DE1502288A1 - Kniehebelpresse - Google Patents
KniehebelpresseInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B1/00—Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
- B30B1/10—Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by toggle mechanism
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Description
A 33 483 h h - ta 16.JuIi 1964
firma May-Preaeenbau Qmbil, ätraeodorf
bei Sohvabiech
I)Ie Erfindung betrifft eine Kniehebelpresse mit einem Gestell
und einem geradlinig bewegten Stöeeel, an dem das freie
finde Aindeetena einea mit aeinem anderen Ende am Oeatell
befest^en Xniehebelayatema angelenkt lot, das einen Langkniebebel
und einen Kurzkniehebel aufweist, die einen wiitorend
dea Arbeitahubeo abnehmbaren spitzen Winkel miteinander
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Bei diesen bekannten Kniehebelpresseη 1st die Anordnung
ao getroffen, dass der Kurzkniehebel an einem Festpunkt^
häufig am Tisch dee Preeaengeatellea angelenkt let. Dieser
lestpunkt liegt fiir eine beotimmte Charakteristik der Free- ·
sen deswegen fest, weil jede Veränderung dieses Festpunktes die WinkelVerhältnisse während des Arbeitehubes erheblich
beeinflusst* Der Konstrukteur ist daher in der Anordnung der Teil« zueinander an die Anordnung dee Kniehebel· gebunden
und kann diese Anordnung nicht so verändern, wie dies alt Biickeloht auf andere Forderungen günstig wäre.
Hier schafft die £rfindung daduroh Abhilfe, dass bei den
eingangs erwähnten Kniehebelpressen die Anordnung so getroffen ist, dass das freie Ende des Langkniehebels am Gestell und
das freie Ende des KurzknlehebeXs am Stössel angelenkt ist.
Bei dieser Konstruktion ist te nun aöglioh, den Festpunkt
erheblich zu verändern, ohne dass hierdurch die Charakteristik der Fresse in einem unerwuntohten VaBt beeinflusst wird» und
▼or allen Dingen ist es nun möglich, im Gegensatz zu dtn
bekannten Systemen den Kniehebel entlang der Seite, und zwar der angetriebenen Seite, des Stöaeels so anzuordnen,
dass der Querdurchgang durch die Kniehebelpresse zwischen Tisch und Stöaeel unbehindert ist. Damit kann eine derartige
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Presse alt besonderem Vorteil für fliessarbeit und fertigungs-Btraesen,
Temendet werden. Abgesehen hierron ist Jedooh
ein soloher Durohgang in vielen Fällen deswegen erforderlioh,
well nur dann eine fortlaufende MaterialsufUhrung und damit
ein Durchlaufen der Presse und eine Automatisierung möglich ist.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass on oich ein einziges
JCniehebelsystem den Stöoeel antreiben könnte, doch sind
■eist sä beiden Seiten des Stöaaele mindestens je sin Kniehebel
eye te« symaetriech eur Mlttelaohse der Presse angeordnet,
da sieh hierdurch eine wesentlich günstigere Kraftübertragung
ergibt»
Durch die Anordnung des Kniehebelsystems jeweils an einer
Seite des Stössels kann nun dieses Knlehebclsystem symmetrisch
zu einer Quermittelebene angeordnet werden, dl« senkrecht
eur Durohgangsriohtung duroh die Presse ist. Dabei
ergibt eioh eine besonders günstige Konstruktion, wenn ein
einziger Kur«kniehebel symmetrieoh tu dieser Queraittelebene
angeordnet wird, mit dem ebenfalls eymmetrleoh «u dieser
Quermittel ebene sswei Langkniehebel zueammen wirken, so dass
also diese beiden Langkniebebel zusammen mit dem eineigen Kurskniehebel
jeweils ein Kniohebelsyetempaar bilden und die LaBg-
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kniehebel sioh um gemeinsame Mittelachsen schwenken, τοη
denen die eine durch die Feetpunkte am Preaeengeetell und die
andere durch den gemeinsamen Kniepunkt geht. Wenn nun der Kursksiehebel sswischen zwei derartigen La ng knie hebel η angeordnet
1st, so kann dieees ganze Kniehebelsystempaar wiederum
symmetrisch au dar Quernittelebene angeordnet werden, ao dass sioh symmetrische Antriebsverhältfcisae in Bezug auf
das ganze Pressengestell und den Stttssel ergeben, wodurch
einerseits die Beanspruchungen herabgesetzt und die Konstruktion vereinfacht und verbessert wird·
Oemäs* der Erfindung werden vorzugsweise die beiden Langkniehebel
einte Paares am tfniepunkt durch «In gemeinsam·· iirehflied miteinander verbunden, das ein· Aohse oder tin«
felle Mta kann, auf der dann gemäss der Erfindung auch su
gleich der Kurskniehebel angelenkt sein kann. Das Bode dtr
Langkniehebel entgegengesetzt zum Kniepunkt kann am Festpunkt einzeln an das Gestell oder auch durch eine gemeinsame Well·
•4er Achse angelenkt sein»
Sie Kraftübertragung auf den Stössel wird noch weiter dadurch
verbessert, dass nunmehr der einem Knlehebelsystesipaar gemeinsame
KurzknieUebei infolge der beiden Langkniehebel verhältnismäaeig
breit sein kamijUnJ damit ist eu möglich, die
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Breite doe Kurzkniehebels der Breite deα Stösaels anzupassen.
