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DE1502371A1 - Spannfutterhalterung - Google Patents

Spannfutterhalterung

Info

Publication number
DE1502371A1
DE1502371A1 DE19651502371 DE1502371A DE1502371A1 DE 1502371 A1 DE1502371 A1 DE 1502371A1 DE 19651502371 DE19651502371 DE 19651502371 DE 1502371 A DE1502371 A DE 1502371A DE 1502371 A1 DE1502371 A1 DE 1502371A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chuck
friction disc
spindle
base
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19651502371
Other languages
English (en)
Inventor
Watson Roy Levoy
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bertoni & Cotti Capparo
Original Assignee
Bertoni & Cotti Capparo
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bertoni & Cotti Capparo filed Critical Bertoni & Cotti Capparo
Publication of DE1502371A1 publication Critical patent/DE1502371A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/36Chucks with means for adjusting the chuck with respect to the working-spindle
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/25Movable or adjustable work or tool supports
    • B23Q1/44Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms
    • B23Q1/48Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with sliding pairs and rotating pairs
    • B23Q1/4804Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with sliding pairs and rotating pairs a single rotating pair followed perpendicularly by a single sliding pair
    • B23Q1/4809Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with sliding pairs and rotating pairs a single rotating pair followed perpendicularly by a single sliding pair followed perpendicularly by a single rotating pair
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B2260/00Details of constructional elements
    • B23B2260/088Indication scales
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
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    • Y10T279/00Chucks or sockets
    • Y10T279/14Eccentric
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T82/00Turning
    • Y10T82/19Lathe for crank or crank pin
    • Y10T82/195Lathe for crank or crank pin having work oscillator
    • Y10T82/198Lathe for crank or crank pin having work oscillator having work driver

