Plattenwärmeaustauscher für hochviskose Medien
Die Erfindung betrifft einen Plattenwärmeaustauscher
zur Behandlung von hochviskosen Medien, vorzugsweise
zum Kühlen von Quark.
Zum Wärmeaustäusch für Medien hoher Viskosit,#:t, bei-
spielsweise Quark, werden bekannterweise F-öhrenkUhler
eingesetzt. Auf Grund der Parallelsc=haltung der Roh-
re wird keine gleichmäßige Wärmeübertragung gewähr-
leistet, da die Vert-Eilung den Quarkes auf die
ein-
zelnen Rohre ungleichmäßig erfolgt. Außerdem können
Röhrenkühler in-ol@e ihres $rcß°n Fldtztadsrfes in
der 2razis nicht immer vorteilhaft einEesetzt werden.
Ein weiterer Nachteil ist die-umständliche Reinigunge-
möglichkeit der RöhreniUhler, die besonders bei hochvie-
kosen Medien einen großen Arbeitsaufwand erfordert.
Zur Vermeidung dieser Nachteile wurde versucht, für
die hochviakosen Medien, insbesondere für Quark, Plat-
tenapparate bekannter Bauart einzusetzen. Die Ergeb-
nisse waren jedoch nicht zufriedenatellend. Beim Ein-
Satz der Wärmesuatauseher zeigten sich große Schwierig-
keiten. Wird das zu behandelnde liedium ohne
Gegendruck
durch den Wärmeaustauseher
so wsrden die ein-
zelnen Fließwege unterschiedlich beaufschlagt, da auf
Grund der hohen Viskosität keine gleichmäßige
Vertei-
lung gegeben ist und sich eine Vorzugsströmung aus-
bildet, die entlang der Einlaufbohrungen bis zu den
letzten Fließwegen hindurchgeht, wodurch die ersten
Fließwege des hochviskosen Medinma nicht voll beauf-
sehlagt werden. Das hat zur folge, daß einmal der
abgliche Wprmeaurtauscheffekt nicht voll ausgenutzt
wird und zum anderen unterschiedliche Temperaturen
in dem behandelten Mädium beim Austritt vorhanden
sind. Wird mit einem gewissen Gegendruck durch
Drosselung am Quarkaustritt gearbeitet, so
kann zwar
eine Verbesserung der Beaufechlagung und des Wärmeaus-
tauscheffektes erzielt werden, jedoch führt dies un-
weigerlich zu Fuaktionastörungen infolge Verstopfungen.
Um diese aufgezeigten Najhteile beim Einsatz von Plat-
tenapparaten zu beseitigen, wurden entsprechende Vor-
richtungen als Zusatzeinrichtungen für Wärmeaustauscher
entwickelt. Es ist z.8. bekannt geworden, daß in die
Auslaufbohrungen fUr die hochviskosen Medien eine
Schnecke eingebaut wurde, die zur Beseitigung von
Stauungen und zum Mischen der hochviskosen Medien dient
und damit eine einheitliche Temperatur im Endprodukt
schaffen soll. Durch die genannte Zusatzvorrichtung
wird keine Verbess-:rung der jleighmäßigen Besufschla-
gung des Wärmeaustaus :hcrs erzi -lt. Es wird z,.-war
eine
gleichmäßige Temperatur des Endproduktes erreicht, je-
doch nicht durch eine optimale WärmeUbcrtrugung,
son-
dern durch Mischen mittels Schnecke. Ein weiterer
Nach-
teil ist der verhältnismäßig hohe Aufwand für die Zu-
satzeinrichtungen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Wärme..
austauscher für hochviskose Medien zu schaffen, durch
dessen besondere Ausführung ein optimaler Wärmeaus-
tauscheffekt und eine gleichmäßige Temperatur den
Endproduktes erreicht werden, ohne daß komplizierte
Zusatzeinrichtungen erforderlich sind.
Erfindtagsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die
Prinlaufbohrungen der Wärmeaustauschplatten unter-
schiedliche Querschnitte aifweisen, die in der Duroh-
tlugrichtung des zu behandelnden hochviskosen Mediums
in einem bestimmten, den Xediua und der Schaltung des
#änaeaustauaohers entsprechendem Verhältnis abnehaea.
Die Erfindung soll nachstehend an einen AusfUhrungs-
beispiel für Quark näher erläutert werden.
Die zugehörige Zeichnung zeigt die schematische Dar-
stellung einer Anordnung von Wärmaaustauachplatten
zum Kühlen von Quark.
