[go: up one dir, main page]

DE1500311B1 - Betaetigungsvorrichtung fuer Ventile - Google Patents

Betaetigungsvorrichtung fuer Ventile

Info

Publication number
DE1500311B1
DE1500311B1 DE19651500311 DE1500311A DE1500311B1 DE 1500311 B1 DE1500311 B1 DE 1500311B1 DE 19651500311 DE19651500311 DE 19651500311 DE 1500311 A DE1500311 A DE 1500311A DE 1500311 B1 DE1500311 B1 DE 1500311B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
torque
slide
valve
adjusting lever
adjustment
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19651500311
Other languages
English (en)
Inventor
Sanctuary Robert Eugene
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Worcester Controls Corp
Original Assignee
Worcester Valve Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Worcester Valve Co Inc filed Critical Worcester Valve Co Inc
Publication of DE1500311B1 publication Critical patent/DE1500311B1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/12Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid
    • F16K31/16Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid with a mechanism, other than pulling-or pushing-rod, between fluid motor and closure member
    • F16K31/163Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid with a mechanism, other than pulling-or pushing-rod, between fluid motor and closure member the fluid acting on a piston
    • F16K31/1635Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid with a mechanism, other than pulling-or pushing-rod, between fluid motor and closure member the fluid acting on a piston for rotating valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Betätigungsvorrichtung für Ventile od. dgl., bei der ein Unter der Einwirkung einer Verstellkraft, vorzugsweise eines Druckmittels, hin- und herbewegbarer Schieber einem mit einer Ventilwelle verbundenen schwenkbaren Verstellhebel eine Winkelbewegung erteilt und dabei ein sich änderndes Verhältnis der zum Verdrehen der Ventilwelle verfügbaren Drehkraft gegenüber der vom Schieber ausgeübten Schubkraft entstehen läßt, wobei der Verstellhebel mit die Schubkraft aufnehmenden seitlichen Anlageflächen versehen ist, denen zwei am Schieber mit Abstand voneinander angeordnete Schub- - rollen oder Zapfen zugeordnet sind, die den Hebel zwischen sich aufnehmen und jeweils auf eine der seitlichen Anlageflächen desselben einwirken.
Bei einer bekannten Betätigungsvorrichtung dieser Art (vgl. USA.-Patentschrift 45 756), die zum Verstellen von Hebeln für den Dampfeintritt und Dampfaustritt bei einer Dampfmaschine dient, sind die seitlichen Anlageflächen des Verstellhebels im wesentlichen als geradlinige, nach außen zusammenlaufende Flächen ausgebildet, wodurch, da die jeweilige Schubrolle zu Beginn der Verstellbewegung am äußeren Ende des Verstellhebels angreift, zu Beginn der Verstellbewegung eine verhältnismäßig kleine Anfangsdrehkraft erzeugt wird, was bei einer Vorrichtung der bekannten Art jedoch auch ohne Bedeutung sein dürfte, da bei einer Dampfmaschine die Drehkraft zum Verstellen des Hebels für den Dampfeintritt und Dampfaustritt nicht wesentlich ins Gewicht fallt.
