DE1598570A1 - Hochfrequenzentladungsgenerator - Google Patents
HochfrequenzentladungsgeneratorInfo
- Publication number
- DE1598570A1 DE1598570A1 DE19661598570 DE1598570A DE1598570A1 DE 1598570 A1 DE1598570 A1 DE 1598570A1 DE 19661598570 DE19661598570 DE 19661598570 DE 1598570 A DE1598570 A DE 1598570A DE 1598570 A1 DE1598570 A1 DE 1598570A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- discharge
- outer conductor
- sample
- high frequency
- flame
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 239000004020 conductor Substances 0.000 claims description 31
- 239000000523 sample Substances 0.000 description 20
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 18
- XKRFYHLGVUSROY-UHFFFAOYSA-N Argon Chemical compound [Ar] XKRFYHLGVUSROY-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 16
- 230000005684 electric field Effects 0.000 description 15
- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 12
- 229910052786 argon Inorganic materials 0.000 description 8
- HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N Zinc Chemical compound [Zn] HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 7
- 239000011701 zinc Substances 0.000 description 7
- 229910052725 zinc Inorganic materials 0.000 description 7
- 238000004458 analytical method Methods 0.000 description 6
- 238000004611 spectroscopical analysis Methods 0.000 description 6
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 5
- 230000003595 spectral effect Effects 0.000 description 5
- 239000007921 spray Substances 0.000 description 5
- 230000007935 neutral effect Effects 0.000 description 4
- 239000007864 aqueous solution Substances 0.000 description 3
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 3
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 2
- 239000007772 electrode material Substances 0.000 description 2
- 150000002500 ions Chemical class 0.000 description 2
- 238000004020 luminiscence type Methods 0.000 description 2
- 239000002904 solvent Substances 0.000 description 2
- 238000001228 spectrum Methods 0.000 description 2
- ONIBWKKTOPOVIA-BYPYZUCNSA-N L-Proline Chemical compound OC(=O)[C@@H]1CCCN1 ONIBWKKTOPOVIA-BYPYZUCNSA-N 0.000 description 1
- 208000027418 Wounds and injury Diseases 0.000 description 1
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 description 1
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 238000010494 dissociation reaction Methods 0.000 description 1
- 230000005593 dissociations Effects 0.000 description 1
- 238000010891 electric arc Methods 0.000 description 1
- 230000008020 evaporation Effects 0.000 description 1
- 238000001704 evaporation Methods 0.000 description 1
- 238000002474 experimental method Methods 0.000 description 1
- 208000014674 injury Diseases 0.000 description 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000003595 mist Substances 0.000 description 1
- 230000005855 radiation Effects 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- 239000000243 solution Substances 0.000 description 1
- 230000000087 stabilizing effect Effects 0.000 description 1
- 238000012360 testing method Methods 0.000 description 1
- 238000012546 transfer Methods 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05H—PLASMA TECHNIQUE; PRODUCTION OF ACCELERATED ELECTRICALLY-CHARGED PARTICLES OR OF NEUTRONS; PRODUCTION OR ACCELERATION OF NEUTRAL MOLECULAR OR ATOMIC BEAMS
- H05H1/00—Generating plasma; Handling plasma
- H05H1/24—Generating plasma
- H05H1/46—Generating plasma using applied electromagnetic fields, e.g. high frequency or microwave energy
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Plasma & Fusion (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
- Investigating, Analyzing Materials By Fluorescence Or Luminescence (AREA)
Description
-Ing. 9. ***** u.
DIpL-Ina. uanprecht
Die Erfindung bezieht sich auf einen Hochfrequenzentladungsgenerator. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, die Entladung zu stabilisieren, die Erregungswirksarakeit einer Probe zu verbessern
und einen Hochfrequenzentladungsgenerator zu schaffen, der die Beobachtung einer Flamme ermöglicht.
