DE1502235B - Vorrichtung zur Gewinnung von Zitrus - Google Patents
Vorrichtung zur Gewinnung von ZitrusInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ge- ■ Vorteilhaft sind schwenkbare Lagerglieder vor-
winnung von Zitrusöl, mit einem ersten Walzenpaar, gesehen, welche die Walzen tragen und die Einstel-
dessen Walzen in Abstand voneinander angeordnet lung des Zwischenraumes zwischen benachbarten
sind, einem zweiten Walzenpaar, wobei je eine Walzen gestatten.
Walze dieses zweiten Walzenpaares parallel und in 5 Die oben erwähnte Klemmstelle bzw. Spalt dient
geringem Abstand von je einer Walze des ersten zur Aufnahme der von der Schale abgeschabten FIa-
Walzenpaares angeordnet ist, und einem zusätzlichen vedoschichten, so daß die Flavedoschichten gepreßt
dritten Walzenpaar, von dem je eine Walze parallel werden, um die Ölzellen aufzubrechen und das Öl
zu je einer Walze des zweiten Walzenpaares ange- daraus freizumachen.
ordnet ist, sie berührt und damit einen Spalt bildet, io Weitere Vorteile ergeben sich aus der nachfolgen-
um die von einer Zitrusschale abgeschabten Flavedo- den Erläuterung der Erfindung an einem Ausfüh-
schichten aufzunehmen, wobei wenigstens eine der rungsbeispiel.
Walzen auf ihrer Oberfläche Rippen aufweist,, an In den Zeichnungen zeigt
welchen der Albedoteil einer Zitrusschale haften F i g. 1 eine senkrechte Seitenansicht der Vorrich-
kann. 15 tung zum Abtrennen des ölhaltigen Schalenteiles
Es wurde bereits eine Vorrichtung zum Abscha- und zum Auspressen des Öls und
ben oder Zerschneiden der Schale von Zitrusfrüch- F i g. 2 eine Schnittansicht in Seitenansicht der
ten vorgeschlagen, bei der die ölhaltige Flavedo- Vorrichtung zum Abtrennen des ölhaltigen Schalenoder
Aromaschicht von den restlichen Teilen der teiles.
Zitrusschale getrennt wird. Die Flavedoteile werden 20 Die Vorrichtung nach der Erfindung weist einen
dann an eine andere Vorrichtung, z. B. eine Schnek- Trichter 15 zur Aufnahme der zu behandelnden Zi-
kenpresse od. dgl. zum Entfernen des Öls abgegeben. trusfruchtstücke auf.
Der wesentliche Nachteil dieser Vorrichtung besieht Direkt unter der Bodenöffnung des Trichters 15
darin, daß zwei getrennte Maschinen verwendet ist ein Paar Walzen 20 angebracht, wobei jede
werden müssen und somit beträchtlicher Bodenraum 25 Walze auf einer horizontalen Welle 21 gelagert ist,
und eine Übertragungsanlage erforderlich ist, woraus die in Längsrichtung des Rahmens verläuft und an
sich auch der Verlust an Ölgehalt während der Über- jedem Ende in Lagern 22 gelagert ist. Die Walzen
tragung und nachfolgender Bearbeitung ergibt. 20 sind parallel und voneinander im Abstand ange-
Die deutsche Patentschrift 425 003 offenbart eine ordnet, um eine enge Klemmstelle 23 zu bilden, wo-
Walzenpresse zur Gewinnung von Öl aus ölenthal- 30 bei der normale Abstand zwischen den Oberflächen
tendem Preßgut, wobei einige Walzen mit Riffeln der Walzen etwa 50 % der Dicke der zu bearbeiten-
bzw. Zähnen versehen sind. Es handelt sich um eine den Schale beträgt. Die zylindrischen Oberflächen
Vorrichtung zur Gewinnung von Öl aus Tierfett, wo- der Walzen sind mit einer Mehrzahl von umfangs-
bei die beim Auspressen von Zitrusfrüchten auftre- mäßig im Abstand angeordneten parallelen Rippen
tenden Probleme nicht vorhanden sind. 35 25 versehen, die vorzugsweise axial ausgerichtet sind,
In der USA.-Patentschrift2288756 ist eine Frucht- wie dies in Fig. 2 gezeigt ist.