Wesentlich anders liegen jedoch in dieser Hinsicht die Verhältnisse bei Betätigungsvorrichtungen von Kugelhähnen und anderen Ventilen mit drehbarem Verschlußteil, da derartige Ventile zum Einleiten ihrer Verstellbewegung eine ziemlich große Drehkraft erfordern, wobei sich jedoch die senkrecht auf den Verstellhebel der Ventilwelle einwirkende Kraftkomponente während der Verstellbewegung stark ändert. Die Betätigungsvorrichtung muß dabei natürlich auf das jeweils ungünstigste Verhältnis der Drehkraft zur linear wirkenden Schubkraft ausgelegt sein, was z. B. bei pneumatischen Betätigungsvorrichtungen in der Praxis darauf hinausläuft, daß der Luftdruck unverhältnismäßig hoch sein muß, obwohl der hohe Druck nur zur Einleitung der Verstellbewegung notwendig ist, während über den längsten Teil des Verstellweges ein wesentlich geringerer Druck ausreicht.
Zeichnet man das Verhältnis von Drehkraft zu Schubkraft in einem Koordinatensystem auf, so entsteht eine zur Mittellinie symmetrische Kurve, die bei entgegengesetzter Ventilverstellung in sich selbst zurückläuft. In der Praxis bedeutet dies, daß in beiden Verstellrichtungen trotz des am Anfang verhältnismäßig günstigen Verhältnisses von Drehkraft zu Schubkraft ein hoher Anfangsdruck aufgebaut werden muß, der für die weitere Ventilverstellung nicht mehr erforderlich ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine in zwei Richtungen wirkende Betätigungsvorrichtung zu schaffen, die während der Ventilverstellung zu optimalen Werten für das sich ändernde Verhältnis der zum Verdrehen der Ventilwelle zur Verfügung stehenden Drehkraft zu der vom Schieber ausgeübten Schubkraft führt, d. h. die vor allem eine große Anfangsdrehkraft in beiden Verstellrichtungen zur Verfügung stellt so daß ζ. B. bei pneumatischer Betätigung das Steuer-
system nicht auf extreme Druckspitzen ausgelegt zu sein braucht.
Die Vorrichtung soll ferner einfach im Aufbau sein und sich ohne Verwendung von Spezialwerkstoffen leicht und billig herstellen lassen. Sie soll außerdem über lange Zeit hinweg mit einem Minimum an Instandhaltung einwandfrei arbeiten. Schließlich soll die Betätigungsvorrichtung auch die Verwendung eines einfachen Verstellhebels zum Verdrehen der Ventilwelle gestatten, der beim Wirksamwerden des Druckmittels eine genau vorbestimmte Relativbewegung des Ventilschaft^'·» herbeiführt und der sich ohne Schwierigkeiten an das zum Einsat/ kommende Ventil anpassen läßt.
Zur Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe ist die erlindungsgeinäße Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Anlageflächen für die Schubrollen oder Zapfen Kurvenflächen sind, die ähnlich der Kontur eines Fischschwanzes in der Weise gekrümmt verlaufen, daß die in einem Diagramm das sich ändernde Verhältnis Drehkraft zu Schubkraft wiedergebenden Kurven unsymmetrisch sind, d. h- in beiden Verstellrichtungen des Ventils im Verhältnis zu der von den Schubrollen oder Zapfen ausgeübten Schubkraft mit einem hohen Wert für die Drehkraft einsetzen, der nach der Anfangsverstellung rasch abnimmt, und mit einem unter der Anfangsdrehkraft liegenden Wert für die Drehkraft enden.
Dadurch, daß die seitlichen Anlageflächen des Verstellhebels in ganz bestimmter Weise gekrümmt sind, erhält man im Gegensatz zu geradlinig verlaufenden Anlageflächen bei der Ventilverstellung eine unsymmetrische Drehkraftkurve. an deren beiden Enden das Verhältnis Drehkraft zu Schubkraft verschieden ist. Bei entgegengesetzter Ventilverstellung ergibt sich eine andere, ebenfalls unsymmetrische Drehkraftkurve mit ebenfalls unterschiedlichem Verhältnis Drehkraft zu Schubkraft an beiden Enden. Die beiden Kurven decken sich nicht, können jedoch spiegelbildlich gleich sein und beide mit einer großen Drehkraft einsetzen und mit einer geringeren Drehkraft enden, wobei die Drehkraft zwischen Beginn und Ende de; Verstellbewegung nur einen verhältnismäßig geringen Wert hat, der unter den Drehkraftwerten zu Beginn und am Ende der Verstellbewegung liegt.