Auch hierdurch wird die Kraftübertragung bcgtiriDtigt und ferner
die Lagerung des Kurzkniehebela verbessert.
Sie cbon beschriebenen Kniehebelsyoteme können in beliebiger
Weise an einer stehenden oder liegenden Kniehebelpresse angeordnet sein. Falls das erfindungsgemässe Kniehebelsyatea bei
einer stehenden Knietebelpreaoe verwendet wird, oo kann der
ganze Antrieb im untergestell untergebracht werden, und damit
wäre dann der Pestpunkt der Langkniehebel am Preeaenoberteil
angeordnet, so dass die Qesamtlage der Kniehebelayeteme ungefähr
der Lage bei den bekannten Kniehebelpreaoen, abgesehen
von der Anlenkung, entoprechen würde. Infolge besonderer Verhältnisse
kann en jedoch erwünscht oein, das Antriebssystem in
das Oberteil zu verlegen,und bei einer solchen Konstruktion befindet eich dann der Festpunkt der Langkniehebel im Unterteil,
wobei sion als Ganzes gesehen insofern eine «ehr vorteilhafte Bauart ergibt, als nun die Fundamentgrösa· ein
Minimum und eine Grube zur Unterbringung von irgendwelchen Teilen nicht erfcrderlioh ist.
Ln der Zeichnung iot ein Auufuhrungubeiapiel der Erfindung
darg*;o teilt« Ee Beigen:
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Fig.l eins teilweise aufgebrochene Stirnansich't einer
Kniehebelpresse geniäss der Erfindung,
Fig.2 einen Schnitt nach Linie 2-2 der Fig.l, Fig.3 einen Teilschnitt nach Linie 3-3 der Figvl.
Mit 10 lot als Ganzes ein Pressengeatell bezeichnet, daa
ein Gestellunterteil 11 und ein Gestell,oberteil 12 aufweist,
Diese beiden Gestellteile sind duroh zwei im Abstand angeordnete Gestellseitenteile 13 und 14 miteinander verbunden, die
in bekannter Weise Führungen für einen Stössel 20 aufweisen, der in der Presse senkrecht auf- und abbeweglich 1st. Da die
Einzelheiten Über die Ausbildung des Fressengestelles, der Führungen und des Stbssels an eich bekannt sind und keinen
!eil der Erfindung bilden, wird auf ihre Konstruktion nicht näher eingegangen.
Gegenüber dem Stösoel, und zwar auf der Oberseite des Gestellunterteiles
11 ist ein Tiach 22 angebracht^ und zwischen dem Stössel 20 und dem Tiooh 22 ergibt sich ein Querdurohgang
25, der senkrecht zu einer Quermittelebene a-a der Fig.2 lot.
Im folgenden soll nun ein einziges Kniehebeleysterapaar,
und zwar gemäss Fig.l das reohte Kniehebeleyateepaar^beschrieben
werden, wobei für das linke Kniohebelsystempaar
die gleichen Beauc«r,ifi'o?^ii verwendet werden.
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Mit 30 und 31 ist ein Paar von Langkniehebeln bezeichnet,
die an den Enden einer iestpunktwelle 34 angelenkt sind,
die ihrerseits im Gestell bei 35 und 36 gelagert ist, Zwischen
den betreffenden Gestellteilen 38 und 39 ist noch eine Abatandshijlse 40 auf der Festpunktwelle 34 angeordnet.
Am Kniepunkt sind die beiden Langkniehebel 30 und 31 duroh
eine Knie punktwelle 45 miteinander verbunden; und zwischen* den
Gelenkatellen 46 und Λ7 ist auf der Kniepunktwelle 45 symmetrisch
zur Hittelquerebene a-a ein Kurzkniehebel 50 angeordnet,
der mit seinem freien Ende 48 an einen Stöaselboleen 49 angelenkt
ist, der seinerseits auf einem Paar von Armen 51 und gehalten ist, die an dem SeltenatUok 54 des Stöasels 20 im
Querabstand voneinander befestigt sind.
