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DE1501262A1 - Verfahren zum Kuehlhalten von verpacktem gekuehltem Gut in einem Transportbehaelter - Google Patents

Verfahren zum Kuehlhalten von verpacktem gekuehltem Gut in einem Transportbehaelter

Info

Publication number
DE1501262A1
DE1501262A1 DE19661501262 DE1501262A DE1501262A1 DE 1501262 A1 DE1501262 A1 DE 1501262A1 DE 19661501262 DE19661501262 DE 19661501262 DE 1501262 A DE1501262 A DE 1501262A DE 1501262 A1 DE1501262 A1 DE 1501262A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
plastic
refrigerated goods
transport container
transport
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661501262
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Sander
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hansa Metallwerke AG
Original Assignee
Hansa Metallwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hansa Metallwerke AG filed Critical Hansa Metallwerke AG
Publication of DE1501262A1 publication Critical patent/DE1501262A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D23/00General constructional features
    • F25D23/06Walls
    • F25D23/062Walls defining a cabinet
    • F25D23/064Walls defining a cabinet formed by moulding, e.g. moulding in situ
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D90/00Component parts, details or accessories for large containers
    • B65D90/02Wall construction
    • B65D90/06Coverings, e.g. for insulating purposes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

  • Verfahren zum KUlilhalten von verpacktem gekühltem Gut in einem Transportbehälter.
  • Gekühlt es Gut wird für den Transport üblicherweise in Folie verpackt in dicht verschließbare Transportbehälter mit isolierten Umfassungswänden gebracht. Zweckmässig wird der Transportbehälter in dem Kühlraum, in dem das Gut heruntergekühlt wurde, beschickt und geschlossen, um die Kälteverluste möglichst klein zu halten. Wegen des damit verbundenen Zwischentransportes sollte der Transportbehälter möglichst leicht sein. Es ist anzustreben, daß das Gewicht des Behälters nur einen Teil des Kühlgutgewichtes ausmacht.
  • Setzt man das Gewicht des Transportbehälters durch eine entsprechend dünne Isolierstoffschicht an den Behälterwänden herab, so ist damit auch die mögliche Transportdauer, d.h. die Transportdauer bis zur noch zulässigen Erwärmung des Gutes herabgesetzt. Zusätzliche Kühlvorrichtungen, wie Kälrtespeicher oder periodisch arbeitende Absorptionsapparate, zur Verlängerung der möglichen ranaportdauer erhöhen wiederum das Transportgewicht.
  • Beläßt man zwischen dem Kühlgutpaket und den BVehälterwinden einen Hohlraum, so wirkt dieser, obwohl Luft an sich ein sehr schlechter Wärmeleiter ist, nicht zusätzlich isolierend. Im Gegenteil wird durch die infolge des Transportgefälles vom Kühlgut zur Behälterwand bedingte starke Luftzirkulation der Wärmettransport vom Kühigut zur Behälterwand verstärkt und dadurch der Kälteverlust vergrößert.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, mit einem leichten Transportbehalter eine große maximale Transportdauer zu erzielen. Das wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß nach dem Schließen des Behälters ein zwischen den I3ehälterwänden und dem Kiihlgut paket belassener Hohlraum durch Einspritzen eines großporigen Kunststoffschaumes ausgefüllt wird. Hierdurch wird der Hohlraum zwischen den Behälterwänden und dem Kühlgutpaket zu einer zusätzlichen Isolationsschicht, weil durch Aufteilung des Hohlraumes in eine Vielzahl kleiner Zellen eine den Wärmetransport begUnstigende Luftzirkulation nicht zustande kommen kann.
  • Vorzugsweise wird der geschlossene Behälter vor dem Einschäumen des Kuststoffes so weit wie möglich evakuiert. Dadurch ergeben sich für das Einsohäumen des Kunststoffes günstige Bedingungen, und außerdem wird, da die Poren des Kunstatoffachaumes nur verdünnte Luft einschließen, die Isolationswirkung noch gesteigert.
  • -BevorzugR wird ein an sich bekannter Schaumstoff verwendet, der in freier Luft zerfällt. Dann kann nach Öffnen des Behälters der Schaumstoff weggekehrt werden. Auch in diesem Zusammenhang ist das Evakuieren des Hohlraumes ein Vorteil, weil das Zerfallen des Kunststoffschaumes nach dem Öffnen des Behälters durch den äußeren Luftdruck beschleunigt wird.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung soll Uber das KEhlgutpaket in dem Transportbehälter ein doppelwandiger Sack aus elastisch dehnbarer Folie gestülpt und in dessen Mantelhohlraum der Kunststoff eingeschäumt werden. Der doppelwandige Sack schmiegt sich nach dem Einschäumen des Kunststoffes den Behälterwänden 1 und dem Kühlgutpakte an, so daß der Kunststoffschaum, wie es die Erfindung vorschreibt, den ganzen Hohlraum zwischen den Behälterwänden und dem Kühlgutnaket ausfüllt.
  • Wird der Kunststoffschaum gegen Vakuum eingespritzt, so ist sowohl der Mantelhohlraum des Sackes als auch der Hohlraum zwischen dem Kühlgutpaket und den Behälterwänden zu evakuieren, Die Erfindung schließt es nicht aus, ftlr längerdauernde Transporte in an sich bekannter Weise zu sätzliche Kühlvorrichtungen, wie z. B. mit eutektischer Sole gefüllte Kältespeicherplatten, in den Behälter zu geben, fUr deren Aufnahme in dem Behälter entsprechend Hohlräume geschaffen werden müssen.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt im Senkrechtschnitt einen Transportbehälter, der aus einem niedrigen Unterteil 1 und einem hohen Oberteil 2 besteht0 Beide Behälterteile haben Doppelwände, die aus Blech, Kunststoff oder Holz bestehen können und eine Isolationsstofffüllung 3 bzw. 4 enthalten. Bei geschlossenem Behälter ist die mit 5 bezeichnete Stoßfuge zwischen den beiden Behält erteilen 1 und 2 gegebenenfalls unter Zwischenlage eines Dichtungßringes abgedichtet. Zweckmässig sind li2 zum dichten Zusammenhalten der beiden Behälterteile nicht dargestellte an sich bekannte Spannverschlüsse vorgesehen.
  • Der Behälterteil 1 enthält einen in ihm festsitzenden Rahmen 6, der den ganzen Lichtraum des Behälterunterteils füllt und aus Kunststoff, Holz oder sonst einem spezifisch leichten Werkstoff bestehen kann. Der Rahmen 6, der unmittelbar oder unter Zwischenlage einer Platte 7 auf dem Boden des Behälterunterteile 1 aufsitzt, überragt den oberen Rand des Behälterunterteile und bildet die Auflage für eine Platte 9 auf die das Kühlgutpaket 10 aufgesetzt ist. Die Platte 9 ist in bekannter Weise als nach einer Seite offener Hohlkörper ausgebildet, um in sie beim Einsetzen und Herausnehmen des Kühlgutpakets mit dem Greifer eines Gabelstaplers einfahren zu können.
  • Das von einer Kunststoffolie 11 umgebene Kühlgutpaket 10 wird so bemessen, daß zwischen ihm und den Wänden des Xransportbehälters 1, 2 ein Hohlraum 12 verbleibt. Dieser Hohlraum wird mit einem großporigen Kunststoffschaum ausgefüllt. Hierzu ist in der Wand des Behälterunterteils 1 eine Anschlußöffnung 13 für die Einschäumapparatur vorgesehen. Eine zweiter öffnung 14 in der Wand des Behälterunterteils 1 dient dem Anschluß einer Absaugleitung zur Erzeugung eines Vakuums in dem geschlossenen Behälter vor dem Einschäumen des Kunststoffe.. Die Öffnungen 13 und 14 münden in nach dem Hohlraum 12 offene Aussparungen 15 und 16 des Rahmens 6.
  • In die Hohlräume 17 des Rahmens 6 können für längerdauernde Transporte Kältespeicherplatten eingesetzt werden.
  • Das Beispiel Fig. 2 stimmt in allen wesentlichen Binzelheiten mit dem vorstehend Beschriebenen überein. Die entsprechenden Teile und Hohlräume sind mit den gleichen Bezugezeichen sersehen. Zusätzlich ist ein doppelwandiger Sack 18 aus elastisch dehnbarer Kunststoffolie vorgesehen. Dieser wird vor dem Aufsetzen des Behälteroberteils 2 von oben her über das in den Behälterunterteil 1 mit selner Tragplatte 9 eingesetzte Kühlgutpaket 10 gestülpt und mit an aeinem Rand vorgesehenen Mundsttloken 19 und 20 in in dem Rahmen 6 vorgesehene Anschlußöffnungen gesteckt, die mit den Anschlußöffnungen 13 und 14 in der Wand des Behälterunterteils 1 Verbindung haben. Die Öffnung 14 für den Vakuumanschluß steht außerdem über besondere nicht dargestellte Aussparungen des Rahmens 6 mit den den Sack 18 umgebenden Teilen des Hohlraumes 12 in Verbindung, so daß auch diese Hohlräume abgesaugt werden. Der Sack 18 wird beim Einschöumen des Kunststoffes aufgeblasen und schmiegt sich den Behälterwänden und dem Kühlgutpaket an.

Claims (5)

  1. A n s p r ü c h e 1. Verfahren zum Kühlalten von verpacktes gektihlten Gut in einem Transportbehälter mit isolierten Umflasungswänden, dadurch gekennzeichnet, daß nach den schließen des Behälters ein zwischen den Behälterwänden und dem Kühlgutpaket belassener Hohlraum durch Einspritzen eines großporigen Kunststoffschaumes ausgefüllt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter vor dem Einschäumen des Kunststoffes evakuiert wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein an sich bekannter Schaumstoff verwendet wird, der in freier Luft zerfällt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß über das Kühlgutpaket in den Transportbehälter ein doppelwandiger Sack aus elastisch dehnbarer Kunststoffolie gestülpt und in dessen Mantelhohlraum der Kunststoff eingeschäumt wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß für längerdauernde Transporte mit den Kühlgut in den Transportbehälter zusätzliche Kühlvorrichtungen, wie z.B. aufgeladene Kältespeicherplatten, gegeben werden.
DE19661501262 1966-01-12 1966-01-12 Verfahren zum Kuehlhalten von verpacktem gekuehltem Gut in einem Transportbehaelter Pending DE1501262A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH0058212 1966-01-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1501262A1 true DE1501262A1 (de) 1969-11-06

Family

ID=7160047

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19661501262 Pending DE1501262A1 (de) 1966-01-12 1966-01-12 Verfahren zum Kuehlhalten von verpacktem gekuehltem Gut in einem Transportbehaelter

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1501262A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2318390A1 (fr) * 1975-07-18 1977-02-11 Pakhoed Rotterdam Bv Ensemble de climatisation, destine en particulier a etre incorpore a un reservoir
DE19638526C2 (de) * 1996-09-20 2001-05-17 Igor Patselya Tiefkühlschrank

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2318390A1 (fr) * 1975-07-18 1977-02-11 Pakhoed Rotterdam Bv Ensemble de climatisation, destine en particulier a etre incorpore a un reservoir
DE19638526C2 (de) * 1996-09-20 2001-05-17 Igor Patselya Tiefkühlschrank

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