Vorzugsweise können die beiden Endstellungen des Schiebers so gewählt sein, daß jede der beiden am Verstellhebel angreifenden .Schubrollen zu Beginn des Schieberhubes weit von der Mittelachse der Ventilwelle entfernt ist. sich während der Ventilverstelluiii; zur Mittelachse hin und an dieser vorbeibewegt und am Ende des Schieberhubes eine Stellung in Nähe der Mittelachse der Ventilwelle einnimmt. Auf diese Weise ist der wirksame Abschnitt des Verstellhebels zu Anfang der Verstellbewegulig langer als am Ende derselben.
Außerdem kann der Schieber aus zwei parallel mit Abstand übereinander angeordneten, länglichen Platten bestehen, /wischen denen sich die Schubrollen befinden.
Die Erfindung ist in einem Ausführiingsbeispiel an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 in perspektivischer Darstellung eine Betätigungsvorrichtung für einen Kugelhahn,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie H-II der Fi u. 1,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2,
Fig. 4 ein Diagramm der Kräfte und Abmessungen in einem theoretischen und stark vereinfachten System zur Umsetzung einer hin- und hergehenden Bewegung in eine Drehbewegung, bei dem sich eine symmetrische Kurve für das Verhältnis Drehkraft zu Schubkraft ergibt,
F i g. 5 ein Diagramm zur Verdeutlichung der Wirkung der seitlichen Verschiebung einer die Kraft aufnehmenden Fläche des Verstellhebels aus der Radialen heraus,
F i g. 6 ein Diagramm zur Verdeutlichung der Wirkung der Winkelneigung einer die Kraft aufnehmenden Fläche des Verstellhebels gegenüber der Radialen und
F i g. 7 ein Diagramm der Kurven für die Drehkraft, die bei den in den F i g. 4, 5 und 6 dargestellten Systemen für die Ventilverstellung zur Verfügung steht.
In Fig. 1 ist die insgesamt mit 10 bezeichnete Betätigungsvorrichtung zur Verwendung an dem Kugelhahn 11 bekannten Typs dargestellt. Die Betätigungsvorrichtung besteht aus dem länglichen Gehäuse 12, an dessen Bodenfläche die mit dem Gehäuse des Hahns 11 verschraubte Konsole 13 angebracht ist. An einem Ende des Gehäuses 12 befindet sich der pneumatische Antrieb 14 und am anderen Ende das Elektromagnetventil 15 mit dem Elektromagneten 16, der über die Leitung 17 gespeist wird und mit dem Ventil 18 zusammenwirkt, welches mit der zu einer nicht dargestellten Druckluftquelle führenden Leitung 19 versehen ist.
Die F i g. 2 und 3 zeigen Einzelheiten des Gegenstandes der Erfindung. Das Ventil 18 ist über die Leitung 21 mit dem äußeren Ende des pneumatischen Antrieb:.. 14 verbunden. Der Antrieb 14 besteht aus dem ~, ylinder 22. der am äußeren Ende mit dem Kopf 23 versehen ist. in den die Leitung 21 einmündet. Im Zylinder ist der mit der Kolbenstange 25 versehene Kolben 24 verschiebbar geführt.
Bei dem Ventil 18 handelt es sich um ein Vierwegeventil, das außer seiner Verbindung über die Leitung 19 zur Druckluftquelle und seiner Verbindung über die Leitung 21 zur rechten Seite des Kolbens einen nicht dargestellten Durchgang aufweist, der Verbindung zum Inneren der linken Seite des Gehäuses hat, sowie einen weiteren, nicht dargestellten Durchgang, der in die Umgebungsluft ausmündet.