Der beim Quarkeintritt in den Plattenapparat eintre-
tende Quark fließt durch die Einleufbohrungen 3 der
Kühlabteilung und verteilt sich auf die Fließwege 4.
Der Weg für das Einwasser ist durch den Linienzug
5; 6 dargestellt, wobei das Eiswasser die Fließwege 7
entgegengesetzt zu den Fließwegen 4 das juarkes durch-
strömt. Zur Irreichung einer glaichmUßigen beaufschla-
gung der Fließwege 4 des Quarkas weisen die Einlaufboh-
rungen 3 in Durchflußrichtung 1; 2 abnehmende Zuer-
schnitteaif. Durch eine d2rar;ige, der Viskosität
des juarkes und der angewandten Schaltung entsprechen-
de nbstufung der Quereahni±te der tinlifbohrungen 3
ist ohne Anwendung einer besonderen Vorrichtung die
Verwendung eines Plattenapparatas zum Kühlen von
Quark möglich, wobei ein optimal und gleichmäßig
gekühlter Quark den Quarkaustritt 8 verläßt.
Plate heat exchangers for highly viscous media The invention relates to a plate heat exchanger
for the treatment of highly viscous media, preferably
for cooling quark.
For heat exchange for media with high viscosity, #: t, both
For example Quark, are known to be F-öhrenkUhler
used. Due to the parallelism of the raw
re no uniform heat transfer is guaranteed.
making since the Vert-Eilung the quark to the one-
individual pipes takes place unevenly. Also can
Tubular cooler in-ol @ e your $ rcß ° n Fldtztadsrfes in
the 2razis cannot always be used advantageously.
Another disadvantage is the laborious cleaning
Possibility of using the tubular silencer, which is particularly
kosen media requires a lot of work.
To avoid these disadvantages, attempts have been made for
the highly viscous media, especially for quark, plat-
use ten devices of known design. The result
However, the results were not satisfactory. When entering
Theorem of the heat conditioners showed great difficulties.
opportunities. If the liedium to be treated does not have any counter pressure
through the heat exchanger
so the one
individual flow paths acted upon differently because on
Due to the high viscosity no uniform distribution
is given and a preferential flow is
forms along the inlet bores up to the
last flow paths through which the first
The flow paths of the highly viscous Medinma are not fully
be rejected. As a result, once the
Negative heat exchange effect not fully exploited
and on the other hand different temperatures
present in the treated girl upon exit
are. Will go through with a certain amount of back pressure
Throttling worked at the quark outlet, so can
an improvement in exposure and heat dissipation
exchange effect can be achieved, but this leads to un-
refused to cause functional disorders due to constipation.
In order to use these sewing parts shown when using plate
devices, appropriate precautions have been taken
directions as additional devices for heat exchangers
developed. It is z.8. became known that in the
Outlet holes for the high-viscosity media, a
Auger was built in to remove
Used for congestion and for mixing the highly viscous media
and thus a uniform temperature in the end product
should create. By the mentioned additional device
there will be no improvement in regular occupation
generation of heat exchange: hcrs calculates. It will z, .- was a
uniform temperature of the end product is achieved,
but not through optimal heat transfer, but rather
change by mixing with a screw. Another post
part is the relatively high effort for the allocation
set facilities.
The invention is based on the object of providing a heat ..
to create exchangers for highly viscous media by
whose special design ensures optimal heat
exchange effect and a uniform temperature
End product can be achieved without being complicated
Additional equipment is required.
According to the invention this is achieved in that the
Prin run holes of the heat exchange plates under
different cross-sections, which in the Duroh
direction of the highly viscous medium to be treated
in a particular, the Xediua and the circuit of the
# änaeaustauaohers corresponding ratio removehaea.
The invention is to be applied below to an execution
example for quark are explained in more detail.
The accompanying drawing shows the schematic diagram
position of an arrangement of heat exchange plates
for cooling quark.
When the quark enters the plate apparatus
tend quark flows through the inlet holes 3 of the
Cooling department and is distributed over the flow paths 4.
The path for the entry water is through the line
5; 6 shown, with the ice water following the flow paths 7
opposite to the flow paths 4 through the juarkes
flows. To achieve a uniform load
the flow paths 4 of the quarka show the inlet drilling
stanchions 3 in flow direction 1; 2 decreasing additions
cut aif. Due to a rarity, the viscosity
of the juarkes and the applied circuit
The gradation of the transverse alignment of the tinlif bores 3
is without the use of a special device
Using a plate apparatus to cool
Quark possible, being an optimal and evenly
cooled quark leaves the quark outlet 8.