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

  • Spannfutterhalterung Die Erfindung bezieht sich auf Spannfutterhalterungen und betrifft insbesondere eine Halterung für ein Spannfutter, das eine Kurbelwelle bei ihren verschiedenen Bearbeitungen trägt.
  • Bei den verschiedenen Bearbeitungen einer Kurbelwelle, z.8. beim Schleifen der Kurbelzapfen oder beim Aufbringen von Schweißmetall auf die Kurbelzapfen zwecks Verschleißkompensation ist es erwünscht, die Kurbelwelle in eine solche Stellung zu bringen, daß jeder Kurbelzapfen auf seiner eigenen Achse gedreht werden kann, um die Schleif-, Schweiß-und anderen Bearbeitungsvorgänge einwandfrei und schnell auszuführen. Wird die Kurbelwelle zwischen Spannfuttern, die die Lagerzapfen der Kurbelwelle erfassen, zu denen die Kurbelzapfen exzentrisch liegen, getragen, dann müssen die Spannfutter in solcher Weise ausgebildet sein, daß ihre das Werkstück erfassenden Achsen in einer Richtung radial zur Drehachse verstellt werden können, damit die Achse eines Kurbelzapfens koaxial mit dieser Drehachse angeordnet werden kann. Da außerdem die verschiedenen Kurbelzapfen einer Kurbelwelle gegenseitig im Winkel versetzt sind, müssen die Spannfutter auf ihren Achsen durch Drehung eingestellt werden können, so daß jeder Kurbelzapfen wunschgemäß in die Drehachse bewegt wird. Mit der Erfindung soll nun vor allem eine Spannfutterhalterung geschaffen werden, die ein schnelles, genaues und bequemes Ausführen dieser Einstellungen ermöglicht.
  • Ferner soll eine Spannfutterhalterung dieser Art geschaffen werden, in der zwei Einstellvorrichtungen vorhanden sind, um das Spannfutter in bezug auf seine Halterung auf seiner Arbeitsachse zu drehen. Die gelöst erste Einstellvorrichtung kann schnell/oder schnell festgeklemmt werden, um das Spannfutter in freier Drehung auf seine ungefähr gewünschte Stellung zu bewegen, also eine Grobeinstellung zu erzielen. Die zweite Einstellvorrichtung arbeitet unabhängig von der ersten Einstellvorrichtung und wird mittels einer Gewindespindel betätigt, um eine Feineinstellung zu erzielen. Ferner soll eine Spannfutterhalterung der erwähnten Art geschaffen werden, in der alle Einstellungen ausgeführt werden können, ohne daß die Spannfutterbacken gelöst werden müssen und ohne dah eine Verschiebung der Kurbelwelle in bezug au£ diese Spannfutterb,ackei erfolgen muß. Das Lösen der bpannfutterbacken und das Verschieben der 1iurbelvrelle, wie es beispielsweise bei bekannten Lurbelv:ellenschleifmaschinen zur endgültigen Feineinstel_:_ung der Winkelstellung der Kurbelwelle erfolgt, ist mühsam, schwierig, oft ungenau und kann auch zu Beschädigungen der in den Spannfuttern eingeklemmten fertigbearbeiteten oder polierten Lagerflächen der Lagerzapfen führen. Andere Vorteile der neuen Spannfutterhalterung sind einfache und wirtschaftlich günstige Herstellung einwandfreies und verläßliches Arbeiten sowie leichte Anpassungsfähigkeit an viele verschiedene Anwendungsgebiete. In den Zeichnungen, in denen gleiche Teile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind, ist Fig. l eine teilweise Vorderansicht einer Kurbelwellenschleifmaschine mit einem Spannfutter, einer erfindungsgemäßen Spannfutterhälterung und einer im Spannfutter eingespannten Kurbelwelle; Fig. 2 ein Schnitt nach Linie II-II der Fig. 1; Fig. 3 ein vergrößerter Teilschnitt nach Linie III-III der Fig. 2 mit einigen Teilen in Ansicht; Fig. 4 ein vergrößerter Teilschnitt nach Linie IV-IV der Fig. 1 mit einigen `seilen in Ansicht; und Fig. 5- ist ein Schnitt nach Linie V-V der Fig. 4. Die Kurbelwellenschleifmaschine hat ein einem Drehbankgestell ähnliches.Maschinengestell 2 mit einem an dem einen Gestellende befindlichen Spindelstock 4, . in welchem eine waagerechte Spindel 6 drehbar gelagert ist, auf der ein Spannfutter 8 sitzt. Die Spindel 6 kann durch einen beliebigen Antrieb.gedreht