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DE1596793A1 - Gegenstaende aus Silicium mit isolierenden UEberzuegen - Google Patents

Gegenstaende aus Silicium mit isolierenden UEberzuegen

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Publication number
DE1596793A1
DE1596793A1 DE19671596793 DE1596793A DE1596793A1 DE 1596793 A1 DE1596793 A1 DE 1596793A1 DE 19671596793 DE19671596793 DE 19671596793 DE 1596793 A DE1596793 A DE 1596793A DE 1596793 A1 DE1596793 A1 DE 1596793A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
silicon
vitreous
ceramic mass
zno
sio
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671596793
Other languages
English (en)
Inventor
Graham Partridge
Ward Frank Russell
Mcmillan Peter William
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
English Electric Co Ltd
Original Assignee
English Electric Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by English Electric Co Ltd filed Critical English Electric Co Ltd
Publication of DE1596793A1 publication Critical patent/DE1596793A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • H10P14/68
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C10/00Devitrified glass ceramics, i.e. glass ceramics having a crystalline phase dispersed in a glassy phase and constituting at least 50% by weight of the total composition
    • C03C10/0036Devitrified glass ceramics, i.e. glass ceramics having a crystalline phase dispersed in a glassy phase and constituting at least 50% by weight of the total composition containing SiO2, Al2O3 and a divalent metal oxide as main constituents
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C10/00Devitrified glass ceramics, i.e. glass ceramics having a crystalline phase dispersed in a glassy phase and constituting at least 50% by weight of the total composition
    • C03C10/0054Devitrified glass ceramics, i.e. glass ceramics having a crystalline phase dispersed in a glassy phase and constituting at least 50% by weight of the total composition containing PbO, SnO2, B2O3
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B3/00Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties
    • H01B3/02Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of inorganic substances
    • H01B3/08Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of inorganic substances quartz; glass; glass wool; slag wool; vitreous enamels
    • H01B3/087Chemical composition of glass
    • H10P14/6342
    • H10P14/69215
    • H10P14/6939
    • H10P14/69391
    • H10W70/698
    • H10W74/43

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  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)
  • Inorganic Insulating Materials (AREA)

