen zerrieben und zerschlagen den Scheibenhälften abströmen, während die schwewerden
und sich gleichmäßig in der Flüssigkeit ver- reren Mahlhilfskörper länger verweilen und dadurch
teilen. von der nachfolgenden Keilfläche erfaßt, wieder nach
Es sind Rührwerksmühlen bekannt, bei denen die 15 unten verdrängt und somit unten gehalten werden, so
übereinander auf der Rührwelle sitzenden Rühr- daß ein Verstopfen des Austrittssiebes vermieden
elemente als glatte Vollscheiben oder gelochte Schei- wird.
ben ausgebildet sind. Bei diesen Mühlen werden die Da die radialen Durchtrittsöffnungen zwischen
Mahlhilfskörper während der Drehbewegung der den Rührscheibenhälften bei der Drehung der Rühr-Rührwelle
infolge der Fliehkraft im Bereich der 20 welle über den Behälterquerschnitt wandern, kann
Rührscheiben radial nach außen bis zur Behälter- die Mahlgutsuspension nicht nur durch den Ringinnenwand bewegt, während die Feststoffteilchen mit spalt zwischen den Rührscheiben und dem Behälter,
der kleineren Masse dazu neigen, im mittleren Be- sondern nahezu über den ganzen Behälterquerschnitt
reich der Rührscheiben zu verweilen und sich in star- durch die Durchtrittsöffnungen nach oben treten,
keren Schichten an der Rührwerkswelle abzusetzen. 25 wodurch alle in die Mühle eingeführten Mahlgutteil-Dadurch
wird das vertikale Aufströmen des Mahl- chen unabhängig von ihrer Lage im Behälter angutes
behindert und der Mahlvorgang ungünstig nähernd gleich lange einem Mahlprozeß unterworfen
beeinflußt. Nachteilig ist auch, daß die losen, radial werden', d. h. mit gleicher Feinheit die Mühle vernach
außen bewegten Mahlhilfskörper durch den lassen können.
Flüssigkeitsdruck bestrebt sind, über den Ringspalt 30 Eine intensive Feinstmahlung wird dadurch ge-/wischen
Mahlbehälter und den Rührscheiben nach währleistet, daß die Mahlhilfskörper von den Keileben
zu wandern, so daß das Austrittssieb für die flächen der erfindungsgemäßen Rührscheibenhälften
Mahlgutsuspeiision von den Mahlhilfskörpern ver- periodisch nach unten gedrängt und verdichtet werstopft
wird. Es ist ferner bei diesen Rührwerksmüh- den. so daß sie sich ständig relativ zueinander belen
bekannt, die glatten Vollscheiben oder die ge- 35 wegen und eng aneinanderliegen. Die zwischen den
lochten Scheiben schräg zur Rührwellenachse auf Mahlhilfskörpern zusammen mit der Flüssigkeit hinder
Rührwelle zu befestigen. Die vorgenannten durchtretenden Mahlgutteilchen werden dadurch
Nachteile werden dadurch jedoch nur unwesentlich fortlaufend zerschlagen und zerrieben. Da die stänverringert.
dig umlaufenden Keilflächen der Rührscheiben bis an
Es sind auch schon Riihrwerksmühlen bekannt- 40 die Welle reichen, erstreckt sich die Beunruhigung
geworden, bei denen die Rührglieder als Ringschei- der Mahlhilfskörper über den ganzen Behälterquerben
mit schräg nach unten gerichteten und an einer schnitt, so daß alle Mahlhilfskörper der Behälter-Nabe
befestigten Speichen ausgebildet sind. Bei die- füllung durch die auftretenden Druckwellen in axialer
sen Ringscheiben wird zwar ein Durchtreten der Richtung ständig relativ zueinander bewegt werden.
Mahlhilfskörper und der Mahlgutteilchen mit der 45 In Verbindung mit der starken Fliehkraftwirkung in
Flüssigkeit auch im mittleren Bereich des Mahl- radialer Richtung, verursacht durch die mögliche
behäliers zwischen Ring und Nabe ermöglicht, jedoch hohe Drehzahl und die große Fläche der beiden
haben diese Ringscheiben auf Grund der schmalen Ringscheibenhälften, wird eine außerordentlich starke
Ringlläche eine verminderte Aktivierung der Mahl- Bewegung aller Mahlhilfskörper zueinander erzielt,
hilfskörper in radialer Richtung und damit eine ver- 50 die eine hohe Mahlleislung und eine weitgehend
minderte Mahlleistung zur Folge. gleiche Mahlfeinheit aller Mahlgutteilchen zur Folge
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die hat.