werden, z.B. durch einen Riemen (nicht dargestellt), der über eine auf der Spindel 6 befestigte Riemenscheibe 7 läuft. Das Spannfutter üblicher Ausführung hat spreizbare Klemmecken 10, die in Radialrichtung bewegt werden können mittels eines Schlüssels (nicht . dargestellt), der in ein in der Seite des zylindrischen Spannfuttergehäuses vorhandenes Zwischenstück 12 eingesetzt wird. Die Arbeitsweise und die Ausführung daher dieser Spannfutterart sind bekannt, so daß/keine nähere Beschreibung erfolgt. Das dargestellte Spannfutter steht in Klemm- oder Spanneingriff mit dem einen Kurbelwellenlagerzapfen 14 einer Kurbelwelle 16, auf der Bearbeitungen ausgeführt wqrden sollen. Die Kurbelwelle 16 hat Kurbelzapfen 18, die parallel zu den Lagerzapfen 14 verlaufen, aber radial versetzt zu diesen.Lagerzapfen 14 sind. Der an dem entgegengesetzten Ende der Kurbelwelle 16 vorhandenen Zager, zapfen ist in ein dem Spannfutter 8 ähnliches Spannfutter eingespannt, das von einer der Spindel 6 koaxialen Reitatockspindel getragen wird, die in einem vom Maschinengestell 2 getragenen Reitstock drehbar gelagert ist. Die Erfindung betrifft nur die nalterung, die jedes Spannfutter an seiner Tragspindel so anbringt, daß das Spannfutter sowohl auf seiner Spannachse gedreht als auch in Radialrichtung in bezug auf seine 6pindel bewegt werden kann, um jeden Kurbelzapfen 18 in koaxiale Ausrichtung mit den Spindeln 6 zu bringen. Das Maschinengestell 2 kann auch eine Schleifscheibe, eine Schweißpistole oder dergl. tragen, um auf den Kurbelzapfen bei ihrer Drehung eine gewünschte Bearbeitung auszuführen. Die Halterung des Spannfutters 8 enthält eine ebne rechteckige Tragplatte 20) die rechtwinklig zur Spindel 6 angeordnet und mit Schrauben 22 an der Spindel 6 befestigt ist. Auf der 'tragplatte 20 ist ein Schlitten 24 gleitbar gelagert, der auf der Tragplatte 20 in Radialrichtung zur Spindel 6 bewegbar ist. Die Bewegung des Schlittens 24 auf der Tragplätte 20 erfolgt mittels einer radial zur Spindel 6 angeordneten Gewindespindel 26, die in einem auf der Tragplatte 20 befestigten Ansatz 28 drehbar gelagert ist und die mit ihrem Gewinde in einen auf dem Schlitten 24 befestigten Ansatz 30 eingreift. Die Gewindespindel 26 hat an ihrem Außenende einen Vierkant 32 für einen Schlüssel, mit dem die Gewindespindel gedreht werden kann.. Der Schlitten 24 wird in jeder gewünschten Stellung in bezug auf seine Tragplatte 20 von einer Klemmschraube 34 gehalten, die in den Schlitten 24 eingeschraubt ist und an einer Kante der-Tragplatte 20 anliegt.
  • Auf dem Schlitten 24 ist mit Schrauben 36, deren Achsen parallel zur Spindel 6 verlaufen, ein runder Spannfuttersockel 38 befestigt, der eine koaxial mit ' dem Sockel verlaufende hohle Lagerbüchse 40 aufweist. Diese Lagerbüchse 40 kann in Koaxialstellung mit der Spindel 6 oder außer Koaxialstellung mit der bpindel 6 durch Drehen der Gewindespindel 26 gebracht werden. Auf der Außenfläche des Sockels 38 und koaxial drehbar mit diesem Sockel 38 ist eine ringförmige Reibscheibe 42 angeordnet. Diese Reibscheibe 42 hat eine Zippe 44, die konzentrisch zur Achse der Reibscheibe verläuft und die drehbar in eine Ausnehmung 46 eingreift, die im Sockel 38 konzentrisch zur Achse geformt ist. Die Reibscheibe 42 ist am Spannfuttersockel 38 mit drei Ansatzschrauben 48 (Fig. 4 und 5) befestigt, die parallel zur Achse der Reibscheibe 42 verlaufen und die in den Sockel 38 eingeschraubt sind. Diese Ansatzschrauben 48 sind auf dem Kantenabschnitt der Reibscheibe 42 verteilt und durchsetzen lange Bogenschlitze 50 der Reibacheibe,so daß die Reibscheibe 42 eine begrenzte Drehung in bezug auf deg Sockel 38 ausfüh-- ,en kann. Die Reibscheibe 42 kann durch Drehen in bezug auf den Sockel 38 mittels einer Vorrichtuhg eingestellt werden, die einen radial gerichteten Arm 52 aufweist, der an der Umfangskante der Reibscheibe 42 befestigt ist. Dieser Arm 52 ragt zwischen zwei Ansätze 54 und 56, die aus einem Stück mit einer Konsole 58 bestehen, welche auf der Umfangskante des Sockels 38 sitzts und sich radial aus dem Sockel 38 erstreckt. Diese Angüsse 54 und 56 haben in einer rechtwinklig zur Sockel- . achle verlaufenden Ebene einen Abstand voneinander.