Description

DIPL-ING. CURT WALLACH 1595793
DIPL.-ING. GÜNTHER KOCH DR. TINO HAIBACH
S MÜNCHEN 2, K NOV. 1967
11 093 - Dr.Hei/Re
The English Electric Company Ltd, London W.0.2, England
Gegenstände aus Silicium mit isolierenden Oberzügen
Die Erfindung betrifft Gegenstände aus Silicium mit isolierenden Überzügen« Der Ausdruck "isolierende Überzüge" soll sowohl eine Schicht aus isolierendem Material über die gesamte oder über einen Teil der Oberfläche eines oder mehrerer Siliciumkörper als auch eine Schicht von isolierendem Material, durch die mehrere Siliciumkörper miteinander oder ein Siliciumkörper mit einem anderen Körper verbunden ist, umfassen.
Silicium wird in großem Umfang z.B. für elektronische Zwecke verwendet, wobei Streifen oder Spaltstücke aus Silicium z.B. als Transistoren verwendet werden. In der Elektronikindustrie wird intensiv über komplementäre Paarstromkreise aus einem Paar von Metalloxyd-Silicium-Überträgern (metal-oxide silicon transducers « MOST) für die logischen und Speichereinrichtungen von Computern gearbeitet, Es gibt jedoch große technische
8AD ORIGINAL
109809/η35H
Schwierigkeiten hei der Herstellung dieser Paaretromkreiee, in denen zwei Siliciumstticke (tob n- bzw· p-Typ) in einer bestimmten geometrischen Beziehung zueinander angeordnet werden aus β en. Man benötigt ein isolierendes Material, das zur Befestigung der Siliciuaetüoke aneinander verwendet werden kann und einen isolierenden Überzug über das erhaltene Bauteil erzeugen soll.
Die Schwierigkeit bei der Auswahl eines solchen Materials, ganz gleich, ob es zum Verbinden von SBLieiumstücken oder einfach zum Überziehen eines oder Mehrerer Siliciumstücke verwendet wird, sind folgende!
(a) das isolierende Material mufl einen verhältnismäßig hohen Yolumenwiderstand haben (vorzugsweise von sehr als 108 Ohm cm bei 500 0C)|
(b) es mufi hinsichtlich seiner Wärmeausdehnungseigenschaften verhältnismäßig gut dem Silicium angepalt sein!
(c) es mufl bis zu Temperaturen im Bereich von 1000 - 1200 0C hitzebeständig sein}
(d) es mufl die Diffusionsprozesse aushalten, die bei den Temperaturen der Herstellung von Halbleiterelementen aus Silicium durchgeführt werden}
(e) es mufi bei Temperaturen weit unterhalb des Schmelzpunktes des Siliciums (etwa 1400 0C) ohne Schwierigkeiten auf das Silicium aufgebracht werden kennen.
109809/0359
Die thermischen Ausdehnungskoeffizienten des Isoliermaterials müssen denen des Silicium* so gut angepafit werden können, daS eine Beanspruchung oder Beschädigung des Siliciums durch den Überzug ausgeschlossen ist! weiterhin muß eine ausreichende Haftung gewährleistet sein. Für diese Zwecke soll der lineare thermische Ausdehnungskoeffizient des Isoliematerials in Bereich τοη (X - 5) x 10* Ms (X + 5) x 10""7 je 0C liegen, wobei Xx 10~7 je 0O der linear· thermisch· Ausdehnungskoeffizient des 3ilioiums ist. Der Wert Ton X liegt etwa in Bereich von 32 - 39 χ 10""7 je 0C (20 - 500 0C).
Die Forderung, daß das Silicium keinen Druck·« und Zugbelastungen ausgesetzt ist, ist besonders bsi Halbleitern wichtig, da zu viel* Versetzungen und GIeitebenen, die durch den Oberzug in das Silicium gelangen, dieses als Halbleiter ungeeignet machen. Im allgemeinen wird angenommen, daS diese For-
re
derung eine zwingende/Begrenzung des zulässigen Bereichs für den thermischen Ausdehnungskoeffizienten darstellt als die Forderung nach einer guten Haftung.
Erfindungsgemse besteht bei einem Gegenstand aus Silicium der isolierende überzug aus einer glasig-keramischen Masse, von der mindestens 90 i> des Gesamtgewichts aus ZnO, Al2O.,, SiO-, SiO2 sowie einen Bestandteil aus der Gruppe BpO-, BaO und CaO bestehen, wobei praktisch keine Alkalimetalle und kein Germanium bzw. Magnesium vorhanden sind.
BAD ORIGINAL 109809/n359
Vorzugsweise enthält die glasig-keramische Masse etwa 24-53 Gew.-* ZnO, 9-20 Gew.-* Al3O3 und 27 - 45 Gew.-*
Xs wurde gefunden, dal glasig-keramische Hassen mit dieser Zusammensetzung zum überziehen ron Silioium geeignet sind, bo dafl die Torstehend angegebenen Forderungen ( (a) - (e) ) erfüllt sind. Den Erfindern sind keine anderen Substanzen bekannt, die für diese Zwecke geeignet sind. Versuche mit Gegenständen gemäi der Erfindung und mit glasig-keramischen Massen, deren Zusammensetzung so gewählt ist, dai das damit überzogene Silicium einen Gegenstand im Rahmen der Erfindung darstellt, haben gezeigt, daflt
(a) der spezifische Volumenwiderstand der glasig-keramischen Massem bei 500 0C oberhalb 108 Ohm«cm liegt.