presse mit Schneidklingen beschrieben. Die Klingen Ein zweites Paar Walzen 30 ist direkt unterhalb
dienen dort nicht zum Trennen eines Flavedoteils der Walzen 20 angebracht, wobei jede Walze 30 von
vom Albedoteil einer Zitrusfruchtschale, sondern zum einer Welle 31 getragen wird, die in geeigneter
Aufteilen der Frucht in Segmente. 40 Weise in Lagergliedern 32 gelagert ist. Jede Walze
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, beim 30 ist dicht im Abstand von der benachbarten Walze
Abschaben der Flavedoschicht von Zitrusfruchtstük- 20 angeordnet, wobei der Abstand annähernd der-
ken und beim Auspressen von Öl die Verwendung selbe ist wie derjenige zwischen den Walzen 20. Die
getrennter Vorrichtungen zu vermeiden und bei Walzen 30 sind mit geriffelten Oberflächen versehen.
Raumeinsparung für die Vorrichtung eine höhere 45 Es ist ein drittes Paar Walzen 35 vorgesehen, von
Ölausbeute zu gewährleisten, wobei die Vorrichtung denen jede auf einer Welle 36 montiert ist, die in
technisch nicht aufwendig und leicht zu warten ist. Lagern 37 gelagert ist. Eine der Walzen 35 berührt
Zweckmäßig enthält die Vorrichtung Wasser- jeweils eine der Walzen 30, wobei die Achsen der
sprührohre, die auf die Klemmstelle treffen. ersteren vorzugsweise etwas unterhalb der Achsen
Eine besonders günstige Ausführungsform besteht 50 der letzteren liegen. Von den Walzen 30 und 35 kön-
darin, daß eine Messerklingeneinheit zum Entfernen nen entweder eine oder beide eine rauhe oder ge-
des Flavedoteiles der Zitrusscheibe an der Abgabe- musterte Oberfläche haben.
seite zwischen dem ersten und dem zweiten Walzen- Es ist ferner eine Einrichtung zur Einstellung des
paar vorgesehen ist und mittels einer Vorrichtung Abstandes zwischen den Walzen 20, zwischen jeder
bezüglich ihrer Lage an der von den Walzen gebil- 55 Walze jedes Paares der Walzen 20 und 30 und zwi-
deten Klemmstelle einstellbar ist, und daß eine An- sehen jeder Walze jedes Walzenpaares 30 und 35
Ordnung vorgesehen ist, welche die Walzen des zu- vorgesehen. Die Lager 22, welche die Walzen 20
sätzlichen dritten Walzenpaares trägt und mittels tragen, sind starr an Lagertragplatten 50 befestigt,
welcher der Spalt zwischen jeder der Walzen des wobei jede Platte schwenkbar mit dem Rahmen mit-
dritten Walzenpaares und der entsprechenden Walze 60 tels eines Stiftes 51 verbunden und in der gewünsch-
des zweiten Walzenpaares einstellbar ist. ten Stellung mittels einer Mutter- und Bolzenverbin-
Dabei können auch Wassersprühleitungen auf den dung 53 einstellbar blockiert ist, die sich durch eine
Spalt zwischen den Walzen des zweiten und des Nut 54 in jeder Platte erstreckt. An jeder Platte und
dritten Walzenpaares auftreffen, wobei zweckmäßig jeder Lagergliedverbindung ist mittels eines Stiftes
die Vorrichtung Messerhalter zum Halten der Mes- 65 55 eine Spannschloßvorrichtung 56 drehbar gelagert,
serklingen und Schrauben umfaßt, welche an den Diese Verbindung enthält ein Spannschloß 57 mit
Messerhaltern zwecks Einstellung der Lage der Mes- feinen Gewindegängen 58 und groben Gewindegän-
serklinge mit Bezug auf die Klemmstelle anliegen. gen 59, wobei die Gewindegänge 58 in eine mit Ge-
winde versehene Öffnung in einer Konsole 60 eingreifen und die groben Gewindegänge 59 in eine mit
Gewinde versehene Öffnung in einer Konsole 61, die drehbar an dem Rahmen gelagert ist. Es ist auf diese
Weise verständlich, daß die Walzen 20 gegeneinander und voneinander weg einstellbar sind (wie es
durch die Pfeile in F i g. 1 gezeigt ist), und zwar nur durch Drehen der Spannschlösser 57 in der einen
oder anderen Richtung, nachdem zuerst die Mutter- und Bolzenverbindung 53 gelöst ist.
