DE160568C - - Google Patents
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- DE160568C DE160568C DENDAT160568D DE160568DA DE160568C DE 160568 C DE160568 C DE 160568C DE NDAT160568 D DENDAT160568 D DE NDAT160568D DE 160568D A DE160568D A DE 160568DA DE 160568 C DE160568 C DE 160568C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B21/00—Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically
- F22B21/02—Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically built-up from substantially-straight water tubes
- F22B21/14—Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically built-up from substantially-straight water tubes involving a single upper drum and two or more lower drums
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- Incineration Of Waste (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVIl 60568 ■-KLASSE 13«.
RICHARD SCHULZ in BERLIN.
Rohrbündel in einem einzigen Zμge.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. August 1901 ab.
Die Erfindung betrifft solche Wasserröhrenkessel mit Ober- und Unterkessel verbindenden
Rohrbündeln, bei welchen die Rohrbündel zu einem einzigen Feuerzuge ausgebildet sind.
Die Erfindung bezweckt, derartige Kessel in der Ausnutzung der Heizkraft der Feuergase
zu vervollkommnen, und soll dies dadurch erreicht werden, daß die jedes Feuer beiderseits
begrenzenden Rohrbündel durch einen besonderen Querkanal aus feuerfester Masse in Verbindung
gebracht sind, derart, daß die in einem einzigen Hauptstrom vereinigten, zu-■
nächst das Rohrbündel auf der einen Seite der Feuerung ein oder mehrere Male durchziehenden
Feuergase genötigt sind, das Bündel in seiner ganzen Länge und in der ganzen
Höhe der Röhren zu durchziehen, dann durch den erwähnten Querkanal zu streichen und
weiter durch das auf der anderen Seite der Feuerung befindliche Rohrbündel in gleicher
Weise wie durch das erste Bündel zu ziehen, um zum Abzug zu gelangen.
Infolge der Anordnung des besonderen Querkanals wird also einerseits die Länge des
Feuerzuges vergrößert, andererseits bleibt die Höhe des Feuerzugraumes uneingeschränkt,
da sich die Rohrbündel in ihrem oberen Teile nicht auf eine größere Strecke dicht zu berühren
brauchen, wie es sonst bei den bekannten, oben bezeichneten Kesseln notwendig ist, um eine genügende Durchgangsöffnung
für den Übertritt der Feuergase aus dem einen Bündel in das andere zu schaffen; es
wird also durch die Anordnung des Querkanals eine bessere Wärmeausnutzung herbeigeführt.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in
ihrer Anwendung auf verschiedene Ausführungsformen von Wasserröhren kesseln der eingangs
erwähnten Art veranschaulicht, und zwar zeigen Fig. ϊ bis 11 sechs Ausführungsformen
eines Zweifeuerkessels, Fig. 12 bis 19 vier
Ausführungsformen eines Einfeuerkessels und Fig. 20 bis 22 drei Ausführungsformen eines
Dreifeuerkessels.
Bei .dem in Fig. 1 bis 3 im Querschnitt,
wagerechten Längsschnitt und. in der Seitenansicht veranschaulichten Zweifeuerkessel ist
ein Oberkessel durch zwei mittlere, aus gebogenen Röhren bestehende Rohrbündel 1, 1
mit einem mittleren Unterkessel und durch je ein äußeres, gleichfalls aus gebogenen Röhren
bestehendes Rohrbündel 2 mit den beiden äußeren Unterkesseln verbunden. Um einen
seitlich geschlossenen Zug für die Feuergase in den Rohrbündeln zu erhalten, sind diese
in bekannter Weise von Wänden aus dicht nebeneinander liegenden Wasserröhren eingeschlossen,
mit Ausnahme derjenigen Stellen, an denen die Feuergase ein- und austreten sollen (Fig. 2). Die auf diese Weise entstandenen,
jedes Feuer rechts und links begrenzenden Feuerzüge sind nun am hinteren Ende
des Kessels hinter dem Rost durch je einen besonderen, aus feuerfesten Wänden gebildeten
Querkanal χ miteinander verbunden. Hier-
(2. Auflage, ausgegeben am io. August igogj
durch werden die.'Feuergase gezwungen, den
in der Übersichtsdarstellung in Fig. ia durch Pfeile angedeuteten Weg zu nehmen, d. h. sie
treten bei jedem Feuer vorn in den Feuerzugteil ι des nach der Mitte hin gelegenen Bündels
ein, streichen. in demselben nach hinten, treten dann durch den anschließenden Querkanal
χ in den Feuerzugteil 2 des zugehörigen äußeren Bündels über, strömen darin wieder
nach vorn und gelangen hier schließlich zum Schornstein. Es ergibt sich also für jedes
Feuer eine Feuerzuglänge etwa gleich der doppelten Kessellänge.