(b) der thermische Ausdehnungskoeffizient etwa im Bereich von 29 - 44 x 10*"7 je 0C (20 - 5OO °C)liegt*
(o) die Gegenstände bis zu Temperaturen τοη etwa I000 - 1260 0C temperaturbeständig sind!
(d) Diffusionsprozesse bei der Herstellung τοη Silicium-Halbleiterelementen sehr gut ausgehalten werden und
(e) die Massen leicht in Form einer Suspension auf das Silicium aufgebracht und bei Temperaturen rom nicht mehr als I3OO 0C aufgeschmelzen werden können.
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Es genügt nicht, daß der thermische Ausdehnungskoeffizient in dem vorstehend angegebenen allgemeinen Bereich liegt. Die Ausdehnung des Überzuges muß innerhalb gewisser Grenzen über den ganzen Temperaturbereich, in dem der Gegenstand voraussichtlich verwendet werden soll, mit dtr des Siliciums zusammenfallen. Mit anderen Worten: ist es wahrscheinlich, daß der Überzug über einen Teil dieses Temperaturbereiches gegenüber dem Silicium eine Ausdehnung hat, deren Wert ausreicht, um die vorstehend angegebenen Zug- bzw. Druokbeanspruchungen oder Beschädigungen des Siliciums hervorzurufen, dann ist der Überzug nicht geeignet. Es wurde gefunden, dafl dies der Fall ist-, wenn Germanium oder Magnesium in gröfleren Mengen im Überzug vorhanden sind. Deshalb soll praktisch kein Germanium oder Magnesium vorhanden sein.
Die Erfindung betrifft alle Gegenstände, die Silicium mit einem isolierenden Überzug aufweisen, wie es im ersten Absatz erläutert ist} sie ist nicht auf Paarst romkreise oder über»· haupt auf Komponenten für elektronische Stromkreise beschränkt,
Bei glasig-keramischen Massen, die als isolierende Überzüge für Silicium geeignet sind, liegen die Hauptbestandteile in folgenden ungefähren Bereioheni ZnO 24- - 53 Gew.··^, Al^O-9 ~ 20 Gew.-^ und SiO2 27 - 45 Gew.-^. ZnO, AIgO, und SiO2 zusammen mit einem weiteren Hauptbestandteil machen mindestens 90 des Gesamtgewichtes aus. Der weitere Hauptbestandteil
BAD ORiGiNAl. 109809/0359
ist B2°V Bft0 oder CaOf wobei di* Auawahl «ad die Menge dieses Bestandteils τοη den Mengen der anderen drei Hauptbestandteile abhängen.
Heben den Hauptbestandteilen können auch Webenbestandteile und Spurenverunreinigungen in Mengen bis zu 10 ^ des Gesamtgewichts -vorhanden sein· Jedoch soll praktisch kein MgO und GeO2 rorhanden sein· Weiterhin ist es wichtig, daß die glasigkeramische Masse praktisch alkalifrei ist.
Insbesondere wurde gefunden, daß eine glasig-keramische Masse die Anforderungen als überzug für Silicium erfüllt, wenn sie in eine oder mehrere der nachstehendem Gruppen fällt.
Gruppe A» Glasig-keramische Massen mit ZmO9 AIpO.*, SiO« und B2°3 als ffeupttoestaadteile (mindestens 90
des Gesamtgewichts)
ZnO etwa 30 - 45 Al2O3 " 14-20 SiO- " 27-40
B2O3 ·" 5-16 "
Es können auch folgende Webenbestandteile vorhanden
sein»
ZrO2 etwa 0-5 Gew.-J*
kombiniert
P2°5 I N 0 98 0 - 6 * 9
OaO 1 0 10 M
BaO 0 .. 10 Ν
09 / 035
Grupp· Bt Glaeig-k«ra*iaoh· Maaaait mit ZaO9 Al-0., SiO«
und BaO «1» Hauptbaataadtaila («indaat·η« dti Qaaaatgatrlchta) ZnO etwa 24 - 53 Al2O3 ■ · 9 - 14
- 33 - 42 ·
BaO » 5 * 20 «
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ZrO2 etwa. 0*5 Gaw,
P2°5 " 0 - 6 "
CaO · 0 - 5 "
B0O, « 0 - 5 "
Gruppt Ct 01»ai«-k«raBiooh· Haaatn mit ZaO,
d CaO al a Hauptbaatawdtaila («iMiatttna daa Gaaaatgawichta) ZaO «turn 29-35 Qaw Al2O3 « 12 - 16 "
« 40 - 45 " CaO * 10-15 "
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B2O3 109i • BAD ORIGINAL
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Geeignete Vereatzstoffe für die Herstellung der glasig«-keranisehen Massen naoh den vorstehend angegebenen Gruppen sind E.B. folgende Substanzen*
Sand zur Glasherstellung mit guter Qualität (SiOg)) Zinkoxyd (ZnO)I Aluminiumoxyd (AIgO-) oder -hydroxyd (Al(OH)3)I Borsäure (H,BO+) j Caloiumoarbonat (OaCO-)) Bariumoarbonat (BaCO.)) Zirkondioxyd (ZrOg) oder Zirkoneilikat (ZrSiO^)| Metallphoephate, die ait der Glasmasse verträglich sind. Versatzstoffe, die Oxyde Ton Alkalimetallen, Germanium oder Magnesium enthalten, sollen nicht verwendet werden.