Die spektroskopische Analyse einer Probe mit Hilfe einer Hochfrequenzentladung wird bisher unter Benutzung einer Vorrichtung durchgeführt, wie sie in Pig. 1 veranschaulicht iet. Wird
über einen koaxialen Wellenleiter 1 Mikrowel4enleistung zugeführt, so wird an einer Elektrode 4 ein starkes elektrisches
Hochfrequenzfeld erzeugt, pie Elektrode 4 1st an der Spitze des
inneren Leiters eines Koaxial-Entladungewellenleiters 2 angeordnet. Es tritt daher in dem Augenblick ein Entladungsplasaa 6
auf, in dem von einen QaseinlaÖ 5 ein Ehtladungsgas zugeführt
wird. Die zu analysierende Probe wird in einem Lösungsmittel gelöst, mit einer Sprüheinrichtung zerstäubt und zusammen alt
81-PQS.9554-TL (O)
BAD
109817/1511
Flammenplasma β Lumineszenz, durch deren Beobachtung die: Analyse erfolgen kann. Bei dieser bekannten Vorrichtung ist der
Entladungs-Koaxial-Wellenlelter 2 in seinen Abmessungen dem
Ausgangsflansch eines Magnetrons, d.h. eines Mikrowellengenerators, angepaßt. Es findet daher beispielsweise eine Hochfrequenzentladungsvorrichtung
Verwendung, deren Außenleiter einen Innendurchmesser von etwa 76,2 und deren Innenleiter
einen Außendurchraesser von etwa 33» 3 nm aufweist (vgl. Pig. I)
oder zumindest eine Hochfrequenzentladungsvorrichtung, deren Außenleiter einen Innendurchmesser von etwa 58,8 mm und deren
Innenleiter einen Außendurchmesser von etwa 16,9 mm besitzt. Ein Nachteil dieser bekannten Vorrichtung besteht demgemäß
darin, daß eine Mikrowellenquelle mit verhältnismäßig großer Leistung (über 1 kW) erforderlich ist. In einem Falle, in dem
Edelgas, wie Argon, als Entladungsgas benutzt wird und die Leistung klein ist, führt der Flanraenkern seitliche Bewegungen
aus und wird instabil (wie in Fig. 2 veranschaulicht). Je größer die Leistung wird, um so mehr wird die Elektrode 4 erschöpft,
was eine Instabile Entladung verursacht. Da sich das
Elektrodenmaterial mit dem Flammenplasma vermischt, beobachtet man das Spektrum von Elementen des Elektrodenmateriales. Diese
Punkte stellen erhebliche Nachteile einer derartigen Erregerquelle für spektroskopische Analyse dar.
Der Erfindung liegt im einzelnen die Aufgabe zugrunde, erläuterten Mängel zu vermeiden. Bei der erfindungsgemäßm Hochfrequenz-Entladevorrichtung
gelangt die ganze eingeführte Prol»
109817/1511 bad original
durch ein Flammenplasma, dessen Temperatur hoch genug ist, um eine Lumineszenz der Probe zu bewirken.
Bekanntlich kann nur ein geladenes Teilchen, beispielsweise
ein Elektron oder ein Ion Energie direkt von einem elektrischen Hochfrequenzfeld aufnehmen. Diese geladenen Teilchen übertragen
die vom elektrischen Feld aufgenommene Energie durch
Stoß auf neutrale Atome. PUr eine kontinuierliche Entladung
muß ein Gleichgewicht bestehen zwischen der Energie, die ein
geladenes Teilchen vom elektrischen Feld aufnimmt, und der Energie, die das geladene Teilchen durch Stoß auf ein neutrales
Atom überträgt. Bei einer Hochfrequenzentladung unter normalem
atmosphärischen Druck (in der Nähe des Normaldruckes) 1st die Energie, die ein Elektron von einem elektrischen Feld erhält,
wesentlich größer als die Energie, die ein Ion von einem elektrischen
Feld aufnimmt. Es genügt daher, bei der Betrachtung des Energiegleichgewichtes nur die Elektronen zu berücksichtigen.
Die Energie W., die ein Elektron der Masse η und der Ladung e von einem elektrischen Feld pro Zeiteinheit aufnimmt, ist
durch den Ausdruck
Wl - 2Veme
gegeben, wobei E die effektive Feldstärke des Hochfrequenzfeldes und V- die Stoßfrequenz ist. Wird VL durch die mittlere
freie Weglänge λβ und die Elektronentemperatur TÄ ausgedrückt,
so ergibt sich aus Gleichung (1)
'109817/1511 . bad original
W - -|-(eE)2X . (S)
Hierbei bedeutet k die Boltzraann-Konetante.