In bekannter Weise kann das Vierwegeventil abwechselnd der rechten Seite des Kolbens Druck zuleiten und die linke Seite des Z)linders entlüften und der linken Seite des Kolbens Druck zuleiten und die rechte Seite des Zylinders entlüften: alle Schaltvorgänge werden durch den Elektromagneten 16 gesteuert.
Die Kolbenstange 25 besteht aus dem inneren, zentrisch am Kolben 24 befestigten Abschnitt 26 und dem äußeren Abschnitt, der sich aus zwei parallel im Abstand voneinander angeordneten Platten 27 und 28 zusammensetzt, die über den Zapfen 29 an den inneren Abschnitt 26 angelenkt und in Längsrichtung im Gehäuse verschiebbar sind. Im Gehäuse befindet sich das Kupplungselement 32, F i g. 3, das in den Gleitlagern 33 und 34 gelagert ist. Am unteren Ende ist das Kupplungselement mit der Fassung 35 versehen, die dicht sitzend auf der Welle des Kugelhahns 11 aufgesteckt ist, um diese zu verdrehen.
Das Kupplungselement ist mit seinem oberen Ende aus dem Gehäuse 12 herausgeführt und mit dem Hals 36 versehen. Dieser hat eine nicht kreisförmige Außenkontur, um in Notfällen das Ansetzen eines Schraubenschlüssels zu ermöglichen.
Der mittlere Abschnitt des Kupplungselementes 32 ist, wie aus F i g. 2 hervorgeht, ebenfalls nicht kreisförmig; an diesem Abschnitt ist der flache Verstellhebel 37 befestigt. Der Verstellhebel weist den im wesentlichen kreisförmigen Hauptabschnitt 38 auf. von dem sich der radial gerichtete Arm 39 abstreckt. Dieser Ann greift zwischen die beiden Platten 27 und 28 der Kolbenstange 25. Der Arm 39 hat längliche Form und weist die im wesentlichen tangential oder quer gerichtete Stirnfläche 40. die in einer Kurve verlaufende seitliche Anlagefläche 41 und die dieser gegenüberliegende, ebenfalls in einer Kurve verlaufende seitliche Anlagefläche 42 auf. Bei den Kurven der seitlichen Anlageflächen handelt es sich um mathematisehe Kurven, die der vorbestimmten Drehkraft angepaßt sind, mit welcher der Hahn 11 betätigt werden soll. Sie haben etwa die Form eines Fischschwanzes. Von der Platte 27 zur Platte 28 erstrecken sich zwei parallel mit Abstand voneinander angeordnete Zapfen oder Rollen 43 und 44. die an den seitlichen Anlageflächen 41 bzw. 42 anliegen.
Die Arbeitsweise des Gegenstandes der Erfindung ergibt sich aus der vorstehenden Beschreibung. Es sei angenommen, daß sich der Hahn 11 in der Schließstellung befindet und die Betätigungsteile die in F i g. 2 wiedergegebene Stellung einnehmen. Wenn der Hahn geöffnet werden soll, wird dem Elektromagneten 16 über die Leitung 17 Strom zugeführt. Hierdurch wird das Ventil 18 geöffnet und läßt Druckluft aus der Leitung 19 durch das Ventil 18 hindurch über die Leitung 21 in das äußere Ende des Antriebs 14 gelangen. Die Druckluft drückt auf den Kolben 24 und bewegt diesen unter Mitnahme der Kolbenstange 25 nach links. Der Zapfen 44 drückt hierbei auf die in einer Kurve verlaufende seitliche Anlagefläche 42 des Armes 39 des Verstellhebels 37. Der Druck des Zapfens 44 auf den Arm 39 veranlaßt, daß dieser um die Achse des Hauptabschnitts 38 verschwenkt wird, der seinerseits über Keile mit dem Kupplungselement 32 verbunden ist; das untere Ende des Kupplungselementes 32 wiederum ist über die Fassung 35 mit der Welle des Hahns 11 verbunden, verdreht somit das Kugel-Küken und bringt es in die Öffnungsstellung. Zu jeder gegebenen Zeit besteht eine Kraft- komponente, die vom Kolben ausgeht und über den Anlagepunkt des Zapfens oder der Rolle 44 an der Seitenfläche 42 des Verstellhebels 37 übertragen wird, um den Verstellhebel und über diesen die Ventilwelle zu verdrehen.