Bei einem typisohen Verfahren zur Herstellung der glasi-kera4-misehen Masse werden die Versetzetoffβ gründlich miteinander rermischt und dann in Tiegeln mit einem hohen Tonerdegehalt zu einer Glasschmelze zusammengeschmolzen· Es wird eine solche Schmelztemperatur gewählt, daß das erhaltene Glas frei Ton den Ausgangsstoffen und von Kristall!sationekeimen ist, d.h. eine Temperatur im Bereich von etwa HOO - I5OO 0C. Nach dem Läutern wird das Glas in kaltes Wasser gegossen, wobei sich eine Fritte bildet, die nach dem Waschen und Trocknen durch Mahlen über einen geeigneten Zeitraum gepulvert wird, wobei z.l. Flintkugeln oder ein anderes geeignetes Material verwendet werden. Das erhaltene Glaspulver ist so fein, daß es durch ein Sieb mit etwa 79 Öffnungen je cm (linear) hindurchgeht. Das Pulver wird beispielsweise in Methylalkohol suspendiert. Die Suspension kann, falls gewünscht, basisch
109809/0359 Bad
gemacht werdenJ man kann sie aber auch sauer oder neutral machen. Der zu überziehende Silioiuakurper wird vorher oxydiert, indem man ihn in geeigneter Weise in einer oxydierenden Atmosphäre erhitzt, worauf die Glaspulversuspension in geeigneter Weise aufgebracht wird. Der überzogene Siliciumkörper wird in einem Ofen unter nichtoxydierenden und nichtreduzierenden Bedingungen bis auf die Schmelztemperatur, deren Wert von der Zu*· sammensetzung des Glases abhängt, erhitzt. Sie Aufheizgeschwindigkeit soll 5 0C je Minute nicht überschreiten. Die Schmelztemperatur wird so lange aufrechterhalten, bis der Oberzug durchgeschmolzen ist. Es wurde gefunden, dal Gläser mit der Zusammensetzung der allgemeinen Gruppen A, B und C während des Erhitzungsprozesses entglasen, wenn sie auf diese Weise behandelt werden. Der überzogene Körper wird bei einer Geschwindigkeit, die 10 °cAin. nicht überschreitet, abkühlen gelassen.
Nach einer speziellen Ausführungsform des Verfahrens werden Siliciumproben entfettet und dann durch Erhitzen bei 1200 0C über einen Zeitraum von 3 Stunden in einer nassen Argonatmosphäre voroxydiert. Die Versatzstoffe werden bei einer geeigneten Schmelztemperatur des Versatzes geschmolzen und in kaltes Wasser gegossen, wobei sich eine Fritte bildet, die dann getrocknet wird. 500 g getrocknete Fritte werden mit 1000 g Flintkugeln mit einem Nenndurohmesser von etwa f,54 cm 16 Stunden bei 1660 Umdrehungen je Stunde in einer Kugelmühle
SAD ORIGINAL 109809/Π359
mit eine« Durchmesser von etwa 15,2 o« mmd eine« fassungsvermögen von etwa 2,27 Liter vermählen. Bas gebildete Pulver wird duroh ein Sieb mit etwa 79 öffnungen je on gesiebt und dann auf eine Suspension «it folgender Zusammensetzung verarbeitet»
Glaspulver 200 g Methylalkohol U1 ml
lOjCige Ammoniaklösung (IH4OH) 9 «1
Die Suspension wird durch Auffließenlassen im an sich bekannter Weise auf das voroxydierte Silieiu« amf gebracht, worauf das überzogene Silicium in einem Ofen mit einer Atmosphäre aus hoohgereinigtem Argon gebracht und in der vorstehend angegebenen Weise einer Hitzebehandlung unterzogen wird· Der glasigt-keramische Überzug auf dem Silicium ist weif, glatt und frei von Bissen und haftet gut am Silicium.
Bei einer typischen Arbeitsweise zum Verbinden zweier Siliciumstüoke, beispielsweise bei der Herstellmag eines elektronischen Bauteils mit einem komplementären Paar von Metalloxyd-Silicium·« transistoren, werden zwei Siliciumstücke, wie vorstehend angegeben, mit einer Suspension überzogen, die ein Glaspulver mit einer Zusammensetzung nach einer der vorstehend angegebenen Gruppen enthält. Die Stücke werden dann im einer geeigneten Klemmvorrichtung zusammengesetzt und unter einer leichten Be-
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lastung auf die vorstehend angegebene Schmelztemperatur er* hitzt, die ao lange aufrechterhalten wird, bis das Glaspulver geschmolzen und entglaat ist, so dal die SiliciuastUcke nach dem Abkühlen durch die gebildete glaeig«-keramieohe Maese feet miteinander verbunden eind. Gewöhnlich beträgt die Zeit, während der diese Temperatur aufrechterhalten werden muA, 5 Minuten·
Nachstehend sind 14 Beispiele für die Zusammensetzung der glasig-keramisehen Masse, die but Herstellung von überzügen auf Silicium geeignet 1st und für geeignete Verfahrens·» temperatures angegeben.
In der nachstehenden Tabelle sind für jedes Beispiel die Zusammensetzung der glaaig-keramisehen Masse (in Gew.-jt), die bevorzugte Schmelztemperatur für die Versatzstoffe, die Schmelztemperatur des Glaapulverttberzuges zum Schmelzen und Entglasen, die Ausdehnungskoeffizienten der glasig-^ceraalaohen Masse und zwei Werte für die "Hitzebeständigkeit11, d.h. die nominelle Höchsttemperatur, die der mit der glaaig-keramiechen Masse überzogene Siliciumgegenstand bis zu einer Stunde (kurzzeitig) und über 10 Stunden (langzeitig) aushalten kann, angegeben.
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BAD OR/GINAL