Rührschcibeii so auszubilden, daß eine starke ReIa- Dadurch, daß die dem Verhältnis von Höhe des
tivbewegung aller Mahlhilfskörper zueinander und Sprunges zum Scheibendurchmesser entsprechende
damit eine hohe Mahlleistung gewährleistet ist, wobei 55 Neigung der Scheibenhälften geringer ist als 1 : 5, er-
gleichzeitig das Aufströmen der Flüssigkeit mit dem folgt die Beunruhigung der Mahlhilfskörper allein
Mahlgut möglichst über den ganzen Behälterquer- durch die schnell wechselnden Druckwellen und nicht
schnitt erfolgen soll. durch eine laufende Förderung der Mahlhilfskörper
Die Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfin- nach unten, wie dies bei einer bekannten· Rührwerksdung
darin gesehen, daß die Rührscheiben aus zwei 60 mühle mit auf der Rührwelle aufgebrachten Sclmek-
in gleicher Höhe liegenden, miteinander verbundenen kenflügeln der Fall ist.
und gleichstark entgegengesetzt geneigten Scheiben- ■ Bei dieser bekannten Rührwerksmühle mit Schnek-
hälflen bestehen, die zwischen ihren erhöhten und kenllügelrührwerk, die mit geringerer Drehzahl ar-
ihren darunterliegenden Stoßkanten Durchtritts- betten muß, wird eine laufende Förderung der
öffnungen für das Mahlgut aufweisen. 65 Mahlhilfskörper nach . unten bewirkt, so daß die
Durch die vorgeschlagene Ausbildung der Rühr- bewegte Menge über den Ringspalt zwischen
scheiben als entgegengesetzt geneigte Selieibenhälften Schneckenllügel und Behälterwand wieder nach oben
mit DurchtriiisüffiHingen an den beiden Scheiben- abströmen muß. Die von unten aufgegebenen Mahl-
gutteilchen werden daher zum Teil von dem aufsteigenden Mahlkörperstrom erfaßt und so schnell
durch den Mahlbehälter getragen, daß sie unzureichend fein gemahlen die Mühle verlassen.
Die geringe Neigung der erfindungsgemäßen Rührscheibenhälften erlaubt dagegen eine hohe Umlaufdrehzahl
der Rührwelle und damit eine hohe Druckwellenfrequenz in axialer Richtung, die eine
große Durchsatzgeschwindigkeit des Mahlgutes ermöglicht.
In Weiterentwicklung der Erfindung wird vorgeschlagen, die beiden entgegengesetzt geneigten Rührscheibenhälften
auf einer gemeinsamen Nabe zu befestigen, deren Länge dem Abstand der Rührscheiben
voneinander entspricht. Dadurch ergibt sich eine einfache Verbindung der beiden Rührscheibenhälften,
und die Naben können lückenlos übereinander auf die Rührwelle aufgeschoben werden und fixieren
sich selbst. Besondere Befestigungsschrauben und tote Räume zwischen den Naben und der Welle werden
somit vermieden. Ordnet man die mit dem Nabenmantel verbundenen Rührscheibenhälften im
mittleren Bereich der Nabe an, so ergibt sich ein stabiler und symmetrischer Aufbau, und die Rührscheiben
können bei einseitigem Verschleiß um 180° gedreht in die Mühle eingebaut und wieder verwendet
werden. Der symmetrische Aufbau gewährleistet ferner einen ruhigen Lauf der Rührwelle, so daß ein
dynamisches Auswuchten entfallen kann.
Weiterhin empfiehlt es sich, die vorlaufenden Stoßkanten der Rührscheibenhälften derart abzurunden
oder zuzuspitzen, daß sie Ablenkflächen für die Mahlhilfskörper bilden. Dadurch wird der Widerstand
der Stoßkanten beim Eindringen in die Mahlkörperfüllung wesentlich verringert.
Ein fester Zusammenhalt der Rührscheibenhälften ergibt sich, wenn die zwischen den erhöhten und
den darunterliegenden Stoßkanten der Rührscheibenhälften vorgesehenen Durchtrittsöffnungen in radialer
Richtung nach innen durch die Nabe und nach außen durch einen die Scheibenhälften miteinander verbindenden
Randsteg begrenzt werden. Sind die Stoßkanten der Rührscheibenhälften nicht nur in Achsrichtung
der Rührwelle, sondern auch in Umfangsrichtung mit Abstand voneinander angeordnet, so
ergeben sich schrägliegende Durchtrittsöffnungen mit großem Querschnitt, die vor allem ein leichteres
Abströmen der Mahlgutteilchen mit der Flüssigkeit nach oben ermöglichen.
