DE1505918C - Freilaufnabe mit Rucktrittbremse fur Fahrrader - Google Patents
Freilaufnabe mit Rucktrittbremse fur FahrraderInfo
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- DE1505918C DE1505918C DE1505918C DE 1505918 C DE1505918 C DE 1505918C DE 1505918 C DE1505918 C DE 1505918C
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- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
Description
Die Erfindung betrifft eine Freilaufnabe mit Rücktrittbremse für Fahrräder, bei der die Antriebsübertragung vom Antreiber zur Nabenhülse durch
ein Walzenklemmgesperre erfolgt, dessen Außenring die Nabenhülse und dessen Innenring der Antreiber
bildet, und die Nabenhülse auf dem Antreiber mittels in einem Kugelhalter angeordneter Kugeln gelagert
ist, deren Innenlauffläche auf dem Antreiber so angeordnet ist, daß ihr kleinster Durchmesser kleiner
ist als der größte Durchmesser des Antreibers im Bereich des Walzenklemmgesperres.
Bei derartigen Freilaufnaben wird der Durchmesser der Lagerung der Nabenhülse auf dem Antreiber
durch den größten Durchmesser des Antreibers im Bereich des Walzenklemmgesperres bestimmt,
denn der gefüllte Kugelhalter für die Lagerung muß bei der Montage über den als Innenring
für das Walzenklemmgesperre dienenden Teil des Antreibers aufgeschoben werden. Durch die Bemessung
des Walzenklemmgesperres, das die gesamte Antriebskraft übertragen muß, ergeben sich
für den Lagerdurchmesser Größenverhältnisse, die hinsichtlich der Tragfähigkeit nicht erforderlich sind.
Durch diese Durchmesservergrößerung werden aber die Fertigungs- und Materialkosten der Freilaufnabe
wesentlich erhöht.
Eine bekannte Freilaufnabe mit Nabeninnenbremse zeigt bereits eine solche Konstruktion, daß
der größte Durchmesser des Antreibers im Bereich des Walzenklemmgesperres größer ist als der kleinste
Durchmesser des Lagerkugellaufes auf dem Antreiber. Bei dieser Nabe ist nun zwar der Außendurchmesser
verhältnismäßig klein, der Nabe aber haftet unter anderem der Nachteil an, daß am Antreiber
im Bereich des Walzenklemmgesperres keine nach innen offene Kugelbahn vorhanden ist. Dadurch
ist die Montage erschwert und auch keine leichte Demontage möglich.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Nabe mit möglichst kleinem Außendurchmesser
zu schaffen, bei der die Montage bzw. Demontage besonders einfach ist.
Gemäß der Erfindung ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Innenlauffläche der Kugeln auf dem
Antreiber als nach innen offene Ausnehmung ausgebildet ist und die Anzahl der Kugeln im Kugelhalter
ohne Rest durch die Anzahl der am Antreiber vorgesehenen Steigungsflächen für das Walzenklemmgesperre
teilbar ist. Mit der Ausgestaltung der Nabe nach der Erfindung wird nicht nur der vorstehend
geschilderte Nachteil behoben, sondern es werden auch die Fertigungs- und Materialkosten herabgesetzt.
Trotz des kleinen Lagerdurchmessers kann der mit Kugeln gefüllte Kugelhalter leicht über den
als Innenring dienenden Teil des Antreibers aufgeschoben werden, denn die Kugeln lassen sich durch
die von den Steigungsflächen des Walzenklemmgesperres gebildeten Aussparungen führen. Eine zusätzliche
Verkleinerung des Walzenklemmgesperres ist nicht erforderlich, so daß es entsprechend
den auftretenden Belastungen bemessen werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Nabe und
F i g. 2 die Stirnansicht des Antreibers der Nabe entsprechend F i g. 1 mit montiertem Kugelhalter
und Kugeln.
In F i g. 1 ist mit 2 eine Nabenhülse bezeichnet, die mittels Kugeln 5, die in einem Kugelhalter 6 angeordnet
sind, einerseits auf einem Bremskonus 3, 4 auf einer Nabenachse 1 und andererseits auf einem
Antreiber 11 gelagert ist. Dabei stellt die Nabenhülse 2 den Außenring des Lagers dar, während der
Lagerinnenring von dem Antreiber 11 gebildet ist.