  • Der Anguß 54 bildet eine Einsteckfassung für eine Druckfeder 60, deren eines Ende am Arm 52 anliegt und die den Arm 52 ständig in der einen Richtwag drängt. In den Anguß 56 ist eine Einstellepindel 62 eingeschraubt, die an derjenigen Seite des Armes 52 anliegt, die entgegengesetzt der Seite ist, an der die Feder 60 anliegt. Durch ein von Hand erfolgendes Drehen der Einstellspindel 62 kann die Reibscheibe 42 in bezug auf den Spannfuttersockel 38 axial sehr fein eingestellt werden.
  • Auf der Außenfläche der Reibscheibe 42 und konzentrisch mit der Reibscheibe 42 liegt eine runde Drehscheibe 64, deren axial gerichtete £tummelwelle 66 drehbar in die Lagerbüchse des Spannfuttersockels 38 eingreift, so daß die Drehscheibe 64 in bezug auf den Sockel 38 und die Reibscheibe 42 gedreht werden kann. Auf der Innenfläche der Drehscheibe 64 ist konsentriseh mittels Schrauben ?0`ein Ring 68 befestigt, der in den hohlen Innenraum der Reibscheibe 42 ragt. Dieser Ring 68 hat eine nach außen weisende Umfangssctulter ?2, die einer nach innen weisenden Umfangsschulter 74 det Reibscheibe 42 gegenüberliegt. Zwischen diesen Schultern 72 und 74 ist konzentrisch mit der Stummel-. welle 66 ein geschlitzter Bremsring 76 angeordnet. Der im Querschnitt trapezförmige Bremsring 76 ist an seinem Außenumfang schmaler als an seinem Innenumfang. Die Schultern 72 und 74 siAd entsprechend abgeschrägt, so daß_sich der Bremsring 76 bei seinem Ausdehnen an die Schultern 72 und 74 anlegt, um durch Reibung die Drehscheibe 64 gegen Drehung in bezug auf die Reibscheibe 42 zu verriegeln. Der Bremsring 76 ist elastisch und wird für gewöhnlich auf eine zurückgezogene Stellung gedrängt, so daß sich die Drehscheibe 64 frei drehen kann. Der Bremsring 76 kann jedoch mittels eines kegelförmigen Keiles 78 (Yig. 4 und 5) auf seine Bremsstellung gedehnt weiden. Dieser Keil 78 liegt zwischen den Schlitzenden der Spaltenden des Bremsringes 76 und wird von einem in Radialrichtung des Bremsringes 76 verlaufenden Kolben 80 getragen, der axial in einem in die Reibscheibe 42 eingeschraubten Stopfen 82 gleiten kann. Der-Kolben 80 wird von einer den Kolben umgebenden Feder 84 nach innen gedrückt, wodurch der-Keil ?8 den Bremsring 76 erweitert und die Drehscheibe 64 gegen Drehung verriegelt. Die Feder 84 liegt mit ihrem einen Ende am Stopfen 82 und mit ihrem entgegengesetzten Ende an einem am Kolben 80 vorhandenen Bund 86 an. Auf dem nach außen gerichteten Ende des Kolbens ist am Drehpunkt 88 ein mit einem Handgriff 92 versehener Nocken 90 drehbar gelagert. Bei dem durch Drehen erfolgenden Ausrichten des Handgriffes 92 mit dem Kolben 80 legen sich die Exzenterkuppen 94 des Nockens an den Stopfen 82 an und drängen den Kolben 80 und den Keil 78 gegen den Druck der Feder 84 nach außen, so daB sich der Bremsring 76 zusammenzieht und sich die Drehscheibe 64 drehen kann. Die Winkelstellung der Drehscheibe 64 in bezug auf die Reibscheibe 42 wird durch eine auf dem äußeren Umfang der Drehscheibe 64 aufgedruckte Skala 96 angegeben und wird an einer auf der Reibscheibe 42 .