DE159837C - - Google Patents
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- DE159837C DE159837C DE1903159837D DE159837DD DE159837C DE 159837 C DE159837 C DE 159837C DE 1903159837 D DE1903159837 D DE 1903159837D DE 159837D D DE159837D D DE 159837DD DE 159837 C DE159837 C DE 159837C
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- DE
- Germany
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- hammer
- drive
- eccentric
- intermediate lever
- dengelmaschine
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- Expired
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D3/00—Non-abrasive sharpening devices for scythes, sickles or the like
- A01D3/02—Non-abrasive sharpening devices for scythes, sickles or the like with percussive tools
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bekannten Sensendengelmaschinen haben den Nachteil, daß die Kraft des Hammerschlagres
nur in beschränktem Maße den jeweiligen Bedürfnissen angepaßt werden kann, denn einerseits muß, um den Hammerschlag
zu regeln, eine Feder durch Schrauben oder Hebel und Sperrungen eingestellt werden,
andererseits wird die Regelung dadurch bewirkt, daß durch schnelleres oder langsameres
ίο Drehen die Stärke des Hammerschlages verändert
wird. Bei den Sensendengelmaschinen ist es aber notwendig, daß der Hammerschlag mit größter Feinfühligkeit geregelt \vird, es
muß also der Schlag des Hammers jeden Augenblick je nach Bedarf verstärkt oder verschwächt werden können und dabei möglichst
elastisch auf das Arbeitsstück auftreffen. Die vorbenannten Nachteile sind bei vorliegender
Maschine beseitigt und die feinfühlige Regelung des Hammerschlages gewährleistet,
und zwar dadurch, daß der Hammer nicht unmittelbar von der Antriebsvorrichtung bewegt wird, sondern unter Vermittelung
eines Zwischenhebels mit elastischem Anschlag, der durch die Geschwindigkeit, mit
der er von der Antriebsvorrichtung angetrieben wird, mehr oder weniger stark auf
das Arbeitsstück auftrifft, so daß der Arbeiter die Kraft des Hammerschlages stets genau in
der Gewalt hat. Hierbei ist es auch möglich, den Hammer ohne besondere Ausrückvorrichtung
außer Tätigkeit zu setzen, indem man in der Totpunktstellung, d. h. wenn das Exzenter
nicht auf den Hammer einwirkt, eine Holzplatte unterlegt, so daß dann der Hammer
nicht bewegt wird und eine Schleifscheibe benutzt werden kann.
In der Zeichnung ist eine solche Dengelvorrichtung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die Seitenansicht, Fig. 2 die Oberansieht,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie A-A und Fig. 4 die Vorderansicht.
Im Gestell α ist die mit Kurbel 0 versehene
Antriebsachse b gelagert, auf welcher das Zahnrad c sitzt, welches in ein entsprechendes
Zahnrad d eingreift. Auf der Achse e des Rades d sitzt das Exzenter f, dessen Stange g
zur Bewegung des Dengelhammers / bezw. dessen Halters h h1 dient. Zu diesem Zweck
steht die Exzenterstange g mittels eines Zwischenhebels i mit dem Halter h h1 in Verbindung,
welch letzterer seinerseits an einem Ende bei k drehbar gelagert ist. Um eine
geräuschlose Bewegung des Hammerhalters zu erzielen, ist zwischen diesem und dem
Zwischenhebel i sowie-am unteren Ende des letzteren je eine Gummischeibe r r1 eingesetzt.
Die Gummischeiben, die durch eine Schraube t und Mutter ρ gehalten werden, dienen außerdem
noch dazu, infolge ihrer Elastizität den Schwung und die Gewalt des Hammers zu erhöhen.
Der Hammerhalter besteht zweckmäßig aus zwei Teilen h hl, um den vorderen Teil samt
dem Hammer nach Lösen der Schraube s leicht wegnehmen zu können. Der Teil h ist
nach der Zeichnung als Klemmfutter ausgebildet.
Das Schwungrad ist als Schmirgelscheibe ν
ausgebildet, so daß man auf der Maschine die Sensen auch schleifen kann, wobei der
Hammer natürlich außer Betrieb gesetzt wird.
Der unmittelbar mit der Exzenterschubstange g gekuppelte lose Zwischenhebel i
drückt in seiner höchsten Stellung von unten gegen die Gummischeibe r und hebt dadurch
den Hammer; in seiner tiefsten Stellung dagegen berührt der Zwischenhebel i die untere
Gummischeibe r1 nicht mehr. Bei langsamer Drehung ist also die Bewegung des Hammers
folgende:
Steht beispielsweise das Exzenter in seiner tiefsten Stellung, so liegt der Hammer naturgemäß
auf dem Amboß auf, wobei zwischen dem vom Exzenter beeinflußten Zwischenhebel i und der oberen Gummischeibe r ein
Zwischenraum sich befindet. Wird nun das Exzenter in Drehung versetzt, so nähert sich
der Zwischenhebel i der oberen Gummischeibe und drückt bei fortgesetzter Drehung des
Exzenters von unten gegen dieselbe, wodurch der Hammer gehoben wird, bis das Exzenter
seine höchste Stellung erreicht hat. Alsdann senkt sich der Hammer, wobei er immer
unter Vermittelung der Gummischeibe auf dem Zwischenhebel i aufliegt, bis er auf den
Amboß auftrifft. In diesem Augenblick hat aber das Exzenter noch keine vollständige
Umdrehung ausgeführt, von da ab bis zur Erreichung des tiefsten Punktes bleibt der
Hammer nur mit seinem Eigengewicht auf dem Amboß liegen, während sich der Zwischenhebel
von der Gummischeibe r entfernt.