Die Energie, die ein Elektron bei einem Stoß auf ein neu
trales Atom überträgt, entspricht
trales Atom überträgt, entspricht
4- " <Te
wobei M die Masse des neutralen Atoms ist.
Bei einem Hochfrequenz-Flammenentladungsplasma besteht kein
thermisches Gleichgewicht. Die Elektronentemperatur T ist viel höher als die Gastemperatur T . T kann daher gegenüber T vernachlässigt
werden, so daß die Energie W„, die ein Elektron pro
Zeiteinheit durch Stoß auf neutrale Atome verliert, wie folgt
ausgedrückt werden kann:
ausgedrückt werden kann:
2 nr JkT^
Da im Gleichgewichtszustand W1 » Wp,ergibt sich aus Gleichung
(2)
V-f
Die Temperatur der im allgemeinen zur spektroskopischen Analyse
benutzten chemischen Reaktlonsflamrae liegt meist bei
109817/1511
' ■- - '■ - ; ' BAD ORiGiNAl
15"985Vt
300O0K. Es ist bekennt, daß es unmöglich ist, eine Substanz
mit hoher Erregungsenergie, beispielsweise Zink, durch Verwendung
einer solchen Flamme chemischer Reaktion als Erregerquelle su analysieren. Die Temperatur von 30000K ist daher
als Erregerquelle zur Analyse nicht ausreichend. Andererseits ist es bekannt, daß eine Substanz wie Zink leicht in einer Bogenentladung
erregt werden kann, mit der eine Temperatur von 50000K erreichbar ist, die zur Erregung einer Probe ausreicht.
Eine höhere Temperatur ist Jedoch zur Analyse nicht immer geeignet,
da mit zunehmender Temperatur der Kontinuum-Hintergrund mit in das Spektrum aufgenommen wird, so »iaüs aas Verhältnis
S/N entsprechend schlechter wird. Hieraus ist somit die Folgerung zu ziehen, daß eine Temperatur von zumindest 4000°K erforderlich
ist. Setzt man in Gleichung (4) für Te den Wert von
4000°K ein, so erhält man den effektiven Wert der elektrischen
Hochfrequenz-Feldstärke E. Als Erregerquelle zur Analyse iet
am geeignetsten ein Entladungsgas, das eine kleine Anzahl von Spektrallinien enthält, die einen Hintergrund bilden und das
billig ist. üblicherweise wird daher Argongas verwendet. In diesem
Falle wird eine Probe in das Plasma in Form einer wäßrigen Lösung eingeführt, so daß andere Substanzen als Argon, beispielsweise
OH-MolekUle, im Plasma vorhanden sind, deren Partialdruck
bei etwa 1/10 des Partialdruckes von Argon liegt. Unter derartigen Verhältnissen kann eine Kollision mit Atomen wie Argon,
die einen kleinen Stoßquerschnitt, beruhend auf dem Ramsauer-Townsend-ßxiek^u, uesluzen, vernachlässigt werden. Da
bei hoher Temperatur die meisten Waseermoleküle in OH-MolekUle
109817/1511 -' - - *
BAD ORIGINAL
dissoziieren, errechnet man \ aus dem Stoßquerschnitt eines
OH-Moleküles als \Q = 1,4 χ ΙΟ"6 [m] , wenn der Partialdruckν
derCH-Moleküle mit 1/10 at, angenommen wird. Hieraus ergibt sich
E = 5,7 x 10'
[v/m] (5)
Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich die Notwendigkeit, daß alle Proben das Plasma mit einer Feldstärke größer
als der durch Gleichung (5) bestimmten passieren. Die elektrische Feldstärke an der inneren Oberfläche des äußeren Leiters
(wo die elektrische Feldstärke am geringsten ist) muß daher größer als der durch Gleichung (5) gegebene Wert sein. Da die
elektrische Feldstärke in einem Koaxial-Wellenleiter nur von der zugeführten Leistung und vom Durchmesser des Koaxial-Wellenleiters
abhängt, kann bei gegebenem Durchmesser des Koaxial-Wellenleiters und bei gegebener elektrischer Leistung der Maximaldurchmesser
