DE159803C - - Google Patents
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- DE159803C DE159803C DENDAT159803D DE159803DA DE159803C DE 159803 C DE159803 C DE 159803C DE NDAT159803 D DENDAT159803 D DE NDAT159803D DE 159803D A DE159803D A DE 159803DA DE 159803 C DE159803 C DE 159803C
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- egg
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F17/00—Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for
- B41F17/30—Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for for printing on curved surfaces of essentially spherical, or part-spherical, articles
Landscapes
- Toys (AREA)
Description
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■KAISERLICHES
PATENTAMT.
- Λ*159803
KLASSE 15 rl.
KLASSE 15 rl.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zum Bedrucken von Eiern «lit
Schriftzeichen und Bildern jeder Art, Annoncen, Reklame oder dergl.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: '
Fig. ι die Seitenansicht,
Fig. 2 die Draufsicht und
Fig. 3 die Rückansicht der Vorrichtung.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: '
Fig. ι die Seitenansicht,
Fig. 2 die Draufsicht und
Fig. 3 die Rückansicht der Vorrichtung.
Die Vorrichtung besteht aus einer auf Füßen liegenden Platte A, auf der vier kleine
Träger B zum Halten zweier Gleitstangen C angeordnet sind; in letzteren wird ein um
Zapfen F drehbarer Querbalken D mittels
15'zweier Gleitstücke geführt, welcher den zur Aufnahme des zu bedruckenden Eies / dienenden
, zangenartig ausgebildeten Halter E trägt. Die rückwärtigen Schenkelteile der
Zange E stehen unter der Wirkung einer Druckfeder L, während die vorderen Teile
mit wagerechten Bolzen G versehen sind, die an ihren inneren Enden gewölbte Scheiben H
aus elastischem Material (Gummi, Kautschuk oder dergl.) zur Aufnahme des Eies / tragen.
Letzteres wird hierdurch in seiner Längsachse derart eingespannt, daß es sich, bei wagercchtcr
Bewegung des Querbalkens D frei drehen kann. Der am Querbalken D befestigte
Handgriff M dient zur Handhabung der Zange E. An der Rückseite des Querbalkens
D wird durch zwei kleine Arme eine Farbwalze J getragen, welche die Druckfarbe
von dem Farbkissen AT aufnimmt.
Die in Kautschuk oder Hartgummi hergestellten Schrift- oder Bildzeichen, welche auf
dem Ei zum Abdruck gelangen sollen, sind auf einem doppelten Bande N aus Kautschuk
oder dergl. befestigt, welch letzteres in sein'er Längsrichtung durch zwei Rollen
O O gespannt gehalten wird. Die eine dieser beiden Rollen wird vom Farbkissen K, die
andere vom Lager P getragen. Letzteres ist' zugleich mit einem kleinen Sperrad und zugehöriger
Sperrklinke ausgestattet,. wodurch dem Druckbande eine beliebige Spannung '45 und die erforderliche Nachgiebigkeit gegeben
werden kann, so daß sich dasselbe der Gestalt des Eies anzuschmiegen vermag.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: .
Man ergreift den Handgriff M mit einer Hand und bringt dadurch den Querbalken D
an den rückwärtigen Teil der Maschine, wobei der Handgriff gleichzeitig nach abwärts
gedrückt wird. Bei dieser Bewegung bcrührt die Farbwalze / die Schrift- bezw. Bildzeichen
des Druckbandes und färbt dieselben unter Freilassung gewisser Stellen ein. Das Freilassen bestimmter Stellen von Farbe wird
bewirkt mittels einer Rolle R, die an einem der Lagerarnie der Farbwalze/ befestigt ist;
dadurch, daß, dieselbe gegen beliebig einstell-
bare kleine Anschlüsse S stößt, hebt oder senkt sich die Farbwalze im gewünschten'
Augenblick.
Um zu ermöglichen, daß die Farbwalze die Druckzeichen in regelbarer Weise mit
Farbe versieht, drückt man gleichzeitig auf einen Hebel T, durch den eine Metallplatte U
gegen die Unterseite des Druckbandes gehoben wird, zum Zwecke, während des Auftragens
der Farbe dem Druckband eine ebene und starre Unterlage zu verschaffen.