Bei rascher Drehung wird der Zwischenhebel nicht gegen die Gummischeibe gedrückt, sondern
gestoßen, was zur Folge hat, daß dieselbe vermöge ihrer Elastizität den Hammer in die Höhe schleudert. Diese Schleuderbewegung
wird nun durch die untere Gummischeibe begrenzt, indem dieselbe auf den in diesem Moment schon wieder in der Abwärtsbewegung
begriffenen. Zwischenhebel von unten auftrifft und dadurch die nach oben gerichtete
Schleuderbewegung umkehrt, so daß der Hammer jetzt nach unten geschleudert wird, um je nach der Heftigkeit des Stoßes,
der von dem Zwischenhebel i auf die obere Gummischeibe r ausgeübt und von der unteren
Gummischeibe in eine nach unten gehende Schleuderbewegung des Hammers umgewandelt
wurde, mit um so größerer Kraft auf den Amboß aufzutreffen, je größer die Umdrehungsgeschwindigkeit
des Exzenters ist.
Dabei bleibt aber der Schlag immer noch elastisch, eben weil die Verbindung vom
Exzenter und Hammer nicht starr ist, sondern weil das erstere gegenüber dem Hammer
gewissermaßen eine kleine Strecke toten Gang hat, der sich in dem Spielraum des Zwischenhebels i zwischen den Gummischeiben
r und r1 darstellt.
Es empfiehlt sich, den Zwischenhebel am vorderen Teil mit mehreren Löchern zu versehen,
um die Exzenterstange je nach der Schwere des Hammers einstellen zu können. Statt der Löcher könnte natürlich auch ein
Schlitz vorgesehen sein. Eine Nachstellung dem Hammergewicht entsprechend kann auch
noch durch die Schraube t bewerkstelligt werden. Soll der Hammer nicht in Tätigkeit
treten und die Schmirgelscheibe allein benutzt werden, so schiebt man einen Keil ο. dgl. unter
denselben, so daß er in eine solche Lage gebracht wird, daß die Scheiben r und r1 nicht
auf ihn einwirken.
Der Dengelstock m ist mittels einer schwalbenschwanzförmigen
Führung im Gestell verschiebbar und mittels Schraube w feststellbar,
so daß er genau nach dem Hammer eingestellt werden kann. Neben dem Dengelstock ist eine Rolle η vorgesehen, die als Anschlag
für die Sense dient. Letzteres gehört nicht unmittelbar zur vorliegenden Erfindung.
Claims (3)
1. Dengelmaschine mit regelbarer Kraft des Hammerschlages durch schnelleren
oder langsameren Antrieb, dadurch gekennzeichnet, daß der an dem einen Ende drehbar gelagerte Hammer (lh hxj mit der
Antriebsstange (g) durch einen Zwischenhebel (i) in loser Verbindung steht, welcher
den Hammer nur nach aufwärts bewegt, so daß die Kraft des Hammer-Schlages vom schnelleren oder langsameren
Antrieb abhängt.
2. Dengelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der lose
Zwischenhebel (i) zwischen Gummischeiben (r i'lJ angeordnet ist, die sowohl eine geräuschlose
Bewegung zwischen Antrieb und Hammerhalter sichern als auch es ermöglichen, daß der Hammer bei langsamem
Betriebe niederfallen kann, ohne die Abwärtsbewegung des Exzenters zu
hindern, während bei schnellerer Drehung vermöge ihrer Spannkraft gleichzeitig noch die Schwungkraft des Hammers verstärkt
wird.
3. Dengelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hammer
vermöge der losen Verbindung mit dem Antrieb ohne eine besondere Ausrückvorrichtung
außer Tätigkeit gesetzt werden kann, indem man in der Totpunktstellung,
d. h. wenn das Exzenter nicht auf ihn einwirkt, eine Holzplatte unterlegt, so daß
durch Weiterdrehen der Kurbel die Schleifscheibe benutzt werden kann, ohne daß
der Hammer bewegt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE159837T | 1903-03-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE159837C true DE159837C (de) | 1905-04-15 |
Family
ID=34624785
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1903159837D Expired DE159837C (de) | 1903-03-03 | 1903-03-03 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE159837C (de) |
-
1903
- 1903-03-03 DE DE1903159837D patent/DE159837C/de not_active Expired
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