des Wellenleiters aus der Minimumbedingung der durch Gleichung (5) gegebenen elektrischen Feldstärke bestimmt
werden. Wird die Vorrichtung als Erregerquelle zur spektroskopischen Analyse benutzt, so müssen weitere Bedingungen, beispielsweise
die Stabilität der Entladung, erfüllt sein. Diese Bedingungen hängen von der elektrischen Hochfrequenzleietung
ab. Ist die Leistung zu klein, so mangelt dem Licht Energie und die Entladung wird Instabil. Bei der vorliegenden Erfindung wurden
Messungen über einen weiten Bereich elektrischer Leistung von wenigen zehn bis zu einigen Hundert Watt angestellt; das
Minimum der benötigten elektrischen Leistung liegt hiernach bei
109817/1511
BAD QRiGiNAL
etwa 100 W. Wird ein rechteckiger Wellenleiter mit einem Koaxial· Wellenleiter verbunden, so wird die charakteristische Impedanz
das Koaxial-Wellenleiters üblicherweise auf 50Si eingestellt.
Unter diesen Verhältnissen läßt sich der maximale Innendurchmesser des äußeren Leiters wie folgt errechnen:
Effektive Spannung « (50 x 100)1^2 = 71 [ν]
Effektiver Strom « (2^g)1/2 * 1,4 [a]
Wird der Innendurchmesser des äußeren Leiters rait 2R gewählt,
so läßt sich die elektrische Feldstärke E an der Innenfläche des äußeren Leiters anhand einer bekannten Formel für Koaxialrohre
wie folgt ausdrücken:
E=60x effektiver Strom χ -^- [v/m] (6)
Aus den Gleichungen (5) und (6) folgt
R - 1,5 x 10"2 (m] (7)
Der Maximalwert des Innendurchmessers des äußeren Leiters wird
2R - 3,0 x 10~2 [m] - 30 [ram]
Wenn daher der Innendurchmesser des äußeren Leiters kleiner
als 30 ran gehalten wird» so wird die elektrische Feldstärke
109 817/1611
159657 0
größer als der Wert gemäß Gleichung (5) und die Elektronentemperatur
T bei Betriebsbedingungen größer als 4000°K. Auf diese
Weise ist gewährleistet, daß alle Proben, die durch das Plasma mit einer Temperatur \ron über 4000°K hindurchtreten, Licht zur
spektroskopischen Analyse mit gutem Erregungswirkungsgrad erzeugen.
Findet ein anderes Gas als Argon Verwendung, so wird die
mittlere freie Weglänge λs eines geladenen Teilchens wesentlich
kleiner als der entsprechende Wert bei Argon. Demgemäß wird die erforderliche elektrische Feldstärke größer als der durch Gleichung
(5) gegebene Wert. Der Innendurchmesser des äußeren Leiters muß daher kleiner als der aus Gleichung (8) ersichtliche
Wert sein. '
Die Erfindung ist an einem in der Zeichnung veranschaulichten
Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen;
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen bekannten Hochfrequenzentladungsgenerafcorj
Fig. 2 eine Schemadarstellung einer mit der bekannten Vorrichtung
erzeugten Entladungsplasmaflamme;
Fig. 3 einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Hoch«»
frequenzentladungsgenerator; ,
Fig. 4 eine Schemadarstellung einer mit dem erfindungsgeinäßen
Generator erzeugten Entladungsplasmaflamme;
10 9 817 / 1 E 1 1 / - --.
' ■ " . BAD ORiGINAL
Pig. 5 ein Diagramm mit Spektrallinien, wie sie durch
spektroskopisohe Analyse mit einem erfindungsgemäßen Hochfrequenzentladungsgenerator erhalten werden.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung (Fig. 3) wird Mikrowellenleistung
von links über einen rechteckigen Wellenleiter 7 zugeführt. Ein starkes elektrisches Hochfrequenzfeld wird an
einer Elektrode 4 erzeugt, die an der Spitze des inneren Leiters 3 eines Entladungs-Koaxial-Wellenleiters 2 angeordnet ist.