Die Mittel zur Einstellung der Walzen 30 sind im wesentlichen die gleichen, außer daß hier die Einstellrichtungen
gegen und von der benachbarten Walze 20 in den Richtungen der Pfeile in F i g. 1
liegen. Auf diese Weise ist jedes Lagerglied 32 starr an einer Lagertragplatte 70 befestigt, wobei jede
Platte schwenkbar mit dem Rahmen mittels eines Stiftes 71 verbunden und einstellbar in der gewünschten
Stellung mittels einer Mutter- und Bolzenverbindung 72 blockiert ist, die sich durch eine
Nut 74 in jeder Platte erstreckt. An jeder Platte und jeder Lagergliedverbindung ist mittels eines Stiftes
75 drehbar eine Spannschloßverbindung 76 gelagert, wobei die Verbindungen ein Spannschloß 77 mit feinen
Gewindegängen 78 und groben Gewindegängen 79 enthalten und die Gewindegänge 79 in eine Gewindeöffnung
in einer Konsole 81 eingreifen, die drehbar an dem Rahmen gelagert ist.
Zur Einstellung jeder Walze 35 gegen und von ihrer zugeordneten Walze 30 fort sind die Lagerglieder
37 schwenkbar mit einer der Tragplatten 70 mittels eines Stiftes 83 verbunden, der sich durch
ein Loch 85 erstreckt. Der Kopf einer Schraube 86, welche in ein Tragglied 87 eingreift, das an der
Platte 70 befestigt ist, stützt sich gegen die Seite jedes Lagergliedes 37, um dasselbe einstellbar in der
gewünschten Stellung zu blockieren.
Es sind Messereinrichtungen zum Abschaben der Zitrusschale vorgesehen, welche ein Paar horizontaler
Messerklingen 90 α enthalten, welche auf Messerhaltern 90 angebracht sind, wobei die Schneidkante
jeder Klinge in den Abgabeteil der Klemmstelle zwischen den benachbarten Walzen 20 und 30 verläuft,
sowie nahe zu der Mittellinie der Walze. Jeder Messerhalter ist feststehend in Nuten 91 in Rahmengliedern
92 mittels Schraubenlementen 93 angebracht, die sich gegen die Hinterkante jedes Messerhalters
stützen, wobei sie den Messerhalter nach auswärts gegen das Ende (nicht gezeigt) jeder Nut 91 drücken.
Jedes Schraubenelement 93 ist in einen Tragblock 95 geschraubt, der mittels Schnellösebolzen 95 zur
schnellen Entfernung der Messerhalter und Klingen für Reinigungszwecke an dem Rahmen befestigt
ist.
Es ist eine Einrichtung vorgesehen, um das Albedo von den Walzen 20 abzustreifen. Diese Einrichtung
kann eine Mehrzahl von starren Fingern 100 enthalten, von denen jeder sich in eine der Umfangsnuten
an den Walzen 20 erstreckt. Die Finger sind ein Teil eines Paares von kammartigen Gliedern 101,
von denen eines an einem Rahmenglied 102 an jeder Seite des Rollenpaares 20 angebracht ist.
In dem Trichter 15 ist eine Einrichtung vorgesehen, welche Schalenklemmungen an dem Einlaßteil
der Klemmstelle zwischen den Walzen 20 beseitigt. Wie in den Zeichnungen gezeigt ist, kann diese Einrichtung
einen Rühr- oder Ausstoßmechanismus 110 einschließen, der eine Mehrzahl von spatelartigen
Gliedern 111 enthält, die sich von einer Welle 112 radial nach auswärts erstrecken.
Es ist eine Einrichtung vorgesehen, um die Oberflächen der Walzen 30 und 35 von Schale, Öl und
Saftteiichen sauber abzustreifen. Diese Einrichtung enthält die biegsamen Wischblätter 120, welche die
Walzen 30 berühren, sowie ähnliche Blätter 121, welche die Walzen 35 berühren. Die Blätter 120 werden
von Quergliedern 125 getragen, die mittels Konsolengliedern
126 an dem Rahmen befestigt sind, und die Blätter 121 werden von den Quergliedern
127 getragen, die an den Konsolengliedern 128 befestigt sind.