Weitere Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung werden an Hand eines Ausführungsbeispieles näher
erläutert, welches die Zeichnung erkennen läßt, und zwar zeigt
F i g. 1 eine Rührwerksmühle mit den vorgeschlagenen Rührscheiben im Querschnitt,
F i g. 2 eine erfindungsgemäße Rührscheibe vergrößert in Seitenansicht und
F i g. 3 die Rührscheibe nach F i g. 2 in Draufsicht.
In einen aufrechtstehenden Mahlbehälter 1 ragt eine Rührwerkswelle 2, auf der Naben 3 mit Rührscheiben
4 aufgeschoben sind. Die Rührwelle 2 ist fliegend gelagert und trägt an ihrem unteren Ende
eine Stabilisierungsscheibe 5. Eine Antriebswelle 6 ist über eine Kupplung 7 mit der Rührwelle 2 verbunden.
Am Boden des Mahlbehälters 1 ist ein Zuführungsstutzen 8 für die Mahlgutsuspension vorgesehen,
der tangential in den Behälter einmündet. Der Mahlbehälter 1 ist bis zur gewünschten Höhe mit
Mahlhilfskörpern, vorzugsweise mit Sand oder mit Perlen aus Glas oder Kunststoff gefüllt, die der Einfachheit
halber in der Zeichnung nicht dargestellt sind.
Die Mahlgutsuspension wird durch eine Pumpe 9 über eine Leitung 10 und den Zuführungsstutzen 8
tangential im Drehsinne der Rührwelle 2 am Boden des Behälters 1 eingeführt und durch den Förderdruck
der Pumpe nach oben geführt. Über ein Austrittssieb 11 fließen die feinstzerriebenen Mahlgutteilchen
mit der Flüssigkeit in eine Abflußrinne 12, von wo sie der weiteren Verwendung zugeleitet werden.
Zur Kühlung des Mahlbehälters 1 ist dieser mit
einem Außenmantel 13 versehen, dem das Kühlmittel über einen Eintrittsstutzen 14 zufließt. Der Abfluß
des Kühlmittels erfolgt durch einen Austrittsstutzen 15. Am oberen Ende der Rührwerksmühle ist eine
abnehmbare Haube 16 vorgesehen. Nach Abnehmen der Haube 16 und Lösen der Kupplung 7 kann der
Mahlbehälter 1 mit der Rührwelle 2 transportiert werden.
Wie insbesondere die F i g. 2 und 3 zeigen, bestehen die Rührscheiben 4 aus zwei entgegengesetzt
geneigten Scheibenhälften 17 und 18, die auf der gemeinsamen Nabe 3 sitzen. Die Neigung der beiden
Scheibenhälften ist gleichstark und geringer als das Verhältnis 1:5. Zwischen den erhöhten Stoßkanten
19 und den darunterliegenden Stoßkanten 20 der Scheibenhälften 17,18 sind Durchtrittsöffnungen 21
vorgesehen, die sich in radialer Richtung nach innen bis zur Nabe 3 und nach außen bis zu einem Randsteg
22 erstrecken, der die beiden Scheibenhälften 17,18 in der Randzone fest miteinander verbindet.
Dieser Randsteg 22 versteift die Rührscheibe und vermindert den Verschleiß im äußeren Bereich der
Stoßkanten 19 und 20. Die Durchtrittsöffnungen 21 liegen schräg, da die Stoßkanten 19,20 nicht nur
durch den Sprung in Achsrichtung der Rührwelle 2 versetzt, sondern auch in Umfangsrichtung mit Abstand
voneinander angeordnet sind. Die Stoßkanten 19, 20 sind zur Bildung von Ablenkflächen für die
Mahlhilfskörper abgerundet oder zugespitzt. Die Länge der Naben 3 entspricht dem Abstand
der Rührscheiben 4, so daß die Naben unmittelbar auf der Welle 2 aneinanderliegen. Die Rührscheiben
4 sind hierbei symmetrisch in der Mitte der Naben 3 angeordnet. Mittels einer Nut 23 werden die
Naben 3 mit den Rührscheiben 4 auf der Rührwelle 2 gegen Verdrehen gesichert. Die übereinanderliegenden
Rührscheiben 4 sind einzeln oder paarweise um 90° zueinander versetzt, so daß die Durchtrittsöffnungen
21 nicht miteinander fluchten und ein einwandfreier Rundlauf der Mühle gewährleistet ist.