Wird das Entladungsgas über einen Einlaß 5 zugeführt, so entsteht eine Plasmaflamme 6. Eine zu analysierende Probe wird in
einem Lösungsmittel aufgelöst, mit einer Sprüheinrichtung zerstäubt und zusammen mit dem Entladungsgas durch den Einlaß 5
eingeführt. Diese Probe verursacht in der Plasmaflamme 6 eine Lichtstrahlung und ermöglicht eine Probenanalyse durch Beobachtung
der Lumineszenz. Der Innendurchmesser des äußeren Leiters des Koaxial-Wellenleiters muß kleiner als 30 mm sein. Bei dem
in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel beträgt der Innendurchmesser
des äußeren Leiters 20 mm. Ein Isolierkörper 8 begrenzt den Strömungsweg des Entladungsgases und verhindert, daß
das Entladungsgas in den rechteckigen Wellenleiter 7 gelangt. Der Einlaß 5 für das Entladungsgas und der Isolierstoffkörper 6
sind durch einen Abstand von wenigstens 10 mm voneinander getrennt.
Der Abstand zwischen dem Einlaß 5 und der Elektrode 4 ist größer alo 20 mm. Das Entladungsgas wird durch den Einlaß 5
tangential zum Umfang des äußeren Leiters 2 des Koaxial-Wellenlelters
eingeführt und umströmt den inneren Leiter 3 spiralförmig. Der äußere Leiter des Koaxial-Wellenleiters ist scfweit vor-
10 9 8 17/1511
BAD ORIGINAL
- ίο -
gezogen, daß mindestens der meiste Teil der Flamme bedeckt ist.
In. diesem äußeren Leiter sind Löcher oder ein Schlitz 9 vorgesehen, daß jeder Punkt der Plammenachse beobachtet werden kann.
Die Elektrode 4 am Ende des inneren Leiters des Koaxial-Wellenleiters
besteht aus Aluminium.
Indem der Innendurchmesser des äußeren Leiters des Sntladungs-Koaxial-Wellenleiters
kleiner als JO mm gemacht wird, kann sich die Entladungsplasmaflamme 6 über den ganzen Innenraum
des äußeren Leiters verteilen (vgl. Pig. 5)» selbst wenn die elektrische Leistung nur 100 - 200 W beträgt. Da der äußere
Leiter die Flamme in diesem Falle begrenzt, wird eine stabile Entladung (vgl. Fig. 4) gewährleistet. Bei einer derartig niedrigen
Leistung kann man eine Plasmaflamme 6 erzeugen, die die Elektrode nicht erschöpft und daher eine ideale Erregerquelle
für die spektrochemische Analyse darstellt. Verteilt sich die
Entladungsplasmaflamme 6 über den ganzen Xnnenrauas des äußeren
Leiters des Koaxial-Wellenleiters (Fig. 5), so bewirkt die ganze
eingeführte Probe1 eine Lumineszenz der Plasmaflamme. Bei der
bisher bekannten Vorrichtung passiert vielmehr ein erheblicher Teil der Probe neben der Plasmaflamme, so daß sich ein verhältnismäßig
schlechter Erregungswirkungsgrad ergibt. Der bein erfindungsgemäßen
Generator nach außen vorgezogene äußere Leiter, der die Entladungsplasmaflamme 6 umschließt, verhindert, daß die
Probe aus der Plasmaflamme entweicht; hierdurch wird somit die Absorption der Mikrowellenleistung in der Plasmaflamme erleichtert
und der Erregungswirkungsgrad weiter verbessert. Durch das
109817/1511
BAD OBiGIiMAL
159857
- Ii -
Vorziehen des äußeren Leiters wird der Verlust an Mikrowellenleistung
auf einige zehn db reduziert, wodurch einmal die Gefahr von Personenschäden durch Mikrowellen verringert und zum
andern die Wirksamkeit des Generators verbessert wird. Weiterhin
wird auf diese Weise die Abstrahlung von Schallwellen durch die Entladung weitgehend verhindert.