In Fig. 4 bis 6 ist ■ eine zweite Ausführungsform eines Zweifeuerkessels dargestellt. Dieser
Kessel unterscheidet sich von dem vorbeschriebenen im wesentlichen nur dadurch, daß
jedes der beiden äußeren Rohrbündel durch eine Zwischenrohrwand in zwei Feuerzugteile
ι, ι a zerlegt ist, so daß die Feuergase in den
Rohrbündeln einen noch längeren, aus der Darstellung in Fig. 4 a ohne weiteres verständlichen
Weg zurückzulegen haben. Auch durchziehen in diesem Falle die Feuergase zuerst
das äußere Bündel und gelangen schließlich durch den Kanal zwischen den beiden mittleren
Bündeln zum Abzug.
In Fig. 7 bis 9 ist ein Zweifeuerkessel veranschaulicht, bei welchem ebenfalls wie bei
der vorhergehenden Ausführungsform in den äußeren Bündeln durch eine Rohrzwischenwand
zwei Feuerzugteile 2, 2a gebildet sind,
jedoch erfolgt, wie Fig. 7a zeigt, die Führung der Feuergase in umgekehrter Richtung, also
wie beim Kessel nach Fig. 1 bis 3.
Fig. 10 zeigt einen Zweifeuerkessel mit zwei
Ober kesseln, von denen jeder mit dem mittleren und je einem äußeren Unter kessel durch
Rohrbündel in Verbindung steht. Bei dieser Ausführungsform sind zur Erzielung eines
möglichst langen Feuerzuges für jedes Feuer sowohl die äußeren Bündel als auch die mittleren
Bündel durch Rohrwände in je zwei Feuerzugteile 2, 2a bzw. x,xa zerlegt. Die
Führung der Feuergase ergibt sich ohne weiteres aus der Darstellung in Fig. 10 a.
In Fig. 11 ist ein Zweifeuer kessel mit geraden
Röhren dargestellt; die Führung der Feuergase deckt sich, bei der Anordnung nach
Fig. 11 dagegen mit derjenigen nach Fig. 7 a.
Fig. 12 bis 19 zeigen die Anwendung der Erfindung auf Einfeuerkessel, und zwar ist in
Fig. 12 bis 14 ein solcher Kessel im Querschnitt,
wagerechten Längsschnitt und in der Seitenansicht dargestellt, der wie die rechte
Hälfte des in Fig. 1 bis 3 veranschaulichten Zweifeuerkessels ausgebildet ist, mit dem
Unterschiede jedoch, daß die Unterkessel mit den Rohrbündeln 1 und 2 in gleicher Lage
zum Oberkessel sich befinden. Es gilt also das für jedes Feuer des in Fig. 1 bis 3 dargestellten
Kessels bezüglich der Feuergasführung und der Feuerzuglänge Gesagte hier für den ganzen Kessel, wie aus der Darstellung
in Fig. 12 a hervorgeht.
Die gleiche Feuergasführung besitzt auch der in Fig. 15 im Querschnitt dargestellte Einfeuerkessel
mit geraden Wasserrohren.
Bei dem Kessel nach Fig. 16 und 17 ist,
um eine größere Länge des Feuerzuges zu erhalten, das eine Rohrbündel in zwei Feuerzugteile
i, ia zerlegt, und bei dem Kessel
nach Fig. 18 und 19 ist zu gleichem Zwecke auch noch das zweite Rohrbündel in zwei
■Feuerzugteile 2, 2a geteilt. Die Führung der
Feuergase ist aus den zugehörigen Darstellungen in Fig. 16 a bzw. 18 a zu ersehen.