Die versetzte Anordnung der Rührscheiben läßt sich leicht dadurch erreichen, daß die Keilnut 23 um 90°
gedreht in die Nabe eingearbeitet wird. Zur Sicherung gegen Verdrehen der Rührscheiben 4 kann eine
gemeinsame, sich über die ganze Länge der Rührwelle 2 erstreckende Paßfeder in die Keilnuten 23
eingeschoben werden, während die Verspannung der Naben 3 gegeneinander beim Aufschrauben der Stabilisierungsscheibe
5 erfolgt.
Die Wirkungsweise der vorgeschlagenen Rührscheiben ist folgende:
Wird die Mahlgutsuspension kontinuierlich in den Mahlbehälter 1 eingeführt und läuft die Rührwelle 2
um, so werden bei der Rotation der Rührscheibenhälften
17,18 die Mahlhilfskörper infolge der Fliehkraft radial nach außen bewegt, während zugleich
unterhalb der Riihrscheiben eine druckwellenartige Verdrängung mit Verdichtung und nachfolgender
Entspannung der Mahlhilfskörper mit der Mahlgutsuspension stattfindet. Bei dieser Verdrängung in
axialer Richtung tritt zusätzlich eine Neigung der Mahlhilfskörper zur Radialbewegung auf. Dadurch
wird eine starke Relativbewegung aller Mahlhilfskörper zueinander erreicht, und die Mahlgutteilchen
werden zwischen den Mahlhilfskörpern intensiv zerschlagen und zerrieben.
Die behandelte Mahlgutsuspension tritt infolge des Pumpendruckes sowohl über den Ringspalt 24 zwisehen
den Rührscheiben 4 und der Wand des Behälters 1 als auch über die Durchtrittsöffnungen 21
der Rührscheibenhälften in axialer Richtung nach oben, wobei im Bereich der Rührscheiben 4 die Aufströmbewegung
der Mahlgutsuspension noch wesentlieh durch den Sog unterstützt wird, der bei der
durch die Rührscheibenhälften verursachten druckwellenartigen Wechselbewegung auftritt.
Dieser Vorgang wiederholt sich beim Aufsteigen der Mahlgutsuspension von Rührscheibe zu Rührscheibe,
bis die Suspension das Austrittssieb 11 erreicht hat und über die Rinne 12 abfließt.
Claims (7)
1. Rührwerksmühle zum Feinstmahlen und Dispergieren von Feststoffteilchen in einer Mahlgutsuspension,
bestehend aus einem mit losen Mahlhilfskörpern, wie Sand oder Perlen gefüllten zylindrischen Behälter, in dem eine Rührwelle
mit hierauf befestigten Rührscheiben umläuft, dadurchgekennzeichnet, daß die Rührscheiben
(4) aus zwei in gleicher Höhe liegenden, miteinander verbundenen und gleich stark entgegengesetzt
geneigten Scheibenhälften (17, 18) bestehen, die zwischen ihren erhöhten und ihren
darunterliegenden Stoßkanten Durchtrittsöffnungen (21) für das Mahlgut aufweisen.
2. Rührwerksmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Verhältnis von
Höhe des Sprunges zum Scheibendurchmesser entsprechende Neigung der Scheibenhälften (17,
18) geringer ist als 1: 5.
3. Rührwerksmühle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden entgegengesetzt
geneigten Rührscheibenhälften (17, 18) auf einer gemeinsamen Nabe (3) befestigt sind, deren Länge dem Abstand der Rührscheiben
voneinander entspricht.
4. Rührwerksmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
vorlaufenden Stoßkanten (19) der Rührscheibenhälften (17, 18) derart abgerundet oder zugespitzt
sind, daß sie Ablenkflächen für die Mahlhilfskörper bilden.
5. Rührwerksmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
zwischen den erhöhten und den darunterliegenden Stoßkanten (19, 20) der Rührscheibenhälften
(17, 18) vorgesehenen Durchtrittsöffnungen (21) in radialer Richtung nach innen durch die Nabe
(3) und nach außen durch einen die Scheibenhälften miteinander verbindenden Randsteg (22)
begrenzt werden.
6. Rührwerksmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden Stoßkanten (19, 20) der Rührscheibenhälften (17, 18) nicht nur in Achsrichtung der
Rührwelle (2), sondern auch in Umfangsrichtung mit Abstand voneinander angeordnet sind, so daß
sich schrägliegende Durchtrittsöffnungen (21) ergeben.
7. Rührwerksmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
auf der Rührwelle (2) übereinander angeordneten Rührscheiben (4) einzeln oder paarweise um 90°
zueinander versetzt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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