Am Ende der vorbestimmten Bewegung des Verstellhebels 37 und der Ventilwelle, die sich im Falle eines Kugelhahnes normalerweise über 901 erstreckt, werden die hin- und herbewegbaren Platten, die Kolbenstange und der Kolben durch hierfür geeignete Anhaltemittel angehalten, so daß der Hahn in der Öffnungsstellung verbleibt.
Bei Betätigung in entgegengesetzter Richtung zum Schließen des Hahnes drückt der Zapfen oder die Rolle 43 gegen die Seitenfläche 41 des Verstellhebels und führt die Teile in die in F i g. 2 dargestellte Stellung zurück.
Gernäß F i g. 2 darf angenommen werden, daß sich der Zapfen oder die Rolle 44 in einer Stellung
befindet, in der sie anfängt, auf den Verstellhebel 37 einzuwirken. In dieser Stellung ist die Rolle verhältnismäßig weil von der Mittelstellung des Verslellhebcls 37 entfernt. Von dem Zapfen oder der Rolle 43 kann angenommen werden, daß sie ihre Drückbewe- s gung beendet hat. Sie befindet sich daher verhältnismäßig nahe an der Mittelstellung des Hebels 37. Am entgegengesetzten Ende des Hubes liegen die Verhältnisse gerade umgekehrt.
Im Diagramm nach F i g. 4 gibt die durchgehende Linie F die von dem Kolben ausgeübte Kraft wieder. Im einfachsten Fall kann diese Kraft konstant sein. Zur Vereinfachung wird die Reibung außer acht gelassen, und es wird angenommen, daß die Zapfen oder Rollen ohne Reibung auf den Verstellhebel 37 einwirken.
Die Linie R ist die Radiallinie des Verslellhebels 37. der im Fall der F i g. 4 als theoretisches Teil mit unendlich kleiner Breite anzusehen ist. das sich radial von der Rotationsachse abstreckt.
Die Linie A/ gibt die Mittelstellung der Bogenbewegung des Verstellhebels 37 wieder, und der Winkel Φ ist der Winkel zwischen den Linien R und Λ/; der Einfachheil halber soll der Winkel 45 betragen.
Der Absland χ ist der Abstand auf der Linie A/ von der Rotationsachse /in Projektion der Linie F.
Die durchgehende Linie P ist ein Vektor, der die Kraflkomponente wiedergibt, die von dem Zapfen oder der Rolle her senkrecht auf die radial gerichtete, yo die Kraft aufnehmende Fläche K einwirkt.
Nunmehr wird deutlich, daß der Winkel /wischen P und F ebenfalls Φ ist.
Demzufolge ist
cos Φ
cos Φ
Die Drehkraft kann ausgedrückt werden als
7' -- PL =
Fx
cos- Φ
Abweichend von der in F i g. 4 wiedergegebenen
Situation, ist / nicht mehr einfach . sondern
cos Φ
betraut nunmehr
Λ"
cos Φ
., lan Φ
4>
Die auf das Vcnlil einwirkende Drehkraft ist somit zu Beginn am größten, wenn Φ gleich 45 ist.
Die Größe cos2 Φ wird zu Fins, wenn Φ in der Mittelstellung gleich Null ist, worauf die Drehkraft einen Mindestwert Fv erreicht.
Nach der Mittelstellung steigt die Drehkraft svmmeirisch im Verhältnis ihrer vorhergehenden Abnahme wieder an. bis der ursprüngliche Höchstwert erreicht wird, wenn der Winkel Φ wieder gleich 45 ist. ν
Die Drehkraftkurve für dieses angenommene und theoretische Svstem ist in Fig. 7 durch die Linie 4 wiedergegeben. Bei einer Betätigung in umgekehrter Richtung würde die Kurve in sich selbst zurücklaufen.
Die Wirkung einer seitlichen Verschiebung der die < >o Kraft aufnehmenden Fläche aus der Radialen heraus ist in F i g. 5 wiedergegeben. Hierbei hat der Verstellhebel die Breite w und die die Kraft aufnehmende