Claims (8)

Patentanspruches
1. Gegenstände aus Silicium mit isolierenden Überzügen aus einer glasig-keramischen Masse, dadurch ge kennzeichnet , daß die glasig-keramische Masse als Hauptbestandteile ZnO1 AlpO-j ι SiOp sowie einen Bestandteil aus der Gruppe B 2 0V Ba0 oder OaO in Mengen von mindestens 90 *, bezogen auf das Gesamtgewicht, sowie praktisch keine Alkalimetalle und Germanium bzw. Magnesium enthält·
2ο Gegenstand nach Anspruch 1, dadurch gekennz eichnet, daß die glasig-keramische Masse etwa 24 - 53 Gew.-* ZnO, 9-20 Gew.-* Al2O3 und 27 - 45 Gew.-* SiO2 enthält.
3. Gegenstand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die glasig-keramische Masse etwa 30 - 45 Gew.-* ZnO, 14-20 Gew.-* Al2O3, 27 - 40 Gew.-* SiO3 und 5 - 16 Gew.-* B2O3 enthält.
4. Gegenstand nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die glasig-keramische Masse als Nebenbestandteile etwa 0-5 Gew.-* ZrO2, 0-6 Gew.-* ^2 0S1 ° ~ 10 Gew·"^ Ca0 und 0-10 Gew.-* BaO in Mengen von weniger als 10 *, bezogen auf das Gesamtgewicht, enthält.
109809/Π359 ^0 Original
5. Gegenstand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die glasig-keramische Masse etwa 24 - 53 Gew.-* ZnO, 9 - U Gew.-* Al2O3, 33 - 42 Gew.-* SiO2 und 5-20 Gew.-*
' BaO enthalt.
6. Gegenstand nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die glasig keramische Masse eis lebenbestandteile etwa 0-5 Gew.-* ZrO2, 0-6 Gew.-* ^2 O5f ° " 5 β·*·-* OaO und 0-5 Gew.-* B 2°3 in ΜβΛβ·η τοη weniger als 10 *, bezogen auf das Gesamtgewicht, enthält.
7. Gegenstand nach Anspruoh 2, dadurch gekennzeichnet, dal die glasig-keramische Masse etwa 29 - 35 Gew.-* ZnO, 12-16 Gew.-* Al3O3, 40 - 45 Gew.-* SiO3 und 10-15 Gew.-* CaO enthalt.
8. Gegenstand nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dafl die glasig-keramische Masse als Vebenbestandteile etwa 0-5 Gew.-* ZrO2, 0-6 Gew.-* ^2O5, 0-5 Gew.-* BaO und 0-5 Gew.-* B2O3 in Mengen τοη weniger als 10*, bezogen auf das Gesamtgewicht, enthalt.
640 <*****
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DE19671596793 1966-11-17 1967-11-14 Gegenstaende aus Silicium mit isolierenden UEberzuegen Pending DE1596793A1 (de)

Applications Claiming Priority (4)

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FR127584 1967-11-09
NL6802868A NL6802868A (de) 1966-11-17 1968-02-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
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Application Number Title Priority Date Filing Date
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GB (1) GB1180908A (de)
NL (1) NL6802868A (de)

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