Das Entladungsgas wird vom Einlaß 5 tangential zum Umfang
des äußeren Leiters in den Innenraum eingeführt und führt eine spiralförmige Strömungsbewegung aus. Sofern nicht in diesem Fall
der Abstand zwischen dem Einlaß 5 und dem Isolierstoffkörper 8 am Ende des Ströraungsweges des Entladungsgases größer als 10 mm
ist, kondensiert der durch den Einlaß 5 eingeführte Sprühnebel auf dem Isolierstoffkörper 8, woraus sich Verluste der Probe ergeben.
Wenn weiterhin der Abstand des Einlasses 5 von der Elektrode nicht größer als 20 mm ist, kann keine gleichmäßige spiralförmige Ströraungsbewegung erzielt werden, so daß die Entladung
instabil wird.
Der Leuchtzustand der Probe im Entladungsplasma 6 hängt wesentlich
von der Position in der Plasraaflamroe ab. Damit eine
Probe Licht emittiert, sind drei Vorgänge erforderlich, nämlich (1) Verdampfung eines Sprühnebels, (2) Dissoziation der Moleküle,
die das Probenmaterial bilden, und (J) Erregung des dissoziierten Elements. Da die Leichtigkeit, mit der diese Vorgänge sich
abspielen« von der Art der Probe abhängt , unterscheidet sich
der Plaramenpunkt, an dem ein maximales Verhältnis S/N bei der
109817/1511
■ , "ßAD ORIGINAL
Beobachtung der Spektrallinien der Frobenelemente vorliegt,
von Probenelement zu Probenelernent. Im allgemeinen ist häufig
der zentrale Punkt der Flamme, mehr als 15 mm über dem Ende
der Elektrode, ein optimaler Beobachtungspunkt. Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel sind Löcher oder ein Schlitz 9
vorgesehen, so daß ein beliebiger Punkt auf der Flammenachse beobachtet werden kann und für jedes beobachtete Element die
Stelle ermittelt werden kann, an der ein maximales Verhältnis S/N vorliegt.
Fig. 5 zeigt ein mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung erzieltes Versuchsergebnis, bei dem eine wäi3rige Lösung von Zink
von 5 £. (wäßrige Lösung von ZnSO^) mit einer Sprüheinrichtung
versprüht und mit Argon als Entladungsgas in eine Plasmaflamme eingeführt wird. Das LichJ; der Plasmaflamme wird einem Monochromator
zugeführt, dessen Ausgangssignale von einer Photovervielfacherröhre aufgenommen warden. Der Strom der Photovervielfacherröhre
wird aufgezeichnet, während die Wellenlänge des Monochromators abgesucht wird. Aus diesem Versuch geht hervor, daß die
Spektrallinie von Zink bei 4810 i? vom Störhintergrund unterschieden
werden kann, selbst wenn die Konzentration der Zinklösung kleiner als 5 &>
ist.
Definiert man die minimale wahrnehmbare Konzentration ale
die, die eine doppelt so intensive Spektrallinie wie die Hintergrundstörungen
ergib!,, so erhält man bei dem beschriebenen
Ausführungsbeispiel für Zink eine minimale feststellbare Kon-
1098 17/1511 —
BAD ORiQiNAL
1588570
zentration von 0,3 #j. Bei bekannten Vorrichtungen beträgt
demgegenüber die minimale wahrnehmbare Konzentration für Zink
5 %*.