(Fig. 1) vorhandenen Stellmarke 98 (Fig. 1) abgelesen. Das Spannfutter 8 ist auf der Drehscheibe 64 durch beliebige Einrichtungen, z.B, Schrauben 100,so befestigt, daß die Spannachse des Spannfutters koaxial mit der Stummelwelle 66 verläuft. Die Niasehine arbeitet in fdgender Weises Die Schlittentragplatten 20 der an den der Kurbelwelle vorhandenen beiden Spannfutter werden zuerst so gedreht und festgestellt, daB die Einstellspindeln 26 genau parallel laufen. Dies kann mittels Yerriegelungavorrichtungen (nicht dargestellt) erfolgen, die die Schlittentragplatten 20 in feststehenden Stellungen in bezug auf den vom Maschinengestell 2 getragenen Spindelstock bzw. Reitstock lösbar verriegeln. Die Lagerzapfen 14 der Kurbelwelle 16 werden dann in den Spannfuttern festges13annt. Nach Lösen der rllemmschrauben 34 werden die Gewindespindeln 26 gedreht, um die Spannfutter 8 radial zu den Spindeln 6, von denen nur eine Spindel dargestellt ist, solange zu bewegen, bis der Radialversatz der Spannfutter gleich dem Radialversatz des Lagerzapfens 14 und des Kurbelzapfens 18, an dem die Bearbeitung erfolgen soll, ist. Die Einstellung erfolgt durch Ablesen einer auf der Tragplatte 20 aufgedruckten Skala, (nicht dargestellt) an einer auf dem Schlitten 24 vorhandenen Ablesemarke. Die Klemmschrauben 34 werden wieder festgeschraubt. Der Handgriff 92 djes Nockens 90 wird. auf eine Radialstellung gedreht, wodurch der Nocken 94 den Kolben 80 gegen den Druck der Feder 84 nach außen zieht, so daß der Keil `78 den Bremsring ?6 freigibt. Die Drehscheibe 64 kann dann in Bezug frei auf die Reibscheibe 42/gedreht werden. Die Drehscheibe 64 wird solange gedreht, bis die Radialachse des Kurbelzapfens 18, an dem eine Bearbeitung ausgeführt . werden soll, parallel zur Gewindespindel 26 liegt, worauf der Nocken 90 wieder in seine Ruhestellung gedreht wird, so daß der Keil 78 den Bremsring 76 ausdehnt und die--Drehscheibe 64 gegen Drehung verriegelt. Diese Einstellung, deren Größe an der Drehscheibenskala 96 und der Einstellmarke 98 gemessen werden kann, ist nur eine Grobeinstellung.und braucht nicht die für diese Bearbeitung erforderliche große Genauigkeit zu haben. Nun wird die Koaxialstellung des Kurbelzapfens 189 an dem die Bearbeitung vorgenommen werden soll., in bezug auf die Achse der Spindel 6 geprüft, und zwar vorzugsweise durch ein auf dem Maschinengestell 2 sitzendes Prüfgerät mit einem.Tastfinger, der gleitend an dem betreffenden Kurbelzapfen 18 anliegt. Die Kurbelwelle 16 wird dann von Hand durch Drehen der Spindeln 6 langsam gedreht, wobei jede Exzentrizität des Kurbelzapfens auf dem Meßgerät in Hundertstel-Millimetern angezeigt wird.
  • Jede durch Fehleinstellung des Schlittens 24 und der Schlittentragplatte 20 sich ergebende Abweichung des Kurbelzapfens in einer parallel zur Gewinde- ' spindel 26 verlaufenden Richtung wird, dann nach Bösen-der Klemmschrau15en 34 durch geringes Drehen der Gewindespindeln 26 kobrigiert. Die Korrektion kann unmittelbar am Meßgerät abgelesen werden. Jede Ab- . weichung des Kurbelzapfens in einer rechtwinklig zur Gewindespindel 26 verlaufenden RichtunG kann durch Drehen der Gewindespindeln 62 verbessert werden, die am Radialarm 52 der Reibscheibe 42 anliegen und diese Reibscheibe 42 relativ zum Spannfuttersockel 38 drehen. Dem Druck dieser Gewindespindeln 62 gegen diesen Arm 52 wirkt ständig die Feder 60 entgegen. Diese Einstellung, die sehr fein erfolgen kann, läßt sich ebenfalls unmittelbar an dem bereits erwähnten Meßgerät ablesen.
  • Das Einstellen jedes Kurbelzapfens der Kurbelwelle in Koaxialstellung mit der Spindelachse kann schnell, bequem und genau ausgeführt werden, ohne daß die Kurbelwelle jeweils relativ zu den Spannbacken 10 verschoben werden muß. Bei allen bekannten Vorrichtungen wurde die durch Drehen erfolgende Feineinstellung der Kurbelwelle durch teilweises Lockern der Spannfutterbacken und durch Hämmern oder Schlagen auf die Kurbelwelle bewirkt, um durch dieses Schlagen die Kurbelwelle um ein kleines Ausmaß in bezug auf die Spannbacken zu drehen. Dieses Verfahren ist nicht nur ein mühsamer, schwieriger sowie viel Geschicklichkeit und Erfahrung erfordernder Arbeitsvorgang, sondern hat auch oftmals Kratz- oder Ritzschäden an den hochpolierten Lagerzapfenflächen, an denen die Spannbacken des Spannfutters anliegen, zur r'olge.