ίο Der Antreiber 11 stützt sich durch eine Kugel- und
Gleitlagerung auf der feststehenden Nabenachse 1 ab. An seinem dem Nabeninneren zugekehrten Ende
weist der Antreiber 11 Steigungsflächen 14 auf, in denen sich je eine Walze 13 befindet (Fig. 2). Die
Walzen 13 dieses Walzenklemmgesperres dienen zur Herstellung der Antriebsverbindung zwischen dem
Antreiber 11 und der Nabenhülse 2. Dabei ist die Ausgestaltung so getroffen, daß der größte Durchmesser
D des Antreibers 11 im Bereich des Walzenklemmgesperres größer als der kleinste Durchmesser
d der Innenlauffläche der Kugeln 5 auf dem Antreiber ist. Diese Innenlauffläche 16 für die
Kugeln 5 auf dem Antreiber 11 ist zweckmäßig als zum Nabeninneren offene Ausnehmung 15 ausgebildet.
Über die Walzen 13 auf dem Antreiber 11 ist dieser auch mit einem gleichachsig angeordneten
Nabeninnenteil 10 verbunden, welches wiederum mit einem Flachgewinde versehen ist. Mittels dieses
Flachgewindes kann vom Nabeninnenteil 10 ein auf diesem koaxial angeordnetes Teil 9 axial bewegt
werden. Durch diese Axialbewegung wird eine Aufspreizung der mit dem Teil 9 zusammenarbeitenden
Bremshülse 7 hervorgerufen, da die Bremshülse 7 auf der dem Bremskonus zugewandten Seite der
Nabe ebenfalls auf eine konische Fläche am Ringkörper 4 des Bremskonus 3,4 gedrückt wird. Mit
einem radial nach innen gebogenen Fortsatz 8 greift dabei die Bremshülse 7 in eine Nut des Ringkörpers
4 auf der Nabenachse 1 und wird dadurch drehfest gehalten. Über den Ringkörper 3 und einen
daran befestigten Hebel wird die Bremskraft auf den nicht dargestellten Rahmen des Fahrrades übertragen. Zur Übertragung der Antriebsbewegung auf
den Antreiber 11 ist auf diesem ein Kettenritzel 12 befestigt.
F i g. 2 der Zeichnung zeigt in besonders anschaulicher Weise die Möglichkeit, den auf dem Antreiber
11 angeordneten, mit Kugeln 5 gefüllten Kugelhalter 6 leicht zu montieren bzw. zu demontieren.
Dabei ist die Anzahl der Kugeln 5 so gewählt, daß jeweils eine oder mehrere Kugeln durch
je einen Steigungsflächenbereich des Walzenklemmgesperres geführt werden können. Beim Ausführungsbeispiel
entfallen auf jede der fünf Steigungsflächen 14 zwei Kugeln 5. Die Anordnung ist erfindungsgemäß
so getroffen, daß die Zahl der Kugeln ohne Rest durch die Zahl der Steigungsflächen des
Walzenklemmgesperres teilbar ist.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel, sondern kann im
Rahmen des Erfindungsgedankens noch konstruktiv abgewandelt werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Freilaufnabe mit Rücktrittbremse für Fahrräder, bei der die Antriebsübertragung vom Antreiber zur Nabenhülse durch ein Walzenklemm-gesperre erfolgt, dessen Außenring die Nabenhülse und dessen Innenring der Antreiber bildet, und die Nabenhülse auf dem Antreiber mittels in einem Kugelhalter angeordneter Kugeln gelagert ist, deren Innenlauffläche auf dem Antreiber so angeordnet ist, daß ihr kleinster Durchmesser kleiner ist als der größte Durchmesser des Antreibers im Bereich des Walzenklemmgesperres, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenlauffläche (16) der Kugeln (5) auf dem Antreiber (11) als nach innen offene Ausnehmung (15) ausgebildet ist und die Anzahl der Kugeln (5) im Kugelhalter (6) ohne Rest durch die Anzahl der am Antreiber (11) vorgesehenen Steigungsflächen (14) für das Walzenklemmgesperre teilbar ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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