Es sind auch Mittel zum Abwaschen der Flavedo- oder Aromateile vorgesehen. Diese Einrichtung weist ein Paar Wasserverteiler 130 auf, die sich quer über die Vorrichtung erstrecken, eines unter jeder der Messerklingen, wobei ein Wassereinlaßrohr 131 mit jedem Verteiler verbunden ist. Eine Mehrzahl von im Abstand angeordneten Bohrungen 135 erstreckt sich von dem Inneren des Verteilers aus, um Wasserströme in die Klemmstelle zwischen die Walzen 30 und 35 zu richten.
Die Flavedo- und Albedoabgabeteile der Vorrichtung sind durch ein Paar von gekrümmten Teilungsplatten 140 getrennt, die sich von dem Verteiler 130 an die senkrechten Rahmenglieder 141 erstrecken.
Es sind auch Mittel zum Abwaschen der Flavedo- oder Aromateile vorgesehen. Diese Einrichtung weist ein Paar Wasserverteiler 130 auf, die sich quer über die Vorrichtung erstrecken, eines unter jeder der Messerklingen, wobei ein Wassereinlaßrohr 131 mit jedem Verteiler verbunden ist. Eine Mehrzahl von im Abstand angeordneten Bohrungen 135 erstreckt sich von dem Inneren des Verteilers aus, um Wasserströme in die Klemmstelle zwischen die Walzen 30 und 35 zu richten.
Die Flavedo- und Albedoabgabeteile der Vorrichtung sind durch ein Paar von gekrümmten Teilungsplatten 140 getrennt, die sich von dem Verteiler 130 an die senkrechten Rahmenglieder 141 erstrecken.
Die Schalen der Zitrusfrüchte, wie Zitronen, Orangen oder Grapefruits, werden der Vorrichtung
in zwei Hälften geschnitten zugeführt, nachdem Saft und Pulpe entfernt sind.
Die Schalenhälften werden in die Klemmstelle 23 gezogen, wobei die Albedoteile durch die Rippen 25
der besonderen Walze 20, der das Albedo zugekehrt ist, aufgespießt werden. Die Walze erfaßt die Schale
so und fördert sie an die Messerklinge 90 a, welche die Schale längs einer zu den oberen und unteren
Oberflächen parallelen Ebene sauber trennt, wobei so die Trennung der Schale in die Flavedoschicht
und Albedoschicht erfolgt.
Das Glied 23 a, welches in dem Zwischenraum zwischen den beiden Rollenpaaren 20 und 30
im quadratischen Querschnitt erscheint, wie in F i g. 2 zu sehen ist, ist ein längs verlaufendes Führungsglied,
dessen obere geneigte Oberflächen wirksam sind, um die Fruchtschale von jeder der Walzen
20 in die Klemmstellen zwischen den Walzen 20 und 30 zu führen.
Das Albedo wird über die Oberseite der Messerklinge 90 α auswärts geworfen und von dort abwärts,
um in Richtung der Pfeile 145 in F i g. 2 abgegeben
zu werden. Die Flavedoschichten, die das wertvolle Schalenöl enthalten, gehen durch die Durchlässe
zwischen den Walzen 30 und den Verteilungsgliedern 130 und von dort in die Klemmstellen zwischen den
Walzenpaaren 30 und 35, worin sie gepreßt werden, die Ölzellen aufgebrochen und das Schalenöl freigemacht
wird. Die Flächen, in denen diese Preß- oder Brechwirkungen ausgeführt werden, werden
dauernd mit Wasser aus den Bohrungen 135 besprüht, um die flüchtigen Ölfraktionen zu kondensieren
und einzufangen sowie auch das Öl von den Walzen und in die Flavedoabgabe zu waschen.
Die Schalen werden dem Trichter in beliebiger Verteilung zugeführt, wobei die Walzen 20 selektiv
Schalenteile erfassen, was von der Anordnung der Teile abhängt, wenn sie in die Klemmstelle 23 ein-
i 502
treten. Dies wird durch die Tatsache ermöglicht, daß sich die Rippen 25 nur in das verhältnismäßig weiche
Albedo und nicht in das verhältnismäßig zähe FIavedo eingraben.
Der Mechanismus 110 säubert automatisch den Trichter von irgendwelchen zufälligen Schalenansammlungen.