Fläche von der Radialen den Abstand Λ .
Cils Φ
Drchkrafl Pl ( *' , ) ( ' , + "' lan φ). V cos '/' / V cos Φ 2 J
Wie ersichtlich, beginnt die Drehkraft mit einem höheren Weil als die Anfangsdrehkraft nach F i g. 4.
und zwar wegen der zusäizlichen Größe -, lan Φ.
die positiv ist. solem Φ /wischen 45 und 0 positiv ist. Diese Größe ver^chwindei. wenn Φ in der Mittelstellung gleich Null ist. und wird dann zunehmend negativ, wenn '/' hinter der Mittelstellung negativ wird-
Dies führt zu der in I i g. 1 wiedergegebenen Drehkraflkurvc 5. die höher als die Kurve 4 einsetzt und tiefer als die Kurve 4 endet: die Kurve ist unsymmetrisch. Daiüber hinaus liefe die Kurve in entgegengesetzter Richtung nicht in sich selbst zurück, wenn der Verstellhebel 37 durch die andere Rolle 43 /urückbewegt wird, sondern winde hoch einsetzen und niedrig enden: sie ist der dargestellten Kurve 5 spiegelbildlich gleich. Teile dieser spiegelbildlich umgekehrten Kurve sind in Fig. 7 mit 5i/ bezeichnet. Die Wirkung der Neigung einer die Kraft aufnehmenden Fläche ist in Fig. 6 wiedergegeben: um /u zeigen, daß diese von der Wirkung der in F i μ. 5 dargestellten seitlichen Verschiebung verschieden ist. ist die seitliche Verschiebung in Fig. 6 weggelassen und eine Abänderung dargestellt, welche die Neigung der theoretischen, die Kraft aufnehmenden Fläche nach F i g. 4 in bezug auf die Radiale wiedergibt. Diese Neigung kann als eine positive Neigung angesehen werden, deren Wirkung beim Verdrehen gegen den (Tnzeigersinn zu der gemäß F i g. 5 erzeugten Wirkung hinzukommt. Die Neigung ist durch den Winkel (-> wiedergegeben.
In dieser Figur wird das Be/ugs/eichen r verwendet, um den radialen Abstand zum Punkt des Hinwirkens der Kraft /' wiederzugeben. Die Richtung der Größe /. die den Hebelarm für das Einwirken dieser Kraft wiedergibt, fällt im allgemeinen nicht mit r zusammen, sondern ist dazu um den Winkel (-1 versetzt, so daß
Für /· gilt
daher ist
/ r cos <[>
ν
cos Φ
I =
V COs H
COs '/'
i«; Die Komponente P ist zur Kraft F nicht nur wie in den F" ig. 4 und 5 um den Winkel'/1, sondern auch um den /usät/lidien Winkel (-> geneigt.
Daher ist
P =
Drehkraft = Pl = (- ) (*™1L)
Vcos {<{> + (-)) J V cos Φ J
(für F i g. 6).
Die vorstehende Gleichung kann sich von der entsprechenden, für die F i g. 4 geltenden Gleichung unterscheiden.
Drehkran = P/ = ( ^ (
V cos Φ J \
Die Größe
cos Φ
(für F ig. 4).
F
cos]'/*
der Gleichung nach F i g. 6 ist etwas weniger empfindlieh gegen eine Veränderung von Φ als die Größe
COS Φ
der Gleichung nach F i g. 4. aber die Größe
χ cos H
cos Φ
der Gleichung nach F i g. 6 ist beträchtlich empfindlicher gegen eine Veränderung von Φ als die Größe
.v
COS Φ
35
der Gleichung nach F i g. 4.
Die Kurve für das Diagramm der F i g. 6 ist in I- i g. 7 mit 6 bezeichnet. Sie beginnt höher und endet niedriger als die Kurven nach den Fig. 4 oder 5. Die Kurve der F i g. 6 hat ihren tiefsten Punkt an der Stelle <-) hinter der Mittelstellung. Die entsprechende Kurve in entgegengesetzter Richtung läuft nicht auf der Kurve 6 zurück, sondern beginnt ähnlich der Kurve 5a hoch und endet tief.