Die Anwendung der Erfindung bei Dreifeuerkesseln ist in Fig. 20 bis 22 veranschaulicht.
.
Fig. 20 zeigt den Querschnitt eines Dreifeuerkessels, bei welchem ein Oberkessel durch
je ein Rohrbündel aus gebogenen Wasserrohren mit Vier Unterkesseln verbunden ist.
Jedes der mittleren Bündel 1 steht mit dem nächstliegenden äußeren Bündel 2 durch den
Querkanal χ in Verbindung und ist durch eine Zwischenwand in zwei Abteilungen zerlegt,
welche in den genannten Querkanal münden. Diese Zwischenwand kann jedoch auch fortfallen. Wie die zugehörige Darstellung
in Fig. 20 a erkennen läßt, tritt die eine Hälfte der Feuergase des Mittelfeuers vorn in die
angrenzende Abteilung des links liegenden Bündels 1, die andere Hälfte in die entsprechende
Abteilung des rechts liegenden Bündels ι ein, durchstreicht dasselbe nach hinten
und vereinigt sich dort mit den aus dem angrenzenden Seitenfeuer kommenden Feuergasen,
die gleichfalls vorn in die andere Abteilung des zugehörigen mittleren Bündels 1
eintreten und es nach hinten durchströmen. · Die vereinigten Feuergase durchziehen dann
den Querkanal χ und schließlich das äußere Bündel 2, aus dem sie zum Schornstein gelangen.
Wird die Zwischenwand in den mittleren Bündeln 1 fortgelassen, so findet die
Vereinigung der Feuergase aus je einem Seitenfeuer mit der Hälfte der Feuergase des Mittelfeuers
bereits beim Eintritt in das mittlere Bündel statt.
Fig. 21 zeigt den Querschnitt eines Dreifeuerkessels
mit geraden Wasserrohre^, der sich im übrigen mit dem Kessel nach Fig. 20
deckt.
In Fig. 22 ist der Querschnitt eines Dreifeuerkessels mit zwei Oberkesseln dargestellt,
bei welchem, wie bei dem Zweifeuerkessel nach Fig. 7, zur Erzielung einer größeren
Länge der Feuerzüge die äußeren Bündel durch eine Rohrwand in zwei Feuerzugteile
2, 2a zerlegt sind, während in den mittleren
Bündeln ι, wie bei den soeben erläuterten
Kesseln nach Fig. 20 und 21, eine Trennungswand angeordnet ist, die auch fortfallen kann.
Die Führung der Feuergase ergibt sich aus ' 5 der Darstellung in Fig. 22 a.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Wasserröhrenkessel mit Ober- und Unterkessel verbindenden Rohr bündeln und Führung der Feuergase durch die die Feuerung seitlich begrenzenden Rohrbündel in einem einzigen Zuge, dadurch gekennzeichnet, daß die ein Feuer beiderseits begrenzenden Rohrbündel durch einen besonderen Querkanal (x) aus feuerfester Masse derart in Verbindung stehen, daß die in einem einzigen Hauptstrom vereinigten und zunächst das Rohrbündel auf der einen Seite der Feuerung ein oder mehrere Male durchziehenden Feuergase genötigt sind, das Bündel in seiner ganzen Länge und in der ganzen Höhe der Röhren zu durchziehen, dann durch den Querkanal (x) zu streichen und weiter durch das auf der anderen Seite der Feuerung befindliche Rohrbündel in gleicher Weise wie durch das erste Bündel zu ziehen, um zum Abzug zu gelangen.
- 2. Wasserröhrenkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei drei nebeneinander liegenden Feuerungen je die Hälfte der Feuergase des Mittelfeuers und die Feuergase eines Seitenfeuers zunächst das zwischen diesen Feuerungen liegende Rohrbündel (1), dann, vereinigt, den dieses Rohrbündel mit dem äußeren Rohrbündel (2) des betreffenden Seitenfeuers verbindenden Querkanal (x) und hierauf das äußere Rohrbündel (2) in seiner ganzen Länge und in der ganzen Höhe der Röhren durchziehen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE160568C true DE160568C (de) |
Family
ID=426523
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT160568D Active DE160568C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE160568C (de) |
-
0
- DE DENDAT160568D patent/DE160568C/de active Active
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