Gelegentlich wird ein Schalensegment die Klemmstelle 23, mit der Konkavseite nach
unten, überbrücken, wobei es die weitere Zufuhr von Segmenten in diesem Teil der Klemmstelle blökkiert.
In diesem Falle stoßen die Spatelglieder 111 sofort das störende Segment oder die Segmente fort
oder entfernen sie, wobei sie letztere der Klemmstelle 23 wieder zuführen.
Die Vorrichtung nach der Erfindung kann benutzt werden, um die ganze Citrusschale oder Segmente
davon zu pressen und das Citrusöl daraus auszuziehen, d. h. die Messerklingen 90 α können fortgelassen
und durch eine Führung ersetzt werden, die eine Verlängerung des Messerhalters 90 bildet, welcher
die Rippen 25 berührt oder die Messerklingen können so eingestellt seinj um selbst die Rippen 25 zu
berühren, wobei so die Schale davon ohne irgendeine Schnitzelwirkung abgestreift wird. In diesem
Falle wird die ganze Schale, die sowohl das Albedo als das Flavedo enthält, von den Walzen 20 entfernt
und durch die kombinierten Verteilerglieder und Führungen 130 in die Klemmstelle zwischen die
Walzen 30 und 35 gerichtet.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung erlaubt eine höhere Ausbeute in einer Einrichtung, die weniger
Raum als bisher erforderlich war, erfordert. Unerwartet ist auch, daß ein Öl gewonnen wird, das bis
zu 50 °/o mehr Aldehyde enthält, als bei den bisherigen Vorrichtungen möglich war. Weiterhin entfallen
bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung Übertragungseinrichtungen zwischen der Schalenabschabvorrichtung
und der Ölpreßvorrichtung.
Claims (6)
1. Vorrichtung zur Gewinnung von Zitrusöl, mit einem ersten Walzenpaar, dessen Walzen in
Abstand voneinander angeordnet sind, einem zweiten Walzenpaar, wobei je eine Walze dieses
zweiten Walzenpaares parallel und in geringem Abstand von je einer Walze des ersten Walzenpaares
angeordnet ist, und einem zusätzlichen dritten Walzenpaar, von dem je eine Walze parallel
zu je einer Walze des zweiten Walzenpaares angeordnet ist, sie berührt und damit einen Spalt
bildet, um die von einer Zitrusschale abgeschabten Flavedoschichten aufzunehmen, wobei wenigstens
eine der Walzen auf ihrer Oberfläche Rippen aufweist, an welchen der Albedoteil
einer Zitrusschale haften kann, dadurch gekennzeichnet, daß eine Messerklingeneinheit
(90 d) zum Entfernen des Flavedoteiles der Zitrusscheibe an der Abgabeseite zwischen dem
ersten und dem zweiten Walzenpaar vorgesehen ist und mittels einer Vorrichtung (90, 91, 93) bezüglich
ihrer Lage an der von den Walzen (20,30) gebildeten Klemmstelle einstellbar ist, und daß
eine Anordnung (37) vorgesehen ist, welche die Walzen (35) des zusätzlichen dritten Walzenpaares
trägt und mittels welcher der Spalt zwischen jeder der Walzen (35) des dritten Walzenpaares
und der entsprechenden Walze (30) des zweiten Walzenpaares einstellbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Wassersprührohre (130) auf
den Spalt treffen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Paar Messerklingen (90 α),
von welchem eine einer jeden der Walzen (20) des ersten Walzenpaares zum Abschaben des
Flavedoteiles von dem Albedoteil der anhaftenden Schale zugeordnet ist, und daß sich jede
Messerklinge (90 ä) in die Abgabeseite des Spaltes zwischen den Walzen (20, 30) des ersten und
des zweiten Walzenpaares erstreckt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Wassersprühleitungen (130)
auf den Spalt zwischen den Walzen (30, 35) des zweiten und des dritten Walzenpaares auftreffen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung
Messerhalter zum Halten der Messerklingen und Schrauben (93) umfaßt, welche an den Messerhaltern
zwecks Einstellung der Lage der Messerklinge (90 a) mit Bezug auf die Klemmstelle
anlegen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß schwenkbare
Lagerglieder (37) vorgesehen sind, welche die Walzen tragen und die Einstellung des Zwischenraumes
zwischen benachbarten Walzen gestatten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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