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DE159880C - - Google Patents

Info

Publication number
DE159880C
DE159880C DENDAT159880D DE159880DA DE159880C DE 159880 C DE159880 C DE 159880C DE NDAT159880 D DENDAT159880 D DE NDAT159880D DE 159880D A DE159880D A DE 159880DA DE 159880 C DE159880 C DE 159880C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wall
boiler
duct
boiler room
channel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT159880D
Other languages
English (en)
Publication of DE159880C publication Critical patent/DE159880C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B17/00Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane
    • F22B17/10Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane built-up from water-tube sets in abutting connection with two sectional headers each for every set, i.e. with headers in a number of sections across the width or height of the boiler

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Wasserröhrenkessel jener bekannten Art, bei welcher die Röhren durch Kopfstücke verbunden sind, zwischen welchen in der Mitte ein Abzugskanal mit Durchgangsöffnung im hinteren Kopfstück für die Heizgase angeordnet ist. Die Erfindung besteht darin, daß sich im Heizraum unter dem Abzugskanal eine senkrechte Längswand erstreckt und der Feuerrost nur auf der einen Seite dieser Wand sich befindet, während eine zweite, jedoch nicht bis zum Boden des Heizraumes reichende Längswand zwischen sich und der ersten einen zum Abzugskanal führenden Kanal bildet, derart, daß die Heizgase, bevor sie zum Abzugskanal, gelangen, erst im Kreise um diesen herum und bis zum unteren Ende, der zweiten kürzeren Scheidewand strömen müssen. Hierdurch wird gegenüber dem Bekannten der Weg der Gase wesentlich verlängert und mithin ihre Wärme erheblich besser ausgenutzt.
Fig. ι zeigt eine Vorderansicht des neuen Wasserröhrenkessels, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt nach a-a der Fig. 1, Fig. 3 einen senkrechten Schnitt nach c-c der Fig. 2, Fig. 4 eine Einzelheit des unteren Teiles des Mauerwerkes in senkrechtem Schnitt quer durch den Rost und Fig. 5 eine schaubildliehe Ansicht des Abzugskanales für die Heizgase.
In der vorderen und hinteren Wand des Mauerwerkes, das den Heizraum umschließt, sind in bekannter Weise die Röhren zwischen sich fassende Kopfstücke angeordnet, die bei dem dargestellten Kessel aus einzelnen miteinander in Verbindung stehenden Kreisausschnitten 6'" bestehen und mit dem Oberkessel 6 durch Sattelstücke 7 verbunden sind. Die zwischen den beiden Kopfstücken liegenden, hinten geneigten Wasserröhren 2 umschließen einen mittleren Abzugskanal 3 für die Heizgase, der vom vorderen bis zum hinteren Kopfstück reicht und an beiden Enden in Durchgangsöffnungen 4 der Kopfstücke mündet. Die hintere Öffnung dient zum Austritt der Gase aus dem Abzugskanal 3 ins Freie und bildet zugleich mit der durch einen Deckel 5 geschlossenen vorderen den Zugang zum Kanal. Dieser Abzugskanal 3 wird, wie in Fig. 5 gesondert dargestellt, durch eine feuerfeste Ausfüllung 9'" der Räume zwischen den innersten Wasserröhren gebildet und steht an seiner Unterseite mit dem Heizraum durch einen Längsschlitz 3' in Verbindung, durch welchen die Heizgase Einlaß finden.
Gemäß der Erfindung werden die Heizgase zu ihrer möglichst großen Ausnutzung gezwungen, bevor sie durch den Einlaß 3' in den Abzugskanal 3 gelangen, im Heizraum einen langen Weg zurückzulegen. Zu diesem Zweck ist in dem Heizraum in Längsrichtung des Kessels eine senkfechte Wand 3" vorgesehen, welche von dem Abzugskanal 3 bis hinab zum Boden des Heizraumes reicht und
Feuerungs-
diesen im unteren Teile seiner ganzen I
nach in zwei Hälften teilt. Der
rost 2" befindet sich nur an der einen Seite der Wand 3", während die Einlaßöffnung 3' des Abzugskanal^ 3 bei der einen Ausführungsform sich auf der anderen Seite unmittelbar neben der Trennungswand befindet. Die Öffnung 3' wird von einer zweiten Wand 8" begrenzt, welche von der Ummauerung 9'" des Kanales 3 parallel zur Wand 3" nach unten, nicht ganz bis zum Boden des Heizraumes führt und mit der Wand 3" einen Kanal 9" einschließt. Die von dem Rost kommenden Heizgase werden hierdurch gezwungen, zuerst auf der einen Seite der Wand 3" aufzusteigen, dann den Kanal 3 zu umkreisen, dann auf der anderen Seite der Wand 3" bis zur unteren Kante der Wand 8" zu sinken, um nun erst durch den Kanal 9"
und die Öffnung 3' in den Abzugskanal 3 zu gelangen, aus dem sie durch die hintere Öff-. nung 4 entweichen.
Für besonders lang'e Heizräume \vird nach einer zweiten, aus der Zeichnung ersichtlichen Ausführungsform der Weg der Heizgase noch mehr verlängert, indem sie zweimal um den Kanal 3 herumgeführt werden, bevor sie hinein gelangen. In diesem Fall ist außer der Längstrennungswand 3" noch eine Querwand 4" vorgesehen, welche den Heizraum in seiner ganzen Höhe teilt. Der Rost 2" und der zur Öffnung 3' führende Kanal 9" befinden sich hier auf der gleichen Seite der Wand 3", aber durch die Querwand 4" voneinander getrennt, vor welcher der Rost angeordnet ist. Auf der anderen Seite der Wand 3" führt durch die Wand 4" unten eine Öffnung 5", welche hier den vorderen und hinteren Teil des Heizraumes verbindet.
Die Heizgase steigen hierbei zuerst in dem
Teil des Heizraumes vor der Wand 4" auf, strömen dann um den Kanal 3 herum und nach unten, gelangen durch die Öffnung 5" in den hinter der Wand 4" befindlichen Raum, um hier nochmals nach oben um den Kanal 3 herum und wieder nach unten bis zur unteren Kante der Wand 8" zu strömen und nun erst durch den Kanal 9" in den Abzugskanal 3 zu gelangen.
Das Mauerwerk ist zweckmäßig so hergerichtet, daß die aus dem Heizraume des Kessels getretenen Gase der unteren Seite des Sieders 6 zugeführt 'werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Wasserröhrenkessel mit die Röhren verbindenden Kopfstücken, zwischen wel-' chen Röhren in der Mitte ein Abzugskanal mit Durchgangsöffnung im hinteren Kopfstück für die Heizgase angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizraum unter dem Abzugskanal (3) durch eine aufrechte Längswand (3") geteilt ist, an deren einen Seite die Feuerstelle (2'') liegt, während an ihrer anderen Seite ein von einer nicht ganz bis zum Boden des Heizraumes reichenden Wand (8") begrenzter Kanal (9") zum Abzugskanal (3) aufsteigt.
2. Wasserröhrenkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Abzugskanal (3) aufsteigende Kanal (9") im hinteren Teile des Heizraumes auf derselben. Seite der Längswand (3"), wie die Feuersteile (2"), sich befindet, aber von dieser durch eine den Heizraum quer teilende Wand (4'') getrennt ist, welche an der anderen Seite der Längswand unten mit einem Durchlaß (5") versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
DENDAT159880D Active DE159880C (de)

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