BAD ORiQJi-J
10 9 8 17/1511
Claims (1)
- PatentanspruchHochfrequenzentladungsgenerator, bei dem der Spitze des inneren Leiters eines Kcaxial-Wellenleiters eine Hochfrqquenz-Hochspanriung und dem Raum zwischen dem Innenleiter und dem Außenleiter des Koaxial-Wellenleiters Gas zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Innendurchmesser des Außenleiters (2) !deiner als 50 mm ist.109817/1511Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP8159365 | 1965-10-08 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1598570A1 true DE1598570A1 (de) | 1970-08-27 |
| DE1598570B2 DE1598570B2 (de) | 1974-08-01 |
| DE1598570C3 DE1598570C3 (de) | 1975-03-27 |
Family
ID=13750599
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1598570A Expired DE1598570C3 (de) | 1965-10-08 | 1966-10-07 | Vorrichtung zum Erzeugen einer insbesondere als spektroskopische Lichtquelle geeigneten Hochfrequenz-Plasmafackel |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3417287A (de) |
| DE (1) | DE1598570C3 (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4185213A (en) * | 1977-08-31 | 1980-01-22 | Reynolds Metals Company | Gaseous electrode for MHD generator |
| US7806077B2 (en) * | 2004-07-30 | 2010-10-05 | Amarante Technologies, Inc. | Plasma nozzle array for providing uniform scalable microwave plasma generation |
| US20090056876A1 (en) * | 2006-01-30 | 2009-03-05 | Noritsu Koko Co., Ltd. | Work Processing System and Plasma Generating Apparatus |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1319169A (fr) * | 1962-04-05 | 1963-02-22 | Soudure Electr Autogene | Bec de pistolet pour le soudage à l'arc électrique |
| US3280364A (en) * | 1963-03-05 | 1966-10-18 | Hitachi Ltd | High-frequency discharge plasma generator utilizing an auxiliary flame to start, maintain and stop the main flame |
| US3353060A (en) * | 1964-11-28 | 1967-11-14 | Hitachi Ltd | High-frequency discharge plasma generator with an auxiliary electrode |
-
1966
- 1966-09-28 US US582699A patent/US3417287A/en not_active Expired - Lifetime
- 1966-10-07 DE DE1598570A patent/DE1598570C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1598570B2 (de) | 1974-08-01 |
| DE1598570C3 (de) | 1975-03-27 |
| US3417287A (en) | 1968-12-17 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1808965C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Verdampfen einer Probe | |
| DE2924244A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum messen des gehaltes oder der menge eines bestimmten elementes mit hilfe von roentgenstrahlung | |
| DE3331136C2 (de) | ||
| DE4028525A1 (de) | Mikrowellen-plasmaquellenvorrichtung | |
| DE1051919B (de) | Richtantenne fuer Kurzwellen und Ultrakurzwellen | |
| EP3717892A1 (de) | Funkenemissionsspektrometer und verfahren zum betrieb desselben | |
| DE3881579T2 (de) | Ionenquelle. | |
| EP1291077A2 (de) | Mikrowellenreaktor und Verfahren zur Steuerung von Reaktionen von aktivierten Molekülen | |
| DE2029141A1 (de) | Fluoreszierende Analyse-Strahlenquelle zur gleichzeitigen Erzeugung von fluoreszierender, weicher Röntgenstrahlung und einer für die Analyseprobe charakteristische Sekundär-Elektronenemission | |
| DE3224801A1 (de) | Verfahren und einrichtung zum erzeugen von molekularstrahlen, die grosse, thermisch instabile molekuele enthalten | |
| DE1598570A1 (de) | Hochfrequenzentladungsgenerator | |
| EP1220285B1 (de) | Ionenquelle, bei der UV/VUV-Licht zur Ionisation verwendet wird | |
| EP3533078A1 (de) | Verfahren zur spektrometrie | |
| DE2048862C3 (de) | Vorrichtung zur spektralphotometrischen Analyse | |
| DE3031358C2 (de) | ||
| DE1773952A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Massenspektrometrie | |
| DE2552832C2 (de) | Schaltungsanordnung zum Betrieb einer als Atomspektren-Lichtquelle dienenden Gasentladungsröhre | |
| DE1589416B2 (de) | Spektrale strahlungsquelle | |
| DE69804772T2 (de) | Element-selektives detektionsverfahren, mikro-plasma massenspektrometer und mikro-plasma ionenquelle dafür sowie ihre anwendungen | |
| DE1648863C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung für die Atom-Absorptions-Spektralanalyse | |
| DE703695C (de) | Sekundaerelektronenvervielfacher | |
| DE2657680A1 (de) | Gaslaservorrichtung | |
| DE2813471C2 (de) | Verfahren zur Isotopentrennung | |
| DE1598843B2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Detektieren eines Stoffes in der Gas phase | |
| DE102004022561B4 (de) | Massenspektrometer |