Claims (2)

  1. 2 a t e n t a n s p r ü c h e loJ Halterung für ein auf einer getriebenen umlaufenden Spindel sitzendes Spannfutter, gekennzeichnet durch eine Schlittentragplatte (20), die an der Spindel (6) befestigt ist und sich quer zur Spindel (6) erstreckt; durch einen auf der Schlittentragplatte (20) angeordneten bchlittem,(24), der eine Bewegung radial zur Achse der Spindel (6) ausführen kann; durch einen am Spannfutter (8) vorhandenen Spannfuttersockel (38), der auf dem Schlitten (24) befestigt ist; durch eine auf dem Sockel (38) gelagerte Reibscheibe (42), die eine begrenzte Drehung auf einer parallel zu dieser Spindel (6) liegenden Achse ausführt; durch eine Einstellvorrichtung (52 bis 62)i die die Reibscheibe (42) relativ zum Spann.futtereockel (38) dreht; durch eine Drehscheibe (64), die-von der Reibscheibe (42) frei drehbar getragen wird und an dem Spannfutter (8) befestigt ist, wobei die Achse des Spannfutters (8) koaxial mit der Drehachse der Drehscheibe (64) und der Reibscheibe (42) verläuft; durch eine Bremsvorrichtung (?6), die zwischen der Drehscheibe (64) und der Reibscheibe (42) sitzt und die bei ihrer Betätigung die Drehscheibe (64) und die Reibscheibe (42) gegen Relativdrehung verriegelt, und durch eine von Hand betätigbare Vorrichtung (?9 bis 92), die die Bremsvorrichtung wahlweise einschaltet und ausschaltet.
  2. 2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gi&4ennzeichnet, daB die Drehscheibe (64) unmittelbar auf dem Spamnfuttersockel (38) zwecks Drehung gelagert ist, und zwar unabhängig von den Verbindungen der erwähnten Teile mit der Reibscheibe (42). 3.. Halterung nach Anspruch 1i dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung, die die Reibscheibe (42) relativ zum Sockel (38) dreht, eine Feder (60), die die Reibscheibe (42) in einer ersten `Richtung in bezug auf die den Sockel (38) dreht, und eine von Hand einstellbare Gewindespindel (62) enthält, die die Reibscheibe (42) in der entgegengesetzten Richtung gegen den Druck der Feder (60) dreht. 4. Halterung nach Artspruch h, dadurch gekennzeichnet, daß die Linstellvorrichtung (52 bis 62), die die, Reibscheibe (42) relativ zum Sockel (38) dreht, einen Arm (52) aufweist, der an der Reibscheibe (42) befestigt ist und sich radial aus der :Leibscheibe (42) zur Reibscheibenachse erstreckt; daß an dem Sockel (38) eine Konsole (58) befestigt ist, die zwei Angösse (54, 56) hat, die an entgegengesetzten Netten des Armes (52) in einer zur Drehachse rechtwinklig gerichteten Ebene liegen; daß eine von dem einen Ansatz (54) getragene Druckfeder (6U) an der einen bette des Armes (52) anliegt, um die Reibscheibe (42) in der einen Richtung zu drehen, und daß eine mit der Feder (60) ausgerichtete, in dem anderen Anguß (56) eingeschraubte Gewindespindel (62) an derjenigen Seite des Armes (52) anliegt, die entgegengesetzt der Seite ist, an der die Zeder (60) anliegt. 5. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die .ßremsvorrichtunU einen geteilten elastischen ging (76) aufweist, der konzentrisch zur Reibscheibe (42) und zur Drehscheibe (64) liegt und der bei seinem Ausdehnen sich reibend an zusammenarbeitende Schultern (74, 'j2) der, Drehscheibe (64) bzwo der keibscheibe (42) legt, um eine Relativdrehung dieser beiden bcheiben zu verhüten; dai#i ein von der -Leibscheibe (42) get--atener und zwischen den öpaltenden des Bremsringes ('l6) angeordneter keil (j8) bei seiner Bewegung in der einen Richtung.den Bremsring (76) dehnt; daß eine Zeder (84) diesen Keil (7c3) in der ltichtunL;, in der ein Ausdehnen des Bremsringes (`r6) erfolgt, verdrängt, und daß eine von Hand betätigbare hockenvorrichtung (94, 92) den"Kei1 (78) gegen die ,Jir@:ung der Feder (84) zurückzieht.
DE19651502371 1963-05-14 1965-04-14 Spannfutterhalterung Pending DE1502371A1 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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GB12000/65A GB1044416A (en) 1963-05-14 1965-03-22 Chuck mounting
DEB0081459 1965-04-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1502371A1 true DE1502371A1 (de) 1969-05-14

Family

ID=39849382

Family Applications (1)

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DE19651502371 Pending DE1502371A1 (de) 1963-05-14 1965-04-14 Spannfutterhalterung

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US (1) US3183012A (de)
DE (1) DE1502371A1 (de)
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