Wenn der Querbalken D in seiner hinteren Endstellung angelangt ist, berührt unter Beibehaltung
des Druckes auf den Handgriff M die Walze J das Farbkissen K und entnimmt
demselben die Druckfarbe für den weiteren Arbeitsgang. Wenn man nun mit derselben
Hand, mit welcher der Druck auf den Handgriff M ausgeübt wird, die hinteren Schenkel
der Zange E zusammenpreßt, gehen die von den Bolzen G getragenen Scheiben // auseinander,
so daß man bequem zwischen dieselben mit der anderen Hand das zu bedruckende
Ei einsetzen kann. Der Druck der F«der L bewirkt eine Anlage der Scheiben H an das
Ei, so daß dasselbe in seiner Längsachse festgehalten wird, wobei der auf dasselbe
ausgeübte Druck ein Drehen des Eies nicht ausschließt. Indem man das Ei mit der Hand
losläßt, senkt man dasselbe auf das Druckband und bewirkt durch Vorschieben des Griffes M ein Vorwärtsbewegen des Querbalkens D und damit ein Abrollen des Eies
auf dem Druckbande. Beim Vorwärtsrollen nimmt das Ei von dem Kautschukbande, welches sich den Krümmungen des Eies vollständig
anschmiegt, den Abdruck der Druckzeichen auf. Nach Vollendung einer einzigen
Umdrehung ist der Druck beendet und das bedruckte Ei kann, während die hinteren
Schenkel der Zange zusammengepreßt werden, in einen gepolsterten Korb oder auf ein endloses
Band herabfallen, welches vor der Maschine angeordnet ist.
Auf diese Weise kann man alle Art von Reklamen, Annoncen, Druckzeichen, Bilder
usw. in den verschiedensten Farben aufdrucken, wobei Eier jeder Art in rohem oder
gekochtem Zustande Verwendung finden können.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Bedrucken von Eiern, dadurch gekennzeichnet, daß auf
einem in wagerecht geführten Gleitstücken drehbar gelagerten und mittels Handgriff
zu bewegenden Querbalken (D) ein zangenartiger Halter (E) angeordnet ist, welcher
das in seiner Längsachse eingespannte Ei mittels Federwirkung derart festhält, daß 60 ;v
es beim Vorschieben des Querbalkens über eine mit entsprechendem Aufdruck versehene
nachstellbare und elastische Unter-' lage abgerollt werden kann. - ''Ϊ
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Farbwalze
(J) derart an der Rückseite des Querbalkens (D) angeordnet ist, daß dieselbe
während des Bedrückens des Eies
• frei schwebt, dagegen bei Druck auf den Handgriff (M) das Farbkissen (K) bezw.
das Druckband (N) berührt, wobei in letzterem Falle mittels einer durch Hebeldruck
von unten anzupressenden Platte (U) dem Druckbande (N) eine ebene und starre
Unterlage gegeben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE159803C true DE159803C (de) |
Family
ID=425843
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT159803D Active DE159803C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE159803C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3516016A1 (de) * | 1985-05-02 | 1986-11-06 | Ernst Wilhelm 5632 Wermelskirchen Krämer | Verwendung eines vogeleies, verfahren zum anbringen einer werbung und stempel zur durchfuehrung des verfahrens |
| DE3836142A1 (de) * | 1988-10-22 | 1990-04-26 | Tusky Maria | Vorrichtung zum bedrucken duennschaliger gegenstaende nach dem tampondruckverfahren |
| DE4414477A1 (de) * | 1994-04-26 | 1995-11-02 | Michael Dipl Phys Bauer | Verfahren und Vorrichtung zur Kennzeichnung von Hühnereiern |
-
0
- DE DENDAT159803D patent/DE159803C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3516016A1 (de) * | 1985-05-02 | 1986-11-06 | Ernst Wilhelm 5632 Wermelskirchen Krämer | Verwendung eines vogeleies, verfahren zum anbringen einer werbung und stempel zur durchfuehrung des verfahrens |
| DE3836142A1 (de) * | 1988-10-22 | 1990-04-26 | Tusky Maria | Vorrichtung zum bedrucken duennschaliger gegenstaende nach dem tampondruckverfahren |
| DE4414477A1 (de) * | 1994-04-26 | 1995-11-02 | Michael Dipl Phys Bauer | Verfahren und Vorrichtung zur Kennzeichnung von Hühnereiern |
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