Natürlich lassen sich die Wirkungen der Diagramme nach den F i g. 5 und 6 kombinieren. Bei einem Verstellhebcl mit im Abstand voneinander angeordneten, die Kraft aufnehmenden seitlichen Anlageflächen (Fig. 5) können diese so geneigt sein, wie die die Kraft aufnehmende Fläche nach F i g. 6. was zu einer Zunahme der Unsymmetrie der Drehkraftkurve führt. Eine derartige kombinierte Wirkung tritt in dem äußeren Abschnitt des Verstellhebels 37 nach F i g. 2 auf, dessen gekrümmte Seitenfläche 42 gegenüber der Radialen in einer Richtung geneigt ist, in der sich die Wirkung nach F i g. 5 erhöht, indem der Verstellhebel verbreitert ist; außerdem tritt in beträchtlichem Ausmaß die Wirkung gemäß F i g. 6 ein. Auf diese Weise kann die Neigung der die Kraft aufnehmenden Fläche als Mittel angesehen werden, um die einfache unsymmetrische Drehkraftkurve abzuwandeln, die sich aus dem wechselseitigen Verschwenken des Verstellhebels durch die im Abstand voneinander angeordneten Rollen 43, 44 ergibt. Die Kurve Drehkraft zu Bewegung läßt sich innerhalb eines großen Bereiches abwandeln, um für das jeweils zum Einsatz kommende Ventil die günstigste Wirkung zu erzielen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Betätigungsvorrichtung für Ventile od. dgl., bei der ein unter der Einwirkung einer Verstellkraft, vorzugsweise eines Druckmittels, hin- und herbewegbarer Schieber einem mit einer Ventilwelle verbundenen schwenkbaren Verstellhebel eine Winkelbewegung erteilt und dabei ein sich änderndes Verhältnis der zum Verdrehen der Ventilwelle verfügbaren Drehkraft gegenüber der vom Schieber ausgeübten Schubkraft entstehen läßt, wobei der Verstellhebel mit die Schubkraft aufnehmenden seitlichen Anlageflächen versehen ist, denen zwei am Schieber mit Abstand voneinander angeordnete Schubrollen oder Zapfen zugeordnet sind, die den Hebel zwischen sich aufnahmen und jeweils auf eine der seitlichen Anlageflächen desselben einwirken, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Anlageflächen (41, 42) für die Schubrollen oder Zapfen (43, 44) Kurvenflächen sind, die ähnlich der Kontur eines Fischschwanzes in der Weise gekrümmt verlaufen, daß die in einem Diagramm das sich ändernde Verhältnis Drehkraft zu Schubkraft wiedergebenden Kurven unsymmetrisch sind, d. h. in beiden Verstellrichtungen des Ventils im Verhältnis zu der von den Schubrollen oder Zapfen (41, 42) ausgeübten Schubkraft mit einem hohen Wert für die Drehkraft einsetzen, der nach der Anfangsverstellung rasch abnimmt, und mit einem unter der Anfangsdrehkraft liegenden Wert Tür die Drehkraft enden.
2. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Entstellungen des Schiebers (27, 28) so gewählt sind, daß jede der beiden am Verstellhebel (37) angreifenden Schubrollen (43, 44) zu Beginn des Schieberhubes weit von der Mittelachse der Ventilwelle entfernt ist, sich während der Ventilverstellung zur Mittelachse hin und an dieser vorbeibewegt und am Ende des Schieberhubes eine Stellung in Nähe der Mittelachse der Ventilwelle einnimmt.
3. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber aus zwei parallel mit Abstand übereinander angeordneten, länglichen Platten (27, 28) besteht, zwischen denen sich die Schubrollen (43, 44) befinden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 009509/133
DE19651500311 1964-10-16 1965-10-15 Betaetigungsvorrichtung fuer Ventile Withdrawn DE1500311B1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US40422564A 1964-10-16 1964-10-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1500311B1 true DE1500311B1 (de) 1970-02-26