Auf der Kniepunktwelle 1st zwischen den betreffenden Anlenkstellen
46 und 47 der beiden Langkniehebel 30 und 3Ϊ und des
Kurzkniehebel 50 je eine Pleuelstange 60 bew.61 angelenkt,
die mit ihrem andern Ende mit einem Kurbelzapfen 64 bew. 65
gelenkig verbunden Bind. Die Kurbelzapfen sind ihrerseits jeweils
an einer Kurbel 66 bzw. 67 befestigt, die auf einer Kurbelwelle 68 befestigt sind. Die letztere ist im Gestell
bei 70 und 71 gelagert und tragt ferner im Abstand voneinander
/.wei Zahnräder 72 und 73.. oanitiiciici vorbooehriebenen Teile
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eind symmetrisch gu der Quermittelebene a-a angeordnet»
Der Antrieb der beiden Zahnräder 72 und 73 wird im folgenden
nur noch aoheaatleoh anhand der Vig.l beeohrieben. Dies umeomthr
als dieser Antrieb selbst grundsätslioh bekannt ist und keinen Teil der Erfindung bildet.
beiden Zahnräder 72 und 73 kämmen mit 3e einem ünteraetauneeeahnrad,
von denen das Zahnrad 75 in Pig.l erkennbar 1st« Piese ist auf einer nicht dargestellten felle gelagert,
auf der ferner ein weiteres Zahnrad 76 befestigt ist. Hit dlestm
Sahnrad 76 kämmt ein Ritzel 78, das auf einer nicht dargestellten, von einen ebenfalls nloht dargestellten Elektromotor
angetriebenen Antriebswelle fest angeordnet ist«
Der Antrieb des in Flg.l linken Kniehebelsystempaares geschieht
in gana ühnllohor leise, nur dass dort mit dem Sahnrad
76 ein Ritxel 80 kämmt, das seinerseits im Singriff mit dem Rita·! 73 let, das, wie bereits erwähnt, auf der Antriebswelle
befestigt ist«
Aus der obigen Darstellung in Verbindung mit der Üeiohnung
ergeben sich die besonderen Vorteile der erfindun^egemässen
Konstruktion«
Auu ΪΙβ,Ι iot besondere deutlioh eruiohtlioh, tlaoo «.-. r.utmiehi·
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BAD ORIGINAL
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möglich ist, den feetpunkt ti aw. die lestpunktwelle aa
Gestell so anzuordnen, wie dies den besonderen Verhältnissen
der fresee entspricht, ohne dass hierdurch der Arbeitswinkel
erheblich geändert und damit die Charakteristik beeinflusst wird. AuBocrdem können nun die Kniehebelsyeteme In beeonders
günstiger Weise seitlich vom Durchgang duroh die Kniehebelpresse so angeordnet werden, dass der Raum zwischen
des Stössel und dem Tisch -völlig frei bleibt. Diese seitliche
Anordnung am Stöoeel ermöglicht es ferner, die ganzen
Antriebasysteme so zu gestalten, dass sie Tüllig symmetrisch
su einer wuermittelebenc a-a sind und sich damit besonders
vorteilhafte Konatruktions- und Antrlebeverhältnisee ergeben-.
~ 10 -
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Claims (1)
- h - ta16.Juli 1964 - 10 -Patentansprüche:Kniehebelpresse mit einem Gestell und einem geradlinig bewegbaren Stäasel, an dem das freie Ende mindestens eines mit einem anderen Ende am Gestell befestigten Kniehebeleystems angelenkt ist, daa oinen Langkniehebel und einen Kursskniehebel aufweist, die einen während des Arbeite« hübeθ abnehmenden spitzen Winkel miteinander eineohllessen, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende dee Langkniehebels am Gestell und da» freie Ende des Kursskniehebele am Stöfeel angelenkt 1st«2· Kaiehebelpresae nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens an einer Seite dee Stössels ein Kniehebelsystempaar angeordnet lot, das zwei parallele, um gleiche Mittelachsen schwenkbare Langkniehebel hat, die auf einen gemeinsamen Kurzkniehebel wirken.3· Kniehebelpresse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet» dass die Langkniehebel mindestens am Kniepunkt, gegebenenfalls auch an Festpunkt, durch ein gemeinsames Drehglied, beianielöwelae eine Achae oder eine Walle» miteinander verbunden eind 9 0 9 8 1 2 / 0 3 6 A " u "BAD ORIGINAA 33 483 hh - ta16.JuIi 1964 - 11 -4« Kniehebelpresse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, äaee der Kurzkniehebel am Kniepunkt zwischen den beiden Langkniehebeln an das gemeinsame Drehglied angelenkt let.5· Knlehebelpreeoc nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet, daes der Kurzkniehebel in wesentlichen den Abetand der beiden Lan&Yniehebel an Kniepunkt überbrückt.6· Kniehebelpresse nach Anspruch 4 oder 5, daduroh gekennzeichnet, dass die Breite des Kurzkniehebels ungefähr der atöseelbreite entspricht.7. Kniehebelpresse nach einem der Torhergehenden Ansprüche, daduroh gekennceichnet, daea der Pestpunkt dee Kniehebeloyetema im Untergestell und der Kniepunkt im Obergeatell angeordnet lot.Θ. Kniehebelpresse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Kurzkniehebelß ein Bauteil, boiepieloweiee 1/4 bia 1/6 *er Länge deu Langkniebebela, ungefähr 1/5 des Langkniehebele,9098 12/0364 «AD ^"z lN*L
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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