Family

ID=23598699

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19651500311 Withdrawn DE1500311B1 (de) 1964-10-16 1965-10-15 Betaetigungsvorrichtung fuer Ventile

Country Status (5)

Country Link
BE (1) BE670944A (de)
DE (1) DE1500311B1 (de)
GB (1) GB1075026A (de)
IL (1) IL24465A (de)
SE (1) SE313225B (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1599634A (en) * 1977-02-10 1981-10-07 Telehoist Ltd Compressed-air actuators
GB2211917B (en) * 1987-11-03 1992-01-08 Concentric Controls Ltd Gas taps

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US45756A (en) * 1865-01-03 Improvement in steam-engines
US1517728A (en) * 1923-01-26 1924-12-02 Heath Frederick Pressure-controlled valve
US2954754A (en) * 1956-09-24 1960-10-04 Flick Reedy Corp Valve operator unit
US3104592A (en) * 1961-10-19 1963-09-24 John M Sheesley Center bar actuator
US3109457A (en) * 1959-09-25 1963-11-05 Aerotec Ind Inc Gate valve
US3146681A (en) * 1962-01-09 1964-09-01 John M Sheesley Plug valve operator

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US45756A (en) * 1865-01-03 Improvement in steam-engines
US1517728A (en) * 1923-01-26 1924-12-02 Heath Frederick Pressure-controlled valve
US2954754A (en) * 1956-09-24 1960-10-04 Flick Reedy Corp Valve operator unit
US3109457A (en) * 1959-09-25 1963-11-05 Aerotec Ind Inc Gate valve
US3104592A (en) * 1961-10-19 1963-09-24 John M Sheesley Center bar actuator
US3146681A (en) * 1962-01-09 1964-09-01 John M Sheesley Plug valve operator

Also Published As

Publication number Publication date
SE313225B (de) 1969-08-04
IL24465A (en) 1969-07-30
GB1075026A (en) 1967-07-12
BE670944A (de) 1966-01-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2507349C2 (de) Sicherheitsventil für eine Druckluftanlage
DE2047563A1 (de) Getriebe fur eine Glasartikel Form maschine
DE2030040C3 (de) Greifeinrichtung an Zylindern bogenverarbeüender Maschinen
DE3528337C2 (de)
DE3306132A1 (de) Tapingmaschine fuer kartons unterschiedlicher groesse
EP0048680B1 (de) Hydraulisches Drehventil
CH679691A5 (de)
DE2414020B2 (de) Vorrichtung zur steuerung eines doppelt wirkenden hydraulikzylinders bei einem von der einen in die andere arbeitsstellung schwenkbaren drehpflug
DE2929205C2 (de)
DE1500311B1 (de) Betaetigungsvorrichtung fuer Ventile
DE1500311C (de) Betätigungsvorrichtung für Ventile
DE1960709A1 (de) Regelventil
DE9400173U1 (de) Auftragsvorrichtung für hochviskosen Markierungsstoff
DE2129750A1 (de) Vorrichtung zum Aneinanderbewegen zweier Koerper
CH642895A5 (de) Bandvorschubgeraet zum schrittweisen transport eines materialbandes.
DE2023065B2 (de) Bremsbetätigungsvorrichtung mit Bremsfedern, einem Servolüftgerät und einem hydraulischen Verzögerungszylinder
DE2144944C2 (de) Klappenstütze
DE630103C (de) Bremseinrichtung fuer Foerdermaschinen
DE1650578C3 (de) Schnellwirkender, entgegen der Kraft einer Schließfeder arbeitender Antrieb zur Betätigung eines eine Entladeöffnung eines Ventils öffnenden und schließenden Ventilstößels
DE1450403C (de) Rohrhalter
DE651949C (de) Sich selbsttaetig in die Abschlussstellung einstellendes Fuehrerbremsventil
DE470636C (de) Buegelpresse
DE1428010C3 (de) Vorrichtung zur Regelung eines von einer Brennkraftmaschine angetrie benen Verdichters
DE2232809C3 (de) Bremsvorrichtung für einen Förderer
DE1046971B (de) Betaetigungsorgan mit Leerlauf an handbetaetigten Ventilen

Legal Events

Date Code Title Description
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee